Leserstimmen zu
Die Frauen von Troja

Emily Hauser

Die Frauen von Troja (3)

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Inhalt: In diesem Buch geht es um die Griechin Admete und die Amazonenkönigin Hippolyta. Admete macht sich gemeinsam mit Herkules, der als letzte seiner Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, auf den Weg zu den Amazonen, um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden. Zwei Kulturen prallen aufeinander und es kommt zum Kampf. Sowohl Admete, als auch Hippolyta, die mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen entscheiden, auf wessen Seite sie stehen. Meine Meinung: Das Cover des Buches spricht mich durch das Gold und die Orange und Gelbtöne sehr an, es wirkt in sich stimmig und macht sofort neugierig auf den Inhalt. Das Buch ist abwechselnd aus Hippolytas und Admetes Sicht erzählt, teils unterbrochen durch Kapitel aus Sicht der Götter, die über alles wachen, beziehungsweise zu ihren Gunsten eingreifen. Die Kapitel der beiden Frauen sind in der Vergangenheit erzählt, während die der Götter in der Gegenwart geschildert werden, was ich sehr interessant fand. Der Schreibstil an sich ist modern, und leicht zu lesen. Besonders die Kapitel der Amazonen habe ich gerne gelesen, da man so in die Bräuche und die Gewohnheiten des berühmten Volkes eingeführt wurde und sie kennenlernte. Hippolyta ist eine starke und mutige Königin, die ihr Volk mit allen Mitteln schützt. Doch sie hat Geheimnisse, die sie belasten. Admete dagegen ist ein sehr sanfter Charakter. Auch ihre Vergangenheit ist eng mit der der Amazonen verwoben und auch sie trägt eine Last mit sich, leider fehlte mir hier ab und zu die Tiefe. Bei ihren Kapiteln war es spannend, mehr über die Heilkunst herauszufinden. Wen ich gar nicht leiden konnte, war Admetes Begleiter Herkules - er wurde sehr egoistisch, arrogant und aufgeblasen dargestellt und ich konnte ihn oft nicht nachvollziehen. Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, man merkt, dass sich die Autorin mit der Thematik eingehend beschäftigt hat und es war spannend in die Welt der Griechen und der Amazonen einzutauchen. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass ein paar Kapitel noch detaillierter beschrieben worden wären, da sie zum Teil etwas schnell abgehandelt wirkten, dennoch hat es mir besonders gegen Ende viel Spaß gemacht, zu lesen und auch die ein oder andere Wendung hat mich sehr überrascht.

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Admete zu Herkules: »Ist die Unsterblichkeit eines Mannes wirklich die Unfreiheit der Amazonenkönigin und den Tod so vieler unschuldiger Menschen wert?« »Ja.« Er verschränkte die Arme vor der Brust. Ich wich entsetzt zurück. »Das kann nicht dein Ernst sein.« Die Autorin Emily Hauser ist Altphilologin, d.h. sie beschäftigt sich mit Sprach- und Literaturwissenschaft von Latein und Altgriechisch. In der Buchreihe “Die Frauen von Troja” erzählt sie vom Trojanischen Krieg, der vor dreitausend Jahren tobte. Die Besonderheit ist, dass sie die Geschichte aus der Sicht der Frauen beschreibt. In einem Erzählstrang des letzten Bandes “Tochter des Himmels” schildert die Griechin Admete die Suche nach einem Heilmittel für ihren schwer kranken Bruder Alexander. Auf ihrer Reise zu den Amazonen wird sie von Herkules begleitet. Als eine seiner zwölf Aufgaben soll er den Gürtel der Amazonenkönigin Hippolyta erobern. Im zweiten Erzählstrang beschreibt Hippolyta die Kämpfe, ihre Gefangennahme durch Theseus und die Verschleppung nach Troja. Die dritte Perspektive blickt auf die Götter auf dem Olymp. Der Erzählton erinnert mich an die Stücke in den gelben Reclam-Heftchen, die wir in der Schule gelesen haben. Die ersten Sätze klingen wie Regieanweisungen: “Der Himmel über Delphi ist dunkel. Es herrscht Stille. An diesem heiligen Ort singen die Vögel noch nicht. Nur eine Fackel bewegt sich wie ein Glühwürmchen durchs Unterholz.” Bei den Dialogen wechselt der Ton zu einer flapsigen Ausdrucksweise: »Den ganzen Quatsch mit den Geschichten kapier ich nicht«, brummt Ares. Die Götter lenken die Handlungen der Menschen und stacheln sie gegeneinander auf. Hera versucht ihren goldenen Apfelbaum auf den Hesperiden zu schützen, während die männlichen Götter sich gegen sie verbünden. Grundsätzlich finde ich es fantastisch, dass die griechischen Sagen aus der Sicht der Frauen nacherzählt werden. Doch die Behandlung der stolzen Amazonen durch die Griechen ist oft erniedrigend. Zudem habe ich keine emotionale Verbindung zu den Protagonisten aufbauen können. Dazu fehlte mir u.a. die Beschreibung der Hintergründe. Warum nimmt Admete so viele Gefahren auf sich, um ihren Bruder zu retten? Warum will Herkules als unsterblich gelten? Auch die bekannten Figuren, wie Göttinnen und Helden werden nicht näher beschrieben. Ich konnte mir kein Bild von deren Aussehen oder Angewohnheiten machen, das mir die Charaktere näher gebracht hätte. Das Buch ist tendenziell eher eine sachliche Nacherzählung der griechischen Sagen aus der weiblichen Perspektive, statt eines üppigen historischen Romans, in dessen Welt man richtig abtauchen kann und mit deren Charaktere man mitfiebert. Vielleicht habe ich die Figuren aber auch von mir weggeschoben, weil ich nicht lesen mochte, wie Hippolyta sich demütigen ließ. Tenor der Geschichte ist, dass die Männer und Götter egoistisch waren, rohe Gewalt gegenüber Frauen anwandten und für Ruhm alles taten. Das Buch lässt mich enttäuscht zurück, und ich überlege warum. Vielleicht hatte ich gehofft, dass den Amazonen Gerechtigkeit widerfährt für ihre Erniedrigungen. Hippolyta wird am Ende zwar unsterblich durch die Erschaffung des Epos. Doch ich glaube, sie hätte vorgezogen geachtet zu leben und vergessen zu werden, als in den Heldensagen durch Männer auf ewig herabgesetzt zu sein.

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In "Tochter des Himmels" gibt es wieder zwei Erzählstränge. Zum einen geht es um Admete, Tochter des Königs von Tiryns, die sich zu den Amazonen aufmacht, wo sie ein Heilmittel für ihren schwer erkrankten Bruder Alexander vermutet. Begleitet wird sie von Alkides, welcher versucht seine 12 Aufgaben zu erfüllen, um fortan als Herkules bekannt zu sein und Unsterblichkeit zu erlangen. Der zweite Teil befasst sich mit Hippolyta, der Königin der Amazonen. Sie versuch ihrem Volk eine gute Königin zu sein, muss sich aber immer wieder gegen die Griechen behaupten. Die Geschichten dieser beiden Frauen sind wieder sehr interessant und auch gut durchdacht. Für mich war der Anfang nicht ganz so toll wie die ersten beiden Bücher. Ich wusste nicht genau wo es hingehen sollte und Herkules war mir ziemlich unsympathisch. So waren die ersten beiden Drittel des Buches wie immer gut geschrieben und interessant. Das letzte Drittel hat mich dann aber wieder sehr beeindruckt und gefesselt. Plötzlich gibt es nämlich einen Zeitsprung und wir befinden uns mit Admete und Hippolyta mitten im trojanischen Krieg. Wir erfahren weitere, bisher unbekannte Details und alles wird zu einem großen Ganzen. Die Zwischenkapitel der Götter waren auch wieder sehr interessant. In diesem Buch lag der Fokus dabei vor allem auf der Zusammenführung aller drei Bücher. Denn erst mit den göttlichen Geschehnissen aus diesem Buch versteht man, wieso weshalb und warum das alles überhaupt passiert ist. Ich bin wieder sehr begeistert und kann dieses Buch und diese ganze Trilogie nur jedem ans Herz legen, der sich für Mythologie, Griechenland, Geschichte, Epen und starke Frauen interessiert.

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Der finale Band dieser gelungenen Trilogie hat mich total umgehauen. Ich bin immer noch dabei die ganzen Geschehnisse zu verdauen und ich kann euch sagen, es lohnt sich! In diesem Band begleiten wir zwei mutige Frauen, die so vieles gemeinsam haben und sich dennoch sehr voneinander unterscheiden. Admete ist eine griechische Prinzessin, die sich gemeinsam mit Hercules auf die Suche nach einem Heilmittel für ihren kranken Bruder begibt. Eine Win-Win Situation, denn die letzte von 12 Aufgaben für Hercules ist es, den Kampfgurt der Amazonenkönigin Hippolyta an sich zu bringen. Doch Hippolyta, die zweite Protagonistin, wird es ihm nicht leicht machen. Ihr Kampfgurt hat für sie nicht nur eine historische sondern auch emotionale Bedeutung. Wir erleben die Geschehnisse erneut aus zwei Perspektiven, was dem Spannungsfaktor der Story sehr gut tut. Beide Frauen sind sehr sympathisch und man kann sich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen. Auf unterschiedlichste Weise sind beide sowohl mit der griechischen als auch mit der trojanischen Kultur verbunden. Diese Tatsache stellt beide vor großen Herausforderungen und zumindest für eine wird es verheerende Folgen haben. Die Götter haben natürlich wieder ihre Finger mit im Spiel und es wird ein großes Geheimnis enthüllt, dass das Dasein der Götter auf den Kopf stellt. Die Story, die einzelnen Charaktere und der Schreibstil sind großartig - ich habe das Buch förmlich durchgesucht! Das Cover ist wunderschön und passt zu der Story. Ich kann euch die Reihe auf jeden Fall wärmstens empfehlen.

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Die Frauen von Troja – Tochter des Himmels von Emily Hauser Band: 3 von 3 Seiten: 432 Meine Lesezeit: 3 Std. 15 min. Bewertung: 4/5 Meine Meinung: Und wieder eine starke Geschichte. Und zwar die der Hippolyta, der Amazonenkönigin. Und die der Königstochter und Griechin Admete. Leider bin ich nicht ganz mit Admete warm geworden. Sie hat sich zwar über die Diskriminierung gegenüber Frauen aufgeregt, aber kaum was gesagt oder getan. Während Hippolyta eine starke Anführerin ist, die allerdings auch Schwächen hat, was mir gefallen hat. Der Schreibstil ist gleichbleibend absolut überzeugend. Anders als hier die männlichen Charaktere. Der Konflikt zwischen Mann und Frau war mehr als deutlich, aber mir erschienen die Männer nicht komplett ausgereift und durdacht. Alles in allem aber ein toller Abschluss der Reihe, wenn auch der Schwächste Teil.

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Mich hat dieser Abschlussband der Trilogie leider nicht ganz überzeugen können, auch wenn er einen Bogen zu den anderen Romanen wirft und so vieles erst verständlich wird – dafür waren mir die beiden Erzählstränge zu weit auseinander und die Götter des Olymps zu wenig präsent. Diesmal geht es um Admete, die das Volk der Amazonen aufsucht, um Kräuter gegen das Fieber ihres schwerkranken Bruders zu finden. Begleitet wird sie von Alkides, der später als Herkules bekannt werden wird, wenn er seine 12 Aufgaben erfüllt hat. Der andere Erzählstrang handelt von Hippolyta – sie ist Königin der Amazonen und muss sich wieder dem Kampf gegen die Griechen stellen. Jeder Erzählstrang für sich war interessant, auch wenn ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte und nicht immer nur wichtige Szenen, die kurz beleuchtet werden, um dann zur nächsten wichtigen Szene überzugehen. Auch hat mir die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge gefehlt, und auch wenn sie nachher miteinander verstrickt sind, waren mir diese Verknüpfungen doch zu wenig. Für die Kürze der Erzählstränge sind die weiblichen Charaktere gut gezeichnet, trotzdem habe ich zu wenig Zeit mit ihnen verbracht, um ihnen wirklich nahe zu sein. Die Männer hingegen sind nur sehr flach und oberflächlich skizziert und kommen insgesamt in diesem Buch leider nicht gut weg. Gefehlt haben mir mehr Einschübe von den Göttern des Olymps – gerade im zweiten Band fand ich ihre Sicht immer sehr interessant und auch amüsant – diesmal können die Götter am Ende zwar mit einer Überraschung punkten, zwischendurch aber tauchen sie leider kaum auf. Gelungen fand ich im letzten Drittel den Zeitsprung, der dann wieder zu den trojanischen Kriegen führt und so dann auch eine Brücke zum ersten Band schlägt. Überhaupt hat die Autorin gut recherchiert und unterhaltsam einen mir nicht so gut bekannten Teil der griechischen Geschichte nahegebracht. Dazu hat auch die einfache und gut lesbare Sprache beigetragen, denn die Seiten flogen rasch dahin. Trotzdem konnten mich die beiden Erzählstränge nicht richtig überzeugen, so dass ich 3 von 5 Sternen vergebe. Mein Fazit Die Autorin hat gut recherchiert und bringt spielerisch und unterhaltsam ihr Wissen an den Leser. Trotzdem hat mich dieser Band nicht richtig überzeugen können, da mir die beiden Erzählstränge zu oberflächlich waren und ich sie einfach ausführlicher gehabt hätte – so hatte ich das Gefühl, nur von einer Situation zur anderen zu springen. Gelungen ist aber wieder das Ende, das eine Brücke schlägt zum ersten Band und zum Namen der Reihe. Ich gebe diesem Abschlussband 3 von 5 Sternen.

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Man braucht Zeit

Von: Carmen

14.05.2019

Jetzt nachdem ich mich doch dazu entschlossen habe den dritten Band zu lesen konnte er mich wieder mit der Reihe versöhnen. Obwohl einige Schwachstellen und auch sehr viele langatmige Abschnitte enthalten sind war es noch gut zu lesen und als gelungener Abschluss zu werten.

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Toller Abschluss

Von: Suse

02.05.2019

Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte der Griechin Admete und der Amazonenkönigin Hippolyta. Um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden, begibt Admete sich mit Herkules, der als letzte seiner zwölf Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, zu den Amazonen. Die Kultur der Griechen und die der Amazonen prallen aufeinander, es kommt zur bewaffneten Auseinandersetzung. Und Admete und Hippolyta, die emotional mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen ... Die Autorin: Emily Hauser wurde in Brighton geboren und ist in Suffolk aufgewachsen. Sie hat in Cambridge und Harvard Altphilologie studiert und in Yale promoviert. In ihrer Trilogie über die Frauen von Troja erzählt sie den großen Mythos des Trojanischen Kriegs in moderner Sprache und aus weiblicher Sicht. Meine Meinung: Ich war sehr glücklich diese Bücher entdeckt zu haben, da mich die Thematik sehr interessiert. Wie auch schon die beiden Vorgänger ist auch dieses Buch wieder super gewesen. Ein toller Abschluss für eine tolle Reihe. Ich finde das die Autorin ihre Sache auch hier wieder sehr gut gemacht hat. Wir lernen in jedem Band andere Charaktere kennen. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt. Der Trojanische Krieg ist ein Thema worum es bereits einige Bücher und auch Filme gibt. Doch die Autorin hat dieses Thema aufgegriffen und noch mal ganz neu erzählt. Natürlich kam mir einiges bekannt vor, da ich mich seit längerer Zeit mit der Geschichte befasse. Ich bin da offen und schaue in viele Epochen. Doch dieses Buch hat meine Lust wieder entfacht, auch mal viel weiter in der Geschichte zurück zu gehen. Ein toller Schreibstil und interessante Charaktere. Eine Geschichte die fesselt und gut unterhält. Die ganze Reihe absolut zu empfehlen und ich hoffe das die Autorin noch ganz viel mehr schreibt. Von mir eine klare Empfehlung.

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