Leserstimmen zu
Die Frauen von Troja

Emily Hauser

Die Frauen von Troja (3)

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Der finale Band dieser gelungenen Trilogie hat mich total umgehauen. Ich bin immer noch dabei die ganzen Geschehnisse zu verdauen und ich kann euch sagen, es lohnt sich! In diesem Band begleiten wir zwei mutige Frauen, die so vieles gemeinsam haben und sich dennoch sehr voneinander unterscheiden. Admete ist eine griechische Prinzessin, die sich gemeinsam mit Hercules auf die Suche nach einem Heilmittel für ihren kranken Bruder begibt. Eine Win-Win Situation, denn die letzte von 12 Aufgaben für Hercules ist es, den Kampfgurt der Amazonenkönigin Hippolyta an sich zu bringen. Doch Hippolyta, die zweite Protagonistin, wird es ihm nicht leicht machen. Ihr Kampfgurt hat für sie nicht nur eine historische sondern auch emotionale Bedeutung. Wir erleben die Geschehnisse erneut aus zwei Perspektiven, was dem Spannungsfaktor der Story sehr gut tut. Beide Frauen sind sehr sympathisch und man kann sich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen. Auf unterschiedlichste Weise sind beide sowohl mit der griechischen als auch mit der trojanischen Kultur verbunden. Diese Tatsache stellt beide vor großen Herausforderungen und zumindest für eine wird es verheerende Folgen haben. Die Götter haben natürlich wieder ihre Finger mit im Spiel und es wird ein großes Geheimnis enthüllt, dass das Dasein der Götter auf den Kopf stellt. Die Story, die einzelnen Charaktere und der Schreibstil sind großartig - ich habe das Buch förmlich durchgesucht! Das Cover ist wunderschön und passt zu der Story. Ich kann euch die Reihe auf jeden Fall wärmstens empfehlen.

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Die Frauen von Troja – Tochter des Himmels von Emily Hauser Band: 3 von 3 Seiten: 432 Meine Lesezeit: 3 Std. 15 min. Bewertung: 4/5 Meine Meinung: Und wieder eine starke Geschichte. Und zwar die der Hippolyta, der Amazonenkönigin. Und die der Königstochter und Griechin Admete. Leider bin ich nicht ganz mit Admete warm geworden. Sie hat sich zwar über die Diskriminierung gegenüber Frauen aufgeregt, aber kaum was gesagt oder getan. Während Hippolyta eine starke Anführerin ist, die allerdings auch Schwächen hat, was mir gefallen hat. Der Schreibstil ist gleichbleibend absolut überzeugend. Anders als hier die männlichen Charaktere. Der Konflikt zwischen Mann und Frau war mehr als deutlich, aber mir erschienen die Männer nicht komplett ausgereift und durdacht. Alles in allem aber ein toller Abschluss der Reihe, wenn auch der Schwächste Teil.

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Mich hat dieser Abschlussband der Trilogie leider nicht ganz überzeugen können, auch wenn er einen Bogen zu den anderen Romanen wirft und so vieles erst verständlich wird – dafür waren mir die beiden Erzählstränge zu weit auseinander und die Götter des Olymps zu wenig präsent. Diesmal geht es um Admete, die das Volk der Amazonen aufsucht, um Kräuter gegen das Fieber ihres schwerkranken Bruders zu finden. Begleitet wird sie von Alkides, der später als Herkules bekannt werden wird, wenn er seine 12 Aufgaben erfüllt hat. Der andere Erzählstrang handelt von Hippolyta – sie ist Königin der Amazonen und muss sich wieder dem Kampf gegen die Griechen stellen. Jeder Erzählstrang für sich war interessant, auch wenn ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte und nicht immer nur wichtige Szenen, die kurz beleuchtet werden, um dann zur nächsten wichtigen Szene überzugehen. Auch hat mir die Verknüpfung der beiden Handlungsstränge gefehlt, und auch wenn sie nachher miteinander verstrickt sind, waren mir diese Verknüpfungen doch zu wenig. Für die Kürze der Erzählstränge sind die weiblichen Charaktere gut gezeichnet, trotzdem habe ich zu wenig Zeit mit ihnen verbracht, um ihnen wirklich nahe zu sein. Die Männer hingegen sind nur sehr flach und oberflächlich skizziert und kommen insgesamt in diesem Buch leider nicht gut weg. Gefehlt haben mir mehr Einschübe von den Göttern des Olymps – gerade im zweiten Band fand ich ihre Sicht immer sehr interessant und auch amüsant – diesmal können die Götter am Ende zwar mit einer Überraschung punkten, zwischendurch aber tauchen sie leider kaum auf. Gelungen fand ich im letzten Drittel den Zeitsprung, der dann wieder zu den trojanischen Kriegen führt und so dann auch eine Brücke zum ersten Band schlägt. Überhaupt hat die Autorin gut recherchiert und unterhaltsam einen mir nicht so gut bekannten Teil der griechischen Geschichte nahegebracht. Dazu hat auch die einfache und gut lesbare Sprache beigetragen, denn die Seiten flogen rasch dahin. Trotzdem konnten mich die beiden Erzählstränge nicht richtig überzeugen, so dass ich 3 von 5 Sternen vergebe. Mein Fazit Die Autorin hat gut recherchiert und bringt spielerisch und unterhaltsam ihr Wissen an den Leser. Trotzdem hat mich dieser Band nicht richtig überzeugen können, da mir die beiden Erzählstränge zu oberflächlich waren und ich sie einfach ausführlicher gehabt hätte – so hatte ich das Gefühl, nur von einer Situation zur anderen zu springen. Gelungen ist aber wieder das Ende, das eine Brücke schlägt zum ersten Band und zum Namen der Reihe. Ich gebe diesem Abschlussband 3 von 5 Sternen.

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Man braucht Zeit

Von: Carmen

14.05.2019

Jetzt nachdem ich mich doch dazu entschlossen habe den dritten Band zu lesen konnte er mich wieder mit der Reihe versöhnen. Obwohl einige Schwachstellen und auch sehr viele langatmige Abschnitte enthalten sind war es noch gut zu lesen und als gelungener Abschluss zu werten.

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Toller Abschluss

Von: Suse

02.05.2019

Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte der Griechin Admete und der Amazonenkönigin Hippolyta. Um ein Heilmittel für ihren kranken Bruder zu finden, begibt Admete sich mit Herkules, der als letzte seiner zwölf Aufgaben den Kampfgurt der Hippolyta erringen soll, zu den Amazonen. Die Kultur der Griechen und die der Amazonen prallen aufeinander, es kommt zur bewaffneten Auseinandersetzung. Und Admete und Hippolyta, die emotional mit beiden Kulturen verbunden sind, müssen sich entscheiden, auf wessen Seite sie stehen ... Die Autorin: Emily Hauser wurde in Brighton geboren und ist in Suffolk aufgewachsen. Sie hat in Cambridge und Harvard Altphilologie studiert und in Yale promoviert. In ihrer Trilogie über die Frauen von Troja erzählt sie den großen Mythos des Trojanischen Kriegs in moderner Sprache und aus weiblicher Sicht. Meine Meinung: Ich war sehr glücklich diese Bücher entdeckt zu haben, da mich die Thematik sehr interessiert. Wie auch schon die beiden Vorgänger ist auch dieses Buch wieder super gewesen. Ein toller Abschluss für eine tolle Reihe. Ich finde das die Autorin ihre Sache auch hier wieder sehr gut gemacht hat. Wir lernen in jedem Band andere Charaktere kennen. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt. Der Trojanische Krieg ist ein Thema worum es bereits einige Bücher und auch Filme gibt. Doch die Autorin hat dieses Thema aufgegriffen und noch mal ganz neu erzählt. Natürlich kam mir einiges bekannt vor, da ich mich seit längerer Zeit mit der Geschichte befasse. Ich bin da offen und schaue in viele Epochen. Doch dieses Buch hat meine Lust wieder entfacht, auch mal viel weiter in der Geschichte zurück zu gehen. Ein toller Schreibstil und interessante Charaktere. Eine Geschichte die fesselt und gut unterhält. Die ganze Reihe absolut zu empfehlen und ich hoffe das die Autorin noch ganz viel mehr schreibt. Von mir eine klare Empfehlung.

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Im Vergleich zu den vorherigen Bänden hatte ich beim dritten und finalen Band der Troja Trilogie kleinere Startschwierigkeiten und auch die Amazonennamen waren teilweise sehr verwirrend. Aber ab einem bestimmten Punkt war ich auch dieser Geschichte verfallen und konnte mich von dem grandiosen Schreibstil der Autorin mitreißen lassen. Auch wenn ich sehr gern noch mehr über die griechische Mythologie durch die Autorin erfahren würde, hat die Trilogie einen wirklich gelungenen Abschluss gefunden und es wurden raffinierte Bögen zu den vorherigen Teilen geschlagen. Das Ende selbst überraschte mich teils sehr und ließ mich die vielen Emotionen der Charaktere selbst durchleben. Im Allgemeinen ist die Autorin sehr talentiert, wenn es darum geht, die Emotionen der Charaktere und die Stimmung im Buch einzufangen. Auch wenn ich traurig bin, dass die Reihe nun vorbei ist, war es ein gelungener und emotionaler Abschied, denn ich nicht missen möchte!
Ich kann die Buchreihe nur empfehlen! 8,5/10 Buchstapel

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Sehr gelungen!

Von: Vicky

22.04.2019

>> Inhalt << Admete ist begandete Heilerin und kennt sich hervorragend mit Kräutern aus. Als ihr Bruder Alexander erkrankt, steht sie jedoch vor einer Sackgasse: Sie kann ihn nicht heilen. Zusammen mit einem Freund, Alkides, welcher später nur noch als Herkules bekannt sein wird, macht sie sich auf den Weg zum Amazonenvolk ihrer verschollenen Mutter, um dort nach den legendären Heilkräutern zu suchen. Das ganze nicht ganz uneigennützig - sie hofft, ihre seit langem vermisste Mutter, welche gebürtige Amazone ist, wiederzufinden. Herkules stimmt dieser Reise zu, da er als eine seiner zwölf Heldenaufgaben, den Kampfgurt der Amazonenkönigin Hippolyta steheln soll. >> Charaktere << Die Protagonisten sind vielfältig und unterschiedlich gestaltet, jeder auf seine Weise individuell und tiefgreifend, sowie detailliert beschrieben. Admete als Heilerin, die sich um ihren Bruder und die Zukunft ihres Königreiches sorgt; sowie Herkules, welcher die zwölf Aufgaben nur antritt, um seinem Vater Zeus zu gefallen; und Hippolyta, die sich ebenfalls nur nach Anerkennung und Liebe sehnt. >> Fazit << Wie die beiden Vorgänger mochte ich dieses Buch auch sehr gerne. Die unterschiedlichen Welten (Amazonen und Griechen), die hier aufeinandertreffen, waren sehr spannend zu beobachten. Emily Hausers Erzählweise gefällt mir wahnsinnig gut und sie schafft es jedesmal, den Leser mitzureißen. Auch die einzlenen Sprünge zwischen den Kapiteln, die die unterschiedliche Sicht der Amazonen und Griechen darstellen, haben mir sehr gefallen.

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Griechenland 1300 v. Chr., zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Es trennen sie nicht nur unendliche Weiten und Meere, sondern auch kulturelle Welten voneinander. Doch trotz dieses Kontrasts, eint eins die beiden Frauen, die emotionale Verbundenheit zur jeweils anderen Kultur. Die Griechin Admete und die Amazonenkönigin Hippolyta, deren Leben sich durch das Schicksal und Herkules letzte, seiner 12 berühmten Aufgaben, unweigerlich aufeinander zu bewegen, sich im Strudel der Zeit berühren und vermischen. Trotz ihrer tiefen Verbundenheit muss sich jede für eine der beiden Kulturen entscheiden, auch wenn diese Aufgabe unüberwindlich scheint. Tochter des Himmels ist der dritte Teil aus der Trilogie „Die Frauen von Troja“ von Emily Hauser. Die in Brighton lebende Autorin, hat sich den Geschichten, um das Leben der Frauen in der Antike verschrieben. Es handelt sich dabei zum Teil um historische Fiktion, da im Laufe der Zeit nicht mehr alles klar belegt werden kann. Sie schafft es jedoch Aufgrund ihres Studiums in Geschichte unfassbar viel fundierten Background aus überlieferten Sagen, Funden und Ausgrabungen in ihren Erzählungen vorherrschen zu lassen. Dabei richtet sie die Aufmerksamkeit auf Frauen, die der Leser sehr wohl aus altkannten Sagen kennt, die bis jetzt aber kaum im Fokus standen. Zum Beispiel, der allseits bekannte Halbgott Herkules, dessen Heldentaten den meisten geläufig sind, nimmt in dieser Geschichte eine verschwindend kleine Rolle gegen über den Protagonistinnen ein. Es geht um Admete, eine griechische Königstochter, welche mit Herkules befreundet ist und in das Land der Amazonen aufbricht um ein Heilmittel für ihren sterbenskranken Bruder zu finden. Hier stößt sie auf Hippolyta, die Amazonenkönigin, deren Herz und Vergangenheit unweigerlich mit der griechischen Kultur verbunden sind, was sie aber als Geheimnis für sich Bewahren muss, um dem Stamm der Amazonen eine würdige Königin und Anführerin zu sein. Während die beiden Frauen sich über ihre Zukunft und ihre Gefühle noch uneins sind, spinnen die Schicksalsgöttinnen schon ihre Fäden und zwingen beide, sich sowohl mit ihrer Vergangenheit, der Gegenwart als auch mit ihrer Zukunft auseinander zu setzen. Für den Leser ist es ein ständiges auf und ab der Emotionen. Ein Wechselbad der Gefühle durchlebt man beim Lesen zusammen mit Admete und Hippolyta. Von Hoffnung über Angst, Wut, Entsetzen und Trauer bis hin zu freudestrahlenden, glückliche Momenten ist jedes Gefühl Facettenreich vertreten. Die Geschichte konnte mich zum Teil mehr in den Bann ziehen als so mancher Thriller und gab mir so die Gelegenheit mich ganz in der Story zu verlieren. Möglich machte dies auch der fesselnde Schreibstil und Emily Hausers bildgewaltige Sprache. Mit dem geschichtlich fundierten Background, war es eine wahnsinnig beeindruckende Reise in diese vergangene Zeit. Das Schicksal der beiden Frauen zog mich, oft über Kapitel hinweg, in den Bann und lies mir ein ums andere Mal den Atem stocken, so gefesselt war ich. Ich habe Gehofft, gebangt, gelacht, gestaunt und sogar geweint. Fazit: Auch der 3. Teil der Frauen von Troja Reihe konnte mich restlos begeistern. Geeignet für alle die den ersten Versuch im Bereich Historische Romane wagen wollen aber auch für alle die, die sich für griechische Sagen oder Geschichten über heldenhafte Frauen interessieren.

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