Leserstimmen zu
Be my Girl

Nina Sadowsky

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keine Empfehlung für Freunde der Spannung

Von: E. Wechsler aus Dresden

19.06.2020

Bewertung an Hand gelesenem TB. Das Buch bekam ich empfohlen. Die damit verbundenen Erwartungen wurden nicht erfüllt. Elli und Rob haben Geheimnisse, die aus ihrer Vergangenheit herrühren. Doch eine Offenbarung zueinander ist nicht gegeben. Und diese Vergangenheit holt beide in der Gegenwart wieder ein. Damit bauen sie ein Leben auf, dass sie zwar weiter zusammenschweißt, aber immer weiter ins kriminelle Milieu bringt. Das Paar Elli und Rob hinterlassen Spuren, die die Polizei in Verzweiflung bringen. Das Buch ist eigentlich interessant aufgebaut. Es wird in abwechselnden Abschnitten Vergangenheit und Gegenwart betrachtet. Damit soll das Geschehen um Elli und Rob zusammengeführt werden. Aber die Spannung wird nur bis ca. die Hälfte des Buches gehalten. Danach habe ich das Buch nicht mehr mit Interesse fertig gelesen.

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Wer meine Rezensionen verfolgt weiß, dass ich zu einem guten Thriller - und noch besser Psychothriller - niemals nein sagen kann. Der Klappentext und auch die erste Seite (noch vor dem eigentlichen Start in die Geschichte) haben mich angezogen und neugierig gemacht. Im Endeffekt habe ich aber leider nicht ganz das bekommen, was ich erwartet habe. Ob das nun an mir oder der Autorin liegt, sei mal dahingestellt. Der Schreibstil hat mir extrem gut gefallen. Einige Rezensenten fanden aber genau diesen extrem störend. Deswegen würde ich in jedem Fall zu der Leseprobe raten, wenn Interesse an diesem Buch besteht. Bringt ja nichts im Nachhinein (unbegründet, weil vermeidbar) enttäuscht zu sein. Auch den Wechsel zwischen "damals" und "heute" von Kapitel zu Kapitel, mochte ich sehr. Ich lese solche Bücher einfach gerne, weil es immer wieder neue Blickwinkel und Informationen bringt. Aaußerdem gibt es den Geschichten meist eine gewisse Spannung und Geschwindigkeit. Aber da sind die Geschmäcker sehr verschieden. Wer das gar nicht mag, sollte dann lieber die Finger von dem Buch lassen. Wie gut kennst du deinen Partner wirklich? Zum Inhalt will ich eigentlich gar nichts sagen. Es wäre schade zu viel von der Geschichte zu verraten. Was mir aber leider nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es sich für mich persönlich nicht um einen Psychothriller, sondern eher einen spannenden Krimi handelt. Die Geschichte an sich ist wirklich gut, aber eben kein (Psycho)Thriller, was mich dann im Endeffekt enttäuscht hat und dafür sorgt, dass ich einen Stern abziehe. Das ist nun nicht hochdramatisch, aber ich hatte mir durch das Genre eben etwas anderes erhofft. In diesem Moment dämmert es ihr: Im Prisma der vielfältigen Perspektiven ist die Wahrheit ein flüchtiges Gut. (Seite 317) Die Kapitel sind kurz und ermöglichen ein schnelles Vorankommen. So kann man sich selbst mit "Ach komm...Ein Kapitel geht noch...Und noch eins...Und noch eins...", plus der enthaltenen Spannung, eifrig vorwärts treiben. Auch solche Dinge sind ein absoluter Pluspunkt für mich. Auch wenn ich den Personen beim Lesen nie wirklich richtig nah war, hat mich immer interessiert wie es mit ihnen weitergeht oder was in der Vergangenheit passiert war. Ich wollte einfach zwingend hinter die Geheimnisse kommen, die sich nach und nach aufklären und manchmal eine Wendung bereithalten. Fazit Kein Psychothriller mit dem man sich die Nacht um die Ohren schlägt, aber ein spannender Krimi, der an den richtigen Stellen für Verwirrung sorgt und sich mit der gänzlichen Aufklärung Zeit lässt. Wer Interesse an diesem Buch hat, sollte aber unbedingt vorher in die Leseprobe reinschauen, da der Schreibstil sehr speziell ist und nicht jedermann gefällt.

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Be my Girl

Von: Thrillertante

21.05.2018

Ellie und Rob sind mehr als ein perfektes Paar. Gutaussehend, erfolgreich und schwer verliebt. Kaum verheiratet, scheint sich plötzlich alles zu wenden. Rob verbirgt eine furchtbare Vergangenheit und auch Ellie scheint nicht immer ehrlich gewesen zu sein... Der Psychothriller wird auf unterschiedlichen Zeitebenen, "Damals" und "Heute" erzählt. Ich war schnell an das Buch gefesselt und wollte unbedingt erfahren, was da alles zu Tage befördert wird. Zu den Protagonisten war ich, trotz detaillierte Beschreibung, sehr distanziert. Leider war ich etwas verwirrt, durch die teilweise abrupten Zeitwechsel. Dann und wann habe ich mich dabei ertappt, dass ich nicht wusste, wer da jetzt eigentlich erzählt, was wirklich anstrengend war und meinen Lesefluss dann doch unterbrochen hat, sodass ich das Buch beiseite legen musste, um nach ein paar Tagen das aktuelle Kapitel wieder von vorne zu lesen. Die Autorin baut Wendungen ein, mit denen ich nicht immer gerechnet habe und auch das Ende war für mich überraschend. So kann ich für "Be my Girl" gerne eine Leseempfehlung geben, wenn man dann auch dranbleibt!

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Unter einem Psycho-Thriller habe ich mir eigentlich immer etwas anderes vorgestellt. Ich habe immer an das Ungewisse gedacht und wie es den Leser vom ersten Kapitel an in seinen Bann zieht. Bei Be my Girl war das nicht der Fall. Zwar gibt es auch hier Details, die verschwiegen und erst am Ende aufgeklärt werden, aber es hat mich nicht von der ersten Seite an gefesselt. Das soll jedoch nicht heißen, dass das Buch nicht spannend war. Be my Girl ist in zwei unterschiedliche Zeitebenen geteilt – „Dann“ und „Heute“. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart und beschreibt mehr oder weniger Ellies ersten Mord. Warum sie den Mann allerdings getötet hat bleibt offen. Die Kapitel aus der Vergangenheit sollen dazu dienen der Geschichte mehr Sinn zu verleihen, allerdings springt die Autorin hier öfters vor und zurück. Mal wird die Hochzeit von Ellie und Rob geschildert, dann steckt man plötzlich im Leben von Ellie als Teenager und es fällt einem schwer den Zusammenhang zu sehen. Während Ellie sich also auf der Flucht vor der Polizei befindet – denn keiner soll herausbekommen, dass sie den Mord begangen hat – stellt der Leser fest, dass sie diese schreckliche Tat für ihren Ehemann Rob begangen hat. Dieser war schon von klein auf in kriminelle Machenschaften verwickelt und gelang später unter die Fittiche seines vermeintlichen biologischen Vaters, Quinn. Dieser brachte ihm das Stehlen und später auch Morden bei. Doch eine Geschichte um ein Ehepaar wäre nichts ohne die Existenz von Liebe. Nur für Ellie möchte Rob aus den festen Händen seines Vaters austreten um mit ihr ein normales Leben zu führen. Quinn ist davon zwar nicht begeistert, lässt sich aber überreden. Die einzige Bedingung, die er stellt ist, dass Ellie sein auserwähltes Opfer umbringen muss. Langsam aber sicher erfährt nun auch sie von Robs Vergangenheit, aber anstatt zurück zu schrecken entschließt sie sich ihm zu helfen. Die beiden befinden sich nun in einem Abenteuer um Leben und Tod. Bis zur letzten Seite ist nicht gewiss, ob sie dies auch wirklich überleben und ob Ellie sich überhaupt noch im Stande dazu fühlt, mit Rob ein halbwegs normales Leben zu führen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Szenen aus der Vergangenheit wesentlich spannender fand als die aus der Gegenwart, was daran liegen könnte, dass diese dunkler und geheimnisvoller geschrieben waren. Ich fand es durchaus beeindruckend, dass Liebe einen Menschen sogar dazu bringen kann jemand anderen zu töten, aber ich weiß nicht, ob ich das Buch noch einmal lesen wollen würde.

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Ganz zum Anfang möchte ich etwas zu dem Cover des Buches sagen. Es hat mich sofort angesprochen, weil es einfach wunderschön aussieht. Der Schreibstil von Nina Sadowsky ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, sie schreibt das Buch in zwei Sichtweisen ‚Damals‘ und ‚Heute‘. Am Anfang war ich skeptisch ob man das Buch gut lesen kann, wenn man immer Wechsel in der Geschichte hat. Doch am Ende des Buches kann ich sagen, man kann so lesen und es hat die Spannung im Buch aufgebaut. „Zwei innerlich zerrissene Menschen werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um ihre Wunden zu heilen“ (Seite 332). Rob und Ellie sind zwei Personen mit Lügen, über ihr Leben was sie vor der romantischen Beziehung geführt haben. Trotzdem verlieben sich beide ineinander und der eine wird des anderen sein ‚Anker‘ aus dem Grauen seiner Vergangenheit. Die Geschichte war auf der einen Seite schön, auf der anderen Seite aber auch erschreckend, wie weit Liebe einen treiben kann und wie man sich verändert. Das man am Ende vielleicht zu dem wird was sein Partner in seiner Vergangenheit war. Ich habe mich während des Lesens immer mal wieder gefragt ob ich das selbe für meine große Liebe tun würde, bei der ich mich ‚zu Hause‘ fühle. Am Ende haben beide Personen, sowohl Rob als auch Ellie Geheimnisse die sie dem anderen verheimlichen. Aber man darf sich nicht täuschen lassen, alle Details und Lügen kommen mal ans Licht – egal wann.

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Erster Satz Meine liebste Ellie, es tut mir so unendlich leid. Bitte folge genau den Anweisungen in diesem Brief. Ich hoffe inbrünstig, dass dann alles gut wird. Du bist meine große Liebe und wirst es auch immer bleiben, das musst du mir glauben. Du bist mein Ein und Alles. Rob Meine Meinung Wer meine Rezensionen verfolgt weiß, dass ich zu einem guten Thriller - und noch besser Psychothriller - niemals nein sagen kann. Der Klappentext und auch die erste Seite (siehe "Erster Satz") haben mich angezogen und neugierig gemacht. Im Endeffekt habe ich einfach nicht ganz das bekommen, was ich erwartet habe. Ob das nun an mir oder der Autorin liegt, sei mal dahingestellt ;-) Der Schreibstil hat mir extrem gut gefallen. Einige Rezensenten fanden aber genau diesen extrem störend. Deswegen würde ich in jedem Fall zu der Leseprobe raten, wenn Interesse an diesem Buch besteht. Bringt ja nichts im Nachhinein (unbegründet, weil vermeidbar) enttäuscht zu sein. Auch den Wechsel zwischen "damals" und "heute" von Kapitel zu Kapitel, mochte ich sehr. Ich lese solche Bücher einfach gerne, weil es immer wieder neue Blickwinkel und Informationen bringt, außerdem gibt es den Geschichten meist eine gewisse Spannung und Geschwindigkeit. Aber da sind die Geschmäcker sehr verschieden. Wer das gar nicht mag, sollte dann lieber die Finger von dem Buch lassen. Wie gut kennst du deinen Partner wirklich? Zum Inhalt will ich eigentlich gar nichts sagen. Es wäre schade zu viel von der Geschichte zu verraten. Was mir aber leider nicht so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es sich für mich persönlich nicht um einen Psychothriller sondern eher einen spannenden Krimi handelt. Die Geschichte an sich ist wirklich gut, aber eben kein (Psycho)Thriller, was mich dann im Endeffekt enttäuscht hat und dafür sorgt, dass ich einen Stern abziehe. Das ist nun nicht hochdramatisch, aber ich hatte mir durch das Genre eben etwas anderes erhofft. Die Kapitel sind kurz und ermöglichen ein schnelles Vorankommen. So kann man sich selbst mit "Ach komm...Ein Kapitel geht noch...Und noch eins...Und noch eins...", plus der enthaltenen Spannung, eifrig vorwärts treiben. Auch solche Dinge sind ein absoluter Pluspunkt für mich. Auch wenn ich den Personen beim Lesen nie wirklich richtig nah war, hat mich immer interessiert wie es mit ihnen weitergeht oder was in der Vergangenheit passiert war. Ich wollte einfach zwingend hinter die Geheimnisse kommen, die sich nach und nach aufklären und manchmal eine Wendung bereithalten. Textstelle In diesem Moment dämmert es ihr: Im Prisma der vielfältigen Perspektiven ist die Wahrheit ein flüchtiges Gut. (Seite 317) Fazit Kein Psychothriller mit dem man sich die Nacht um die Ohren schlägt, aber ein spannender Krimi, der an den richtigen Stellen für Verwirrung sorgt und sich mit der gänzlichen Aufklärung Zeit lässt. Wer Interesse an diesem Buch hat, sollte aber unbedingt vorher in die Leseprobe reinschauen, da der Schreibstil sehr speziell ist und nicht jedermann gefällt.

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Der Schreibstil hat mir nicht zugesagt. Es fing schon auf den ersten Seiten an, als der Erzähler als Beobachter fungiert und dem Leser beschreibt, was er sieht und sich denkt. Auch waren mir die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart viel zu häufig. Viel zu öft sind die Kapitel auch nur wenige Seiten lang. Zudem kommen drei verschiedene Sichtweisen (Ellie, Rob, der Ermittler) ins Spiel, was mir die Lust genommen hat. Es war dadurch einfach zu viel und zu unübersichtlich. Die Geschichte hat Potential, die Autorin ist jedoch im Eifer des Gefechts über das Ziel hinaus geschossen. Der schnelle Wechsel zwischen den Zeiten wirkte viel zu übertrieben. Statt eines Psychothrillers bekommt man einen hastigen Krimi. Die Wendungen zum Ende hin haben das Steuer schlussendlich auch nicht rumreißen können. Fazit "Be my Girl" hätte ein gutes Buch werden können. Es war aber zu sprunghaft und die Charaktere blieben flach, so dass ich dem Geschehen eher gleichgültig gefolgt bin. Für mich eher ein unausgereifter Krimi, dem eine Bremse, ein paar füllende Seiten und ein besserer Ermittler fehlen.

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Meine Meinung: Nina Sadwoskys erstes Buch wird als Psychothriller angekündigt. Sie beschreibt auf zwei Zeitebenen das Leben von Ellie und Rob. Sie arbeitet hierbei Details und Charaktermerkmale gut aus und hat besonders zu Beginn mein Interesse unheimlich schnell geweckt. Ellie und Rob waren beide nicht ehrlich zueinander und so kommt der Stein ins rollen. Eins ergibt das Andere und einer weiß nicht von den Lügen des Anderen. An sich eine gut ausgearbeitete, unblutige Handlung, die mich aber eher an einen Kriminalfall erinnert. Mir haben gewisse psychologische Merkmale und Vorgehensweisen der Charaktere gefehlt und der Plot flachte nach dem wirklich tollen Auftakt schnell ab. Wer einen Psychothriller erwartet wird trotz Spannungsbogen und wunderbarem Schreibstil enttäuscht sein, wer sich aber auf einen guten KRiminalfall freut hat Spaß mit diesem Buch!

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