Leserstimmen zu
Harriet Wolfs siebtes Buch der Wunder

Julianna Baggott

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"Ihr alle wurdet zu Bruchstücken meiner selbst, zu Scherben, die ich kitten und zusammensetzen wollte, um mich neu zu erschaffen, so als wäre ich, die Schriftstellerin, nur eine Summe eurer Teile, so als hättet ihr mich geschrieben" (Harriet Wolf). . Dieses Buch hat mich auf ganz besondere Weise berührt. Es war mein eigenes kleines Wunder. Es geht um eine Familie, die durch ein altes Manuskript wieder zusammenwächst. Dabei wird die Handlung von allen vier Frauen der Familie erzählt, über drei Generationen hinweg. Harriet Woolf hatte eine schwere Kindheit und verarbeitet ihr Leben und ihre Erfahrungen in sechs Büchern. Sie starb, bevor das siebte Buch veröffentlicht wurde. Man munkelt, dass das Manuskript irgendwo existiert. Harriets Tochter Eleanor hat das Gefühl, von ihrer Mutter weniger geliebt zu werden, als die Bücher. Eleanors Tochter Ruth hat ein ähnlich schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die zweite Tochter Tilton dagegen lebt in ihrer eigenen besonderen Welt. . Tilton ist eine echt tolle und spezielle Romanfigur. Sie schildert ihre Sicht der Welt auf eine wunderschöne Weise. Ich habe eine Weile gebraucht, um in das Buch hinein zu finden und es zu verstehen. Zum Schluss hat aber alles Sinn ergeben und das Buch hat mich sehr berührt. Ich kann es an alle Murakami-Fans empfehlen! . Des Weiteren ist das Cover einfach wunderschön. Die ganze Buchgestaltung ist wahnsinnig toll . Insgesamt 5/5 🌟

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