Leserstimmen zu
Mitosis

Brandon Sanderson

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Nachdem David und die Rächer Newcago vom Epischen Steelheart befreit haben, beginnen die Bürger langsam wieder an die Menschheit zu glauben. Eine neue Regierung hat sich gebildet und die Rächer treten nun offen als Beschützer der Stadt auf und bekämpfen neue Epische, die nach Newcago kommen, um die Herrschaft an sich zu reißen. Als David wieder einmal eine Gruppe von Neuankömmlingen an den Barrikaden von Newcago begrüßt, fällt ihm ein bekanntes Gesicht auf. Da er Jahre lang Epische erforscht hat, vermutet er, dass sich gerade ein eben solcher in die Stadt geschlichen hat und nimmt die Verfolgung auf. Schon bald kann David beobachten, wie sich der Fremde in zwei Personen teilt. Nun ist den Rächern klar, dass es sich um Mitosis handelt, der über die Fähigkeit verfügt, sich beliebig häufig aufzuteilen. Seine Duplikate verteilen sich schnell über die Stadt und er schreit seine Forderung aus allen Mündern gleichzeitig in die sich leerenden Straßenzüge. Er will die Stadt übernehmen und den Menschen, der Steelheart getötet hat. Sollte sich David nicht innerhalb von fünf Minuten zeigen, wird er wahllos Menschen erschießen. Mitosis ist eine Novelle, die zwischen Steelheart und Firefight angesiedelt ist. Sie zeigt die aufkommende Gefahr für David und die Widerstandskämpfer auf, die seit dem Tod von Steelheart besteht. Nun sind sie die Gejagten. Das Buch enthält neben der unterhaltsamen, aber leider sehr kurzen Geschichte auch Profile von Epischen, die in Firefight auftauchen. Auf Grund der Kürze kann das Abenteuer der Rächer zwar die Spannung, aber nicht den Tiefgang der Romane erreichen.

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Eigentlich bin ich kein großer Freund von Jugendbüchern und von postapokalyptischen erst recht nicht, aber wenn einer der Lieblingsautoren ein solches Buch schreibt, muss auch ich es lesen. So habe ich zu Steelheart gefunden. Das Buch hat mir dann auch recht gut gefallen, da es spannend war und ein gelungenes Finale hatte. Zwar war das Buch in sich abgeschlossen, aber es gab ohne Frage ausreichend Potential für eine Fortsetzung und diese musste ich mit Firefight dann natürlich sofort lesen. Auch dieses Buch hat mir gefallen. Als ich letzteres gelesen habe wurde einige Male auf diese Kurzgeschichte verwiesen. Da ich sie zum Zeitpunkt des Lesens noch nicht gelesen hatte, wollte ich dies nun nachholen. Notwendig zum Verständnis des zweiten Buches ist es jedoch nicht. In Mitosis geht es im Prinzip ausschließlich um Davids Kampf gegen den Epic Mitosis. Das ist eigentlich eine nette Idee, einen schlichten Kampf als eine Kurzgeschichte zu verpacken, da so etwas nun mal zum Alltag der Rächer gehört. Der Kampf gegen diesen Epic ist zudem noch äußerst interessant, da er sich klonen kann und es ihn praktisch unendlich oft gibt. Auch kommt David hier das erste Mal auf die Idee, was es mit der Schwäche der Epics auf sich haben könnte. Dass diese Kurzgeschichte gut geschrieben ist, steht außer Frage, aber sie hätte meiner Meinung nach noch um einiges länger sein können. Mein E-Reader zeigte mir 37 Seiten an und die sind nun einmal sehr schnell ausgelesen. Etwas mehr wäre schon schön gewesen. Fazit: Mitosis bildet den Lückenschluss zwischen den beiden Romanen der Rächer und sollte zum besseren Verständnis und zur Atmosphärenbildung gelesen werden. Da sie wirklich sehr kurz ist, kann man das auch “mal eben” machen. Diese Kürze ist auch mein großer Krititkpunkt. Ein bisschen mehr wäre schön gewesen, denn der Epic und seine Schwäche haben mir wirklich gut gefallen, da hätte man noch mehr heraus holen können. Schöner hätte ich es zudem gefunden, wenn diese Kurzgeschichte nicht nur als E-Short erhältlich wäre, sondern einfach am Anfang oder am Ende von Firefight auch als Print-Version erschienen wäre.

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Meine Meinung: "Mitosis" von Brandon Sanderson ist eine spannende Kurzgeschichte, die zwischen "Steelheart" und "Firefight" angesiedelt ist. Nach über einem Jahr Pause kam mir dieses eShort zur Einstimmung auf die Fortsetzung gerade recht. Zwar konnte ich mich noch einigermaßen gut an die Ereignisse aus "Steelheart" erinnern, aber Charaktere verblassen bei mir immer recht schnell. Da es sich bei den Rächern allerdings um eine Gruppe handelt, ist es schon nützlich, sich an mehr als den Protagonisten zu erinnern, und dabei hat mir "Mitosis" wirklich geholfen. In Form eines kurzen, aber abgeschlossenen Abenteuers führt uns Sanderson in das neue Newcago ein, in dem die Menschen mit Hilfe der Rächer lernen, ihr Leben selbst anzupacken, zaghaft zu hoffen und vielleicht auch endlich füreinander einzustehen. Er zeigt uns, welche Auswirkungen Steelhearts Tod auf die Stadt und auf die ganze Nation hatte. Das alles verpackt in dem bekannten, guten Sanderson-Stil, der viel Spannung mit einer guten Prise Humor abmildert. Zwar leicht zu überlesen, aber eindeutig vorhanden, sind die Hinweise auf "Firefight" und mögliche neue Erkenntnisse über die Epics, deren Natur trotz aller Studien stets unberechenbar erscheint. Mit diesen wenigen Happen ist es dem Autor gelungen, meine Neugierde so anzufachen, dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als direkt zum nächsten Band zu greifen. Fazit: Brandon Sandersons "Mitosis" ist ein Muss für alle Fans, die nicht genug von David und den Rächern bekommen können. Es ist ein spannendes, kurzes Abenteuer und eine perfekte Überleitung von "Steelheart" zu "Firefight". Erinnerungen werden geweckt und die Neugierde dank all der Hinweise neu entfacht. Außerdem liefert es uns interessante Hintergrundinformationen, über deren Notwendigkeit sich natürlich streiten lässt. 5/5 Bücher!

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Meine Meinung: Die Kurzgeschichte fängt ziemlich dann an, wenn der erste Band aufhört. Steelheart ist besiegt, New Cago ist aus der Tyrannei befreit. Währendessen versuchen die Rächer den Ball flach zu halten. Für eine Kurzgeschichte ist der Spannungsbogen von Anfang an sehr hoch. Ich würde sogar behaupten, dass die Geschichte sich innerhalb des zweiten Bandes ziemlich gut machen würde. Zum einen, weil im zweiten Band auf diese Geschichte hin refferiert wird. Der Leser muss zwar nicht diese Kurgzeschichte lesen, da sie autonom von der Hauptgeschichte ist, jedoch wäre es dennoch ziemlich vom Vorteil. Einfach, weil man dann mehr von den Charakteren und dem Setting hat. Außerdem darf man einen neuen Epic kennenlernen, das ist ziemlich cool. Davids miese Metaphern, die kurzen Dialoge zwischen den Charakteren, alles spricht für diese Kurzgeschichte. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und Brandon Sanderson schafft es sogar die Charaktere einen Tick weiter auszubauen. Allerdings flacht die Spannung zu schnell ab, das finde ich schade. Bei einer Kurzgeschichte ist das natürlich schwierig zu dosieren, aber dennoch täten ein paar Seiten mehr dem Ende ganz gut. Bewertung: Eine absolute Leseempfehlung von mir, für alle, die mehr von dieser Welt und ihren Charakteren erfahren mögen.

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"Mitosis" ist ein E-Short (eine Kurzgeschichte, die nur als E-Book erscheint) und spielt nach Steelhearts Niedergang im ersten Band der Rächer. Brandon Sanderson ermöglicht einige wenige Rückblicke, so dass man sich wieder in Newcago zurecht findet. Wir erleben erst eine Stadt, die sich so langsam traut aufzuatmen, doch dann taucht Mitosis auf, ein weiterer High Epic, der sich in den Mittelpunkt drängt und den Rächern das Leben schwer macht. Der Protagonist ist natürlich schon aus "Steelheart" gut bekannt. Doch nun ist David gelöster und versucht den Bewohnern Newcagos Mut zu machen, sich zu trauen, rauszukommen und Dinge, die früher alltäglich waren, wieder zu geniessen. Doch dann taucht Mitosis auf und er ist einmal mehr dazu gezwungen, überlegt und schnell zu handeln. Toll finde ich, dass man mehr über Newcago, über die Veränderung der Stadt und vor allem auch über die der Bewohner erfährt. "Mitosis" ist unterhaltsam und nett. Wenn man zwischendurch einmal Zeit für eine Kurzgeschichte hat, ist es eine ideale Ergänzung zur Reihe der Rächer. 'Nett' ist so ein Allerweltswort und beliebig einsetzbar. Und genau deswegen finde ich, dass es ganz gut zu diesem E-Short passt. "Mitosis" ist so beliebig .... mir hat da schlechthin das gewisse Etwas gefehlt. Meine grösste Frage ist allerdings, ob es diese Kurzgeschichte wirklich gebraucht hat. Habe ich durch die Lektüre wirklich einen Mehrwert? Obwohl "Mitosis" gerade einmal 50 Seiten umfasst, ist der Schreibstil von Brandon Sanderson auch hier sehr detailliert, trotzdem aber angenehm und flüssig zu lesen. Fazit: "Mitosis" ist eine netter Snack zwischen "Steelheart" und "Firefight", mehr aber auch nicht. Echte Sanderson-Fans werden wohl nicht drumherum kommen, alle anderen lesen lieber seine grossen Geschichten.

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