Leserstimmen zu
Die Zeitagentin - Ein Fall für Peri Reed

Kim Harrison

Peri Reed (1)

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Ich habe ja bereits das E-Book gelesen, das es als Vorgeschichte zu dem ersten Band der neuen Reihe von Kim Harrison gab. Daher war ich sehr gespannt, wie es mit Peri weiter geht. Mir hat die Geschichte an sich gut gefallen. Die Idee hinter den Zeitagenten ist sehr interessant und einfallsreich. Jedoch muss ich zugeben, dass die ganzen Zeitsprünge und ihr Konzept ein wenig verwirrend und ein wenig unlogisch. Was genau ich damit meine, müsst ihr schon selbst lesen - ich möchte euch ja nicht spoilern. Der Schreibstil ist wirklich toll und hat die Verwirrung ein wenig wettgemacht. Es gibt ein paar Actionscenen, die ich im Ansatz gut fand, die dann zum Teil aber wieder durch die Zeitsprünge verkompliziert worden sind. Das fand ich wirklich schade. Ich hätte mir hier eine besser Erklärung des Ganzen gewünscht. Peri mochte ich als Protagonistin wirklich gerne, nur kamen die Emotionen von ihr bei mir nicht an. Ich habe nicht richtig mit ihr mitgefiebert, nicht mitgelitten und mich auch nicht mit ihr gefreut. Generell hat mir das gewisse Etwas bei den Charakteren gefehlt. Ich mochte, neben Peri, noch ein oder zwei Nebencharas wirklich gerne. Doch dort fehlte mich die Tiefe. Neben Peri hat kein Charakter wirklich viel Tiefgang, was ich echt schade finde. Bei etwas über 600 Seiten hätte ich mir alles in allem mehr erwartet, besonders da ich weiss, dass die Autorin mehr kann. Ich hoffe, Band 2 wird bald übersetzt und kann mich dann von der Reihe überzeugen. Das Cover finde ich sehr gelungen und passt auch zur Geschichte. Fazit Da mich beonsonders die Zeitsprünge irritiert haben und auch die Emotionen gefehlt haben, bekommt das Buch von mir 3 Sterne.

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Vierzig Sekunden können den Lauf der Welt verändert!" Wer möchte das nicht glauben? Peru Reed ist Zeitagentin und arbeitet für eine Geheimorganisation. Sie hat die Gabe für vierzig Sekunden in die Zeit zurück zu reisen und den Lauf der Geschichte zu verändern. Bei ihrer letzten Mission läuft aber plötzlich etwas schief, und Peri muss herausfinden was schief gelaufen ist, denn der Haken: Sie kann sich nie an das erinnern, weder an die Reue noch an die alte Zeit, die verändert wurde, ihr fehlen diese Fragmente der Erinnerung, doch das schlimmste: sie wird nun der Korruption verdächtigt... Peri versucht ihre Unschuld zu beweisen... Nach der grandiosen Rachel Morgan Reihe freute ich mich wie wahrscheinlich soviele andere auch über eine neue Reihe von Kim Harrison und hab mir viel von erwartet. Doch irgendwie weiß ich nicht so recht was ich davon halten soll - klar kann man die beiden Reihen nicht miteinander vergleichen, doch ein wenig anders ist Kim Harrisons schreibstil schon... Doch der Reihe nach,... Die Idee mit dem zurückreisen in die Vergangenheit und in nur 40 Sekunden die Welt zu verändern klingt wahnsinnig spannend, aufregend, und in der Kürze der Zeit nervenaufreibend und nahezu unmöglich. Der Preis dafür ist hoch,... Das verlieren von Erinnerungen wäre mir persönlich ein zu hoher Preis für diese Gabe... Kein Wunder das Peri sich einen Anker sucht der ihr hilft, doch als sie nach ihrem letzten Auftrag verdächtigt wird, kommt es einem schon seltsam vor... mir persönlich kommen da so einige Szenerien in den Kopf... Welche sich davon bestätigt hat verrate ich hier natürlich nicht. Die verlorenen Erinnerungen sind es allerdings auch, was dieses Buch nicht nur spannend sondern auch schnell verwirrend macht, wenn sich alles anfängt zu überlagern und zig verschiedene Schnipsel nicht zusammen fügen... Uns als Leser geht es da wohl wie Peri. Das Buch hat dabei auch noch eine ordentliche Dicke - so wie wir s von Kim Harrisons Bücher gewohnt sind... Leider hier damit auch ein wenig Längen hier und da. Das Buch hat noch einiges an Potential und sicherlich das ein oder andere was noch herausgeholt und weitergesponnen werden kann... Immerhin ist dies ein Auftakt zur neuen Reihe, wenn ich richtig informiert bin. Leser die hiernach noch nicht genug bekommen könnten, können sich die Zeit immerhin mit einer Kurzgeschichte, die als eBook erschienen ist, verkürzen. Ich bin neugierig wie es weitergeht und ob die Story sich weiter entfalten kann...

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Peri Reed hat eine spezielle Gabe – sie gehört zu einigen wenigen Menschen die in der Lage sind, zurück durch die Zeit zu springen. Auch wenn es nur 40 Sekunden sind, entscheiden diese in Peris Job als Agentin häufig über Leben und Tod. Doch jeder Sprung hat seinen Preis… Als Peri mit ihrem Partner einen Auftrag verbockt, hat dies weitreichende Konsequenzen. Opti, die Organisation, für die Peri arbeitet scheint korrupt zu sein, und auch Peri soll zu den korrupten Agenten gehören. Doch wie beweist man seine Unschuld, wenn man sich nicht erinnern kann, ob man wirklich unschuldig ist? Die Geschichte folgt hauptsächlich Peris Perspektive, und wird immer wieder von einem weiteren Charakter abgewechselt, Silas. Während Peri zur Opti gehört, einer geheimen Organisation, die im Auftrag der Regierung geheime Aufträge ausführt, gehört Silas zur Allianz. Eine Vereinigung, die Opti ausschalten möchte, da niemand in die Zeit eingreifen sollte. Silas war einer meiner Lieblingscharaktere. Ich mochte ihn wesentlich mehr als Peri, die zwar sehr kompetent war, aber auch irgendwie arrogant und vor allem ein bisschen zu rücksichtslos und risikofreudig für meinen Geschmack. Auf jeden Fall war es ziemlich schwer zu entscheiden, wem man trauen kann, und wem nicht, wobei einige Charaktere wesentlich sympathischer waren als andere. Das Konzept der Zeitreise war interessant gestaltet, wenn auch manchmal etwas verwirrend. Wenn Peri springt, und dabei etwas verändert, verliert sie etwas von ihrer Erinnerung, umso mehr, je größer der Unterschied ist, den ihre Handlungen ausmachen. Um sie nach dem Sprung in der richtigen Zeitlinie zu verankern, hat Peri bei ihren Aufträgen einen Partner. Jack ist ihr Anker, der nach ihrem Sprung ihre Erinnerung sortiert, und versucht zurückzubringen, was verloren gegangen ist. Das Konzept mit all seinen Eigenheiten war gut überlegt, auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle gern noch ein bisschen mehr Info dazu gehabt hätte. Die Story hat mir an sich gut gefallen. Eine Agentin mit speziellen Fähigkeiten ausgestattet, die versucht, sich gegen Korruptionsvorwürfe zu verteidigen, ihre Unschuld zu beweisen, und dabei nicht geschnappt zu werden. Wie es sich gehört ist schnell klar, dass sie eigentlich niemandem trauen kann, was es nicht gerade einfacher macht, wenn man nach einem Sprung immer wieder seine Erinnerung verliert, und quasi von vorne anfangen muss. Gestört hat mich allerdings, dass sie das Ganze doch ein wenig in die Länge gezogen hat, und ich häufig gedacht habe, dass man an vielen Stellen gut hätte Kürzen können. Gerade zum Ende hin hat sich vieles einfach immer wieder im Kreis gedreht, während Peri zwischen den verschiedenen Seiten hin und her gerissen war, und sich einfach nicht entscheiden konnte. Dennoch war es insgesamt ein spannender Auftakt, und ich bin gespannt, was der zweite Band zu bieten haben wird. . Fazit Der Auftakt zu Kim Harrisons neuer Reihe hat mir von der Idee her sehr gut gefallen, und auch der Schreibstil ist angenhem. Allerdings wirkte die Story ein bisschen in die Länge gezogen, wodurch stellenweise die Spannung gelitten hat. Dennoch ist das Zeitreise-Konzept spannend, und ich freue mich auf den nächsten Band.

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Als ich den Klappentext von dem Buch gelesen habe, hat es mich sofort angesprochen und ich wollte es lesen. Doch als ich es dann angefangen hatte zu lesen, habe ich schnell gemerkt, das es mich nicht packt. Ich bin sehr schwer in das Buch reingekommen und das zog sich dann durch das gesamte Buch. Die Storyline ist super und auch die Charaktere sehr gut gestaltet, doch irgendwie konnte ich mich mit keinem der Charas identifizieren. Daher leider auch nur 3 Sterne.

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Auf die Zeitagentin habe ich mich sehr gefreut, da ich mich hier auf einen actionreichen Zukunftsthriller eingestellt habe. Der Anfang konnte mich auch gleich begeistern, was vor allem daran liegt, daß sich das Buch wirklich gut lesen lässt. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Auch Peri hat mir anfangs wirklich gut gefallen. Ich empfand sie als ausdrucksstark und lebendig. Ihre Lebenslust war für mich förmlich greifbar. Interessant war für mich ihre Position als Zeitagentin, denn darüber erfährt man so einiges. Es macht sie zwar unersätzlich, es zeigt aber auch auf wie verletzlich und angreifbar sie sich dadurch macht. Peris Wut und ihre Verzweiflung konnte ich mitunter sehr gut wahrnehmen. Obwohl die Thematik recht actionreich und facettenreich ist, wurde das Potenzial meiner Meinung nach , nicht ganz genutzt. Immer wieder kamen Passagen auf, die einfach nur langatmig waren und für mich stellenweise auch unnötig. Es gab viel drumherum , was dazu führte, das ich mich mitunter gelangweilt habe. Z.b. über die Kleidung von Peri oder das einfach vieles wiederholt wurde. Leider muss ich auch sagen, haben mich die Protagonisten mitunter etwas genervt. Für mich wurde auch anfangs schon zuviel verraten. Was zwar einerseits wichtig war, vom Aufbau der Story her. Aber andererseits gab es so nicht viele Überraschungen. Die Geschichte ansich ist ziemlich komplex gehalten und man hat mitunter etwas Mühe durchzusteigen. Dennoch konnte ich Peris Empfindungen nachvollziehen, denn auch ich wusste nie, wem ich trauen konnte. Schön war für mich eigentlich die Tatsache des Zeitspringen und was es damit für Vor- und Nachteile gab. Ich fand das sehr faszinierend und wirklich auch beängstigend. Ich glaub, ich würde nicht mit Peri tauschen wollen. Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Welt von den beiden Gruppen Allianz und Opti, was vieles nachvollziehbarer macht. Doch es zeichnet sich auch sehr viel Abgründigkeit ab, mitunter hat mich das doch etwas entsetzt und in Atem gehalten. Das Setting der Welt um 2030 hat mir gut gefallen, durch die Beschreibungen wirkte alles sehr realistisch und gigantisch. Letzendlich ist es zwar ein guter Zukunftsthriller über das Zeitspringen, jedoch wurde das Potenzial nicht völlig genutzt. Was wirtklich sehr schade ist. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Peri und Silas, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Ihre Handlungen und Gedankengänge waren meist gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, dadurch ist man in einem Rutsch durch, da man mehr oder weniger durch die Seiten fliegt. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Ein guter Zukunftsthriller um die Zeitagentin Peri Reed, dessen Potenzial für mich aber leider nicht völlig genutzt wurde. Zuviel drumherum, was die Spannung mitunter leider mindert. Ich vergebe 3 von 5 Punkten.

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Rezension – Die Zeitagentin: Ein Fall für Peri Reed – Kim Harrison – 640 Seiten – Broschiert – Reihe – 14,99€ – ISBN 9783453317307 – Heyne – 11. April 2016 Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar! Näheres zum Buch und zur Reihe erfahrt ihr hier: http://www.randomhouse.de/Paperback/Die-Zeitagentin-Ein-Fall-fuer-Peri-Reed/Kim-Harrison/e491706.rhd Der Inhalt: Peri Reed ist jung, sexy und tough. Doch das ist nicht das Beste an ihr! Was sie einzigartig macht, ist ihre Gabe: Peri kann vierzig Sekunden in der Zeit zurückspringen und die Vergangenheit verändern. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn man für eine staatliche Geheimorganisation arbeitet, die Jagd auf die gefährlichsten Kriminellen der USA macht. Bis Peri eines Tages der Korruption verdächtigt wird und fliehen muss. Plötzlich zur Staatsfeindin Nummer eins geworden, ist sie fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen und die Drahtzieher dieser Verschwörung ausfindig zu machen. Doch Peri kann niemandem mehr vertrauen – nicht einmal dem Mann, den sie liebt. Das Cover: ...gefällt mir gut. Es passt gut zur Geschichte und auch zum Genre. Es sieht nach Action, Spannung, aber auch irgendwie fantasievoll aus durch die Farben. Zur Grundidee passt das Cover auf jeden Fall sehr gut. Der Schreibstil: ...ist im Grunde flüssig und spritzig. An Spannung fehlt es diesem Buch eigentlich nicht, dafür aber irgendwie an einer klaren Struktur. Leider wiederholt sich die Autorin öfter, wodurch sich die Story ab einem gewissen Punkt ganz schön zieht. Auch die Perspektivwechsel waren für mich manchmal verwirrend. Meine Meinung: Das ist das erste Buch der Autorin, das ich lese. Und ich muss gestehen, dass mir der Einstieg nicht ganz leicht viel. Am Anfang ist die Story ziemlich verwirrend, aber ich habe mich doch recht schnell zurecht gefunden. Die Idee, die hinter dem Grundkonzept steckt, konnte mich schließlich von der Geschichte überzeugen. Die Story beginnt spannend und bleibt es auch, das liegt vor allem daran, dass ich – wie Peri – einfach keine Idee hatte, welche Figur denn nun welche Pläne verfolgte. Die Autorin schafft es ihre Leser so zu verwirren, dass man wirklich keine Ahnung hat und so der Auflösung entgegen fiebert. Die Charaktere haben mir eigentlich echt gut gefallen, allerdings hat mir der Tiefgang ein wenig gefehlt. Ich habe das Gefühl, dass Kim Harrison sich bei dieser Geschichte eher auf den Handlungsablauf, als auf ihre Figuren konzentriert hat. Dadurch fiel es mir doch schwer, eine richtige Beziehung zu ihnen aufzubauen. Sie sind mir zwar sympathisch, aber ich konnte mich einfach nicht wirklich in sie hineinversetzen. Aber vielleicht folgt das in den nächsten Bänden, denn die Grundidee ist wirklich super. Allerdings bin ich mit dem meckern noch nicht am Ende. Zwischendurch schien es mir die Geschichte sehr langatmig, weshalb ich das Buch ein paarmal aus der Hand gelegt habe. Durch die vielen Wiederholungen zieht sich die Story einfach ganz schön, über 600 Seiten sind für das, was passiert ist, einfach ein bisschen viel. Ich wiederhole mich, aber die Idee hat mir aber sehr gut gefallen, weshalb ich die Folgebände (ich gehe zumindest davon aus, dass es noch weitere Bücher geben wird) dennoch lesen werde. Fazit: „Die Zeitagentin“ ist das richtige Buch für alle, die es gern actionreich und spannend mögen. Die Story hat mich richtig fasziniert und die Grundidee dazu ist es allemal wert, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Leider war es an manchen Stellen aber doch sehr langatmig. Ich vergebe 3 / 5 Leseeulen!

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Die Agentin Peri Reed besitzt eine besondere Gabe, denn sie kann bis zu vierzig Sekunden in die Zeit zurückspringen und so die Vergangenheit verändern. Diese Fähigkeit hat Peri Reed bei manch schwierigen Einsätzen schon das eine oder andere Mal das Leben gerettet. Sie jagt voller Eifer die gefährlichsten Kriminellen, doch eines Tages wird sie selbst der Korruption verdächtigt und so setzt Peri alles daran, ihre Unschuld zu beweisen. Die Verschwörung scheint jedoch tiefer zu reichen als erwartet und Peri kann absolut niemanden mehr vertrauen… Kim Harrison ist vor allem durch die „Rachel Morgan“ Reihe vielen Lesern und Leserinnen bekannt. Auch ich habe schon einige Bände eben dieser Reihe gelesen und hatte dementsprechend bestimmte Erwartungen an die Autorin. Die Idee, die hinter dem Roman steckt und auch das Zeitspring-System finde interessant und gut durchdacht, denn der Roman hebt sich definitiv von anderen Zeitreiseromen ab. Die Agentin kann nicht in andere Epochen zurückspringen und dort interagieren, sondern lediglich wenige Sekunden, sodass sie sich aus prekären Situationen retten kann und so beispielsweise ihren tot verhindern kann. Die Protagonistin kann also praktisch eher hüpfen als springen. Das Zeitspringen hat jedoch auch ihren Preis und so ist es möglich, dass Peri nach dem Zeithüpfen Tage, Wochen, Monate oder sogar auch Jahre vergisst. Jedem Zeitagenten ist jedoch ein Anker zugewiesen und diese Person versucht den Zeithüpfern nach einem Zeitsprung zu helfen sich an das Vergessene zu erinnern und Klarheit zu verschaffen. Insgesamt gelingt es der Autorin dem Ganzen eine durchaus realistisch und glaubwürdige Note zu verleihen und es wirkt absolut nicht märchenhaft oder kindisch. Durch die vielen Intrigen und auch durch die vielen Zeitsprünge trägt Peri einige Gedächtnislücken davon, sodass ich manchmal einfach nicht wusste, wo mir wirklich der Kopf steht. Ich konnte einfach nicht einschätzen wer wirklich zu den Bösewichten gehört und wer nicht, dies hat mich immer wieder zum Mitfiebern und Miträtseln angeregt. Über fehlende Spannung konnte ich mich daher nicht Beschwerern. Leider konnten mich hingegen die Charaktere absolut nicht überzeugen und so konnte ich die Geschichte leider kaum genießen. Die Geschichte wurde einmal aus der Sicht von Peri geschildert und aus der Sicht des männlichen Protagonisten Silas. Durch die Perspektivwechsel erhält man einen recht guten Überblick über die Gedanken der beiden Figuren. Peri wird durchaus als taff dargestellt, was zu erwarten war, da ein kleines Mädchen absolut nicht zu der Rolle der Zeitagentin passt. Peri hat daher eher einen Hang zum Selbstmörderischem und liebt die Gefahr. Sie genießt die Macht in gewisser weise und liebt den Kick. Silas stellt Peri jedoch immer als absolute Tussi dar und dies war extrem anstrengend und oft habe ich es auch einfach nicht verstanden. So beschwert er sich beispielsweise bei einer anderen Figur, dass er Peri immer die Tür aufhalten muss, dies ist aber zuvor in keiner einzigen Szene vorgekommen und Peri ist es durchaus gelungen als Erste einen Raum zu verlassen oder zu betreten und eine Tür zu öffnen. Des Weiteren betont Silas immer, wie wichtig Mode für Peri ist und, dass sie einiges an Geld dafür ausgibt. Peri macht sich jedoch kaum Gedanken über ihr Aussehen. Sie erwähnt vielleicht stellenweise, dass ihre Kleidung viel zu verschmutz und dreckig ist. Ihre Gedanken werden aber einfach nicht, so wie Silas es darstellt, von den aktuellen Modetrends beherrscht. Diese widersprüchlichen Darstellungen habe ich als sehr anstrengend empfunden und sie haben mir durchaus etwas von meiner Leselust genommen. Die Autorin hätte sich schlussendlich einfach für eine Darstellung entscheiden müssen. Insgesamt hat mir die Idee rund um die Zeitreise absolut gefallen und Kim Harrison verleiht dem Zeitspringen eine gewisse erwachsenere Note. Die Figuren konnten mich hingegen absolut nicht begeistern, da die Charakterbeschreibungen einfach zu widersprüchlich waren.

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Die Zeitagentin war mein erstes Buch von Kim Harrison. Das Cover sieht schick aus und der Klappentext versprach eine spannende Zeitreisegeschichte. Der Einstieg in die Geschichte war etwas wirr, aber spannend und aus diesem Grund gefiel mir das Buch anfänglich echt sehr gut. Ich bin schließlich ein großer Zeitreisegeschichten Fan und weder Thrillern noch Krimis abgeneigt. Ich mag spannende Storys bei denen man nie weiß wer Freund und Feind ist und als Leser immer wieder überrascht wird…das alles versprach das Buch. Auch Kim Harrisons Schreibstil ist gut zu lesen. Leider blieb es aber nicht bei dem spannenden Auftakt, sondern die Geschichte wurde ziemlich schnell sehr farblos. Die Protagonistin macht nichts anderes als ihre Erinnerungen zu suchen, dass scheitert…wieder Erinnerungen suchen, das scheitert…Ach, und zwischendurch tauchen unglaublich viele Personen auf, die überhaupt keinen tieferen Sinn haben…und ebenso farblos bleiben wie die Gesichte. Wie ich schon sagte, wiederholte sich stellenweise immer wieder und wieder und wieder… Zusätzlich blieb es wirr …beziehungsweise wurde im weiteren Verlauf immer wirrer und nicht weil der Plot so komplex war, sondern einfach nur wirr. Ständige Perspektivenwechsel machen es da auch nicht unbedingt besser. Zwischenzeitlich musste ich das Buch aus der Hand legen, weil ich überhaupt nicht damit zu recht kam und nur mit Müh und Not habe ich es zu Ende gelesen. Wobei ich nicht einmal genau sagen kann warum…Vielleicht hatte ich die Hoffnung, dass es der Autorin gelingen würde so ihrem spannenden Anfang zurück zu kehren…und natürlich muss ich immer wissen was genau dahinter steckt. Ich bin glaube ich einfach zu neugierig um auf das Ende eines Buches zu verzichten. Auch mit Peri kam ich nicht so wirklich zu recht. Ich fand sie jetzt nicht so taff, wie im Klappentext versprochen wird…sondern irgendwie hatte ich mehr von ihr erwartet. Klar, sie muss ein gewisses Maß an Taffheit für das Leben haben, dass sie führt…aber ich erwarte einfach mehr… Fazit: Puh…schwierig. Sagen wir es mal so, ich habe noch ein weiteres Buch von Kim Harrison ungelesen im Regal stehen und ich denke dort wird es auch vorerst ungelesen bleiben.

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