Leserstimmen zu
Im Labyrinth der Lügen

Ute Krause

(14)
(0)
(0)
(0)
(0)
Hardcover
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Wem kann man vertrauen? Wem nicht? Sind Freunde vertrauenswürdig? Das sind Fragen, die sich Paul hier stellt. Paul lebt in Ostberlin. Deutschland wurde nach dem 2. Weltkrieg getrennt und er lebt in der damaligen DDR. Pauls Eltern wurden bei einem Flutversuch geschnappt und mussten ins Gefängnis. Paul selbst kam in ein Waisenhaus bis seine Oma und sein Onkel ihn dort endlich fanden und mit zu sich nach Ostberlin in ihre Wohnung nahmen. Sein Onkel arbeitet nachdem er nicht weiterstudieren kann, als Nachtwächter im Pergamonmuseum. Genau da macht Paul eine merkwürdige Entdeckung. Was geht das vor im Museum? Kann er seinem Onkel vertrauen? Mit seiner neuen Freundin Milli macht er sich auf Spurensuche. Aber hier wird schnell klar- die Grenzen der Freundschaft und des Vertrauens sind manchmal sehr dünn und brüchig. Ein Buch, das den Leser mitnimmt auf eine Art Kopfkinozeitreise in die frühe deutsche Vergangenheit. Als Leser bekomme ich einen kleinen Einblick in das alltägliche Leben in der damaligen DDR, so könnte es gewesen sein. Das macht den Leser neugierig auf historische Themen und ich denke es kann die Leser dazu inspirieren noch ein Sachbuch zum Thema zu lesen. Gut gefallen hat mir, das gerade auch die alltäglichen Dinge, wie Schwierigkeiten beim Einkaufen, heimliches Westfernsehen, Einkaufsläden, die Staatsicherheit usw. angesprochen wurden. Die Geschichte selbst war spannend und fesselnd erzählt aus Sicht von Paul, das hat mir gut gefallen. Dadurch dass auch die Straßennamen und Orte genannt wurden, kann man sich hinten im Buch auch einen Stadtplan von Ostberlin anschauen und so alle Wege auch gut nachvollziehen. Sehr gelungen zu einer ersten Orientierung in der Geschichte finde ich auch das Inhaltsverzeichnis vorn im Buch. Überhaupt ist die Graphische Gestaltung des Buches wirklich sehr gut. Im Einband vorn findet sich noch ein Überblick über das Museum. Hinten werden Begriffe erklärt in einem Glossar. Ebenso findet der Leser hier auch noch eine Karte vom damaligen Deutschland und eine kurze Erklärung über die damalige Trennung. Ein Buch, das Geschichte erzählt- informativ, hautnah und verpackt in eine spannende Geschichte.

Lesen Sie weiter

Das Labyrinth der Lügen ist das erste Buch, was mich bisher über das Thema DDR und zweigeteiltes Deutschland wirklich angesprochen hat und auch die Geschichte klang neben dem Hauptthema ziemlich spannend, sodass für mich schnell klar war, dass dieses Buch gelesen werden muss. Als Erstes treffen wir Paul, unseren Protagonisten. Wie alt genau Paul ist, wird nicht wirklich klar, aber vom Kontext her hätte ich ihn auf um die 12 Jahre geschätzt. Paul lebt mit seiner Oma und seinem Onkel Henri in Ost-Berlin. Seine Eltern hat er seit 2 Jahren nicht gesehen, denn sie haben versucht in den Westen zu fliehen und sind bei diesem Versuch aufgegriffen und verhaftet worden. Paul ist ein eher schüchterner, aber auch mutiger und emotionaler Junge, der einem schnell ans Herz wächst und den man gerne durch seine aufregende Geschichte begleitet. Auch die anderen wichtigen Charaktere in Pauls Leben werden kurz skizziert, jedoch habe ich zu ihnen nicht ganz so leicht eine Verbindung aufbauen können wie zu Paul. Etwas mehr Details an der ein oder anderen Stelle hätten die Geschichte zwar noch etwas runder gemacht, waren im Großen und Ganzen jedoch nicht unbedingt für den Verlauf der Handlung notwendig. Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach verständlich, jedoch keineswegs "extra kindlich" geschrieben, sodass auch Erwachsene das Buch sehr gut lesen können. Neben Pauls Geschichte gibt es auch viel Historisches über die DDR in diesem Buch zu erfahren und besonders Themen wie Stasi, Spitzel und die Unterschiede zwischen West und Ost werden ausführlich behandelt. Über Pauls Geschichte lässt sich wenig erzählen ohne zu viel zu sagen, deswegen beschränke ich mich einfach darauf zu sagen, dass mir der Handlungsverlauf an sich sehr gut gefallen hat und das ein oder andere mal kam tatsächlich ganz schön Spannung auf. Die Aufklärung über die Geheimnisse, die verschiedene Figuren im Buch haben, kommt immer ein bisschen häppchenweise, sodass es schon ein bisschen verwirrend und schwierig ist, sich das Große und Ganze am Ende zusammenzufügen. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich mit 10 Jahren (für diese Altersgruppe ist das Buch empfohlen) verstanden hätte, wie alle Ereignisse zusammenhängen. FAZIT Für mich persönlich hat alles sehr gut zusammengepasst und es hat Spaß gemacht Paul auf seiner spannenden Reise durch ein historisches Berlin zu begleiten. Meine Empfehlung für all jene, die sich einmal etwas näher mit der Thematik DDR und der Trennung Deutschlands auseinandersetzen möchten ohne gleich von historischen Fakten erschlagen zu werden. Ein wirklich schönes Kinderbuch, das definitiv auch für Erwachsene geeignet ist!

Lesen Sie weiter

Meine Meinung Ich finde das Buch einfach wunderschön, da reicht alleine der Fernsehrturm aus und schon ist es um mich geschehen. Ich selber bin nach der Wende in Berlin geboren und war deswegen sofort gefesselt von dem Klappentext. Schnell bin ich in die Geschichte eingetaucht und es hat mir richtig Spaß gemacht die Geschichte aus der Sicht von Paul zu lesen. Alles spielt sich an den Orten ab in denen ich selber aufgewachsen bin und immer musste ich Vergleiche ziehen, da wurden richtige Kindheitserinnerungen wach :D. Paul ist nach der Flucht seiner Eltern sehr in sich gekehrt und hat nur noch seine Oma und seinen Onkel die sich um ihn kümmern. Er ist viel alleine da beide arbeiten und streunert gerne am Bahnhof in der Friedrichstraße herum. Da lernt er dann auch die quirlige Millie kennen mit der er sich schnell anfreundet und mit der er über alles reden kann. Das Buch hatte seinen Höhen und Tiefen, manchmal wurde auf Sachen eingegangen die für mich ziemlich überflüssig waren, später stellte sich aber heraus das gerade diese Dinge am Schluss so einige Puzzleteile zusammen fügten. Trotzdem hatte ich dadurch meine Schwierigkeiten dem Buch meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Weil im Klappentext von Geräuschen im Pergamonmuseum geschrieben wurde habe ich schon die abenteuerlichsten Vermutungen angestellt, ich lag mit allem daneben was mich nicht nur überrascht hat sondern auch die Spannung komplett anhob. Das Ende des Buches hat mich wirklich gerührt aber mehr wird nicht verraten :). Fazit Das Buch spiegelt sehr schön wieder wie es damals gewesen ist in der DDR zu leben und wie Familien entzweigerissen worden sind. Ich fand es erschreckend, überraschend und sehr zu empfehlen wenn man etwas über das geteilte Deutschland und desses früheres Leben erfahren möchte.

Lesen Sie weiter

Heute reisen wir mal ein bisschen in der Zeit herum. Nein, leider ist es mir nicht gelungen, eine unfassbar tolle Zeitmaschine zu erfinden. Schade, denkt ihr jetzt. Aber ich habe in den letzten Tagen ein wirklich schönes Buch gelesen, was uns doch irgendwie in die Vergangenheit reisen lässt: Es heißt „Im Labyrinth der Lügen“. Das Buch „Im Labyrinth der Lügen“ von Ute Krause spielt nämlich in der Zeit der DDR. Ihr wisst doch sicher Bescheid: Deutschland war einmal in zwei Teile geteilt und ein Teil hieß die Deutsche Demokratische Republik (DDR). Und genau in dieser Zeit spielt die Geschichte von Ute Krause und zwar mitten in Ostberlin, also der damaligen Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. Es geht um den 12jährigen Paul, dessen Eltern vor einigen Jahren festgenommen wurden, da sie, zusammen mit Paul, aus der DDR flüchten wollten. Dazu solltet ihr wissen: In der DDR konnten die Menschen nicht einfach in der Welt herumreisen, die Grenzen waren geschlossen. Also wollten einige Bewohner fliehen, damit sie freier leben konnten. So auch Pauls Eltern. Das war natürlich sehr gefährlich. Pauls Eltern wurden dann von der BRD, also dem Westen freigekauft und durften das DDR-Gefängnis verlassen, um in Westberlin leben zu können. Ohne ihren Sohn. Paul bekommt auch nicht die Möglichkeit seine Eltern noch einmal zu sehen und lebt nun mit seiner Oma und seinem Onkel Henri in Ostberlin. Onkel Henri arbeitet als Nachtwächter im berühmten Pergamonmuseum und Oma ist die „Klofrau“ im Hotel Metropole. Bald lernt Paul Millie, seine neue Klassenkameradin, kennen und gemeinsam besuchen sie Onkel Henri während der Nachtschicht im Pergamonmuseum. Doch bei ihrer nächtlichen Entdeckungstour hören sie in den dunklen, leeren Gängen unerklärliche Geräusche und auch im obersten Stockwerk, dem Depot regt sich etwas. Was ist das? Was geht da vor? Millie und Paul nehmen die Fährte auf und stoßen dabei auf ein Geheimnis, das sie natürlich unbedingt aufdecken möchten. Die Story hörte sich für mich schon wirklich spannend und geheimnisvoll an und außerdem fand ich es interessant, mal etwas über die DDR, und wie es damals war, zu lesen. Genau darüber erfährt man auch einiges und zum Glück werden im Glossar auch einige Begriffe erklärt, die wir Teens heute nicht mehr kennen. Ansonsten konnte ich auch bei meinen Eltern nachfragen, denn sie haben die DDR auch noch erlebt. Ein weiterer Punkt war, dass die Geschichte in einem unserer Lieblingsmuseen spielt. Das Pergamonmuseum hat schon meine Mami, meinen Papi und auch meinen Bruder begeistert. Leider hatten wir bisher nicht die Möglichkeit dort nachts auf Spurensuche zu gehen, aber dafür gibt es ja jetzt das Buch „Im Labyrinth der Lügen“ von Ute Krause. Wenn ihr also die Gelegenheit habt, bei einer Übernachtungsparty im Museum dabei zu sein, nehmt unbedingt dieses Buch mit. Es ist spannend und das Ende hat mich nicht enttäuscht. Nein, ich war eher gerührt, aber warum wird nicht verraten. Das solltet ihr selbst herausfinden.

Lesen Sie weiter

Gestaltung: Das Cover gefällt mir sehr. Es hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Es zeigt einen Jungen der zwischen zwei Welten lebt. Inhalt: Paul ist ein Junge der in der DDR lebt. Er lebt bei seiner Oma, weil seine Eltern hinter der Mauer wohnen. Außerdem wohnt bei seiner Oma noch sein Onkel den er abends öfter mal im Museum besucht… Meine Meinung: Es ist ein sehr gelungenes Buch. Es ist für eine Jüngere Zielgruppe und das merkt man auch vom Schreibstil her. Das macht aber nichts auch wenn man älter ist kann man es lesen weil es einem ein wenig das Leben in der DDR näher bringt ohne zu gewaltsam zu sein. Es ist die richtig Mischung Spannung, Geheimnis und Information um Jüngere Personen zu fässeln und es ist etwas entspannteres für ältere Personen, aber nicht das es langweilig wird. Ich fand so wie das Buch geschrieben ist alles authentisch und man merkt einfach das in dem Buch ein Funken Wahrheit steckt. Besonders toll fand ich mit den Charaktern mit zu fiebern da man ja weiß das die Mauer gefallen ist, was man zu der Zeit niemals geahnt hatte!! Bewertung: ∞∞∞∞∞

Lesen Sie weiter