Leserstimmen zu
Der Wurm in unserem Herzen

Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski

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Hardcover
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„Das Wissen darum, dass wir sterben müssen, nicht der Tod selbst ist der Wurm in unserem Herzen.“ So steht es schwarz auf weiß auf Seite 305. Der Wurm in unserem Herzen, der Teil von uns, der unsere Seele, wenn man es so nennen möchte, zu steuern vermag, ohne, dass wir uns dessen vollständig bewusst sind. Der Wurm frisst sich unablässig tiefer hinein in uns und greift unsere Gedanken an, bringt uns dazu, anders zu leben, als wir es womöglich tun würden, ohne uns unserer Vergänglichkeit bewusst zu sein. Doch wie kann das möglich sein? Niemand wacht morgens auf und ist des frühen Morgens, noch vor dem ersten Kaffee, von einer Panik-Attacke erfasst, in der sich unsere Gedanken um nichts drehen können, als darum, dass unser Körper eines Tages verwesen und von unserem heutigen Selbst nichts mehr übrig sein wird. Oder doch? Das amerikanische Autorenteam, bestehend aus den drei Professoren der Psychologie Sheldon Salomon, Jeff Greenberg und Tom Psyzczynski, die seit 30 Jahren gemeinsam an dieser Theorie forschen, machen uns in diesem Buch klar, wie unbewusst wir uns tagtäglich mit dem Tod auseinanderzusetzen haben – ohne, dass wir davon überhaupt erfahren. Unser Kopf dreht sich scheinbar, so die hier formulierte Terror-Management-Theorie, pausenlos um das Sterben. Der Tod treibt uns alle an und soll unsere Entscheidungen und Wesensarten maßgeblich beeinflussen, doch unsere Gedanken bleiben zumeist weit von ihm entfernt. Unsere Todesangst manifestiert sich in unserer Sucht nach Anerkennung, einem erstrebenswerten, hohen Selbstwertgefühl und der Suche nach einem sinnerfüllten Leben, das unser Dasein auf der Erde zu rechtfertigen hat. Viele interessante Beispiele veranschaulichen diese, im ersten Moment für mich zu einfach klingende, Theorie und verifizieren sie durch Experimente mit den unterschiedlichsten Probanden und Versuchsaufbauten. Ein Beispiel gefällig? Die Psychologen wollten anhand eines Experimentes ihre frisch aufgestellte Theorie beweisen, die in der Fachpresse gar nicht bis negativ aufgenommen wurde (wegen nicht beweisbarer Gedankenspiele, so sagte man), die, wie oben beschrieben, besagt, dass der Mensch von seinem, dieser Spezies eigenen, Sterbebewusstsein angetrieben und beeinflusst wird. Ein einfacher, psychologischer Versuch sollte erste Aufklärung bieten. Einigen US-Richtern wurden, da man der Ansicht war, dass gerade Richter ein starkes Bewusstsein für Gerechtigkeit entwickelt haben sollten, Fälle einer Frau vorgelegt, die der Prostitution beschuldigt wurde, ein Tatbestand, der von mehreren Zeugen berichtet worden war und demnach einen einfachen und vor allem klaren Fall darstellte. In der Regel sollte die Kaution um die fünfzig US-Dollar betragen, genau die Summe, die die Richter der Kontrollgruppe ohne zu zögern angaben. Der anderen Gruppe wurde der gleiche Fall vorgelegt, doch erst nachdem ihnen mit zwei einfachen Fragen ihre Sterblichkeit ins Bewusstsein gerufen wurde: Die nach den Gefühlen, die der Gedanke an den eigenen Tod in ihnen hervorrief, und die, was sie sich vorstellten, was mit ihnen nach ihrem Tod geschehen würde. Und wenn Sie nun denken, dass diese Richter, die sich ihres kommenden Todes während ihres Urteils vollkommen im Klaren waren, hätten die gleiche oder eine nur minimal erhöhte Kautionen gefordert, dann liegen Sie vollkommen falsch. Aber nicht nur die Urteilsfähigkeit dieser Richter konnten auf diese Art und Weise manipuliert werden, nein, sobald sich ein Mensch, und das Mensch-Sein ist einzige Voraussetzung hierfür, seines Todes bewusst wird, bemerkt er urplötzlich den Wurm in seinem Herzen und unterliegt seinen Urinstinkten, diesen Gedanken und dieses größer werdenden Lochs wieder zurück hinter den Vorhang des Unbewussten zu drängen. Wir leben verschwenderischer, ungesünder, unbedachter und radikaler in Mimg_20161103_152632omenten dieses Bewusstseins und geraten von einem zum anderen Moment in vollkommenes Gefühlschaos, in dem sich das Gehirn scheinbar nicht damit zufrieden geben kann, sich selbst als bloße ‚Genweitergabemaschine‘ zu betrachten. Der Sinn des jeweiligen Lebens verschiebt sich und neue Prioritäten werden gesetzt. Einen Abdruck zu hinterlassen, das wird das hinlängliche Ziel, erinnert zu werden, vielleicht sogar geehrt. Doch dass das auch gefährlich sein kann, dass die Angst vor dem Tod, kommt sie uns immer wieder im Laufe unseres Lebens in die Quere, uns auch körperlich krank machen kann, ist ebenfalls Thematik in diesem wirklich umfassenden Buch (siehe Inhalt). In mehreren Abschnitten werden verschiedene psychische Störungen behandelt, deren Auslöser nachweisbar in dieser Angst verankert sind, beispielsweise im Gefühl, ohne Bedeutung auf der Erde zu verweilen oder ohne Erwartung eines Lebens nach dem Tod zu verweilen. Doch nicht nur das, auch der Umgang mit dem Sterben wird aufgenommen, außerdem verschiedene Wege mit diesem Bewusstsein umzugehen zu lernen und somit glücklich zu leben. Alles in allem bleibt es natürlich ein Fachbuch, doch es ist unglaublich interessant geschrieben und erschließt sich schnell und einfach auch dem Otto-Normal-Verbraucher. Selbst die Literaturangaben, mit wirklich empfehlenswerten Beispielen und teilweise auch mit literarischen Beispielen, haben es mir angetan. Zu wissen, wo man sich weiter in das Thema einlesen könnte, vermittelte mir als Laie ein gewisses „extra“ Lesegefühl. Ich selbst hatte vorher noch nichts mit der Psychologie am Hut, kenne keine Fachtermini oder bin sonst irgendwie auf der Welle der Zeit, was diesen Fachbereich angeht. Ich bin bloße Interessentin an Unbekanntem und kann sagen, dass ich so vieles gelernt habe, das mir mein Leben tatsächlich erklärt, meine Gedanken auch in gewisser Weise zu ordnen vermochte und mich beruhigt hat, dass der Tod vielleicht auch einfach nur der Tod bleiben kann, ohne mich vom Leben abzuschrecken. Tatsächlich hat der ungefähre Ton der Terror-Management-Theorie etwas von einer „Therapie Light“, womit ich sagen will, dass viele tabuisierte Themen, wie der Sinn von Religionen für die Menschheit und ihre Kultur, oder die Motivation zum Terrorismus, angesprochen wurden, die einem modernen Menschen täglich begegnen, aber eher selten tatsächlich angesprochen werden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit kann auf diese offene, neutrale Weise der Beschreibung die Lähmung beim Gedanken an den Tod etwas dämpfen und Erklärung bieten für unser Handeln und Denken. Denn „Wir alle müssen sterben, um sicherzustellen, dass das Leben weitergeht.“ (S.308).

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Mit diesem Werk lassen die drei Autoren, einen tiefen Einblick in ihre Arbeit, in die Forschung, als auch in die Psyche des Menschen, gewähren. In drei großen Teilen zeigen die Professoren, wie die Menschheit und der einzelne Mensch, mit dem Thema Tod, umgeht. Wobei im ersten Teil näher auf ihre Forschung eingegangen wird. Im zweiten Teil versuchen sie aufzuzeigen, wie im Laufe der Evolution, sich die Menschheit mit diesem Thema, auseinandergesetzt hat und im letzten Teil, wird auf die Gegenwart aber auch auf die Zukunft, eingegangen. Interessant sind im dritten und letzten Teil, die Erklärungen, was es mit den heutigen psychischen Erkrankungen, wie Depression, Schizophrenie, Panikattacken, usw. auf sich hat und wie sie sich mit der Angst vor dem Tod, in zusammenhang bringen lassen. Wobei aber im ganzem Buch, ihre Studien im Detail aufgezeigt und verständlich, auch manchmal mit einer prise Humor, erklärt werden. Obwohl es eine wissenschaftliche Lektüre ist, haben es die Autoren geschafft, es einfach und somit auch für Laien, verständlich zu verfassen. Auch haben sie nur selten von Fachausdrücken gebrauch gemacht. Aber es gilt auch zu erwähnen, dass das Werk aus der reinen Perspektive der Wissenschaft verfasst ist, womit vielleicht der ein oder andere Leser, mit der Anschauung der Professoren, seine probleme haben könnte.

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Heute möchte ich euch ein Buch mit einer ernsteren Thematik vorstellen. Es wurde von drei Autoren verfasst, die als Soziologen arbeiten: Sheldon Solomon, Jeff Greenberg, Tom Pyszczynski: „Der Wurm in unserem Herzen – Wie das Wissen um die Sterblichkeit unser Leben beeinflusst“ Das Wissen um die Sterblichkeit, die Angst vor dem Tod – Themen, die unser Leben beeinflussen und über die jeder nachdenkt. Vor allem wenn man in der Familie Krankheiten und Tod verarbeiten muss, rücken diese Themen wieder verstärkt in den Vordergrund. Mich hat der Klappentext dieses Buches sofort angesprochen und auch das Buchcover und Titel gefielen mir sehr gut. Das Cover ist recht einfach gehalten. Neben Autoren und Titel findet man auf weißem Hintergrund einen gezeichneten Apfel. Das Hardcoverbuch hat über 366 Seiten, wobei die letzten 40 Seiten aus dem Register und Anmerkungen bestehen. Vorn findet man ein Inhaltsverzeichnis. Nach einer Einleitung gehen die Autoren im ersten Kapitel auf Terror-Management ein, etwa dem Umgang mit der Angst vor dem Tod, die Ordung der Dinge oder auf das Selbstwertgefühl des Menschen. Danach wird der Tod im Wandel der Zeit behandelt. Hier geht es um die Entwicklung vom Primaten zum Menschen, um wahre Unsterblichkeit oder um die symbolische Unsterblichkeit. Im letzten Kapitel gehen die Autoren auf den Tod in der modernen Zeit ein. Sie schreiben über die Anatomie der menschlichen Zerstörungswut, über Körper und Seele als unsichtbare Allianz, über den Tod, der so nah und doch so fern sein kann, über Risse im Schutzschild und wie man mit dem Tod leben kann. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben, allerdings ist es schon eine etwas schwere, emotionale Lektüre was die Thematik betrifft. Immer wieder wird dem Leser seine eigene Sterblichkeit vor Augen gehalten. Insgesamt macht das Buch sehr nachdenklich und kann nicht in einem Rutsch gelesen werden. Ich musste es des Öfteren aus den Händen legen und nachdenken. So emotional dieses Buch auch ist, wird einem beim Lesen sehr bewusst, dass man eben nicht unsterblich ist und jeden Moment seines Lebens bewusst genießen sollte. Ich gebe diesem Buch insgesamt volle Punktzahl, weil es wirklich sehr gut geschrieben ist und die Einstellung zum Leben des ein oder anderen Lesers zum Positiven verändern kann.

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Die drei Autoren sind Professoren der Psychologie, arbeiten und forschen seit 30 Jahren zusammen, stets beeinflußt durch die Arbeiten des Sozialanthropologen Ernest Becker, und berichten in diesem Buch aus ihren 30 Jahren Forschungsarbeit. Sie selber benennen es als „Streifzug durch die Geschichte, Natur- und Geisteswissenschaften“, erläutern die Sonderstellung des Menschen in der Natur als einziges Lebewesen, das sich seiner Endlichkeit bewußt ist, zumindest ab einem Alter von ungefähr drei Jahren. Beschrieben wird die veränderte Sicht darauf, auch unter dem Einfluß der Sozialisierung vom Kleinkind an, inkl. dem Bedürfnis, wertgeschätzt zu sein und, dass unser Selbstwertgefühl zur Beherrschung unserer eigenen Todesfurcht notwendig ist. Es wird darauf eingegangen, dass zunächst die Eltern für psychisches Gleichgewicht beim Kind sorgen, später die Kultur des Landes, gesellschaftliche Autoritäten und Institutionen, die sich stark unterscheiden können. Beleuchtet wird der Wunsch, vor seinem Tod etwas zu leisten, das „unsterblich“ macht, genauso, wie Strategien oder Auslöser, auch unbedingte Reize, die uns beeinflussen und vor allem, das wir mit dem Wissen, bald sterben zu müssen noch rabiater mit anderen Kulturen, Religionen, fremden Werten... umgehen, um unser kulturelles Erbe zu schützen und durchzusetzen. Wie die Autoren selber schon angegeben haben, handelt es sich um Streifzüge in ganz unterschiedliche Bereiche; zu allem Möglichen gibt es Beispiele und Versuchsbeschreibungen der letzten 30 Jahre, was sich leider manchmal ganz schön hinzieht. Ein Teil des Erläuterten, z.B. Sozialisierung, Selbstwertgefühl... wird für die meisten Leser nicht so ganz neu sein. Die angeführten Beispiele stammen aus den U.S.A., manche passen auf unser Umfeld nicht ganz, aber das, was erklärt werden soll, wird trotzdem deutlich. Meine Erwatungen hat das Buch nicht so ganz erfüllt; etliches war mir bekannt, einiges war mir etwas zu einseitig und oberflächlich dargestellt - manches läßt sich eben auch multikausal erklären. Etliche Versuche konnten mich nicht überzeugen, sondern erweckten in mir den Eindruck von Annähern durch Versuchsänderung, bis sich das gewollte Resultat einstellt.

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„Plötzlich sahen wir eine Möglichkeit, zu verstehen, warum wir so verzweifelt nach Selbstachtung gieren und warum wir Menschen, die anders sind als wir, fürchten ablehnen en und manchmal sogar zu vernichten suchen“. Und mehr noch entdeckten die drei Soziologen auf dem Weg ihrer empirischen, immer wieder von praktischen Experimenten mit Probandengruppen begleiteten, Forschung über das, was das „Wissen um die eigene Sterblichkeit“ im Menschen für Folgen hat für jede, tatsächlich jede seiner Entscheidungen, seiner Haltungen, seiner Reaktionsweisen. Schon Sigmund Freud hat den Antrieb des Menschen auf im Kern zwei Impulse eingekreist, die Angst vor dem Tod und der Drang nach Sexualität. Doch was die drei Autoren hier als Ergebnis ihrer jahrelangen Forschung vorlegen, scheint darauf hinzuweisen, dass der Mensch im Kern von nur einer radikalen Grundangst angetrieben wird. Der Angst vor dem Tod, dem eigentlich unerträglichen Wissen um die eigene Sterblichkeit. Überzeugend argumentiert, immer und in jeder der Thesen praktisch überprüft, es fällt schwer, die Ergebnisse im Buch einfach zu ignorieren und zur Seite zu legen. Genauso schwer aber fällt es, den Grundgedanken stringent zu folgen und damit jede Ideologie, jede Religion, jede Handlung, selbst die Mode und die Lust an Tätowierungen in der Moderne, die Unterdrückung Andersdenkender und Andersartiger, die Herabwürdigung der Frau in bestimmten Kulturen und Situationen immer wieder darauf allein zurückgeführt vorzufinden, entweder tatsächlich, leiblich „unsterblich“ sein zu wollen, oder zumindest „symbolisch“ als Teil einer „größeren, dauerhaften Bewegung“ Unsterblichkeit anzustreben oder das Ganze mit der Sterblichkeit schlichtweg zu ignorieren und dabei alles, was einen daran erinnern könnte, zur Not auch mit nackter Gewalt zur Seite zu schieben, zu verunglimpfen, auszumerzen. Denn, und das ist, was im Hintergrund der Lektüre beständig abläuft (hinter all den sehr verständlichen, ruhigen und sachlichen Darlegungen), das Buch hält während der Lektüre unmissverständlich dem Leser bewusst vor Augen, dass auch er sterben wird. Und welche „Tricks“ der Leser dabei anwendet, diesem angstvollen Wissen alltäglich „entkommen zu wollen“. Die „Terror Management Theorie“, welche die drei Autoren im Buch ihrer Arbeit zu Grunde legen, die sie ausführlich beschrieben und in vielfachen Beispielen und praktischen Verweisen am Leben selbst nachweisen und offen legen ist nicht schwer zu verstehen, aber ebenso nicht einfach zu ertragen. Sowohl die Prinzipien der Theorie werden dabei erläutert, wie auch die beiden „Säulen unserer Versuche zur Beherrschung unserer Todesfurcht“, das je individuell im Kollektiv angebundene kulturelle Weltbild und das eigene Selbstwertgefühl (das nicht nur durch das Wissen um den Tod von außen oft in Frage gestellt wird). Dieses „Nicht mich! Nicht jetzt!“ als Ausruf im Anblick der Nähe des Todes, dass ist die Kraft, der Impuls, die Urangst, die Menschen zu allem antreibt, was sie tun, die sich hinter allen kulturellen, ideologischen, religiösen Haltungen ausmachen lässt und die auch im Alltag die Haltung des Einzelnen den Ereignissen gegenüber tief bestimmt, so die Folgerung der Autoren im Lauf ihrer Darlegungen, Gesundheitswahn einerseits, das ständig ängstliche Vermeiden von Risiken, ebenso wie der dringende Wunsch, zumindest als Person zu überleben im kollektiven Gedächtnis der anderen, wenn der Leib es schon nicht schafft, je mehr man sich in die Lektüre vertieft, desto klarer wird der Eindruck, dass hier tatsächlich eine Art „Generaltheorie“ formuliert wird, die das Sein des menschlichen Lebens in seinen Grundlagen überaus griffig erläutert. Eine überaus gehaltvolle, wichtige, zentrale, emotional existenziell treffende Lektüre und ein fulminantes Ergebnis einer langjährigen, wohl erstmaligen Erforschung der Bedeutung dessen, dass der Mensch weiß, dass er sterblich ist.

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