Leserstimmen zu
Die Pforte der Schatten

Harry Connolly

Der strahlende Weg (1)

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Super

Von: Laura

22.04.2018

Wenn man sich gut auf Texte konzentrieren kann und sich dinge gern bildlich vorstellt, dann ist dieses Buch perfekt. Alles ist wunderbar genau beschrieben und auch die Charaktere sind vielschichtig und Menschlich wie im echten Leben, was mir bei vielen büchern fehlt. Die Sicht des Tyrs ist besonders spannend.

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Zum Cover: Das Cover finde ich richtig gut gelungen und verspricht einiges. Es ist nicht farbenprächtig und hat auf mich die Wirkung als ob das Buch eher was für „ältere“ ist, da es nicht so verspielt ist. Allerdings passt das Cover sehr gut zur Geschichte. Zum Inhalt: Der Schreibstil von Harry Connolly ist leider sehr ausschweifend und anstrengend gewesen und der Einstieg fiel mir schwer. Als von lila Monstern die Rede war, passte das für mich gar nicht. Es hörte sich für mich an wie ein Kinderbuch, was es natürlich nicht war. Aber die Monster die durch die Pforte kommen habe ich mir schon anders vorgestellt. Die Geschichte hat sich leider gezogen, auch wenn der zweite Teil echt spannend war. Trotzdem hatte das Buch seine Längen. ;/ Die Charaktere haben mir leider auch nicht zugesagt. Die Namen waren schwer zu merken und es gab direkt zu Anfang zu viele Personen und ich wusste gar nicht wer wer ist. Das hat mir einiges erschwert und ich konnte zu keinem eine Verbindung herstellen. Was mir aber gefallen hat sind die magischen Elemente in der Geschichte. Etwas Magie schadet nie!

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Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch über das Bloggerportal. Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und ich dachte, dass das Buch für mich etwas wäre. Leider weit gefehlt. Der Autor hat einen sehr ausschweifenden Schreibstil, bei dem ich mich sehr konzentrieren musste.  Bei den Charakteren musste ich anfangs erst einmal durchsteigen. Es gibt wirklich sehr viele und ich hatte große Probleme dabei, sie alle auseinander zu halten. Ich muss gestehen, dass ich das zum Teil bis zum Ende hin kaum geschafft habe. Für mich sind durch die hohe Anzahl der Charaktere einige von diesen sehr oberflächlich geblieben und wirkten blass auf mich. Hier hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe gewünscht. Zu dem waren die meisten Charaktere unsympathisch. Vorne heran die kleine Prinzessin, die mit ihren 12 Jahren, sehr kaltblütig und zickig auf mich wirkte.  Die Spannung konnte mich leider auch nicht überzeugen. Die Geschichte war sehr langatmig und zog sich an vielen Stellen. Es gab wenige Momente, in denen mich der Autor an sein Buch fesseln konnte. Selbst die eigentlich actionreichen Szenen, konnten mich nicht überzeugen.  Das Ende konnte mich genauso wenig überzeugen. Ich habe noch Band 2 zu Hause und hoffe, dass es besser wird! Aufgrund der zwischendurch doch einmal gegebenen Spannung vergebe ich sehr knappe 2 Sterne!

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Inhalt Alle 23 Jahre wartet ganz Peredain auf die Ankunft des Abendvolkes. Dieses hat den Menschen bereits einige magische Gaben geschenkt, weshalb wie immer ein gewaltiges Fest ausgerichtet wird. Doch diesmal ist etwas anders. Als das Tor sich öffnet, erscheint nicht das zarte Abendvolk, sondern riesige blaue Wesen. Sofort fallen sie über die Anwesenden her. Treygar, der Leibwächter des Prinzen, schnappt sich diesen, dessen Freunde und Verlobte, und versucht sie in Sicherheit zu bringen. Prinz Lar ist allerdings klar, dass er etwas unternehmen muss, um sein Volk zu retten. Dazu will er einen einzigartigen Zauber erlernen, den nur sein Onkel beherrscht, doch die Reise zu ihm ist voller Gefahren. Niemand von ihnen ahnt aber, dass sich bereits eine unsichtbare Gefahr unter ihnen befindet. Meine Meinung Der Einstieg ins Buch fiel nicht so leicht. Man findet sich in Peredain wieder und wird erstmal von den ganzen Beschreibungen erschlagen. Doch mit etwas Geduld wird schließlich alles einfacher und verständlicher. Wie in früheren Zeiten, haben die Herrscher von Peredain die Kinder der Tyre, die so etwas wie adlige Landbesitzer/Fürsten darstellen, als Geiseln im Palast. Diese können sich zwar frei bewegen und werden auch in allem unterrichtet, doch ihnen ist klar, dass ihr Leben nur so lange Bestand hat, wie ihre Eltern sich dem König treu untergeben zeigen. Diese Kinder haben zwar so manche Privilegien, doch die Wut und Abscheu ihnen gegenüber ist überall. Selbst die Dienerschaft scheut sich nicht davor ihnen Streiche und ähnliches zu spielen. Doch schließlich sind auch sie es, die sich gegen die Gefahr stellen. Die Handlung selbst beginnt am Tag der Festspiele, mit der Erwartung des Abendvolkes. Diese elfengleichen Wesen erscheinen alle 23 Jahre durch ein Portal zwischen den Welten. Die Menschen unterhalten sie, versuchen deren Gefühle zu berühren, um im Ausgleich eine magische Gabe zu erhalten. Je besser die Unterhaltung, desto stärker die Magie. Doch diesmal ist etwas anders. Das Portal bzw. Tor öffnet sich vorzeitig und nicht das Abendvolk kommt durch, sondern gewaltige blaue Wesen. Diese fallen augenblicklich über die Menschen her und beginnen ein wahres Gemetzel. Nur knapp kann Tyr Treygar den Prinzen und einige seiner Freunde in Sicherheit bringen, darunter viele der Geiseln. Der erste Teil des Buches hat zwar viel zu bieten, zieht sich aber auch ziemlich. Hier wird der Leser mit dem vielen Namen und Posten konfrontiert, doch wer hier durchhält, wird schon bald eine Lichtung erfahren. Viele der angesprochenen Personen verlieren im Gemetzel nämlich ihr Leben. Die Spannung steigt so richtig an, als die Gruppe der Flüchtlinge sich am Fort Samsit trennt. Treygar, Lar und einige Krieger ziehen los, um Lars Onkel zu suchen, denn dieser kann einen Zauber ausführen, der die Lösung sein könnte. Natürlich ist dieser Weg alles andere als einfach, zudem hütet der Prinz auch ein fürchterliches Geheimnis, das er lange nicht verbergen kann. Die andere Gruppe besteht aus der Gelehrten Cazia und Lars Verlobten Vilivivianna. Sie ziehen los, um das Geheimnis der Portale zu lösen und müssen sich dabei grausamen Wahrheiten stellen. Nachdem der erste Teil sich zog, geht es im zweiten Teil so richtig ab. Es gibt blutige Kämpfe, erschreckende Wahrheiten und viel Magie. Natürlich will man wissen, was es mit den ganzen Wesen auf sich hat. Wo kommen sie her? Warum töten sie nicht alle? Was sind sie? Auf einige Fragen werden auch bereits Antworten geliefert, doch manche davon verwirren schließlich noch mehr. Klar ist jedoch, dass die Wesen, auch Grunzer genannt, immer weiter vorstoßen und Sicherheit gibt es nicht. Der Autor bindet viele Informationen in die Handlung ein. Auf unberechenbare Art und Weise präsentiert er die Magie in seiner Welt. Diese wird zumeist durch eine Abfolge von Bewegungen ausgeführt, was ziemlich kompliziert wirkt. Ein wenig nervig war hingegen die dauernde Ansprache mit Tyr. Es hat etwas gedauert, bis endlich klar wurde, was genau damit gemeint war. Wirklich schade war auch, dass die Protagonisten einander oft genug misstraut haben. Da geht die Welt unter und die letzte Hoffnung ruht auf euren Schultern und ihr habt nichts Besseres zu tun, als euch zu betrügen. Diese Charakterzüge waren zwar furchtbar aber leider nur all zu menschlich. Fazit Eine Welt, die von Monstern überrannt wird. Blutige Kämpfe, mächtige Magie und ein letztes Fünkchen Hoffnung, welches selbst in Gefahr gerät. Harry Connolly hat einen atemberaubenden Fantasy-Roman geschrieben, der zwar seine Zeit braucht um auf den Leser zu wirken, doch an Spannung viel zu bieten hat. Der Auftakt der Trilogie ist gut gelungen und wahre Empfehlung für alle, die düstere Fantasy mögen.

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Klappentext Das Reich von Peredain verdankt seine Macht dem mystischen Abendvolk. Alle 23 Jahre öffnet sich ein Tor, und der Imperator von Peredain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er eine Gabe der Magie oder überlegenes Wissen, mit dessen Hilfe die Familie des Imperators ihr Reich errichtet hat. Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem Tor, sondern riesige Bestien, die sich sofort auf die Anwesenden stürzen. Nur Kronprinz Lar und einige seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen. Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht, und die Invasion aufhalten? Meine Meinung Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das Cover, dass meiner Meinung nach sehr neugierig macht. Der Klappentext klang auch ganz nach meinem Geschmack und so habe ich angefangen dieses Buch zu lesen. Doch sofort nach dem ersten Kapitel musste ich das Buch erst einmal auf die Seite legen, denn es waren viel zu viele Personen und Namen, mit denen man zurecht kommen musste. Leider bin ich auch bei den nächsten 100 Seiten nicht wirklich in das Buch reingekommen und es hat mir keinen Spaß gemacht, es zu lesen. Der Schreibstil war langgezogen, die Kapitel waren zu lang und ich hatte das Gefühl, gar nicht mehr vorran zu kommen. Dann kam die erste spannende Stelle des Buches. Es wurde besser und besser und langsam hat mich die Geschichte gefesselt. Ich wurde neugieriger und auch die Personen wurden so langsam besser beschrieben. Das hält jedoch nur wenige Kapitel, dann landet das Buch wieder in der Tieflage, in der es gestartet ist. Man kann den roten Faden des Buches erahnen, doch die Geschichte kommt irgendwie nicht zur Sache und so beleibt es langweilig und fad. Erst ab den letzten 100 Seiten wurde das Buch spürbar besser. Es fesselt einen und man kommt recht zügig voran. Der Schluss bleibt offen und man ist trotz der Schwierigkeiten im Buch neugierig auf den zweiten Band. Mein Fazit Das Buch ist schwer zu lesen und fesselt im Laufe der Geschichte nicht wirklich. Ich empfehle dieses Buch nur jemanden, der viel Zeit und Geduld hat, sich mit solchen Büchern zu befassen. Trotz allem werde ich den zweiten Band lesen, in der Hoffnung, dass er besser ist.

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- WORUM GEHT ES? Im Reich Peradain werden alle 23 Jahre die Tore geöffnet, um das Abendvolk zu einem Fest einzuladen. Mit diesem Akt möchte der König Peradains dem Abendvolk danken, dass sie ihr Wissen um die Magie mit ihnen geteilt haben. In diesem Jahr allerdings tritt nicht das geladene Abendvolk aus dem Tor, sondern Bestien, von deren Existenz bisher niemand wusste. Die Bestien besetzen das Land, töten all jene Menschen, die ihnen in die Quere kommen. Der Königssohn Lar macht sich mit seinem Kampftrainer, Tyr Tejohn Treygar und seinen Freunden auf den Weg, einen sicheren Unterschlupf zu finden. Im sicheren Fort angekommen, werden sie jedoch auch dort von diesen Bestien, die alle fortan nur noch Grunzer nennen, überfallen und erfahren, dass sich auch Menschen in diese Wesen verwandeln können, wenn sie von einem solchen verletzt werden. Es gilt, den Ursprung dieser Bestien zu finden, um ihnen den Gar auszumachen. Während Lar mit dem Tyr und einigen Anderen aufbricht, um einen Weg zu finden, die Bestien zu besiegen, bricht die Gelehrte Cazia, eine Cousine des Prinzen, zu ihrer ganz eigenen Reise auf und verliert nicht nur ihren Bruder, sondern auch beinahe sich selbst. - REZENSION Das Konzept, das Harry Connolly im ersten Roman seiner Der Strahlende Weg-Reihe eröffnet, gefällt mir besonders gut. Ein wenig erinnert mich die Geschichte an die beliebte TV-Serie Game of Thrones, ahmt die Geschichte jedoch nicht komplett nach, weshalb der Roman sicher etwas für Fans dieser Serie sein könnte. Alles spielt sich auf dem fiktiven Kontinent Kal-Maddum ab. Damit man sich als Leser in der unbekannten Welt zurecht finden kann, gibt es sowohl im vorderen als auch im hinteren Buchumschlag eine Karte des Kontinents. Das gefällt mir vor allem, da ich immer gerne nachvollziehen möchte, wie sich die Charaktere innerhalb des Buches bewegen. Wir erfahren außerdem Einiges zum Leben auf dem Kontinent. Dass es dort vereinzelt Menschen gibt, die Magie ausüben können, während andere bloß das Schwert für den König schwingen oder gar als niederer Diener arbeiten müssen. Man bekommt also einen guten Einblick in die Klassenunterschiede dieser Welt, was mir definitiv dabei geholfen hat, das Bild von dieser in meinem Kopf zu festigen. Zu Beginn der Geschichte kommt gleich eine große Anzahl an Charakteren zusammen. Ich habe mich da doch etwas schwer getan, mir zu merken, wer denn jetzt wer war. Da die Charaktere jedoch sehr schnell auf einen bestimmten Stamm reduziert werden, war das gar nicht wirklich von Nöten. Man hätte diese ganze Schar an Personen also gleich am Anfang verkürzen können. So war ich beim Lesen doch teilweise verwirrt, weil ich mit den Namen durcheinander gekommen bin. Sobald sich die Geschichte jedoch auf die wesentlichen Charaktere beschränkte, konnte man dem Verlauf gleich viel besser folgen und wusste, von wem denn jetzt genau gesprochen wurde. Dass der Roman von Harry Connolly aus zwei Perspektiven erzählt wird, habe ich zu Beginn leider gar nicht richtig bemerkt, aufgrund der Fülle an Charakteren. Zum Einen folgen wir Tyr Treygar, dem Kampfmeister des Prinzen Lar und erfahren das Geschehene aus seiner Sicht. Zum Anderen begleiten wir auch die Gelehrte Cazia Freibrunn, die mit ihrem Bruder Col und einigen Anderen vom König als Geisel gehalten wird. Dass diese Beiden nicht nur aufgrund ihrer Stellung ganz unterschiedlich sind, merkt man beim Lesen sofort und das macht diesen Perspektivwechsel jedoch sehr interessant und abwechslungsreich. Da sich die Wege der Beiden im Verlaufe der Geschichte trennen, ist diese Aufteilung zudem sehr sinnvoll, weil man so gleich vielmehr erfährt, was in dem Reich vor sich geht. Ich muss allerdings zugeben, dass mir Cazias Perspektive doch besser gefallen hat, was vielleicht daran lag, dass ich mich mit ihr mehr identifizieren konnte und ihre teilweise rebellische Art viel mehr Handlungsspielraum gab. Generell gefiel mir der Charakter von Cazia am Besten. Ihre mutige und selbstlose Art hat mich sehr fasziniert und sie außerdem sehr stark wirken lassen. Ich finde es klasse, dass es einen solch starken, weiblichen Hauptcharakter in dieser Reihe gibt, der zudem von zwei anderen, starken Frauen begleitet wird und gleichzeitig ebenso etwas zur Rettung ihrer Welt beiträgt. Was mir das Lesen jedoch unheimlich schwer gemacht hat, waren die teilweise wirklich langen Kapitel. Ich hatte oft das Gefühl, dass man an einigen Stellen bereits einen Cut setzen und somit ein neues Kapitel hätte beginnen können. Ich bin eher der Freund von kürzeren Kapiteln, die maximal an die 20 Seiten lang sind. In Die Pforte der Schatten gab es jedoch gleich zwei aufeinanderfolgende Kapitel mit einem Umfang von 50-60 Seiten, weshalb ich eher das Gefühl hatte, mich durch die Seiten kämpfen zu müssen. Das war teilweise leider sehr mühselig. Auch, dass die Art der Erzählung manchmal etwas langatmig war, machte mir das Lesen nicht unbedingt leichter. Die Geschichte an sich ist wirklich sehr interessant und auch der Schreibstil des Autors angenehm zu lesen, ich hatte aber das Gefühl, dass an manchen Stellen zu ausschweifend erzählt wurde. Manche Passagen hätte man durchaus kürzen können, weil sie für die gesamte Handlung gar nicht relevant schienen. Stattdessen hätte man die großen Zeitsprünge von mehreren Wochen mehr ausbauen können, statt sie nur kurz anzureißen. - FAZIT Die Pforte der Schatten ist auf jeden Fall ein guter Auftakt für die Der Strahlende Weg-Reihe. Harry Connolly hat eine spannende Welt erschaffen, die es für die Protagonisten nun zu retten gilt. Besonders das Ende verleitet einen dazu, gleich weiterlesen zu wollen. Allerdings hatte ich beim Lesen oftmals das Gefühl, dass sich die Handlung sehr in die Länge zieht, ohne wirklich voran zu kommen. Auch die sehr langen Kapitel haben mich beim Lesen teilweise sehr gestört, weshalb ich dem Roman drei von fünf Kreuzen gebe. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!

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Meine Meinung Mein erstes Buch was ich Bewusst abgebrochen habe. Das soll schon irgendwie was heißen. Ganze 120 Seiten habe ich es geschafft durchzuhalten und irgendwie rein zukommen, aber ich habe es nicht geschafft. Die Story schein wirklich gut zu sein, aber leider hat der Autor schon auf den ersten 20 Seiten mindestens 30 Charaktere mit eingebracht. Das hat für mich alles komplett durcheinander gebracht. Ich bin einfach nicht der Typ für zu viele Charaktere und schon gar nicht am Anfang. Besonders hatten mindestens 5 von diesen Charakteren auch noch 4 verschiedene Namen die von Dialog zu Dialog gewechselt haben. Manche kommen damit sicher sehr gut klar. Ich jedoch nicht und deshalb habe ich meine Zeit lieber Bücher gewidmet die mir Spaß beim lesen bereiten. Mein Fazit: Irgendwie kann ich dieses Buch gar nicht wirklich Bewerten. Ich habe ihm zwar eine Chance gegeben aber es nicht beendet. Deshalb belasse ich es dabei und vergebe keine Sterne.

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Wir befinden uns auf dem Kontinent Kal-Maddum, genauer gesagt im Peradainischen Reich. Dessen Macht begründet sich vor allem auf die Magie, die sie vom geheimnisvollen Abendvolk bei deren alle 23 Jahre stattfinden Besuch geschenkt bekommen. Als es wieder soweit ist, dass sie die Pforte öffnen und das Abendvolk sie besuchen sollte geschieht das Unfassbare: Statt den bekannten Besucher treten grauenhafte Monster durch die Pforte und stürzen sich auf die arglosen Menschen. Nur mit Müh und Not können Waffenmeister Tejohn Treygar, Prinz Lar und dessen Freunde fliehen. Obwohl das Reich verloren scheint, setzten sie alles daran Peradain zu retten. Die Geschichte beginnt gleich mit den Festspielen, mit denen das Abendvolk geehrt werden soll. Man wird also ziemlich schnell ins geschehen katapultiert. Das hat zwar den Vorteil, rechts schnell die Neugier beim Leser zu fesseln, allerdings wird man am Anfang auch von sehr vielen potenziell wichtigen Charakteren überschwemmt. Hinzu kommen Begriffe wie Tyr als eine Art Lord oder Sang, Monument oder kleiner Kreisel als Gottheiten. Gerade mit letzteren tat ich mich zunächst etwas schwer, sind Gegenstandsbezeichnungen als Götternamen doch recht ungewöhnlich. Ich hätte mir hier ein kleines Glossar gewünscht (Und wenn ich als eingefleischte Fantasyleserin das schon sage, soll das was heißen). Immerhin gibt es eine Karte, wobei ich es recht nervig finde, dass auf dieser die Ortsnamen nicht übersetzt wurde, im Text aber schon. Zwar bedarf es kein hohes englisch um Splashtown als Brausestadt zu identifizieren, aber dennoch hätte ich es vorgezogen wenn auch die Karte übersetzt gewesen wäre. Was die Handlung angeht so zeigen sich hier die Vor- und Nachteile eines ersten Bandes. Es tauchen unglaublch viele Fragen auf: Was sind das für Monster? Wo kommen sie her? Und warum greifen sie an? Das alles weckt die Neugier beim Leser. Auf der anderen Seite entwickelt sich die Geschichte auf den ersten 300 Seiten in einem etwas gemächlichen Tempo. Nicht so langsam, dass es langweilig geworden wäre, aber ich habe doch etwas länger als sonst für diese Seitenzahl benötigt. Gut gefallen hat mir, dass man auf diesen ersten 300 Seiten ein ziemlich gutes Gefühl für die Charaktere bekommt. Schnell sieben sich aus der anfänglichen Flut der Charaktere auch die wichtigsten, nämlich Cazia Freibrunn und Tejohn Treygar heraus. Die beiden sind sehr unterschiedlich. Sie eine temperamentvolle junge Magierin, er ein distanzierter Kriegsveteran. Dennoch waren mir beide auf ihre Art und Weise sehr lymphatisch und ich hatte nicht das Gefühl den Abschnitt des ein oder anderen lieber zu lesen. Ich mochte beide gleich viel. Auf den letzten 200 Seiten nimmt die Spannung dann immer weiter zu. Insgesamt geschehen eine ganze Menge Dinge, aber jetzt wird es dramatischer und auch einige Geheimnisse werden gelüftet, nur um neue Fragen aufzuwerfen. Die Charakterentwicklungen die Cazia und Tejohn dabei durchmachen sind glaubwürdig und interessant. Das Ende wartet noch mit einem kleinen Cliffhanger auf, der aber auszuhalten ist und neugierig auf Band 2 macht. Fazit: Ein solider Reihenauftakt der mich, trotz ein paar kleineren Schwächen, die typisch für einen ersten Band sind, gut unterhalten hat.

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