Leserstimmen zu
Die Saat der Schatten

Harry Connolly

Der strahlende Weg (2)

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Paperback
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Klappentext Sie kämpfen für ihre Heimat – doch es geht längst um das Überleben der Menschheit Die magischen Bestien, die das Imperium von Peredain überrennen, scheinen unaufhaltbar. Und nun ist auch noch Prinz Lar dem Fluch erlegen und hat sich ebenfalls in eine Bestie verwandelt wie schon so viele andere vor ihm. Nur Tejohn und Cazia wissen von seinem Plan, eine uralte Magie wiederzuerwecken und so das Blatt im Krieg gegen die Untiere zu wenden. Tejohn ist schwer verletzt, und Cazia wurde ihre Magie entrissen. Doch beide setzen alles daran, den Kampf um das Bestehen des Imperiums voranzutreiben – und verlieren dabei ihr eigentliches Ziel aus den Augen … Meine Meinung Schon ab dem ersten Kapitel findet man gut in das Buch hinein und ist sofort völlig in der Geschichte gefangen. Die Handlung geht wirklich genau da weiter, wo sie im ersten Band aufgehört und man ist sofort gefesselt von der zauberhaften Welt, die der Autor erschaffen hat. Es wird nie auch nur einen Moment langweilig oder eintönig, da immer wieder spannende Stellen sind. Man kann dadurch gar nicht aufhören zu lesen, weil man immer damit rechnet: Gleich passiert etwas aufregendes und spannendes. Leider habe ich am Ende des Buches gar nicht mehr gewusst, was jetzt eigentlich die Haupthandlung war. Sie ist total untergegangen und man hat am Schluss das Gefühl, dass Buch hat das gesamte Geschehen der Trilogie überhaupt nicht weiter gebracht, was sehr schade ist. Vielleicht ist im Hintergrund eine versteckte Handlung gelaufen, aber während des Lesens und auch danach habe ich persönlich keine bemerkt. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und sind auf keinen Fall 0815-Charaktere. Ich konnte mich sofort wieder mit ihnen identifizieren und im Laufe des Buches kannte ich einige sogar so gut, beziehungsweise sie waren davor so gut beschrieben, dass ich wusste, was sie als nächstes machen würden oder was sie gerade über etwas denken. Der Schreibstil ist schwer, aber sehr flüssig. Man braucht viel Konzentration um ihn zu lesen, aber es passt zur Geschichte. Der Schreibstil macht das Buch auf keinen Fall zu einem Buch zum Entspannen, denn wie gesagt man muss sich sehr konzentrieren. Aber im Laufe des Buches gewöhnt man sich daran. Am Schluss des Buches gibt es einen fiesen Cliffhanger, der auf jeden Fall große Lust auf mehr macht. Mein Fazit Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Buch, das deutlich besser als der erste Band der Trilogie ist.

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Meinung

Von: julia

15.05.2017

Die Pforte der Schatten hatte mich zwar gut unterhalten, aber nicht absolut vom Hocker reißen können. Grund dafür waren vor allem einige zähe Passagen und da bei den meisten Trilogien der zweite Band die schlecht Angewohnheit hat der schwächste zu sein blicke ich mit gemischten Gefühlen auf diese Fortsetzung. Glücklicherweise haben sich meine Befürchtungen nicht bewahrheitet. Die Saat der Schatten beginnt nahtlos da, wo die Pforte der Schatten aufgehört hat. Das war schon mein erster positiver Eindruck, denn ich kam wieder gut in die Geschichte rein, ohne mit zu viel Wiederholungen genervt zu werden. Conolly schafft es hier genau das richtige Maß zwischen Auffrischung und langweiligen Wiederholungen zu finden. Auch was die gesamte Handlung angeht, so hat der Autor offenbar hinzu gelernt. Es finden sich diesmal keine langweiligen Passagen, Es wird das erzählt, was relevant ist. Die Geschichte beginnt sehr rasant und hält ihr Tempo auch gut durch, sodass ich von Anfang bis Ende neugierig und interessiert dabei war. Allerdings muss ich sagen, dass diesmal mir die Cazia Kapitel etwas besser gefallen haben als die von Tejohn. Ich mag ihn als Charakter zwar nach wie vor , aber bei Cazia passiert einfach viel mehr. Ihre abenteuerliche Reise durch das Qorrtal fand ich sehr spannend. Die drei Mädels Cazia, Ivi und Kinz stellen ein sehr dynamisches und interessantes Trio dar, dass sowohl für Spannung und Konflikt, als auch für rührende Momente der Freundschaft sorgt. Tejohns Reisegefährten fand ich hingegen etwas nichtssagend bisher. Er ist ganz nett, aber nichts was mir im Gedächtnis bleiben würde. Das Gleiche kann ich auch nur von Tejohns bisherige Reise sagen (mal abgesehen von einer sehr berührenden Szene mit Grunzeropfern). Alles in allem ist die Handlung in diesem zweiten Band aber wesentlich interessanter und ohne die langen Stellen, mit dem sein Vorgänger zu kämpfen hatte.

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Die Pforte der Schatten hatte mich zwar gut unterhalten, aber nicht absolut vom Hocker reißen können. Grund dafür waren vor allem einige zähe Passagen und da bei den meisten Trilogien der zweite Band die schlecht Angewohnheit hat der schwächste zu sein blicke ich mit gemischten Gefühlen auf diese Fortsetzung. Glücklicherweise haben sich meine Befürchtungen nicht bewahrheitet. Die Saat der Schatten beginnt nahtlos da, wo die Pforte der Schatten aufgehört hat. Das war schon mein erster positiver Eindruck, denn ich kam wieder gut in die Geschichte rein, ohne mit zu viel Wiederholungen genervt zu werden. Conolly schafft es hier genau das richtige Maß zwischen Auffrischung und langweiligen Wiederholungen zu finden. Auch was die gesamte Handlung angeht, so hat der Autor offenbar hinzu gelernt. Es finden sich diesmal keine langweiligen Passagen, Es wird das erzählt, was relevant ist. Die Geschichte beginnt sehr rasant und hält ihr Tempo auch gut durch, sodass ich von Anfang bis Ende neugierig und interessiert dabei war. Allerdings muss ich sagen, dass diesmal mir die Cazia Kapitel etwas besser gefallen haben als die von Tejohn. Ich mag ihn als Charakter zwar nach wie vor , aber bei Cazia passiert einfach viel mehr. Ihre abenteuerliche Reise durch das Qorrtal fand ich sehr spannend. Die drei Mädels Cazia, Ivi und Kinz stellen ein sehr dynamisches und interessantes Trio dar, dass sowohl für Spannung und Konflikt, als auch für rührende Momente der Freundschaft sorgt. Tejohns Reisegefährten fand ich hingegen etwas nichtssagend bisher. Er ist ganz nett, aber nichts was mir im Gedächtnis bleiben würde. Das Gleiche kann ich auch nur von Tejohns bisherige Reise sagen (mal abgesehen von einer sehr berührenden Szene mit Grunzeropfern). Alles in allem ist die Handlung in diesem zweiten Band aber wesentlich interessanter und ohne die langen Stellen, mit dem sein Vorgänger zu kämpfen hatte. Was ich auch sehr schön finde ist, dass diesmal die Karte ebenfalls übersetzt wurde. Ich hatte ja meiner Rezension angemerkt, dass ich es doof fand die Ortsnamen im Text zu übersetzten, die Karte aber nicht. Ganz oder gar nicht halt. Ich war sehr erfreut, dass dies nun im zweiten Band behoben wurde. Fazit: Der Zweite Band vom Strahlenden Weg hat mir deutlich besser gefallen als sein Vorgänger. Zwar war Tejohns Handlungsstrang diesmal etwas schwächer, aber insgesamt ist die Handlung wesentlich spannender und das Buch auf alle fälle lesenswert.

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Mir hat der zweite Teil der Reihe gut gefallen auch wenn mir der erste Teil etwas besser gefallen hat! Für alle die den ersten Teil schon gelesen haben: Lest den zweiten auch! Und für alle die keins der Bücher gelesen haben: Fangt die Reihe an! :)

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- WORUM GEHT ES? Noch immer wird der Kontinent Kal-Maddum von so genannten Grunzern und anderen Wesen heimgesucht, die es vorher dort nicht gegeben hat. Immer mehr Menschen werden in Grunzer verwandelt. Dadurch werden immer mehr Dörfer von ihnen überrannt und eingenommen. Während Tejohn Treygar immer noch auf der Suche nach einem Zauber ist, der diese Wesen vernichten soll, ist Cazia Freibrunn dabei, mehr über die sonderbaren Wesen zu erfahren, die plötzlich ihre Welt auf den Kopf stellten, um so auch einen Weg zu finden, die Wesen zu vernichten. Beide wollen ihre Heimat, unabhängig voneinander, retten und dafür ist ihnen keine Gefahr zu groß. Doch das ist leichter gesagt, als getan. Wenn ihnen die skurrilen Wesen nicht in die Quere kommen, sind es die Menschen, die ihnen Steine in den Weg legen und ihre Missionen gefährden. - REZENSION Wie auch schon der erste Band, wurde Die Saat der Schatten als Klappenbroschur veröffentlicht, so dass sich im Buchumschlag jeweils vorne und hinten eine ausklappbare Karte vom Kontinent Kal-Maddum befindet. Während in meiner Ausgabe des ersten Bandes die Karte noch auf Englisch war, findet man nun im zweiten Band die deutschen Namen der Reiche. Wie ich bereits in der Rezension zu Die Pforte der Schatten sagte, bin ich ein großer Fan von Karten aus fiktiven Welten, damit ich die Reisen der Charaktere auch nochmal nachvollziehen kann. Ich finde es super, dass man auch hier gleich wieder eine Karte zur Hand hatte. Die Saat der Schatten beginnt genau an der Stelle, an dem der erste Band Die Pforte der Schatten aufgehört hat. Dass es direkt so nahtlos weitergeht, hat mir gleich zu Beginn gut gefallen. Ebenso wie im ersten Band wird auch hier wieder aus zwei Perspektiven erzählt. Die Abenteuer von Tejohn Treygar und Cazia Freibrunn gehen also weiter und wir dürfen ihnen wieder folgen. Auch hier hat mit Cazias Perspektive jedoch besser gefallen. Das lag aber vielmehr daran, dass mich der Handlungsstrang mehr interessiert hat. Bei Tejohn hatte ich irgendwie das Gefühl, dass er so gar nicht voran kam, was aber auch an seiner schwerer Verletzung und demnach langen Genesungszeit liegen könnte. Leider fand ich Tejohns Handlungsstrang aber auch etwas monoton, so dass ich eher das Gefühl hatte, er würde quasi dasselbe immer wieder erleben, nur mit ein paar wenigen Abwandlungen zwischendrin. Dagegen war Cazias Erzählung um einiges abwechslungsreicher. Wir erfahren etwas über die Riesenadler, die zusammen mit den Grunzern plötzlich aufgetaucht waren und bekommen so einen ganz anderen Einblick in die Absichten dieser Wesen. Wir lernen außerdem wieder Einiges über das Leben in den unterschiedlichen Ortschaften in Kal-Maddum kennen und merken auch, wie unterschiedlich es dort ist. Es gibt nicht nur verschiedene Traditionen, die die Protagonisten auf die Probe stellen, sondern auch verschiedene Religionen, die dort mitmischen und nicht immer für Verständnis sorgen. Harry Connolly stellt dadurch auch einen Konflikt unter den Menschen selbst her, der durch die Gefahr der Grunzer natürlich nochmal zusätzlich verschärft wird und die Menschen dazu zwingt, ihre Grenzen trotz Vorurteilen zu überwinden und zusammenzuarbeiten. Besonders gut gefallen hat mir, dass der zweite Roman viel angenehmer zu lesen war. Die Kapitel hatten eine gute Länge und waren nicht wieder so wahnsinnig lang. Bei der Erzählung selbst wurde dieses Mal nicht so ausschweifend erzählt. Es beschränkte sich tatsächlich eher auf Ereignisse, die relevant für die Handlung waren, was das Lesen gleich viel angenehmer gemacht hat. Demnach kam ich mit dem Lesen auch sehr schnell voran. Alles in allem hatte ich nach Beenden des Romans jedoch das Gefühl, dass dort nicht wirklich etwas passiert ist. Die Weichen für das finale Buch der Trilogie sehe ich hier noch nicht gelegt, auch wenn die Ausgangssituation im zweiten Band natürlich wieder sehr spannend war. Ich habe allerdings noch gar keine Ahnung, wie sich die "Grunzer-Problematik" im letzten Band auflösen könnte und bin demnach noch gespannter darauf, was sich Harry Connolly da ausgedacht hat. Zum Schmunzeln gebracht hat mich außerdem die Anmerkung des Autors ganz am Ende des Romans. Harry Connolly ruft nämlich dazu auf, gute Bücher mit anderen zu teilen, sei es durch Gespräche, Rezensionen oder gar Tweets. - FAZIT Die Saat der Schatten hat mir deutlich besser gefallen, als der erste Band der Trilogie. Es wurde auf unnötige und ausschweifende Erzählungen verzichtet, was das Erzähltempo deutlich angehoben und das Lesen somit angenehmer gemacht hat. Allerdings habe im Nachhinein das Gefühl, dass im zweiten Band nicht besonders viel passiert oder nur besonders einseitig erzählt wurde, trotz der zwei Perspektiven, weshalb Die Saat der Schatten vier von fünf Kreuzen von mir bekommt. Nun freue mich auf den letzten Teil der Trilogie und bin schon ganz gespannt, was im Finale alles passiert.

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Meine Meinung Mein erstes Buch was ich Bewusst abgebrochen habe. Das soll schon irgendwie was heißen. Ganze 120 Seiten habe ich es geschafft durchzuhalten und irgendwie rein zukommen, aber ich habe es nicht geschafft. Die Story schein wirklich gut zu sein, aber leider hat der Autor schon auf den ersten 20 Seiten mindestens 30 Charaktere mit eingebracht. Das hat für mich alles komplett durcheinander gebracht. Ich bin einfach nicht der Typ für zu viele Charaktere und schon gar nicht am Anfang. Besonders hatten mindestens 5 von diesen Charakteren auch noch 4 verschiedene Namen die von Dialog zu Dialog gewechselt haben. Manche kommen damit sicher sehr gut klar. Ich jedoch nicht und deshalb habe ich meine Zeit lieber Bücher gewidmet die mir Spaß beim lesen bereiten. Mein Fazit: Irgendwie kann ich dieses Buch gar nicht wirklich Bewerten. Ich habe ihm zwar eine Chance gegeben aber es nicht beendet. Deshalb belasse ich es dabei und vergebe keine Sterne.

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Peradain scheint verloren zu sein. Keiner kann die magischen Bestien noch aufhalten. Auch die einstigen Helden sind schwer angeschlagen. Tejohn ist verletzt und Cazia hat ihre Magie verloren. Dazu ist Tejohn in Gefangenschaft von dem selbsternannten König der ehemaligen Brausestadt. Prinzessin Ivy und Cazia sind zusammen mit dem Mädchen Kinz von den insektenähnlichen Tilkilit entführt worden. Ob sie jemals entkommen können, steht in den Sternen, denn die Königin der Tilkilit kann ihre Gedanken lesen. Trotzdem versuchen Cazia und Tejohn alles um ihre Welt noch zu retten. „Die Saat der Schatten“ ist der zweite Band aus „Der strahlende Weg“ Trilogie aus der Feder des Autors Harry Connolly. Auch hier ist zu sagen, dass der Schreibstil des Autors sehr ausführlich war. Nicht so sehr wie im ersten Teil, hätte stellenweise jedoch auch etwas kürzer ausfallen dürfen. Die Menge der verschiedenen Personen ist im zweiten Band merklich geschrumpft, was mir das Lesen einfacher machte. So musste ich nicht zu viele Personen im Hirn behalten und konnte mich auf die paar übrig gebliebenen konzentrieren. Ich fand das diesmal entspannter. Die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut. Es ist nicht dieser schnulzige Liebes-Fantasy-Schinken, wie so manch andere Serie. Jedoch auch nicht ganz so düster und brutal. Die Trilogie scheint ein guter Mittelweg zu sein. Was mir hier jetzt nicht so gut gefallen hat, ja sogar mir schon etwas an die Nerven ging, waren die drei Frauen. Dieses herum gezicke ist nicht so ganz meins. Manchmal hätte ich mir die drei gerne mal vorgenommen und ihnen die Leviten verlesen. Die Optik des Buches ist wieder umwerfend. Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Dunkel, mysteriös und im Gegensatz dazu die herausstechende goldene Schrift. Dazu findet man gleich auf den ersten zwei Seiten wieder eine Karte des Kontinents Kal-Maddum. Diesmal war die Karte sogar mit deutschen Namen betitelt, was im ersten Band noch englisch war und mir schwer im Magen lag. Natürlich haben wir am Ende des Bandes den typischen Cliffhanger. Der Band ist nun einmal der zweite Band einer Trilogie. Es werden hier zwar einige Fragen beantwortet, allerdings natürlich nicht alle. Sonst bräuchte man den dritten Teil auch nicht mehr zu lesen. Ich fand das Buch ein gelungener zweiter Teil der mich auf den Schlussband neugierig gemacht hat. Für Leser solider Fantasy auf jeden Fall zu empfehlen.

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Mir hat der Erste Teil Die Pforte der Schatten sehr gut gefallen und es hat mich dabei sehr überrascht, dass dieses Buch im Original vom Autor selbst verlegt wird und nicht von einem renommierten Verlag. Dieses Buch ist nun etwas anders als der erste Teil, da er in allen Belangen schlichter daher kommt. Der wesentliche Unterschied ist der, dass nur noch Cazia und Tyr Treygar von den Hauptpersonen übrig sind und diese begleitet der Leser auf ihrem Weg. Cazia versucht gemeinam mit Ivi und Kinz den Wesen aus dem Portal zu entfliehen, dafür müssen sie das Tal verlassen und versuchen Ivis Heimat zu erreichen. Dabei ist Cazia zu einem ganz anderen Verständis der Magie gelangt. Tyr Trjohn Treygar dagegen ist schwer verletzt, hat aber von König Lar den Auftrag bekommen einen Zauber von Lars Onkel „zu holen“, der es vielleicht ermöglicht, der Invasion Herr zu werden. Kaum genesen begiebt er sich mit einem „Leuchter“ auf die Reise. Inhaltlich beschränkt sich die Erzählung demnach auf die Abenteuer der Helden auf ihren jeweiligen Wegen. Der Persepektive um Cazia wird dabei am meisten Raum gegeben. Beide Handlungsstränge sind gut erzählt, aber noch nicht wirklich zielführend, da ich noch nicht wirklich weiß, worauf es letztlich hinaus laufen soll. Langeweile kommt dennoch nicht auf. Daher hatte ich den Eindruck, es würde sich bei diesem Buch lediglich um einen Lückenfüller handeln. Doch genau genommen ist es das nicht, denn um eine Lücke zu füllen, müsste bereits angedeutet werden, wie die Geschichte sich weiter entwickeln könnte. Mich hat allerdings dieser Zickenkrieg zwischen Cazia und Kinz genervt. Ihnen passieren interessante Dinge unterwegs, doch das Zusammenspiel der drei weiblichen Charaktere ist mir irgendwann etwas auf die Nerven gegangen. Dem Buch fehlen hier eindeutig mehr Charaktere, die die Handlung bunter und abwechslungsreicher gestalten würden. Dabei ist es schon fast gut, dass das Buch um einiges kürzer ist, als der Vorgänger: Dieser Teil ist nicht nur „nur“ 400 Seiten lang, sondern hat auch eine größere Schrift. So ist das Buch recht schnell ausgelesn. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch nicht als langweilig zu bezeichnen, denn es hat mich gut unterhalten. Inhaltlich hätte es jedoch noch mehr Pepp vertragen können. Der Schreibstil des Autors ist nach wie vor atmosphärisch dicht und daher genau nach meinem Geschmack. Fazit: Die Saat der Schatten ist im Gegensatz zum Vorgänger schlichter und kürzer. Die Anzahl der Protagonisten hat sich auf fünf in zwei Hauptsträngen reduziert. In diesen begleitet der Leser die Protagonisten hauptsächlich auf ihrer Reise und bei einigen Abenteuern. Das war es im Grunde schon. Das Buch ist gut geschrieben, lässt sich vor allem auch wegen des geringen Umfangs schnell lesen und es konnte mich auch unterhalten, dennoch würde ich mich freuen, wenn die Handlung im finalen Band wieder an Komplexität gewänne.

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