Leserstimmen zu
Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde

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Extrem langatmig - nach 20% weg gelegt

Von: Armin aus Karlsruhe

10.01.2019

Leider kann ich mich dem ganzen Hype um dieses Buch nicht anschließen. Ich finde es sehr langweilig - es passiert nichts als endlose Gedankengänge der Protagonisten. Habe es 20% angelesen und es konnte mich nicht fesseln. Einzig die Beschreibung des Regimes in Japan war interessant, die anderen beiden Zeiten habe ich dann angefangen zu überblättern um "die Zukunft" am Stück zu lesen.

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Flaches Öko-Mainstream-Geschreibsel

Von: Rene H.

10.12.2018

Keine Ahnung wo ich eigentlich anfangen soll… Der Schreibstil ist miserabel und die drei Geschichten sind durch und durch flach und langweilig. Der IQ der Protagnisten scheint knapp unterhalb der Zimmertemperatur zu liegen – aber so kann sich der heutige Öko-Mainstream wenigstens wiedererkennen. Das Buch strotzt vor Logikfehlern und halbseidenen Fachwissen. Man hat des Gefühl das Buch wurde einfach mal so schnell aus dem Ärmel gezaubert um auch noch eine Scheibe von dem Bienenhype abzubekommen. Mehr als Schade – hätte ich das Buch nicht Geschenkt bekommen dann hätte ich es bereits nach den ersten Seiten aus den Händen gelegt – so habe ich dann aber doch bis zum Ende durchgehalten und fühle mich um meine Zeit betrogen.

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Super

Von: Maren aus Schweinfurt

04.12.2018

Bin begeistert von diesem Roman ! Obwohl ich zunächst Angst hatte, dass „Drei in Einem“ vielleicht für Verwirrung sorgen, war ich durchwegs voll in der Geschichte und hab mitgefiebert. Starke Botschaft - Noch können wir was ändern.

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belastete Verhältnis von Mensch und Natur

Von: michael lausberg aus Doveren

26.06.2018

Die Autorin Maja Lunde, die längere Zeit in Norwegen wegen ihrer Kinder- und Jugendbücher bekannt war, stand mit ihrem ersten Roman für Erwachsene lange in den Bestsellerlisten und bekam den norwegischen Buchhändlerpreis. Nun kommt das Buch übersetzt auf den deutschen Markt. Das in unserer Zeit immer mehr belastete Verhältnis von Mensch und Natur wird anhand der Geschichte der Bienen illustriert. Sie stellt dabei eine Verbindung zwischen der Geschichte der Bienen und der Geschichte der Menschheit her. Im Vorfeld ihres Romans tauschte sie sich mit Fachleuten aus und las sich in das Thema Bienen intensiv ein. Die Handlung wird in den drei verschiedenen Zeitepochen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erzählt. Dabei handelt es sich um die Schicksale dreier verschiedener Protagonisten, die nur durch Imkerei oder Bienen einen Zusammenhang bieten. In der Vergangenheit geht um den Engländer William, im 19. Jahrhundert einen neuen Bienenkorb erfunden hat. In der Gegenwart erzählt die die Geschichte des Imkers George, der seine gesamten Bienenvölker verliert. Die dritte Hauptperson ist die Chinesin Tao, die im Jahre 2098 aufgrund des Fehlens von Bienen die Bestäubung selbst vornehmen muss. Die letzte Geschichte illustriert eindeutig, dass es in mehr als 80 Jahren keine Bienen mehr gibt und damit die Botschaft, dass die Natur kurz vor dem Aussterben steht, wenn nicht in der Gegenwart auf allen Ebenen umgesteuert wird. Dass in Europa alle bestäubenden Insekten vom Aussterben bedroht sind, wissen nicht nur Biologen. Das Schicksal der drei Personen wird zwar auch intensiv geschildert, aber im Mittelpunkt des Buches steht der Appell an den Menschen, mit der Natur im Einklang zu leben und sie nicht zu zerstören. Man spürt in dem Roman auch den Einfluss ihrer Kinder- und Jugendbücher; manche Passagen sind voller Emotionalität und Einfühlungsvermögen geschrieben, dass ihr Erzählstil mitreißt und daher auch die eigentliche Botschaft ihres Buches besser herausgestrichen wird.

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Unsäglich langweilig und zäh

Von: Gaikana

14.05.2018

Total überbewertete Geschichte, die mit Bienen nicht viel zu tun hat. Über die Zustände in China gibts wesentlich bessere Bücher. Sehr enttäuschend. Ich frage mich immer wieder wer die Bewertungen abgibt. Jeder der das Buch gelesen oder angelesen hat den ich kenne, hat nichts an dem Buch gefunden was zur Weiterempfehlung verlockt hätte. Hab mich durchgekämpft, aber schade um die Zeit

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Kaum einem anderen Buch wurde in den sozialen Medien so viel Aufmerksamkeit gewidmet, wie Maja Lundes Die Geschichte der Bienen. Für den ersten Teil ihres Klima-Quartetts widmet sich die Autorin dem großen Thema Bienen. Was geschieht, wenn die Bienen aussterben? Stirbt die Menschheit auch? Diesen und anderen Fragen nimmt sich die Autorin an und verpackt sie zu einer spannenden und durchaus düsteren Geschichte. Was mir neben der Thematik allerdings besonders gefiel, war der phänomenale Stil von Maja Lunde. Autoren versuchen oft etwas neues und bahnbrechendes ihren Büchern mitzugeben und wollen buchstäblich das Rad des Erzählens neu erfinden. Häufig geht der Schuss nach hinten los, manchmal aber auch nicht. Frau Lunde schafft es dieses komplexe Konstrukt nicht nur aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeitepochen zu erzählen ohne ihre Leser zu verwirren. Sie führt diese eigentlich autarken Handlungsstränge am Ende auch noch meisterhaft zusammen. So gut, dass ich am liebsten laut geklatscht hätte.

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England, 1852: William ist Biologe und Samenhändler. Seit sein Mentor sich von ihm abgewendet hat und er sich als Forscher und Biologe gescheitert sieht, schafft er es nicht mehr, sein Bett zu verlassen. Durch neuen Input durch sein Kind rafft er sich auf, einer neuen Idee nachzugehen – ein neuartiger Bienenstock, der die Imkerei völlig revolutionieren soll. Ohio, 2007: George ist Imker und er möchte sein florierendes Geschäft irgendwann an seinen Sohn Tom vererben. Dieser hat jedoch ganz andere Pläne für sein Leben -bis auf einmal die Bienen verschwinden. China, 2098: Mittlerweile haben die Menschen die Arbeit der Bienen übernommen und bestäuben die Blumen per Hand. Denn schon lange gibt es keine Bienen mehr. Tao ist eine von den fleißigen Arbeiterinnen. Sie hofft auf ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Nach einem mysteriösen Zwischenfall ist Wei-Wen weg und Tao sucht nicht nur nach ihm, sondern auch nach einer neuen Zukunft für die gesamte Menschheit. Ein Buch über Bienen? Wäre das Buch nicht Bestseller des vorangegangen Jahres gewesen, hätte ich das Buch wohl eher nicht lesen müssen. Als meist verkauftes Buch muss Maja Lunde doch etwas richtig gemacht haben und so wollte ich mich auch selbst von diesem Roman überzeugen lassen. Zuallererst: Ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn eine Geschichte über Bienen erst einmal etwas eigenartig klingt, genauso wie die Inhaltsangabe des Buches. Zuerst werden alle drei Geschichten kurz eingeführt und dann abwechselnd erzählt. Je nach Erzählhöhepunkt wechselt die Geschichte auch mal nur zwischen zwei Geschichten, sie werden also nicht starr abwechselnd erzählt, was auch wirklich Sinn macht. Alle 3 Zeitachsen für sich sind interessant, aber überzeugen so richtig erst in Kombination miteinander. William ist depressiv, nachdem er sich als gescheitert betrachtet. Erst durch den Besuch seines Sohnes und die Aussicht auf ein neues Projekt, auf das er sämtliche Lebensenergie fokussieren kann, kann er wieder neuen Lebensmut gewinnen. George geht in seinem Beruf auf, und wünscht sich, wie so viele Eltern, sein aufgebautes Imperium einmal an seinen Sohn zu geben. Es kommt mehrfach zu Konflikten, weil Sohn und Vater einfach unterschiedliche Lebenspläne haben. Die Handlung in China hat ein wenig Endzeitstimmung. Die Menschen sind eher Sklaven, es herrscht Lebensmittelknappheit und diverse Teile sind nicht mehr bewohnt. Die Frage nach Wei-Wens Schicksal steht im Raum – auch wenn durch die Thematik den meisten Lesern schnell klar sein dürfte, was es mit dem Zwischenfall auf sich hat. Das Buch macht wirklich nachdenklich, was die Rolle der Bienen angeht und wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Maja Lunde überzeugt aber vor allem auch dadurch, dass sie sich so eingehend mit der Eltern-Kind-Beziehung auseinandersetzt. Mit der Frage, was wir unseren Kindern hinterlassen wollen, was wir uns für sie wünschen und wie weit wir für sie gehen würden. Auch wenn das Buch zwischenzeitlich etwas ruhig ist, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Gut unterhalten, weil es zum Denken anregt. Ich vergebe 5 Sterne.

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Ich habe das Buch verschlungen! Das Titelbild mit der Biene ist ansprechend gestaltet. In der Innenklappe ist eine kurze Beschreibung, welche Personen vorkommen und in welchem Jahr die Geschichte spielt. Die kurze Info hat mir geholfen, den Überblick zu behalten. Die Geschichte lässt sich flüssig und schnell lesen, die Handlungsstränge wechseln sich ab. Jede Zeitschiene ist in sich schlüssig und verständlich geschrieben. Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen und mich in sie einfühlen. Sie sind nicht mal sonderlich sympathisch aber man versteht die jeweiligen Lebensumstände. Bei dem Teil über Tao aus China, wird das Peking im Jahre 2098 als sehr düster und unheimlich beschrieben. An der einen oder anderen Stelle hätte ich hier gerne mehr über die Umstände gelesen. Einzigartig finde ich auch die Vermischung von Roman mit einem wichtigen Sachthema. Am Ende wird der Zusammenhang zwischen den Protagonisten klar. Ein tolles Buch- eine klare Kaufempfehlung!

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