Leserstimmen zu
Memory Man

David Baldacci

Die Memory-Man-Serie (1)

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Bewertung: Erstmal: WOW!!! Was für eine Stimme!!! Die Sprecherstimme ist entspannt bis sinnlich. Der Sprecher hat eine unglaublich vielseitige Stimme, die er auch hier in der Geschichte zu den verschiedenen Charakteren einfließen lässt. das alleine hat mich schon total begeistert! Das Cover ist auch genial und zur rasanten Geschichte passend. Besser hätte man es nicht machen können! Es bringt die genaue Mischung von Thriller und Jagd rüber. Der Titel ist besser nicht gewählt worden! Der Ermittler Amos Decker ist ein entspannter Kerl, dafür, dass er seine Familie durch einen brutalen Mordanschlag verloren hat und der Mörder noch auf freien Fuß ist. Mir gefällt seine Art zu ermitteln und wie er sich auf andere Menschen einlässt. Dabei behält er immer sein Ziel vor Augen: Den Mörder seiner Familie endlich schnappen! Derweil muss er ein weiteres Massaker erleben. Seine alte Schule wird zum Ziel und die Frage, ob und wie das alles mit ihm zusammenhängt wird immer lauter. Trotz allem strahlt er eine ungeheure Ruhe auf mich aus ... dann wiederum überraschte er mich mit unvorhersehbaren Wutausbrüchen. Der Autor zeigt hier wunderbar realistisch die ganze breite der Gefühlspalette eines Ermittlers, der im Zentrum eines oder mehreren Attentätern steht. Mich hat überrascht, dass sein Boss ihm überhaupt erlaubt hat, die Leitung des Falles zum Schulmassaker zu übernehmen, wo er doch viel zu sehr involviert ist. Fazit: Was soll ich nicht viel schreiben ... die Geschichte hat mich tief gepackt und erschüttert und mich nach mehr gieren lassen. Band 2 ist auf meinem Radar und ich hoffe, ich habe bald die Möglichkeit, es zu hören. Ein extrem spannender und intensiver Hörgenuss für alle Thrillerfans mit dem Wunsch nach ein bisschen Speziellem und einem lebhaften Sprecher! Das war mein Mai-Highlight! :-D

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Allgemeine Infos Titel: Memory Man Autor: David Baldacci Verlag: Heyne Seiten: 559 Preis: 9,99 € ISBN: 9783453422186 Worum geht’s Seit einem dramatischen Unfall kann Amos Decker nichts mehr aus seinem Gedächtnis tilgen. Eine Eigenschaft, die ihn zu einem perfekten Ermittler werden lässt. Bis seine Familie bestialisch ermordet wird und er unter der Flut der unlöschbaren Bilder fast zerbricht. Gerade, als er sich wieder einigermaßen gefangen hat, findet in seiner Heimatstadt ein Massaker statt. Ein Verbrechen, das erschreckende Verbindungen zu Deckers Vergangenheit aufweist ... Meine Meinung „Memory Man“ ist der erste Teil über Amos Decker. Dieser kann nach einem Unfall beim Sport nichts mehr vergessen. Für ihn ist es mehr Fluch als Segen, obwohl er dadurch in seinem Beruf als Polizist zu Höchstleistungen gezwungen ist. Er hat unwahrscheinlich viele Fälle durch sein außergewöhnliches Gehirn gelöst. Nur ein Rätsel konnte er bisher nicht lösen, wer seine Frau und seine Tochter ermordet hat. Als in einer Highschool ein Amoklauf stattfindet, wird er von seiner ehemaligen Kollegin gebeten ihr zu helfen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Täter. Das Buch ist von Anfang an sehr spannend geschrieben, der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Die ganze Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet. Zum Schluss bekommt der Leser die Auflösung und auch die Antworten auf alle Fragen. Fazit Ein sehr spannendes Buch mit Suchtpotenzial. Ich kann das Buch jedem Fan von Thriller sehr empfehlen. Ich habe es innerhalb von 2 Tagen verschlungen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Folgebände.

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Amos Decker ist tief gefallen. Seine Familie wurde brutal ermordet. Er stürzt regelrecht in die Gosse ab. War er einst ein guter Cop, ist er jetzt mehr schlecht als recht ein mittelmäßiger Detektiv. Dann trifft er eines Tages seine alte Kollegin wieder. Die erzählt ihm, dass sich ein Mann gemeldet hat, der die Morde an seiner Familie gesteht. Decker muss unbedingt mit dem Mann reden. Fast gleichzeitig geschieht in einer Schule ein Amoklauf bei dem mehrere Lehrer und Schüler erschossen werden. Haben die zwei Ereignisse etwa miteinander zu tun? „Memory Man“ ist der erste Teil der Serie um den abgehalfterten Detektiv Amos Decker aus der Feder des Autors David Baldacci. Ich habe das Buch als gekürztes Hörbuch genossen. Der Sprecher Dietmar Wunder hat hier wieder absolut geniale Arbeit geleistet. Ich glaube, hätte es hier nicht so ein guter Sprecher gegeben, hätte ich dem Hörbuch einen Stern weniger gegeben. Der Geschichte an sich hat schon ein paar Haken, die nicht ganz passen. So wird zum Beispiel mit seiner Frau und Tochter der Schwager ermordet. Bis zum Ende des Hörbuches wird nicht geklärt, warum der Schwager Bier trinkend in seiner Küche saß. Bzw. was seine Schwestern dazu gesagt haben. Zumal beide nicht in der Nähe wohnten. Ich mutmaße, dass es sich hier um einen Übersetzungsfehler handeln könnte. Kann aber auch sein, dass das Thema im ausführlichen Buch besser erklärt und für das Hörbuch heraus gekürzt wurde. So gibt es eben auch noch mehrere Dinge, die etwas unlogisch erscheinen. Auch das Ende war vielleicht etwas an den Haaren herbei gezogen und nicht ganz schlüssig. Gerade das Ende selbst fand ich jetzt wieder ein typisches einfaches Ende eines Krimi / Thrillers. Trotzdem hat mir das Hörbuch im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich glaube wirklich, dass der Sprecher hier sehr viel dazu beigetragen hat, dass ich dem Buch volle 5 Sterne vergebe. Amos Decker selbst fand ich genial dargestellt. Es war hier mal nicht der smarte, gutaussehende Herzensbrecher, wie sonst immer in Büchern. Er war übergewichtig und herunter gekommen. Klar war er übertrieben dargestellt. Mit seinem Superhirn könnte er Superman ohne weiteres Konkurrenz machen. Auch die Tatsache, dass man mehr als zweimal erwähnen musste, dass er sein Superhirn bei einem Sportunfall bekommen hat, war zwar unnötig, hat mich jetzt aber nicht so gestört. Genervt hat mich diese geläuterte Journalistin. Die war für mich einfach unglaubwürdig. Kann sie aber auch gerade noch so verkraften, da sie doch eher in einer Nebenrolle steckte. Es war das erste Buch von David Baldacci dass ich gelesen, bzw. gehört habe. Es wird wohl auch nicht das letzte gewesen sein. Den zweiten Teil „Last Mile“ habe ich bereits als Hörbuch hier liegen und es wird in den nächsten Tagen gehört.

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Inhalt: Amos Decker hatte als Jugendlicher einen Unfall bei dem er wiederbelebt werden musste, seitdem hat er ein perfektes Gedächtnis und kann nichts mehr vergessen. Doch das das nicht nur perfekt ist merkt er als seine Familie ermordet wird und ihm auch dieses Bilder immer bis ins kleinste Detail im Gedächtnis bleiben. Als sich ein Jahr später ein Mann zur Tat bekennt und parallel ein Blutbad an einer Schule angerichtet wird beginnt er damit der Polizei wieder bei ihren Ermittlungen zu helfen. Doch wird es ihm gelingen, das Ganze aufzuklären und den Täter zu stoppen? Rezension: Dieses Hörbuch hat mich sofort in seinen Bann gezogen auch wenn es teilweise ganz schon brutal ist. Von der ersten Minute an war ich von Amos Decker und seinen Schicksal gefesselt und habe mit ihm mit gefiebert und mit gerätselt was wohl hinter allem steckt. Und auch wenn ich irgendwann vermutet habe wir Ales zusammenhängt hat das der Spannung keinen Abbracht getan. Es bleibt spannend bis zur letzten Sekunde. Wer einen spannenden Thriller sucht, der ist hier genau richtig.

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Memory Man

Von: Naddlpaddl

28.12.2016

Seit einem Unfall kann Amos Decker nichts mehr vergessen. So ist er der perfekte Ermittler. Bis seine Familie ermordet wird und er unter der Bilderfl ut fast zerbricht. Ein Jahr später bekennt sich ein Mann zu der Tat. Noch während Decker feststellt, dass er lügt, findet erneut ein Massaker statt: Diesmal an Deckers alter Schule. Wurden die Verbrechen begangen, um ihn zu treffen? Wird es Decker gelingen, den Wahnsinn zu stoppen? Mir ist der Einstieg in dieses Buch sehr schwer gefallen und ich musste mich erst einmal an die düstere Stimmung gewöhnen die dort herrscht und auch von der Stimme des Sprechers noch einmal unerstützt wird. Nach eniger Zeit ist mir dies aber ganu gut gelungen und die ich wusste auch, dass diese dunkle Stimmung passt und genau dorthin muss. Die Geschichte hat mich dann gefesselt und ich fand wahnsinnig interessant, dass Decker so ein unfehlbares Gedächtnis hat und war er damit alles anstellen kann. Mir war klar, dass es solche Menschen gibt, aber umgesetzt in einer Geschichte hat mir dieser Fall wirklich gefallen und war interessant. Als ich dann in der Geschichte angekommen bin hat es mich auch richtig gefesselt und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu hören. Natürlich hat sich auch die ein oder andere Theorie in meinen Kopf geschlichen und ich wollte wissen, ob diese richtig sind. Natürlich traf keine meiner Vermutungen zu und ich wurde ständig auf Glatteis geführt. Es hat einfach Spaß gemacht zu zuhören und mit dem vom Leben gezeichneten Amos Decker langsam die Puzzleteile seines Lebens wieder zusammenzusetzen. Decker ist ein wahnsinnig faccettenreicher, interessanter Charakter über den ich gerne immer mehr erfahren habe und alles in mich aufgesaugt habe. Sein Leben hat ihm übel mitgespielt und trotzdem hat er nie seinen Biss verloren und auch wenn er eigentlich dauerhaft schlecht gelaunt ist, kann man es nachvollziehen und lernt ihn zu verstehen und zu mögen. Baldacci konnte mich schon mit seinen anderen Werken begeistern und auch hier hat er es wieder geschafft mich zu ekeln, zu fesseln und völlig in seinem Werk verschwinden zu lassen. Er schreibt unheimlich spannend und packend. Zart beiseitete Leser sollten hier lieber verzichten denn es wird an der ein oder anderen Stelle doch recht brutal, was ich persönlich sehr gerne lese! Aber auch der Sprecher tut hier sein Übriges dazu. Er hat genau die passende Stimme für Decker und sein Gemüt und sorgt damit für ein unvergleichliches Hörerlebnis. Und ich bin wirklich kritisch bei Sprechern und die meisten gefallen mir gar nicht. Ich liebe einfach diese Art von Psycho, die in dem Buch steckt. Hier hat alles damit zu tun. Mir gefällt es gut in einem Buch in die Abgründe der menschlichen Seele zu blicken und erleben zu könne, was alles mit einer verletzten Seele möglich ist und wie Leute handeln, wenn sie verletzt sind. Dieser Punkt ist hier auch wieder besonders gut umgesetzt. Natürlich wünsche ich mir keine solch kranken Menschen auf dieser Welt und doch fasziniert es mich davon zu lesen. Ich kann allen eingelfeischten Krimi/Thriller/Psychothriller Lesern dieses Werk empfehlen und erst recht das Hörbuch, denn es unterstreicht die Stimmung im Buch wahnsinnig gut und lässt einen nicht mehr los! Vielen Dank an Randomhouse Audio für das Rezensionsexemplar!

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Mein Mann liest die Bücher von David Baldacci sehr gerne und so habe ich jetzt auch einmal zu einem Hörbuch gegriffen, das mir zugesendet wurde. Dietmar Wunder liest - das ist für mich ja mittlerweile ein Garant für ein spannendendes und gutes Hörbuch und so werde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Amos Decker, der Ermittler, der keiner mehr sein will nach der brutalen Ermordung seiner Familie, ist ein eigenwilliger Typ. Er ist dick, komplett außer Form, fristet sein Dasein am Rande der Gesellschaft, als ihm von seiner ehemaligen Partnerin eröffnet wird, dass sich jemand schuldig bekannt hat. Das ruft Decker, einen ehemaligen Footballspieler, auf den Plan und fortan ermittelt er, allerdings nicht mehr nur in seinem Fall. Das Buch ist sehr spannend, Dietmar Wunder verleiht Decker eine wunderbare Persönlichkeit. Ich liebe es ihm zuzuhören und freue mich jedes Mal, wenn ich wieder mit dem Auto unterwegs bin. Es enstehen keine Längen, ich habe nie Schwierigkeiten in die Geschichte zurück zu finden, was sowohl für den Autoren wie auch für den Sprecher spricht, denn der Protagonist Amos (toller Name) geht nicht in einem Wust aus Personen unter und die Handlung ist stringent aufgebaut. Wunder liest mit Ruhe, akzentuiert, spielt mit Stimme und Tempo und verleiht der Geschichte ein tolles Leben. Ich hoffe, ich schaffe es noch vor Weihnachten das Buch zuende zu hören, ansonsten muss ich doch mal schauen, ob es nicht doch für mich einen Weg gibt, auch zuhause - und nicht nur im Auto - Hörbücher zu hören. Ich kann dem Hörbuch meine uneingeschränkte Empfehlung geben.

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Inhalt: Die Familie von Polizist Amos Decker wird in seinem eigenen Haus umgebracht. Er will sich daraufhin umbringen, was er letztendlich doch nicht tut. Aber er verliert sein Haus und seinen Job und gleitet immer mehr ab, bis er zum Penner wird. Schließlich rappelt er sich wieder auf und beginnt als Privatdetektiv zu arbeiten. Mit diesem Job kann er sich gerade so über Wasser halten. Den Tod seiner Frau Cassie und seiner Tochter Molly hat er nicht überwunden und wirkt ungepflegt mit seinen 20 Kilo Übergewicht, langen Haaren und zotteligem Bart. Amos hat seit einem schweren Unfall bei einem Profi-Footballspiel ein vollkommenes Gedächtnis. Dass er sich an jedes Detail, was er je wahrgenommen hat, erinnern kann, hatte ihm bei vielen Ermittlungen als Police-Detective lange Jahre geholfen, nicht aber beim Aufklären des Mordes an seiner Familie. Der Täter wurde nie gefunden. Eines Tages besucht ihn seine Ex-Polizei-Partnerin Mary Lancaster in seinem heruntergekommenen Hotel und teilt ihm mit, dass sich ein Mann namens Sebastian Leopold bei ihnen gestellt hat, der behauptet Amos' Familie getötet zu haben. Amos Decker kann sich an einen Menschen mit diesem Namen nicht erinnern. Deshalb begibt er sich als Anwalt verkleidet zu den Revier, wo Leopold inhaftiert ist. Er will sich dort mit dem Verdächtigen unterhalten. Zur gleichen Zeit geschieht in seiner ehemaligen Schule im selben Revier ein Massaker. Rezension: David Baldacci schafft es immer wieder interessante Charaktere zu kreieren, so auch den Protagonisten Amos Decker. Dieser war Football-Profi, als er durch einen lebensbedrohlichen Treffer zum Sport-Invaliden wurde. Er erlangte durch Gehirnveränderungen allerdings die Auffassungsgabe eines Savants. Mit dieser Fähigkeit war er bis zur Ermordung seiner Familie ein brillanter Polizist gewesen. Der Roman von Baldacci ist wie immer spannend geschrieben. Man kann ihn kaum weglegen, bevor man die letzte Seite gelesen hat. Aber wie immer mal wieder bei seinen Romanen, wird man von der Auflösung nicht völlig zufriedengestellt. Manchmal liegt es an einem zu offenen Ende, bei dem nicht jeder Handlungsstrang geklärt wird, diesmal erscheint einem die Auflösung nicht unbedingt glaubwürdig, auch ist nicht jede Handlung der Hauptfiguren nachvollziehbar. Fazit: Ich bin ein bisschen zwiegespalten, nachdem ich dieses Buch gelesen habe: Die Figur Amos Decker als Memory-Man mit seinen Abgründen gefällt mir gut, und der Thriller hat mich gefesselt bis zum Schluss. Und doch verbleibe ich ob der Ungereimtheiten im Roman etwas unzufrieden zurück. Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

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Fett ist er, die „Wampe hängt über dem Gürtel“. Zerfleddert sieht er aus. Kein Wunder, denn eine ganze Weile lang war er obdachlos und schlief in Pappkartons. Kaputt ist er, an Körper und Seele, nachdem er 16 Monate zuvor seinen Schwager, seine Frau und seine kleine Tochter brutal ermordet in seinem eigenen Haus vorfinden musste. Amos Decker. Ex-NFL Spieler (mit nur einem Profi-Spiel, das aber hatte es in sich, da wurde sein Gehirn „neu verdrahtet“). Ex -Detective. Ex-Ehemann. .Ex-Vater. Gerade hat er sich wieder aufgerappelt. Paar Jobs gemacht, Geld verdient, genug, um sich ein Motelzimmer leisten zu können fürs erste. Als Privatdetektive hat er sich (ein wenig) wieder „auf die Füße gestellt“. Da erreicht ihn die Nachricht, dass sich der Mörder seiner Familie gestellt haben soll. Jener Mann, der trotz intensivster Recherchen und polizeilicher Ermittlung völlig im Dunkeln verblieben war, keine Spur konnte gefunden werden. Und während Decker der Schweiß ausbricht, Mordfantasien seinen Kopf füllen (jener Kopf, dessen Gehirn nichts mehr vergessen kann, seit diesem Footballspiel, in dem jede Erinnerung auf Dauer erhalten bleibt) und er versucht, Zugang zu dem Mann in dessen Zelle zu bekommen, ereignet sich ein Amoklauf an einer Grundschule. Das da ein Zusammenhang bestehen könnte, ahnt keiner. Dass hier persönliche Gefühle und die alten Fähigkeiten als Ermittler zusammenfinden werden, das ergibt sich erst im Lauf der Ereignisse. Die Baldacci gewohnt souverän und in sich stimmig schildert. In einem Buch, das den Auftakt zu einer neuen Reihe um eben diese Amos Decker bilden soll. Wobei der Fall selbst oder die konkreten Ermittlungen und Methoden nicht viel Neues zum Genre beitragen, dennoch aber eine solide Story ergeben. Tatsächlich gelingt es Baldacci vor allem durch die ganz andersartige Geschichte und Fähigkeit, die er seiner Hauptperson verleiht und dessen schon äußeres Erscheinungsbild, das völlig einem Anti-Helden entspricht, den Leser zu fesseln. Ein Interesse an der Geschichte des Ermittlers und dem aktuellen Fall, das für den Leser durch das gesamte Buch bis hin zum anregend und spannend geschilderten Finale hindurch trägt. Eine anregende, unterhaltsame und mit eigenem Charakter versehener Ermittler in einer soliden „Mördersuche“, die auf mehr Fällen des Amos Decker gespannt sein lässt.

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