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Leserstimmen (20)

Sara Raasch: Eis wie Feuer (Die Ice like Fire-Reihe) (2)

Eis wie Feuer Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-31120-2

Erschienen: 09.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der Kampf um Winter geth weiter

Von: Pineapples BookNook Datum : 28.08.2017

https://pineapplesbooknook.wordpress.com/

Inhalt:

Drei Monate sind seit der finalen Schlacht zwischen Winter und Frühling vergangen. Angra ist geschlagen und Meira rechtmäßige Königin von Winter. Doch wirklich frei sind die Winterianer nicht. Noam, Herrscher von Cordell, nutzt seine Position als Verbündeter von Winter aus und lässt das Volk weiter leider. Als dann noch der verschollen geglaubte Magieschlund in den Minen von Winter gefunden wird, schickt Noam seinen Sohn Theron und Meira auf eine gefährliche Reise durch ganz Primoria. Zusammen sollen sie die Geheimnisse des Schlunds aufdecken und die Schlüssel für dessen Öffnung finden. Während Meira versucht den Schlund versiegelt zu halten, verfolgt Theron ganz andere Ziele.

Cover:

Das Cover orientiert sich am ersten Band. Das Medaillon ist dieses Mal um ein drittes Königreich erweitert worden. Statt Asche ziert nun glühende Lava den unteren Teil des Covers. Ich finde es wieder sehr gelungen.

Meinung:

Nachdem ich erst vor Kurzem den ersten Band erneut gelesen habe, war ich wieder sehr schnell in der Welt von Primoria gefangen. Während „Schnee wie Asche“ noch den Kampf zwischen den Königreichen in den Vordergrund stellt, haben wir beim zweiten Band einen genaueren Blick auf die inneren Kämpfe von Meira und Mather. Drei Monate sind vergangen, seit sich ihre Leben komplett geändert haben. Meira wurde vom Waisenmädchen zur Befreierin und Königin von Winter und Mather vom ehemaligen Herrscher zum einfachen Lord. Beide haben ziemlich große Probleme sich in ihren neuen Rollen zurechtzufinden.

Meira hat sehr mit der Magie von Winter zu kämpfen. Es fällt ihr unglaublich schwer, sie unter Kontrolle zu halten und die richtigen Entscheidungen für Winter zu treffen. Sie versucht, stark zu bleiben und nicht unter der Last der Krone zu zerbrechen. Wie im ersten Band ist sie eine sehr kämpferische Protagonistin, die das Wohl ihres Volkes an oberste Stelle stellt.

Mir gefällt es sehr gut, dass in diesem Band viele neue Charaktere eingeführt werden, die der Handlung immer unerwartete Wendungen geben. Es gibt auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, was mich sehr überrascht und auch gefreut hat, aber hierzu möchte ich nicht zu viel verraten.

Die Handlung bleibt auch dieses Mal bis zum Ende sehr spannend. Das Hauptaugenmerk liegt bei „Eis wie Feuer“ hauptsächlich bei der Erkundung von Primoria. Ich finde es schön, dass man nun weitere Königreiche und ihre Eigenarten kennenlernt. Außerdem erfährt man viel über die Magsignien und die Magie von Primoria im Allgemeinen. Das tut meiner Meinung nach der Spannung keinen Abbruch. Gerade die letzten Seiten lassen den Leser sprachlos zurück und enden mit einem gemeinen, aber grandiosen Cliffhanger.

Fazit:

„Eis wie Feuer“ ist eine gelungene Fortsetzung, die wieder mit dem Setting und den Figuren überzeugen kann. Insgesamt ist dieser Band nicht so actionreich wie sein Vorgänger, was mich aber nicht gestört hat. Leider gab es zwischendurch ein paar Längen, die den Lesefluss etwas gebremst haben. Daher vergebe ich wohlverdiente 4 Ananas.

Spannend mit sympathischen Charakteren, aber wenig Gefühl

Von: bookowlsdream Datum : 07.08.2017

acourtofwordsandpages.wordpress.com

Inhalt:

Meira hat ihr Königreich Winter mithilfe von Cordell und seinem Herrscher Noam befreit. Doch die Winterianer sind noch nicht endgültig frei, denn Noam beeinflusst das Königreich weiterhin. Er ist in Winter auf der Suche nach dem Magieschlund, der schon von vielen Generationen gesucht wurde. Als der Magieschlund gefunden wird, macht sich Meira mit Theron auf eine Reise durch verschiedene Königreiche von Primoria, um herauszufinden, wie sich der Magieschlund öffnen lässt. Meira will den Magieschlund jedoch überhaupt nicht öffnen, da sie weiß, dass es dadurch erneut zum Verderben kommen könnte, wie schon einmal, als jeder Bürger über Magie verfügte. Doch Noam möchte den Schlund um jeden Preis öffnen, um seine Macht zu vergrößern und auch Theron will ihn öffnen, da er verzweifelt auf Frieden hofft, wenn durch den Magieschlund jeder Magie haben kann. Meira muss versuchen, den Magieschlund geschlossen zu halten und dabei ihr Königreich endgültig zu befreien. Außerdem ist sie sich nicht sicher, ob Angra wirklich tot ist…

Charaktere:

Meira ist die Königin von Winter. Sie ist in Theron verliebt, aber auch Mather ist ihr sehr wichtig. Meira möchte den Magieschlund nicht öffnen, da sie weiß, dass dies zu einem erneuten Verderben führen wird. Es fällt Meira schwer, Königin zu sein, weil sie das Gefühl hat, dadurch nicht mehr sie selbst sein zu können. Meira handelt oftmals unüberlegt und impulsiv, wobei sie sehr mutig ist, aber als Königin muss sie sich dazu überwinden, etwas durchdachter zu handeln, da sie die Verantwortung für ein ganzes Königreich trägt.

Theron ist der Sohn von Noam, dem Herrscher von Cordell und somit der Prinz von Cordell. Er möchte unbedingt mit Meira zusammen sein, obwohl sie aus zwei verschiedenen Königreichen stammen. Vor der Befreiung der Winterianer aus den Arbeitslagern in Frühling war Theron selbst Gefangener von Angra, jedoch spricht Theron so gut wie nie über diese Zeit, obwohl sie offensichtlich Narben hinterlassen hat. Theron hat sich durch seine Zeit bei Angra sehr verändert und es ist sein Ziel, Frieden in ganz Primoria zu erreichen, damit sich das, was geschehen ist, niemals wiederholen wird.

Mather dachte sein Leben lang, er wäre der König von Winter, doch jetzt ist er nur ein eher bedeutungsloser Lord. Es ärgert ihn, dass alle anderen ihre Vergangenheit verdrängen und er fühlt sich schuldig, weil er Meira nicht aus den Fängen von Angra gerettet hat. Ich fand Mather eigentlich ziemlich sympathisch und konnte seine Gefühle nachvollziehen.

Meine Meinung:

An dieses Buch hatte ich keine besonderen Erwartungen, weil ich den ersten Band schon vor mehr als einem Jahr gelesen habe und mich somit kaum daran erinnern konnte. Um ehrlich zu sein wusste ich auch gar nicht, um was es in diesem zweiten Band gehen sollte, weil Angra ja am Ende des ersten Bandes besiegt wurde. Es wird jedoch bald klar, dass die Gefahr keineswegs vorüber ist und dass Angra, oder zumindest die bösen Herrscher, noch lange nicht besiegt sind.

Obwohl es in diesem Buch von Anfang an genügend Konflikte gibt, die es zu bewältigen gilt, passiert anfangs wenig. Mir kam es so vor, als ob der erste Teil des Buches eine richtige Einleitung wäre, obwohl die bei Trilogien normalerweise nach dem ersten Teil abgeschlossen ist. Das Einzige, worüber Meira auf den ersten 150 Seiten nachdenkt, ist, dass sie nicht weiß, wie sie noch sie selbst sein kann. Außerdem will sie Angra aus ihrem Königreich vertreiben, allerdings hat sie keine konkrete Idee, wie sie das schaffen will. Besonders nachdem der Magieschlund entdeckt wird, gäbe es theoretisch genügend Themen, über die sich Meira und Theron einmal so richtig streiten könnten, aber irgendwie sprechen sie dem anderen gegenüber nie wirklich aus, was sie denken und Theron scheint sowieso zu naiv und idealistisch zu sein, um zu bemerken, dass Meira nicht viel von seinen Ansichten hält. So kommt es zu keinen Ereignissen, die für die Hauptpersonen emotional aufwühlend sind oder ähnliches, was ich ziemlich schade finde. Davon abgesehen wurde anfangs für meine Verhältnisse viel zu viel über Politik geredet und nachgedacht… Ich möchte hier gerne klar stellen, dass ich das nicht wirklich unnötig fand, weil man sonst den weiteren Verlauf der Handlung nicht versteht und es ist natürlich auch wichtig, zu sehen, wie sich die einzelnen Charaktere durch den Krieg und Angra verändert haben. Das fand ich auch ziemlich interessant. Dennoch hätte im ersten Teil definitiv mehr passieren können, da es einfach langweilig wird, wenn größtenteils Zustände geschildert werden.

Die Geschichte wird, wie im ersten Band, hauptsächlich aus Meiras Perspektive erzählt, allerdings gibt es auch immer wieder Kapitel aus Mathers Sicht. Anfangs hat mich das gestört, weil ich, um ehrlich zu sein, nicht einmal mehr wusste, wer Mather ist und warum seine Freundschaft mit Meira zerbrochen ist :-). Irgendwann war mir das aber wieder klar. Ich finde es sinnvoll, dass zusätzlich zu Meiras Perspektive auch aus Mathers erzählt wird. Denn Meira reist zusammen mit Theron durch das Königreich und Mather bleibt in Winter. So bleibt man immer auf dem Laufenden über die Zustände in Winter. Der Schreibstil an sich ist leicht und flüssig zu lesen.

Ab der Reise von Meira und Theron konnte mich das Buch auch stärker fesseln. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ein neuer Charakter dazu kommt, und zwar Cheridwen, die Schwester des Königs von Sommer. Sie ist zwar ein bisschen misstrauisch und direkt, aber sie stellt sich, wenn auch nicht öffentlich, gegen das Regime ihres Bruders und sie kämpft für ihre Werte. Ich fand sie von Anfang an sympathisch, weil sie sich nichts auf ihre königliche Abstammung einbildet und weil man sie relativ schlecht einschätzen kann, was sie sehr aufregend macht.

Die einzelnen Königreiche fand ich interessant, aber sie sind eher einseitig dargestellt – ein bisschen so, wie die einzelnen Fraktionen bei „die Bestimmung“ von Veronica Roth. Allerdings ist die Kultur der anderen Königreiche auch nicht so wichtig.

In der zweiten Hälfte hat es mich nach wie vor genervt, dass Theron sowie Meira ziemlich naiv sind. Sie haben ganz eindeutig nicht die selben Ziele, aber konfrontieren sich nicht damit. Außerdem finde ich es naiv von Meira, dass sie in Theron immer noch einen Freund sieht, obwohl er offensichtlich alles dafür tun würde, um sein Ziel zu erreichen…. Die Beziehung zwischen Meira und Theron steht in diesem Buch nicht im Vordergrund und auch sonst ist es nicht sehr emotional, was ich schade fand. Dafür denkt Meira aber sehr viel nach und findet sich selbst, genau wie Mather.

Gegen Ende wird es immer spannender, bis es schließlich eine mehr als unvorhergesehene Wendung gibt. Teile davon konnte man schon erahnen, aber plötzlich geht alles ganz schnell. Man wird mit neuen Informationen überflutet, es wird sehr spannend und fesselnd. Allerdings gibt es in dieser Geschichte eine wichtige Kraft, die für mich etwas unzulänglich erklärt war, sodass ich die erschreckendste Wendung nicht ganz nachvollziehen konnte. Auch andere Dinge fand ich nicht ganz logisch, aber in einer magischen Welt muss man so etwas vielleicht in Kauf nehmen, keine Ahnung… ��

Außerdem fand ich das Ende sehr bedrückend. Es ist ein bisschen so wie in einer Tragödie, fehlt nur noch, dass die Hauptpersonen sterben… Naja, nicht ganz, aber diese ganzen Machtspielchen, Intrigen und vor allem die Machtgier mancher Personen, wegen der sie schlimme Dinge tun (hier kann ich echt nichts Genaueres sagen) ist schon erschreckend und traurig. Auf jeden Fall empfehle ich euch, den nächsten Band schon parat zu haben, wenn ihr dieses Buch lest. Ich persönlich habe um ehrlich zu sein fast schon Angst vor dem nächsten Band, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie man Primoria noch retten kann. Trotzdem hätte ich ihn am liebsten gleich gelesen, weil man nicht gerne mit so widersprüchlichen Gefühlen zurückbleibt wie nach diesem Buch.

Übrigens gibt es einige Parallelen zu Throne of Glass und besonders ACOMAF, aber das ist nicht weiter störend und, es tut mir leid, wenn ich das jetzt schreibe, aber ACOMAF und co. sind natürlich von der Ice Like Fire – Reihe nicht zu toppen.

Fazit:

Eine düstere Fortsetzung mit einem eher langweiligen Anfang, einem spannenden und ereignisreichen Mittelteil und einem erschreckenden Ende, das zum Nachdenken anregt. Mich hat dieses Buch vor allem durch die inneren Konflikte der Hauptperson, durch vielschichtige Nebencharaktere und eine (zumindest teilweise) spannende Handlung überzeugt. Auf Gefühle und Beziehungen der Charaktere wird allerdings wenig eingegangen und manche Gedankengänge oder Entwicklungen konnte ich nicht komplett nachvollziehen. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Eulen in der Hoffnung auf einen emotionaleren und weniger langatmigen dritten Band (der übrigens im Oktober erscheint).

Ice Like Fire - Teil 2

Von: Littlemythica Datum : 04.06.2017

littlemythicasbuchwelten.blogspot.de

mit diesem zweiten Teil der Trilogie hat die Autorin eine tolle Fortsetzung geschaffen, die niemals langweilig wurde.

Ich hatte ja bereits in der Rezension zum ersten Teil von dem Weltenentwurf mit seinen Jahreszeiten geschwärmt, so das ich dies hier nicht noch einmal muss. Allerdings ist es wirklich fantastisch, welch eine bunte Welt Sara Raasch hier geschaffen hat. Und auch wenn wir die Fantasieelemente gelegentlich suchen müssen, sind sie jederzeit präsent und vorhanden!

Nachdem im ersten Teil das Königreich Winter erfolgreich zurück erobert werden konnte, steht Meira nun aber vor ganz anderen Problemen, von denen sie sich nicht hätte vorstellen könnte das es sie wirklich gibt, den ihr Königreich muss nicht nur geführt werden sondern auch aufgebaut werden mit dem wenigen was ihr zu Verfügung steht. Den auch eine Allianz mit Cordell ist zwar schön und hilfreich - aber nicht zwingend das was ihr vorschwebt. Viel zu groß ist Meira Angst abhängig zu werden. Den diese Abhängigkeit ist nicht das was ihr von ihrem Königreich vorschwebt. Doch Anfangs wird ihr wohl nicht viel übrig bleiben und muss so versuchen, mehr Verbündete - außer Cordell - zu finden.
Hinzu kommt, das Mather alles andere als eine Unterstützung für sie ist, da er sich von ihr zurück zieht. Theron allerdings mit ihr an einem Strang zieht - aber andere Ziele verfolgt. Und so steht sie doch alleine da!
Meira muss ohne Mather auf eine Reise gehen, die zu weiteren Bündnissen führen muss um zu überleben!
Und auch wenn Theron sie begleitet spürt Sie, das sie auf sich alleine gestellt ist wenn es um das Beste für ihr Königreich geht.


Auf dieser Reise besuchen wir nun aber die anderen Königreiche, die wir nicht aus dem ersten Teil der Trilogie kennen. Wir bereisen hier Sommer mit seiner bunten bracht den wir bisher nur aus Erzählungen kannten. Auch Ventralli oder Yakim ist auf jedenfall ein sehr interessantes Land, welches die Reise interessant und vielseitig macht.
Doch desto mehr wir uns von Winter entfernen, desto größer werden die Zweifel - Ängste - Intrigen und Befürchtungen.
Meira erkennt, dass sie alleine an Grenzen stößt die sie gemeinsam schneller lösen könnte und so kommt es das sie sich doch das ein oder andere mal in Gefahren bringt. Keiner hat ihr beigebracht, wie man als Königin in dieser neuen Rolle wächst und sich verhält und so glaubt sie, alleine gegen alles und jeden antreten zu müssen.
Doch so ist es nicht - den ihre wahren Freunde kommen und helfen ihr genau dann wenn es brenzlig wird.

Die befürchtete Dreiecksbeziehung zwischen Meira, Mather und Theron blieb unerwartet unausgesprochen da sehr schnell klar ist für wen Meira Herz schlägt, sie es aber nicht erreichen kann.

Und auch wenn dieser zweite Teil nicht wirklich einen Cliffhanger hat, ist das Ende hier gemein!
Aber durchaus gut gewählt - den ich muss wissen wie es weitergeht ....

Eis wie Feuer

Von: Bücherwürmchenswelt Datum : 09.04.2017

buecherwuermchenswelt.blogspot.de/

"Eis wie Feuer" ist der zweite Band einer Trilogie aus der Feder von Sara Raasch.

Bereits der erste Band dieses High-Fantasy-Abenteuers vermochte es, mich aufgrund seines innovativen Weltenentwurfs sowie seines unkonventionellen Settings zu überzeugen. Auch dieses Mal hat die Autorin wieder einige tolle Ideen mit in ihre Geschichte einfließen lassen, um ihr so das gewisse Etwas zu verleihen. Auch ohne oftmals offensichtliche Fantasy-Elemente bietet diese Trilogie alles, was das fantasybegeisterte Herz höher schlagen lässt.

Innerhalb der über 500 Seiten wird eine tolle Spannung aufgebaut, die geprägt ist von unterschwelligen Bedrohungen und Geheimnissen. So entstehen immer wieder tolle Twists in der Geschichte, die für die eine oder andere Überraschung sorgen. Auf dieser Vielzahl an Seiten passiert dabei doch recht viel. Es finden sich so gut wie keine Passagen, die ich als langatmig oder eher überflüssig erachten würde, denn jede Szene ergibt am Ende einen Sinn, auch wenn dieser sich zu Beginn nicht immer gleich erschließt. Aufgrund dessen kann man sich als Leser hervorragend von diesem Roman fesseln lassen und das tolle Tempo mit allen Facetten genießen.

Auch mit seiner atmosphärischen Gestaltung weiß dieses Buch durchaus zu punkten. Neben den unterschwelligen Bedrohungen finden sich immer wieder Hoffnungsschimmer, kleine phantastische Elemente sowie eine Hauptprotagonistin, die überaus authentisch wirkt. All das ergibt eine wunderbar zu lesende Kombination, der man sich nur schwerlich entziehen kann.

Am Ende dieses zweiten Bandes ist so einiges Geschehen, das den dritten Band mit Neugier herbeisehnen lässt. Ich bin sehr gespannt, wie die Autorin diese Trilogie zu einem Ende führt und auf was wir uns in dem finalen Teil freuen dürfen.

Fazit: Packend und sehr atmosphärisch; wunderbarer zweiter Teil einer Trilogie, der mitzureißen und zu fesseln weiß.

Leseempfehlung für Fans spannender Geschichten, die einen Hauch phantastische Politik und Romantik mögen

Von: BÜCHERLESER Datum : 24.03.2017

https://buecherleser.com/

INHALT

Seit drei Monaten sind die Winterianer freie Gefangene im eigenen Land. König Angra wurde mit Hilfe von Königreich Cordel besiegt, jetzt suchen die Winterianer in den Minen nach Edelsteinen für Reparationszahlungen an Cordel und einer uralten Quelle der Magie, deren Fund das gesamte Machtgefüge Primorias in Frage stellen kann.
Während Theron, Thronerbe von Cordel, die Magie gegen die Feinde von Winter einsetzen und gutes Vollbringen will, fürchtet Meira die Kräfte, die in der Quelle ruhen…

FAZIT

Über »Schnee wie Asche«, Auftakt der Trilogie von Sara Raasch, sagte ich:
“ Ob ich die Fortsetzung lesen werden, weiß ich noch nicht, da mir „Schnee wie Asche“ zwar ganz gut gefallen hat, für mich aber in allen Bereichen eher Durchschnitt ist.“
Nun, ich war zu neugierig auf »Eis wie Feuer« und es hat sich gelohnt. Sara Raasch überzeugt in der Fortsetzung mit stärkeren Charakteren und ihrer detaillierten Welt.
Empfand ich einige Charaktere wie Theron und Mather im Auftakt der Trilogie noch als Unfertig, haben sie in »Eis wie Feuer« mehr Schliff bekommen und wurden für mich greifbarer.

Zu der spannenden Geschichte um Macht, Intrigen und Lügen kommt außerdem eine – ja durchaus klischeehafte aber darum nicht weniger interessante – Dreiecksbeziehung hinzu. Meira, mal starke junge Frau, mal unsichere Mädchen, das nun Königin ist, steht zwischen Cordels Thronerbe Theron und Jungendliebe Mather. Letzterer hadert, seit er weiß, wer Meira ist und wer er wirklich ist, mit der neuen Situation und zieht sich zurück.
Die Beziehung zu Theron ist unlängst komplizierter. Offiziell mit dem Thronerben von Cordel verlobt und ihm eigentlich auch durchaus zugetan, stellt Meria im laufe der Geschichte fest, dass sie und Theron nicht immer die gleichen Ziele für Winter verfolgen und sie stellt ihr Vertrauen in den jungen Mann, der Angras Gefangenschaft überlebte, immer mehr in Frage.

Sara Raasch hat in »Eis wie Feuer« genau den richtigen Ton getroffen und von der ersten Seite an Spannung aufgebaut, die mich durch das Buch getragen hat. Zusammen mit dem genau richtig portionierten Schuss an Romantik ist die Fortsetzung der »Ice like Fire«-Reihe eine Leseempfehlung für Fans spannender Geschichten, die einen Hauch phantastische Politik und Romantik mögen.

... Winters Kampf geht weiter ...

Von: Levenya (Levenyas Buchzeit) Datum : 14.03.2017

levenyasbuchzeit.blogspot.de/

Eis wie Feuer

2/3
Sara Raasch wusste schon mit fünf Jahren, dass sie für die Bücherwelt bestimmt war. Während ihre Freunde Limonade verkauften, brachte sie ihre handgemalten Bilderbücher an den Mann. Seit damals hat sich nicht viel geändert. Ihre Freunde sehen sie immer noch besorgt an, wenn sie versucht, etwas zu malen, und ihre Begeisterung für das geschriebene Wort verleitet sie oft dazu, etwas Tollkühnes zu tun. Dies ist ihr erster Roman. Er enthält ausdrücklich keine handgemalten Bilder. (Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Sara_Raasch/p568691.rhd).

„Eis wie Feuer“ ist der 2. Teil einer Trilogie.

Website der Autorin:
http://sararaasch.tumblr.com/

Erster Satz:
„Fünf Feinde.“

Klappentext:
Sie ist pure Magie

Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …

Cover:
Das Cover hat es mir auch beim 2. Teil wirklich angetan. Ich finde es einfach wunderschön gestaltet und ist ein wirklicher Hingucker. Es ist dem Originalcover, bis auf den Titel, extrem ähnlich. Ein Medaillon ist in der Mitte zu sehen, das diesmal in drei Teile geteilt ist. In Frühling, Sommer und Winter. Im Hintergrund sehen wir einen blauen Himmel. Einfach super schön. Im Vorfeld hat mich alleine das Cover magisch angezogen und im Nachhinein passt es auch noch wunderbar zum Inhalt. Ich hoffe sehr, dass auch das Cover vom 3. Teil übernommen wird. Es passt richtig gut zum ersten und zweiten Teil und ist auch wieder so schön :)

Leseprobe:
https://www.randomhouse.de/leseprobe/Eis-wie-Feuer/leseprobe_9783570311202.pdf

Meinung:
An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an cbt für das Rezensionsexemplar.

Nachdem ich mit großer Begeisterung den ersten Teil „Schnee wie Asche“ verschlungen habe, habe ich den zweiten Teil sehr herbeigesehnt und wurde nicht enttäuscht.


Die Geschichte erfahren wir erneut aus Sicht der jungen Meira, die in dem Land Primoria lebt und ein Flüchtling aus dem Königreich Winter ist. Bereits ihr ganzes Leben befindet sie sich auf der Flucht und versucht mit den weiteren verbliebenen sieben Flüchtlingen, die Magsignie aus Winter wieder zu beschaffen und dem rechtmäßigen König Mather auf den Thron zu verhelfen. Seit dem ersten Band ist viel geschehen. Meira hat erfahren, wer sie wirklich ist - die Königin von Winter und die Magsignie ihres Reiches. Der Kampf gegen Angra liegt noch nicht lange zurück und schon sieht sich Meira einer neuen Gefahr gegenüber. Den niemand geringeres als König Noam bedroht Winter und will dabei eines, den Magieschlund öffnen. Doch Meira spürt instinktiv, dass dies nie passieren darf oder die Dunkelheit würde sie alle verschlingen …
Meira mochte ich wieder vom ersten Augenblick. Sie ist wild entschlossen, ihren Platz in der Welt zu finden und setzt alles daran, um ihrem Königreich zu helfen. In diesem Band ist Meira gefangen zwischen ihrer Rolle als Königin und dem wilden, ungestümen Wintermädchen, das sie noch vor kurzem war. Sie versucht, sich krampfhaft in eine Rolle zu zwängen, die nicht zu ihr passt. Noch dazu fürchtet sie ihre Magie und kämpft dort ebenfalls darum, sich zu entscheiden. Dieser Band ist geprägt von Meiras Suche nach ihrem „Ich“ und der Rolle, die sie einnehmen will. Ihre Wahl hat mir sehr gefallen! Doch neben all dem kämpferischen hat sie auch eine verletzliche Seite und fühlt sich sehr verloren. Ihre Gefühle zu Theron bringen sie durcheinander und Mather lässt noch immer ihr Herz höher schlagen. Aber sie drängt ihre Gefühle mehr und mehr zurück, um ganz für ihr Königreich da zu sein. Auch in diesem Teil macht Meira eine weitere unglaubliche Entwicklung durch. Verzweifelt sucht sie nach ihrem Platz in der Welt und muss erst einmal erkennen, wer sie überhaupt ist und wer sie sein will. Über viele Dinge muss sich klar werden und schwerwiegende Entscheidungen treffen, die ganz Primoria betreffen. Doch dabei wächst sie über sich hinaus, nimmt ihr Schicksal erhobenen Hauptes an und wird dabei noch stärker. Ich war fasziniert davon, wie sie sich verändert und ihren eigenen Weg findet und ich bin sehr gespannt darauf, was wir im Finale noch von ihr erwarten dürfen.
Auch die übrigen Charaktere, wie z.B. Mather, der Nicht-Mehr-König, Theron, der Prinz aus Cordell oder Sir, der Anführer der Rebellen, sind alle so wunderbar kreativ und tiefgründig ausgearbeitet worden. Jeder hält noch eine Überraschung bereit und alle wahren sie ein tiefes Geheimnis, das erst ganz am Ende ans Licht kommt und die Zukunft von Winter (und ganz Primoria) alles entscheidend prägt. Die Autorin hat wirklich tolle Charaktere erschaffen und vor allem mit Meira eine Protagonistin zum niederknien. Ich bin gespannt, was und wen wir noch kennen lernen werden!

Die Welt von Primoria hat mir erneut sehr gut gefallen. Es gibt acht Königreiche, die ihre Kraft jeweils aus den verschiedenen acht unterschiedlichen Magsignien speisen. Jedes Königreich besitzt eine. Es gibt die vier Jahreszeiten Königreiche - Sommer, Frühling, Herbst, Winter - und die vier Rhythmuskönigreiche - Cordell, Ventralli, Yakim, Paisly -. Die Welt, welche die Autorin erschaffen hat, gefällt mir sehr gut. Jedes Königreich hat seine eigenen Markenzeichen und seine ganz eigene Magie. In diesem Teil erfahren reisen wir zusammen mit Meira und Theron durch ganz Primoria und erleben dort hautnah die verschiedenen Gepflogenheiten, die Magie und den Macht(miss)gebrauch der Könige und Königinnen. Von heißen Wüsten über Sklaverei, von Wissen ist Macht über Masken und Bälle. Auf ihrer Reise erfährt Meira nicht nur Gutes und mehr und mehr werden ihr die Schattenseiten der Magie bewusst.
Wir haben bereits erfahren, wie die Magsignien erschaffen wurden und dass es das „Verderben“ gibt, das schon seit Ewigkeiten versucht, Primoria zu stürzen. In diesem Band geht es auch verstärkt um den Magieschlund, die Macht dahinter, den Orden der Lustraten und wie man dieses Magieschlund öffnen kann …
Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten und gebe euch nur den Rat, euch Primoria von Meira zeigen zu lassen. Es lohnt sich wirklich!

Natürlich dürfen auch die großen Gefühle in so einem Buch nicht fehlen. Meira ist hin- und hergerissen. Zum einen sind da noch immer ihre starken Gefühle für Mather, ihren besten Freund seit Kindestagen. Doch seit er weiß, wer sie ist und wer er wirklich ist, hat er sich von ihr zurückgezogen und auch Meira stellt ihre Gefühle zum Wohle ihres Königreiches zurück. Dann wäre da noch Prinz Theron, der noch vor kurzem ihr Herz zum stolpern gebracht hat. Doch seit er aus den Fängen Angras entkommen ist, scheint er nicht mehr derselbe zu sein und Meira muss zunehmend feststellen, dass sie komplett unterschiedliche Ziele für Primoria haben und ihr Vertrauen in Theron bröckelt. Es entsteht eine ganz wunderbare Dreiecksbeziehung, wie man sie nicht missen möchte. Genau die richtige Portion Romantik, ohne dass es kitschig wird. Denn mal ehrlich. Das hätte absolut nicht zu unserer taffen Meira gepasst. Ich bin sehr gespannt, für wen sie sich entscheiden wird!

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Wunderbar anschaulich, kreativ und mit ganz viel Action und Gefühl werden wir in die Welt von Primoria entführt und man kann gar nicht anders, als sein Herz an Winter zu verlieren.

„Wir sind Winter!“

Von der ersten bis zur letzten Seite wird die Spannung immer weiter aufgebaut und entlädt sich in einem wunderbaren Finale, in dem Geheimnisse ans Licht kommen und sich unsere Charaktere entscheiden müssen, ob sie bereit sind, alles für Winter zu geben. Obwohl ich mir streckenweise ein bisschen mehr Action gewünscht hätte und mich die Entwicklung mancher Charaktere nicht sonderlich überrascht hat, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hätte am liebsten gleich mit dem dritten Teil weitergemacht!

„Eis wie Feuer“ war für mich eine tolle Fortsetzung der Trilogie. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der eine Schwäche für magische Königreiche hat, ganz viel Spannung und Geheimnisse mag und zudem auf starke Heldinnen treffen möchte. Wir werden auch im 2. Band in die Welt von Primoria entführt und man kann gar nicht anders, als sein Herz an Winter zu verlieren und zusammen mit Meira für ihr Königreich zu kämpfen. Lasst euch überzeugen!

In den USA ist bereits das Finale der Trilogie, „Frost Like Night“, erschienen und ich hoffe, dass wir nicht mehr so lange darauf werden warten müssen!

Lg
Levenya
http://levenyasbuchzeit.blogspot.de/

Vielen DANK für ein Rezensionsexemplar!

Eine Reise durch Primoria

Von: CasusAngelus Datum : 06.03.2017

casusangelus.blogspot.de

Inhalt:
Nach dem Sieg über Angrar, Frühlings König, der Winter versklavt hatte, ist Winter langsam wieder im Aufbau. Die Minen werden eine nach der anderen wieder geöffnet, die Städte wieder aufgebaut und neue Soldaten ausgebildet. Doch so leicht lässt sich der Schatten der Vergangenheit nicht abschütteln. Vor allem nicht, da Noam, der König von Cordell, der bei der Befreiung Winters geholfen hat, sich immer mehr einmischt. Und als wäre das noch nicht genug, hat Meira, Winters junge Königin, damit zu kämpfen, ihre Magie unter Kontrolle zu bringen.

Meine Meinung:
"Eis wie Feuer" ist der zweite Teil von Sara Raaschs Fantasy-Reihe rund um die Welt Primoria mit ihren vier Jahreszeiten und den vier Rythmuskönigreichen. Der erste Teil konnte mich von der Umsetzung her zwar nicht vollends überzeugen und hätte für mich persönlich auch als Einzelband stehen bleiben können, doch die Idee hinter dem Buch hat mich dann doch dazu gereizt, auch den zweiten Teil zu lesen.

Da Teil eins bei mir schon ein wenig her ist, konnte ich mich natürlich nicht mehr an alles erinnern, doch das wichtigste war noch präsent oder wurde im zweiten Teil zwischendurch noch mal angesprochen, so dass der Einstieg nicht allzu schwer war. Das einzige, was ich mir hier zur Erleichterung gewünscht hätte, wäre eine Übersicht der ganzen Personen, wer sie sind und in welcher Beziehung sie zueinander stehen. Denn hier hat meine Erinnerung nicht mehr gereicht und es hat sich auch nicht so gut aus der Erzählung, außer bei den Hauptcharakteren wie Meira, Mather oder Theron, heraus lesen lassen.

Der Anfang des Buches hat sich für mich, genau wie bei Teil 1 auch, noch ein wenig zäh gelesen, was vielleicht auch an der bedrückenden Stimmung des Buches liegt. Doch nachdem man das erste Drittel überwunden hat, wird es spannender und es liest sich wesentlich flotter bis man es beim großen Finale dann kaum aus der Hand legen mag. Erzählt wird das Buch größtenteils aus der Ich-Perspektive von Meira, doch zwischendurch gibt es immer mal wieder Kapitel aus Mathers Sicht. Wer gerade dran ist, steht immer am Anfang des Kapitels, so dass es hier für mich nicht zu Verwirrungen kam.

Toll fand ich, dass wir in diesem Band auch mal ein wenig was von den anderen Königreichen sehen durften, wo wir den ersten Teil ja hauptsächlich in Cordell und Frühling verbracht haben. Hier hat die Autorin echt ein tolles Worldbuilding abgeliefert, denn jedes Königreich hat seine Eigenheiten und unterscheidet sich von den anderen. So hält Sommer sein Königreich zum Beispiel größtenteils durch Feiern bei Laune, so dass die Sklavenhaltung in diesem Land gar nicht großartig kritisiert wird. In Yakim herrscht ein großer Wissensdurst, es gibt Bibliotheken und neue Erfindungen, die man in den anderen Königreichen nicht kennt. Und Ventralli schließlich hat sich der Kunst verschrieben, was sich allein schon beim Anblick der Hauptstadt widerspiegelt.

Fazit:
"Eis wie Feuer", die Fortsetzung von Sara Raaschs "Snow Like Ashes"-Reihe, war zwar immer noch nicht perfekt, hat mir aber definitiv besser gefallen als der erste Teil. Der Einstieg war ein wenig zäh und die Personen hätten noch ein bisschen besser in Erinnerung gerufen werden können, aber dafür erwartet einen eine tolle und einzigartige Reise durch die verschiedenen Königreiche Primorias. Ich vergeb 4 von 5 Muscheln und bin gespannt auf den nächsten Teil.

Eine Fortsetzung, die trotz kleiner Makel jeglichen Klischees trotzt, und mit vielseitigen Entwicklungen und atemberaubender Spannung begeistert.

Von: Hannah Datum : 26.02.2017

https://behindbooksblog.wordpress.com

Autorin: Sara Raasch eis-wie-feuer
Verlag: cbt

ACHTUNG! Rezension kann Spoiler zum ersten Abend der Reihe enthalten!

Klappentext: Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …

Cover: Die Cover der Trilogie lassen sich nur als dramatisch bezeichnen. Die kräftigen Farben, der unheilvolle Hintergrund und der von Feuer zerstörte Untergrund, welcher auf die düsteren Zustände deuten lässt, die das Buch dominieren und die Handlung stark beeinflussen. Zudem haben die Cover der Reihe durch den fast identischen Aufbau und der charakteristischen, einnehmenden Schrift einen hohen Wiedererkennungswert.

Schreibstil: Sara Rausch fokussiert sich in dem zweiten Band der Trilogie sehr auf Meiras Empfinden und der Entwicklung ihrer Charaktere. Dennoch kommt das Umfeld nicht zu kurz. Die Autorin schafft es einen stimmigen Ausgleich beider Komponenten zu finden, und den Leser so mit ihrem Buch zu fesseln. Zudem spürt man auf jeder Seite ihre Verbundenheit zu Charakteren und Ländern. Jedem Gedanke wird ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt, und auch jede Steppe und jeder Wald im Detail beschrieben. Sicherlich kommt es dadurch manchmal zu kurzen Langatmigkeiten, was die Autorin aber mit rasanten Szenen und feurigen Wortwechseln auszugleichen weiß.

Handlung: Raasch schreibt in ihrer Danksagung davon, wie mühsam es sei einen Mittelband zu schreiben, da diese oft dem "Mittelkind-Syndrom" verfallen würden. "Eis wie Feuer" lässt sich davon aber nichts anmerken. Die Themen des ersten Bandes werden geschickt aufgegriffen, und in die Handlung des Romans eingearbeitet. Neben diesen kommen auch neue Komponenten in Form neuer Charaktere, Orte und Hindernisse hinzu, die die Handlung auffrischen und die Geschichte in eine neue Richtung lenken. Zudem wird viel Aufmerksamkeit auf die Entwicklung und den Findungs-Prozess der Charaktere gelegt, wie es aus mittleren Bänden bekannt ist. Gerade da Band eins die Stellung und Lebensgrundlagen vieler Personen umgeworfen hat, müssen sich die Charaktere vielen grundlegenden Fragen stellen, die sowohl auf sich selbst als auch auf ihr Umfeld bezogen sind. Dennoch gibt es keinen Grund, dem Buch Einseitigkeit vorzuwerfen. Denn diese Gedanken und Entwicklungen entspringen den Ereignissen des Buches, die teilweise nicht rasanter und spannender sein könnten. Zudem versteht die Autorin es, die Spannung durchgehend zu erhalten und gegen Ende des Bandes noch einmal völlig neue Maßstäbe zu legen und die Leser in einen fiesen Cliffhanger laufen zu lassen. Dadurch dass Meiras Erzählperspektive in einigen Kapiteln durch Mather unterbrochen wird, erhält man neben Einblicken in deren Gedanken auch Informationen über unterschiedliche Orte, da die beiden die meiste Zeit des Buches getrennt sind. Hierdurch werden dem Leser teilweise auch Dinge anvertraut, die die Charaktere erst im Nachhinein erfahren. Das einzige, was mich an der Fortsetzung gestört hat, war der scheinbar grenzenlose Flut an Informationen, die gerade in den letzten Kapiteln auf den Leser losgelassen wird. Durch die vielen unbekannten Namen und plötzlichen Veränderungen konnte ich das spektakuläre Finale des Buches weniger genießen, da ich immer wieder die Handlung rekonstruieren muss, um mitzukommen.

Fazit: Eine Fortsetzung, die trotz kleiner Makel jeglichen Klischees trotzt, und mit vielseitigen Entwicklungen und atemberaubender Spannung begeistert.

Eure Hannah

Ein wirklich tolles Buch!

Von: Nici Datum : 26.02.2017

nici.onw.at

Inhalt:

Der zweite Bandvoller Fantasie!

Es herrscht schon seit 3 Monaten Ruhe zwischen den Königreichen Winter und Frühling, den damals herrschte ein schrecklicher Krieg. Die Thronerbin von Winter, Meira, will Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage. Prinz Theron will aber die Kraft mit Gewalt gegen die Feinde einwenden, aber Meira ist nicht gerade begeistert.



Meinung:

Danke erstmal für das Rezensionsexemplar! Ich habe mich sehr darüber gefreut! ♥

Da ich den ersten Band schon so gut gefunden habe, war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil! Dad Cover ist wieder einmal wunderschön gestaltet und es hat mich wieder einmal neugierig gemacht! Das Buch hat zu Beginn eine wundervolle Karte, die ich immer und immer wieder anschauen muss. Sie zeigt die verschiedenen Reiche und ist wirklich schön detailliert. Leider hatte ich eine Startschwierigkeiten. Das Buch wird ja von mehreren Personen erzählt, was mich am Anfang etwas verwirrt hat. Ich kam einfach nicht mit dem Schreibstil klar. Ich meine, Sara Raasch hat einen wirklich tollen magischen Schreibstil, den ich wirklich gern habe und immer wiedererkennt, doch in den ersten 100 Seiten viel mir das Lesen wirklich schwer. Als die Spannung mehr wurde, konnte ich mich mit dem Schreibstil anfreunden und konnte die Geschichte genießen!

Kommen wir nun zu den Charakteren. Schon in dem ersten Band werden die Protagonisten toll und wirklich lebendig beschreiben. Was auch im zweiten Band weiter geführt wird. Meira ist meine absolute Lieblingsfigur und si eist mir schon etwas ist Herz gewachsen. Leider ist mir Prinz Theron schon im ersten Band nicht besonders sympathisch vorgekommen und das hat sich bis in den Zweiten gezogen. Die Geschichte, die sich die Autorin hier eingefallen hat, ist einfach nur atemberaubend und ich tauche wirklich gerne in die Geschichte ein! Die Nebenpersonen kommen natürlich auch nicht zu kurz und sie lockern die Geschichte etwas auf. Im großen und ganzen gefallen mir alle Personen sehr gut und passen sehr gut in die Geschichte rein!

Im Allgemeinen ist der zweite Teil ein toller Nachfolger! Ich kann das Buch an alle Fantasy Liebhaber weiterempfehlen. Wer die Autorin und die Bücher noch nicht kennt, ihr müsst euch unbedingt die Reihe zulegen!

Fazit:

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Leider hatte ich am Anfang etwas Probleme und so möchte ich dem Buch 4 von 5 Sterne geben♥

toller Mittelband der Reihe.....

Von: Lesezauber Datum : 18.02.2017

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de

Kurzbeschreibung
Sie ist pure Magie

Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …

Meinung
Jaa….endlich der heißersehnte 2. Teil der Ice like Fire-Reihe. Der erste hat mir ja schon sehr zugesagt und dementsprechend voller Erwartungen machte ich mich an den Mittelband. Und ich muss sagen, genauso toll wir sein Vorgänger. Auch das Cover ist wieder ganz was Besonderes und sticht durch seinen tollen Look richtig ins Auge.

Dieser zweite Band knüpft nahtlos an seinen Vorgänger „Schnee wie Asche“ an und ich war sofort wieder mitten in der Fantasy-Geschichte drin. Spannung war sofort wieder gegenwärtig und ich finde, die Charaktere haben sich zum Vorgänger gewaltig weiter entwickelt. Sie strahlten diesmal eine Selbstsicherheit aus, bei der es dann zu Entscheidungen kam, die es in sich hatten.

Dabei stach natürlich Hauptprotagonistin Meira ins Auge. Wider Willen war sie ja nun Königin von Winter, musste Entscheidungen treffen, machte dies auch ganz gut, aber dennoch tat sie mir unendlich leid. Sie ist einfach eine so sympathische Person, macht alles, um ihr Volk zu retten und gerät in Situationen, die nur schwer zu verarbeiten waren. Auch Mather hat mich diesmal ziemlich beeindruckt. Er spielte seine Rolle auch besser, stellte sich auf die Füße und demonstrierte seine „Macht“. Der perspektive Wechsel beider Personen im Buch brachte dem Ganzen etwas Lockeres. Ich dürfte auf beide Sichten schauen und fand es richtig toll. Auch neue Personen kamen hinzu und die Nebencharaktere waren auch gut, sowie die Umgebungsbeschreibungen sehr bildlich vorstellbar.

Die Handlung selbst gestaltete sich diesmal etwas anders. Die Kämpfe rücken etwas in den Hintergrund, mehr politische Verhandlungen traten in den Vordergrund. Viele Intrigen wurden eingearbeitet und teilweise war ich schon etwas verwirrt, wer denn jetzt nun gut oder böse war. Romantische Momente waren auch eher selten, was aber dem Plot keinen Abbruch tat. Auch die Magie spielte diesmal eine sehr große Rolle und diese Vermischung mit Spannung war sehr gut durchdacht.

Am Ende gab es wieder einige offene Fragen für mich und ich bin schon ganz gespannt auf den letzten Teil, welcher hoffentlich bald erscheinen wird. Leider konnte ich noch nichts darüber in Erfahrung bringen, wann dies sein soll.

Fazit
„Eis wie Feuer“, der Mittelband der Ice like Fire-Reihe konnte mich auch wieder überzeugen. Teilweise verwirrende Szenen waren schon da, aber es überwiegte die Spannung und die Magie. Die Charaktere waren toll und die Umgebungsbeschreibungen klasse. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

Gelungener zweiter Band!,Gelungener zweiter Teil!

Von: Fluesternde_Worte,Fluesternde_Worte Datum : 15.02.2017

https://www.instagram.com/fluesterndeworte/,fluesterndewortebuecherblog.blogspot.de

Meinung: (ohne Vorkenntnisse von Band 1)
"Eis wie Feuer" ist der zweite Band der Reihe. Ich habe mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung gefreut, da mich der erste Teil regelrecht an die Seiten fesselte. Auch dieser Band hat mich nicht enttäuscht. Der erste Teil hat sehr offen, aber nicht gemein geendet und daraufhin war die Vorfreude natürlich immens groß. Eine genaue Vorstellung wie sich die Geschichte weiterentwickeln könnte hatte ich allerdings nicht, doch diesen Verlauf hätte ich wirklich nicht erwartet. Es war eine Mischung aus bangen um geliebte Charaktere so wie das mitfiebern an sich, vor allem auf den letzten Seiten hat das Buch sehr an Fahrt aufgenommen und ich wurde immer hibeliger bis zum Ende. Der Schluss des zweiten Bandes ist wirklich fies, vor allem wenn noch ungewiss ist wann der dritten Teil erscheint. Ich fand den zweiten Band aber minimal schwächer als den Ersten, aber immer noch sehr gut!

Buchcharaktere: (Vorkenntnisse von Band 1)
Meira hat auch in der Fortsetzung Mut und Verstand bewiesen, sie wächst mir so langsam sehr ans Herz. Sie verkörpert die eigenständige Königin ihres Reiches, die mit jeder Seite mehr über sich hinaus wächst und entwickelt sich zu einer Charakterin die mir sehr gefallen hat.
Mather und Theron die wir bereits in Band 1 kennengelernt haben, sind neben Meira die zweit wichtigsten Personen. Ich kann mich gar nicht entscheiden wer mir von den beiden besser gefällt. Doch der zweite Band hält für die drei einige Überraschung bereit, also lasst euch einfach in die Geschichte fallen und fiebert mit den Charakteren mit!

Cover:
Das Cover von Band 1 hat bereits von einem detaillierten und außergewöhnlichem Aussehen überzeugt, doch meiner Meinung nach ist der zweite Band sogar noch schöner. Alles ist stimmig und die Farbgebung ist toll gelungen.

Eis wie Feuer von Sara Raasch

Von: Nickypaulas Bücherwelt Datum : 04.02.2017

nickypaula.blogspot.de/

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Eis wie Schnee ist der zweite Band dieser Reihe.
Band 1 - Schnee wie Asche - sollte unbedingt vorher gelesen werden!

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Buch setzt kurz nach dem Ende von Band 1 ein, womit man es nahtlos weiterlesen kann, falls man gerade Band 1 vorher gelesen hat.
Es geht um Meira, die sich in ihrer neuen Position zurechtfinden muss und sehen muss, was aus den Winterianern wird. Sie muss sich einem ganzen Berg Aufgaben stellen und letztlich wieder auf eine große - weitere - Suche gehen.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover sieht Band 1 sehr ähnlich, warum hoher Wiedererkennungswert vorhanden ist. Mich selbst hauen die Cover zwar nicht vom Hocker, aber sie passen zur Geschichte :)

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Nachdem ich mich durch die erste Hälfe von Band 1 durchgekämpft habe, bis es langsam Fahrt aufgenommen hat, hab ich mich auf etwas Ähnliches bei Band 2 eingestellt und wurde positiv überrascht.
Eigentlich geht es gleich genauso spannend weiter, wie Band 1 geendet hat. Der Einstieg war wesentlich einfacher, was auch daran lag, dass die Welt an sich einfach in Band 1 ausführlich erklärt wurde.
Toll fand ich auf jeden Fall, dass noch mehr Länder und Reiche in diesem zweiten Band vorgestellt wurden. Das einzige, was ich nervig fand, war die wiederkehrende Suche, die wir aus Band 1 ja schon kennen. Diese Thematik wird oft in Geschichten verwendet und es ist auch okay, aber warum muss man 2 Bände mit dem gleichen "Antrieb" füllen? Naja jedenfalls war Meira, wie schon in Band 1, auf der Suche nach einem bzw. mehreren Gegenstände.
Das Ganze wurde von der Politik und der Diplomatie gut angehoben, wodurch genug Story drum herum erzählt wurde.
Ich war manchmal etwas "gernervt" von dem Perspektivwechsel zu Mather. Der Teil der Story hat mich lange Zeit gar nicht interessiert, aber dafür haben Meiras Abschnitte das alles wieder herausgerissen.
Nur eine Sache, die mir wirklich aufgefallen ist, hat mich wirklich gestört.
Hieß es nicht vorher April? In Band zwei steht nun überall Abril…
Aber ansonsten eine solide Story die viele Fantasyliebhaber sicher begeistern kann :) besonders da auch etwas fürs Herz dabei ist.

Nicky
von Nickypaulas Bücherwelt

Schwächer als der erste Band

Von: Martina Bookaholic Datum : 03.02.2017

https://martinabookaholic.wordpress.com/

Schon eine ziemlich lange Zeit habe ich auf die Fortsetzung gewartet, da ich von Band eins doch sehr überzeugt war. Doch ich muss gestehen, dass mich der zweite etwas enttäuscht hat.

Angefangen hat alles damit, dass drei Monate seit der Befreiung der Winterianer vergangen sind und sie einerseits am Wiederaufbau und anderseits an den Minen arbeiten, weil König Noam, der ihnen zur Seite gestanden ist, das von ihnen wünscht. Nicht nur in diesem Belangen fühlt sich das neu auferstandene Königreich Winter, wie auch die Königin Meira in eine Ecke gedrängt. Sie ist nicht mit allem einverstanden, muss sich aber beugen und all das fühlt sich nach den ganzen Strapazen nicht richtig an. Genauso die Beziehung zwischen ihr und Prinz Theron, Noams Sohn, die immer weiter auseinanderdriftet. Oder die zerbrochene Freundschaft/ Liebe zu ihrer Jugendliebe Mather, der sich nicht mehr blicken lässt, obwohl er früher ein fester Bestandteil ihres Lebens war…

Wie ihr seht, hat es das neue Königreich und auch Meira nicht leicht, wir Leser aber auch nicht. Denn man merkt schnell, dass auch nach dem Sieg über König Angra nicht alles glänzt und perfekt ist, was ich echt schade fand. Da der erste Teil nur aus Verlust und Kampf bestand, hätte ich mir zumindest kurzzeitig ein bisschen eine heile Welt gewünscht, aber das bekommen wir nicht. Denn der Magieschlund wurde gefunden und um diesen zu öffnen, muss sich Meira auf eine Suche nach verborgenen Schlüsseln begeben. Natürlich dabei Prinz Theron, der aber immer undurchsichtiger wird.

Nun, was soll ich sagen. Mir war es einerseits zu bedrückend und andererseits gab es nichts, was mich so richtig begeistert oder mitgenommen hat. Die Romanze fehlte in diesem Teil leider völlig und im Prinzip war es ein stetiges, unstillbares Sehnen, vor allem von Mather. Was ich ja auch nicht so schlecht fand, nur etwas mehr Handlung in diese Richtung wäre toll gewesen, es passierte alles so passiv. Genauso wie die Reise mit Meira, bei der sie einfach von einem Ort zum anderen Ziehen, ohne dass jetzt wirklich viel passiert oder sie viel entschlüsseln müssen. Sie hat oft total viel Glück und stößt leicht auf die zu suchenden Objekte. Daher fand ich vieles an dem zweiten Teil auch leider etwas zäh, langwierig und fade.

Zum Glück wurde es dann aber gegen Ende wieder richtig spannend und alle Ereignisse haben sich zugespitzt, sowie die zwei Sichtweisen von Meira und Mather wurden zusammengeführt, was mir dann richtig gut gefallen hat. Leider blieb es dann doch nicht dabei und jetzt habe ich etwas Angst vor dem dritten Teil, da ich fürchte, dass dort Meira und Mather wieder die ganze Zeit voneinander getrennt sind, wovon ich leider gar kein Fan bin und auch hier in diesem Teil war. Schade.

Eis wie Feuer

Von: Bianca PB Datum : 28.01.2017

prowling-books.blogspot.de

Klappentext:

Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …
Quelle: cbt


Meine Meinung:

Endlich, endlich, endlich! Nach viel zu langer Wartezeit (ja, ich bin ungeduldig *haha*), konnte ich endlich den zweiten Band der "Ice like Fire"-Reihe lesen und wurde nicht enttäuscht. Viele zweite Teile in Trilogien sind ja oftmals schwächer und lassen den Spannungsbogen ein wenig fallen, aber für mich ließ die Spannung auf keiner Seite nach und ich habe dieses Buch verschlungen und geliebt.

Protagonistin Meira hatte bereits im ersten Band eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht und als frische und ungelernte Königin vom Königreich Winter ist sie nun dazu gezwungen noch weiterzumachen und über sich hinauszuwachsen.
Meira ist mir eine sehr sympathische Protagonistin, die mir nicht selten unglaublich leid getan hat. Sie hat diese riesen Bürde zu tragen und neben den politischen Problemen, hat sie zusätzlich auch noch mit ihren Gefühlen zu kämpfen, die verständlicherweise ziemlich durcheinander geraten. Besonders wehgetan hat die Tatsache, dass sie und Mather sich so auseinandergelebt haben bzw. kaum noch Kontakt zueinander pflegen.

Denn obwohl mein Herz nach Band 1 für Theron geschlagen hat, heißt es ja nicht, dass ich Mather als Freund aus Meiras Leben wollte. So ja nun auch nicht! =D

Besonders gut fand ich, dass man immer mal wieder aus der Ich-Perspektive von Meira rausgenommen wird, um einmal zu lesen, was bei Mather so los ist. Diese Einblicke fand ich sehr schön, da Mather von Beginn an eine tragende Rolle spielt und er sonst etwas untergehen würde durch den sehr sporadischen Kontakt der beiden.

Und Theron... ach Mann! Mein Herz hat absolut für ihn geschlagen und dann... Hmpf. Ich war im Laufe der Geschichte auch wirklich hin- und hergerissen und konnte daher Meiras Gefühlschaos sehr gut nachvollziehen. Aber ich halte ja grundsätzlich an meinen Entscheidungen aus Band 1 fest und ich werde jetzt auch nicht verraten, ob das in diesem Fall gut war oder nicht. =)

Neben den altbekannten Charakteren, die man allesamt besser lieben lernt (oder hassen, kommt ja immer drauf an *haha*), kommen auch neue Charaktere auf den Plan und schaffen es für eine zwischenmenschliche Dynamik zu sorgen, die keine Langeweile aufkommen lässt. Und auch wenn es in diesem Buch ruhigere Momente gab, einfach Momente "für sich und seine Gedanken", so wurde durch einige Diskussionen vieles verändert und es kam einiges an Spannung dazu.
Also ja, um es zusammenzufassen: Die Charaktere waren für mich auf vielen Ebenen spannend aufgebaut und ich fand es großartig die Gruppenentwicklung und Dynamik der Beziehungen zu beobachten. =)

Die Story konnte mich wieder so schnell und wunderbar packen, wie es bereits beim ersten Band der Fall war. Und auch wenn es nicht immer actionreich im eigentlichen Sinne war, so war durchgehend diese gewisse Spannung zu spüren, die einen an die Seiten fesseln kann. Und es in diesem Fall auch einfach getan hat.
Die Handlungen reichen von politischen Gesprächen, über Kämpfe bis hin zu romantischen und emotionalen Momenten und somit hatte diese Fortsetzung alles im Petto, was ich so liebe.
Und durch eine Reise, die in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle spielt gibt es auch regelmäßig neue Schauplätze, die allesamt das Buch total lebendig haben werden lassen.

Hach, ich würde euch gerne so viel verraten, aber ich stottere mir hier echt einen ab, nur damit ich nicht doch zu viel preisgebe.

Aber ich kann euch ja noch erzählen, dass auch dieser Band wieder Magie mit sich bringt und dieses Mal spielt sie von Anfang an eine sehr zentrale Rolle, denn Magie kann nicht immer nur Gutes bewirken und Meira muss sich mit ganz grundlegenden Fragen auseinandersetzen, die auch teilweise Grund sind für ihre Reisen. Denn nicht alle Menschen möchten mit Magie helfen und Frieden einkehren lassen...

Nun aber! Genug erzählt. Wer Band 1 gelesen hat, muss Band 2 schließlich lesen und wer Band 1 noch nicht gelesen hat, sollte sich nicht diese Rezi hier durchlesen, sondern das Buch! *haha*


Fazit:

Eine unglaublich faszinierende Fortsetzung, die keinerleich Schwächen aufweist. Ich habe das Buch verschlungen und warte nun sehnsüchtig auf das große Finale. ♥

Volle 5 von 5 Pfotenherzen von mir

Ein durchwachsener zweiter Teil

Von: Tasmetu Datum : 26.01.2017

tasmetu.de

Zwei Jahre, zwei verdammt lange Jahre, mussten wir auf die deutsche Übersetzung von "Ice like Fire" warten. Während im Englischen die Reihe längst abgeschlossen ist, dauerte es zwei Jahre, bis wir endlich weiterlesen konnten. Das führte dazu, dass ich, als ich voller Freude endlich Band Zwei aufschlug, nichts mehr von Band Eins wusste. Zwar erklärt Raasch hier und da noch einmal, was zuvor geschah, aber wirklich rein kam ich erst nach über 100 Seiten, was ziemlich schade ist.
Als ich dann endlich in die Geschichte eingestiegen war, erinnerte mich das Lesefeeling ziemlich an Throne of Glass, was eigentlich nichts schlechtes ist, mich aber trotzdem stellenweise ein wenig verwirrt hat. Leider hatte es auch ähnliche Schwächen, wie man sie auch in ToG findet: Die ewig nervende Dreiecksbeziehung, bei der ich gehofft hatte, sie mit Band Eins hinter mir gelassen zu haben. Nein, sie war noch da und trieb mich in den Wahnsinn. Vor allem weil vollkommen offensichtlich war, dass einer der beiden ein ziemlich hinterlistiger Idiot ist und sie das einfach nicht gerafft hat. 2/3 des Buches lässt sie sich von ihm den Mund verbieten, lässt ihn ihre Autorität untergraben, fragt nicht nach wo sie sollte und redet die ganze Zeit davon wie "einfüüüühlsaaaaaam" er doch ist und besorgt und liebevoll, obwohl er sie schlecht behandelt und sie ihn eigentlich zur Rede stellen sollte. Selbst als dann ein Wendepunkt kam und sie endlich mal angefangen hat, nachzudenken, kam trotzdem noch ungefähr 20mal vor, wie lieb er sie doch ansieht, usw. Was das angeht, war ich geneigt, das Buch aus dem Fenster zu werfen.
Generell war Meira in diesem Buch... einfach schwach. In Band Eins liebte ich sie für ihre rebellische Art, für ihren Kampfgeist und für ihre Stärke. In Band Zwei war das alles wie weggewischt. Sie ist schwach, redet nicht viel, lässt alle anderen immer für sie entscheiden und steht meistens einfach schweigend daneben, während andere ihr Leben versauen. Glückwunsch.
Zu ihrem Schweigen kam hinzu, dass sie auf den Reisen in die anderen Königreiche ziemlich seltsame Begegnungen hat. Und damit meine ich die Audienzen bei anderen Königen und Königinnen. Sie sind alle super kurz und in vielen Fällen nicht einmal für den Plot relevant, der Großteil der Zeit wird darauf verwandt zu beschreiben, was Meira für Kleidung trägt. Außerdem sagt sie in einigen von ihnen kein einziges Wort, sondern lässt andere reden und steht dann mit offenem Mund da, wenn jemand respektlos ist (o.ä.). Sie ist einfach unglaublich passiv - im ganzen Buch, aber vor allem bei diesen Audienzen, die eigentlich Schlüsselszenen hätten sein sollen. Interessanterweise kam es auch bei so ziemlich jeder Audienz vor, dass sie zwei Schritte vom jeweiligen Herrscher wegstand und noch mit ihren Vertrauten geplauscht hat - über vertrauliche und geheime Dinge oder wie wenig sie den jeweiligen Herrscher mag. Liebe Sara Raasch, auch Könige haben Ohren.
Es gab noch mehr Szenen in denen unangebrachter Weise Pläuschchen gehalten wurden, obwohl dafür weder Zeit noch die richtige Situation dafür war. Das fand ich ein wenig fragwürdig.
Kommen wir aber mal zu den positiven Aspekten des Buches. Es hatte einen guten Schreibfluss, ließ einen in die Welt eintauchen und packte einen mit der allgemeinen Stimmung und dem Plot rund um die Magie. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet - v.a. die neu eingeführten. Auch fand ich es großartig, dass Meira diese Reise durch verschiedene Königreiche gemacht hat, denn so lernt man diese Welt, die Raasch erschaffen hat, ganz gut kennen und die Location wechselte oft. Auch der Plottwist war gut gemacht und das Ende lässt auf einen interessanten dritten Band hoffen. Das Buch hat mich prinzipiell gut unterhalten und mir einige nette Lesestunden beschert, aber es gab eben auch Dinge, die mich gestört haben. Wer aber solche Bücher - im Stil von ToG - mag und über die Macken hinwegsehen kann, wird viel Freude an diesem Buch haben.

Gute Fortsetzung mit Macken

Von: Henrike @ WatchedStuff Datum : 18.01.2017

watchedstuff.wordpress.com

Es ist lange her, seit ich den ersten Band Schnee wie Asche gelesen habe. Dennoch kam ich recht schnell wieder in die Geschichte hinein und habe mich ebenso schnell erinnert, was mir gefiel, und worüber ich mich geärgert hatte. Denn diese Punkte treffen auch auf diesen zweiten Band zu.

Angra scheint besiegt, Winter steht inoffiziell unter Cordells Herrschaft und Meira weiß nicht, wie sie ihr Volk und ihr Land retten soll, denn sie fühlt sich heillos überfordert: Auf einmal Königin zu sein und dadurch den Ausgang eines Krieges beeinflussen zu können, von dem die meisten Menschen nicht einmal wissen, dass er geführt wird, kann einen schon etwas mitnehmen. Hinzu kommt die Frage, wer Freund und wer Feind ist. Kann sie Mather noch vertrauen, der sie von sich wegstößt und eine kleine Rebellengruppe gründet? Wie steht es um Theron, den Mann, mit dem ihre Zukunft geplant war, der aber der Thronerbe Cordells ist? Und die Männer, die sie das Kämpfen lehrten, die nun unter ihrem Befehl stehen? Wie ist es um deren Loyalität bestellt? Allein das wäre schon Stoff genug für ein Jugendbuchdrama. Weil wir uns aber in einer fantastischen Welt befinden, in der Magie Macht bedeutet und diejenigen, die nach dem verborgenen Magieschlund suchen, nicht unbedingt immer einen Heiligenschein tragen, kommt noch etwas mehr Inhalt hinzu: Um die Magie zu nutzen, sind Schlüssel notwendig, die scheinbar über mehrere Reiche verteilt versteckt wurden. Meira und Theron machen sich auf die Suche danach, haben aber noch ein paar Hintergedanken im Gepäck. Und in jedem Reich gibt es Freunde und Feinde, die nur auf sie warten.
Die Handlung von Eis wie Feuer ist in sich schlüssig und bringt die Figuren voran. Allerdings lässt sie sich alles andere als flüssig lesen. Ich habe so viele Abschnitte übersprungen, in denen nur die Umgebung, eine Raumausstattung oder ein Kleid beschrieben wurde, dass ich zu Zählen aufgehört habe. Ja, solche Details machen eine Geschichte glaubwürdiger, aber wenn man ungeduldig wird, weil die Handlung einfach nicht vom Fleck kommt, sondern irgendwo hängen bleibt, dann ist das kein besonders schönes Leseerlebnis. Inhaltlich fehlte mir auch etwas die Spannung. Okay, die beiden gehen auf eine Reise. Ja, sie müssen ihre eigentlichen Pläne hinter diplomatischen Absichten verbergen und stoßen dabei auf Hindernisse. In Ordnung, in Winter findet parallel dazu ein Machtwechsel statt. Und, ganz wichtig, die Offenbarung am Ende hatte ich zwar erwartet, aber in einer etwas anderen Variation, sodass ich doch überrascht wurde. Dennoch fehlt mir das gewisse Etwas. Vom Hocker gehauen hat mich Sara Raasch wieder nicht, wenn das Buch auch eine schöne Unterhaltung war.

Eines zwischendurch, bevor ich es vergesse: Dass das Buch über 500 Seiten hat, ist absolut unnötig. Die Schriftgröße ist so übertrieben groß, dass gefühlt nur die Hälfte des Textes auf eine Seite passt, als ich es von anderen Romanen gewohnt bin. Das ist nicht nur Papierverschwendung, sondern die Seitenzahl schreckt auch sicherlich einige potentielle Leser ab. Lieber cbt-Verlag, vielleicht überdenkt ihr diesen Aspekt noch einmal?

Kommen wir zu den Figuren. Meira ist definitiv erwachsener und reifer, als in Band 1, und das lässt sie in meiner Bliebtheitsskala ein paar Plätze aufwärts wandern. Allerdings ist sie noch immer sehr unschlüssig, weiß mit ihrer Macht nichts anzufangen, ist ständig von Selbstzweifeln geplagt und verletzt ihre Mitmenschen sowohl psychisch als auch manchmal physisch. Diese Aspekte befördern sie dann wieder genau an den Platz im Mittelfeld, an dem sie sich zuvor befunden hat.
Mather ist noch immer mein Lieblingscharakter. Er hat seine Macken, aber ist für mich die Figur, deren Entscheidungen und Gedanken ich am ehesten nachvollziehen kann. Theron kann ich noch immer nicht leiden, wenn er in diesem Band auch etwas mehr Charakterstärke beweist. Die Prinzessin von Sommer ist eine der neu eingeführten Figuren und mir sehr sympathisch. Ich bin gespannt, wie sie in der Fortsetzung eingesetzt wird.

Fazit
Besser als Band 1, aber so richtig überzeugt bin ich noch immer nicht von Meira und ihren Machenschaften.

Noch besser als schon Band 1

Von: Lovin Books Datum : 15.01.2017

www.lovin-books.de

Ich habe ewig auf das Erscheinen des zweiten Bandes warten müssen. :) Bereits im Mai 2015 habe ich "Schnee wie Asche" gelesen und daher fiel mir der Einstieg sehr schwer. Denn natürlich habe ich in den 1,5 Jahren viele andere Bücher gelesen und ich wusste beim Besten Willen nicht mehr alle Details des Buches.
Doch je weiter man in dem Buch liest, desto mehr Details kommen einem wieder in Erinnerung.

Meira fand ich direkt wieder richtig toll! Sie ist einfach so stark, auch wenn es ihr teilweise nicht so bewusst ist. Sie ist innerlich total zerissen, weil sie in so vielen Situationen gerne wie das Soldatenmädchen von früher reagieren möchte, sie sich aber dann besinnt, dass sie ja nun Königin ist und dementsprechend zu handeln hat. Man hat richtig gespürt wie schwer ihr das jedes Mal fiel.
Ach ihre Freundschaft zu Mather hat starke Risse bekommen. Sie haben kaum noch Kontakt. Schön fand ich hier, dass wir immer wieder auch mal ein Kapitel aus Mather's Sicht lesen konnten.

Theron war mir gleich von Anfang an total unsympathisch. Ich konnte mich ehrlich gesagt gar nicht so recht an ihn erinnern... Und irgendwie fand ich ihn sehr komisch und mochte ihn so gar nicht.

Die Story ist aber echt genial. Ich fand sie spannend und die Reise durch die verschiedenen Königreiche hat mir total gut gefallen. Man hat alle besser kennengelernt und einen super Einblick in die von Sara Raasch erschaffene Welt erhalten. Besonders die Prinzessin von Sommer, Ceridwen, hat mir sehr gefallen. Sie ist genauso stur und willensstark wie Meira und ich glaube, die beiden könnten zusammen viel erreichen.

Das Ende ist dann echt richtig fies. Denn es passiert auf einmal so viel und dann ist das Buch zu Ende! Waaah! Wie gemein ist das denn??? Und ich hoffe, ja ich BETE, dass ich jetzt nicht wieder 1,5 Jahre auf den nächsten Band warten muss! :D






Auch der 2. Band konnte mich absolut überzeugen und ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung. Meira und Ceridwen sind einfach genial und bin gerne mit den beiden auf Reisen gegangen.

Bitte, bitte lieber Cbt Verlag. Lasst uns nicht wieder so lange auf die Fortsetzung warten :D

5 von 5 Punkten und ein Herz obendrauf!

noch besser als Teil 1

Von: Letannas Bücherblog Datum : 13.01.2017

letannasblog.blogspot.de/

Meira ist die neue Königin von Winter, eine Aufgabe, die sich als äußerst kompliziert und schwer erweist. Gemeinsam mit Prinz Theron sucht sie nach dem Magierschlund, der sich irgendwo in Winter befinden sich. Als sie ihn dann tatsächlich findet, ist Prinz Theron ganz erfreut, nur Meira nicht, denn es geht eine zu große Gefahr von ihm aus. Theron will die Magie des Schlundes dafür nutzen, dass jeder Bürger magische Fähigkeiten bekommt, nur kann diese Macht auch Verderben bedeuten, zumindest denn das Meirei. Widerwillig, macht sie sich auf die Suche nach den Schlüssel, um die Magie aus dem Schlund zu befreien, aber immer mit den Gedanken, immer mit den Hintergedanken, dass sie das eigentlich verhindern will.

Die Autorin setzt mit ihrer Handlung 3 Monate nach den Ereignissen aus dem 1. Teil an. Meira ist jetzt die Königin von Winter und Mather "nur" noch ein einfacher Lord. Obwohl es eine Zeit her ist, dass ich den 1. Teil gelesen habe, habe ich mich sehr schnell wieder zurecht gefunden, denn die Autorin lässt gekonnt Rückblenden einfließen. Vieles ist mir dann auch wieder eingefallen, nur mit den vielen Namen hatte ich ein wenig Probleme. Am Anfang befindet sich zum Glück wieder eine Karte, was ich bei Fantasybüchern immer ganz toll finde. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Meira und Mather erzählt.
Nachdem Meira ihr Volk befreit hat und erfahren hat, dass sie die Königin ist, muss sie sich jetzt mit den politischen Intrigen der anderen Länder auseinander setzen. Hauptaugenmerk liegt dieses Mal auf der Magie von Primoria und die Auswirkung dieser auf die Völker. Auf ihrer Suche nach den Schlüssel für den Magierschlund reist sie durch die anderen Länder und wir lernen die anderen Völker mir ihren Sitten und Gebräuchen kennen.
Meira hat eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht. Im ersten Teil fand ich sie sehr anstrengend und auch etwas nervig. Sie ist an der Aufgabe als Königin sehr gewachsen und ich war teilweise erstaunt über ihre Entscheidungen. Die anderen Könige versuchen sie zu beeinflussen und Meira muss einen Weg finden, die Winteraner zu schützen, was nicht einfach ist. Ihre Beziehung zu Theron und Mather spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei sie mich hier ebenfalls am Ende sehr überrascht hat.
Alles in allem eine wirklich gelungene Fortsetzung, die mir noch besser als Teil 1 gefallen hat. Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.