Leserstimmen zu
Die Dunkelmagierin

Arthur Philipp

Der graue Orden (1)

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Nach großen Schwierigkeiten das Buch auch nach den ersten 40 Seiten wieder aufzunehmen, kann ich nun sagen, dass es nicht ganz so gähnend langweilig war, wie ich es nach den ersten paar Seiten empfunden habe. Dennoch habe ich etwas Spannenderes von dem Buch erwartet... Ich konnte mich bis zum Schluss nicht in die Charaktere hineinversetzen und hatte keinen einzigen Moment, der mich zum Lachen, Weinen oder Mitfiebern bewegt hat. Ich finde die Idee des Buches wirklich gut, auch die Welt, in der die Geschichte spielt, wurde gut durchdacht und auch den Schreibstil des Autors fand ich gut... doch letztendlich konnte es mich nicht überzeugen und ich habe auch keine Lust, diese Reihe fortzusetzen.

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Ich hatte mich wirklich gefreut - auf eine High Fantasy Geschichte, die mich an eine Schule für Magie entführt. In der ich lernen darf, wie man Schritt für Schritt seine Magie entfalten kann und die mich teilhaben lässt an dem von mir so sehr geliebten Schulleben/Akademieleben ... ihr wisst es, ich liebe solche Geschichten! Neue Welten, neue Fähigkeiten und eine tolle Protagonistin/einen tollen Protagonisten, mit der/dem ich all das entdecken darf. Und genau darauf hatte ich auch bei "Die Dunkelmagierin" von Arthur Philipp gehofft. Die junge Feja (im Buch wird sie als 13 oder 14 Jahre alt beschrieben) macht sich auf den Weg nach Braake, um nach ihrem Vater zu suchen. Denn dieser brach vor einem Jahr mit einem Schiff auf und kehrte bis jetzt nicht zurück. Sie durchquert Wälder und legt zig Kilometer zurück, bis sie auf einen Weren trifft. Dieser erkennt Fejas Talent, die Magie, die in ihr schlummert, und lädt einen grauen Magier ein. Dieser nimmt sie mit auf die Feste, die Schule des Ordens, an der die jungen Menschen ihre Talente entdecken und lernen sollen, damit umzugehen. Was Feja nicht ahnt - es geschieht nicht um ihretwillen, vielmehr wird sie zu einem Spielball der Mächte und findet sich schon bald in einem Netz aus Intrigen wieder. Die Geschichte und die konstruierte Welt sind sehr komplex. Magier von Utor entrissen dem Land vor tausend Jahren die Magie und zwangen die Menschen unter ihre Herrschaft. Doch Krankheiten und Hunger dominieren das Leben. Sie stürzten die Welt, wie sie sie kannten, in ein Unglück. Verschiedene Orden, verschiedene Mächte, verfolgen unterschiedliche Ziele und wollen die alte Ordnung wieder herstellen beziehungsweise die neue Ordnung zerschlagen. Und Feja soll das Mädchen sein, dass die Ziele verschiedener Mächte durchsetzen soll. Sie alle wollen Feja für sich gewinnen, um mit ihr an ihrer Seite ihre Ziele zu erreichen - sie wird zum Spielball, und ahnt es zu Beginn nicht. Die Grundidee der Geschichte gefiel mir gut, weshalb ich dieses Buch wirklich gerne lesen wollte. Doch der Einstieg in die Welt fiel mir schwer, der Schreibstil passt sich der dunklen und für mich manchmal mittelalterlich anmutenden Stimmung des Buches an, was mich manchmal im Lesefluss störte, denn die Worte aus der gestrickten Welt waren für mich unbekannt, ich musste oftmals nachdenken, was ich wohin einordnen soll und welcher Begriff zu welcher Macht gehört - schlichtweg, ich verlor oft die Orientierung, weil es mir so schwer fiel, mich in diese Welt hineinzufinden. Die Geschichte an der Schule ist schon interessant, die Passagen, in denen Feja mit ihren Mitschülern gezeigt wird, gefielen mir gut, verliehen der Geschichte ein Stück weit Realität und Jugendlichkeit und ermutigten mich, weiterzulesen. Doch immer wieder wurden die Intrigen der Mächtigen in den Vordergrund gerückt, nahmen den größten Teil der Geschichte ein - für jemanden wie mich, der auf eine Schulgeschichte gehofft hatte, war das leider nichts. Aber nicht, weil es grundsätzlich schlecht ist, sondern schlichtweg, weil es nicht meinem Geschmack entspricht. Ich denke, das Buch hat mir gezeigt, dass ich kein Mensch für High-Fantasy Romane bin. Deshalb würde mich sehr interessieren, wie Leser das Buch lesen, die diesem Genre sehr zugetan sind. Vielleicht mag der ein oder andere hier ja etwas dazu sagen :-) Auch hat mir die Komplexität der Protagonistin gefehlt. Zwar werden Fejas Erlebnisse geschildert, ab und an auch ihre Gedanken, wir verfolgen ihre Entscheidungen und trotzdem bleibt sie für mich irgendwie verschlossen. Ich habe während des Lesens leider keinen Zugang zu der Protagonistin finden können, obwohl ich es so gerne wollte. Vielleicht hätte mich das leichter durch die Geschichte getragen. Auch finde ich, dass man oftmals vergisst, wie jung Feja zu Beginn beschrieben wird. Sie wird in eine so erwachsene Geschichte verstrickt, dass ich die Kluft schlichtweg zu groß finde. Während des Lesens begegnen wird auch vielen Nebencharakteren. Sehr vielen. Doch kaum einer - bis auf Nerius vielleicht - wird ausgiebig skizziert, so dass man diesen Charakter an sich heran lassen kann. Ich denke, hier liegt auch für mich das Problem in dem Buch: Es wird eine Geschichte erzählt, Historie, etwas über Macht, Intrigen, eine Prophezeihung - aber die Menschen, die darin vorkommen, erscheinen für mich nur als "Beiwerk". Und das ist es nicht, was ich mir persönlich für ein Buch wünsche. Wie gesagt, ich kann mich nur wiederholen - ich weiß nicht, wie es bei Lesern ausschaut, die ihr Herz an High Fantasy Geschichten verloren haben und das Genre lieben. Ich kann nur für mich sprechen, und mir hat das Buch leider nicht gefallen und es hat deshalb auch sehr lang gedauert, bis ich es ausgelesen habe. Das Ende bietet übrigens eine Menge Potential für eine Fortsetzung - die ich aber leider nicht mehr lesen werde.

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Das Buch war sehr durchwachsen. Auf ein tolles Setting und ein schönes Worldbuilding folgen leider sehr monotone Szenen einer Magierschule, in der zu viele unnötige Charaktere auf ununterhaltsame Weise eingeführt werden und damit auch fast 300 Seiten, auf denen die Handlung sehr mau aussieht. Hinzu kommt, dass unsere Protagonistin nicht sonderlich spannend ist und der Schreibstil eine regelrechte Distanz zum Geschehen aufbaut - die Sprache ist irgendwie plump, allerdings wurde ihr eine fragwürdige mittelalterliche Note aufgezwungen, die die Sätze so künstlich wirken lassen, dass es sich nur mit Anstrengung flüssig lesen lässt. Allerdings nimmt die Geschichte auf den letzten 150 Seiten derart an Fahrt auf und auch das Ende fand ich absolut großartig, sodass ich zum einen den Folgeband durchaus lesen würde, zum anderen aber die Wertung nicht ganz einfach wird. Da ich mich allerdings durch weite Teile des Buches hindurchquälen musste, sind leider nur zwei Sterne drin.

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Pseudonyme sind für mich ein ständiges Ärgernis. Es wurmt mich, wenn ich nicht weiß, wer ein Buch geschrieben hat und ich keine zusätzlichen Informationen recherchieren kann. „Die Dunkelmagierin“, ein Rezensionsexemplar von Random House, erschien ebenfalls unter einem Pseudonym. Arthur Philipp ist ein erfolgreicher deutscher Autor, der 1965 geboren wurde und heute in Mainz als Journalist und Kabarettist arbeitet. Diese Hinweise sind so markant, dass eine simple Suchanfrage die Antwort darauf lieferte, wer Arthur Philipp höchstwahrscheinlich ist. Das war fast zu leicht, weshalb ich mich frage, welchen Zweck das Pseudonym erfüllen soll. Aber keine Sorge liebe Random House Gruppe, ich werde es nicht verraten. Einst waren die Utorer gezwungen, ihr Königreich zu verlassen und den Lavaströmen eines wütenden Vulkans zu überlassen. Sie fanden eine neue Heimat auf der Insel Edun, die bis in den letzten Winkel von Magie durchdrungen war. Die Zauberer des Königs zapften die Magie an, blind für den Schaden, den sie anrichteten. Denn Edun war keineswegs unbewohnt. Das Volk der Weren musste hilflos zusehen, wie ihnen ihre Heimat entrissen wurde und die zauberhafte Kraft, die alles verband, langsam versiegte. Sie nannten die Eindringlinge Aschlinge. Viele Jahre später wird die junge Feja in den Orden der Grauen Magier aufgenommen und dort ausgebildet. Fejas magisches Talent ist ein Rohdiamant: stark und rein, aber ungeschliffen. Ihre Meister erkennen ihr ungeheures Potential und wollen ihre Macht nutzen, um den Orden zu alter Größe zurückzuführen. Doch der Orden ist tief gespalten und Feja muss schnell lernen, dass sie niemandem trauen kann. Ihr Schicksal ist ungewiss. Ist Feja möglicherweise nicht die Zukunft des Grauen Ordens, sondern die Erfüllung einer alten Prophezeiung der Weren, laut der ein Held das unterjochte Volk befreien und die Herrschaft der Aschlinge brechen wird? Ich tat mich furchtbar schwer damit, den Inhalt von „Die Dunkelmagierin“ zusammenzufassen. Manchmal sind diese Schwierigkeiten ein Anzeichen dafür, dass ein Buch komplexer ist, als ich angenommen hatte, in diesem Fall sind sie allerdings eher eine Bestätigung dessen, was ich bereits während der Lektüre empfand: „Die Dunkelmagierin“ ist wirr und unnötig umständlich. Ich gebe es ungern zu, aber ich habe kaum Gutes über diesen Reihenauftakt zu berichten. Meiner Meinung nach wollte Arthur Philipp einfach zu viel. Die Geschichte enthält einige interessante, spannende Ansätze, diese versinken jedoch in einer Flut inkohärent und inkonsequent aneinander gereihter Komponenten. Mir fehlte Struktur, eine klare, logische Ordnung, die alles verbindet, als hätte der Autor seine Ideen in die Luft geworfen und just so aufgeschrieben, wie sie landeten. Wir lernen die etwa 14-jährige Protagonistin Feja kennen, bevor sie in den Grauen Orden aufgenommen wird. Die Graumagier haben Interesse an ihr, weil ihr magisches Talent aufgrund der Mondkonstellation zum Zeitpunkt ihrer Geburt beträchtlich ist. Ich mochte das Konzept der Mondmagie sehr, doch leider erweiterte und verkomplizierte Arthur Philipp sein Magiesystem mit Fejas Eintritt in den Orden fortwährend, sodass ich rückblickend nicht in der Lage bin, es zu erklären. Ich habe nicht verstanden, wie alles zusammenhängt, woher Magier_innen nun Macht beziehen und wieso es neben dem Orden der Graumagier weitere Orden gibt. Himmel, ich habe ja nicht einmal begriffen, wie der Graue Orden strukturiert ist und nach welchen Regeln und Gesetzen seine Mitglieder leben. Sind sie Assassinen? Ich weiß es nicht. Ihr Hauptquartier, die Graufeste, wirkte wie ein Bauernhof mit einem großen grauen Klotz in der Mitte, in dem Feja hauptsächlich Hilfsarbeiten erledigt, statt eine geordnete Ausbildung zu erhalten. Philipp ließ mich kaum an ihrem Unterricht teilhaben, weshalb ich nicht definieren könnte, was genau sie dort eigentlich lernt. Oh, doch, Fechten. Das muss eine Zauberin unbedingt können. Ich habe nicht das Gefühl, dass ihr die Aufnahme in den Orden irgendeinen Vorteil brachte, weil sie die entscheidenden Schritte bezüglich der Kontrolle ihrer Fähigkeiten ohnehin eigenständig absolvieren muss. Dass sie diese Hürden meistert, erschien mir wie ein Wunder, da sich Feja meiner Ansicht nach nicht mal allein die Schuhe zubinden kann. Sie ist eine fürchterliche Heldin, schwach und infantil. Ich fand sie unfassbar nervig und hatte überhaupt keinen Draht zu ihr. Sie ist naiv, weltfremd, gutgläubig und lächerlich mühelos zu manipulieren. Außerdem seufzt das Mädchen ständig! Ehrlich, Seufzen ist ihre Standardreaktion, als wäre sie eine weltverdrossene alte Schachtel. Und die soll die große Hoffnung der Weren sein? Na Prost Mahlzeit. „Die Dunkelmagierin“ begann verheißungsvoll und verschlechterte sich dann Seite um Seite. Wie viel hätte Arthur Philipp aus der reizvollen Ausgangssituation herausholen können, hätte er nicht all seine Ideen wild durcheinandergewirbelt. Ich erkenne keine ordnende Hand, keine Autorität seitens des Autors und kann mit diesem Chaos nichts anfangen. Verwirrung war das vorherrschende Gefühl während der Lektüre, denn ich begriff nicht, worauf er hinauswollte und empfand die Handlung als irritierend ziellos. Normalerweise habe ich Verständnis dafür, dass ein Reihenauftakt die schwere Aufgabe erfüllen muss, eine komplett neue Welt zu etablieren, aber Arthur Philipp versagte dabei meiner Meinung nach. Ich denke, er hatte zu wenig Geduld, wollte sofort jeden Aspekt seines Universums vorstellen, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre. Es ist nichts falsch daran, einige Geheimnisse und Facetten erst in den Folgebänden zu offenbaren. Für mich erstickte die schiere Fülle unzusammenhängender Informationen jedes Bedürfnis, die Reihe „Der Graue Orden“ weiterzuverfolgen. Nicht einmal das offene Ende von „Die Dunkelmagierin“ kann mich davon überzeugen, der Fortsetzung „Die Feuerdiebin“ eine Chance zu geben. Vielen Dank an das Bloggerportal von Random House und den Verlag blanvalet für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

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Inhalt: Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein … (Quelle: Verlag) Basics Verlag: Blanvalet /Seitenzahl: 576 Seiten/ Preis (D): 14,99€ / Format: Taschenbuch Dieses Buch besitze ich, weil… ..ich es zufällig bei Bloggerportal sah. Der Inhalt sagte mir ebenfalls zu. Ihr werdet verstehen, dass ich, als Fantasyfreund, sehr auf die Worte „Zauberei“ und „Zauberschule“ reagiere. Der Schreibstil.. ..war leider nichts für mich. Es gibt in diesem Buch wirklich sehr viele Personen und Begriffe,über die man erstmal den Überblick behalten muss. Leider ist mir das gar nicht gelungen. Teilweiße musste ich mir auf einem Zettel notiezen machen, damit ich nicht vollkommen durcheinanderkomme. Der Aufbau der Welt, in dem diese Geschichte spielt, war ebenfalls nichts für mich. Die Protagonistin war… …langweilig und aufregend zugleich. Ja, dass hört sich erstmal seltsam an. Mein Problem mit Feja ist folgendes: Sie ist total naiv und, entschuldigt den Ausdruck, doof. Und das hat mich, vorallem am Anfang des Buches, rasend gemacht. ABER…kurz vor Ende des Buches hat sie sich minimal gebessert. Vielleicht kann mir ja eine andere Bloggerin irgendwann erzählen, ob sie in Band 2 weiter gewachsen ist. Das Cover Ist wirklich super! Mir gefällt vorallem das Artworkim Hintergrund. Der dunkelblaue Farbton ist ebenfalls sehr angenehm. Band zwei wird anscheinend Rot sein, hoffentlich passen die Bücher im regal trotzdem zusammen. Fazit Natürlich war dieses Buch interessant, aber für den Auftakt einer Reihe war mir dieser Band einfach zu schwach. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen, an manchen Stellen war es mir einfach zu langweilig. Auch das ständige Wechseln der Sichtweiße hat gestört. Leider gibt es für dieses Büchlein deswegen nur 2 Sterne.

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