Leserstimmen zu
Die Dunkelmagierin

Arthur Philipp

Der graue Orden (1)

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Inhalt Eine junge Frau, ein düsterer uralter Orden und eine Prophezeiung, die man schon fast wieder vergessen hat. Feja ist eigentlich eine Magierin die ein grossen Talent zur Magie hat, doch sie weiß nicht, wie man sie nutzt. Kurz nachdem sie sich entschiedenen hat der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie zum Zentrum der Intrigen der grossen Magier. Einst war der graue Orden, ein grosser, mächtiger und gefürchteter Orden und es gibt welche, die um jeden Preis diese Macht zurück wollen. Feja muss schneller als ihr lieb ist, die Magie erlernen und wissen, wie mit ihr umzugehen ist, denn sonst wird sie untergehen. Doch während sie immer mehr an ihrem Talent arbeitet, merkt niemand, dass sich bereits eine weitere Macht vorbereitet. Eine Macht die den tausend Jahre alten Orden vernichten will und Feja soll ihre Waffe sein. Meine Meinung Ich muss gestehen, dass mit die Geschichte wirklich gut gefallen hat. Obwohl ich die Geschichte zu Beginn echt träge fand und es so vor sich hin tröpfelte, machte es Spaß dieses Buch zu lesen. Im Allgemeinen mochte ich den Schreibstil von Arthur Philipp, ein bisschen mehr Schwung in den Anfang und die Geschichte wäre beinahe perfekt, wenn man mich fragen würde. Zu den Protagonisten kann ich sagen, dass ich mich schnell in Feja verliebt habe. Sie ist nicht wie in anderen Büchern eine Frau, die zuerst keine Ahnung von allem hat und dann von heute auf morgen läuft alles wunderbar und es klappt alles gleich zu Beginn. Mit ihr kann man wirklich die Welt der Magie erlernen und kennenlernen. Was ich zudem auch bei ihr toll finde; sie ist eine intelligente Person. Sie macht nicht einfach irgendwelche Übersprunghandlungen, wo man sich nachher denkt, wie dumm der Protagonist eigentlich ist. Diese Charaktereigenschaften von ihr bringen einem die Person sehr nahe und somit gefällt einem auch die Geschichte viel besser. Auch die anderen Protagonisten wurden einem gut nahe gebracht, sei es einen Bösewicht der nicht mehr alle Tassen hat, oder ihr bester Freund Nerius, der immer an ihrer Seite steht. Man muss die Charaktere einfach mögen. Alles in allem ein wundervolles Buch das ich gerne 5 Sterne gegeben hätte, währe der Anfang nur nicht zu langatmig gewesen. Mein Fazit Ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band und bin gespannt wie es mit Feja weiter gehen wird. Ich empfehle jedem der Geschichten über Magierschulen wie z.b Harry Potter mag, dieses Buch zu lesen. Wenn ihr es dann mal lest, lässt auch von dem eventuell schon langweiligen Anfang nicht abschrecken, die Geschichte wird toll.

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„Die Dunkelmagierin“ ist der Auftakt zu einer spannenden Fantasyreihe des Autors. Hauptprotagonistin ist in diesem Fall Feja, die ich recht interessant beschrieben finde. Sie wirkte auf mich recht sympathisch und ich fand auch ihren Hintergrund recht gelungen beschrieben. Die Leser begleiten Feja, die auf einer Schule für Magie landet. Allerdings mehr oder weniger durch Zufall, denn Feja kommt aus eher einfachen Verhältnissen. Hier erfahren wir, wie sie sich einlebt und wie sich alles entwickelt für sie, denn der Autor hat noch einige Überraschungen parat. Ich fand die Handlung wirklich interessant, denn ich fand die Grundidee, mit verschiedenen Gruppierungen, die alle an die Macht wollen, sehr gut umgesetzt. Mir persönlich haben auch die Beschreibungen bzw. Darstellung ebendieser sehr gut gefallen. Ich möchte allerdings bemerken, dass ich etwas gebraucht habe bis ich die Handlung wirklich spannend fand, denn zu Beginn kommen aus meiner Sicht sehr viele Beschreibungen vor. Aber auch das Setting dieser Fantasywelt fand ich aber generell sehr gelungen. Es war für mich alles gut vorstellbar und ich konnte mir die Ortschaften oder zum Beispiel auch die Schule sehr gut bildlich vorstellen. Feja fand ich recht gelungen beschrieben. Sie wirkte auf mich auch recht authentisch, obwohl ich viele Dinge, die sie getan hat, nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Vielleicht sind diese Entscheidungen aber auch etwas verständlich, denn sie musste ja viele Umstellungen auf sich nehmen. Auch die Nebencharaktere fand ich gut beschrieben. Diese fand ich zum Teil sehr authentisch und nicht oberfläch dargestellt. Die Schreibweise hat mir gut gefallen. Ich fand aber, dass sich das Buch stellenweise nicht sehr einfach hat lesen lassen, denn es gibt einfach sehr viele Informationen und es brauch etwas bis die ganze Sache in die Gänge kommt. Vielleicht ändert sich das aber auch noch in der Fortsetzung. Das Cover finde ich recht ansprechend und es passt gut zur Handlung, denn diese wirkt stellenweise auch sehr düster. Zum Autor: Arthur Philipp (geb. 1965) ist das Pseudonym eines erfolgreichen deutschen Autors. Er stammt aus einer Familie von Seefahrern und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit an der Nordsee. Heute lebt er in Mainz und ist als Journalist, Kabarettist und – natürlich – Autor tätig. Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Toller Auftakt, der definitiv noch Luft nach oben lässt und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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Das Cover von "Die Dunkelmagierin" ist sehr passend gewählt. Viele der abgebildeten Motive lassen sich auch in der Geschichte wiederfinden. So hat das Cover einen sehr schönen Bezug zum Inhalt des Buches, was mir sehr gut gefällt! Es ist vielleicht nicht das spannendste Cover, aber es hat doch etwas magisches an sich, was mir sehr zusagt. Der Schreibstil des Autors lässt sich super flüssig lesen. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, das ein etwas emotionaler Schreibstil einigen Situationen mehr Tiefe verliehen hätte. So waren dramatische Ereignisse doch viel zu schnell vorbei oder wurden in wenigen Sätzen abgehandelt. Die Geschichte braucht leider etwas um in Gang zu kommen. Zu Beginn lernen wir nämlich erstmal Feja kennen und diese hat so gar keine Ahnung wie die Magie funktioniert oder was in ihrem Land gerade so passiert. Warum sie keine Ahnung von der Geschichte ihres Landes hat, fand ich schön erklärt und führte dazu das man als Leser mit Feja die Insel Edun kennenlernen konnte. Tatsächlich hat mich diese Art der Erklärungen an Harry Potter erinnert. Harry Potter hatte ja zu Beginn auch keine Ahnung von der magischen Welt und musste alles neu lernen. Genauso ergeht es Feja. Der größte Unterschied zwischen HP und diesem Buch liegt aber darin, das "Die Dunkelmagierin" eher in die High Fantasy Richtung geht. Bedeutet Feja kann weder lesen noch schreiben und die Art wie die Charaktere umgehen ist eher mittelalterlich. Auch liegt der Fokus der Geschichte eher auf den Intrigen, als auf dem magischen Unterricht, den Feja erhält. Trotzdem fühlte ich mich hin und wieder an Harry Potter erinnert, was wohl an der Atmosphäre des Buches lag. Auch wenn ich logisch finde, das man zu Beginn des Buches erstmal die Charaktere vorstellt und die Fantasywelt erklären muss, dauerte es mir dann doch ein bisschen zu lange bis die wirkliche Spannung zu tragen kommt. Zwar wurden auch schon zu Beginn Intrigen gesponnen, aber diese entfalten sich halt erst so richtig in der zweiten Hälfte des Buches. Die erste Hälfte wurde dadurch zwar nicht langweilig, aber ein Schuss mehr Action hätte das Buch vertragen können. Die Charaktere waren allesamt unterschiedlich und schön geschrieben. Zwar hat es auch hier etwas länger gedauert bis ich mit den meisten warm wurde, aber am Ende des Buches war ich traurig diese Charaktere in nächster Zeit erstmal nicht weiter begleiten zu können. So haben die meisten Charaktere auch eine Entwicklung durchgemacht, was ich sehr begrüßt habe! Auch verschwommen die Linien zwischen Gut und Böse hin und wieder. Oft hat man sich gefragt wer denn nun der wirkliche Bösewicht der Story ist. Aber um nochmal genauer auf ein paar meiner Lieblinge einzugehen: Feja wollte mir zu Beginn irgendwie gar nicht gefallen. Sie war jung (so um die 13 oder 14) und hat sehr naiv gehandelt. Durch ihre Neugierde hat sie sich andauernd in pikäre Situationen gebracht. Mit der Zeit wird Feja aber erfahrener. Ihr starker Gerechtigkeitssinn war nachvollziehbar und ihre Neugierde wurde sehr interessant für die Story. Zwar gab es immer wieder Situationen in denen ich mich gefragt habe WARUM sie so handelt wie sie es tut, aber letztendlich war ich mit dem Ergebnis immer zufrieden. Ihre lustige/kindliche Seite war sehr symphatisch und mit ihrer munteren Art konnte ich sie dann doch in mein Herz schließen. Bruder Span war für mich so ein heimlicher Crush. Er ist geheimnisvoll und stark, aber gleichzeitig auch sehr loyal und gut. Ich mochte seine Interaktionen mit Feja sehr gerne. Nerius ist ein schlauer Junge. Ihn mochte ich auf Anhieb, denn er hat immer sehr logisch und nachvollziehbar gehandelt. Sein Wissensdurst war immer sehr erfrischend. Abschließende Meinung: Die Dunkelmagierin ist ein schöner Auftakt, der eine interessante Fantasywelt bietet. Leider brauchte die Story doch einiges an Zeit um so richtig spannend zu werden und auch die Charaktere brauchten einiges an Zeit um sich in mein Herz zu schleichen. Die Intrigen hingegen fand ich immer sehr spannend und logisch. Auch die unerwartete Liebesgeschichte hat mich mit einem sehr positiven Gefühl zurück gelassen. Tatsächlich freue ich mich nun sehr auf den zweiten Teil, der 2018 erscheinen soll! Von mir gibt es also 4 von 5 Sterne.

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Leseempfehlung

Von: Vivi

02.07.2017

Klappentext: Sie muss sich zwischen Gut und Böse entscheiden - Oder gibt es eine dritte Möglichkeit? Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren dir grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen - und Feja soll ihr Werkzeug sein... Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einem Prolog und die Geschichte ist in 4 Bücher eingeteilt. Da die Kapitel sehr lang sind, (30/+ Seiten) sind in den Kapiteln ab und zu Striche die eine Trennung zeigt. Man hat daher manchmal das Gefühl das ein Kapitel kein Ende hat. Ich muss sagen die Geschichte ist sehr spannend, lustig, wage und rätselhaft geschrieben. Ein paar Menschen sprechen werisch, was am Anfang etwas verwirren kann. Es werden viele Namen und ausdrücke benutzt die man auseinander halten muss. Daher ist es in den ersten zwei Kapiteln nicht ganz so einfach, zu lesen aber ich muss euch sagen es Lohnt sich dran zu bleiben. Danach ist es nicht mehr so.Die Sprache wird dann einfacher und mehr erklärt worum es wirklich geht. Ihr fragt euch bestimmt was euch so erwartet: Es erwartet euch Unterricht, eine Schlacht, Magie, Spannung, Liebe, Zwielicht und Momente an denen ihr nicht glaubt das Arthur Philipp das wirklich zulässt. Am Ende des Buches habe ich mich nur ein gefragt... das kann nicht das Ende sein was passiert jetzt nach allem was passiert ist. Ich hoffe das die Auflösung in Teil zwei folgt. Ich bin wirklich total begeistert und es ist mein momentanes Jahres-Highlight Buch. Weil ich einfach total überrascht bin wie toll die Geschichte doch ist und wie viele Gefühle dieses Buch in einem Auslöst. Trauer, Hoffnung, Liebe, Magie und Zwiespalt, all das könnt ihr in einem Buch erleben. Weil die ersten zwei Kapitel, meiner Meinung nach, relativ Kompliziert sind und einige Rechtschreibfehler auch noch enthalten sind ziehe ich ein Stern ab. Trotzdem eine sehr hohe Leseempfehlung.

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An diesem Buch hat mich wirklich alles gereizt: der Titel, der Klappentext, das Design. „Die Dunkelmagierin“ versprach von Anfang an, interessant zu werden. Der Autor Arthur Philipp ist ein Pseudonym und ich wüsste nach dem Lesen nun wirklich gern, von wem. ;) Ich muss gestehen: trotz meiner anfänglichen Euphorie, kam ich nur schwer in die Geschichte rein. Am Anfang plätschert die Geschichte so vor sich und kaum ein Charakter überzeugt durch seine Tiefe. Mit dem Passieren des ersten Drittels wird es dann jedoch schlagartig angenehmer und in der letzten Hälfte konnte ich das Buch dann schließlich nicht mehr aus der Hand legen. Mit der Zeit konnte ich sogar Feja ins Herz schließen und auch der sehr mysteriöse Jaras gefällt mir sehr, fast so sehr wie Nerius. Dafür hatte ich am Anfang mit den Namen der ganzen Lehrmeister_innen gut zu tun und musste des öfteren auf das kurze Personenregister im Buchdeckel schielen. „Die Dunkelmagierin“* ist ein schöner Auftakt einer neuen Buchreihe (Teil 2 ist für Februar 2018 angekündigt), der leider ein paar Längen hat und einen teilweise etwas willkürlichen Sprachgebrauch. Im Großen und Ganzen ist es jedoch ein schöner Fantasyroman, der auch ohne grässlichen Cliffhanger Lust auf den Folgeband „Die Feuerdiebin“ macht.

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Klappentext: Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein … Meine Meinung zu dem Buch: Am Anfang des Buches muss ich zugeben, dass ich einige Probleme hatte. An den Schreibstil musste ich mich erst mal gewöhnen, welcher nach kurzen Startschwierigkeiten aber sehr flüssig wurde. Zu dem prasselten viele ungewöhnliche Namen auf einmal auf mich ein, dass das ganze ziemlich anstrengend wurde. Der Autor hat allerdings zum Glück eine Liste der Namen erstellt und auch eine Liste der Monde. Aber naja, wer möchte schon ständig hin und her blättern nur um nicht den Faden zu verlieren. Dadurch hat sich das erste Drittel des Buches ziemlich gezogen, da mir die Spannung fehlte. Aber wer dort durchhält wird wirklich belohnt. Ab dem zweiten Drittel überschlägt sich das Buch vor Spannung und ich wollte das Buch gar nicht mehr weg legen. Intrigen und unerwartete Wendungen fesseln hier den Leser. Wer ist Freund und wer ist Feind? Wer allerdings einen Roman erwartet der nur so von Magie strotzt, ist hier allerdings falsch. Dies ist nur ein kleiner Teil von dem was eigentlich im Roman passiert. Ab und an musste ich ziemlich mit dem Kopf schütteln denn meine Güte ist Feja, die Hauptprotagonistin, naiv. Das tut beim Lesen schon teilweise weh und war stellenweise sehr offensichtlich. Alles in allem möchte ich dem zweiten Teil trotz der durchwachsenen Rezi des ersten Teils eine Chance geben, da das Buch noch wirklich wahnsinnig gut wurde.

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"Die Dunkelmagierin" ist der Auftakt der neuen Fantasy-Reihe "Der graue Orden", verfasst von einem bekannten deutschen Autor, welcher hier unter dem Pseudonym Arthur Philipp schreibt. Der erste Teil startet mit einem knapp 600 Seiten starken Roman, rund um die junge Feja, welche in die Intrigen der verschiedenen Magier-Orden hineingezogen wird. Die junge Frau Feja ist eigentlich auf der Suche nach ihrem Vater, als sie durch eine Fügung des Schicksals zu den grauen Magiern stößt. Dieser ehemalig mächtige Zauberer-Orden ist mittlerweile nur noch ein Abklatsch seiner selbst. Jedoch wollen einige der oberen Meister dem Orden wieder zur alten Macht zurück helfen, wenn auch mit dunklen Mitteln. Feja lernt in der Schule der grauen Magier ihre Magie zu nutzen und macht sich schnell viele Freunde, allerdings auch einige Feinde. Da sie jedoch über einen sehr starken Zauber verfügt, gerät sie schon bald ins Visier der Mächtigen. Wer bei "Die dunkle Magierin einen klassischen High-Fantasy Roman mit vielen magischen Schulstunden erwartet, wird enttäuscht sein. Vielmehr liegt der Focus der Geschichte auf den Intrigen und dem Ränkespiel der verschiedenen Mächte. Das erste Drittel des Buches lässt sich leider eher schleppend lesen. Der Lesefluss wird immer wieder durch die Erklärungen geschichtlicher Ereignisse unterbrochen. Hier hätte mir eine komplette Zusammenfassung zu Beginn der Geschichte besser gefallen. Auch wird man mit extrem vielen Fremdwörtern und Bezeichnungen dieser neuen Welt konfrontiert, deren Bedeutung sich dem Leser oftmals erst im Laufe der Geschichte erschließt. Ein ausführliches Glossar sucht man hier leider vergebens. Lediglich eine kurze Aufzählung der Dramatis Personae, sowie der sechs Monde befindet sich am Ende des Buches. Dafür findet man allerdings einige gelungene Karten, wie die der Graufeste, der Stadt Braake und dem Königreich der Asche auf der Insel Edun. Bei den letzten zwei Dritteln des Romans hingegen, möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Spannung pur, sich überschlagende Ereignisse und viele unerwartete Wendungen bringen Tempo! Am Schreibstil gibt es für mich nichts auszusetzen. Der Autor schreibt klar und verständlich in kurzen, prägnanten Sätzen. Auch der Welten-Entwurf, sowie die Story selbst gefallen mir sehr gut. Sie sind detailreich, gut durchdacht und stimmig, wenn auch sehr komplex. Das Alter der Hauptprotagonistin Feja ist zwar nicht angegeben, meiner Meinung nach müsste sie jedoch rund 13 oder 14 Jahre alt sein. Feja fehlt es eindeutig an Wandelbarkeit und Tiefe. Sie zeigt sich zudem mitunter etwas naiv und ihre Handlungen entbehren manchmal jeglicher Logik. Dennoch ist dieser Charakter durchaus glaubwürdig und auch nicht unbedingt unsympathisch. Die Liebesgeschichte empfinde ich hingegen etwas oberflächlich, wenn nicht sogar trivial. Ich bin daher gespannt, auf den zweiten Teil dieser Fantasy-Reihe und wie sich die Protagonistin, sowie auch die Handlung entwickeln werden. Wenn man einige kleine Schwächen ausklammert, ist "Die Dunkelmagierin ein durchaus gelungener Auftakt zu einer guten Fantasy Reihe. So warte ich Schon gespannt auf Band 2 ("Die Feuerdiebin"), welcher im Februar 2018 erscheinen soll!

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~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ „Die Dunkelmagierin“ erschien im Februar 2017 als Auftakt der „Graue Orden“-Reihe von Arthur Philipp im blanvalet Verlag. Die fast 600 Seiten umfassende Roman ist im High-Fantasy Genre einzugliedern. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Magie spielte in Fejas einfachem Leben bisher keine Rolle – bis sie auf der Suche nach ihrem Vater in der Hafenstadt Braake den Magiern des Grauen Ordens begegnet, die ein besonderes Talent in ihr erkennen. Doch wie das junge Mädchen schnell merkt, reicht es nicht, bloß mit einer natürlichen Begabung gesegnet zu sein, wenn man keinen Zugang zu ihr findet. Dabei wäre es für Feja überaus wichtig, schnell ihre Kräfte zu beherrschen, denn im Hintergrund braut sich an mehreren Fronten ein Sturm zusammen, in dessen Auge sie unwissentlich steht. Um nicht zum Spielball der Mächtigen zu werden, muss sie sich entscheiden, welchen Weg sie folgen will. Doch birgt das Zwielicht wirklich mehr Licht als Schatten? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover von „Die Dunkelmagierin“ kommt mit einer schwarzen Burgsilhouette vor blaugrauem Hintergrund recht düster und simpel daher. Es mag neben anderen farblastigeren Einbänden vermutlich etwas untergehen, spiegelt aber sehr gut die Atmosphäre des Buches wieder. Auch wenn es grafisch nur durch eine ziemlich auffällige Schrift punkten kann, spricht mich das Cover als Gesamtwerk durchaus an. Ob es einen reinen Coverkäufer überzeugen kann, wage ich allerdings zu bezweifeln, was vielleicht aber gar nicht schlecht ist, da man sich zumindest den Rückentext durchlesen sollte, um zu entscheiden, ob man mit der Story etwas anfangen kann. Der Klappentext ist soweit ganz treffend gewählt und bringt vor allem rüber, dass das Spiel der verschiedenen Mächte einen wesentlichen Part einnimmt. Es kann also eigentlich keiner behaupten, er wäre nicht vorgewarnt worden. Die Karten im Inneren sind gut gestaltet und sehr hilfreich, denn auch wenn der Haupthandlungsort begrenzt ist, werden so einige andere Orte erwähnt, bzw. unterstützt die Karte der Graufeste gut die Beschreibungen. Da die Karte der Insel Edun allerdings auch auf der Umschlaginnenseite am Ende gedruckt war und die letzte Seite lückenlos vom Klappenteil umschlossen wurde, habe ich diese nur durch Zufall bemerkt. Die Auflistung der Charaktere ist zwar an sich ganz nützlich, um nicht zumindest grundsätzlich den Überblick zu verlieren, die Betitelung helfen aber wenig dabei die Verwicklungen im Auge zu behalten. Wer ein schwaches Namensgedächtnis hat, sollte da lieber auf eigene Notizen zurückgreifen. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Schreibstil: Am Schreibstil des Buches hatte ich persönlich nichts auszusetzen. Er wurde durch einen gewählten und durchdachten, dabei aber nicht zu hochtrabenden Ausdruck, einem klassischen High-Fantasy-Roman gerecht, fand die richtige Mischung zwischen Umgebungsbeschreibungen, Handlungen und Gefühlsdarstellungen und blieb dennoch recht gradlinig, sodass ein angenehmer Lesefluss entstand. Zwar konnte es mich aus eher storytechnischen Gründen nicht so sehr packen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte, dennoch ging die Vielzahl an Seiten erstaunlich schnell vorüber. Man stößt zwar auf recht viele eigene oder auch mal nicht so gebräuchliche Begriffe, die aber gut erklärt und so konsequent benutzt werden, dass man sich schnell an sie gewöhnt. Insgesamt ist der Schreibstil aber, ohne dass es negativ behaftet sein soll, eher trocken, was gut zur Geschichte passt. Wer Humor und Leichtigkeit sucht, ist an der falschen Stelle. Die Erzählerperspektive ist auktorial und wechselt zwischen mehreren Personen, was zum einen gut für die Story ist, da sie sich so sehr komplex entfalten kann und interessant wird, birgt zum anderen aber auch Nachteile, die später näher erläutert werden. Story: In „Die Dunkelmagierin“ lassen sich viele klassische High-Fantasy Elemente wiederfinden, die allerdings zu einer gelungenen und interessanten Story verknüpft wurden, wenngleich es ein paar kleine Schwachstellen gibt, die je nach persönlichen Vorlieben vielleicht auch schwerer ins Gewicht fallen können. Obwohl Titel und Klappentext eigentlich etwas anderes erwarten lassen, spielt in meinen Augen die Magie an sich, tatsächlich nur eine recht untergeordnete Rolle. Wer sich also eine magische Schulgeschichte, in der er viel über das Erlernen der Magie mitbekommt, vorstellt, wird wohl enttäuscht sein, denn auch wenn Fejas Unterrichtsstunden beschrieben werden, fällt dies verhältnismäßig kurz aus. Ich fand es für das gesamte Storykonzept aber auch gar nicht so schlimm, denn die Grundvoraussetzungen waren eben nicht gegeben und somit ist dies durchaus stimmig. Das Hauptaugenmerk liegt tatsächlich eher auf den Ränkespielen zwischen verschiedenen Parteien, die in Edun um die Macht ringen. Der Autor erschafft dabei ein ziemlich komplexes Konstrukt aus Konflikten, die für mich zwar durchaus schlüssig waren, aber auch stets viel Aufmerksamkeit forderten, um nicht den Überblick zu verlieren, wer jetzt eigentlich was genau möchte. Zwangsläufig ergab sich dadurch auch der Einsatz von einer hohen Anzahl an Handlungsträgern, bei der man ebenso aufpassen musste nicht den Überblick zu verlieren. Da ich ein ziemlich gutes Namensgedächtnis habe, fiel mir das nicht so schwer. Wer aber generell damit Probleme hat, der sollte sich am besten gleich eine kleine Liste mit Personen und ihren Zielen anlegen, denn die bloße Aufzählung der Dramatis Personae im Klappeninnenteil hilft nur bedingt beim Verstehen des Machtgefüges. Die Mühe lohnt sich allerdings wirklich, denn auch wenn das Geflecht aus Konflikten und Intrigen zunächst etwas verwirrend erscheint, ist es sehr intelligent geknüpft und macht wirklich Spaß zu durchschauen. Vor allem hat es mir sehr gefallen, dass verschiedene Personen, die sich selber als Fädenzieher sehen, doch den ein oder anderen Rückschlag einstecken und umplanen mussten, was das Ganze viel realistischer macht. Besonders gut umgesetzt, fand ich den ständig unterschwellig brodelnden Konflikt zwischen dem „Urvolk“ und den „Besetzern“, der als Nährboden für einige Stränge dient und der durchaus in so manche heutige Situation übertragbar ist. Das Buch bietet also auch jede Menge Stoff, der zum Nachdenken anregt, man muss nur gewillt sein sich darauf einzulassen. Dies gilt ebenso für den schon so oft thematisierten Konflikt zwischen Gut und Böse. Dem Leser wird schnell klar, dass die Entscheidung zwischen Licht und Schatten ein zentrales Thema im Buch ist, aber ebenso schnell wird klar, dass dies gar nicht so einfach ist, denn Arthur Philipp schafft es ganz hervorragend darzustellen, dass Gut und Böse ganz eindeutig eine Frage der Definition und des Sichtwinkels ist. So ergibt sich auch die Spannung des Buches eher aus dem Gegenspiel der verschieden Ansichten und den Machtkonflikten, anstatt aus vielen Ereignissen. Es gibt zwar hin und wieder Wendepunkte, so richtig Fahrt auf nimmt die Story aber erst in den letzten 100 Seiten. Sehr überzeugt hat mich auch das Weltenkonzept. Obwohl es wirklich ziemlich komplex ist, hatte ich zu jeder Zeit das Gefühl, dass der Autor alles gründlich durchdacht hat und auch wenn man als Leser nicht völlig hinter das System der Monddeutungen oder der politischen Wirren steigen kann, machte es für mich zu jedem Zeitpunkt einen logischen Eindruck und ich fand kaum eine Stelle, die das Bedürfnis erweckte sie zu hinterfragen. Und das passiert bei mir sehr selten. Charaktere: Eine komplexe Geschichte bringt meist auch eine Vielzahl an Charakteren mit sich, die der Autor in meinen Augen sehr realistisch, wenngleich nicht ganz unproblematisch umgesetzt hat. Protagonistin ist im Grunde die etwa 14-jährige Feja, doch ihr Anteil an vielen Handlungssträngen ist gar nicht so groß wie erwartet. Zum einen ist dies sehr gut, weil somit gut dargestellt wird, wie sich alles in ihrem Rücken zusammenbraut, ohne dass sie auch nur den Hauch einer Ahnung hat, was gerade vor sich geht und so deutlich wird, dass sie lediglich als Schachfigur fungiert. Bis zum Schluss steigt sie gerade mal ansatzweise hinter das Intrigenspiel, was aber sehr glaubhaft für ihren Charakter ist, denn tatsächlich ist sie zwar nicht auf den Kopf gefallen, aber in vielerlei Hinsicht nicht besonders weitsichtig. Insgesamt ist Feja tatsächlich kein so unproblematischer Hauptcharakter, wie man anfangs vielleicht vermuten mag, denn ihre einfache und direkte, wenngleich etwas naive Art macht sie zunächst durchaus sehr sympathisch. Zudem wird auch schnell klar, dass sie ebenso Eigenschaften wie Mut, Neugier und einen starken Willen ihr Eigen nennen kann, was sie eigentlich zum Protagonist macht, den man gern begleitet. Allerdings verkehren sich diese positiven Eigenschaften recht schnell ins Negative, denn aus einem starken Willen wird Starrsinn, aus Mut Leichtsinn und ihre nicht zu zügelnde Neugier bringt sie mehr als einmal in wirkliche Schwierigkeiten. Und dennoch lernt sie nur selten aus diesen Rückschlägen. Noch dazu kommt, dass man durch die vielen anderen Handlungsstränge recht wenig Zeit mit Feja verbringt und sich bei mir keine rechte Nähe einstellen wollte. Zwar habe ich in Hinblick auf ihre Charakterdarstellung ihre Reaktionen und Entscheidungen durchaus nachvollziehen können, allerdings entbehrten sie oft der Logik eines gesunden Menschenverstandes, was es für manchen Leser vielleicht schwierig machen kann, mit ihr klar zu kommen. Selbst ich konnte trotz des rein rationalen Verständnisses für ihr Handeln absolut kein Mitgefühl entwickeln, wenn ihr schlimme Dinge widerfuhren, da sie sich dies zum Großteil alles selber eingebrockt hat. Das war etwas schade, ich hoffe aber auf eine Veränderung im nächsten Teil, die sich ja bereits andeutet. An sich ist Feja also durchaus glaubhaft dargestellt, nur vielleicht nicht unbedingt ein Charakter mit dem jeder klar kommt. Auch die anderen Personen sind alle sehr gut und realistisch getroffen, vor allem, da man bei allen schnell merkt, dass sie mehrere Gesichter haben, was der Geschichte viel Spannungspotenzial bietet, denn man kann die Handlungen eben selten klar voraus sehen. Gerade einige Charaktere von denen man es so nicht erwartet hätte, haben Überraschungen zu bieten, ohne dabei unglaubhaft zu werden. Fazit: Für mich war „Die Dunkelmagierin“ ein sehr gutes Buch, mit einem interessanten und stimmigen Weltkonzept, einer intelligenten Story und glaubwürdigen Charakteren. Die Machtspiele zu verfolgen hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, dennoch konnte mich die Gesichte rund um Feja weder emotional erreichen, noch wirklich so fesseln wie erhofft, weshalb ich das Buch nicht zu meinen absoluten Lesehighlights zählen kann. Dennoch würde ich den zweiten Teil gern lesen, auch um zu sehen, wie sich die Protagonistin entwickelt und wie sich der Kampf von Licht und Schatten letztendlich entscheidet. Auf Grund der kleinen Mängel vergebe ich 4 von 5 Sternen. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wer sich von Ränkespielen in einem komplexen Storykonzept nicht abschrecken lässt und ein eher ruhigeres Handlungstempo mag, der wird an „Der Dunkelmagierin“ seine Freude haben. Meine Empfehlung des Lesealters wäre frühestens ab 14 Jahren, wobei man eben zum Teil etwas Weitsicht braucht, um alles verstehen zu können, weshalb sich eine Leserschaft ab 20 Jahren vielleicht noch mehr angesprochen fühlen wird, auch wenn die Protagonistin recht jugendlich ist. Taja von Librellis ehemals Nickypaulas Bücherwelt

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