Leserstimmen zu
Die Templerin – Das Band des Schicksals

Wolfgang Hohlbein, Rebecca Hohlbein

Templerin-Serie (6)

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Wolfgang Hohlbein, ein Name der Qualität verspricht und Templer im Titel, somit musste ich reinlesen. Doch eigentlich hätte ich gewarnt sein sollen. Ein Buch mit zwei Autoren, der eine bekannt und begnadet wie kaum ein anderer, die andere die Tochter. Da hätte ich früh zum Schluss kommen können, der Hohlbein gibt hier seinen Namen her. Trotzdem wollte ich dem Roman eine Chance geben. Wir befinden uns im 12. Jahrhundert und folgen einer jungen Frau von Europa nach Jerusalem. Die Inhaltsangabe und der Titel haben mich Glauben machen, dass die größeren Teile des Romans in der Levante spielen werden, weit gefehlt. Aber ich sollte am Anfang beginnen. Eine junge Frau wird uns vorgestellt, Robin, sie lebt in einer jüdischen Gemeinde im Rheinland des 12. Jahrhundert. Ich erfahre schnell, dass sie sich verstecken muss vor den Templer und ich erfahre über ihre Sehnsucht nach der Tochter, die sie in Jerusalem lassen musste als Robin zur Flucht gezwungen war. Natürlich ergibt sich für Robin die Möglichkeit irgendwann in Richtung Jerusalem zu reisen. Und „irgendwann“ ist genau das Problem des Romans. Die Geschichte ist lang und langweilig. Obwohl es tolle Charaktere gibt, z.Bsp. ein Gaukler mit stinkenden Schuhen (warum verrate ich nicht) und ein Pferd. Aber ich denke mir die ganze Zeit, Robin wird nie ankommen. Es wird ellenlang über eine Gefangennahme geschrieben, über verwandtschaftliche Verhältnisse und Gerüchte aus der Levante. Dann schwenkt der Roman um und wird rasend schnell. Es braucht nicht mal ein Drittel um die Reise über das Mittelmeer, im Orient und in Jerusalem zu beschreiben. Hier ist mein Gefühl, die Autoren hatten eigentlich kein Ende und wollten so schnell wie möglich fertig werden. Vielleicht gab es ja einen festen Veröffentlichungstermin. Am Ende wird alles gut, aber Freude will bei mir nicht aufkommen. Mein Fazit: Nicht immer verspricht ein bekannter Autorenname einen spannenden Roman. Ob dieser Roman besser wird, wenn man die ganze, immerhin 5 Bände starke Reihe „Die Templerin“ liest kann ich nicht versprechen.

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Inhalt Anno Domini 1187: Die »Templerin« Robin hält sich vor den Tempelrittern versteckt. Ihr geheimes Wissen darf nie ans Licht kommen. Seit zwei Jahren lebt sie inkognito in einer jüdischen Siedlung am Niederrhein und hat seither nichts von ihrer kleinen Tochter in der Levante gehört. Jetzt schlägt sie alle Ermahnungen in den Wind und machte sich zu ihr auf den Weg. Just hat der Papst mit einer Bulle zum Dritten Kreuzzug aufgerufen ... Mit von der Partie: Friedrich Barbarossa, Philipp II. von Frankreich und Richard Löwenherz von England – und es wird offenbar, wer der geheimnisvolle Vater der Waise Robin ist. Rezension Ich liebe diese Reihe, seit ich mit neun Jahren den ersten Band der Templerin gelesen habe. Damals war es das erste Buch welches ich jemals freiwillig gelesen hatte und Robin und Salim nahmen mich für sich ein und ich kann gar nicht genug von dieser mutigen Frau bekommen. Das Ende ist nicht all zu offen udn kann tatsächlich als Ende genommen werden...und trotzdem hoffe ich das es weiter gehen wird und ich mehr von Robin zu lesen bekomme.

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Nachdem man lange und ungeduldig auf Band 6 gewartet hat, ist nun die Enttäuschung groß! Es ist zwar Wolfgang Hohlbein mit als Autor erwähnt, aber leider fehlt fast jegliche Spannung im Vergleich zu den vorangegangenen Büchern. Es ist eben doch nicht so einfach, in die Fußstapfen eines Wolfgang Hohlbein zu treten, auch wenn man seine Tochter ist. Hoffentlich schreibt der "Meister" wieder selbst seine Werke, denn lieber weniger Neues, aber spannend von Anfang bis zum Ende, als langatmige und langweilige "Reisebeschreibungen". Von allen Hohlbeins war dies nun die erste echte Enttäuschung.

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