Leserstimmen zu
Sei DU der Leuchtturm deines Lebens

Nina Ruge

(1)
(2)
(1)
(0)
(0)

Die Autorin Nina Ruge war Lehrerin bevor sie als Journalistin und deutsche Fernsehmoderatorin ihre Berufung fand. Beschreibung des Buches: „Sei DU der Leuchtturm deines Lebens“ ist 2017 im Gütersloher Verlagshaus als Hardcover Buch mit 248 Seiten erschienen. Auf dem Cover ist die Autorin selbst abgebildet. Kurze Zusammenfassung: In 12 Kapiteln zeigt Nina Ruge den Weg zur Selbstbestimmung. Die Kapitel bauen aufeinander auf. Wer sich darauf einlassen kann, der findet hier Übungen zu Meditationen. Im Anhang findet man vertiefende und weiterführende Literatur. Mein Leseeindruck: Eigentlich brauche ich keine Bücher, die mir den Weg zur Selbstbestimmung weisen, trotzdem interessiert es mich immer wieder, wie manche Menschen zu dem geworden sind, was sie sind. Nina Ruge fasziniert, weil sie den sicheren Beamtenjob als Lehrerin aufgab, um als freie Journalistin, Fernsehmacherin und Buchautorin ihr Leben mehr oder weniger selbstbestimmt lebt. In ihrem Buch zeigt sie auf authentische Weise, wie man sein Leben zu mehr Selbstbestimmung ausrichten kann. Neben den zahlreichen eigenen Erfahrungen führt sie auch Beispiele aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis auf. Begleitet werden diese Geschichten von Übungen. Interessante Thesen von bekannten Persönlichkeiten, u.a. aus der Literatur, habe ich mit ganz besonderer Aufmerksamkeit gelesen. Gerade Menschen, die sich in einer Sinnkrise befinden, kann dieses Buch ein guter Begleiter sein, sein Leben zu reflektieren und „hinter sich zu lassen, was keine Herausforderung darstellt“. Ich habe in diesem Buch viele Anregungen bekommen, anderen Menschen durch kleine Hinweise auf „die Sprünge“ zu helfen. Manchmal fehlt es einfach an der nötigen Selbstreflexion, am „Zeit nehmen“ und am „auf die kleinen Dinge des Lebens schauen“, die gut laufen. Ein paar „Sprüche“ haben mir besonders gut gefallen, die werde auch ich mir verinnerlichen: „Der innere Frieden ist das wahre Ziel bewusster Lebensführung“ oder auch „ Je stärker man die Ansicht hat, mit seiner Zeit etwas angefangen zu haben, desto geringer fällt das Gefühl aus, keine Zeit zu haben“. Fazit: Wer den Eindruck hat, sein Leben nicht selbst der Hand zu haben, der findet in diesem Buch das notwendige Rüstzeug, um eine Veränderung herbei zu führen. Manchmal braucht es einfach einen „Anstupser“.

Lesen Sie weiter

"Das Cover wirkt auf mich nicht allzu stimmig. Hier ist zwar ein auf den ersten Blick wunderschönes Foto der Autorin, aber bei näherer Betrachtung habe ich da den Eindruck, dass der Blick eher gezwungen wirkt. Und dies widerspricht dann doch dem Thema. Die Farbgebung ist von der Sepia-Anlehnung ganz okay, aber eben auch nicht mehr. Empfinde das Cover eher mittelmäßig. Aber, da ich mittlerweile vom Inhalt vollkommen überzeugt bin, ist dies nur eine Randbemerkung. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen und habe nach dem ersten Lesen des Buches eine mittelmäßige Bewertung abgegeben. Aber, da mich das behandelte Thema dann doch nicht zur Ruhe hat kommen lassen, habe ich das Buch ein zweites Mal gelesen und nunmehr möchte ich eben meine erste Rezension revidieren, da ich zu einem anderen Ergebnis gekommen bin. Klar ist hier, dass man dieses Buch nicht einfach mal so "zwischen Tür und Angel" lesen kann, denn es geht um Tiefgründigkeiten, die es zu erkunden lohnt. Was mich beim ersten Mal unheimlich gestört hat, sind die etwas verschachtelten Sätze, die ein mehrmaliges Lesen fast unumgänglich machen, um den Sinn dahinter voll und ganz begreifen zu können. Beim zweiten Mal habe ich das Ganze mit anderen Augen gesehen. Wahrscheinlich war es einfach die Thematik an sich, die natürlich eine gewisse "Gedankenarbeit" nötig hat. Diese befasst sich mit der Selbsterkenntnis. Die Tiefgründigkeit, die sich hier verbirgt, ist von enormem Ausmaß und auch die geschilderten Beispiele und Hilfsmittel, die Nina Ruge mit auf den Weg gibt, sind sehr gut nachvollziehbar. Außerdem lassen diese auf eine wundervolle Offenheit der Autorin schließen. Sie öffnet sich und lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben und daraus beispielhaft lernen. Mein Fazit: passend zum Thema sehr tiefgründig und wunderbar offene sowie lösungsorientierte Beispiele aus dem eigenen Leben der Autorin"

Lesen Sie weiter

Nina Ruge ist nicht dumm. Gewiss nicht. Die ehemalige Lehrerin ist den meisten Menschen in Fernsehdeutschland als „Alles-wird-gut“-Moderatorin aus der Promi-Sendung „Leute heute“ (ZDF) bekannt, aber auch das Engagement ist zehn Jahre her. Kenner wissen vielleicht noch, dass sie die Ehefrau des ehemaligen Linde-CEO Wolfgang Reitzle ist. Doch was macht Ruge jetzt? Sie schreibt Bücher. Dazu kann man per se erstmal die Stirn runzeln, Harald Schmidt würde es tun. Sie hat sich im Rahmen des generellen Selbstoptimierungsstrebens auch in die Bereiche Gesundheit und Selbstreflexion bewegt. Das nun im Gütersloher Verlagshaus vorliegende Werk „Sei Du der Leuchtturm deines Leben“ wird wenig Rezeption in der Presselandschaft hervorrufen, wird doch allein bei dem Titel die Nase gerümpft. Nicht ganz zu unrecht, der Titel brennt schon sehr in der Texterseele. Allerdings sind Leserschaft und intellektuell-gerierende Verlagswelt nun wahrlich nicht immer konvergent. Da es nur eine einzige Pressezitierung gibt, sehen Sie aber, dass die Resonanz eher gering ist bei den journalistischen Kollegen. Ratgeberliteratur hat ganze Verlage erblühen lassen, doch wie wild wuchernde Kräuter im Garten, wird auch dieses irgendwann knochig und hohl. In dem vorliegenden Werk könnte man das erstmal auch vermuten. Tendenziell kippen Ratgeber zur Lebensführung gerne mal in den spirituellen Bereich, bei dem man dann ganz genau schauen muss, wann es kritisch wird. Mir fallen da ein, zwei Autoren ein, deren erste Bücher ich auch gerne las, aber dann bei fortschreitender Veröffentlichungsserie es sich zum einen wiederholte, zum anderen auch wirklich halbseiden wurde. Wenn man das für sich erkennt, und abstrahieren kann, ist es gut, kritisch wird diese Literatur dann für Menschen, die in Krisensituationen ihren ganzen Einsatz darauf setzen – Ausgang ungewiss. Nina Ruge dekliniert schlussendlich eine klassische Psychotherapie in Teilen durch und nimmt dabei nicht eine fiktive Person, sondern sich selbst. Die Frage, warum man sich in bestimmten Situationen so oder so eben nicht verhält, was einen leitet, was einen treibt oder entzürnt, gilt es zu ergründen. Damit hat Ruge grundsätzlich recht. Die Menschen wähnen sich selbstbestimmt, wissen aber über ihre Psyche erschreckend wenig. Sich und sein Handeln kritisch zu hinterfragen, muss eine wichtige Grunddisziplin eines jeden Erwachsenen sein, um nicht immer wieder in die selben Schemata der Unglücksmühle zu fallen. Selbstbestimmtheit ist ein rares, ein schweres und immer wieder zu verteidigendes Gut. Alles ist es, aber nicht einfach. Ich kann Ihnen nicht sagen, ob das Buch etwas für Sie ist. Generell kann ich Ihnen aber raten, mehr sich als andere zu hinterfragen. Oder wie Hermann Hesse in einem Brief einem jungen Mann schrieb: Die Antwort bist du selbst.

Lesen Sie weiter

Ein sehr inspirirendes Buch

Von: Margit Banzer aus 6675 Tannheim

06.12.2017

Frau Ruge hat ein sehr ehrliches und für mich inspirierendes Buch geschrieben, welches mir viele Aha Erlebnisse vermittelt hat. Auch die Zitate passen wunderbar zu den Texten. Es ist ein Buch, dass man öfters zur Hand nehmen sollte, da man zu vielen Themen Anregungen für die eigene Weiterentwicklung findet. Auf meinem Nachtisch hat es zur Zeit einen festen Stammplatz. Man kommt sich selbst sozusagen auf die Schliche und kann so das eigene EGO bewußt ausbremsen. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf ihr nächstes Buch. Ich bin ein Fan von Frau Ruge geworden - und das mit 70. Jahren!

Lesen Sie weiter