Leserstimmen zu
Die Mutterglück-Lüge

Sarah Fischer

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Paperback
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Tolles Buch, tolle Frau!

Von: Sprenger aus Hamburg

10.03.2019

Ich habe selbst mit meiner Rolle als Mutter etwas zu kämpfen und bin eher zufällig über Sarah Fischers Buch gestolpert. Sie spricht mir (und sicherlich auch noch einigen anderen Frauen) aus der Seele und hat den Mut, Gedanken auszusprechen, für die sich die meisten jungen Mamas schämen. Und das in einer offenen, oft lustigen und schonungslosen Art zu schreiben. Vielen Dank für dieses tolle Buch. Auch für Väter zu empfehlen.

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Ein mutiges Buch

Von: VH

16.01.2018

Ich finde, dass es viel Mut erfordert, Gefühle und Themen anzusprechen, die nicht ganz "gesellschaftstauglich" sind, und sich auch einfach mal zu trauen, das zu sagen, was man denkt. Ich selbst habe keine Kinder und möchte auch keine, und auch ich werde teilweise "schief angeschaut", wenn ich meinen Standpunkt vertrete und mich einfach gegen Kinder ausspreche (für mich selbst). Mein Leben ist schön, so wie es ist, und ich sehe keinen Sinn darin, etwas daran zu ändern, nur um die Gesellschaft zufriedenzustellen oder der Norm zu entsprechen. Jeder hat seine Meinung und Ansicht zu dem Thema und es gibt sicher Frauen, für die Kinder einfach das Lebensglück darstellen, aber Frau Fischer zeigt auf, dass es auch andere Stimmen zu dem Thema gibt, und das finde ich gut.

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Ihr Lieben, bereut ihr eure Mutterschaft? Die meisten von euch sicherlich nicht, aber letztes Jahr gab es einige Artikel zum Thema Regretting Motherhood in den Medien. Ich hatte die Debatte am Rande verfolgt und wollte verstehen, wie diese Frauen denken und fühlen und welche Beweggründe ausschlaggebend dafür sind, dass sie ihre Mutterschaft bereuen. Daher war ich sehr gespannt auf Die Mutterglücklüge. Regretting Motherhood – Warum ich lieber Vater geworden wäre von Sarah Fischer (Ludwig Verlag). Schlauer bin ich jetzt allerdings nur bedingt. Über Regretting Motherhood weiß ich leider nicht viel mehr, dafür kenne ich jetzt die persönliche Geschichte von Sarah Fischer. Fischer beteuert immer wieder, dass sie ihre Tochter liebt, aber dennoch nicht der Typ Übermutter ist und sein will. Aber zwischen dem Typ „Übermutter“ und dem tatsächlichen Bereuen der Mutterschaft liegen meines Erachtens noch tausend weitere Nuancen. Nur, weil sie nicht gern bastelt, nicht stundenlang auf dem Spielplatz sitzt und sich selbst nicht als den häuslichen Typ beschreibt, würde ich jetzt nicht schlussfolgern, dass man die eigene Mutterschaft bereuen müsste. Zurecht zeigt Sarah Fischer in ihrem Buch viele gesellschaftspolitische Missstände auf, die gerade Mütter nur zu gut kennen, aber solche Aussagen, wie „Die Mutter wird geboren, der Mensch, der sie vorher war, bleibt auf der Strecke.“ kann ich persönlich schwer nachvollziehen. Ich bin gerne Mutter, daher sehe ich meine Kinder auch als mein persönliches Lebensglück an, auch wenn ich für sie mein Leben sicherlich auch neu sortieren musste. Ich habe durch sie weder mein Leben, noch meine Autonomie oder meine Identität verloren. Es gab Phasen, gerade wenn die Kinder noch klein sind, da dreht sich quasi alles um das Kind, aber auch in diesen Phasen kann man sich kleine Auszeiten gönnen, wenn man sie braucht. Sarah Fischer sagt von sich selbst, dass sie nicht gerne ständig auf dem Spielplatz steht und ihre Tochter auf der Schaukel anschupst. Hey, wer kennt das nicht? Ich mache das auch nicht jedes Mal gerne und manchmal möchte ich einfach nur nach Hause. Ich werde auch nicht gerne von älteren Damen angequatscht, was mein Kind denn für eine „unerzogene Göre“ wäre, weil sie gerade schreiend und um sich schlagend auf dem Gehweg liegt und selbst gutes Zureden sie nicht dazu bewegt, weiter zu gehen. Welche Mutter kennt solche Situationen nicht? Bereut ihr aber deshalb, dass ihr Mütter geworden seid? Unsere Gesellschaft ist nicht immer kinderfreundlich. Ich rege mich auch darüber auf, wenn ich ein Hotel buchen will und lese, dass Kinder erst ab 10 Jahren gestattet sind. Dann frage ich mich ernsthaft, welche Stellenwert Kinder in unserer Gesellschaft noch haben, aber dies sind keine Gründe, um meine Mutterschaft zu bereuen. Dann buche ich doch lieber die günstigere Jugendherberge - ist für die Kinder und uns sowieso viel schöner, weil Kinder einfach willkommen sind und nicht ständig funktionieren müssen. Ich stimme Sarah Fischer in vielen Punkten zu, wenn sie gesellschaftliche Probleme anspricht, wie „Ich wünsche mir einen deutlich entspannteren Alltag für die Mütter in Deutschland, …“, aber ich kann daraus keine Beweggründe ableiten, die eigene Mutterschaft zu bereuen. Leider war dieses Buch für mich absolut nicht gewinnbringend, denn über die Regretting Motherhood-Debatte habe ich sehr wenig erfahren, dafür umso mehr über Sarah Fischer persönlich und über die Mongolei.

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Nur traurig

Von: S. R. aus Schweiz

05.03.2017

So traurig es klingen mag, habe ich mir die ganze Zeit gewünscht, die Autorin leide an einer manifesten postnatalen Depression (was ich nicht ausschließen möchte). Ansonsten kann man nur hoffen, dass sich von diesem "Mut" nicht noch weitere Mütter anstecken lassen. Mütter, seid froh und dankbar für eure gesunden Kinder, schenkt ihnen all Eure Liebe und Fürsorge und macht das Beste aus ihnen. Wenn man alles richtig macht, wird es jeden Tag ein bisschen einfacher. Lasst euch das von einer erfahrenen Mutter von drei wunderbaren Söhnen (allesamt inzwischen gestandene und erfolgreiche junge Männer sagen).

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Not a mother but as a young female who is finishing up college and starting a career I am always harassed about having children and when I am going to. I don't believe that my whole life has to be summed up in my ability to have children and how to raise them. When I tell people that I don't want to cave into social pressure to make a person, to become a role I will hate and ultimately become a person I will regret, I was confronted with so many negative reactions. This book is so important to other mothers and to young women alike because we are not just our ovaries, we are people, too. Thank you for being open and honest.

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Ich bewundere Frau Fischer für Ihren Mut zu schreiben, was sich viele denken, aber man nicht laut sagen darf. Ich habe dieses Buch verschlungen und bin froh, es gelesen zu haben. Dankeschön!!

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Ein Werk dass einem zum Nachdenken bewegt. Aber leider, so muss man beim Lesen des Buches feststellen, nicht zum Positiven. Denn man stellt sich die Frage, warum werden manche Frauen freiwillig Mütter, im besonderen die Frauen, die ihre Karriere einem Kind vorziehen. Dieses Buch gibt einen kurzen Einblick in das Leben der Autorin, seit ihrer Schwangerschaft. Trotz des Versuches ein wenig Humor in das Werk zu bringen, was selten gelingt, ist es zu 99%, pessimistisch Verfasst. Auch viele Statistiken und Untersuchungen, werden vorgestellt um fast schon explizit darauf hinzuweisen, dass alles an der Mutterschaft schlecht ist. Es wirkt fast schon so, als sei das Werk eine Warnung, an Frauen die Mütter werden wollen. Zudem gibt es einen großen Teil an sozialkritischem Inhalt. Der in manchen Fällen der Wahrheit entspricht, größtenteils aber aus der rein subjektiven Perspektive der Autorin entspringt. Alles in allem kann man sagen, dass dieses Buch nur für Frauen geeignet ist, die ohnehin keine Kinder wollen.

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Hallo, ich habe das Buch gelesen und gebe der Autorin Recht, dass ein Kind zu bekommen auch viele negative Seiten mit sich bringt. Trotzdem finde ich es naiv zu erwarten, dass sich das Leben so weiterleben lässt wie zuvor. Natürlich ändert sich alles und vielen Müttern ist eine Einschränkung in der Karriere schon in der Schwangerschaft bewusst. Wenn man also nichts aufgeben möchte, sollte man keine Kinder in die Welt setzen und sich auf die Karriere konzentrieren.

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