Leserstimmen zu
Lemon Summer

Kody Keplinger

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Titel: Lemon Summer Autor/in: Kody Keplinger Genre: Jugendbuch, Liebesgeschichte Verlag: cbt Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 352 Seiten Preis: 9,99€ (Taschenbuch) Whitley fährt in den Sommerferien nach ihrem Abschlussball wieder zu ihrem Vater. Doch als dieser sie abholt erwartet sie eine Überraschung. Ihr Dad ist umgezogen und nicht nur das, er hat sogar noch eine neue Verlobte, die zwei Kinder hat. Whitleys sonst schönste Zeit im Jahr verwandelt sich in einen Albtraum. Erst recht, als sie sieht, wer ihr zukünftiger Stiefbruder eigentlich ist. Der Titel und das Cover das Buches haben mein Interesse geweckt. Es verspricht eine schöne, leichte Sommerlektüre über zwei Teenager zu sein. Das ist soweit auch richtig, im Endeffekt beinhaltet das Buch aber noch mehr als nur eine sommerliche Liebesgeschichte. Zu Anfang war mir die Protagonistin Whitley alles andere als sympathisch. Ein 18-jähriges Mädchen, das viel feiern geht, trinkt und mit Jungs rummacht. Es hat somit etwas länger gedauert, bis ich mich mit ihr anfreunden konnte. Im Verlauf des Buches erfährt man aber sehr viel mehr über ihr Leben und ihre Situation und beginnt ihr Handeln langsam nachvollziehen zu können. Ihre Mutter interessiert sich nicht für sie, ihr Bruder hat kaum Zeit für sie und jetzt wo ihr Vater eine neue Familie hat, scheint sie auch bei ihm abgeschrieben zu sein. Die Entwicklung Whitleys hat mir sehr gut gefallen. Man versteht nach und nach ihre Muster, hat Mitleid mit ihr und versteht, wieso sie sich ungerecht behandelt fühlt. Zu Anfang ahnt der Leser und auch Whitley jedoch nicht, wie sehr ihre "neue Familie" sie verändern wird. Whitleys zukünftige Stiefmutter Sylvia und ihre beiden Kindern Nathan und Bailey waren mir sehr sympatisch. Mit den dreien hat Keplinger tolle Charaktere geschaffen. Umso mehr gehasst habe ich allerdings Whitleys Vater. Kody Keplinger hat einen sehr leichten und flüssigen Schreibstil. Es entspricht dem Stil eines Jugendbuchs, was ich zwischendurch aber gerne lese, da es leicht verständlich und schnell lesbar ist. Auch wenn die Charaktere nicht in der Tiefe beschrieben werden, lernt man sie durch ihre Handlungen gut kennen und kann sich ein Bild über deren jeweiligen Probleme etc. verschaffen. Während des Lesens wollte ich die ganze Zeit wissen wie es weitergeht und konnte das Buch nur selten mal aus der Hand legen (wenn ich musste). Die Geschichte handelt nicht nur von einem Teenagermädchen,das sich ganz klassisch verliebt, sondern behandelt auch das Thema einer Patchworkfamlilie. All die Gefühle, die die Kinder dabei haben, wie so etwas ablaufen kann, die Rolle der Eltern dabei, werden hier in diesem Buch super dargstellt. Daher gibt es von mir 5/5 Sterne. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar :).

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KLAPPENTEXT Die Liebe findet dich, wo du auch steckst Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ... MEINE MEINUNG Der Klappentext von "Lemon Summer" hat mich extrem neugierig gemacht. Hinzu kommt, dass ich vor kurzem erst "DUFF - Hast du eine bist du keine" gesehen habe (das Buch von Kody Keplinger, auf dem der Film basiert, habe ich leider nicht gelesen), und mir die Story einfach super gut gefallen hat. Das Cover passt mit dem agbebildeten Pool und dem Pärchen perfekt zu der Geschichte, wie ich finde. Alles in allem wirkt es sommerlich und frisch. Um was geht es? Whitley hat gerade erst die Highschool abgeschlossen und freut sich jetzt tierisch, den Sommer wie immer bei ihrem Vater zu verbringen, da ihre Eltern seit einigen Jahren geschieden sind. Am See liegen, Cocktails schlürfen und mit ihrem Dad übers College reden - das klingt für Whitley nach einem perfekten Sommer. Doch als ihr Vater sie abholt, eröffnet er ihr feierlich, dass er wieder heiraten wird. Was Whitley nicht ahnt: Der Sohn von Sylvia, die Verlobte ihres Vaters, ist Whitleys One-Night-Stand von der Highschool-Abschluss-Party ... Whitley scheint auf den ersten Blick eine junge Frau zu sein, die das Leben in vollen Zügen genießt und keine Sorgen hat. Doch bei genauerem Hinschauen merkt man, dass ihr Alkohol- und Partyexzesse ein Schrei nach Aufmerksamkeit sind. Ihre Mutter ist nach Jahren immer noch mit der Scheidung von Whitleys Vater beschäftigt und kümmert sich kaum um ihre Tochter, weil sie sich lieber in Selbstmitleid suhlt. Der Vater, der ein regional bekannter Journalist ist, führt ein sorgloses Leben und verhält sich Whitley gegenüber eher wie ein guter Freund und nicht wie ein Vater. Nathan, Sylvias Sohn und Whitleys One-Night-Stand, ist das genaue Gegenteil von Whitley. Er ist besonnen und ein wundervoller Mensch, der immer ein offenes Ohr für einen hat. Toll fand ich, dass er weder der klassische Nerd, noch die typische Sportskanone ist. In ihm verbinden sich mehrere Eigenschaften, sodass er in keine Schublade passt. Die Nebencharaktere waren wundervoll ausgearbeitet. Ob Whitleys zukünftigen Stiefgeschwister, ihre Eltern oder andere Figuren, die Autorin hat in jede Figur so viel Liebe investiert, dass sie für ein stimmiges Gesamtbild sorgen. Der Schreibstil hat mir seht gut gefallen, da er flüssig, angenehm und leicht ist. Feinfühlig und aufmerksam verarbeitet Kody Keplinger in "Lemon Summer" das Thema Scheidung, was heutzutage sehr viele Kinder und junge Erwachsene anspricht. Zwar bin ich selbst kein Scheidungskind, allerdings finde ich es großartig, wie die Thematik angegangen wird. Das Hin- und Hergerissensein zwischen zwei Parteien und das Buhlen um die Aufmerksamkeit der Eltern wurde absolut authentisch und realistisch dargestellt. Man fühlt mit Whitley mit, aus deren Sicht das gesamte Buch verfasst ist. So kann man auch ihre Entwicklung, die etwas schlagartig und schnell vonstatten geht, nachvollziehen und sich in sie hineinversetzten. Zugegeben, genau das war oftmals herausfordernd, da man sehr mit ihr mitleidet und mitfühlt. Gerade was ihre Eltern angeht, war ich oft fassungslos. Geht man so mit seiner 18-jährigen Tochter um? Gerade die Tatsache, dass dies heutzutage so öfters vorkommt, als man glaubt, hat mich ganz schön mitgenommen. "Lemon Summer" von Kody Keplinger ist ein wundervoller und emotionaler Roman, der die Trennung von Eltern thematisiert und aufarbeitet.

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"Lemon Summer" war das erste Buch, was mir vom Bloggerportal zugesandt wurde. Deshalb habe ich mich natürlich um so mehr darauf gefreut es zu lesen. Besonders weil Kody Keplinger auch "Von wegen Liebe" geschrieben hat. Ich habe das Buch bisher leider noch nicht gelesen, aber die Verfilmung ("DUFF") davon gesehen und geliebt. Das Cover hat bei mir wirklich die Lust zum Lesen erweckt. Ich hatte total Lust auf eine prickelnde Teenie-Lovestory. Aber das Buch war noch mehr als das. Die Handlung beginnt direkt nach Whitleys One-Night-Stand. Damit bekommt man gleich ein ganz bestimmtes Bild von der Protagonistin, was sich im Laufe der Geschichte noch verändert. Whitley hat kein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Sie kann einfach nicht richtig mit ihr reden. Viel lieber geht sie zu ihrem Vater. Den sieht sie aber immer nur in den Sommerferien. Die sind in den USA allerdings deutlich länger als bei uns, weshalb sie immer für mehrere Monate zu ihm fährt. Ihr Vater ist für Whitley nicht wirklich ein Elternteil, sondern mehr wie ein Kumpel. Schnell wird einem klar, warum Whitley so ist wie sie ist. Sie musste schon viel erleben und es gibt einige Dinge, die ihr immer gefehlt haben. Als ihr Vater sie wieder einmal über die Sommerferien zu sich holen will, ist alles anders als sonst. Whitley freut sich schon auf die sorgenfreie Zeit weg von ihrer Mutter. Aber ihr Vater hält eine Überraschung parat. So geht es nicht in das Apartment, das Whitley so gut kennt und als ein Zuhause ansieht, sondern in ein kleines Dorf, wo die neue Familie ihres Vaters auf sie wartet. Whitleys Dad hatte immer nur eine Freundin nach der Anderen, mit keiner war es ihm wirklich ernst. Aber Sylvia ist anders, sie hat Whitleys Vater verändert. Whitley fühlt sich von ihm vernachlässigt, weil er immer nur Augen für seine "neue Familie" hat. Als Scheidungskind kann ich bestätigen, das die Autorin die Situation sehr authentisch rübergebracht hat. "Lemon Summer" ist aber nicht nur eine Familiengeschichte, sondern auch eine Liebesgeschichte. Ihr One-Night-Stand von Beginn entpuppt sich als Whitleys neuer Stiefbruder. Und auch er ist ganz anders, als man am Anfang dachte. Nathan ist das, was man allgemeinhin als Nerd bezeichnen würde. Außerdem ist seine Familie für ihn das wichtigste. Besonders seine Schwester Bailey will er immer beschützen. Er versucht auch für Whitley da zu sein und ihr zu helfen. Nathan war ein sehr sympathischer Charakter, der es sehr schnell auf meine imaginäre "Bookboyfriend- Liste" geschafft hat. Die Beziehung zwischen Nathan und Whitley hat ihre Hochs und Tiefs und die beiden stehen viel gemeinsam durch. "Lemon Summer" hat mir sehr gut gefallen. Auch weil die Autorin einige Easter Eggs zu ihrem vorherigen Buch eingebaut hat. Diese versteht man aber auch, wenn man nur den Film dazu gesehen hat. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Es fiel mir wirklich schwer es wieder aus der Hand zu legen. Auch die Kapitellänge war sehr angenehm. Ich bin immer wieder in diese "nur noch ein Kapitel"- Endlosschleife abgerutscht. Bewertung Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe an vielen stellen sehr gut mit der Protagonistin mitfühlen können und fand auch ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich kann "Lemon Summer" nur weiterempfehlen! Deshalb gibt es von mir 5 von 5 Sternen.

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Auch hier fand ich das Cover wunderschön, sommerlich gestaltet. Der Titel hat meine Neugierde geweckt und mich auch nicht enttäuscht. Ich finde, wenn man um die Ecke denkt, hat er einen super Bezug zu der Story. Kody Keplinger schrieb die Geschichte aus der Ich Perspektive in der Vergangenheit. Es hat mir geholfen mich in dieses Buch hineinzuversetzen und hatte alles so einen realen Effekt auf mich, als wenn der Film vor meinem inneren Auge lief. Die gesamte Story fand ich wunderschön und vor Allem unerwartet gestaltet. Besonders schön fand ich hier die Gestaltung des SMS Verkehrs in einer anderen Schriftform und die Zitronen, die einen Zeitsprung symbolisierten. Whitney hat mir besonders gut gefallen. Sie hatte eine sehr aufbrausende Art an sich. Besonders gelungen fand ich auch, dass sie Partygirl ist und das rüberbringen der Dramatik. Nathan fand ich von Anfang an sympathisch. Schon zu Beginn machte eher auf mich einen süßen und unerfahrenen Eindruck. Mein absoluter Lieblingsprotagonist war jedoch Harrison. Seine Ausdrucksweise war einfach so typisch für sein Ich. Da ich momentan auch die Serie „Orphan Black“ schaue, konnte ich mir seine Gestik und Mimik genauestens Vorstellen und musste immer wieder schmunzeln, weil ich seine Ausdrucksweise einfach so knuffig fand. Sein ganzes Verhalten gegenüber Whitley war einfach knuffig. Ich fand es wunderschön wie die Freundschaft zu ihnen aufgebaut wurde und er durch und durch zu ihr gehalten hat. Besonders schön fand ich die Dramatik die in diesem Buch thematisiert wurden. Es hatte einen Bezug zur Realität und meiner Meinung sind es Themen, die täglich passieren. Nach dem Klappentext, und bereits gelesenen Rezensionen, hatte ich mit allem gerechnet und war dann doch überrascht wie falsch ich gelegen hatte und erstaunt, was in diesem Buch alles verarbeitet wurde und wo die Haupt Protagonisten durchmusste. Am Ende war ich leider ein wenig enttäuscht. Das was dort passiert fand ich gut, jedoch hätte ich mir die Szenen ein wenig länger gewünscht.

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Heute möchte ich euch gerne das Buch „Lemon Summer“ vorstellen. Ich habe wie immer versucht die Rezension so spoilerfrei wie möglich zu schreiben 🙂 Das wird nicht mein letztes gelesenes Buch von Kody Keplinger sein. Meinung: Ich wusste eigentlich gar nicht, dass es schon eine Art Vorgängerband gibt – „Von wegen Liebe“. Bin aber noch vor meinem Lesestart durch Zufall darauf gestoßen, weil es eine Verfilmung davon gibt „The Duff“, den ich schon gesehen hatte. Es ist aber nicht ein unbedingtes Muss, dieses Buch gelesen zu haben. Die Protagonisten haben in der neuen Geschichte keinen besonderen Part. Zur Geschichte selbst: Der Schreibstil gefällt mir gut, es eine richtige Sommergeschichte, die zu unserem Sommersonnenwetter sehr gut passt.. Die Hauptpersonen sind ihrem Alter gerecht sehr lebensecht dargestellt – Parties, Freunde, Alkohol, troubles mit den Eltern und natürlich LIEBE. Ihre Sommerferien verbringt Whitley immer bei ihrem geschiedenen Vater, der aber eine neue Freundin hat – eine böse Überraschung. Besonders weil es nicht nur die neue Frau im Leben ihres Vaters gibt, sondern auch noch deren zwei Kinder, die auch bei Whitleys Dad im neuen Haus wohnen. Und Whitley ist nicht mehr Dad’s Mittelpunkt. Der Sommer scheint ein Fiasko so werden. Whitley ist anfangs sehr egoistisch und unmöglich im Verhalten der neuen Familie gegenüber, sie hat auch nur oberflächliche Freunde und ist eher ein Einzelgänger. Doch in ihrem Sommerdomizil gibt es nicht viele Möglichkeiten, um Abends auszugehen und so lernt das junge Mädchen Harrisson kennen, der zu einem ihrer besten Freunde wird. Ein sehr liebenswerter Typ! Auch die beiden „Stiefgeschwister“ Nathan und Bailey sind sehr gut beschrieben, alle haben ihre eigenen Probleme, und doch wieder Gemeinsamkeiten. Nathan hat mir durch seine nerdige aber trotzdem beschützende Art sehr gefallen. Das erkennt Whitley auch schön langsam. Es ist ein Sommer, der Whitley verändern wird. Die Freundlichkeit und Zuneigung ihrer „Stiefmutter“, die Zusammengehörigkeit mit Nathan und Bailey, die neuen Freunde – Whitley, die eigensinnige, egozentrische Göre verändert sich sehr zum Positiven. Zitat: „Die meisten Mädchen werden einfach nur total albern, wenn sie betrunken sind, was manche Typen wahrscheinlich süß finden, aber ich nicht. Du bist nicht so gewesen – du hast so … echt gewirkt.“ – Seite 227 Fazit: Eine Sommer- und Liebesgeschichte, die leicht zu lesen ist und großen Spaß macht. Als Sommerlektüre unbedingt empfehlenswert!

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Cover: Wirklich süß! Schön sommerlich und passend zum Titel! Das Cover spiegelt wunderbar die Atmosphäre der Geschichte wieder. Die Titelauswahl finde ich jedoch fragwürdig, da passt der Originaltitel besser. Handlung: Whitley verbringt jeden Sommer bei ihrem Vater. Doch diesen Sommer ist alles anders, denn ihr Vater will neu heiraten. Seine Zukünftige bringt gleich zwei Kinder in die Ehe und ihr Sohn Nathan entpuppt sich als Whitleys letzter One- Night Stand. Peinlich! Meinung: Endlich ein neues Buch von Kody Keplinger! Ich habe „Von wegen Liebe“ von ihr geliebt und mich sehr auf dieses neue Buch von ihr gefreut. Der Schreibstil ist sehr simpel und locker zu lesen. Das Buch ist perfekt für einen warm-heißen Sommertag! Anfangs dachte ich, es wäre eine süße Lovestory, doch die Liebe spielt hier nicht die Hauptrolle, sondern das Thema „Familie“. Überwiegend geht es um die neue Situation in der sich Whit und ihr Vater befinden. Mit ihrer Mutter kann Whitley nicht gut reden, lebt von einer Party zur nächsten und lässt nichts anbrennen. Zu ihrem Vater hatte sie immer eine eher Kumpel- Beziehung, doch als sie Teil seiner neuen Familie werden soll, merkt sie, dass diese lockere Beziehung zu ihrem Vater nie so toll war, wie sie geglaubt hat. Es geht hier im Buch darum wie die ganze Familie zueinander findet und Whitley erwachsen wird, ihr Leben in den Griff bekommt. Obwohl das Thema nicht ganz so einfach ist und ziemlich viel Drama in die Story bring, ist dieses Buch definitiv was nettes und erfrischendes für Zwischendurch, im Sommer. Es gibt viele Partys, Pools und Sommerflirts. Ich fand es durchweg spannend. Whitley war wie auch die Protagonistin aus Kodys letztem Buch, ein wenig pessimistisch du zynisch. Nathan war der nette, süße Nerd von nebenan. Der Nerd, der zusätzlich noch unheimlich heiß sein soll, war mir ein Dorn im Auge. Ich hab nichts gegen nette Kerle, aber Nathan war mir zu „glatt“ einfach der perfekte junge Mann, der sich alles gefallen ließ. Kurz gesagt, er war langweilig. Somit konnte mich die „Lovestory“ nicht überzeugen, aber der Rest des Buches hat mir sehr gut gefallen. Innerhalb 2 Sommertagen hatte ich es durch! Es ist einfach super für den Sommer, für Zwischendurch!

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Die Geschichte wird aus der Sicht unserer Protagonistin Whitley geschildert. Der Schreibstil ist angenehm. Schnell lesbar, aber dem Thema entsprechend, also sowohl dem locker leichten Sommerfeeling, als auch den Familienproblemen. Nur den deutschen Titel verstehe ich nicht recht. Mit Zitronen hatte das ganze nicht viel zu tun. Man kann es höchstens als Sinnbild für den süß-sauren Sommer ansehen. Die Charaktere waren der Geschichte angemessen & hatten auch genug Charakterisierung. Sie waren alle passend für ihre Rolle. Sie haben sich auch alle gut entwickelt. Dementsprechend waren die Charaktere eigentlich gut. Trotzdem hatte ich Probleme mit dem Verhalten der Protagonistin. Ich weiß, dass sie genau so sein soll, um sich so entwickeln zu können wie vorgesehen, aber deswegen muss ich es ja nicht gut finden oder kann trotzdem meine Probleme mit ihr haben. Für meinen Geschmack war sie einfach zu egoistisch, grundlos gemein, gedankenlos & hat viel zu viel Alkohol getrunken (für ein 18 jähriges Mädchen in den USA muss man noch dazu sagen). Ich konnte mich oft zu Beginn nicht mit ihr identifizieren & war manchmal regelrecht genervt. Sie hat ja eigentlich selbst erkannt, dass ihr Verhalten nicht richtig ist & ihr nicht weiter hilft, aber trotzdem hat sie es immer wieder getan. Vor allem hat sie sich ihrer neuen Stiefmutter gegenüber teilweise unmöglich benommen, obwohl sie wusste, dass diese nichts für ihre Probleme konnte & obwohl diese alles versucht hat, damit Whitley sich wohlfühlt. In ihrem vernachlässigten Teeniehirn ergibt das Ganze sicherlich Sinn & ich konnte es auch verstehen, dass sie sich so fühlte, aber für meinen Geschmack hat sie es manchmal etwas übertrieben & ihre Wut gegen die falschen Leute gerichtet. Die Entwicklung hätte ich mir auch gradueller gewünscht. Es war mir teilweise zu schnell & alles auf einen Schlag in relativ kurzer Zeit. Vor allem dafür, dass sie dieses Verhalten vorher schon Jahre lange gezeigt hatte. Aber so schlimm fand ich das nicht. Es war nur eine Randnotiz. Besonders mochte ich Whitleys schwulen besten Freund Harrisson. Der war etwas klischeehaft, aber dadurch auch witzig. Er war eine sinnvolle Ergänzung zu der ganzen Familiengeschichte. Übrigens trifft man hier die Protagonisten aus „Von wegen Liebe“ („The Duff“) wieder. Sie haben zwar nur einen kurzen Auftritt, aber es war schön wieder etwas über sie zu lesen. Wer die beiden nicht kennt, wird aber hier nicht vor den Kopf gestoßen. Dann versteht man den Cameo vielleicht nicht, aber es sind halt dann normale Randcharaktere. Die Handlung hatte einen roten Pfaden, aber hat sich auch, wie typisch für das Genre ist, von Tag zu Tag gehangelt. Trotzdem gab es quasi ein Ziel. Es ging vor allem um die Charakterentwicklung & die Beziehungen zwischen den Charakteren. Das & die Probleme der Familie waren auch das wichtig in dieser Geschichte. Sie enthält übrigens weniger Liebesgeschichte als der Klappentext verspricht. Diese war schon enthalten & auch niedlich, aber hat eine relativ kleine Rolle gespielt. Es ging, wie gesagt, viel mehr um Whitleys Entwicklung & ihre Familienprobleme. Solche Probleme haben sicherlich viele Teenager, weshalb ich es als realistisch empfunden habe. Da konnte ich gegen Ende auch mit fiebern & hab Whitleys Gefühle mit empfunden. Fazit: Abgesehen von der minimalen Liebesgeschichte & dem teilweise unmöglichem Verhalten der Protagonistin, was aber Sinn in der Geschichte ergeben hat & auch so sein musste für die weitere Entwicklung, habe ich das Buch sehr gern & wirklich schnell gelesen. Deshalb habe ich 4 Sterne vergeben.

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>> gekürzte Rezension << . Titel: Lemon Summer Autor: Kody Keplinger Verlag: cbt Verlag Seitenanzahl: 345 Seiten Preis: 9.99€ [D] Bewertung: 4,5/5 ⭐ . Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! . Eigene Meinung: 👑 Whitley ist zu Anfang noch ein richtiges Partygirl und wenn es nach ihr ginge könnte es nie genug Möglichkeiten zum feiern geben. Doch nach und nach passieren einige Dinge und ihre Einstellung ändert sich komplett. Vorher war sie das Gegenteil eines Vorbildes für ihre kleine Halbschwester, zum Ende hin wird sie jedoch ein richtig tolles Vorbild. Ihr Leben hat sich zwar komplett verändert aber sie ist definitiv ein viel besserer Mensch geworden. Die Story hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich mochte es einfach, wie die Geschichte so ihren Lauf nahm. Jedoch muss ich sagen, dass ich mich über einige Dinge total geärgert habe. Beispielsweise waren einige Personen sehr ungerecht und verletzend und ich kann einfach nicht verstehen, wie Whitley dies so hin nehmen konnte, denn an ihrer Stelle wäre ich schon bei der ersten schlimmen Situation sofort in Tränen ausgebrochen. Jedoch gab es Charakter wie Nathan, Harrison oder auch Bailey die mir super gut gefallen haben. Ich fand es schön wie sich die Beziehungen zu ihnen entwickelte und es war toll wie sie immer auf Whitleys Seite waren, egal was auch passierte. Das Ende des Buches hatte für mich das perfektes Happy End. Alles hat sich zum guten gewendet und man blieb nicht mit offenen Fragen zurück, wie es bei vielen anderen Büchern öfters mal der Fall ist. Insgesamt ist es für mich eine perfekte Sommergeschichte! . Inhalt: ✨ Die Liebe findet dich, wo du auch steckst Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

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