Leserstimmen zu
Lemon Summer

Kody Keplinger

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Die Geschichte wird aus der Sicht unserer Protagonistin Whitley geschildert. Der Schreibstil ist angenehm. Schnell lesbar, aber dem Thema entsprechend, also sowohl dem locker leichten Sommerfeeling, als auch den Familienproblemen. Nur den deutschen Titel verstehe ich nicht recht. Mit Zitronen hatte das ganze nicht viel zu tun. Man kann es höchstens als Sinnbild für den süß-sauren Sommer ansehen. Die Charaktere waren der Geschichte angemessen & hatten auch genug Charakterisierung. Sie waren alle passend für ihre Rolle. Sie haben sich auch alle gut entwickelt. Dementsprechend waren die Charaktere eigentlich gut. Trotzdem hatte ich Probleme mit dem Verhalten der Protagonistin. Ich weiß, dass sie genau so sein soll, um sich so entwickeln zu können wie vorgesehen, aber deswegen muss ich es ja nicht gut finden oder kann trotzdem meine Probleme mit ihr haben. Für meinen Geschmack war sie einfach zu egoistisch, grundlos gemein, gedankenlos & hat viel zu viel Alkohol getrunken (für ein 18 jähriges Mädchen in den USA muss man noch dazu sagen). Ich konnte mich oft zu Beginn nicht mit ihr identifizieren & war manchmal regelrecht genervt. Sie hat ja eigentlich selbst erkannt, dass ihr Verhalten nicht richtig ist & ihr nicht weiter hilft, aber trotzdem hat sie es immer wieder getan. Vor allem hat sie sich ihrer neuen Stiefmutter gegenüber teilweise unmöglich benommen, obwohl sie wusste, dass diese nichts für ihre Probleme konnte & obwohl diese alles versucht hat, damit Whitley sich wohlfühlt. In ihrem vernachlässigten Teeniehirn ergibt das Ganze sicherlich Sinn & ich konnte es auch verstehen, dass sie sich so fühlte, aber für meinen Geschmack hat sie es manchmal etwas übertrieben & ihre Wut gegen die falschen Leute gerichtet. Die Entwicklung hätte ich mir auch gradueller gewünscht. Es war mir teilweise zu schnell & alles auf einen Schlag in relativ kurzer Zeit. Vor allem dafür, dass sie dieses Verhalten vorher schon Jahre lange gezeigt hatte. Aber so schlimm fand ich das nicht. Es war nur eine Randnotiz. Besonders mochte ich Whitleys schwulen besten Freund Harrisson. Der war etwas klischeehaft, aber dadurch auch witzig. Er war eine sinnvolle Ergänzung zu der ganzen Familiengeschichte. Übrigens trifft man hier die Protagonisten aus „Von wegen Liebe“ („The Duff“) wieder. Sie haben zwar nur einen kurzen Auftritt, aber es war schön wieder etwas über sie zu lesen. Wer die beiden nicht kennt, wird aber hier nicht vor den Kopf gestoßen. Dann versteht man den Cameo vielleicht nicht, aber es sind halt dann normale Randcharaktere. Die Handlung hatte einen roten Pfaden, aber hat sich auch, wie typisch für das Genre ist, von Tag zu Tag gehangelt. Trotzdem gab es quasi ein Ziel. Es ging vor allem um die Charakterentwicklung & die Beziehungen zwischen den Charakteren. Das & die Probleme der Familie waren auch das wichtig in dieser Geschichte. Sie enthält übrigens weniger Liebesgeschichte als der Klappentext verspricht. Diese war schon enthalten & auch niedlich, aber hat eine relativ kleine Rolle gespielt. Es ging, wie gesagt, viel mehr um Whitleys Entwicklung & ihre Familienprobleme. Solche Probleme haben sicherlich viele Teenager, weshalb ich es als realistisch empfunden habe. Da konnte ich gegen Ende auch mit fiebern & hab Whitleys Gefühle mit empfunden. Fazit: Abgesehen von der minimalen Liebesgeschichte & dem teilweise unmöglichem Verhalten der Protagonistin, was aber Sinn in der Geschichte ergeben hat & auch so sein musste für die weitere Entwicklung, habe ich das Buch sehr gern & wirklich schnell gelesen. Deshalb habe ich 4 Sterne vergeben.

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>> gekürzte Rezension << . Titel: Lemon Summer Autor: Kody Keplinger Verlag: cbt Verlag Seitenanzahl: 345 Seiten Preis: 9.99€ [D] Bewertung: 4,5/5 ⭐ . Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! . Eigene Meinung: 👑 Whitley ist zu Anfang noch ein richtiges Partygirl und wenn es nach ihr ginge könnte es nie genug Möglichkeiten zum feiern geben. Doch nach und nach passieren einige Dinge und ihre Einstellung ändert sich komplett. Vorher war sie das Gegenteil eines Vorbildes für ihre kleine Halbschwester, zum Ende hin wird sie jedoch ein richtig tolles Vorbild. Ihr Leben hat sich zwar komplett verändert aber sie ist definitiv ein viel besserer Mensch geworden. Die Story hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich mochte es einfach, wie die Geschichte so ihren Lauf nahm. Jedoch muss ich sagen, dass ich mich über einige Dinge total geärgert habe. Beispielsweise waren einige Personen sehr ungerecht und verletzend und ich kann einfach nicht verstehen, wie Whitley dies so hin nehmen konnte, denn an ihrer Stelle wäre ich schon bei der ersten schlimmen Situation sofort in Tränen ausgebrochen. Jedoch gab es Charakter wie Nathan, Harrison oder auch Bailey die mir super gut gefallen haben. Ich fand es schön wie sich die Beziehungen zu ihnen entwickelte und es war toll wie sie immer auf Whitleys Seite waren, egal was auch passierte. Das Ende des Buches hatte für mich das perfektes Happy End. Alles hat sich zum guten gewendet und man blieb nicht mit offenen Fragen zurück, wie es bei vielen anderen Büchern öfters mal der Fall ist. Insgesamt ist es für mich eine perfekte Sommergeschichte! . Inhalt: ✨ Die Liebe findet dich, wo du auch steckst Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

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Erstmal ein großes Dankeschön an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, dies nimmt jedoch keinen Einfluss auf meine objektive Meinung. Nachdem ich "Von wegen Liebe" auf den der Film "Duff - Hast du keine bist du eine" beruht gelesen und toll fand, musste ich auch dieses Buch unbedingt lesen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und die Charaktere sehr autenthisch gezeichnet. Dabei geht Kody Keplinger sehr einfühlsam auf das Theme der Trennung der Eltern und neuen Lebenspartnern ein. Mir ging es jedenfalls so, als Scheidungskind. Whitley fand ich total sympathisch auch wenn ich nicht alles gut geheißen habe was sie getan hat. Dennoch agierte sie für mich für ihre Situation und ihr alter sehr autenthisch und ich konnte mich direkt in sie reinversetzen. Oftmals habe ich mitgefühlt und mitgelitten und immer wieder war ich zu Tränen gerührt weil mir die Geschichte einfach so nah gegangen ist. Die ganze Rebellion und das nicht vorbildliche Verhalten immer wieder kam mir sehr bekannt vor. Auch das Gefühl des ausgeschlossen seins. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, wird reifer - ja erwachsener und fängt an sich und ihr Verhalten zu hinterfragen. Auch dank Nathan - Nate, der sie immer wieder in ihre Schranken gewiesen hat. Schnell merkt Sie, dass ihre Stiefmutter nicht die böse Hexe ist wie sie es gern hätte und merkt gar nicht dass sie sie die neue Familie ihres Vaters bald ins Herz schließt. Immer wieder fällt sie in ihr altes Verhalten zurück, benimmt sich unmöglich und findet dann trotzdem einen Weg sich zu entschuldigen. Nate fand ich einfach toll. Hat er sich immer wieder um Whtiley bemüht und ihr versucht alles einfacher zu machen. Außerdem war es erfrischend dass er mal nicht der begehrte Badboy war - sondern ein liebenswürdiger Nerd.. Auch die Nebencharaktere wie Harrison, Whitleys Stiefmom (sehr sympathische herzliche Frau), ihre Eltern, Nates kleine Schwester und ihr Bruder sorgten für ein stimmiges abgerundetes Gesamtbild. Ebenfalls sehr postiv fand ich, dass Wes & Bianca auch hier wieder aufgetaucht sind und man wieder etwas von den Beiden lesen konnte. Nachdem der Sommer also doch eher bitter für sie angefangen hat, ändert sich dies im Laufe der Zeit und Whitley sucht Wege herauszufinden wer sie ist und wo sie hin will. Sie sieht ihren Vater bald in einem anderem Licht nachdem einige Details ans Licht gekommen sind und lässt ihn nicht mehr auf dem Podest was sie für ihn hatte stehen. Aber nicht nur sie macht eine Wandlung - auch ihre Eltern und das war wirklich sehr herzergreifend. Für mich eine tolle Geschichte die ans Herz geht und berührt mit tollen Charakteren! Von mir ganz klare Lese- & Kaufempfehlung!

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Buch: Lemon Summer Autor/in: Kody Keplinher Preis: 9.99€ Verlag: cbt/ Rezensionsexemplar vom Bloggerportal Klappentext: Endlich Sommerferien! Endlich Zeit mit ihrem Dad verbringen. Doch was für Whitley sonst die beste Zeit des Jahres war, gerät diesmal zum reinsten Albtraum. Denn ihr Dad- Überraschung!- hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitley heißer Flirt von der Abschlussparty entpuppt. Weil Gefühle aber so garnicht ihr Ding sind, versucht Whitley sich abzulenken und ihm aus den Weg zu gehen. Dabei übersieht sie fast die guten direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt... Meinung: Zuerst: Guckt euch mal dieses tolle Cover an😍Und herzlichen Dank an das Bloggerportal und den cbt - Verlag dafür 😊Ich muss sagen ganz am Anfang war ich misstrauisch, wegen den ganzen Sachen die hier die Protagonistin Whitley trieb und wie sie sich verhalten hat. Doch nach ein paar Seiten wurde mir klar, dass dies einen bestimmten Grund hatte. Das Buch wurde somit etwas tiefgründiger und am Ende konnte ich die Tränen einfach nicht zurück halten! Auch oft zwischendurch musst ich lachen oder stand kurz vor den Tränen, manchmal sogar beide gleichzeitig, denn das Buch hat mich echt berührt.😶 Fazit: Ich kann das Buch echt nur empfehlen, voralldingen wenn man ein sommerliches Buch braucht, denn dies hier schreit förmlich nach Sommer😂 Insgesamt: 5/5🌟🌟🌟🌟🌟

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Whitley verbringt die Sommerferien immer bei ihrem Dad, darauf freut sie sich schon ewig. Doch dieses Jahr ist alles anders. Auf der Fahrt erfährt sie dass ihr Dad umgezogen ist und als sie vor dem neuen Haus ankommt, wartet die nächste Überraschung. Ihr Dad hat eine neue Freundin und will heiraten. Doch das schlimmste kommt erst noch, der Sohn seiner neuen Freundin ist ausgerechnet der One-Night Stand von Whitleys Abschlussfeier. Whitley hofft das ihr Dad trotzdem noch genug Zeit für sie hat, doch der scheint sich mehr für seine neue Familie zu interessieren und so tut Whitley das was sie am besten kann, sie stürzt sich ins Partyleben. Whitley ist eine Einzelgängerin, auf der Highschool hatte sie keine Freunde. Sie geht gern auf Partys und flirtet mit Jungs. So landet sich auch bei der Abschlussfeier mit Nathan im Bett. Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden warum Whitley nur Party machen, doch je mehr man liest desto deutlicher wird warum das so ist. In Harrison findet Whitley einen guten Freund, der einfach nicht locker lässt und für sie das ist. Und das tut Whitley einfach gut. Nathan ist unglaublich nett und versucht Whitley so gut es geht zu unterstützen. Er möchte das sie sich in ihrer neuen Familie wohl fühlt, auch wenn das erste wiedersehen der beiden nicht so wirklich gut lief. Doch beide haben sich darauf geeinigt die gemeinsame Nacht zu vergessen. Nathan mochte ich recht schnell und es war dann auch interessant seine Geschichte zu erfahren. Bailey ist Nathans Schwester und am Anfang ging sie sowohl mit als auch Whitley gehörig auf die Nerven, doch Bailey schließt man irgendwann einfach in sein Herz. Wer denkt dass es in Lemon Summer nur um die Romanze von Whitley und Nathan geht, der liegt daneben. Denn das Ganze ist nur zweitrangig. Whitley befindet sich plötzlich in der Situation ihren Dad teilen zu müssen und das mit einer ganzen Familie. Außerdem scheint er nie Zeit für sie zu haben, doch anstatt zu reden, flüchtet sie sich in andere Dinge. Ich fand es sehr schade dass ihr Dad so wenig Zeit für sie hatte und ehrlich gesagt habe ich das ab und zu nicht verstanden. Sein Verhalten fand ich wirklich daneben. Der Schreibstil ist locker und leicht, es macht Spaß die Geschichte zu lesen und sie macht Lust auf den Sommer. Fazit: Lemon Summer konnte mich wirklich gut unterhalten, einmal angefangen wollte und konnte ich nicht mehr aufhören und hatte es innerhalb kurzer Zeit durch. Deswegen vergebe ich 5 Sterne.

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Ich muss gleich vorneweg sagen: der Titel und das Cover implizieren, dass dies ein leichter Sommerroman mit Wohlfühlgarantie ist. Stimmt aber nicht. Der Originaltitel lautet "A Midsummers Nightmare" und zeigt damit schon an, dass es keine sommerliche Geschichte zum Wohlfühlen ist. Aber es ist definitiv eine Geschichte zum Fühlen. Wut, Verzweiflung, ...Liebe. Das Buch beginnt damit, dass die Hauptperson Whitley nach einer langen Nacht neben jemandem aufwacht, an den sie sich nicht mehr erinnert - und so schnell wie möglich verschwindet, obwohl sie ihn doch ganz süß findet. Whitley hat mir als Charakter gut gefallen, weil sie dieses Klischee des trinkenden Jugendlichen perfekt darstellt. Sie sucht im Urlaub sofort nach Parties, heißen Typen und möglichst viel Alkohol - ohne dabei auch nur ein bisschen auf andere zu achten. Am Anfang geht sie einem doch schon leicht auf die Nerven (einige Leser können sie bestimmt gar nicht ausstehen) mit diesem egoistischen Verhalten. Whitley ist kein sympathischer, fröhlicher Mensch und mit 18 wirkt sie doch noch sehr in der Pubertät stecken geblieben. Seit sie 14 Jahre alt ist, hat sie eine menge Parties besucht und einiges erlebt - allem voran die Scheidung ihrer Eltern und das Versagen ihrer Mutter. Ihre Mutter ist das komplette Gegenteil eines Kontrollfreaks, da sie mit der Scheidung nicht klarkommt. Jetzt ist Whitley den Sommer über bei ihrem geliebten Vater - bei dem plötzlich auch nichts mehr so läuft wie sie es sich wünscht! Aber zum Glück gibt es Nathan - der mit Whitley am Anfang aber natürlich auch alles andere als zufrieden ist... Ich habe das Buch verschlungen, weil mir Whitley mit ihrer Situation so leidtat, weil ich wirklich gut nachvollziehen konnte, wie sie mit allem umzugehen versucht (definitiv keine Leseempfehlung für Antialkoholiker!) und weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte endet. Man erlebt mit Whitley Hochs und Tiefs, möchte sie manchmal schütteln und anschreien oder sie in die Arme nehmen. Die Nebencharaktere sind mir teilweise sehr ans Herz gewachsen, vor allem Harrison! In diesem Buch wird wirklich ein interessantes Umfeld für diese Hauptfigur erschaffen, die sich in diesem Sommer nicht (nur) mit der ersten Liebe sondern vor allem mit den belastenden Folgen einer Scheidung herumschlagen muss. Ich würde diesem Buch 5/5 Punkte geben, da es wirklich genau meinen Geschmack getroffen hat, allerdings ziehe ich einen Punkt ab, weil Titel und Cover einfach total irreführend sind. Eine Tequila-Flasche auf dem Cover hätte gepasst - sogar zum Titel. Oder gleich "Tequila Summer" nennen.

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So leid es mir auch tut, aber mir gefällt das Cover jetzt nicht ganz so gut, weil ich das grelle Gelb nicht besonders schön finde, aber vor allem aus dem Grund, dass das Cover leider nicht zum Buch passt. Den Titel finde ich übrigens auch nicht sonderlich passend. Man erwartet aufgrund des Covers eine lockere und leichte Sommergeschichte, was dieses Buch aber nicht ist. Klar, das Buch spielt im Sommer, aber es ist nicht locker, sondern gefüllt mit Problemen. Das heißt nicht, dass das Buch schlecht ist, aber das ein anderes Cover einfach besser gepasst hätte. Inhalt: Whitley freut sich riesig auf den Sommer bei ihrem Vater, denn das ist die einzige Zeit, in der sie ihn überhaupt zu Gesicht bekommt, seit ihre Eltern geschieden sind. Doch dieser Sommer ist ganz anders als erwartet, denn ihr Vater ist in Hamilton, einem kleinen Kaff im nirgendwo, mit seiner neuen Verlobten und ihren beiden Kindern gezogen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug für Whitley, entpuppt sich der Sohn, Nathan, auch noch als ihr One Night Stand der letzten Party... Einstieg: Ich habe mit einer leichten Sommergeschichte gerechnet, aber es wird ziemlich schnell klar, dass es in Whitleys Leben so einige Probleme gibt, die alles andere als leicht sind. Dennoch kommt man wirklich schnell in das Buch herein, auch wenn es anders ist als erwartet. Mir hat das Buch wirklich schnell gefallen und ich hatte Spaß beim Lesen und wollte es am liebsten einfach nicht mehr weglegen. Withley ist ein ziemlich vielschichtiges Mädchen, das ihren Charakter erst im Laufe des Buches entfaltet. Man merkt sofort, dass sie ihren Vater liebt, auch wenn er sich nur im Sommer um sie kümmert. Von ihrer Mutter fühlt sie sich nicht beachtet und sie ist durchgängig wütend auf sie, weil sie sich nicht für sie interessiert. Dadurch dass ihre Mutter ihr nicht viel Interesse entgegen bringt, versucht sie ihre Aufmerksamkeit durch alles mögliche auf sich zu lenken und daher entwickelt sie auch eine rebellische Ader, die sich darin zeigt, dass sie oft auf Partys geht und sich dort betrinkt. Sie ist ein Mädchen, das sich eine harte Schale angelegt hat, aber im inneren verletzlich ist. Teilweise ist sie ziemlich impulsiv und wirkt zickig. In solchen Momenten wollte ich ihr dann doch ganz gerne mal meine Meinung sagen. Aber grundsätzlich mochte ich Whitley wirklich gerne und mir hat es auch sehr gut gefallen, dass das ganze Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, denn so kann man ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen und das bei einem solch vielschichtigen Charakter doch sehr wichtig. Sie ist einfach ein Mädchen, was schon viel durchmachen musste und deswegen teilweise auch etwas nüchtern oder gar verbittert wirkt. Nathan oder einfach Nate ist ein wirklich gutaussehender Baseballspieler, hinter dem auch viel mehr steckt, als man zuerst denkt. Auch er ist nämlich ziemlich vielschichtig und konnte mich teilweise echt überraschen. Insgesamt fand ich ihn sehr sympathisch und mochte ihn wirklich gerne. Ich meine, er sieht wirklich gut aus, macht viel Sport, aber ist gleichzeitig ein totaler Nerd, der "Zurück in die Zukunft" mag (Ich mag die Filme auch total gerne!). Was will man also mehr? :) Auch die doch recht enge Beziehung, die er zu seiner Schwester hat, fand ich echt super. Bailey, Nates Schwester, mochte ich auch gerne. Sie ist ein wirklich lebenslustiges, verträumtes und offenes Mädchen. Sie hat Träume und möchte diese auch wahr machen. Sie benimmt sich so wie man sich mit 13 benehmen sollte, denn sie hat einfach Spaß am Leben. Allerdings merkt man auch hier, wie früh Kinder schon von dem Druck gequält werden, einen bestimmten Status zu erreichen. Sie wollen ja schließlich nicht als Außenseiter enden. Die Eltern von Whitley haben in ihrer Erziehung nicht immer alles richtig gemacht und sind beide ziemlich selbstbezogen, weswegen sie ihr Kind ziemlich oft nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt haben, die es allerdings gebraucht hätte, um ein glückliches Leben zu führen. Ich fand, dass sich die Story wirklich interessant angehört, weil ich ja sowieso ein Fan von verbotenen Liebesgeschichten bin. Allerdings steckt hinter dem Buch noch so viel mehr, das man eigentlich nicht erwartet hat. Unter anderem geht es auch noch um Cyber Mobbing und Alkoholmissbrauch, aber es werden noch so viel mehr Themen behandelt. Dadurch regt es insgesamt auch zum Nachdenken an. Das Buch war durchgehend interessant und hat sich gut lesen lassen. Der Schreibstil ist wirklich sehr schön flüssig. Fazit: Hinter dem Buch steckt wirklich so viel mehr, als man zuerst wegen des Titels und Covers vermutet. So viel sei gesagt: Dies ist keine locker, leichte Sommergeschichte, denn es werden so viele wichtige Themen behandelt. Auch Whitley ist ein sehr vielschichtiger Charakter, hinter dem einfach sehr viel steckt. Genauso ist es auch bei Nathan. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Das Buch bleibt durchgehend interessant und lässt sich wirklich gut lesen. Insgesamt kann ich euch das Buch nur empfehlen! Bewertung: 4,5 von 5 Sternen Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars! 

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Aufmerksam war ich auf das Buch durch das Cover geworden. Mir gefällt die Zusammenstellung recht gut, auch wenn es nichts mit dem Inhalt zu tun hat oder sagen wir eher wenig. Der Inhalt war ebenfalls recht amüsant. Allein die Situation zwischen Noah (dem One-Night-Stand) und Whitley beim Kennenlernen in der Familie: Urkomisch! Insgesamt fand ich den Konflikt der sich zwischen den beiden immer anders darstellte interessant gestaltet und ich hatte mit einigen Wendungen auch eher nicht gerechnet, also gleichzeitig auch sehr überraschend. Einzeln waren die Figuren super ausgearbeitet und jede hatte ihren einzelnen Charme. Gerade Withleys neuer bester Freund, von dem ich nicht zu viel verraten möchte, hat mein Herz im Sturm erobert. Wirklich. Ich möchte ihn bitte auch haben. Ebenso fand ich den Konflikt den Withley als Scheidungskind verkörpert richtig gut dargestellt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, das es unglaublich schwierig für die Eltern ist in dieser Zeit den Spagat zwischen Kindern und eigenen Gefühlen zu meistern. Daher war mir die Situation zu 100 Prozent bekannt, als Wihtley plötzlich vor die neue Verlobte gestellt wurde. Es ging bei uns damals nicht so schnell, aber die Gefühle sind die gleichen. Daher finde ich auch, dass hier das Problem von Scheidungskindern richtig gut herausgearbeitet wurde. Es ist eben immer schwer zwischen den beiden Teilen der Familie hin und her zu springen und somit ist Whitleys Verhalten zu Teilen schon gerechtfertigt. Neben der Story hat mir auch der Stil sehr gefallen. Jung, erfrischend und vor allem humorvoll. Ein Buch das man im Nu durchliest, weil es so gut gemacht ist. Das einzige was ich zu kritisieren hätte, ist die Situation zwischen Withley und ihrer neuen "Familie". Ich weiß eben wie schwierig das ist und daher finde ich es ein bisschen unreallistisch, dass sie sich innerhalb weniger Wochen so schnell arrangiert hat. Sonst hat mir alles sehr gut gefallen und für zwischendurch würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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