Leserstimmen zu
Das Spiel - Opfer

Jeff Menapace

"Das Spiel"-Trilogie (1)

(30)
(26)
(7)
(5)
(1)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Die Lamberts sind eine perfekte Familie. Patrick, Amy und ihre Kinder, der vier Jahre alte Caleb und die sechs Jahre alte Carrie, sind auf dem Weg in ein gemeinsames Familienwochende zum abgelegenen Crescent Lake, wo sie bereits von einem älteren, befreundeten Ehepaar erwartet werden. Schon auf dem Weg ins Ferienwochenende treffen sie an einer Tankstelle auf Arty, der sich hinterhältig in einem Gespräch mit Patrick Informationen über die Familie erschleicht. Und somit überbringt Arty seinem Bruder Jim die freudige Nachricht, dass er neue Mitspieler für das nächste Spiel auserkoren hat.  Daraufhin kommt es zu weiteren dubiosen Aufeinandertreffen zwischen Arty, Jim und der Familie Lambert. Vor allem Amy fühlt sich bedroht und überlegt den Ausflug abzubrechen und nach Hause zu fahren, entscheidet sich dann aber doch dagegen. Und so passiert das Unvermeidliche und Jim und Arty treiben ihr Spiel weiter. Hierbei geht es weniger darum, die auserkorenen Opfer zu töten, sondern um Folter und Qualen. Die beiden Brüder machen das, weil es sie amüsiert, das Leid anderer zu beobachten. Es ist schon sehr harter Lesestoff, den man mit diesem Buch bekommt, aber wenn man den Autor kennt und den Klappentext gelesen hat, weiß man schon vorher, auf was man sich einlässt. Detailsreich geht er auf Folterpraktiken an den Spielpartnern von Arty und Jim ein und lässt uns auch an der kranken Gefühlswelt der beiden teilhaben, z.B. wie sie schon als Kinder ihren ersten Mord begangen und was sie dabei fühlten. Der Idee der Geschichte, so grauenhaft wie sie auch ist, ist wirklich gut verarbeitet. Die absolut perfekte Familie Lambert, bei der wirklich alles stimmt. Der fast zu perfekte Ehemann Patrick, die zügellose sexy Ehefrau und gute Mutter Amy und die beiden Kinder, die in dieser perfekten Welt groß werden. Dies alles steht im krassen Kontrast zu dem, was sie erwartet. Seelische und körperliche Schmerzen, die weit über das Vorstellbare hinausgehen. Die Spannung steigert sich stetig, bis sie zum Ende hin teilweise in Entsetzen umschlägt, aber wie gesagt, man weiß, worauf man sich einlässt, wenn man ein solches Buch liest. Wäre man nicht entsetzt, wäre es nicht Jeff Menapace. Und auch am Ende bleibt die Spannung noch, denn man möchte wissen, wie die Geschichte für Familie Lambert ausgeht. Es gab am Anfang einige wenige Momente, in denen ich das Gefühl hätte, dass es sich etwas zog, die verflogen dann aber auch sehr schnell. Das Ende hat mich dann noch mal positiv überrascht, dass es so ausgeht hatte ich nicht vermutet. Fazit Das Buch war genau so, wie ich es erwartet habe. Spannend und grausam. Teilweise gehen die Taten sehr ins Details und, vor allem auch auf Grund der Kinder, an die Nerven. Ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt und empfehle diesen Thriller jedem weiter, der gerne auch mal etwas "härtere" Bücher liest.

Lesen Sie weiter

Wer schon mal einen Horrorfilm geguckt hat, bei dem die Hauptfiguren für einen entspannten Kurzurlaub ins idyllische Hinterland fahren und unterwegs an einer Tankstelle die Bekanntschaft mit einem etwas seltsamen Fremden machen, hört bereits an dieser Stelle vermutlich schon die Alarmglocken laut schrillen – zumal man es bei dem Roman „Das Spiel – Opfer“ von Jeff Menapace wie schon am blutigen Cover mit dem „Heyne Hardcore“-Label erkennbar mit vermeintlich etwas härterer Thrillerkost zu tun bekommt. Familie Lambert, die Protagonisten in diesem ersten Band der „Das Spiel“-Trilogie, sind aber entweder keine großen Grusel-Fans oder einfach nur eher naiver Natur, denn trotz mehrerer Warnzeichen lassen sich Patrick, Amy und ihre beiden Kinder nicht von ihrem Wochenendausflug zu ihrem Ferienhaus am Crescent Lake abbringen und laufen (zumindest für den erfahrenen Thriller-Leser) sehenden Auges in ihr Verderben. Eine Familie, ein idyllisches Ferienhaus und zwei kranke Psychopathen Die Zutaten dieses Romans sind dabei relativ simpel und altbekannt: Man nehme eine typische amerikanische Vorzeige-Familie, bei der Ehefrau und Kinder auch nach Jahren des Zusammenlebens immer noch über die schlechten Witze des Vaters lachen und die beiden Erwachsenen in keiner freien Minute die Finger von einander lassen können, ein malerisches Setting mit einem schicken Haus am See in einer kleinen Ferienhaus-Siedlung im Nirgendwo von Pennsylvania und natürlich die „Bad Guys“, zwei irre Psychopathen, die nur auf unschuldige Opfer wie die Lamberts warten, um ihre unersättliche Mordlust zu stillen. Kurz gesagt: man bekommt das, was man von einem Horror-Thriller im Stil von Richard Laymon, Jack Ketchum und Konsorten erwarten darf. Jeff Menapace macht dabei nicht einmal um die Identität seiner Killer ein Geheimnis, sondern lässt Täter und Opfer bereits auf der zweiten Seite des Buches aufeinandertreffen – und das auf wenig subtile Weise. Ein bewährtes Erfolgsrezept ohne Experimente „Das Spiel – Opfer“ ist folglich nicht gerade der originellste Thriller, funktioniert aber trotz des bekannten Schemas überraschend gut. Obwohl die Karten vom ersten Kapitel an mehr oder weniger offen auf dem Tisch liegen, schafft es der Autor, ein wirklich solides Level an Spannung aufzubauen, welches den Leser durch die Geschichte trägt, obwohl in der ersten Romanhälfte streng genommen gar nicht so viel passiert. Patrick und Amy geben als Protagonisten der guten Seite ebenfalls eine ordentliche Figur ab, wenngleich es selbst im Horror-Genre weitaus glaubwürdigere Charaktere als das sympathische, dauergeile und mit einem an Dummheit grenzenden Maß an Naivität ausgestattete Ehepaar Lambert gibt – aber die Geschichte wäre eben auch schnell vorbei, wenn die Familie nach der unheimlichen Raststätten-Begegnung bereits verängstigt den Heimweg angetreten hätte. Auch die beiden Killer wirken eher klischeehaft, wobei man bei einem solchen Roman aber auch wohl eher keine differenzierte Charakterstudie des Bösen erwartet. Dennoch hat man auch in Büchern dieser Machart schon intelligentere Schurken gesehen, sodass „Das Spiel“ der beiden insgesamt nicht allzu raffiniert ausfällt. Typischer Hinterland-Horror – nicht mehr und nicht weniger Das alles klingt vielleicht nicht allzu euphorisch, trotzdem ist Jeff Menapaces Roman durchaus ein netter, kurzweiliger und stellenweise auch wirklich spannender Zeitvertreib. Wäre „Das Spiel – Opfer“ ein Horrorfilm, würde man dafür zwar wohl nicht unbedingt ins Kino gehen, für einen unterhaltsamen DVD-Abend wäre er aber eine solide Wahl. Wer die Inhaltsbeschreibung des Buches liest, weiß genau, worauf er sich einlässt, und das ist auch genau das, was man bekommt: typischen Hinterland-Horror, den man sich zwischendurch gut zu Gemüte führen und dabei mit den dümmlich-sympathischen Charakteren leicht mitfiebern kann, der aber bei allem Entertainment auch kaum länger in Erinnerung bleiben wird. Insofern sei die Frage erlaubt, ob diese eher simpel gestrickte Idee noch reicht, um zwei weitere Bücher zu füllen – zumal bereits die letzten Kapitel des Trilogie-Auftakts ein wenig überflüssig wirken und die eigentlich bereits abgehandelte Geschichte gefühlt eher unnötig in die Länge ziehen. Allerdings ist die Handlung in sich zu größten Teilen abgeschlossen, sodass man sich hier keinesfalls gleich auf die gesamte Trilogie einlassen muss. Ein letztes Wort noch zum „Härtegrad“ dieses Romans: „Das Spiel – Opfer“ kommt zwar mit dem „Heyne Hardcore“-Etikett, fällt aber nicht unbedingt durch übertriebene Brutalität oder endlose Gewaltorgien auf – da lassen es z.B. Richard Laymon oder Jack Kilborn in ihren Büchern weitaus drastischer eskalieren.

Lesen Sie weiter

Um nicht zu viel des Inhaltes zu verraten, beschränke ich mich hier auf den Klappentext, der mich auf Anhieb davon überzeugte, das Buch lesen zu müssen: Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren … Jeff Menapace hat es geschafft, mich vom ersten Satz an, an das Buch zu fesseln. Er beherrscht den Leser von Anfang an, indem er den Spannungslevel sehr schnell hoch treibt und ihn oben zu halten in der Lage ist, wie nicht viele seiner Kollegen. Diese Hetzjagd trieb mich von Seite zu Seite, hielt immer neue Überraschungen für mich bereit und jedesmal wenn ich dachte, mehr geht nicht mehr, setzte er noch eine Spannungsspitze oben drauf. Menapace hat einen recht einfachen, leicht nachvollziehbaren Schreibstil, der gut tut, wenn man eigentlich in einem Buch Entspannung finden will. Hier jedoch kommt man nicht dazu, sich zu entspannen. Nein, ich überlegte ernsthaft, ob ich jemals wieder irgendwo Urlaub machen möchte, wo nicht zu viel los ist, um den Schutz der anderen zu haben. Getrieben vom hohen Spannungslevel kommt es im letzten Viertel zu einem Showdown, der zwar vorhersehbar, aber nicht weniger spannend war. Diese etwas härtere Art eines Thrillers ist sicherlich nicht für jeden Leser etwas, aber mich hat er mitgerissen. Für zart besaitete Menschen ist er nicht geeignet. Das bin ich nicht, daher bekommt dieses Buch eine 100%ige Empfehlung von mir.

Lesen Sie weiter

Auf Jeff Menapace‘ Trilogieauftakt „Das Spiel: Opfer“ wurde ich vor allem durch den Vergleich mit den Büchern von Richard Laymon, den ich total gerne lese, aufmerksam. Und direkt zu Anfang sei gesagt: Der Vergleich ist auf keinen Fall an den Haaren herbeigezogen. Das zeigte sich für mich vor allem am Schreibstil. Trotz der teils recht harten Kost, liest sich der Text fast von allein. Menapace hat das Talent, so locker und leicht zu schreiben, dass man sich als Leser ganz auf die Geschichte einlassen kann. „Das Spiel: Opfer“ ist eines dieser Bücher, die man sich mehr im Kopfkino ansieht, als sie bewusst zu lesen. Die Story an sich ist ebenso simpel wie beängstigend. Eine Familie – Mutter, Vater, die 6-jährige Tochter und der 4-jährige Sohn – fährt in eine Ferienhaussiedlung. Auf dem Weg treffen sie an einer Tankstelle einen Typ, der kommunikativ und superfreundlich ist – fast schon zu freundlich. Von da an passieren immer seltsamere Dinge. Die Familie wird beobachtet und perfide drangsaliert. Man kann sich schon denken, wer dahintersteckt, ein Psychopath ist und viel Leid auslösen wird. Irgendwie ist das Ganze schon sehr vorhersehbar, aber das sind die meisten Horrorfilme ja auch – wer sich Bücher dieser Art kauft, weiß, womit er in etwa rechnen kann, und kommt bei diesem Buch definitiv auf seine Kosten. Gut gefallen hat mir übrigens der Kampfgeist der Mutter, die sich als äußerst widerstandsfähig und einfallsreich erweist. Hingegen hat mich etwas irritiert, dass die Geschichte nach dem finalen Showdown, nur um einen „Aber was war das…?“-Moment auszulösen, für meinen Geschmack etwas zu lange weitererzählt wurde. Andererseits stellt dies vermutlich einen Minicliffhanger für Band 2 dar. Fazit: Wer auf ein Buch voller Gemeinheit und Gewalt hofft, wird hier bestens bedient – Laymon ist für mich zwar auf diesem Gebiet immer noch unangefochten, aber Menapace ist auf dem richtigen Weg.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: "Das Spiel - Opfer", ist der Auftakt einer Horror - Thriller Trilogie von Jeff Menapace. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen, weil es so spannend und gut geschrieben war. Ich habe das Buch in zwei Tagen verschlungen, was nicht nur an den gut gesetzten Chliffhanger lag, sondern weil man einfach wissen wollte wie nun die krasse Geschichte rund um die Lamberts und die Fannelli Brüder zu Ende geht. Das Spiel das die Fannelli Brüder mit der Familie Lambert spielen ist einfach nur sadistisch und krank. Die beiden Brüder haben keine Skrupel und machen das ganze, wie sie selbst sagen, ohne ersichtlichen Grund, sondern weil es ihnen Spaß Menschen schmerzen zuzufügen. Das Buch ist an manchen Situationen wirklich brutal und krass, das es wirklich auf die Psyche des Menschen geht. Also für Menschen die eher zart besaitet sind würde ich von diesem Buch abraten. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig geschrieben wodurch man nur so durch die Seiten hindurchfliegt. Ich war in kurzer Zeit schon mit dem Buch fertig, weil der Schreibstil einen in den Bann zieht und das Buch einen unfassbaren Sog hat womit man sich nur schwer dem Buch entziehen kann. Amy und Patrick sind sehr gute Eltern die für ihre Kinder Carrie und Caleb nur das beste wollen, obwohl sie schon seit längerem Verheiratet sind merkt man wie sehr sie sich noch lieben als wären sie erst seit ein paar Wochen zusammen. Ihre Liebe und auch ihre Verbundenheit macht sie sehr stark. Die beiden Fannelli Brüder Arty und Jim sind einfach nur kranke Psychopathen die ohne ersichtlichen Grund Menschen entführen und auf das schlimmste misshandeln. Sie haben aber auch eine verletzliche Seite und da bin ich gespannt wie sich die Familienverhältnisse in dem zweiten Buch weiter geht. Der Autor wirft auch Fragen auf die sich darum drehen ob man den schon als "böse" geboren wird oder ob einen das Umfeld "böse" machen lässt. Das hinterfragen fand ich auch sehr interessant. Mein Fazit: Die Spiel Trilogie von Jeff Menapace ist der Auftakt einer brutalen und blutigen und verstörenden Reihe. Für Menschen die zart besaitet sind würde ich von den Buch abraten, weil es an manchen stellen wirklich brutal ist, aber für alle anderen werden mit dem Buch ihren Lese Spaß haben werden. Ich gebe dem Buch 5 - 5 Sterne.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung… Nachdem ich viele „08/15 – Romane“ gelesen hatte, war mein Durst nach schnulzigen Sonnenuntergängen und herzergreifenden Liebeserklärungen wieder einmal gestillt, sodass ich hatte Lust auf etwas völlig anderes verspürte. Während ich mich also durch die Vorschläge für Neuerscheinungen der Thriller und Horrorbücher laß, stieß ich auf dieses Exemplar. Bereits das Cover des Buches war für mich unglaublich spannend und bildet grob gefasst genau das ab, was ich von einem guten Thriller-/Horrorbuch erwarte: viel Blut, düstere Akzente und nervenaufreibende Momente. Der Klappentext ist meiner Meinung ebenfalls grandios ausgestaltet und vermittelt Lust auf mehr. Der Anfang des Buches war leider sehr schleppend und schlicht gestaltet, sodass ich nur schwer in den Thriller hinein gefunden habe. Die Ortswechsel, die man dem auktorialen Erzähler zu verdanken hat, lockerten die Ersten 70 Seiten jedoch etwas auf und ließen erste Rückschlüsse auf den weiteren Verlauf des Buches schließen. An alle Leseliebhaber, die der Verlag „Heyne-Hardcore“ etwas abschreckt, sei folgendes gesagt: Aus meiner Sicht handelt es sich nicht etwa um ein Werk aus dem Horrorgenre, sondern um einen Thriller, den man sehr gut aushalten kann. Jeff Menapace zieht die Handlung dieses Werkes so auf, dass kurz bevor es zu wirklichen ekligen oder schaurigen Handlungen kommt abbricht. Der Leser kann seiner Fantasie freien Lauf lassen und sein Kopfkino individuell abspulen. Natürlich beinhaltet „Das Spiel – Opfer“ auch einige gewagte Passagen, diese können aber sehr gut ausgehalten werden. Aber es gilt: Lesen auf eigene Gefahr! ♥ Trotz einigen Längen, die das Lesen in Teilen etwas anstrengend machten, sagt mir der Plot alles in allem sehr zu und birgt einige sehr gute Spannungsbögen, die gut ausgestaltet wurden. Zum guten Schluss – ein schlichtes „WOW“ beschreibt das Ende es am treffendsten. Ich habe schon lange nicht mehr ein so heimtückisches, auf den nächsten Teil neugierig machendes Ende mehr gelesen. Ich musste erst einmal kurz durchatmen, als ich das Buch zur Seite legte. Ein wahrhaftig perfekter Schluss. Fazit… „Das Spiel – Opfer“ hat mir trotz des schwierigen Startes und zwischenzeitlichen Längen gut gefallen. Die menschlichen Abgründe wurden sehr detailreich herausgearbeitet und die Psyche des menschlichen Individuums gut in den Fokus gestellt. Einen „Pluspunkt“ gibt es hier für das wirklich meisterhafte Ende. Hach ja, die Gene sind nicht immer Schuld… (Wer diesen Satz verstehen möchte, muss dieses Buch definitiv zur Hand nehmen!)

Lesen Sie weiter

Das Cover vermittelt einem bereits vor dem Beginn des Lesens, das es blutig wird. Rückblickend gesehen wurde es zwar blutig, aber nicht übertrieben blutig. Was mir sehr gut an diesem Buch gefallen hat, sind die wirklich kurzen Kapiteln, die die Spannung noch weiter nach oben treiben. Es ist flüssig, anschaulich und sehr gut geschrieben, sodass man bereits nach den ersten Seiten sich im Buch verlieren kann. Die Geschichte selbst ist mal was ganz Neues für mich, die Hintergrundgeschichte ist sehr schön und gut beschrieben, sodass man sich selbst auch in die Geschichte reinversetzen kann. Der Nervenkitzel ist auf jeden Fall gegeben, und bei mir ist es diesem Buch wieder einmal gelungen, mich auch nachts und tagsüber zu beschäftigen. Ein wirklich guter Auftakt für die Trilogie. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil

Lesen Sie weiter

Als ich den Klappentext gelesen habe, hat mich das Buch gleich sehr angesprochen. Ich ging mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch ran und ich glaube das war mein Fehler. Schon von den ersten Seiten an werden wir in das Leben der Familie Lambert eingeführt, Amy, Patrick und deren zwei Kinder, Carrie und Caleb. Die Eltern sind seit Ewigkeiten Zusammen aber trotz allem immer noch total heiß aufeinander. In den ersten 200 Seiten hatte ich das Gefühl, dass ich einen Liebesroman lese mit einigen mysteriösen Vorkommnissen. Der Autor schrieb nur über das Leben dieser Familie und zu viel über das Sexleben von Amy und Patrick. Und die niveaulosen Witze Patricks waren ziemlich nervig, besonders dass sie immer wieder vorkamen und einem einfach ziemlich den Spaß am Lesen verdorben haben. Außerdem, auch nach diesen ersten 200 Seiten Honig und Liebe, konnte mich das Buch nicht fesseln. Ich erhoffte mir, dass das Buch einiges an Fahrt und Spannung aufnehmen würde, aber leider konnte es außer einigen Momenten des Ekels nichts in mir hervorrufen. Ich las mich durch die Seiten, in der Hoffnung, dass es auf der nächsten Seite spannender wird, aber leider konnte mich das Buch bis zum Schluss nicht fesseln und die letzten Seiten habe ich nur noch überflogen. Ich konnte die im Buch beschriebenen Gefühle und auch Geschehnisse nicht wirklich übernehmen. Und vor allem die Tochter, Carrie, schien mir viel zu Intelligent für ihre Alter. Auch der Schreibstill konnte mich nicht wirklich überzeugen, sondern mehr verwirren. Entweder liegt es an der Übersetzung oder einfach an dem Schreibstill von Jeff Menapace. Besonders gestört haben mich diese Sprünge zwischen Charakteren und Geschehnissen, die ich am Anfang gar nicht nachvollziehen konnte und nicht wusste was genau jetzt passiert. Außerdem der Satzbau hat mich oft gestört denn vieles klang sehr seltsam. Meine Hoffnung lag letztendlich auf den bösen Jungs, die als brutale Psychopaten dargestellt wurden, aber grundsätzlich sich nicht wirklich von einen klischeehaften Killer unterscheiden. Auch das viel versprechenden "Spiel" zog sich so ewig hin. Ich las und las und hatte letztendlich das Gefühl, dass ich überhaupt nicht weiter komme. Von meinem ersten Heyne Hardcore Buch habe ich mich leider viel viel mehr versprochen, vielleicht war genau das mein Fehler. Das ich mit so großen Erwartungen rangegangen bin. Aber was man mit dem Buch bekommt ist nichts anderes als eine langweilige, klischeehafte und vor allem unrealistische Geschichte, die überhaupt keinen Grusel- oder Horrorfaktor aufweist. Obwohl die Grundidee viel Potenzial aufweist, rutscht dieses Buch in eine sehr trashige Richtung.

Lesen Sie weiter