Leserstimmen zu
Das Spiel - Rache

Jeff Menapace

"Das Spiel"-Trilogie (2)

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Taschenbuch
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Genauso wie die anderen Teile: total spannend. Man kann wird total ans Buch gefesselt obwohl man manchmal sich die Sachen nicht ausmalen will. Ich bin totaler Fan.

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Die Familie Lambert hat furchtbare Dinge über sich ergehen lassen müssen. Sie wurden gefoltert und kamen nur mit Glück und um Haaresbreite von ihren Peinigern davon, den Fannelli-Brüdern. Bei der damaligen Tat starb einer der beiden, der andere kam nur knapp mit seinem Leben davon. Doch als Besuch an seinem Krankenbett erscheint und ihm Rache an der Familie verspricht, beginnt ein neues Spiel. Die Lamberts müssen ihrem Albtraum ein weiteres Mal entgegenblicken. Ich war vom ersten Teil schon mehr als positiv überrascht und wartete sehnsüchtig auf diesen Teil „Rache“. Da es aber ein Weilchen her war, dass ich den vorherigen Teil gelesen habe, benötigte einige Zeit um mich wieder in die Geschichte einbringen zu können. Doch der Autor frischt im Laufe der Kapitel die damaligen Geschehnisse und wichtigsten Ereignisse auf, um den Lesern einen besseren Einstieg zu gewährleisten und direkt mit dem nächsten Teil anzuknüpfen. Von Anfang an baut die Geschichte an Spannung auf die auch im Laufe der Kapitel nicht abklingt und den Leser mehrmals an die Spitze treibt. Der Autor lässt den Leser sehr lange zittern was die Geschichte und deren Ereignisse angeht, und erreicht somit, dass es schwer wird dieses Buch beiseitezulegen. Bevor ich jetzt wirklich ins Detail gehe und noch etwas verrate, was ihr selber unbedingt lesen solltet, lass ich es hierbei. Ich kann nur sagen, dass ich mich schon auf Mai diesen Jahres freue, um endlich den dritten Teil „Tod“, lesen zu dürfen. Es ist ein wahres Vergnügen dieses Buch zu lesen.

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Meine eigene Meinung: Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da die Blutpfütze und die blutbeschmierten Stiefel nichts Gutes verheißen und die neue Bedrohung, die auf die Familie Lambert wartet, zu spüren ist. Natürlich erwartet den Leser kein literarisches Meisterwerk - das dürfte aber eigentlich auch von Anfang an klar sein. Der Schreibstil von Jeff Menapace ist simpel, schlicht, zum Teil auch etwas vulgär, was allerdings auch zur Geschichte und den perfiden Charakteren passt. Die Geschichte setzt kurze Zeit nach den Geschehnissen am Crescent Lake an. Familie Lambert versucht sich von den schrecklichen Ereignissen zu erholen. Sie ist aber sichtlich gezeichnet, weswegen therapeutische Hilfe in Anspruch genommen wird. Derweil sitzt Arthur "Arty" Fannelli in Haft und wartet darauf, dass der Strafprozess gegen ihn beginnt. Nach dem grausamen Spiel, das er zusammen mit seinem Bruder James gespielt hat, hat Arty erfahren, dass er und sein Bruder, der am Ende des ersten Teils überwältigt und getötet werden konnte, adoptiert wurden. Und es scheint Rettung aus der Vergangenheit zu kommen: Monica, die bis dato unbekannte Schwester der Fannellis, die ebenfalls eine Leidenschaft für perfide Spiele hat und auch adoptiert wurde, setzt alles daran, ihren Bruder zu befreien und die richtige Familie zu vereinen. Gemeinsam mit ihrem leiblichen Vater, den sie vor vielen Jahren aufgespürt hat, möchte sie den Mord an ihrem Bruder James, den sie nie persönlich kennengelernt hat, rächen und macht sich auf die Suche nach den Lamberts, die von dem neuen, bösen Spiel nichts ahnen. Insgesamt kann der zweite Teil das Spannungslevel des ersten Teils nicht ganz halten, da die Lamberts von der Bedrohung, die sie die ganze Zeit umgibt und heimsucht, erst einmal nichts wissen. Es wird also kein Katz-und-Maus-Spiel wie im ersten Teil gespielt, sondern eher unterschwellig ein Rachefeldzug abgezogen. Nur der Leser weiß, welche grausamen Dinge Monica und ihr Vater John treiben (was genau vorgeht, will ich an dieser Stelle gar nicht verraten, um nicht irgendwas vorwegzunehmen) und dass irgendwann ein großer Show-Down kommen wird. Die Spannung ist also die ganze Zeit eher unterschwellig zu spüren und man wartet förmlich darauf, dass die Lamberts merken, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Spannend fand ich aber vor allem die beiden neuen Charaktere John und Monica, da sie beide eine große Leidenschaft für das perfide Spiel haben und wie die beiden Fannelli-Brüder einfach total skrupellos sind und ihren Spaß am Morden haben. Das wird von Anfang an und die ganze Zeit über total klar. Es wird außerdem klar, dass die beiden eine ernsthafte Bedrohung für die Lamberts sind bzw. zu einer großen Gefahr werden können. Ich persönlich fand es etwas schade, dass die Lamberts sofort die richtigen Schlüsse ziehen, als ihnen auf den letzten 100 Seiten deutlich wird, dass etwas nicht stimmt. Außerdem fand ich es schade, dass das Finale, das sich auf den letzten 30 Seiten durchaus spannend gestaltet, dann doch so schnell vorbei war. Fazit: "Das Spiel: Rache" ist eine interessante Fortsetzung, die allerdings spannungstechnisch nicht ganz an den Vorgänger heranreicht. Überzeugen können vor allen Dingen die neuen Charaktere John und Monica, die für die Lamberts zu einer echten Bedrohung werden und zunächst unterschwellig ihren Rachefeldzug abziehen, um den Mord an James Fannelli zu rächen. Dass das Ende dann so schnell abgespult wird, ist schade. Ich bin gespannt, inwiefern der letzte Teil der Trilogie nun überzeugen kann und was für ein Spiel nun gespielt werden könnte. Sterne: 3,5 / 5

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Monica hat gerade einen Auftrag erledigt, in dem sie eine Familie getötet hat. Nach ihrer Tat setzt sie sich aufs Bett und schaltet den TV an. Dort sieht sie einen Bericht der grauenhaften Tat vom Crescent Lake. Als sie die Täter sieht, ist Monica alles klar, denn sie kennt die Täter. Das Buch besteht aus insgesamt 77 Kapiteln. Die Kapitelangabe erfolgt dabei lediglich durch eine Ziffer. Unter dem Kapitel befindet sich manchmal zusätzlich die Angabe von Ort und Zeit, dies hilft beim folgen der Story. Leider sind diese Angabe recht selten, gerade im Falle der Zeitangabe. Gleich zu Beginn des Buches bekommt der Leser einen Teil von Band 1, kurz und knapp zusammengefasst. Weitere Informationen bekommt man auch im Laufe der Story geliefert. Dies hilft dem Leser um die Erinnerungen an Band 1 wieder aufzufrischen. Für Neueinsteiger wird dies jedoch kaum reichen, um die Story voll und ganz zu verstehen, da ist es ratsam Band 1 vorher zu lesen. Dem kundigen Leser fällt sofort auf, das Band 2 das Ende von Band 1 fortsetzt. Leider braucht das Buch dabei sehr lange, um in Fahrt zu kommen. Auch die Action bzw. Brutalität wurde in diesem Band deutlich herabgesetzt und kann nicht mit dem ersten Band mithalten. Am Ende des Buches wird es dann doch noch etwas spannender, leider wird dies aber auch recht kurz abgehandelt. Das Ende jedoch überrascht und weckt Interesse auf den nächsten Band. Cover: Das Cover ist in einem leicht vergilbten Weiß gehalten. Auf der oberen Hälfte des Covers sehen wir einen Gummistiefel, welcher in einer Pfütze aus Blut steht. Unter diesem Bild steht der Titel des Buches, welcher aufgrund seiner Farbe und Größe gut zu sehen ist. Außerdem ist der Titel leicht hervorgehoben (zu ertasten). Der Titel ist dabei der gleiche wie in Band 1, allein der Untertitel (Rache) wurde geändert. Einige Teile des Covers wurden dabei in Hochglanz abgedruckt (Das Blut). Man erkennt deutlich die Analogien zum ersten Band der Trilogie. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die jedoch leider nicht an den ersten Band herankommen kann. Weniger Action und Brutalität sorgen für ein anderes Leseerlebnis, als noch bei Band 1. Von mir gibt es dafür 4/5 Sterne.

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Der zweite Teil der 'Das Spiel'-Trilogie. Leider habe ich dieses Buch um einiges schwächer erlebt als den ersten Teil 'Opfer'. Gleich auf den ersten Seiten hat sich die Beschreibung der neuen Personen etwas zu lange hingezogen, bis überhaupt erst einmal die richtige Spannung aufkommen konnte. Sehr gut finde ich wieder die sehr kurzen Kapitel, die einem dabei helfen, nicht die Übersicht in dem Buch zu verlieren und es auch nicht zu langweilig werden lassen. Die Sprache ist, wie auch im ersten Teil wieder sehr düster und spannend. Auf den letzten 60-70 Seiten fand ich das Buch wieder so gut wie seinen Vorgänger, da es auf den letzten Seiten durchweg spannend blieb. Ich bin gespannt auf den letzten Teil, da man das Gefühl hatte, dass die Geschichte nach diesem Teil abgeschlossen ist.

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Eines kann ich gleich vorweg sagen, wie auch schon der Vorgänger, ist Rache von Jeff Menapace nichts für schwache Nerven. Es geht wieder ganz schön grausam zu und zwischendurch musste ich mich zum Weiterlesen überwinden. Wobei der Vorgänger vielleicht noch ein wenig grausamer war.... Trotzdem wollte ich unbedingt wieder wissen, wie es denn nun weitergeht. ;-) Die "kranken" Fannelli-Brüder schienen nach dem ersten Teil besiegt. Wie sollte noch Gefahr von ihnen ausgehen. Einer tot, der andere im Gefängnis. Doch der Übergebliebene hat nur noch ein Ziel, Rache! Durch Zeitungsberichte wird währenddessen seine "echte" Familie auf Arty, der als Kind mit seinem Bruder von der Fannelli-Familie adoptiert worden war, aufmerksam. Sie nehmen Kontakt zu ihm auf und so nimmt das Verderben seinen Lauf. Bei dieser Familie scheint die Grausamkeit in den Genen zu liegen. Die Ähnlichkeit besteht also nicht nur äußerlich. Während Arty im Gefängnis sitzt, nehmen nun Vater John und Schwester Monica Rache. Das Spiel beginnt also aufs Neue und verspricht nicht weniger entsetzlich zu werden. Arty tritt dieses Mal eher in den Hintergrund. Zuerst scheint es so, als könnte die Familie Lambert zur Ruhe kommen. 3 Monate nach den Vorfällen am Crescent Lake kehren sie nur schwer in ihr altes Leben zurück, das Erlebte hat eben seine Spuren hinterlassen, nicht nur äußerlich. Auch mit therapeutischer Hilfe ist das alles nicht mal eben abzuhaken. Sogar die Beziehung von Amy und Patrick wird auf eine harte Probe gestellt, es kriselt. Es scheint gerade alles wieder einigermaßen geordnet, da häufen sich seltsame Vorfälle. Die sind zwar alle irgendwie erklärbar, doch irgendwann wird klar, es muss jemand seine Hände im Spiel haben. Dieses Mal findet das "Spiel" am Heimatort der Familie Lambert statt. Man erfährt einiges aus dem Alltagsleben und lernt die Familie noch ein wenig mehr kennen. Aber, wie gesagt, die Rückkehr in das alte Leben ist natürlich nicht mal eben möglich. Aber auch über die andere Seite erfährt man mehr. Besonders gelungen und spannend fand ich, dass Monica den direkten Kontakt zu Familie Lambert aufnimmt. Aber "getarnt". Sie sucht die Nähe zu den Mördern ihres Bruders. Erschleicht sich deren Vertrauen. Sie tritt zwar immer nur kurz auf, aber kommt ihnen gefährlich nahe. Alles Teil der Rache, Teil des Spiels. So lenken Vater und Tochter durch Manipulation mehr, als man annehmen möchte und sorgen für den ein oder anderen Unglücksfall. Familie Lambert ist arglos und geht von Schicksalsschlägen und Zufällen aus. Sprachlich habe ich wieder nichts auszusetzen. Es gibt keine langatmigen Abschnitte. Alles ist flüssig geschrieben und ich hätte Rache einfach nur so weglesen können. Das Ende macht wieder "Lust" auf mehr. Ich muss unbedingt die Fortsetzung in die Hände bekommen und erfahren, wie das Spiel zu Ende geht. Ihr merkt, Band 2 ist genauso stark wie der Vorgänger! Allerdings, das muss gesagt sein, man sollte Band 1 schon gelesen haben. Ohne die Vorgeschichte ist Band 2 einfach nicht komplett!

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-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich habe den ersten Band der Trilogie "Opfer" nahezu verschlungen und freute mich wahnsinnig, als ich erfuhr, dass es sich hierbei um den ersten Band einer Trilogie handelte! Vor etwa 2 Wochen erschien dann der dritte Band und da ich den zweiten noch nicht gelesen hatte, galt es, dies schleunigst nachzuholen. -> Cover: Das Cover zeigt schwarze Gummistiefel, die in einer Blutlache stehen.... dies passt wahnsinnig gut zum Inhalt und deutet schon an, dass es sich hierbei nicht um leichte Kost handelt. Ich persönlich mag das Cover und finde, dass man es kaum passender hätte wählen können. -> Story + Charaktere: Um den Inhalt zu verstehen, sollte man den ersten Band "Das Spiel - Opfer" unbedingt gelesen zu haben, da der 2. Band auf diesem aufbaut. Die Lamberts sind endlich dabei, sich von den schlimmen Ereignissen am Crescent Lake zu erholen, doch die Rekonvaleszenz wird überschattet vom drohenden Prozess von Arty Fanelli. Unerwarteterweise bekommt Arthur jedoch Hilfe und schon wird das Leben der Familie Lambert wieder hochdramatisch... denn die Fanelli's sind ihnen wieder auf der Spur! Wer gute Thriller mag, dem wird "Das Spiel - Rache" gut gefallen, denn auch, wenn die Übeltäter von Anfang an bekannt sind und das übliche unbekannte Katz-und-Maus-Spiel somit entfällt, bleibt die Spannung keinesfalls auf der Strecke. Auch wenn "Rache" nicht ganz so bösartig und grausam gestaltet ist, wie es bei "Opfer" der Fall war, so überzeugt Menapace auch mit diesem zweiten Teil. Die Story ist glaubhaft und durch die Tatsache, dass sich der Autor auch den Gefühlen einer gequälten Familie widmet und nicht einfach tut, als ob nichts gewesen wäre, wird der Roman umso faszinierender und packender. Der Showdown kommt, meines Erachtens, ein wenig zu schnell und ist, zumindest die vorherigen Seiten betreffend, schon ansatzweise vorhersehbar. So schnell wie er begonnen hat, ist er auch schon wieder vorbei und lässt den Leser mit einem ganz großen Fragezeichen zurück... Die Charaktere sind faszinierend gestaltet und die meiste Zeit konnte ich mich sowohl in Patrick, als auch in Amy Lambert gut hineinversetzen - auch wenn ich Amy in einer ganz bestimmten Szene am liebsten geschüttelt hätte und auch hier das beherzte Eingreifen von Ehemann oder FBI erwartet oder gewünscht hätte. Leider war dies nicht der Fall, was mich dann doch etwas kopfschüttelnd zurückließ. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist fesselnd und erfolgt aus der Sicht eines Erzählers, wir begleiten jedoch die verschiedensten Personen (Amy/Patrick, Monica, John, etc.) -> Gesamt: Insgesamt konnte mich der zweite Teil der Trilogie durchaus fesseln, gefiel mir aber auf Grund der oben genannten Faktoren nicht ganz so gut, wie der Vorgängerband. Auch die Psychospielchen, mit denen Menapace spielt und den Leser schockiert, gefielen mir in "Opfer" ein wenig besser, als es hier der Fall war. Ich bin sehr gespannt auf Band 3!

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Vorneweg muss ich sagen, dass mir der zweite Teil der Trilogie leider nicht so gut gefallen hat :-/ Der erste war um Längen besser! Generell passt hier nicht mehr die Beschreibung „Horrorfilm im Buchformat“ – „öder Psychothriller“ trifft es besser 😦 Wie beim ersten Teil lässt sich das Buch super flüssig lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, sogar trotz der fehlendes Spannung! In diesem Teil habe ich das Gefühl, dass es noch vulgärer zugeht als beim ersten. Teilweise ist mir das etwas zu extrem gewesen. Ich bin zwar nicht verklemmt, aber Monica hat manchmal schon echt kranke sexuelle Gedanken… Die neu eingeführten Charaktere John Brooks und Monica Kemp finde ich interessant. John Brooks ist ein Hüne von einem Mann und wirkt auf mich, obwohl er ein Psychopath ist, irgendwie doch recht „normal“ und sogar teilweise sympathisch. Monica hingegen ist eiskalt (ohne Gefühl) und driftet etwas ins Wahnsinnige. Es gibt im ganzen Buch nur eine Stelle, wo sie mir etwas Sympathie abverlangen konnte. Dieses Mal kommen auch die negativen Wesenszüge der Lamberts etwas zum Vorschein. Natürlich kommt das daher, da sie a) immer noch traumatisiert sind wegen Crescent Lake und b) wegen der ganzen „Schicksalschläge“ die sie in kurzer Zeit danach verbüßen müssen. Für mich sind Amy und Patrick dadurch nochmal ein ganzes Stück authentischer geworden! Leider ist das Buch erst auf den letzten 50 Seiten echt spannend. Der ganze Storyverlauf davor ist einfach nur langweilig und zieht sich auch dementsprechend. Ich hätte mir gewünscht, dass diese ganzen fingierten „Schicksalsschläge“ nicht so unoffensichtlich gestaltet worden wären. Hier hätte man eher mit Psychospielchen die Angst der Lamberts schüren müssen. Das hätte dann auch die Spannung von Anfang an gewährleistet! Die Handlungen sind für mich des Öfteren nicht nachvollziehbar und die ein oder andere Szenerie scheint gedanklich so weit hergeholt, dass sie schon unrealistisch wirkt. Vorhersehbar ist auch wieder einiges, was ich aber nicht sonderlich dramatisch finde. Dramatisch dagegen finde ich das unrealistische Fehlverhalten von Amys Aufpasser (so wie ich verstanden habe, ein ausgebildeter Soldat) im Massagesalon! Das Ende ist wirklich spannend und rasant gestaltet! Bis auf den „Kampf der Titanen“, der mir sehr gut gefallen hat, aber leider etwas zu schnell ging, sind die anderen Endereignisse echt überraschend. Diesen Kampf habe ich jedoch seit dem Erscheinen des Charakters „Domino“ vermutet, sowie erhofft :-D, und wurde auch nicht enttäuscht! Ausserdem nimmt Jeff Menapace hier zum Schluss einen Weg, den sich kaum ein anderer Autor traut zu gehen – das hat mich wirklich überrascht! Und als wäre das nicht genug krönender Abschluss, verpasst er dem Buch noch einen riesen Plot! O.o Danach habe ich erstmal überlegt, wieso es noch einen dritten Teil geben wird!? Schließlich hat der Plot alles besiegelt und ich bin jetzt schon echt gespannt, wie es im dritten weitergehen wird! Fazit: Die Charaktere sind wirklich super! Egal ob es alte oder neue sind 🙂 Auch das Ende ist absolut gelungen! Jedoch ist die Langeweile, die sich ansonsten durch das Buch zieht, einfach zu viel 😦 Es ist ein solides Buch für zwischendurch, mehr aber nicht. Daher 3/5 Sterne!

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