Leserstimmen zu
Ein Garten in Cornwall

Liz Fenwick

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Wie der Titel sagt, geht es um ein Anwesen (Garten scheint mir etwas untertrieben) in Cornwall und zwei Frauen. Einerseits ist da Victoria, ein Frau um die 60ig, die selbstverliebt und - süchtig ist und sich durch den Tod des Gatten freie Hand über das Anwesen und das Geld erhofft hat. Auf der anderen Seite ist Demi, die gerade die Mutter und Ihren Job verloren hat. Als wäre das nicht genug, wird sie von ihrem Freund auf niederträchtige Art hintergangen und erfährt, dass Vater nicht vor langer Zeit, sondern erst vor kurzem verstorben ist. Was Victoria selbstsicher ist, ist Demi bescheiden, was Victoria gross ist, ist Demi klein...... Durch das Erbe sind sie nun zusammen geschweisst. Mit 468 Seiten hat Liz Fenwick einen Roman geschrieben, der spannend und unterhaltsam ist. Victoria ist so unsympathisch wie Demi sympathisch ist. Aber auf beide Frauen warten noch mehr Schicksalschläge und sie müssen sich einigen. Alles in allem war das Buch sehr kurzweilig und ich habe es in wenigen Tagen gelesen. Das Ende war so nicht vorauszusehen, was ich persönlich wichtig finde, und die Entwicklung der zwei Frauen wird schön beschrieben. Auch die ganzen Beschreibungen der Landschaft und des Gartens nehmen einen mit auf Cornwall. Für Englandfans sicher eine tolle Lektüre! Ich habe das Buch gerne gelesen und vergebe

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Zu aller erst muss ich natürlich dieses wunderschöne Cover loben, es lädt sofort ein die Koffer zu packen und in den Urlaub zu fahren. Der Titel passt perfekt dazu und als ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, war ich völlig hin und weg. Der Schreibstil ist flüssig, sehr bildlich und die Charaktere sind interessant gestaltet. Die Protagonistin Demi war mir auf Anhieb sympathisch auch wenn sie mit ziemlichen Komplexen kämpft. Sie ist hübsch, klug und auch ein wenig verträumt und auf einmal muss sie sich mit einer Frau auseinander setzen die so ganz anders ist als sie selbst. Victoria eine ziemliche "Zicke" die ihrem Mann fremdgeht und sich so gar nicht damit begnügen will, etwas zu teilen. Beide verbindet ein Grundstück bzw. Anwesen, von dem Demi die Hälfte erbt. Victoria ist jetzt nicht unbedingt sympathisch aber sie bereichert die Geschichte auf jeden Fall, es wäre wohl ziemlich langweilig wenn die beiden sich nicht einigen müssten. Ein kleiner Nachteil der Geschichte ist die Langatmigkeit mancher Teile, dadurch wird dieses leichtfüßige Lesen irgendwie unterbrochen. Besonders negativ war das allerdings auch nicht, also Meckern auf hohem Niveau! Das Anwesen wird wunderbar bildlich beschrieben, wodurch ich das Gefühl hatte in dem wunderschönen Garten zu stehen. Eine unglaubliche Mischung aus Familiengeschichte und einem Ausflug aufs Land. Ich habe sowieso etwas für Cornwall über, weshalb ich wahrscheinlich auch das Buch gewählt habe und in der Geschichte lernt man schöne Eckchen kennen. Im Punkt Familiengeschichte hat die Autorin mich wirklich überrascht, ganz leicht wird alles zusammengewebt wodurch sich die Geschichte noch angenehmer lesen lässt. Fazit: Ein gelungenes Buch mit interessanten Charakteren, wenn auch nicht alle meinen Geschmack getroffen haben. Besonders begeistert hat mich das wunderschöne Anwesen mit seinen Gärten, für jeden Fan von Cornwall geeignet und interessant. Ich bin nach diesem Buch definitiv Urlaubsreif.

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Bitter enttäuscht von ihrem Freund lässt die junge Architektin Demi ihr Londoner Leben hinter sich und steigt in den Zug nach Cornwall. Dort hofft sie im Cottage ihres Großvaters unterzuschlüpfen. Doch diese Hoffnung zerschlägt sich. Stattdessen vererbt ihr ein gewisser Charles Lake völlig unerwartet einen Anteil an dem herrschaftlichen Anwesen Boscawen. Dessen Witwe Victoria ist alles andere als erfreut, hatte sie nach 40 Jahren Vernunftehe doch gehofft, nun endlich freie Hand über Boscawen und dessen wunderschönen Garten zu haben. Um herauszufinden, was hinter dem Testament steckt, und ob Boscawen beiden Frauen eine Zukunft bieten kann, müssen sie sich einem schmerzlichen Geheimnis aus der Vergangenheit stellen … Meine Meinung Ich habe bereits 2 andere Bücher von Liz Fenwick gelesen, die ebenfalls in Cornwall spielen und ich war jedes mal begeistert und habe die Bücher verschlungen. Hier geht es um Demelzer, oder Demi, wie sie lieber genannt werden möchte. Sie lebt zusammen mit ihrem Freund und lässt sich von ihm immer wieder überredet, Dinge zu tun die sie eigentlich nicht möchte, aber wenn man jemanden liebt, geht man auch schon mal Kompromisse ein. Doch irgendwann geht Demi ein Licht auf und sie merkt, das sie für Matt, ihren Freund, eigentlich nur eine Puppe ist, die er sich so „erzieht“ wie er es wünscht, ihm die Person Demi aber vollkommen egal ist. Sie ist enttäuscht und verletzt, weswegen sie nach Cornwall reist um bei ihren Großvater Unterschlupf zu finden.So ganz ohne Mutter, die kurze Zeit vorher erst verstorben ist und kein Vater, der schon lange verstorben ist, nach Aussage ihrer Mutter. Demi steht also bei ihren Großvater und hat im Grunde nichts. Doch dann dreht sich das Blatt für Demi. Sie bekommt ein Schreiben von dem Anwalt ihres Vaters, der bis vor ein paar Tagen noch gelebt hat. Doch warum hat ihre Mutter behauptet das ihr Vater verstorben sei? Und was ist der Grund warum Viktoria, die Frau des Vaters sich Demi gegenüber so abweisend und narzisstisch verhält? Das und noch viel mehr, erfährt man im laufe des Buches. Ich hätte so manches mal wirklich aus der Haut fahren können, wenn ich gelesen habe wie sich Demi hat behandeln lassen. Egal ob von ihrem Freund Matt oder der Frau ihres Vaters. Klar geht man dem Partner zu liebe Kompromisse ein, aber irgendwann ist es auch mal genug und man muss sich auch von anderen Menschen nicht immer alles bieten lassen. Doch Demi kommt zum Glück irgendwann doch noch zu Vernunft und setzt sich so langsam durch, äussert klar ihre Wünsche und versucht ihren Weg gut zu meistern. Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen, was leider nur zu kurz war. Das Buch hatte ich mal wieder viel zu schnell durch, wie das so ist, wenn man den Tag auf der Terrasse verbringen kann und sich nur den Büchern widmen kann. Von mir gibt es auch für dieses Liz Fenwick Buch 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Das Genre erfindet *Ein Garten Cornwall* nicht neu, was das Ende des Romans, inklusive der Konstellation der Liebespärchen, nicht überraschend macht. Insgesamt habe ich mich aber recht gut unterhalten gefühlt. Fazit Für ein, zwei entspannende Nachmittage ganz nett.

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