Leserstimmen zu
Die Frauen von Troja

Emily Hauser

Die Frauen von Troja (1)

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€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)

⭐⭐⭐⭐ 4/5 Sterne • Titel: Die Frauen von Troja - Tochter des Sturms (Band 1) Autorin: Emily Hauser Verlag: @goldmann_verlag Seiten: 460 Preis: 12,00€ Genre: Historischer Roman • Dieses Buch habe ich vor Kurzem beendet und es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte von Troja wird in diesem historischen Roman zum ersten Mal aus der Sicht zweier Frauen erzählt: Chryseis, der Tochter des Hohepriesters und Briseis, der Prinzessin von Pedasos. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch vom Schicksal in die gleiche Richtung getrieben werden. Beide Charakere haben mir wirklich sehr gut gefallen, jede war auf ihre Weise interessant und ich konnte die Gedanken und Gefühle beider gut nachvollziehen. Durch die wechselnde Erzählperspektive wurde die Story für mich lebendiger und der Schreibstil hat mit sehr gut gefallen. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt, sondern habe die Geschichte in kürzester Zeit verschlungen. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen, die Geschichte rund um Troja finde ich grundsätzlich sehr interessant und die Rolle der Götter findet auch ihren Platz. Immer wieder erhält der Leser auch einen Einblick in die Denkweise der Götter aus dem Olymp. Sie schließen Wetten ab, bekriegen sich untereinander und bestimmen das Schicksal der Griechen und Trojaner. Diese Kapitel hatten nicht nur Charme, sondern auch eine gute Portion Witz. Weiterhin finde ich die Aufmachung des Buches sehr gelungen, sowohl das Cover als auch das Innere des Buches sind wunderschön gestaltet. Ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Band der Reihe und freue mich schon sehr darauf auch die anderen Bände zu lesen. Einen kleinen Punktabzug gibt es jedoch dafür, dass ich immer wieder mit den beiden Frauen durcheinander kam. Die Namen sind sehr ähnlich und ich musste mich oft konzentrieren um die beiden nicht zu verwechseln. Dennoch würde ich das Buch jedem Fan dieses Genre auf jeden Fall empfehlen.

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Die Frauen von Troja - Tochter des Sturms Wer ist Aphrodite, wer hat das Sagen bei den Göttern, wie war das mit dem Trojanischen Pferd? Jaa, man kann eintauchen in die Geschichte der Griechischen Mythologie und dieses mal, aus Sicht zweier Frauen: Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte von Chryseis, der Tochter des Hohepriesters von Troja, und Briseis, der Prinzessin von Pedasos. Chryseis und Briseis sind stolze junge Frauen, die ihr Leben genießen und sich leidenschaftlichen Lieben hingeben. Doch bei Ausbruch des Krieges werden sie entführt und müssen fortan ein Leben als Liebessklavinnen führen. Die mutigen Frauen ergeben sich jedoch nicht in ihr Schicksal, sondern kämpfen für ihr Freiheit und ihre Gefühle … Mir hat dieser erste Band dieser Reihe sehr gut gefallen! Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, es war leicht zu lesen ! Genau die richtige Urlaubslektüre. Die Geschichte abwechselnd über die zwei Frauen zu erzählen hat mit total zugesagt!

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Da ich ein großer Fan der Antike, ganz besonders auch der griechischen Mythologie, bin und auch die Geschichte von Troja sehr gerne habe, war es klar, dass ich dieses Buch einfach lesen musste. Und ich muss sagen, dass ich es sehr interessant fand, mal diese berühmte Geschichte aus der Sicht des weiblichen Geschlechts zu lesen. Im Mittelpunkt Handlung steht natürlich der trojanische Krieg, doch wird auch viel rundherum erzählt von zwei schönen jungen Frauen, Chryseis und Briseis, welche die Geschichte abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählen. Beide Frauen sind starke und mutige Personen, wobei ich sagen muss, dass ich im Laufe der Geschichte Chryseis doch etwas mehr ins Herz geschlossen habe. Sie gibt wirklich alles für ihr Land und lässt nichts ungesehen, dem Volk von Troja zu helfen. Aber die Geschichte wird nicht nur aus der Sicht der beiden Frauen erzählt, denn immer wieder gibt es auch Kapitel aus der Sicht der Götter, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, denn das gibt dem Buch meiner Meinung nach noch das gewisse Etwas. Man sieht dadurch wie die Götter agieren und welche Helden und Personen sie bevorzugen. Ebenfalls kommt dadurch auch noch mehr Spannung in die Geschichte, da den Göttern in ihrer Langeweile immer wieder auf neue Einfälle kommen. Natürlich kennt jeder die Geschichte des trojanischen Krieges und natürlich weiß man wie die Geschichte ausgeht, doch trotzdem war ich sehr gespannt und neugierig wie die Geschichte von Chryseis und Briseis weitergeht und welches Schicksal den beiden jungen, tapferen Frauen bevorsteht. Beide wurden von den Griechen gefangen genommen und doch erleben beide ganz andere Erfahrungen in ihren jeweiligen Situationen. Natürlich darf auch die Liebe nicht zu Kurz kommen, doch was ich leider etwas bemängeln muss, was dass es eindeutig für mich zu wenig Szenen von Briseis und Achilles gab. Die Erzählweise des Buches haben mir sehr gut gefallen. Man merkt gleich, dass sich die Autorin sehr gut mit dem Thema beschäftigt hat. Auch der Schreibstil und durch die kurzen Kapitel kam es mir auch vor, als wäre ich regelrecht durch das Buch geflogen und konnte kaum noch aufhören zu lesen. Auf jeden Fall ein sehr gelungenes Leseerlebnis. :) Fazit: Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich weiß jetzt schon, dass ich irgendwann auch die anderen beiden Bücher der Reihe lesen werde, denn die Idee und auch der Stil der Autorin hat mich auf jeden Fall vollkommen überzeugen können und ich bin schon sehr gespannt, ob mich die anderen Geschichte auch so in ihren Bann ziehen können wie es diese getan hat. :)

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Klappentext: Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte von Chryseis, der Tochter des Hohepriesters von Troja, und Briseis, der Prinzessin von Pedasos. Chryseis und Briseis sind stolze junge Frauen, die ihr Leben genießen und sich leidenschaftlichen Lieben hingeben. Doch bei Ausbruch des Krieges werden sie entführt und müssen fortan ein Leben als Liebessklavinnen führen. Die mutigen Frauen ergeben sich jedoch nicht in ihr Schicksal, sondern kämpfen für ihr Freiheit und ihre Gefühle ... Das Cover: Dieses Cover ist wirklich einfach gehalten mit seinen Sandtönen und der violetten Schrift. Was ich persönlich aber sehr schön finde, denn obwohl es "schlicht" gehalten wurde, spricht mich dieses Cover an. Doch was einem bei diesem Buch sofort ins Auge springt, ist der goldene Apfel, - der im Buch später auch einmal vor kommt. Die Geschichte & die Charaktere: Das Buch wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen lernen wir die junge Chryseis kennen, die einfach nur ihr Leben an der Seite von Troilus genießen möchte und auf gar keinen Fall Priesterin werden möchte. Doch würde sie ihr eigenes Glück, hinter Troja stellen? Dann haben wir da noch Briseis, die junge Prinzessin die es nicht leicht in ihrem Leben hat. Eine Prophezeiung besagt, dass der Mann der sie liebt ihre Brüder und ihren Vater töten wird. Doch muss diese Prophezeiung Wirklichkeit werden oder kann Briseis ihr wahres Glück finden? Und dann gibt es noch die Kapitel, wo die Götter erzählen und diese Kapitel haben mir wirklich gut gefallen, denn sie sind mit so viel Charme & Witz erzählt, dass man einfach immer wieder was zum schmunzeln hatte. Im laufe der Geschichte lernen wir unsere beiden Hauptprotagonisten immer besser kennen und man merkt schnell, dass die beiden es nicht einfach haben. Sie werden versklavt und somit an den Feind ausgeliefert, doch anstatt das sie aufgeben kämpfen sie immer weiter und lassen sich nicht unterkriegen. Beide Charaktere zeigen das es wichtig ist für das zu kämpfen, was man liebt! Auch die neben Charaktere werden toll beschrieben, so dass man von ihnen ein genaues Bild vor Augen hat. Ab der ersten Seite wird in diesem Buch Spannung aufgebaut und dieser Spannungsbogen bleibt wirklich die ganze Zeit erhalten. Was mir hier auch besonders gut gefallen hat ist, dass es zwar "Liebesszenen"gibt, diese jedoch nicht im Vordergrund stehen und nicht zu sehr ausgeschmückt werden. Der Schreibstil: Emily Hauser hat einen unglaublich fesselnden und angenehmen Schreibstil. Ich habe noch nie zuvor einen Historischen Roman gelesen, doch die Autorin schafft es einen ab dem ersten Moment in seinen Bann zu ziehen. Emily Hauser schaffte es, dass ich ein genaues Bild von Troja vor Augen hatte. Ich hatte nicht mehr das Gefühl ein Buch zu lesen, sondern eher als würde ich bei den Ereignissen dabei sein. Fazit: Für mich ist dieses Buch ein gelungener Auftakt einer neun Historischen Reihe und ich bin schon sehr gespannt auf die folge Bände!

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Allgemein Titel: Die Frauen von Troja Untertitel: Tochter des Sturms Reihe: Band 01 Autor/in: Emily Hauser Verlag: Goldmann Verlag Format: Paperback Seitenzahl: 464 Genre: historischer Roman Erscheinungstermin: 19.11.18 ISBN: 978-3-442-48502-4 Preis: 12.00 € / 17.90 CHF Klappentext Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte von Chryseis, der Tochter des Hohepriesters von Troja, und Briseis, der Prinzessin von Pedasos. Chryseis und Briseis sind stolze junge Frauen, die ihr Leben geniessen und sich leidenschaftlichen Lieben hingeben. Doch bei Ausbruch des Krieges werden sie entführt und müssen fortan ein Leben als Liebessklavinnen führen. Die mutigen Frauen ergeben sich jedoch nicht in ihr Schicksal, sondern kämpfen für ihr Freiheit und ihre Gefühle … Meine Meinung (spoilerfrei) Seit ich Percy Jackson gelesen habe, liebe ich die griechische Mythologie. Ich bin fasziniert von all diesen Geschichten um die griechischen Helden und olympischen Göttern und kann gar nicht genug Bücher lesen, die sich irgendwie damit befassen. Deshalb habe ich mich auch riesig auf dieses Buch gefreut und es sofort gelesen, als es ankam. Im Buch wird der trojanische Krieg von Anfang bis Ende hin erzählt. Doch anders als in anderen Erzählungen, liest man nicht aus Achilles oder Odysseus Sicht oder aus der von Helena oder Paris, sondern man liest die Geschichte vom Standpunkt von Briseis und Chryseis, zweier weiblicher Nebenrollen. Man liest also aus weiblicher Perspektive, aber natürlich aus einer weiblichen Sichtweise von damals, welche jetzt nicht feministisch ist, sondern eine Vorstellung davon gibt, wie sich manche Frauen damals selbst sahen. ""Kassandra...", stammelte ich. "Troja wird fallen!", kreischte sie, und ihre roten Haare standen wie Flammen um ihren Kopf, als sie ihn wild schüttelte." S.70 Zu Beginn fand ich beide Mädchen sympathisch und ich konnte sie irgendwie nur mit Mühe unterscheiden, doch im Verlauf der Ereignisse machen beide grosse Entwicklungen durch und wurden dadurch für mich zu eigenständigen Charakteren. Ich mochte Chryseis lieber, da ich ihre Handlungen und Gefühle besser nachvollziehen konnte, als die von Briseis. Diese fand ich zum Teil etwas unsympathisch, weil sie mir irgendwie naiv vorkam und ich ihre Empfindungen nur bedingt verstehen konnte. Man darf aber natürlich nicht vergessen, dass dieser Roman zu einer Zeit spielt, in der die Menschen auch noch völlig andere Ansichten hatten, als ich jetzt im 21. Jahrhundert habe. Deshalb ist es wahrscheinlich logisch ist, dass ich nicht alles, was die Charaktere empfunden haben, nachempfinden konnte. Der Roman basiert auf der "Ilias" des altgriechischen Dichters Homer und erzählt den trojanischen Krieg nach.Was mich ein bisschen enttäuscht hat, war, dass nicht wirklich viel neue Dinge dazukamen, wo ich doch noch mehr Eigenes erwartet hatte. Ich kannte die Geschichte sozusagen schon, auch wenn es interessant war, sie noch einmal aus einer anderen Ausgangslage zu lesen. Ich liebe all die Helden wie Achilles oder Odysseus und es war toll wieder einmal von ihnen zu lesen. Der Schreibstil hat mir relativ gut gefallen, da er sich flüssig lesen liess und man trotzdem spürte, dass der Roman in einer anderen Epoche spielt. "Er ahnt nicht, dass von seiner Entscheidung ein Krieg abhängt, von dem man sich noch tausend Jahre später erzählen wird." S.16 Fazit Das Buch hat mir gut gefallen, weil ich die Geschichte um den trojanischen Krieg liebe, doch ich hätte noch etwas mehr Neues erwartet. Ich empfehle das Buch allen, die Lust haben den ganzen Epos mal aus einer anderen Perspektive zu lesen! Das Buch bekommt von mir: 3,5/5 🌟 Noémie Vielen Dank ans Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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Eckdaten: Titel: Die Frauen von Troja – Tochter des Sturms Autorin: Emily Hauser Genre: Historisch Seitenzahl: 464 Reihe: Die Frauen von Troja – Teil 1 Erscheinungsdatum: 19.11.2018 Verlag: Goldmann Preis: 12,00€ Paperback Inhalt Vor dreitausend Jahren tobte ein Krieg, der die damalige Welt in ihren Grundfesten erschütterte: Der Trojanische Krieg hat viele Helden hervorgebracht. Hier erzählen die Frauen von Troja die Legende aus ihrer Sicht. Dies ist die Geschichte von Chryseis, der Tochter des Hohepriesters von Troja, und Briseis, der Prinzessin von Pedasos. Chryseis und Briseis sind stolze junge Frauen, die ihr Leben genießen und sich leidenschaftlichen Lieben hingeben. Doch bei Ausbruch des Krieges werden sie entführt und müssen fortan ein Leben als Liebessklavinnen führen. Die mutigen Frauen ergeben sich jedoch nicht in ihr Schicksal, sondern kämpfen für ihr Freiheit und ihre Gefühle … Dieses Buch ist der erste Band von Die Frauen von Troja Meine Meinung Als ich das Buch in die Hände genommen habe, hatte ich vorher eine Dokumentation über Troja angesehen. Und gleich von Anfang an fesselte mich dieses Buch. Das Cover mit den Farben und dem goldenen Apfel passt super zum Buch. Emily Hauser erzählt in diesem Buch aus Sicht von zwei Frauen aus Troja. Chryseis, die Tochter des Hohepriesters von Troja. Gefährtin von Prinzessin Kassandra – und – Briseis von Pedasos – Prinzessin von Lyrnessos, Ehefrau von Mynes. Wir lesen wie die beiden Frauen vor dem Krieg gelebt haben. Wie sie in Gefangenschaft geraten sind und kurz bzw. nach dem Krieg leben. Fazit Ich war von der allerersten Minute an begeistert. Nicht nur der Schreibstil und dass es aus der Sicht von Frauen erzählt wurden, sondern auch die Perspektivwechsel zwischen Chryseis und Briseis, obwohl sie sich manchmal naiv verhalten. Auch die Kapitel der Götter lesen sich flüssig und lässt mir immer wieder ein Lächeln entlocken. Auch wie sich die zwei Protagonisten zusammentreffen wurde sehr gut erzählt. Emily Hauser lässt die Geschichte lebendig erscheinen, sodass man das Gefühl hätte, man wäre dabei und am liebsten würde ich gleich weiterlesen. Ich vergebe 5 von 5 Herzen, denn Emily Hauser hat hier die historischen Elemente, die Mythen sehr gut eingebaut und am besten fand ich die Kapitel mit den Göttern, denn ich konnte mir es sehr bildlich vorstellen. Der zweite Teil landet definitiv auf meiner Liste. ❤️❤️❤️❤️❤️ /❤️❤️❤️❤️❤️ Vielen Dank an die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

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Die Frauen von Troja – Tochter des Sturms Auf die Bücher von Emily Hauser bin ich durch die Cover aufmerksam geworden. Ich hab im Internet einfach mal ein paar Bücher überflogen und bin dann an diesem wunderschönen goldenen Cover hängen geblieben. Dann fiel mir der Titel ins Auge, der Klappentext folgte und mein griechisches Herz wusste, die Bücher müssen gelesen werden. Das Kapitel aus der Sicht der Götter folgten war unglaublich interessant und dadurch das es mehrere Erzähler in diesem Sinn gab, wurde oft der Schauplatz gewechselt und man erfuhr mehr aus der Welt der Protagonistinnen und ihrer Umgebung. Beide Frauen waren mutig und kämpften nicht nur um ihr eigenes Schicksal sondern auch für ihre Überzeugungen und Ziele. Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und locker, sodass ich gar kein Problem damit hatte das Buch in einem Rutsch durchzulesen (und den zweiten gleich hinterher)

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"Die Frauen von Troja" ist eine Reihe Romanen, die an die Werke des altgriechischen Dichters Homer und dessen "Ilias" anlehen. Homer schildert in der "Ilias" den Verlauf des trojanischen Krieges, erzählt von Helden wie Achilles und beschreibt den Fall der legendären Stadt Troja. Doch Emily Hauser zeigt in ihren Werken eine ganz neue Seite des sagenumwobenen Krieges auf: die Seite der Frauen. Durch zahlreiche Recherchen entdeckte Autorin Hauser einige sehr interessante und inspirierende trojanische Frauen, ohne die der Krieg anders verlaufen wäre. Und "Die Frauen von Troja" erzählt genau diese Geschichte. >> Inhalt & Charaktere << "Tochter des Sturms" erzählt die Geschichte zweier Trojanerinnen. Chryseis, eine Priestertochter, die als Gefährtin der Prinzessin Kassandra (und geheime Liebhaberin eines Prinzes) von Troja im Palast lebt. Trotz ihrer niederen Geburt wird sie gemocht und respektiert. Als sie eines Tages mit ihrem Prinzes Troilus fliehen will, werden sie von griechischen Soldaten angegriffen; Troilus getötet und Chryseis als Sklavin verschleppt. Einige Zeit verbringt sie im Lager der Griechen als Liebessklavin von König Agamemmnon höchtspersönlich. Briseis, Prinzessin von Pedasos, wünscht sich nichts sehnlicher als einen Mann, der sie liebt und heiraten möchte. Als es endlich so weit ist, wird ihr geliebter Gatte von niemand geringerem als Achilles getötet. Auch Briseis wird verschleppt und muss ihr restliches Leben als Sklavin fristen und mit Achilles das Bett teilen. Die beiden Protagonistinnen begegnen sich nur ein- oder zweimal während des gesamten Romans, doch beide haben so viel gemeinsam: Beider ergeben sich nicht einfach und kämpfen für ihre Rechte. Sie sind beide nicht auf den Mund gefallen und hauen einen Spruch nach dem anderen raus und bieten den Adelsleuten die Stirn. Und beide lieben Troja so sehr, dass sie dafür sogar sterben würden. Auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel Patroklos oder Achilles, Helena von Sparta, Kassandra von Troja etc etc etc. erwachen alle zu neuem Leben. Vom mutigen und unsterblichen Krieger Achilles zum Beispiel lernt man als Leser eine ganz andere Seite kennen, die Seite abseits des Schlachtfeldes. >> Kritik << An manchen Stellen muss ich sagen, fand ich das Buch etwas unglaubwürdig. Die Zeit um Troja herum war eine brutale und von Krieg zerissene Zeit. Sklaven waren gang und gebe, das niedere Volk nicht sehr gut angesehen. Chryseis und Briseis werden beide als Sklavinnen gehalten und nicht einmal wird die Hand gegen sie erhoben, trotz allem, was sie tun und sagen. Sie werden auch zu nichts gezwungen, sie müssen weder mit Achilles, noch mit dem König das Bett teilen. Und das nur, weil sie sagen, sie möchten nicht. Das fand ich etwas schade, da dort etwas die Authentizität gefehlt hat. >> Fazit << Der Roman ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Zwar ging es langsam voran, aber stetig. Kein besonders großer Nervenkitzel oder atemberaubender Herzschmerz waren darin zu finden; trotzdem war es einfach nur schön, diesen Roman zu lesen. Trotz Abwesenheit solch nervenaufreibener Handlungen konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und war total fasziniert davon. Trotz des oben genannten Kritikpunktes bin ich schon sehr gespannt auf die anderen Teile und freue mich sehr, diese zu lesen.

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