Leserstimmen zu
Der Apfelblüten-Guru

Mikael Bergstrand

Die Göran-Borg-Romane (3)

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Göran Borg, mittlerweile nicht mehr ganz fünfzigjähriger Fünfzigjähriger, fällt die Decke auf den Kopf. Nach der Hochzeit seines Freundes Yogi in Delhi sitzt er wieder in Malmö und bläst Trübsal. Da steht plötzlich der liebenswerte Inder vor seiner Türe und mischt Görans Leben ganz schön auf. Die beiden brechen ins größte Apfelanbaugebiet Schwedens auf. Während Yogi immer mehr Ruhm als Apfelblüten-Guru erlangt, braucht sich zu Hause in Delhi ein Gewitter zusammen. Nachdem Göran und Yogi in den ersten beiden Büchern jede Menge Abenteuer in Indien erlebt haben, spielt Band 3 hauptsächlich im sommerlichen Schweden. Yogi, nach der Hochzeit mit der weltallerbesten Ehefrau doch ein wenig mit Mutter und Frau unter einem Dach überfordert, packt seinen Koffer und entflieht ins ferne Europa, um seinem Freund Göran einen längeren Besuch abzustatten. Da dieser mal wieder in einer kleinen Lebens- und Liebeskrise steckt, ist er mehr als erfreut über die Ankunft seines Freundes, denn der liebenswerte Yogi bringt wie immer Abwechslung in seinen Alltag. In Schwedens Provinz machen sie sich einen herrlichen Sommer mit Housesitting und Meditationsstunden... Aber jeder Sommer hat ein Ende und plötzlich steht die frischgebackene Ehefrau aus dem fernen Delhi vor der Türe und mischt die ganze Situation nochmals kräftig auf. Für mich ist Band 3 ein schöner Abschluss der Trilogie. Wie immer kann man herrlich über die zwei total konträren Charaktere schmunzeln, wenn sie in den unpassendsten Momenten aufeinanderprallen. Man leidet mit Göran und seiner unglücklichen Liebesbeziehung, freut sich mit Yogi über seine große Liebe und zum Schluss ist man ein wenig traurig, dass diese beiden allerbesten Freunde nun ihr Leben alleine weiterleben, ohne dass man selbst dabei sein kann.

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