Leserstimmen zu
Herz aus Nacht und Scherben

Gesa Schwartz

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Endlich kann Milou ihre Nonna in Venedig besuchen. Für Milou ist Venedig eine verzauberte Welt voller bunter Geschichten und Phantasien. Vom Flughafen aus läuft sie durch die verwinkelten und geheimnisvollen Gänge Venedigs. Doch im Nebel Venedigs wartet auch das Böse auf Milou und nur durch die Hilfe des mysteriösen Rabenwandlers Niv gelingt es Milou der Dunkelheit zu entkommen… „Herz aus Nacht und Scherben“ ist ein atmosphärischer Roman, voller Träume und Phantasien. Es geht um die Fähigkeit, in einer viel zu rationalen Welt, die Träume und das Geschichten erzählen nicht zu verlernen und sich die kindliche Sichtweise zu bewahren. Es geht um den Kampf zwischen Gut und Böse, aber auch um den Kampf zwischen Rationalität und Träumerei. Die Parallelwelt die Gesa Schwartz erschaffen hat, ist absolut facettenreich und strotzt nur so vor Phantasie und Träumen. Gesas Schwartz Schreibstil kann ich nur als wundervoll bezeichnen. Es gelingt ihr einfach immer wieder ihre Geschichten atmosphärisch, detailreich zu schildern. Natürlich muss man diesen ausschweifenden Erzählstil mögen, da man sonst doch recht wenig Freude an Gesa Schwartz geschrieben Worten haben wird. Durch die gelungenen Beschreibungen von Venedig konnte ich die magische Atmosphäre förmlich spüren und ich habe große Lust bekommen einmal nach Venedig zu reisen und selbst die magische und träumerische Stadt zu entdecken. Nach und nach wird man in die verschiedenen Welten eingeführt und dieses in einem perfekten Tempo und es gibt durchaus spannende und rasante Szenen, sodass die Geschichte nicht einfach nur so dahinplätschert. Doch grade zum Ende hin verliert sich die Spannung stark und ich hatte einfach das Gefühl, dass sich die Story insgesamt zu langsam entwickelt hat und erstmals nur geplant und geplant wird. Milou war mir sofort sympathisch, da sie einfach absolut Bücher verrückt ist und das Träumen nicht verlernt hat. Sie kann mit der viel zu rationalen Welt nichts anfangen und liebt es daher Geschichte zu erzählen oder in ihre eigene Traumwelt abzutauchen. Mit dem Rabenwandler Niv wurde ich jedoch einfach nicht warm. Mir fehlten die Ecken und Kanten und er wirkte leider recht blass auf mich. Man erfährt nur wenig über ihn und seinen Charakter. Er wirkte auf mich einfach zu gewollt mysteriös. Alles in allem ist Herz aus Nacht und Scherben ein wundervoller träumerischer Roman mit viel Potenzial. Die Welt ist interessant und ideenreich gestaltet und die Protagonisten Milou muss man einfach mögen. Leider konnte die Autorin jedoch nicht bis zum Ende hin die Spannung halten, sodass die Geschichte zum Ende hin etwas zäh wurde.

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Fazit : Ja was soll ich sagen ? Ich habe noch nie, drei Wochen lang, an einem Buch gelesen. Ich war so erschlagen, von den ganzen gefühlen und erklärungen, die mich auf allen Seiten überflutet haben, dass ich fast nur ein Kapitel am Tag lesen konnte. Die ganzen „erklärten“ Wunder haben mich so sehr beim lesen abgestumpft, das ich mich, nicht mehr in die Geschichte hinein fühlen und konzentrieren konnte... Der schreibstil ist toll und die Geschichte, an sich, ist einfach zauberhaft. Es war einfach zu viel „erklärte“ Magie, die für mich den Zauber der Geschichte nicht mehr zugänglich gemacht haben... Ich hatte teilweise das gefühl, das die Autorin ihr ganzes Herzblut hineingeschüttet hat und es somit zerschrieben hat... jedes Mal wenn ich dachte, jetzt bin ich drin, kam das näste was ausführlich beschrieben wurde und ich war wieder raus... Mir als leser wurde so die möglichkeit genommen, selbst ein teil dieser Geschichte zu werden. Da mir einfach alle Emotionen vorweg genommen wurden, weil sie einfach schon bis ins kleinste detail ausgeschrieben sind ... Vielleicht geht es euch anders, wenn ihr es selbst lest... für mich war es eine Herausforderung und mal etwas anders ...

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Dieses Buch hat eigentlich alles was mich reizt. Ein ansprechendes Cover, eine Welt die es so noch nicht gab und neue Charaktere die man kennen und lieben lernen kann. Auch war der Ort der Handlung, also Venedig, wirklich sehr toll ausgewählt und machte es für mich nur noch spannender. Die Voraussetzungen waren perfekt, die Umsetzung meiner Meinung nach leider nicht. Die Autorin Gesa Schwartz hatte sehr oft mehr Auge auf die Details der Landschaft oder der Umgebung als das sie mehr auf die Charaktere einging. Wobei ich auch sagen muss, dass sie Charaktere nicht platt geschrieben hat, es war einfach nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Durch die ganzen Details verlor man oft den roten Faden der Geschichte. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Geschichte weiter geht, man aber mich irgendwo hat stehen gelassen. Auch in anderen Rezensionen habe ich schon gesehen, dass sich die Geister bei diesem Buch scheiden. Entweder man liebt es oder man mag es nicht. Und ich gehöre leider zur zweiten Kategorie. Der Schreibstil der Autorin machte es mir sehr schwer genau in die Geschichte zu kommen und ich denke, dass das der große Minuspunkt für mich ist. Leider konnte ich mich nicht mit Milou identifizieren und es fiel mir oft schwer, der Geschichte zu folgen.

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Zur Video Rezi: https://www.youtube.com/watch?v=aWyVvWQpDB0

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Kurzbeschreibung Die 17-Jährige Milou freut sich auf den Besuch bei ihrer Nonna, die in Venedig lebt. Seit vielen Jahren war Milou schon nicht mehr in der Stadt ihrer Kindheit und freut sich auf ein Wiedersehen. Allerdings schon bei ihrer Ankunft merkt Milou das etwas so ganz und gar nicht zu stimmen scheint, denn etwas taucht aus dem Nebel auf und scheint nach ihr zu greifen. Diese Düstere Atmosphäre abschüttelnd, versucht Milou alles sehr aufgeklärt anzugehen, den laut ihrem Onkel zählt nur das rationelle, das sie hier aber nicht zu erwarten scheint, den die Nacht, der Nebel und ein lange vergessener junger Mann scheint schon längst auf sie gewartet zu haben.... Cover Das Cover ist ein absolut gelungener Eyecatcher der einen ziemlich schnell in den Bann zieht. Für mich stellt die junge Frau darauf Milou dar, die von einem Raben beschütz wird und lauter schwarze Scherben um sie herum zu schweben scheinen. Ich sag nur absolut passend zum Inhalt. Schreibstil Die Autorin Gesa Schwartz hat einen düstere fast greifbare Atmosphäre erschaffen, die einen sehr schnell mitnimmt in die Welt der unwirklichen Nebel und ihren Schreckgestalten darin. Und eine Spiegelwelt die so viel mehr bereithält. Denn wo fängt die Wirklichkeit an und hört die Illusion auf, den diese beiden Komponenten vermischt die Autorin und ich muss gestehen, das ich absolut mitgefiebert habe und gebannt die Seiten verschlungen habe, bis zu dem Ende das mich immer noch ziemlich sprachlos zurücklässt. Ich freu mich schon auf mehr von der Autorin. Meinung Was ist Wirklichkeit und was Illusion... Genau diese Frage stellte sich Milou als Kind, seitdem sind mehrere Jahre nach dem tragischen Unfall ihrer Eltern bei dem beide starben vergangen. damals und heute kann sich die mittlerweile 17- Jährige Milou nicht daran erinnern was genau geschah, nur das sie in einem tosenden Meer starben. Für Milou mit ihren damals sieben Jahren, eine Trauer die sie mit ihrem Onkel teilt und der sie nach diesem Vorfall nicht mehr länger in Venedig lässt, sondern sie mitnimmt zu sich und sie lernt rational zu denken. Denn ihr Onkel legt darauf sehr viel Wert. Milou liebt ihn dafür und ihre Fantasie lebt sie in ihren Büchern aus. Allerdings steht der Umbau bei Ihnen ins Haus und auch wenn Onkel Mathis nicht begeistert ist das Milou zu ihrer Großmutter nach Venedig geht in ihren Ferien, lässt er sie ziehen. Seltsame Ereignisse machen aber Milou misstrauisch und das ganze verstärkt sich nachdem sie auf den mysteriösen Niv trifft. Denn dieser scheint immer zur Stelle, wenn sie entweder von Sirenengesängen oder Nebel bedroht wird. Alleine das ist schon gruselig und es geht noch weiter, den der Nebel der immer wieder durch Venedigs Gassen wabert scheint ein grausames Geheimnis zu bergen, den immer mehr Kinder verschwinden und selbst die Eltern können sich nicht mehr an sie erinnern. Denn für Sie waren sie nie existent. Milou macht sich auf Spurensuche und gerät in einen Kampf bei der sie versuchen muss nicht nur das Geheimnis zu entschlüsseln, sondern auch zu überleben. Die Autorin hat es nicht nur geschafft die Charaktere interessant zu gestalten, sondern eine Welt erschaffen, in der nicht nur Illusionen einen in den Bann ziehen, sondern auch Geschichten die nicht sein können. Denn die Wirklichkeit sieht anders aus. Rational erklärt.... eigentlich... und genau hier setzt die Geschichte an und man durchlebt und hofft und bangt mit Milou, eine Achterbahn der Gefühle. Fazit Sehr empfehlenswert!!! Wen düstere Geheimnisse ans Licht treten und die Illusionen Wirklichkeit werden. 5 von 5 Sternen

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Kurzbeschreibung Die 17-Jährige Milou freut sich auf den Besuch bei ihrer Nonna, die in Venedig lebt. Seit vielen Jahren war Milou schon nicht mehr in der Stadt ihrer Kindheit und freut sich auf ein Wiedersehen. Allerdings schon bei ihrer Ankunft merkt Milou das etwas so ganz und gar nicht zu stimmen scheint, denn etwas taucht aus dem Nebel auf und scheint nach ihr zu greifen. Diese Düstere Atmosphäre abschüttelnd, versucht Milou alles sehr aufgeklärt anzugehen, den laut ihrem Onkel zählt nur das rationelle, das sie hier aber nicht zu erwarten scheint, den die Nacht, der Nebel und ein lange vergessener junger Mann scheint schon längst auf sie gewartet zu haben.... Cover Das Cover ist ein absolut gelungener Eyecatcher der einen ziemlich schnell in den Bann zieht. Für mich stellt die junge Frau darauf Milou dar, die von einem Raben beschütz wird und lauter schwarze Scherben um sie herum zu schweben scheinen. Ich sag nur absolut passend zum Inhalt. Schreibstil Die Autorin Gesa Schwartz hat einen düstere fast greifbare Atmosphäre erschaffen, die einen sehr schnell mitnimmt in die Welt der unwirklichen Nebel und ihren Schreckgestalten darin. Und eine Spiegelwelt die so viel mehr bereithält. Denn wo fängt die Wirklichkeit an und hört die Illusion auf, den diese beiden Komponenten vermischt die Autorin und ich muss gestehen, das ich absolut mitgefiebert habe und gebannt die Seiten verschlungen habe, bis zu dem Ende das mich immer noch ziemlich sprachlos zurücklässt. Ich freu mich schon auf mehr von der Autorin. Meinung Was ist Wirklichkeit und was Illusion... Genau diese Frage stellte sich Milou als Kind, seitdem sind mehrere Jahre nach dem tragischen Unfall ihrer Eltern bei dem beide starben vergangen. damals und heute kann sich die mittlerweile 17- Jährige Milou nicht daran erinnern was genau geschah, nur das sie in einem tosenden Meer starben. Für Milou mit ihren damals sieben Jahren, eine Trauer die sie mit ihrem Onkel teilt und der sie nach diesem Vorfall nicht mehr länger in Venedig lässt, sondern sie mitnimmt zu sich und sie lernt rational zu denken. Denn ihr Onkel legt darauf sehr viel Wert. Milou liebt ihn dafür und ihre Fantasie lebt sie in ihren Büchern aus. Allerdings steht der Umbau bei Ihnen ins Haus und auch wenn Onkel Mathis nicht begeistert ist das Milou zu ihrer Großmutter nach Venedig geht in ihren Ferien, lässt er sie ziehen. Seltsame Ereignisse machen aber Milou misstrauisch und das ganze verstärkt sich nachdem sie auf den mysteriösen Niv trifft. Denn dieser scheint immer zur Stelle, wenn sie entweder von Sirenengesängen oder Nebel bedroht wird. Alleine das ist schon gruselig und es geht noch weiter, den der Nebel der immer wieder durch Venedigs Gassen wabert scheint ein grausames Geheimnis zu bergen, den immer mehr Kinder verschwinden und selbst die Eltern können sich nicht mehr an sie erinnern. Denn für Sie waren sie nie existent. Milou macht sich auf Spurensuche und gerät in einen Kampf bei der sie versuchen muss nicht nur das Geheimnis zu entschlüsseln, sondern auch zu überleben. Die Autorin hat es nicht nur geschafft die Charaktere interessant zu gestalten, sondern eine Welt erschaffen, in der nicht nur Illusionen einen in den Bann ziehen, sondern auch Geschichten die nicht sein können. Denn die Wirklichkeit sieht anders aus. Rational erklärt.... eigentlich... und genau hier setzt die Geschichte an und man durchlebt und hofft und bangt mit Milou, eine Achterbahn der Gefühle. Fazit Sehr empfehlenswert!!! Wen düstere Geheimnisse ans Licht treten und die Illusionen Wirklichkeit werden. 5 von 5 Sternen

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Die 17-Jährige Milou lebt seit dem Tod ihrer Eltern mit ihrem Onkel in Paris. Nun besucht sie nach längerer Zeit ihre Großmutter in Venedig und gerät mitten in geheimnisvolle Begebenheiten: Plötzlich scheint sie düsterer Nebel durch die Straßen Venedigs zu verfolgen und Stimmen locken sie ins Meer. Nur der junge Mann mit seinen Augen so dunkel wie Federn scheint sich zwischen sie und das düstere Grauen zu stellen... Ich habe schon Nacht ohne Sterne von Gesa Schwartz gelesen und war restlos begeistert und auch in Herz aus Nacht und Scherben nimmt die Autorin ihre Leser mit, auf eine wahrhaft ungewöhnliche Reise. Hier steht die 17-Jährige Milou im Mittelpunkt. Sie war schon immer eine Träumerin und verlor sich oft in ihren Fantasie- und Buchwelten und reiste in ihren Träumen zu den Sternen. Doch nicht alles fand in ihrer Fantasie statt: Vielmehr besitzt Milou die Fähigkeit, zwischen den Welten zu wandern. Sie ist eine der wenigen Wanderer, die noch die Fähigkeit hat, das Reich der Scherben zu betreten. Hier werden Träume Wirklichkeit, man fliegt mit dem Glück hoch über den Wolken, kann jedoch auch sehr tief fallen bis man sich selbst in diesem fazinierenden Reich verliert. Die Autorin beschreibt dieses Venedig wieder wahnsinnig fantasievoll und bildgewaltig. Fremdartige Welten erwachten vor meinen Augen zum Leben und ich war völlig fasziniert von dieser Parallelwelt, welche hier Gestalt angenommen hat. Ein Teil dieser Welt ist Niv, ein Rabenwandler. Er glaubt in Milou diejenige gefunden zu haben, die den grausamen Magier bezwingen kann. Dessen Ziel ist es, die Welt der Menschen auszulöschen und das Reich der Scherben sich untertan zu machen. Eine wirklich atemberaubende Reise durch das Reich beginnt, bei der Milou von den Schergen des Magiers durch ganz Venedig verfolgt wird, aber auch Verbündete trifft und versucht zu begreifen, woher ausgerechnet sie die Kraft hernehmen soll, das Reich der Scherben zu retten. Dabei steht ihr immer Niv zur Seite mit seinem Rabenschwingen. Die beiden entwicklen vorsichtige Gefühle füreinander, doch eine Liebe zwischen den Reichen ist unmöglich, denn kein Mensch kann dauerhaft im Reich der Scherben überleben; genauso umgekehrt. Am Auffälligsten ist sicherlich wieder der so bildgewaltige Schreibstil der Autorin, der diesmal jedoch auch teilweise sehr fremdartige und auch etwas ungreifbare Bilder entstehen lässt. Das ist auch der einzigste kleine Kritikpunkt. Wer noch nichts von der Autorin gelesen hat, sollte am Besten einmal in eine Leseprobe reinschnuppern. Eine wunderschöne, bildgewaltige Geschichte, die den Leser nach Venedig entführt und dort in das geheimnisvolle Reich der Scherben eintauen lässt. Spannung, Liebe, Gefühle, Fantasie und Freundschaft, das alles vereint die Autorin zu einem richtig tollen Buch.

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An diesem Buch ist mir vor allem, das Cover positiv aufgefallen. Was letztendlich dazu geführt hat, das ich mehr darüber erfahren wollte. Der Einstieg gestaltete sich jedoch gar nicht so einfach. Man fühlt sich als würde man schweben, unwirklich und nicht ganz greifbar. Wie ein Traum,dem man nicht entkommen kann und quasi darin gefangen ist. Von Anfang an besticht dieses Buch vor allem durch eins: Schmerz. Und mit jeder Zeile noch mehr Schmerz. Es ist das, was man dabei empfindet, was man wahrnimmt und was letztendlich auch die Hauptprotagonistin ausmacht. Ich weiß, gar nicht wie ich es sagen soll, aber ich empfand es als sehr trostlos und düster, aber andererseits auch als sehr magisch und auch ein Stückweg faszinierend. Das Buch hat mich jedoch enorme Nerven gekostet. Was vor allem an den detailreichen und ausschweifenden Beschreibungen lag. Das minderte die Spannung ziemlich bei mir. In einem Rutsch kann man es nicht lesen. Ich musste immer wieder Pausen einlegen. Ich denke, sonst hätte mich das ganze einfach erdrückt und niedergerungen. Mit der Hauptprotagonistin Milou konnte man sich noch am ehesten anfreunden, auch wenn ich ihr nicht wirklich nahekam. Es ist wie eine Wand, die man nicht durchbrechen kann und trotzdem immer wieder versucht durchzukommen. Man gibt nicht auf, weil man dem ganzen einfach auf den Grund kommen möchte. Erschwerend war für mich hier auch der Schreibstil. Der zum einen für mich ziemlich langatmig und von einigen Länge durchzogen war. Dabei setzt die Autorin vor allem auch auf viele Details. Sie schreibt sehr fantasievoll und teilweise auch poetisch. Was eigentlich wirklich toll ist, für mich jedoch zuviel und einfach nicht das richtige. Ihre Beschreibungen die sie hier immer wieder einfließen lässt, haben mir stellenweise wirklich gut gefallen, machen das Ganze jedoch nur bedingt besser. Vor allem Venedig hat sie wirklich toll in Szene gesetzt. Ein Ort der sofort Sehnsüchte weckt und den man sofort bereisen möchte. Die Grundidee des Ganzen hat mir wirklich sehr gut gefallen, die Umsetzung konnte nicht ganz meinen Geschmack treffen. Es war mir zu langsam, mehr Tempo wäre angebracht gewesen, ich denke, das hätte dem ganzen auch viel mehr Autrieb gegeben. Die Story empfand ich stellenweise als sehr interessant und abwechslungsreich und auch die Magie kam für mich spürbar durch. Jedoch konnte mich die Emotionen nicht völlig erreichen, was eigentlich schade ist, da sie doch sehr gefühlvoll schreibt. Schlussendlich ist es zwar eine interessante und sehr originelle Grundidee, die mich jedoch mit seiner Umsetzung und seinen Charakteren nicht überzeugen konnte. Ich denke hierbei werden sich die Gemüter streiten, entweder man liebt es auf den ersten Blick oder man mag es einfach nicht. Ein Zwischending ist quasi nicht wirklich möglich. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Milou, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft. Die Charaktere sind nicht ganz zu greifen, nehmen jedoch für sich ein. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind meist gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten. Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch ziemlich detailliert und fantasievoll. Das Cover und der Titel passen recht gut zum Geschehen. Fazit: Ein wirklich tolle Grundidee und auch in seiner Ausarbeitung sehr gut in Szene gesetzt. Leider kam ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht zurecht. Zu schwer, zu detailreich, zu erdrückend, zu schmerzvoll. Entweder man liebt es oder eben nicht. Für mich war es einfach nicht ganz das richtige, auch wenn die Story ansich sehr fesselnd und von Überraschungen durchzogen ist.

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