Leserstimmen zu
Typisch Europa

Pieter Steinz

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Hardcover
€ 29,99 [D] inkl. MwSt. | € 30,90 [A] | CHF 41,50* (* empf. VK-Preis)

Europa. Einst war Europa ein großer Traum, der Zusammenhalt und Glanz versprach. Wenn man aber heute die Nachrichten über den Brexit, Streitereien und Co. anhört könnte man meinen, dass das heutige Europa zu einem Albtraum geworden ist. Doch was ist das, dieses Europa? Europa bedeutet soviel wie weit und sicht, aufgefasst als Gesicht und die (Frau) mit der weiten Sicht (Wikipedia). Heute nennen wir die Gemeinschaft von ca. 50 Ländern mit über 700 Millionenen Einwohnern Europäische Union. Es erstreckt sich von Portugal bis hin zu Zypern. Die Anfänge der Europäischen Union gehen auf die 1950er Jahre zurück, doch was hat diese Gemeinschaft alles hervorgebracht? In wie weit haben uns die Anfänge Europas aus dem 5. Jahrhundert geprägt? Der Autor Pieter Steinz hat in Typisch Europa 100 Ikonen Europas gesucht und gefunden. 100 Menschen und Dinge, ohne die wir nicht dort wären, wo wir jetzt sind. Meinung: Typisch Europa wird in acht Kategorien aufgeteilt: Architektur, Kunst, Film & Zeichnung & Fotografie, Literatur & Comic, Musik, Schauspiel & Tanz, Design & Mode und Verschiedenes. Die verschiedenen Kapiteln handeln von vielen verschiedenen Themen, so das für jeden etwas dabei ist. Zur besseren Orientierung gibt es zu Beginn eine Landkarte und am Ende ein Register. Auf Grund der unterschiedlichen Bereiche kann jeder etwas finden und es macht unheimlichen Spaß in diesem Buch zu stöbern. Es ist kein Buch, dass man mit einem Schwung durchließt, sondern gerne darin blättert. Die Texte sind von der Länge her optimal, sehr informativ und geschmückt mit guten Bildern. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, als würde ich manchmal durch Europa reisen und dabei habe ich viele Dinge entdeckt die mir entweder gar nicht bewusst waren, wie essenziell sie sind oder wie sehr sie uns geprägt haben. Auch habe ich einige neue Dinge entdecken können, weshalb das Lesen viel spaß gemacht hat. Meinung: Das Buch ist ideal als Geschenk, zum Stöbern oder als Thema für die nächste Party zu sein.

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Ein Buch, das auf kultureller Ebene verbindet. Und ein Buch, das Europa gerade wohl sehr gut gebrauchen kann. Das hört sich schrecklich hochtrabend an, ist es aber gar nicht. In „Typisch Europa – Ein Kulturführer in 100 Stationen“ gibt es zu unterschiedlichen Themen kurze Artikel aus vielen Teilen Europas, die den Fokus auf Gemeinsamkeiten legen. Da geht es um Brechts Theater und wir springen zur Zwölftonmusik, es geht um Arthur Conan Doyle und bald um Skandinavienkrimis, es geht um den schiefen Turm von Pisa, um Mondrian und die Birkin Bag. Die Kapitel sind kurz, unterhaltsam und interessant. Das Buch liegt auf meinem Wohnzimmertisch und ich blättere immer wieder darin herum. „Typisch Europa“ ist ein Buch, das mir ein Lächeln auf’s Gesicht zaubert, wann immer ich es in die Hand nehme, voller Schönheit, Kunst und Kultur. In jedem Themengebiet gibt es Neues zu entdecken und ich will mich gleich in ein Thema stürzen. Ein Buch gegen all die Grenzen und schlechten Gedanken des letzten Jahres.

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Da zähle ich doch einfach mal auf, was für "Typisch Europa" als Weihnachtsgeschenk oder Lektüre spricht: - Der Leser lernt oder erfährt etwas aus vielen Kulturbereichen: Architektur, Bildende Kunst, Film, Fotografie, Literatur / Comics, Musik, Schauspiel / Tanz, Design / Mode und unter "Verschiedenes" wird alles zusammengefasst, was in die anderen Kategorien nicht reinpasst. - Durch diese Vielfalt sollte fast jeder Leser Anknüpfungspunkte zu seinen Interessen finden und zeitgleich mit Themen in Kontakt kommen, über die er sich noch nie Gedanken gemacht hat. - Durch die klar getrennten und jeweils recht kurzen Kapitel eignet sich "Typisch Europa" wunderbar als Bettlektüre oder aus meiner Sicht auch als "Coffee Table Book" für Menschen, die neben Bildern auch Texte mögen. - Das Buch bietet gleich mehrere Einstiegsmöglichkeiten: Linear, über Landkarten, nach Interesse und Neugier über Inhaltsverzeichnis oder Register. - Es beleuchtet mit "Europa" ein Thema, dessen man sich widmen sollte. "Das Buch, das Europa jetzt braucht: Eine Liebeserklärung an unsere gemeinsame Kultur.", behauptet der Klappentext nicht ohne Grund. Der Niederländer Pieter Steinz hat sich viel Mühe bei der Erstellung des Buchs gemacht und seine Erfahrung als Kunst- und Literaturkritiker geschickt genutzt. Er verstarb vor wenigen Monaten und so ist "Typisch Europa" sein Vermächtnis. Mir gefällt vor allem die Vielfalt des Buchs. Da folgt ein Kapitel über "Das Auto-Design" auf "Das epische Theater von Brecht und Weill" und "Das Alphabet des Lebens" (mit Periodensystem der Elemente) leitet über zu "Der literarische Einfluss Astrid Lindgrens". 100 Stationen werden auf diese Weise erläutert. "Typisch Europa" ist tatsächlich eine Liebeserklärung, für den hartnäckigen Leser durchaus eine kleine Herausforderung und (wie bereits erwähnt) ein tolles (Weihnachts-)Geschenk.

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Das Buch umfasst 100 Ikonen aus der klassischen und modernen Kunst, aufgeteilt in 8 Kategorien: Architektur Bildende Kunst Film, Zeichentrick und Fotografie Literatur und Comic Musik Schauspiel und Tanz Design und Mode Verschiedenes Auf über 450 Seiten bietet dieses Werk einen herausragenden Fundus an europäischen Ikonen, die nachzuschlagen und zu -lesen einfach Freude bereitet. Ikonen bedeutet hier, dass die Werke nicht nur im jeweiligen Urspungsland sondern über die Landesgrenzen hinaus europaweit bekannt sind und Anerkennung finden. Im Anhang befindet sich ein ausführliches Register, durch das die Ikonen leicht nachzuschlagen sind. Besonders beeindrucken die Landkarten, auf denen die Kulturgeschichte Europas verzeichnet ist. Ausserdem sind die Essays zu erwähnen, in denen zusätzlich auf 'Unter-Ikonen' eingegangen wird. Die Kultur Europas auf 100 Ikonen zu beschränken fällt in der Tat schwer. Wer sich mit Kultur auseinandersetzt und allen, die sich in diesem Bereich bilden wollen, sei diese Art Nachschlagewerk wärmstens empfohlen.

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In Typisch Europa führt Pieter Steinz den Leser in einer willkürlich auserkorenen alphabetischen Reihenfolge durch entscheidende Momente der europäischen Kultur. Einen Einstieg in die kulturelle Rundumschau schafft der Autor mit einem Kapitel über den Chansonnier Jacques Brel und dessen Hymne an Amsterdam. Nach 100 Kapiteln endet das Themenspektrum mit Z und der Zypressenholz-Madonna. Fünf Karten über die kulturellen Gegebenheiten Europas runden die kulturelle Zusammenschau ab. Mit seinen Ausführungen über die Künste Europas lädt Pieter Steinz den Leser dazu ein, die Schönheit Europas entgegen aller Widrigkeiten wahrzunehmen. In seinen einleitenden Worten verweist der Autor darauf, dass jeder Europäer stolz sein könne auf das paneuropäische Kulturgut. Nachdem der Kulturführer zunächst in einer niederländischen Fassung erschienen ist, bildet die deutsche Übersetzung nun den ersten Schritt zur tatsächlichen Europäisierung des Buches. Wichtig anzumerken ist, dass die Ausführungen Pieter Steinz vor allem auf den Bereich der Künste (der klassischen ebenso wie der modernen) beschränkt sind. Zur besseren Orientierung sind die Kapitel jeweils mit einem von acht unterschiedlichen Symbolen ausgestattet, sodass der Leser immer zugleich sieht, in welchen Kunstbereich das jeweilige Thema angesiedelt ist. So gibt es ein Symbol für die Architektur sowie eines für die Bildenden Künste. Ein weiteres Symbol umfasst die Kategorien Film, Zeichentrick & Fotografie. Ebenso gibt es Kapitel zu Themen rund um Musik, Schauspiel & Tanz und Design & Mode. Eine letzte Kategorie (Verschiedenes) umfasst alles, was nicht im klassischen Sinne als Kunst zu verstehen ist. Bei allen Essays war Pieter Steinz besonders darauf bedacht, dass die von ihm angerissenen Themenblöcke und Ikonen in ganz Europa bekannt sind. Und so bildet das Buch nach drei Jahren Recherche und dem frühen Tod des Autors, Ende August diesen Jahres nun sein Vermächtnis. Pieter Steinz vereint Europa in kulturellen Bildern. Einzelne Fragmente europäischer Kultur, die zusammen ein wunderbares Mosaik ergeben, zeigen dem Leser die Einheit in der Vielfalt auf und verdeutlichen was uns Europäer verbindet. Die scheinbare Zerrissenheit Europas, lässt interkulturelle Gemeinsamkeiten schnell verblassen. Typisch Europa jedoch verbindet was zusammengehört. Besonders positiv fällt zudem ins Auge, was Pieter Steinz auch in seiner Einleitung betont. Der Autor hat beim Schreiben Wert darauf gelegt, dass die kulturellen Phänomene mit denen er sich literarisch auseinandersetzt (möglichst allseits) bekannt sind, sodass es einfach fällt das eigene Bewusstsein für die Schlüsselmomente europäischer Kultur zu steigern. Die 100 ursprünglichen Ikonen hat der Autor zudem um weitere 100 verwandte Essays ergänzt. Bei der Erweiterung seines intendierten Themenspektrums ist er auf Gedankengänge seiner Lesern eingegangen, sodass der Blickwinkel für weitere Themen geöffnet wird. Die Schaffung eines ganzheitlichen Kulturbildes Europas scheint schier unmöglich und so konnte Pieter Steinz mich auch mit diesem Ansatz begeistern. Das Buch hat mein Interesse für viele Themen (René Magritte, Hergé, Jijé etc.) neu entfacht. Zugleich wurde mir jedoch auch die Möglichkeit eröffnet, mich an noch unbekanntes Terrain heranzuwagen. Die kurzen Kapitel sind so prägnant wie informativ und machen eines besonders deutlich: wir stehen den Ländern, die uns umgeben näher als man vielleicht denken möchte. Und wie immer im Leben sind es geteilte Momente die uns verbinden. Typisch Europa bekommt einen festen Platz in meinem Bücherregal und wird wohl einige Umzüge überstehen müssen. Schon jetzt freue ich mich auf die vielen Momente, in denen ich wieder und wieder nach dem Buch greifen kann. Denn auch wenn es sich durchaus chronologisch und in einem Rutsch lesen lässt, so ist es doch kein Werk dessen Wert darin besteht im Bücherregal zu verstauben. Viel mehr Typisch Europa zum Stöbern ein und dazu immer wieder einen Blick auf die kulturellen Schätze Europas zu werfen. Fünf Sterne für einen wunderbaren Kulturführer durch Europa.

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Von A wie „Amsterdam“ von Jacques Brel bis Z wie die Zypressenholz-Madonna – In 100 Stationen bricht Pieter Steinz die Kultur Europas auf 100 Ikonen herunter, die den Kontintent prägen, definieren und begeistern. „Typisch Europa“ (Knaus Verlag) ist damit ein erstaunliches Sammelsurium von Dingen, Personen, Orten und Stimmungen, die in kurzen Abschnitten beschrieben werden. Für mich als Bachelorabsolventin in Kulturwissenschaften war dieses Sachbuch Liebe auf den ersten Blick, denn diese Reise durch die europäische Kultur versprach viel Interessantes, Kurioses und Spannendes und ich wurde nicht enttäuscht. Was verbindet die Europäer über ihre Landesgrenzen hinaus? Welche Literaturhelden, Kunstwerke, Lieder und Begriffe stoßen auch tausende Kilometer von ihrem Ursprungsort entfernt auf Begeisterung? Pieter Steinz beschreibt in der Einleitung seine jahrelange Suche nach den 100 Ikonen Europas. Als Kunst- und Literaturkritiker hat er diese auf die Künste beschränkt und in 8 Kategorien eingeteilt (Architektur, Bildende Künste, Musik etc. – der Block „Verschiedenes“ bietet Platz für den „Rest“). Diese Einteilung mit offensichtlicher Auslassung wichtiger großer Bereiche wie den Naturwissenschaften, der Politik oder der Religion kann bereits zu Beginn auf Kritik stoßen, zu Recht weist der Autor jedoch darauf hin, dass die Einbeziehung eben dieser Bereiche zu einer Ausuferung des Buches geführt hätte und es bereits andere Werke mit diesem Inhalt gibt. Für mich ist die Runterbrechung auf 100 Stationen der Künste Europas genau das richtige um unseren Kontinent gedanklich zu bereisen. Steinz verbindet hierbei die Popkultur mit der Hochkultur und zieht so ein faszinierendes Bild durch die Jahrhunderte, in denen sich die Beatles und Beethoven in nichts nachstehen. „Typisch Europa“ ist kein Buch, das man in einem Rutsch liest. Es lädt vielmehr dazu ein, immer wieder darin zu blättern, kurze Passagen zu lesen und neue Stationen zu entdecken. Essays fassen einzelne Themen noch einmal zusammen, sodass zu den 100 Ikonen noch ganze Themenblöcke einbezogen und eingeführt werden, so beispielsweise die britischen Rätsel-Krimis oder die Romantik. Durch die vielen Bildern und dem Register wird das Sachbuch sehr gut abgerundet, Highlight sind die Landkarten, auf denen Routen der europäischen Kulturgeschichte (z.B. Literatur, Musik und Architektur) eingezeichnet sind. „Typisch Europa“ ist kein Lexikon oder Lehrbuch, es ist eher eine spielerische Einführung in die Kulturgeschichte Europas, die auch mit Klischees arbeitet und wild hin und her springt. Das BILLY-Regal hat hier ebenso seinen festen Platz wie der Eurovision Song Contest und neben der italienischen Renaissance-Malerei wird natürlich auch die sogenannte „Anti-Kunst“ mit Dadaismus eingebunden. Pieter Steinz hat mit „Typisch Europa“ eine großartige kleine Welt geschaffen, in der sich die Leser wiederentdecken. Pippi Langstrumpf, Harry Potter oder Tim und Struppi – sie haben meine Kindheit und Jugend ebenso geprägt wie viele andere in ganz Europa auch und es ist wunderbar, diese Figuren unter den 100 Ikonen wiederzufinden und so eine ganz persönliche Beziehung zu der Kultur Europas nachvollziehen zu können. Beim bloßen Durchblättern stachen schon so viele Kapitel und Bezeichnungen hervor, die mich an meine eigenen Erfahrungen, Reisen und Interessen erinnerten und die Grenzen Europas verschwimmen ließen. Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen und freue mich sehr, noch viel mehr neues und altes aus diesem Buch herausziehen zu können.

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