Leserstimmen zu
Amber und ihr Esel

Julian Austwick, Tracy Austwick

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Die Erzählung "Amber und ihr Esel" handelt von einem Mädchen mit Handicap und einem Esel, den in der Vergangenheit Schlimmes zugemutet wurde. Die Geschichte beginnt mit der Rettung des Esels Shocks, der schlimm misshandelt wurde und auf eine Eselfarm für gerettete Esel kommen soll. Nachdem einige Zeit vergangen ist und sich das Personal so einige Gedanken gemacht hat, wird der Esel in die Donkey Sanctuary verlegt, wo er später Therapie-Esel für Kinder mit Einschränkungen werden soll. Doch er ist alles andere als selbstbewusst und zieht sich immer wieder zurück. Parallel beginnt die Geschichte der Familie Austwick, die ein Zwillingspärchen, zwei Mädchen names Hope und Amber, auf die Welt bringen. Die Geburt der Töchter und auch die Zeit der Genesung von Amber läuft alles andere als gut. Während sich Hope wie ein gesundes Mädchen entwickelt, stellen die Ärzte für Amber immer weitere schwere Diagnosen. Dazu gehören unter anderem, dass sie ein Tracheostoma tragen muss, welches ihr hilft zu atmen, da sie es nicht eigenständig kann. Dadurch kann sie auch nicht selbstständig essen oder sprechen. Auch das Laufen ist ihr nicht vergönnt. Für die Eltern beginnt eine harte Zeit. Ein Leben zwischen Eltern sein und Pleger spielen. Eines Tages treffen die kranke Amber und der Esel Shocks im Sanctuary aufeinander und eine tiefe Freundschaft beginnt. Während Amber immer mehr aufblüht bekommt auch der Esel das nötige Selbstbewusstsein. Durch die Geschichte, welche von der Familie selbst aufgeschrieben wurde, erhält der Leser tiefe Einblicke in das Familien- und Seelenleben der Protagonisten. Das ganze Leid um die Tochter wird ungebündelt dem Leser zugeworfen und doch denkt man so ein manches Mal: reißt euch doch mal zusammen. Es ist wunderbar zu erfahren, wie ein Tier das Leben eines Menschen nachhaltig und positiv beeinflussen kann und umgekehrt. Sehr schön ist der mittlere Teil des Buches. Dort befinden sich einige Farbfotografien der Zwillinge, der Eltern, aber auch von Shocks und dem Team, welches auf der Farm arbeitet. Im Grunde ist das Buch für jeden etwas. Es ist zugleich Biografie, rührende Geschichte, Realität und Drama. Auch die Arbeit mit Eseln wird hin und wieder erklärt. Am Ende des Buches gibt es nich einen kleinen Hinweis, wei man mit einer Spende dem Eselasyl helfen kann. Mehr zu dem Thema gibt es auf meinem Blog.

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Alleine schon das Cover zog mich magisch an. Ich erinnerte mich spontan an zwei Bilderbücher, zum einen aus dem Boheme-Verlag „Lulu und Pip“, zum anderen die Geschichte „Mein Esel Benjamin“. In „Amber und der Esel“ war ich oft zu Tränen gerührt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven zulaufend erzählt. Zum einen die Geschichte von Amber, von Anfang an als Tracy schwanger war. Von den Schwierigkeiten in der der Schwangerschaft, von der Frühgeburt, und von Bangen und Hoffen um die Babys. Während sich Zwillingsschwester Hope erstaunlich gut entwickelt und keine bleibenden „Schäden“ hat, bleibt Amber zurück. Sie bekommt eine Tracheotomie und später Kinderlähmung. Nach über einem halben Jahr pendeln zwischen Klinik und zu Hause, sind endlich beide Babys daheim, aber dort geht der Kampf erst richtig los. Wer keine Kinder hat, kann es sich nicht vorstellen, und wer gesunde Kinder hat, kann es vielleicht erahnen, was es bedeutet, ein Kind mit Tracheotomie zu überwachen. Julian und Tracey geben alles, bis auch ihre Kräfte erschöpft sind. Julian gibt seine Arbeit auf, sie leben von dann an von Sozialhilfe. Sie leben abgeschottet ihr Leben mit den Zwillingen, das keine Besuche oder Ausgehen mit Amber zulässt. Die ständige Sorge, die Luftwege würden verstopfen, ist der der ständige Begleiter. Amber selber wird ein sehr zurückgezogenes Kind, das nicht spricht und sich sehr unauffällig benimmt. So als wäre sie gar nicht da. Der zweite Handlungsstrang ist der vom Esel Shocks. Warum er zu diesem Namen kam, wird auf Seite 37 erklärt. Esel werden in Irland unter anderem auch deshalb gehalten, weil sie Glück bringen sollen. Shocks ist ein misshandelter Esel, der von der Tierschutzorganisation „The Donkey Sanctuary“ gerettet wird. Er befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Zitat Seite 11: „Allem Anschein nach hatten die Besitzer das Seil in den fünf Jahren, die der Esel bei ihnen war, kein einziges Mal gelockert. Als das Tier größer geworden war, war das Seil in die Haut eingewachsen. Wie eine Garotte. Es sah aus, als fehlten nur noch wenige Millimeter, um eine Arterie zu durchtrennen.“ Unglaublich, zu was Menschen fähig sind. Shocks wird von der Tierschutzorganisation aufgepäppelt und gesund gepflegt. Körperlich zumindest. Nach fast zwei Jahren kommt er so nach Großbritannien in ein Eseltherapie-Zentrum für Kinder mit speziellem Förderbedarf, der „Woods Farm“. Hier soll er zu einem Therapie-Esel ausgebildet werden, was sich aber aufgrund seiner Misshandlung als schwierig erweist. Und diese beiden verletzten Seelen, Amber und Shocks, treffen nach zwei Jahren zufällig aufeinander. Eine sehr glückliche Fügung. Besonders eindrücklich empfand ich die Schilderung der Versorgung von Amber. Zunächst noch im Krankenhaus von Krankenschwestern durchgeführt, müssen Julian und Tracey zu Hause die Pflege selber übernehmen. Sie müssen die Tracheotomie-Kanüle selber wechseln, dafür bleibt ein Zeitfenster von 20 Minuten, danach würde Amber ersticken. Ständig muss Schleim abgesaugt werden, ernährt wird Amber über eine Nasensonde. Zitat Seite 79: „…Sie dürfen den Katheder nur haargenau sechs Zentimeter in Ambers Luftröhre einführen, wenn Sie ihn auch nur einem Millimeter weiterschieben, könnte er die Lunge schließen. Bei Einführung des Katheders dürfen Sie auf keinen Fall absaugen, nur, wenn Sie ihn herausziehen. Sie dürfen nie länger als fünfzehn Sekunden absaugen. … Sie haben ein Zeitfenster von zwanzig Minuten, um die Trachealkanüle zu wechseln, bevor sich das Loch verschließt, sagte die Schwester warnend.“ Kurz wird auch geschildert, wie andere Menschen auf Amber reagieren, wenn sie Tracheotomie-Kanüle sehen. Neu für mich war die Gruppendynamik unter den Esel auf der Wood Farm. Die Esel waren praktisch in kleinen „Gangs“ und jeder hat einen anderen Charakter. Witzig. Berührend waren generell die Treffen von Amber und Shocks, als Leser fiebert man automatisch mit und als Amber schließlich ihre ersten Worte spricht, konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen. Die Fotos in der Mitte des Buches helfen, sich ein „Bild“ zu machen. Sie machen die Geschichte authentisch. Shocks wird schließlich für den Animal Hero Award nominiert. Fazit: Diese wahre Geschichte liest sich weg wie nichts. Ein Buch, das ich am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Ich war sofort in der Geschichte drin, ein einfacher Erzählton, kleine Kapitel und eine mitreißende Geschichte. Sehr emotional. Man wird Esel nach dem Lesen mit anderen Augen sehen. Am liebsten würde ich gleich eine Eselpatenschaft übernehmen! Lieblingsbuch! Links: Link zum Buch/Verlag: http://www.randomhouse.de/Paperback/Amber-und-ihr-Esel/Julian-Austwick/e494974.rhd Link zur Tierschutzorganisation „The Donkey Sanctuary“: https://www.thedonkeysanctuary.org.uk/ Animal Hero 2013 war Shocks: https://www.thedonkeysanctuary.org.uk/press-release/7807 Animal hero Award: http://www.animalheroawards.co.uk/

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Alleine schon das Cover zog mich magisch an. Ich erinnerte mich spontan an zwei Bilderbücher, zum einen aus dem Boheme-Verlag „Lulu und Pip“, zum anderen die Geschichte „Mein Esel Benjamin“. In „Amber und der Esel“ war ich oft zu Tränen gerührt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven zulaufend erzählt. Zum einen die Geschichte von Amber, von Anfang an als Tracy schwanger war. Von den Schwierigkeiten in der der Schwangerschaft, von der Frühgeburt, und von Bangen und Hoffen um die Babys. Während sich Zwillingsschwester Hope erstaunlich gut entwickelt und keine bleibenden „Schäden“ hat, bleibt Amber zurück. Sie bekommt eine Tracheotomie und später Kinderlähmung. Nach über einem halben Jahr pendeln zwischen Klinik und zu Hause, sind endlich beide Babys daheim, aber dort geht der Kampf erst richtig los. Wer keine Kinder hat, kann es sich nicht vorstellen, und wer gesunde Kinder hat, kann es vielleicht erahnen, was es bedeutet, ein Kind mit Tracheotomie zu überwachen. Julian und Tracey geben alles, bis auch ihre Kräfte erschöpft sind. Julian gibt seine Arbeit auf, sie leben von dann an von Sozialhilfe. Sie leben abgeschottet ihr Leben mit den Zwillingen, das keine Besuche oder Ausgehen mit Amber zulässt. Die ständige Sorge, die Luftwege würden verstopfen, ist der der ständige Begleiter. Amber selber wird ein sehr zurückgezogenes Kind, das nicht spricht und sich sehr unauffällig benimmt. So als wäre sie gar nicht da. Der zweite Handlungsstrang ist der vom Esel Shocks. Warum er zu diesem Namen kam, wird auf Seite 37 erklärt. Esel werden in Irland unter anderem auch deshalb gehalten, weil sie Glück bringen sollen. Shocks ist ein misshandelter Esel, der von der Tierschutzorganisation „The Donkey Sanctuary“ gerettet wird. Er befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Zitat Seite 11: „Allem Anschein nach hatten die Besitzer das Seil in den fünf Jahren, die der Esel bei ihnen war, kein einziges Mal gelockert. Als das Tier größer geworden war, war das Seil in die Haut eingewachsen. Wie eine Garotte. Es sah aus, als fehlten nur noch wenige Millimeter, um eine Arterie zu durchtrennen.“ Unglaublich, zu was Menschen fähig sind. Shocks wird von der Tierschutzorganisation aufgepäppelt und gesund gepflegt. Körperlich zumindest. Nach fast zwei Jahren kommt er so nach Großbritannien in ein Eseltherapie-Zentrum für Kinder mit speziellem Förderbedarf, der „Woods Farm“. Hier soll er zu einem Therapie-Esel ausgebildet werden, was sich aber aufgrund seiner Misshandlung als schwierig erweist. Und diese beiden verletzten Seelen, Amber und Shocks, treffen nach zwei Jahren zufällig aufeinander. Eine sehr glückliche Fügung. Besonders eindrücklich empfand ich die Schilderung der Versorgung von Amber. Zunächst noch im Krankenhaus von Krankenschwestern durchgeführt, müssen Julian und Tracey zu Hause die Pflege selber übernehmen. Sie müssen die Tracheotomie-Kanüle selber wechseln, dafür bleibt ein Zeitfenster von 20 Minuten, danach würde Amber ersticken. Ständig muss Schleim abgesaugt werden, ernährt wird Amber über eine Nasensonde. Zitat Seite 79: „…Sie dürfen den Katheder nur haargenau sechs Zentimeter in Ambers Luftröhre einführen, wenn Sie ihn auch nur einem Millimeter weiterschieben, könnte er die Lunge schließen. Bei Einführung des Katheders dürfen Sie auf keinen Fall absaugen, nur, wenn Sie ihn herausziehen. Sie dürfen nie länger als fünfzehn Sekunden absaugen. … Sie haben ein Zeitfenster von zwanzig Minuten, um die Trachealkanüle zu wechseln, bevor sich das Loch verschließt, sagte die Schwester warnend.“ Kurz wird auch geschildert, wie andere Menschen auf Amber reagieren, wenn sie Tracheotomie-Kanüle sehen. Neu für mich war die Gruppendynamik unter den Esel auf der Wood Farm. Die Esel waren praktisch in kleinen „Gangs“ und jeder hat einen anderen Charakter. Witzig. Berührend waren generell die Treffen von Amber und Shocks, als Leser fiebert man automatisch mit und als Amber schließlich ihre ersten Worte spricht, konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen. Die Fotos in der Mitte des Buches helfen, sich ein „Bild“ zu machen. Sie machen die Geschichte authentisch. Shocks wird schließlich für den Animal Hero Award nominiert. Fazit: Diese wahre Geschichte liest sich weg wie nichts. Ein Buch, das ich am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Ich war sofort in der Geschichte drin, ein einfacher Erzählton, kleine Kapitel und eine mitreißende Geschichte. Sehr emotional. Man wird Esel nach dem Lesen mit anderen Augen sehen. Am liebsten würde ich gleich eine Eselpatenschaft übernehmen! Lieblingsbuch! Links: Link zum Buch/Verlag: http://www.randomhouse.de/Paperback/Amber-und-ihr-Esel/Julian-Austwick/e494974.rhd Link zur Tierschutzorganisation „The Donkey Sanctuary“: https://www.thedonkeysanctuary.org.uk/ Animal Hero 2013 war Shocks: https://www.thedonkeysanctuary.org.uk/press-release/7807 Animal hero Award: http://www.animalheroawards.co.uk/

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Alleine schon das Cover zog mich magisch an. Ich erinnerte mich spontan an zwei Bilderbücher, zum einen aus dem Boheme-Verlag „Lulu und Pip“, zum anderen die Geschichte „Mein Esel Benjamin“. In „Amber und der Esel“ war ich oft zu Tränen gerührt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven zulaufend erzählt. Zum einen die Geschichte von Amber, von Anfang an als Tracy schwanger war. Von den Schwierigkeiten in der der Schwangerschaft, von der Frühgeburt, und von Bangen und Hoffen um die Babys. Während sich Zwillingsschwester Hope erstaunlich gut entwickelt und keine bleibenden „Schäden“ hat, bleibt Amber zurück. Sie bekommt eine Tracheotomie und später Kinderlähmung. Nach über einem halben Jahr pendeln zwischen Klinik und zu Hause, sind endlich beide Babys daheim, aber dort geht der Kampf erst richtig los. Wer keine Kinder hat, kann es sich nicht vorstellen, und wer gesunde Kinder hat, kann es vielleicht erahnen, was es bedeutet, ein Kind mit Tracheotomie zu überwachen. Julian und Tracey geben alles, bis auch ihre Kräfte erschöpft sind. Julian gibt seine Arbeit auf, sie leben von dann an von Sozialhilfe. Sie leben abgeschottet ihr Leben mit den Zwillingen, das keine Besuche oder Ausgehen mit Amber zulässt. Die ständige Sorge, die Luftwege würden verstopfen, ist der der ständige Begleiter. Amber selber wird ein sehr zurückgezogenes Kind, das nicht spricht und sich sehr unauffällig benimmt. So als wäre sie gar nicht da. Der zweite Handlungsstrang ist der vom Esel Shocks. Warum er zu diesem Namen kam, wird auf Seite 37 erklärt. Esel werden in Irland unter anderem auch deshalb gehalten, weil sie Glück bringen sollen. Shocks ist ein misshandelter Esel, der von der Tierschutzorganisation „The Donkey Sanctuary“ gerettet wird. Er befindet sich in einem erbärmlichen Zustand. Zitat Seite 11: „Allem Anschein nach hatten die Besitzer das Seil in den fünf Jahren, die der Esel bei ihnen war, kein einziges Mal gelockert. Als das Tier größer geworden war, war das Seil in die Haut eingewachsen. Wie eine Garotte. Es sah aus, als fehlten nur noch wenige Millimeter, um eine Arterie zu durchtrennen.“ Unglaublich, zu was Menschen fähig sind. Shocks wird von der Tierschutzorganisation aufgepäppelt und gesund gepflegt. Körperlich zumindest. Nach fast zwei Jahren kommt er so nach Großbritannien in ein Eseltherapie-Zentrum für Kinder mit speziellem Förderbedarf, der „Woods Farm“. Hier soll er zu einem Therapie-Esel ausgebildet werden, was sich aber aufgrund seiner Misshandlung als schwierig erweist. Und diese beiden verletzten Seelen, Amber und Shocks, treffen nach zwei Jahren zufällig aufeinander. Eine sehr glückliche Fügung. Besonders eindrücklich empfand ich die Schilderung der Versorgung von Amber. Zunächst noch im Krankenhaus von Krankenschwestern durchgeführt, müssen Julian und Tracey zu Hause die Pflege selber übernehmen. Sie müssen die Tracheotomie-Kanüle selber wechseln, dafür bleibt ein Zeitfenster von 20 Minuten, danach würde Amber ersticken. Ständig muss Schleim abgesaugt werden, ernährt wird Amber über eine Nasensonde. Zitat Seite 79: „…Sie dürfen den Katheder nur haargenau sechs Zentimeter in Ambers Luftröhre einführen, wenn Sie ihn auch nur einem Millimeter weiterschieben, könnte er die Lunge schließen. Bei Einführung des Katheders dürfen Sie auf keinen Fall absaugen, nur, wenn Sie ihn herausziehen. Sie dürfen nie länger als fünfzehn Sekunden absaugen. … Sie haben ein Zeitfenster von zwanzig Minuten, um die Trachealkanüle zu wechseln, bevor sich das Loch verschließt, sagte die Schwester warnend.“ Kurz wird auch geschildert, wie andere Menschen auf Amber reagieren, wenn sie Tracheotomie-Kanüle sehen. Neu für mich war die Gruppendynamik unter den Esel auf der Wood Farm. Die Esel waren praktisch in kleinen „Gangs“ und jeder hat einen anderen Charakter. Witzig. Berührend waren generell die Treffen von Amber und Shocks, als Leser fiebert man automatisch mit und als Amber schließlich ihre ersten Worte spricht, konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen. Die Fotos in der Mitte des Buches helfen, sich ein „Bild“ zu machen. Sie machen die Geschichte authentisch. Shocks wird schließlich für den Animal Hero Award nominiert. Fazit: Diese wahre Geschichte liest sich weg wie nichts. Ein Buch, das ich am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Ich war sofort in der Geschichte drin, ein einfacher Erzählton, kleine Kapitel und eine mitreißende Geschichte. Sehr emotional. Man wird Esel nach dem Lesen mit anderen Augen sehen. Am liebsten würde ich gleich eine Eselpatenschaft übernehmen! Lieblingsbuch! Links: Link zum Buch/Verlag: http://www.randomhouse.de/Paperback/Amber-und-ihr-Esel/Julian-Austwick/e494974.rhd Link zur Tierschutzorganisation „The Donkey Sanctuary“: https://www.thedonkeysanctuary.org.uk/ Animal Hero 2013 war Shocks: https://www.thedonkeysanctuary.org.uk/press-release/7807 Animal hero Award: http://www.animalheroawards.co.uk/

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Meine Meinung: Das war mal wieder ein sehr berührendes Buch oder besser gesagt, ein Tatsachenbuch, was den Leser wirklich berührt. Es gibt genügend Bücher, da fragt man sich, warum sollte ich das lesen, wen interessiert denn so etwas. Will ich wirklich etwas über die überstandene Krankheit wissen, sei es nun von einer bekannten Person oder von mir völlig unbekannten. Bei diesem Buch war es nicht so, es war unwahrscheinlich interessant und berührend. Es beginnt mit zwei verschiedenen Geschichten. -- Tracy und Julian erwarten ein Baby, so dachten sie, aber bei einer Kontrolluntersuchung erfahren sie, dass es zwei Kinder sind. Die Freude ist groß. Allerdings treten Probleme auf. Tracy hat leider das Fruchtwasser des ersten Zwillings verloren, wenn die Geburt einsetzt, müssen beide geboren werden. Hope der erstgeborene Zwilling schafft es eigentlich sehr gut und entwickelt sich prima. Amber, die zwangsläufig mit zur Welt kommen musste, ist schwer behindert. Es ist eine schwere Zeit für die Familie, sie müssen sich um zwei Kinder gleichzeitig kümmern, das eine wird etwas vernachlässigt, die andere braucht unheimlich viel Aufmerksamkeit. es ist sehr schwer für die Eltern. -- Ein Esel wird in Irland entdeckt, der von seinen Besitzern sehr schlecht behandelt wurde. Unter kaum vorstellbaren Bedingungen muss das arme Tier leben. Was er alles erlebt und mitmachen muss, bevor er nach Birmingham kommt, wird sehr fesselnd beschrieben. Shocks, wie der arme Esel nun genannt wird, muss erst viel Vertrauen zu Menschen aufbauen. Wir als Leser begleiten Shocks und Amber mit ihrer Familie, die sie sich alle begegnen. Es ist wirklich berührend, was dieses Treffen auslöst, was die beiden gemeinsam erleben und wie es beiden hilft. Nein, besser gesagt, wie es allen hilft. Amber und ihrer Familie sowie Shocks und dem Therapiezentrum. Sehr gut hat mir gefallen, dass in der Mitte des Buches Bilder betrachtet werden können. Ich habe immer wieder zwischendurch zu den Bildern geblättert und sie mir nach dem Beschriebenen genauer angesehen. Das Buchcover hat ich sehr angesprochen, es zeigt Amber und ihren Esel und sagt vieles aus. Fazit; Ein Buch, das einen berührt und durchaus lesenswert ist. Zumal es einer guten Sache dient, wenn das Buch erworben wird. Der Verlag Goldmann veranstaltet eine Große Charity-Aktion zum Buch »Amber und ihr Esel«

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Beschreibung Als Shocks, der Esel, auf einer irischen Farm seinem Schicksal überlassen wurde, war es fraglich, ob er sich jemals wieder erholen würde. Als Amber mit nur 26 Wochen als Frühchen zur Welt kam, war auch ihr Schicksal ungewiss. Ein Luftröhrenschnitt rettete ihr Leben, doch die Ärzte teilten Julian und Tracy Austwick mit, dass ihre Tochter nie würde sprechen können. Später stellte sich heraus, dass sie außerdem an Kinderlähmung litt. Die Austwicks waren verzweifelt. Irgendwann griffen sie nach einem letzten Strohhalm und brachten ihre Tochter in ein Esel-Therapiezentrum, wo das Unglaubliche geschah: Die kleine Amber und der Esel Shocks begegneten sich wie Seelenverwandte und halfen einander, ihre Verletzungen zu heilen. Dank Shocks kann Amber heute sprechen und laufen, und auch der Esel ist mittlerweile gesund und voller Lebensmut. Es ist die bewegende Geschichte einer einzigartigen Freundschaft. Durch die Beschreibung wird einem zwar verraten, wie das Buch ausgeht, aber...dennoch sollte man es lesen. Ich habe es noch nie erlebt das mich ein Buch welches das wahre Leben beschreibt so gefesselt wie dieses. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es ist zwar in der Romanform geschrieben aber das so gut, das man fast ausser Acht lässt, dass das alles wirklich passiert ist. Da haben wir Shocks, sehr passender Name wie ich finde. Leider scheint man nicht wirklich zu wissen, was dem armen Kerl alles widerfahren ist. Es treibt einem die Tränen in die Augen! Man möchte am liebsten sofort hin und ihm zur Seite stehen. Seine Geschichte alleine hätte mich schon gefesselt aber gepaart mit der von Amber? Der Hammer. Amber...ich weiß gar nicht so recht, wie ich das beschreiben soll, was in mir während des Lesens vorgegangen ist. Diese Familie ist mir so sehr ans Herz gewachsen, auch wenn man sie nicht persönlich kennt, hat man den Eindruck zurückbehalten sie sind deine Freunde. Man durchleidet mit ihnen den Weg durch den dieses kleine Wesen sie führt. Was die kleine Maus betrifft, sie ist das beste Beispiel für eine sagenhafte Kämpfernatur und das schon ab ihrer Geburt. Ich weiß gar nicht, ob man das so schreiben sollte aber im Alter von 26 Wochen schon so stark zu sein ist echt Wahnsinn. Ich habe mit Tracey und Julian so sehr mit gebangt und gehofft. Ich habe da gesessen und leise vor mich hin gesagt "Kämpfe kleine Amber, sei tapfer und stark!" Ich habe Tränen vergossen! Während des Lesens sind mir Esel immer sympathischer geworden und ich hätte nie für möglich gehalten was für eine Kraft diese wundervollen Geschöpfe haben. Ich sehe sie nun mit ganz anderen Augen und weiß schon jetzt, wenn ich demnächst auf ein paar treffe (ja das Glück habe ich), dann werde ich sicher vollkommen anders auf sie zugehen. Schon immer fand ich es unglaublich was Tier Therapien bewirken können, sei es Delphine oder Pferde oder auch Hunde. Was wohl auch der Anreiz war das ich mich hier um ein Rezessionsexemplar beworben habe. Ich wollte mehr wissen! Viele belächeln so etwas und auch die Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Ich halte das für vollkommenen Blödsinn. Tiere haben ein besonderes Gespür und sind viel empfänglicher für die unterschiedlichsten Dinge als wir Menschen. Ich werde auf jeden Fall versuchen Amber´s Weg weiter zu folgen und auch den von Shocks und seinen Freunden und Betreuern vom Esel Therapiezentrum. Dort wird eine wundervolle Arbeit geleistet. Und sollte es mich irgendwann einmal wieder Richtung England verschlagen, werde ich versuchen dort vorbeizuschauen. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich beim Randomhouse und dem Goldmann Verlag, für das bereitgestellte Exemplar!

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Dieses schöne Buch beruht auf einer wahren Geschichte! Es handelt von Shocks und Amber. Shocks ist ein Esel, der von einem schlechten Platz gerettet wird. Er wurde dort misshandelt und hat sowohl physische als auch psychische Narben davongetragen. Er kommt auf die Eselstation und seine Narben heilen auch, allerdings kann er keine Freundschaften schließen. Dann haben wir noch Amber, ein kleines Mädchen, dass viel zu früh auf die Welt kam und seitdem sie auf die Welt gekommen ist, gesundheitliche Probleme hat. Sie kann nicht alleine Atmen, nicht alleine Laufen… Als sie eines Tages in das Eselzentrum kommt, passiert etwas Unglaubliches, zwischen Amber und Shocks scheint eine Seelenverwandtschaft zu bestehen und so nehmen die Dinge ihren Lauf…. Hier haben wir eine, wie ich finde, eine wirklich reizende Geschichte über eine Mensch – Tierbeziehung. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, wie die beiden sich vermisst haben und sich beide auch der Esel wieder gefreut haben, wenn sie sich länger nicht getroffen haben. Man kann sich nicht vorstellen, was Menschen durchgemacht haben, die sowas durchmachen. Die Ängste und Sorgen, die die Austwicks hatten, waren sehr schöne beschrieben. Das Gefühl, den Zwilling zu vernachlässigen, aber wie sie zuerst auch nicht wollten, dass Hope alleine in den Kindergarten geht, weil dann Amber zurückstecken müsste. Und wie die beiden eigentlich alles zurückließen um sich um die beiden zu kümmern, war sehr gut beschrieben und ich habe wirklich mitgelitten, als Amber wieder ins Krankenhaus musste. Ich fand es sehr spannend, wie erzählt wurde, als die beiden sich das erste Mal getroffen haben und wie die beiden reagiert haben. Schön war es wie beide Fortschritte machten, auch Shocks hat das erste Mal geschrien, als Amber auch zu reden begonnen hat. Schöne Erzählung dieses Buch, mir hat auch der Schreibstil zugesagt, weil normalerweise lese ich keine Biographien oder ähnliche Bücher, weil ich die meisten fad finde, das war aber hier nicht der Fall.

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