Leserstimmen zu
Die Schatten von Race Point

Patry Francis

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Taschenbuch
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Wunderschönes und sehr ansprechendes Cover. Ein großes Geheimnis überschattet Hallies Leben. Gus, ihre große Liebe hat Schreckliches getan. Hallie verzeiht ihm, doch Gus entscheidet sich Priester zu werden. Die Jahre vergehen, beide denken oft aneinander. Als sie sich zufällig begegnen, müssen sie sich der Vergangenheit stellen. Toller Roman, sehr spannend. Für Fans von Kate Morton oder Katharina Webb.

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Ich bin eher zufällig auf dieses Buch gestoßen, da der Klappentext mein Interesse geweckt hatte. Als ich das Buch, dann als Rezensionsexemplar erhielt, war ich ziemlich froh darüber, das Buch alsbald lesen zu können. Jedoch muss ich gestehen, dass die Ernüchterung kam, als ich anfing zu lesen. Die Handlung zieht sich bereits zu Beginn an, so dass man geneigt ist, Stellen zu überfliegen. Die Autorin widmet zu viel Zeit allen Einzelheiten, wodurch man irgendwann beim Lesen ein wenig genervt ist. Beispielsweise reitet sie zu Beginn des Romans zu sehr auf den portugiesischen Lebenstil der Charaktere rum, obwohl die Handlung an der amerikanischen Ostküste spielt?! Das sie generell auf Einzelheiten eingeht, finde ich ja sogar gut. Dass sie sich in diesen jedoch stellenweise verrennt, mindert das Lesevergnügen schon ein wenig. Mit fast 600 Seiten ist dieser Roman sehr dick. Meines Erachtens nach hätte die gesamte Handlung um mindestens einem Drittel, wenn nicht sogar fast die Hälfte gekürzt werden können, ohne dass diese darunter gelitten hätte. Viel zu oft werden Nebenschauplätze aufgemacht, die jedoch nur wenig zur Gesamthandlung beitragen. Und auch wenn man sich beim Lesen nicht in die Handlung verlieben kann, bieten die traumhaften Natur- und Umfeldbeschreibungen immerhin die Möglichkeit sich ein wenig in die Landschaft zu verlieben, was das Ganze schon wieder ein wenig aufwertet. Hallie und Gus sind im Gegensatz zu manch anderen Figuren in diesem Roman überaus interessant und stark gezeichnet. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und auch wenn man nicht alle ihre Entscheidungen und Handlungen so recht akzeptieren mag, ergeben diese durchaus Sinn. Einzelne Figuren, wie z.B. Hallies Vater sind stellenweise ein wenig überzogen dargestellt. So wird dieser bspw. zwischendurch als eine Art "Heldenfigur" dargestellt, der fast so etwas wie das "Dorfoberhaupt" über allem wacht. Fazit: Leider ist dieser Roman sehr langatmig, so dass man die interessanten Abschnitte nicht so recht genießen kann. Er um die Hälfte gekürzt werden können. Note: 4

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Meine Meinung: Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte wusste ich zunächst nicht was mich erwarten würde. Und genau aus dieser Unwissenheit entstand meine Neugierde, die mich dazu bewog das Buch zu lesen. Die Geschichte beginnt im Jahr 1978 als Hallie und Gus kleine Kinder waren. Durch die Sturheit der kleinen Hallie entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Kindern, die später im Teenageralter ein Liebespaar wurden. Auf den ersten Seiten lernt man Gus und Hallie kennen. Wie ihre Freundschaft entstand und was die beiden Kinder bisher erlebt hatten. Diese Seiten fand ich sehr gut, richtig spannend, liebevoll und besonders. Gus und Hallie waren mir gleichermaßen sympathisch. Auf den weiteren Seiten gab es den ersten Umbruch, der die Geschichte prägt. Diese Szenen sind sehr bedeutend und bewegend zugleich. Die ersten 180 Seiten sind richtig gut und ich konnte das Buch bis hierhin nicht aus der Hand legen. Aber dann änderte sich die Geschichte. Hallie und Gus sind Erwachsen. Beide haben sich ein eigenen Leben aufgebaut und für mich persönlich war die Magie raus. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber ab ca. der Hälfte des Buches konnte es mich nicht mehr von sich überzeugen. Es berührte mich nicht mehr so, wie zu Beginn der Geschichte. Ich las noch weiter in der Hoffnung das der Funke wieder überspringen wird, aber leider war das nicht mehr der Fall und ich habe das Buch abgebrochen. Fazit: Die ersten knapp 200 Seiten begeisterten mich absolut. Die Geschichte war spannend, liebevoll, gezeichnet von vielen Gefühlen, die man vor allem kleinen Kindern und Teenagern nicht zutrauen würde. Doch dann gab es für mich persönlich eine Wendung, die mir die Interesse an diesem Buch nahm und ich fand nicht mehr hinein in die Geschichte.

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0337-7 Erschienen: 20.03.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Schatten-von-Race-Point/Patry-Francis/Blanvalet-Taschenbuch/e495246.rhd Eine Liebe, die stärker ist als das Leben Cape Cod,1978. Als Kinder sind Hallie Costa und Gus Silva unzertrennlich, als Teenager werden sie ein Liebespaar – bis ein dramatischer Vorfall am Strand von Race Point sie scheinbar unwiederbringlich auseinandertreibt. Doch Hallie kann ihren Freund nie vergessen, und als Gus Jahre später eines Mordes angeklagt wird, muss sie sich ihren Gefühlen stellen, denn seine gesamte Existenz steht auf dem Spiel. Kann sie ihm noch einmal helfen, bevor es zu spät ist? Hallie kehrt in ihre Heimatstadt zurück und stößt dort unerwartet auf dunkle Geheimnisse von ungeahnten Dimensionen … Meine Meinung: Ich bin durch das auffällige Cover mit der schönen lila leuchtenden Schrift und des interessanten Klappentextes auf das Buch aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir dieses dann als Rezensionsexmplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Interessant dabei fand ich auch, dass die Geschichte den Anfang in meinem Geburtsjahr 1978 genommen hat. Allerdings muss ich leider sagen, dass ich anfangs große Probleme hatte, in das Buch hinein zu kommen. Es ist mir erstaunlicherweise erst relativ spät gelungen, in die Geschichte einzutauchen. Das ist mir so wirklich erst in der zweiten Hälfte gelungen und ab da konnte mich die Geschichte dann aber komplett fesseln. Die letzten 200 Seiten habe ich dann in einem Rutsch weg gelesen. Das Buch ist insgesamt in 6 Abschnitte geteilt, diese spielen von 1978 bis hin in die Gegenwart. Man lernt als erstes einmal Hallie und Gus kennen, die von Kindheitsbeinen an Freunde sind und aus Hallie und Gus wird zu Teenagerzeiten ein Paar, bis ein schrecklicher Vorfall sie auseinander reißt. In der Gegenwart geht es dann darum, dass Gus wegen Mordes verdächtigt wird und Hallie ihrem Jugendfreund helfen möchte. Mehr möchte ich hier nicht verraten, das sollt ihr ja selbst lesen. Alles in allem war dies eine tolle Geschichte, auch wenn mir der Einstieg erstaunlich schwer gefallen ist. Ich kann hier aufgrund der Entwicklung der Geschichte und auch der für mich unerwarteten Wendungen absolut eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Das Buch bekommt von mir 4,5 Sterne.

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„Vorsicht Spoiler!“ Hallie lebt mit ihrem Vater allein. Als Arzt ist er einem Jungen behilflich, der emotionalen Schmerz bewältigen muss. Eines Tages nimmt sie ein Buch und liest dem Jungen heimlich vor. Auch dessen Freund Neil gibt nicht auf. Bald sind die drei Kinder freundschaftlich verflochten. Mit den Jahren bleibt die Freundschaft erhalten, aber zwischen Hallie und Gus entsteht eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Die ändert sich nach einem Vorfall am Strand. Gus verlässt die Stadt und wird Priester. Hallie studiert und ergreift den Beruf ihres Vaters. Sie hat nur noch zu Neil Kontakt und lernt eines Tages den Sohn von Wolf kennen. Sie verlieben sich und Hallie wird schwanger. Als ihr Vater verstirbt, muss Hallie sein Haus verkaufen. Als sie dann erfährt, dass Gus verhaftet wurde, vermag sie es nicht für glaubhaft halten, dass er eine Frau getötet haben soll. Jedoch wurde er damals am Strand auch gewalttätig. Hallie versucht zu helfen, aber ohne Erfolg, er wird verurteilt und muss ins Gefängnis. Eines Tages bittet Gus um ihre Hilfe bei einem jungen Mädchen. Hallie ist nicht begeistert, aber sie unterstützt seine Bemühungen, nicht ahnend, dass damit Licht ins Dunkle kommt. „Es ist nicht deine Schuld, Mila. Was immer deine Mutter getan hat, oder dein Vater, es ist nicht deine Schuld. So, wie das, was meiner Mutter zugestoßen ist, nicht meine Schuld war. Wir waren Kinder. Kleine Kinder, denen Ungeheuer höchstens im Traum hätten erscheinen sollen, aber nicht im wirklichen Leben.“ Es sind fast 600 Seiten, wo natürlich noch viel mehr passiert – aber ich möchte nicht den ganzen Inhalt erzählen, sondern nur einen Teil durchblicken lassen. Meine Meinung: Schuld, Sühne, Liebe und Hass sind Kriterien, die in der Geschichte eine große Rolle spielen. Die Kinder nehmen die Schuld auf sich, nicht erkennend – sie haben keine Schuld – sie sind Opfer! Es gibt einige emotionale Gegebenheiten, aber alles finde ich nicht durchdacht. Zum Beispiel Mila und ihr Vater, der sie auf einmal ziehen lässt, wo er vorher Angst verbreitet. Oder ihre Mutter, die sich in Gus verliebt und ihn dann abstraft. Die Erzählstränge werden personenbezogen erzählt, dadurch ändert sich die Perspektive. Die Geschichte ist fortwährend, sodass im Kindesalter der Anfang ist und zum Erwachsenenalter die Geschichte endet. Das Leben hat seine Ecken und Kanten, manche werden damit fertig, andere nicht. Traumatische Erfahrungen im Kindesalter bleiben auch als Erwachsene erhalten. Diese Auseinandersetzung offenbaren später persönliche Standpunkte, die Einfluss auf das Leben haben. Gut finde ich, wie die Autorin den Verlust eines Elternteils in die Geschichte einbringt, wie sich Gewalt in der Kindheit auswirkt und wie Kinder damit umgehen. Die Erbitterung kann man gewahr werden. Kinder sind traumatisiert und haben ihre eigene Art damit umzugehen. Die Hauptprotagonisten Gus und Hallie finde ich wunderbar. Sie zeigen Emotionen und sind nicht abgestumpft gegenüber ihrer Umwelt. Trotz Zwangslage hat Gus seinen inneren Frieden gefunden. Traurig finde ich, dass eine große Liebe keine Akzeptanz findet und wo aus Freundschaft, Verbitterung entsteht. Das Cover ist schön, aber passt nicht so richtig – verkörpert ein friedliches Bild, was die Geschichte gar nicht ist. Der Titel passt allerdings zur Geschichte. Das Geschehen lässt sich fließend lesen. Die Geschichte ist in sieben Abschnitten aufgeteilt, die mit dem jeweiligen Zeitraum und Ort beginnen. Dadurch, dass verschiedene Themen in dieser Geschichte verarbeitet werden, ist das Geschehen sehr vielseitig. Fazit: Abwechselnde Blickwinkel geben der Geschichte eine besondere Note. Sie ist zwar bewegend und einfühlsam, aber nicht beschaulich. Der Werdegang ist geordnet, sodass man nicht den Faden verliert. Die Stimmung ist einerseits anteilnehmend, anderseits angespannt. Auch wenn einige Punkte mir nicht ganz logisch erscheinen, hat mir dennoch die Geschichte gefallen. Deswegen bekommt das Buch trotzdem 4 Sterne von mir.

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Der Klappentext nimmt leider schon einiges der Handlung vorweg, dennoch hat das meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan. Die Geschichte ist chronologisch aufgebaut und man erfährt am Anfang sehr viel über die jungen Protagonisten Hallie und Gus - vor allem wie sie sich kennen und lieben lernen. Alles ist sehr ausführlich geschildert, man versinkt richtig in der Geschichte und kann sich gar nicht vorstellen, dass das junge Glück auf einmal zerbrechen soll, wie man ja durch die Info auf dem Buchrücken schon weiß. Leider kommt es aber wie es kommen muss. Vor allem Hallies Gefühle werden hier ausführlich geschildert und man leidet beim Lesen richtig mit. Während sich der erste Teil des Buches um die beiden gemeinsam drehte, verändert sich das nun gezwungenermaßen: Da die Beiden getrennte Wege gehen, sind mal die Schilderungen des einen, mal des anderen im Mittelpunkt. Dadurch wird der Bruch zwischen den beiden noch deutlicher. Schließlich kommt es zur Mordanklage gegen Gus und das scheint die zwei wieder zusammenzuführen, auch wenn es durch Gitterstäbe ist. Auch hier wird alles sehr genau und ausführlich geschildert, der Leser ist dabei. Etwas mehr hätte man noch zum Prozess erzählen können, auch wenn es für die Haupthandlung des Buches nicht von Nöten gewesen ist. Aber trotzdem hätte es mich interessiert und das Buch hätte ruhig noch ein paar Seiten mehr haben können. Gegen Ende ändert sich die Perspektive und die Geschichte wird aus Sicht der Tochter des Mordopfers erzählt. Am Anfang fand ich das sehr irritierend und der Übergang war auch etwas hart. Man musste sich beim Lesen erstmal wieder zurück in die Story finden und die Verbindungen herstellen. Schnell wird aber klar, warum dieser Wechsel nötig war und auch absolut passend ist. Das Ende war richtig schön und hat zum Buch gepasst, auch wenn ich mir etwas anderes gewünscht hätte. Das wäre aber an den Haaren herbeigezogen gewesen :) Insgesamt hatte ich mit den 600 Seiten eine tolle Zeit, deswegen gibt es von mir 4 Sterne.

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Über das Buch: Genre: Roman Verlag: Blanvalet (Link zum Buch) Format: Taschenbuch ISBN: 9783734103377 Erschien: 2017 Preis: 9,99 Euro Originalsprache: Englisch Originaltitel: The Orphans of Race Point erschien 2014 Seiten: 590 Vielen Dank dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar! Inhalt: Cape Cod,1978. Als Kinder sind Hallie Costa und Gus Silva unzertrennlich, als Teenager werden sie ein Liebespaar – bis ein dramatischer Vorfall am Strand von Race Point sie scheinbar unwiederbringlich auseinandertreibt. Doch Hallie kann ihren Freund nie vergessen, und als Gus Jahre später eines Mordes angeklagt wird, muss sie sich ihren Gefühlen stellen, denn seine gesamte Existenz steht auf dem Spiel. Kann sie ihm noch einmal helfen, bevor es zu spät ist? Hallie kehrt in ihre Heimatstadt zurück und stößt dort unerwartet auf dunkle Geheimnisse von ungeahnten Dimensionen … Das Cover: Ich finde das Cover richtig schön. Es vermittelt einen richtig das Gefühl von Urlaub und Freiheit. Die ersten 3 Sätze: Im Gefängnis lernst du, das niemand unschuldig ist. Es ist unwichtig, ob du zu Unrecht verurteilt worden bist, ob es einen guten Grund für dein Vergehen gab oder ob das Leben deinen Weg so brutal zusammengeschnürt hat, dass selbst die abscheulichste Tat irgendwann unausweichlich erschien. Die Zelle lässt keine Entschuldigung gelten. Meine Meinung: Ich bin erst schwer in die Geschichte reingekommen, aber nach etwa 100 Seiten, wurde es besser. In dieser Geschichte geht es um Hallie, Gus und Neil. Die drei kennen sich schon seit der Kindheit und haben viel miteinander erlebt. Leider nicht nur gutes. Die drei hatten eine schwere Kindheit. Als sie größer werden trennen sich ihre Wege. Aber als Jahre später Gus Hilfe von Hallie braucht, ist sie für ihn da. Gus ist nämlich wegen Mordes ins Gefängnis gekommen und sie kann sich nicht vorstellen, das er etwas damit zu tun hat. Weil sie Gus helfen möchte, kommt sie auch wieder in Kontakt mit Neil und sie sucht seine Hilfe. Ich finde es toll, das Gus nicht aufhört an Gott zu glauben, obwohl er im Gefängnis ist und da viel miterleben muss. Man liest das Buch schnell weg, weil man unbedingt wissen möchte, ob Gus jetzt der Mörder ist oder nicht. Außerdem ist es ein Buch über Freundschaft, Verrat, Liebe und Geheimnissen zwischen Freunden. Oft wurde die Geschichte sehr kitschig geschrieben, was mir aber gefiel. Das Ende war für mich überraschend, aber gut durchdacht. Fazit: Ein sehr schöner Roman, der Historisch angehaucht ist und auch ein Krimie sein könnte. Über die Autorin: Patry Francis, geboren 1950 in Brockton, Massachusetts, lebt mit ihrer Familie auf Cape Cod. Ihre Erzählungen und Gedichte sind in zahlreichen literarischen Zeitschriften erschienen und wurde mehrfach für den renommierten Pushcart-Preis nominiert. Die Schatten von Race Point ist ihr erster Roman bei Blanvalet.

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Gestern habe ich mein Leseexemplar hier fertig gelesen. Die Schatten von Race Point. Wie kann ich euch die fast 600 Seiten zusammenfassen? Liebe, Freundschaft, Verrat und Intrigen. Hauptakteure sind Hallie und Gus. Von Kindesbeinen an verbindet die beiden eine tiefe Freundschaft. Hallie, Tochter eines Arztes verlor ihre Mutter durch einen Verkehrsunfall. Ihr Vater ist ihr stets ein liebevoller Begleiter und kümmert sich rührend um sie. Gus trifft es besonders hart, denn seine Mutter wird von seinem Vater ermordet. Schon während dieser Zeit ist es Hallie, die Gus zur Seite steht. Als Teenager werden die zwei ein Paar, bis es am Strand von Race Point zu einem tragischen Ereignis kommt. Ihre Wege trennen sich, Hallie wird Ärztin, Gus tritt dem Priesterseminar bei. Hallie ist breits verheiratet, als gegen Gus eine schwere Klage erhoben wird. Kann sie ihm erneut helfen? Ich finde, man darf sich auf keinen Fall vom Cover in die Irre führen lassen, es ist viel mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte! An manchen Stellen kam es mir lange vor, doch immer wieder nehmen die Ereignisse Fahrt auf. So manches mal hielt ich den Atem an, emotional bewegt von tiefen Abgründen - deshalb hatte ich auch ab und an das Gefühl einen Krimi zu lesen. Ich möchte mich mit keiner Person identifizieren, muss sie aber für ihren Mut und ihre Kraft bewundern.

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