Leserstimmen zu
Rot für Rache

Jari Järvelä

Thrillerserie um eine junge Graffiti-Sprayerin (2)

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Meine Meinung Abwechslungsreich und speziell ist Metro’s Lebensodyssee allemal. Der finnische Autor Jari Järvelä brachte uns eine Figur, die es in sich hatte: Taff, stark, schnell und sehr kreativ. Keine Null-Acht-Fünfzehn-Protagonistin und ebenso keine Null-Acht-Fünfzehn-Story: Metro ist »Amateur«-Sprayerin und hält sich ständig versteckt vor der Polizei, Gesetzeshütern und Sicherheitskräften. Zurzeit befindet sie sich in Berlin. Sie hat ihre Heimat Finnland verlassen, um den täglichen Gefahren zu entfliehen, doch auch da lauern sie hinter jeder Ecke, und die Jagd beginnt von vorne. Sehr schön fand ich von Jari Järvelä, das Metros Charakter gleichblieb und sie keine Veränderung durchmachen musste. Der Autor konzipierte Metro stark und exzentrisch; sie lässt sich in keinem Moment etwas gefallen und setzt sich für ihre Meinung zu jeder Zeit ein. Sie gab ihre Leidenschaft trotz täglicher Gefahren nicht auf und schloss sich einer neuen Gruppe an, die – wie im ersten Teil »Weiß für Wut« - ebenfalls sehr interessant zusammengestellt und vorgestellt wurde. Der Schreibstil des Autors war flott und ohne unnötigen Details, die bei Thrillern dieses Tempos auch nicht nötig sind. Wie ein Blitz schoss die Story auf mich zu und packte mich, der schnelle und prägnante Schreibstil ließ mich nicht mehr los, denn Järvelä fuhr mit der Geschichte gnadenlos fort. Spannung ist im Buch genug vorhanden – es gab sehr viele, sehr spannende Szenen; besonders die finale Szene, die mir persönlich sogar etwas zu brutal war. Als Hundeliebhaber nämlich fand ich das Töten der Hunde sehr grausam, was man anders hätte machen sollen. Dieses Verhalten Seitens Metro beziehungsweise Seitens Järveläs widerte mich an, und ich grämte mich mit dem Weiterlesen – trotz alledem waren die letzten Szenen überaus spannend, und ich freue mich sehr auf den dritten Teil! ​ Fazit Sehr spannend, toll geschrieben, und Metro hat mich mal wieder vollkommen überzeugt (außer ihrer Abneigung gegenüber Hunde und das darauffolgende Resultat)! Sehr empfehlenswert – aber unbedingt den ersten Teil ebenfalls lesen!

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