Leserstimmen zu
Die Flamme erlischt

George R.R. Martin

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Kurzbeschreibung Was tun wenn dich ein Hilferuf aus den weiten der Galaxie erreicht und das ausgerechnet von der Frau die du glaubtest am meisten zu lieben. Wirst du ihrem Ruf folgen... Genau diese Frage stellt sich Dirk t' Larien und entscheidet sich darauf seinem Gefühl zu folgen, noch immer nach all den Jahren, lässt ihn nämlich eine Frage nicht los und zwar ,warum Gwen das tat. Was er allerdings auf der Welt Worlorn vorfindet lässt ihn unerwartet sprachlos zurück. Denn die Gwen die er kannte, hat sich nicht nur verändert, sondern ist mitten drin in einer Welt in der andere Gesetze herrschen. Und zwar bei den Kavalaaren und das einer dieser kampflustigen Rasse ausgerechnet Gwens Mann ist und was das heißt, findet Dirk schneller heraus als ihm lieb ist. Nur die Frage ist, warum ruft ihn dann Gwen mit ihrem Flüsterstein denn sie sich vor Jahren gegeben hatten. Cover Das Cover ist absolut passend zu dieser Geschichte und zu dem Planet Worlorn der einer vergessenen und eisigen Zeit entgegen sieht. Für mich doppeldeutig und sehr passend gestaltet und ein Eyecatcher vom Coverdesign her. Schreibstil Der Autor George R. R. Martin hat einen flüssigen und bildgewaltigen Schreibstil, der einen mitnimmt in ferne Galaxien und fremde Welten, in der leben erschaffen wird und ganze Welten ausgerottet sind. Für mich sehr schön erläutert, alleine schon der Einstieg wie die Welt Worlorn entdeckt wurde und nach dem Festival im Jahre pi-599 immer weiter verlassen wurde. Und das obwohl der Artenreichtum der verlorenen Welt, von 14 Welten ein Sammelsurium für jeden Wissenschaftler bietet. Die Idee finde ich einfach sehr gelungen. Meinung Wenn ein Hilferuf dich erreicht.... Was wirst du tun. Genau diese Frage stellt sich Dirk T' Larien der eigentlich dachte, nach Jahren der Trauer um seine einstige Jugendliebe Gwen Delvano wäre er drüber hinweg. Zu lang war sein Auskommen ohne sie und erst jetzt nachdem sie ihren Flüsterstein benutz hat ist sich Dirk nicht mehr sicher was er davon halten soll. Will sie ihn sehen oder vielleicht eine neue Chance geben? Im Zwiespalt seiner Gefühle entschließt er sich zu ihr zu kommen. Zum Glück ist er in Barque und die liegt nahe der Außenwelt, so dass er nur mit viel Umweg und insgesamt 3 Standardmonate später bei Gwen auf dem Planeten Worlorn ankommt. Da der Planet nach dem Festival immer mehr abbaut und sich schrittweise dem Ende nähert, stellt man sich die Frage, weshalb dann noch jemand auf diesem verlassenen Gelände lebt. Nun man sollte es nicht glauben aber auf diesem Planeten gibt es 14 Städte aus 14 Welten und genau da ist der Knackpunkt. Den das ehemalige Festival wo wirklich jeder kam um daran teilzunehmen, bot diesem Planeten eine einzigartige Sammlung verschiedenster Erkenntnisse wenn sich Kulturen in Flora und Fauna mischen Und genau deshalb ist Gwen, da die für die Eisenjadeversammlung arbeitet. Gwen ist aber nicht allein und mittlerweile verheiratet wie Dirk völlig perplex feststellen muss. Die Frage, weshalb sie ihn rief, ist somit noch nicht geklärt. Dirk lernt Jaantory Riv Wolf hoch- Eisenjade Vikary kenne und ist sich sicher dass er einen geschulten Mann vor sich hat, der aber mit seiner Tradition sehr verbunden ist, zwar nicht so wie sein Freund Janacek der Dirk mit Abscheu und kampflust entgegen kommt. Genau in dieser Welt erfährt Dirk das Gwen geheiratet hat und nicht wusste was die Kavalaaren für Traditionen hatten und was sie in einer Ehe mit Jaan erwarten würde. Sie bittet Dirk ihr ein Freund zu sein und um Zeit, denn sie muss erst wieder lernen nach Jahren, das ein Freund in dieser Welt sehr wichtig sein kann. Dabei kommen immer mehr Wahrheiten zutage, und Die Frage ist, soll alles so bleiben wie es ist oder wird es Zeit für einen Wendepunkt im Leben. Sehr schön beschrieben wie die Sitten und Gebräuche anderer Kulturen sind und was es heißt einen Jugendfehler zu berichtigen, oder sich nicht mit seinem Schicksal zufrieden zu geben. Fazit Tolle Geschichte!!! Eine Welt in der nicht nur neue Planeten gefunden werden, sondern in der auch alte sterben und in der eine Geschichte über Liebe, Freundschaft und den Versuch das Schicksal zu ändern spielt.... 4 von 5 Sternen

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Da bei mir Bücher von George R. R. Martin immer gehen - hier ein neues Werk. Das Cover ist extrem eindrucksvoll gestaltet: Zwei Planeten, einer kleiner schwarzer und ein riesiger Feuerball, rundherum die Dunkelheit des Alls. Auch bei diesem Buch von G. R. R. Martin habe ich mir sehr große Mühe gegeben, keinen allgegenwärtigen Vergleich zu 'Das Lied von Eis und Feuer' zu haben. Das Buch ist ein Science-Fiction-Roman und sollte auch als solche einer betrachtet werden. Irgendwie ist es ein merkwürdiges Buch...aber irgendwie dennoch gut. Auf eine ganz spezielle Weise. Auch wenn der Prolog noch etwas langweilig war sollte man sich einfach in die Geschichte mitnehmen lassen und versuchen zu erkennen, was GRRM mit dieser Geschichte zu Ausdruck bringen will. Das Buch selbst ist wirklich schwer zu beschreiben: mal sehr frustrierend, mal sehr spannend, mal mehr als nur deprimierend. Die Stimmung des ganzen Buches ist eigentlich immer sehr bedrückend. Auch da Ende bleibt hiervon nicht verschont: Das Buch endet einfach. Einfach so. Und man denkt sich.... Und jetzt? Was ist passiert? Tot? Lebendig? ...? Mein Fazit: Man muss es mögen, aber man sollte wirklich offen sein! Das GRRM ein Meister ist wissen wir, aber bei diesem Buch muss man es zu lassen!

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Am Anfang mochte ich Jaan und Garse gar nicht. Ich fand sie sehr unsympathisch. Aber im laufe der Geschichte habe ich die beiden immer mehr lieb gewonnen. Sie sind keine normalen Kavalare. Sie sind herzensgute Menschen die Ihre Kultur ändern wollen. Dirk t´Larien tat mir am Anfang leid, da er zu seiner einzigen wahren Liebe flog und dachte sie braucht seine Hilfe und will zu ihm zurück. Aber dann merkt er das nicht alles so scheint wie er es sich erhofft hatte. Im mittleren Teil habe ich mich wirklich gefragt wie er so dumm sein kann und solche Dummheiten begehen kann und damit alle in Gefahr bringt. Aber am Ende stellt er sich doch der Gefahr, was ich sehr bewundere egal wie hart es war er hat nie aufgegeben. Gwen ist eine taffe willensstarke Frau die Ihren Weg geht egal wie schwer er auch sein mag. Und am Ende bekommt sie das was sie all die Zeit sich gewünscht hat. Es lohnt sich wirklich das Buch zu lesen auch wenn es an manchen Stellen etwas schwer ist zu verstehen aber das Glossar ist wirklich informativ und alles weitere fügt sich mit der Zeit in der Geschichte.

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Persönliche Meinung: Das Cover: Die Buchgestaltung der Neuauflage des Romans fand ich genial. Vor allem gefällt mir die Darstellung des Planeten, der in den unendlichkeiten des Weltalls in Flammen aufzugehen scheint, was ja den Buchtitel ganz genau somit wiedergibt. Die Handlung: Der Einstieg gelang mir hier recht leicht, da der Leser erst mal den Hauptcharakter Dirk kennen lernt und wie es dazu kam, dass er sich zu der sterbenden Welt Worlorn aufmacht. Geschickt beschreibt der Autor hier die tragische Dreiecksgeschichte zwischen Dirk, seiner Jugendliebe Gwen und deren Ehemann Jaan, ohne dabei zu kitschig oder aufdringlich zu wirken. Dirk gelingt es, Gwen schließlich doch zur Flucht zu überreden, und das Abenteuer und eine actionreiche Flucht nehmen ihren Lauf. Wer hier bei dem Buch dachte, es handele sich um eine typische Geschichte des Genres Urban-Fantasy, wie man es von „“Das Lied von Eis und Feuer“ gewohnt ist, den muss ich hier leider enttäuschen. Vielmehr handelt es sich hier um eine sehr gut gelungene Sci-Fi Geschichte, die manchmal auf den Leser etwas verwirrend wirkt. Jedoch wer den Schreibstil des Autors gewohnt ist, der wird sich in der Handlung und mit den Charakteren sehr gut zurecht finden. In der Mitte des Buches wird klar, dass es sich um ein großes Abenteuer handelt, dass teilweise recht düster und auch trostlos wirkt. Doch das tut der Spannung der Handlung keinen Abbruch. Gerade die Darstellung der Braith, einer menschenjagenden Spezies, fand ich hier sehr authentisch und richtig gut umgesetzt. Zwischendurch tauchen noch kleine Nebengeschichten auf, die zwar manchmal etwas in die Irre führten, jedoch auch einfach mit dazu gehörten, um die Geschichte an sich besser zu begreifen. Der Autor schaffte es, mich als Leserin wieder mit so einigen unvorhersehbaren Wendungen in Atem zu halten. Hätte ich nicht schon vorher gewusst, dass dieses Werk schon vor ca. 30 Jahren der Feder von Martin entsprungen ist, hätte ich es tatsächlich für ein komplett neues Buch gehalten, da die Charaktere auf mich sehr futuristisch wirkten. Die Charaktere: Dirk war mir zu gleich sehr sympathisch, er ist sehr realistisch beschrieben, ein junger Mann eben, der keine Gefahr scheut, seine Jugendliebe zu retten. Gwen mochte ich anfangs nicht so, sie kam mir zu Beginn etwas farblos vor, auch war ich genervt, dass sie am Anfang so feige und unterürfig rüber kam. Aber im Laufe des Buches mochte ich sie doch immer mehr. Fazit: Für mich war dieses Buch wieder mal ein gelungenes Abenteuer aus der Feder eines grandiosen Autors. Zwar hat es in der Mitte hin und wieder kleinere Längen, jedoch fand ich die Grundidee sehr gut umgesetzt. Ich kann das Buch jedem Sci-Fi-Fan empfehlen, aber ist es für mich auch ein absolutes MUSS für eingeschworene Martin-Fans. Ich vergebe hier 4 von 5 möglichen Büchersternchen.

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