Leserstimmen zu
Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse

George R.R. Martin

Wild Cards - 1. Generation (1)

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In dem Buch "Wild Cards - Vier Asse" von George R. R. Martin und weiteren Autoren, geht es um die Entstehung des Wild Card Virus. Das Cover ist dunkel gehalten und im Mittelpunkt steht ein junger Mann, welcher eine Pilotenuniform trägt. Hierbei handelt es sich um Jetboy. Das Buch ist aus Sicht verschiedener Personen geschrieben, und man erfährt sehr viel von den einzelnen Beziehungen und über die verschiedenen Charaktere. Das Buch beginnt bei Jetboy. Er wird als Pilot angeheuert um gemeinsam mit anderen Piloten, ein Ballon zu stoppen, welcher ein Virus an Bord hat. Noch während der Rettungsaktion explodiert der Ballon und setzt das Wild Cards Virus frei. Dies ist der Beginn der Wild Cards und es sterben viele Leute zu Beginn durch das Virus, andere werden verunstaltet und werden zu den sogenannten Jokern und dann gibt es die Asse, welche außergewöhnliche Fähigkeiten haben. Viele der Asse werden von dem Land rekrutiert um in deren Interesse politische Konflikte zu lösen, aber auch zu unterstützen wenn nötig. Bekannt werden hierdurch die "Vier Asse", hierbei handelt es sich um einen Zusammenschluss von vier Personen, die das Wild Card Virus Ass haben und gemeinsam für das Land leben. Neben den vier Assen werden aber auch weitere wichtige Personen das erste Mal erwähnt, welche in den nachfolgenden Büchern und auch in der zweiten Generation eine sehr wichtige und große Rolle haben. Neben den Charakteren, die an dem Wild Card Virus erkrankt sind, lernt man Dr. Tachyon kennen. Dieser hat das Virus mit auf die Erde gebracht, wollte es aber niemals freisetzen. Nach der Freisetzung jedoch hat er begonnen, ein Krankenhaus für die Leute zu bauen, die von dem Virus betroffen sind und wieder ihr normales Leben zurück erhalten wollen, oder um die sich sonst kein Krankenhaus kümmert. Denn man merkt sehr gut in dem Buch, dass das Virus nicht bei allen gut ankommt, und es sehr viele Proteste, Überfälle und auch Übergriffe bis hin zu Ausgrenzungen gibt. Mein Fazit: Nachdem ich schon die 2. Generation gelesen habe, war ich gespannt auf die 1. Generation. Ich fand es interessant zu erfahren, wie das Virus freigesetzt wurde und was mit den Menschen geschieht, die darunter leiden. Was man aber dazu sagen muss, dass das Buch sehr umfassend ist und man gar nicht genau auf einzelne Personen oder Ereignisse eingehen kann. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und freue mich auf die weiteren Bände!

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Vier Asse

Von: books_dreaming

21.07.2017

Über das Buch Herausgeber: George R. R. Martin Verlag: Penhaligon Verlag Broschiert: 768 Seiten Genre: Science-Fiction Erscheinungsdatum: 27. Juni 2016 Preis: ca. 15 Euro auch als E-book erhältlich 4,5/5 Sternen bei Hugendubel bestellen , bei Amazon bestellen Inhalt Klappentext Die erste Generation - man nannte sie Golden Boy, Turtle oder Captain Trips, und sie waren die Helden Amerikas ... Kurz nach dem zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Kräften an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt Teil der Gesellschaft und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben Meine kleine Zusammenfassung Auf der Erde, unserem Planten wird ein Virus freigesetzt. Der Wild - Cards Virus. Der größte Pilot zu seiner Zeit, Jetboy hat versucht die Menschheit zu retten, doch was zu der Zeit keiner wusste, es gab kein entkommen mehr vor dem Virus. Tausende Todesfälle. Die Befallenen Überlebten, wurden entweder zu einem Ass oder einem Joker. Asse wurden mit Superkräften belohnt, mal nützlich, mal nutzlos. Andere hatten nicht so viel Glück - Joker, diese haben sich deformiert, zu Tieren oder Menschen, denen ein Körperteil fehlte und noch vielem mehr. Das Virus hat viele Opfer gefordert und nun liegt es an der Menschheit, wie viele Opfer sie noch bringen wollen. Die Welt wie wir sie kennen gibt es schon nicht mehr. Meine Meinunung Mein erster Roman von George R. R. Martin und bin ich sichtlich begeistert von dem Buch. Bei ,,Wild Cards" handelt es sich um eine Anthologie an der 14 Autoren gearbeitet haben (am Ende der Rezension aufgezählt). Jedes der Kapitel umfasst die Geschichte von ein bis zwei - manchmal auch mehr - Menschen, die von dem sogenannten Wild-Cards-Virus erfasst wurden. Die Kapitel wurden oft in verschiedene Abschnitte unterteilt, wenn zum Beispiel ein Personenwechsel stattfand. Diese wurden passend zum Buch mit einem Herz-, Pick-, Karro- oder Kreuzsymbols, des Kartenspiels getrennt. Des Weiteren wurde zwischen manchen Kapiteln ein ,,Zwischenspiel" eingefügt, das meistens einen größeren Zeitraum beschrieben hat oder nach dem ein größerer Zeitsprung stattfand. Auf dem Cover ist Jetboy zu sehen, der größte Held seiner Zeit, was sehr passend ist, da das Buch mit ihm anfängt und erst seinen Lauf nimmt. Das Buch spielt in einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten und wird aus der Perspektive des Erzählers geschildert. Der Schreibstil der Autoren hat mir sehr gut gefallen, da durch sie alle so lebendig gewirkt hat. Der Wortschatz ist sehr hoch gegriffen und abwechslungsreich. Zum Inhalt muss ich sagen, dass ich eine leicht geteilte Meinung habe, die Umsetzung, sowie das Thema des Buches fand ich sehr spannend und gut umgesetzt. Die Autoren zeigen von guter zusammen Arbeit, da die Kapitel perfekt aufeinander abgestimmt sind. Teilweise tauchen Charaktere der vorherigen Kapitel in anderen auf, was die Geschichte nicht langweilig oder fad, sondern lebhafter macht. Die Geschehnisse wurden gut beschrieben, allerdings manchmal zu sehr ins Detail. Wodurch bei einem Kapitel komplett durch einander kam, da einfach zu viele Personen an dieser Handlung teil gehabt haben, wozu noch etliche Beschreibungen kamen. Dennoch hat die Handlung von viel Ideen - Reichtum gezeigt. Versschiedene Superhelden oder Schurken, sowie die verschiendensten Gestalten und Kreaturen sind zu entdecken. So wird einem beim Lesen des Buches nie langweilig. Dazu kommt, dass in jedem Kapitel eine Art Geheimnis steckt, da man erst im Laufe des Kapitels erfährt, ob es sich um einen Joker bzw. Ass handelt. Manchmal muss man es sich bis zum letzten Satz selbst erschließen, da zwar die Handlung stattfindet, aber der Deckname erst am Ende auf geklärtwird. Aus diesem Grund hat mich das Buch auch schon nach den ersten Seiten in den Bann gezogen. Die Personen haben sehr außergewöhnliche Fähigkeiten, so kommt es dazu, dass Namen, wie Turtel, Sukkubus oder Sleeper entstehen. Hinter diesen Namen verbirgt sich nicht immer ein Ass. Manchmal kommt es auch ganz auf die Person an, was sie aus sich macht. Gut fand ich, dass auch Asse (betroffene mit Superkräften) nicht immer die guten gespielt haben, sondern auch mal die Schurken, nicht so wie in diversen Filmen. Dies gab dem ganzen einen gewissen Pep. Passend hierzu ein Zitat aus dem Buch: ,,Denk wie ein Ass und du kannst gewinnen wie ein Ass, denk wie ein Joker, und du brauchst für den Spott nicht zu sorgen." Zusätzlich wurden die verschiedenen Personen auch in weiteren Kapiteln aufgegriffen, wodurch die Anthologie einen Zusammenhalt bekommt und nicht nur ein Buch zusammengewürfelter Geschichten ist. Fazit Für jeden Sience-Fiction-Fan, aber auch für Fantasie- Fanatiker genau das richtige Buch. Auf ein Thema treffen verschiedene Autoren, die das Buch zu einem einzigartigen Werk für alle Geschmäcker machen.. Da zwei Köpfe mehr, als ein Kopf an Ideen parat haben, bringen 14 Autoren das Buch auf ein komplett anderes Level. Ein sehr ideenreiches Buch, was ich nur empfehlen kann. Vor allem für ältere Jugendliche. Bewertung: 4,5 / 5 Sternen Über den Herausgebers George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos ,,Das Lied von Eis und Feuer" wurde als vielfach ausgezeichnete Fernsehserie ,,Game of Thrones" verfilmt. George R. R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u. a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten POaltz beim Deutschen Phantastok Preis für den besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico Die Namen aller Autoren, die am Bucht mitgewirkt haben George R. R. Martin, Howard Waldrop, Roger Zelazny, Walter Jon Williams, Melinda M. Snodgrass, Michael Cassut, David D. Levine, Lewis Shiner, Victor Milán, Edward Bryant & Leanne C. Harper, Stephen Leigh, Carrie Vaugh und John J. Miller Übrigens ist vor kurzem der zweite Band der Reihe erschienen.

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Meine Meinung: Alles beginnt im sonst wunderschönem Manhatten, die Menschen gehen ihren alltäglichen Tätigkeiten nach als, der berühmte Pilot Jetboy versucht die Erde vor dem schrecklichen Wild-Cards-Virus zu bewahren, doch scheitert und der Virus ergreift viele Bewohner Manhattens und es breitet sich weiter aus. Sehr viele Menschen sterben um genau zu sein 10.000 nur wenige überleben und werden zu Mutationen es gibt zwei Arten von diesen Mutationen die Joker: sie verwandeln sich und haben schrecklich mit dieser Verwandlung zu kämpfen, da sie ihnen auf unterschiedliche Weise schadet und sie von allen anderen verachtet werden. Die zweite Art sind die Asse: Sie haben Glück und ihre Mitation ist gut den nun können sie verschiedene Sachen machen, sie haben alle Superheldenkrafte wie Fliegen, Kraft, veränderbares Aussehen… die Bevölkerung weiß nicht so recht was sie von ihnen halten soll und ist gespaltener Meinung gegenüber Ihnen. In diesem Buch bekommt man verschiedene Einblicke in die Leben dieser Mutationen und wie sie mit diesen zu kämpfen haben. Dadurch das das Buch nicht nur von einem Autor, sondern von mehreren geschrieben ist, bekommt man in jedem Kapitel andere Einblicke in diesen Virus und die befallenen. Die Autoren beschreiben verschiedene Facetten davon, wie die Leute es herausfinden, wie sie damit leben und wie sie damit Sterben. Dadurch bekommt man auch verschiedene Schreibstile und Genres zu Gesicht und genau das liebe ich bei solchen Büchern von verschiedenen Autoren. Die Individualität. Jeder hat seine eigene Meinung zu diesem Buch und bringt diese auch gut rüber. Dieses Buch spielt zwar in der Vergangenheit, aber in einer anderen, den bei uns gab es dieses Virus nicht. Und man merkt wie sich diese Vergangenheit von unserer Vergangenheit abhebt, den dieses Buch spielt über 30 Jahre und ist dann irgendwann schon etwas nah an unserem Jetzt dran. Außerdem finde ich dieses Virus und die Auswirkungen davon extrem interessant und wie sich die Bevölkerung verhält finde ich auch spannend. Zwar gab es gute und nicht soooo gute Geschichten von den Autoren, trotzdem fand ich es sehr spannend und freue mich auf die nächsten Teile. Deswegen gebe ich vier von fünf Sternen, da mich manche Geschichten nicht so angesprochen haben, aber das ist nur meine Meinung und ich finde ihr soltet euch selber eine machen.

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Darum geht’s: Der berühmte Pilot Jetboy setzt sein ganzes fliegerisches Können ein, doch er kann nicht verhindern, dass der Wild Cards Virus freigesetzt wird und die Menschen verändert. Manche sterben sofort, andere entwickeln nützliche und wertvolle Fähigkeiten und werden Asse genannt, wieder andere sind als „Joker“ grausam verstümmelt und leiden schwer. So fand ich’s: Der Ausserirdische mit dem Spitznamen Dr. Tachyon, der vergeblich versucht hat, die Verbreitung des Virus zu verhindern, kann sich nur noch damit begnügen, die Folgen zu bekämpfen und den Jokern das Leben zu erleichtern. Die Asse werden zwar für ihre besonderen Fähigkeiten bewundert, aber in die Gesellschaft werden sie nicht integriert – sie bleiben Außenseiter. Ganz zu schweigen von den Jokern, deren Veränderungen manchmal absurd, oft aber entstellend und schmerzhaft sind und sie in einen eigenen Stadtteil „Jokertown“ verbannen. In verschiedenen Episoden wird von einzelnen Assen und Jokern erzählt. Wir erleben das Schicksal einzelner Personen oder Gruppen mit, die vom Virus verändert wurden, wie es zwischen tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen stattfindet. Dass sich diese Menschgruppe nur langsam in die Gesellschaft integrieren kann, ähnlich wie die Kommunisten durch McCarthy verfolgt wird, durch eigene Rassenunruhen muss, aber auch im Entertainment oder als Verbrecher „Karriere“ macht, wird von mehreren Autoren in voneinander unabhängigen Ausschnitten aus dem Leben der einzelnen Joker und Asse mitreissend erzählt. Man fiebert und leidet mit allen Menschen mit, von denen hier berichtet wird und erlebt auch mal die eine oder andere Überraschung. Manchmal beginnt oder endet eine Episode für meinen Geschmack zu abrupt, denn wir bekommen immer nur Ausschnitte und keine komplette Lebensgeschichte serviert. Dafür laufen wir so manchem von ihnen auch in einer späteren Geschichte noch einmal über den Weg. Das Szenario, das der Wild Cards Virus ausgelöst hat hat, ist bis in kleinste Details ausgearbeitet. Wer Spaß daran hat, in eine dicht gewebte Parallelwelt einzutauchen, der wird hier seinen Spaß haben. Man muss sogar aufpassen, von den vielen Informationen, Verflechtungen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Folgen nicht erschlagen zu werden. Ich wünschte, ich hätte „Vier Asse“ als erstes Buch aus dieser Reihe gelesen. Ich glaube, dann hätte ich noch viel mehr Spaß an der Trilogie gehabt.

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Rezension Wildcards 4 Asse - Die erste Generation 14,99 € broschiert Grim/ penhaligon Verlag Inhalt: Die erste Generation – man nannte sie Golden Boy, Turtle oder Captain Trips, und sie waren die Helden Amerikas … Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben. Meine Meinung: Zunächst einmal vorweg: Ich kannte die beiden Bände bereits, allerdings ohne diese Ergänzungen. Das Buch spielt in der aktuellen Welt, allerdings haben Aliens einen Virus freigesetzt. Dieser verwandelt nun die Menschen in Joker und Asse, allerdings sterben auch viele Menschen daran.... Die Asse haben eine Superkraft, zum Beispiel können sie fliegen oder Wasser bewegen.... soweit so gut... Interessant fand ich die zugefügten Geschichten aus den einzelnen Blickwinkeln der verschiedenen Autoren, rund um einen Handlungsstrang. Ein Buch, welches mich vor allem durch seinen ungewöhnlichen Aufbau fasziniert hat. So toll ich auch die Grundidee finde, so wenig konnten mich die verschiedenen Protagonisten für sich einnehmen. Es macht zwar Spaß zu sehen, was sich alles durch die Freisetzung des Wild-Cards-Virus im Vergleich zu dem ‚realen‘ Verlauf der Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg geändert hat, aber das war es auch. Zwar unterhaltsam, aber ich hab jetzt auch nicht den Drang möglichst nochmal den nächsten Band zu lesen. Mir gefällt die nicht zugefügte Version der Geschichte besser, weil sie sich flüssiger liest weniger langatmig ist. Das ist aber sicher auch Geschmackssache. Je nach dem, ob man detailreiche Fantasystories mag oder eben nicht. 4 von 5 Herzen <3<3<3<3

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Asse vs. Joker

Von: Meggie

05.09.2016

Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, doch eine neue Bedrohung legt sich über die Menschheit. Das Xenovirus Takis-A, ein außerirdisches Virus, dringt in die Menschen ein und verwandelt sie. Wenn man eine Wild-Card erwischt, wird man entweder zum Ass mit enormen Fähigkeiten, oder endet als deformierter Joker in den Absteigen der Städte. Doch alle haben eins gemeinsam. Sie müssen sich mit den restlichen nicht infizierten Menschen arrangieren und sich einen Platz in der Gesellschaft suchen. Selbst wenn man ein Held ist, ist dies schwer. Und als Schurke manchmal zu leicht... Wie kann es sein, dass mich eine Reihe so dermaßen verwirrt zurücklässt? War ich von Band 1 der Wild Cards-Reihe "Das Spiel der Spiele" noch so begeistert, konnte mich der zweite Teil "Der Sieg der Verlierer" so gar nicht vom Hocker reißen. Nun kehrt Wild Cards mit "Die erste Generation" zurück und beschreibt die Entstehung der ganzen Asse und Joker. Und wieder bin ich restlos begeistert von der Vielfalt der einzelnen Charaktere, deren Wesenszüge und vor allem ihrer Gesinnung gegenüber der Menschlichkeit. Aber von vorne... Dass das Virus, das die Verwandlung der Menschen auslöst, außerirdischen Ursprungs ist, wusste ich ja schon aus den vorherigen erschienen Bänden. Auch der mysteriöse außerirdische Wissenschaftler, der für alles verantwortlich ist, wurde hier und da mal erwähnt. Dr. Tachyon kommt von dem Planeten Takis und wollte eigentlich verhindern, dass das Virus sich ausbreitet. Unvorhersehbare Umstände, unter anderem eine legendäre Luftschlacht mit dem besten Piloten namens Jetboy, führten dazu, dass sich die Menschheit nun verändert. Und so gibt es eben die sog. Asse, Menschen, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind (durch Wände gehen können, unsichtbar werden, fliegen, telepathische Kräfte, usw). Diese benutzen ihre Fähigkeiten sehr oft für das Gute. Aber es gibt natürlich auch schwarze Schafe unter den Assen, die als Bad Boy fungieren und sich mit ihren Fähigkeiten eben selbst bereichern wollen. Wenn man das Pech hatte, als Wild Card einen Joker zu ziehen, dann musste man mit schrecklichen Deformierungen rechnen. Gut kommt man noch weg, wenn man sich in eine geschmeidige Katze verwandelt oder bei bloßen Berührungen Hämatome bekommt. Schlecht ist es, wenn einem Hörner aus dem Kopf wachsen oder sich Beulen an den unmöglichsten Stellen bilden. Und so gibt es eben Ass gegen Joker. Als Ass hast du es gut und wirst gefördert, als Joker lebst du als Abschaum in den dunkelsten Ecken oder eben in Jokertown. Aber auch hier gibt es die Bad Boys, die gar nicht so "bad" sind und sich dann doch eher dem Guten zuwenden und eben im Verborgenen handeln. Gleich zu Anfang erfährt man, wie es zu dem Ausbruch des Virus überhaupt kam. Der legendäre Pilot Jetboy lieferte sich einen spektakulären Luftkampf mit einem außerirdischen Raumschiff und sieht keinen andere Ausweg, als sich selbst zu opfern, um die Menschheit zu retten. Nur Pech, dass es trotzdem zum Ausbruch des Wild-Card-Virus kommt. Und so lernen wir verschiedene Charaktere kennen. Zu Anfang Croyd, der als Sleeper bekannt wird. Seine Fähigkeiten ändern sich stetig, denn immer wenn er schläft (dies immer einen längeren Zeitraum über), verändert erst ich und weiß selbst nicht, was er denn dann genaues kann. Er war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er eher zu denen gehört, die seine Fähigkeiten nicht für "Gutes" einsetzt, obwohl er letztendlich doch Gutes tut. Oder Dr. Tachyon, der quasi der Auslöser der ganzen Misere ist. Er versucht mit allen Mitteln, das Virus aufzuhalten, trotzdem wird es freigesetzt und so sagt er dem Virus den Kampf an. Doch hat er einen langen Weg vor sich. Viele Steine werden ihm in den Weg gelegt und seine Mittel sind manchmal auch nicht ganz hasenrein. So verfolgt man den Weg einige Charaktere. Und damit kommen wir auch wieder zu dem besondern. Denn jeder Charakter wurde von einem anderen Autor erfunden und so ergibt sich eine Anthologie der besonderen Art. Auch wenn jedes Kapitel über eine andere Figur handelt, ergibt sich am Ende doch ein großes Ganzes und man verliert sich in einer genialen Geschichte, die eine Mischung aus den verschiedensten Superhelden enthält. Als Herausgeber hatte George R.R Martin, von dem ebenfalls ein Kapitel enthalten ist, wieder das richtige goldene Händchen gehabt und so weiß man nun, warum alles so ist, wie es ist. Die verschiedenen Schreibstile waren diesmal sehr spürbar und es gab natürlich auch Kapitel, die mir nicht so sehr zugesagt haben. Aber im Endeffekt kann ich sagen, dass mich dieser neue Band über die "Wild Cards" wieder sehr gefesselt hat und ich auch wieder begeistert von der Idee bin, die George R. R. Martin zusammen mit seinen Autorenkollegen hier entwickelt hat. Wenn man bedenkt, dass die Bücher im amerikanischen auch schon vor längerer Zeit erschienen sind und erst jetzt nach und nach ins Deutsche finden, bin ich überrascht, mit welch mannigfaltiger Denkweise die Autoren gehandelt haben. Zuvor sind die Bücher schon als Zweiteiler im Heyne-Verlag erschienen. Nun hat sich Penhaligon des Wild-Card-Universums angenommen und bringt neu überarbeitete Bücher heraus. Ich persönlich kann empfehlen, sollte man sich dem Wild-Card-Universum widmen wollen, mit diesem Buch hier anzufangen und dann erst zu den beiden anderen bisher erschienenen "Das Spiel der Spiele" und "Der Sieg der Verlierer" zu greifen. Denn diese beide Bänden sind sehr verwirrend, da auf Erklärungen wie es zu dem Ausbruch des Virus kam, weitestgehend verzichtet wird und man sich so einiges selbst zusammenreimen muss. Mit "Wild Cards: Vier Asse" wird jedoch von Anfang an erklärt, worum es überhaupt geht. Gestört hat mich jedoch der Überschuss an männlichen Charakteren, die mit ihrem heldenhaften Einsatz oder ihrem lästerlichen Verhalten alles dominieren. Weibliche Charaktere finden sich nur wenige und wenn fallen sie in das vorherrschende Frauenbild der zu rettenden Damen, die ohne Hilfe eines männlichen Protagonisten verloren wären. Da aber die Autoren auch vorwiegend männlich sind und diese sich natürlich einen männlichen "Helden" oder "Antihelden" schaffen wollten, ist es klar, dass die Männer hier im Vorteil sind. Trotzdem muss ich hier Punktabzug geben. In den neueren Bänden sind die Frauen schon emanzipierter und wissen sich selbst zu helfen. Fazit: Wieder fesselnd und spannend. Das Wild Card-Universum hat mich zurückerobert.

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Das Buch beziehungsweise eben der erste Band der Wild Cards-Reihe ist im Penhaligon Verlag bereits früher unter den Namen „Wild Cards – Asse und Joker“ und, ganz verwirrend „Wild Cards – Vier Asse“ erschienen, allerdings sind bei der hier besprochenen Ausgabe zwei bislang unveröffentlichte Zusatzstories dabei. Die Handlung selbst spielt hier in unserer Welt, allerdings in einer Version, in welcher Aliens – wer auch sonst – über New York einen Virus freigesetzt haben und die Menschheit als unfreiwillige Versuchskaninchen nutzen. Dabei stirbt ein Großteil (90 von 100) derjenigen, welche mit dem Virus in Kontakt kommen, ein kleinerer Teil (9 von 100), die Joker, erhält die seltsamen körperlichen Veränderungen – von leuchtender Haut über mehrere Köpfe bis hin zu einer Verwandlung in einen Haufen Schleim. Und ein ganz kleiner Teil (1 von 100) verwandelt sich in ein sogenanntes Ass, bekommt was sich praktisch als Superkraft bezeichnen lässt – die Fähigkeit zu fliegen oder super stark zu sein und dergleichen. Und die Grundidee ist super faszinierend. Es macht unheimlich Spaß zu verfolgen, wie ein einzelnes Ereignis den Lauf der Geschichte unheimlich ändern kann. Den Autoren der einzelnen Geschichten gelingt es dabei immer wieder wunderbar, bekannte Ereignisse aus ‚unserer‘ Vergangenheit – wie beispielsweise der Vietnamkrieg oder die McCarthy-Ära – einzubauen, aber ihnen ihren ganz eigenen Wild-Card-Spin zu geben. Da die Handlung fast ausschließlich in New York spielt, ist das Ganze natürlich sehr US-zentrisch und man erfährt kaum etwas darüber, wie sich die Situation in anderen Ländern entwickelt hat oder ob sie überhaupt alle von dem Virus befallen wurden. Das fand ich einerseits etwas schade aber andererseits würden verschieden Handlungsorte das Ganze auch zu sehr aufsplittern. Womit ich dagegen etwas meine Probleme hatte, waren die einzelnen Protagonisten der Geschichten. Der einzige, an dem ich beim Lesen wirklich ein Interesse entwickelte, war Dr. Tachyon. Der Rest war okay, aber mir ist keiner nennenswert im Gedächtnis geblieben und ich hab jetzt auch nicht das Bedürfnis über einen davon mehr erfahren zu wollen. Was mich an dem Buch aber vor allem fasziniert hat, ist aber nicht unbedingt die Handlung, sondern die Art, wie das Buch aufgebaut ist. Es handelt sich um eine sogenannte mosaic novel (einen entsprechenden deutschen Ausdruck scheint es bisher nicht zu geben), das heißt es ist eine Zusammenstellung von Geschichten verschiedener Autoren, die aber alle das gleiche Setting haben, wo Figuren in mehreren Geschichten vorkommen, und in denen trotzdem eine lineare Handlung von einer Vielzahl von Blickpunkten erzählen. Das klingt kompliziert und ich muss sagen, ich war auch am Anfang skeptisch, unter anderem auch weil Martin der einzige Autor war, den ich vorher kannte. Die anderen sind übrigens: Howard Waldrop, Roger Zelany, Walter Jon Williams, Melinda M. Snodgrass, Michael Cassut, David D. Levine, Lews Shiner, Victor Milán, Edward Bryant & Leanne C. Harper, Stephen Leigh, Carrie Vaughn und John J. Miller. Und selbst einige Tage, nachdem ich das Buch beendet habe, staune ich darüber, wie sehr das Buch aus einer Feder geflossen sein scheint, trotz der Vielzahl an Autor*innen. Denn genauso hat es während des Lesens auf mich gewirkt. In einem Maße, dass ich teilweise echt vergessen habe, dass es eben nicht von einem Autor allein stammt. Aber die Geschichten sind alle auf einem gleichbleibenden, hohen Niveau geschrieben und der Stil ist auch so konsistent, dass es wirklich alles zusammen passt und trotzdem noch genug Raum ist, jedem Erzähler doch etwas eine eigene Stimme zu geben. Ein Buch, welches mich vor allem durch seinen ungewöhnlichen Aufbau fasziniert hat. So toll ich auch die Grundidee finde, so wenig konnten mich die verschiedenen Protagonisten für sich einnehmen. Es macht zwar Spaß zu sehen, was sich alles durch die Freisetzung des Wild-Cards-Virus im Vergleich zu dem ‚realen‘ Verlauf der Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg geändert hat, aber das war es auch. Zwar unterhaltsam, aber ich hab jetzt auch nicht den Drang möglichst schnell den nächsten Band zu lesen.

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Wild Cards

Von: Würfelheld

25.07.2016

Willkommen im Wild Cards Universum, welches bereits in den späten 1980ern die erste Anthologie Veröffentlichung im englischsprachiger Form hatte. Bei den Wild Cards handelt es sich um ein Shares Superhelden Universum, welches federführend von G.R.R.M. seine fiktiven Geschichten auf die Menschheit loslässt. Für mich interessant und der Aspekt warum ich mal reinlesen wollte/musste, war dass die Geschichten bzw. das Universum aus einer Rollenspielrunde entsprungen ist und da man hier wohl einer der ersten Mosaikgeschichten erfahren kann. Na dann also mal abgetaucht und reingeschaut. Klappentext: Die erste Generation – man nannte sie Golden Boy, Turtle oder Captain Trips, und sie waren die Helden Amerikas … Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben. Info: Die vorliegende Anthologie ist bereits in zwei Bänden im Heyne Verlag erschienen unter den Titeln »Wild Cards – Vier Asse« und »Wild Cards – Asse und Joker«. Allerdings enthält die vorliegende Anthologie zwei bislang unveröffentlichte Zusatzstorys. Inhalt: Wir befinden uns zur Zeit des 2.Weltkrieges in einer fiktiven Erdwelt und die Menschheit sieht sich einer Bedrohung gegenüber, denn Aliens wollen einen Virus, das sogenannte Wild Cards Virus, an uns testen, da wir eine Vielzahl genetischer Gleichheiten mit ihnen aufweisen. Die Freilassung des Virus bewirkt dass die betroffenen Menschen anfangen zu mutieren und sich zu neuen Rassen entwickeln. So entwickeln sich beispielsweise die Joker, welche ab Virusbefall mit extremen körperlichen Mutationen leben müssen. Eine weitere Mutation sind die Asse, welche die Superhelden schlechthin sind und durch eben Superkräfte überzeugen können. Auf Grundlage der Virusfreisetzung, der entstehenden Mutationen und Veränderungen in der Gesellschaft hangeln sich die einzelnen Autoren durch die Einführung ihrer Helden in das Shared Universe und legen so den Grundstein für weitere Publikationen. Meine Meinung: Vorweg ein paar Worte zur Aufmachung des Buches. Hier wird das Auge nicht nur mit Buchstabenkolonnen bedient, sondern man stößt auf ein schönes Cover und auch im Inneren darf man sich einiger Goodies erfreuen. Die Geschichten die hier von G.R.R.M. und seiner Rollenspielrunde zusammengetragen und in das langjährig entwickelte Shared Universe übertragen wurden, sind einfache und schnelle Kost und man kann eindeutig erkennen, dass der Ursprung teils in den bekannten Comicwelten zu finden ist. Das schmälert den Unterhaltungswert ganz und gar nicht, man sollte sich allerdings auf Superhelden und der damit verbundenen Darstellung einlassen bzw. es mit einem Grinsen hinnehmen. Wobei die Universumerbauer mit ihrem Mosaikgeschichten, also der Weltverknüpfung und Protagonisten Nutzung, ein Maßstab sind, welcher mindestens in diesem Genre seines Gleichen sucht. Erfrischend, zu mindestens fürs Superhelden-Genre ist auch, dass Superhelden eben nicht alles können und sogar sterblich erscheinen und sind, wodurch eine gewisse Glaubwürdigkeit entsteht. Alles in allem konnten die Geschichten mich kurzweilig unterhalten, das liegt wohl auch daran, dass die üblichen Anthologie Schwankungen, was die Story Qualität anbelangt, so gut wie nicht vorhanden sind, was wohl an der Autorenzusammenarbeit liegt, welche im Geschichtskapitel beschrieben wird. Zu den Vier Assen empfehle ich Popcorn und Cola. Meine Wertung: 3,75 von 5 Würfel

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