Leserstimmen zu
Die Einkreisung

Caleb Carr

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Rezension von Melanie zu Die Einkreisen von Caleb Carr Fans 4 von 5 🌟 ungewöhnlich, aber gut. Vielleicht wirklich ein Grund die Serie zu gucken Klappentext "Das Psychogramm eines Mörders New York 1896: Unter Polizeichef Theodore Roosevelt kommt es zu einem grauenvollen Mord, der sich als Teil einer ganzen Mordserie erweist. Mit den Ermittlungen wird Dr. Kreisler beauftragt, ein Vorläufer Sigmund Freuds. Gegen erbitterte Widerstände gelingt es ihm, mittels eines detaillierten Psychogramms den Mörder einzukreisen. " Quelle: Amazon Verlag Meinung Das Cover ist wirklich ungewöhnlich, ich bin mir aber nicht sicher ob es mir gefällt, es besteht aus 9 Einzelbilder: zum einen die drei Hauptdarsteller der Fernsehserie, diverse Mordinstrumente, eine Urkunde und eine Dienstmarke der Polizei. Da es sich um gute 700 Seiten handelt ist die Schrift doch sehr klein für mich, weswegen ich trotz der sehr unterhaltsamen Geschichte länger als gedacht brauchte. Diese Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts in New York. Dort ist 1896 der zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika; Theodore Roosevelt der neue Polizeichef. Es ist die Zeit von Korruption und Spionage. Damit nicht genug, treibt ein Serienkiller sein Unwesen, es wird die grausam zugerichtete Leiche eines Strichjungen gefunden. Da Roosevelt ob seiner Stärken und auch Schwächen, deswegen scheut er sich auch nicht den Psychologen Dr. Kreisler um Hilfe zu bitten. Wer, warum, wo und daraus Rückschlüsse zu ziehen. Dieser ist ein Vorgänger von Siegmund Freud. Diese beiden dominierendiese Story. Eine weitere Hilfe ist u.a. Der Polizeireporter John Moore, smaus seiner Sicht wird die Geschichte auch erzählt. Zu guter Letzt gibt es auch die weibliche Protagonistin Roosevelts Sekretärin Sara Howard. Eine die, die erste Polizistin der USA werden möchte. Bei den Ermittlungen stoßen sie auf Indizien und Hilweise, so das sie eine Art Täterprofiel erstellen können. Der Zusammenhang sind kirchliche Feiertage Das ganze ist unheimlich spannend und gipfelt in einem tollen unerwarteten Finale! Einige Negative waren zum einen die kleine Schrift und kleinere Längen. Aber ansonsten ein gut geschriebener, historisch angehauchter Thriller. Wer pure Action will ist hier allerdings falsch, es geht hier mehr um den psychologischen Aspekt, der eindeutig im Vordergrund steht! Einfach eine gute Leseempfehlung! Fakten 736 Seiten TB 9,99 € Ebook 8,99 € Erschienen im Heyne Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet. Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog: http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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New York 1896: Ein Strichjunge wird bestialisch ermordet. Die Polizei kümmert dies zunächst wenig. Doch ihr neuer Chef Theodore Roosevelt setzt Dr. Kreisler auf diese unfassbare Tat an. Schon bald wird klar, dass der Tod des Jungen in eine Reihe weiterer Morde gehört. Gemeinsam mit dem Reporter John Moore sowie der Polizeisekretärin Sara Howard macht sich der Arzt daran, Licht ins Dunkel zu bringen. Und muss schnell feststellen, dass die Morde viel weiter reichen als gedacht... "Die Einkreisung" war mein erster Roman von Caleb Carr und lässt mich zugegeben zwiespältig zurück. Der Klappentext hatte mich aufgrund des Zusammenspiels aus psychologischer Betrachtung der Fälle und der Polizeiarbeit im frühen New York neugierig gemacht. Jedoch ergeht sich der Autor in so vielen Details, Einzelheiten und Schwafeleien, dass es mir nicht immer leicht fiel, dran zu bleiben. Ein Hinweis vorab: Bei diesem Buch handelt es sich um eine Neuauflage. Caleb Carr schrieb sein Werk bereits 1994. Man hat es hier also schon mit einem jungen Klassiker zu tun! Die Geschichte wird von John Moore selbst erzählt. Der Polizeireporter gerät mehr durch Zufall in die Ermittlungen und berichtet rückblickend über seine Erlebnisse auf der Jagd nach einem Serienmörder. Diese Erzählweise empfand ich zu Beginn sehr erfrischend, zumal Moore frei von der Leber weg schildert. Auch die einzelnen Figuren haben mir gut gefallen. Besonders fasziniert hat mich Dr. Kreisler. Er wirkt zunächst wie eine frühe Version von Dr. House, wurde mir aber durch sein Fachwissen und sein Blick fürs Wesentliche sympathisch. Auch Sara Howard, die das große Ziel hat, die erste Polizistin New Yorks zu werden, gefiel mir. Alle Figuren glänzen durch besonderes Fachwissen, welches sie für die Ermittlungen unentbehrlich macht. Die Story selbst hat es mir nicht immer einfach gemacht. Auf der einen Seite legt Caleb Carr Wert auf grausame Details und treibt seine Leser in die düstersten Ecken des Big Apple. Auf der anderen Seite ergeht er sich in sehr fachlichen Ergüssen über Psychologie, Spurensicherung und ähnlichem. Das war selbst mir, die ich gern mal einen Ausflug in die Wissenschaft tätige, zu viel. Eine Straffung hätte dem gesamten Roman gut getan. Bei so manchen Ausführungen las ich nur noch quer. Es wirkte so, dass der Autor sein gesamtes Fachwissen unbedingt in dieses Werk pressen wollte. Echt schade. Fazit: Lesenwert, aber nur mit sehr viel Geduld. Dennoch ein toller Roman!

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