Leserstimmen zu
Herrscherin der tausend Sonnen

Rhoda Belleza

Die Herrscherin der tausend Sonnen-Reihe (1)

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Hallo! Heute habe ich eine Rezension zu "Herrscherin der tausend Sonnen" von Rhoda Belleza für euch. Ich hoffe sie gefällt euch. Eckdaten: Herrscherin der tausend Sonnen ist der erste Teil einer Reihe von Rhoda Belleza und wurde am 30. Oktober 2017 als Broschur im cbt-Verlag (www.randomhouse.de ) veröffentlicht. Das Buch ist original im Englischen erschienen und von Michaela Link übersetzt. Das Buch fast 400 Seiten. ISBN: 978-3-570-16470-9 Preis: 14,99 (D) / 15,50 (A) Inhalt: Rhee ist die letzte Erbin der Krone und wurde bis jetzt schamlos von der Regierung ausgenutzt. Jetzt soll sie jedoch selbst die Krone tragen. Doch dann muss sie untertauchen, als ein Anschlag auf sie verübt wird. Auf ihrer Flucht erkennt sie Dinge, die sie so nie zu glauben gewagt hätte. Zur gleichen Zeit muss Aly ebenfalls fliehen, den ihm wird vorgeworfen die Prinzessin getötet zu haben. Und so scheint die ganze Galaxy in ihren Händen zu liegen. Cover: Ich finde das Cover wirklich schön. Das Mädchen auf dem Cover ist sehr hübsch und steht stark und selbst bewusst da. Ich liebe auch den Mond im Hintergrund. Schade finde ich, dass die Schrift nicht herausgehoben ist, da das ein schöner Zusatz gewesen wäre, jedoch ist das Buch auch so sehr hübsch. Meine Meinung: Ich war wirklich gespannt auf das Buch, da mich der Klappentext sehr angesprochen hat und auch das Cover sehr schön war. Als ich es begonnen habe, ist mir der Einstieg sehr schwer gefallen. Der Schreibstill ist nicht sehr bildlich und durch die vielen Begriffe in dem Roman, kennt man sich anfangs nicht sehr aus. Zusätzlich gibt es viele Schachtelsätze. Ich habe daher eine zeitlang gebraucht um in das Buch hineinzukommen und habe so auch immer wieder Pausen machen müssen. Auch als ich dann in der Geschichte drinnen war, habe ich immer wenn ich weitergelesen habe, eine zeitlang gebraucht um wieder reinzukommen. Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben, doch als das erste Mal Alys Sicht kam, war ich mir echt unsicher wie viele Personen bei der Szene dabei sind und wer die Geschichte erzählt. Da die Namen Alyosha und Aly immer wieder abgewechselt wurden. Die Charaktere waren ziemlich interessant. Rhee ist die letzte ihrer Familie, da die anderen bei einem Attentat umgekommen sind. Ich kann gut verstehen, dass man herausfinden will wie genau das passiert ist und geschockt ist, wie sehr man die letzten Jahre angelogen wurde. Jedoch hat sie meiner Meinung manchmal etwas naiv gehandelt. Meiner Meinung nach habt man immer wieder gemerkt, dass diese Situationen absichtlich hervor gebracht werden um die Geschichte weiter anzutreiben. Insgesamt ist Rhee aber trotzdem ganz interessant und ich fand sie zumindest nicht nervig, aber ich glaube nicht, dass wir Freunde wären. Auch Aly war etwas flach. Ich fand den Charakter an sich echt interessant, jedoch waren etwas wenig Technik Sachen in dem Buch vorhanden, für das, dass er Mechaniker ist und in einer Show mit macht. Aber trotzdem hat mich Alyosha ganz gut unterhalten und das ist in einem Buch das wichtigste. Insgesamt konnte mich aber die Geschichte selbst fesseln, weshalb ich zumindest irgendwie den Trang verspürt habe weiter zu lesen, denn der Spannungsaufbau war wirklich gut. Ich glaube auch das die Autorin versucht hat das Thema Flüchtlinge anzusprechen, da das immer wieder angesprochen wird, jedoch waren das immer Momente in denen ich mir nur dachte, wann wohl die Geschichte weitergeht. Ich konnte im ganzen Buch nicht komplett in der Geschichte versinken und war mir immer bewusst, dass das eine Geschichte ist. Fazit: Insgesamt muss ich leider sagen, dass das ein Buch ist, dass man lesen kann, aber nicht lesen muss. Ich glaube man kann seine Zeit besser nutzen. Ich gebe dem Buch wirklich gut gemeinte 3 Sterne, da mir 2 Sterne etwas gar hat erscheinen, denn so schlecht fand ich das Buch auch wieder nicht.

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Meine Meinung: Mir fiel es anfangs ein wenig schwer mich richtig auf die Geschichte einzulassen. Durch die vielen Fachbegriffe, die teilweise nicht wirklich erklärt wurden, war es mir persönlich etwas zu viel. Ich hätte mir hier lieber etwas weniger und dafür mehr in die Tiefe gewünscht. Von der Handlung her hätte ich mir ehrlich gesagt auch ein wenig mehr erwartet. Es gab hier tolle Ideen und klasse Ansätze, aber irgendwie konnte mich das Ganze trotzdem nicht so richtig fesseln. Mir hat manchmal der rote Faden ein wenig gefehlt und auch die großen Überraschungen blieben meistens eher aus. Am Ende war ich nicht so ganz überzeugt von allem, auch wenn der Schreibstil eigentlich gut war, doch die Handlung war für mich eher schleppend und es kam kein so richtiger Lesefluss auf. Teilweise fand ich es auch schwer mich auf beide so völlig verschiedene Erzählstränge einzulassen. Der von Rhee hat mich definitiv mehr überzeugt und ich hätte irgendwie lieber mehr hier gelesen, da Aly leider etwas blass im Vergleich zu Rhee ausfällt und die Handlung nicht ganz so spannend war in meinen Augen. Fazit: Trotz viel Potenzial bleibt das Buch in meinen Augen leider nur Mittelmaß. Auch wenn es durchaus tolle Stellen und gute Ideen aufweist, ist es insgesamt leider ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.

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Ich habe ja ein bisschen befürchtet, dass mir das Buch zu "Space Opera" mäßig sein würde, denn eigentlich stehe ich nicht so auf Geschichten, in denen die Protagonisten ständig zwischen irgendwelchem Planeten in einer High Fantasy Welt herumkurven. Das ist zwar, überspitzt gesagt, tatsächlich der Fall, aber der Erzählstil von Rhoda Belleza ist so gut und einnehmend, dass mich das überhaupt nicht mehr gestört hat. Die Protagonisten sind natürlich die junge vermeintliche Waise Rhee, und ihr wohl unschuldig an den Pranger gestellte Alyosha, ein Abkömmling des Planeten Wraeta, das von Rhees Volk bekriegt und unterjocht wurde. Beide sind extrem interessante und unterschiedliche Charaktere, und beide muss man nach den ersten Seiten einfach mögen. Ihre Geschichten werden jeweils in abwechselnden Kapiten parallel zueinander erzählt. Was mich am Anfang des Buches, so die ersten 30,40 Seiten etwas gestört hat, war die schier unaufhörliche Menge an fremd klingenden Namen von Personen, Planeten und Völkern. Das kann man unmöglich sofort alles behalten. Davon sollte man sich aber nicht beirren lassen, denn nach den ersten 2,3 Kapiteln kann man die wichtigen Personen und Welten schon ganz gut behalten und zuordnen, so dass man der Geschichte gut folgen kann. Langweilig wird es in keinster Weise, die Spannung wird über die kompletten 400 Seiten aufrecht erhalten und es treten immer neue Erkenntnisse und Fragen zutage, das Ergebnis der Geschichte war für mich bis zum Schluss nicht vorhersehbar, da es immer wieder unerwartete Wendungen gab. Was mich vor allem fasziniert hat, waren die Gedächtniswürfel, und auch die Beschreibung deren Erfindung und Weiterentwicklung. Ein sehr interessantes Detail, das für mich den ganzen Roman um eine Klassen aufgewertet hat. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir "Herrscherin der Tausend Sonnen" sehr gut gefallen hat und ich die in den Startlöchern stehende Forsetzung "Rebellin der Tausend Sterne", die im Juni 2018 erscheint, auf jeden Fall auch wieder lesen werde. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Rezisternchen - den Abzug gibt es dafür, dass es am Anfang doch etwas dauert, bis man alles versteht und von der Geschichte gefangen genommen wird.

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Allgemein zum Buch: Titel: Herrscherin der tausend Sonnen Autor/in: Rhoda Belleza Genre: Science-Fiction Verlag: Cbt-Verlag Ersterscheinung: 2017 Seitenanzahl: 400 Seiten Preis: 14,99 € (Taschebuch/broschiert) Meine Meinung: Zu Beginn des Buches fiel es mir etwas schwer hineinzukommen. Der Planet und das Reich, das Rhoda Belleza hier beschreibt hat seine ganz eigenen Begriffe, die man erst einmal kennenlernen muss. Normalerweise fällt mir dies nicht schwer, allerdings schmiss die Autorin einen etwas ins kalte Wasser. Die Eingewöhnungsphase bei dieser Geschichte dauerte also etwas länger als normal. War diese aber überwunden, so konnte man sich voll und ganz auf die Charaktere und die Geschichte konzentrieren. Rhoda Belleza erzählt die Handlung aus zwei unterschiedlichen Sichten. Zum Einen haben wir Rhee, die Prinzessin, die Rache nehmen möchte und zum anderen haben wir noch Aly, den vermeintlichen Verbrecher, den Rhee jagt. Beide Charaktere fand ich persönlich sehr interessant. An einigen stellen fehlte es zwar etwas an der Tiefe der beiden, dennoch konnte ich mich in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Sie waren mir beide sehr sympathisch und ich fand es schön Einblicke in die Köpfe der zwei zu bekommen, so dass man die Geschichte direkt aus deren Sichten erleben durfte. Das ist für mich ein großer Pluspunkt gewesen, auch wenn man sich erstmal an die Sichtwechsel gewöhnen musste. Die Handlung an sich war super spannend. Hatte man ein Kapitel zu Ende gelesen wollte man direkt das nächste beginnen, um zu wissen wie es weitergeht. Rhoda Belleza beschreibt alles sehr gut und bringt durch einige Themen Tiefe in die Geschehnisse. Das fand ich zwar positiv und es hat mir sehr gefallen, allerdings machte es das Buch auch komplizierter und sehr kompalkt. An einigen Stellen fiel es mir somit schwer zu folgen, was die Spannung jedoch nicht trübte. Der Schreibstil von Belleza ist nicht der typische einfache. Aber trotzdem war es super zu lesen, nachdem man sich daran gewöhnt hatte. Sie hat Talent eine Welt zu erschaffen, die den Leser voll und ganz in seinen Bann zieht. Es gab zwar einige Schwachstellen meiner Meinung nach, aber dennoch hat mich die Geschichte auf ihre Weise begeistern können, weshalb ich mich bereits auf den zweiten Teil freue. Das Buch verdient in meinen Augen 3,5/5 Sterne. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

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Vielen Dank an den cbt Verlag und an das Bloggerportal für dieses Rezensionexemplar! Grundinformationen: Autor/in: Rhoda Belleza Übersetzer/in: Michaela Link Preis: Paperback: 14,99 EUR Seiten: 394 Seiten Verlag: cbt Verlag ISBN: 978-3-570-16470-9 Erschienen: 30.10.2017 Genre: Science Fiction, ab 14 Jahren(laut Verlag) Sonstiges: Auftakt einer Reihe Darum gehts: Prinzessin Rhiannon Ta'an soll jetzt, mit 16 Jahren, die Keiserkrone tragen. Sie hofft endlich die Mörder ihrer Familie rächen zu können, doch ihre Pläne werden durchkreutzt, als sie selber nur ganz knapp einem Anschlag entkommt und untertauchen muss. Und gleichzeitig verschwindet auch der gefeierte Medien Star Pilot Alyosha, der plötzlich als ihr Mörder dargestellt wird, und auf einmal ein Verbrecher ist und von der Regierung gejagt wird. Doch Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der Galaxie in ihren Händen liegt: Denn eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen... Meine Meinung: Also was ich als aller erstes Mal loswerden muss: Das Ende war ja so unfassbar fieß, also wenn jetzt nicht noch mindestens ein zweiter Band kommt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Aber fangen wir mal beim Cover an. Es ist einfach wunderschön und ich wurde auch durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam. Ich liebe die Farben und was aber noch schöner als das Cover ist, ist der Buchrücken. Er ist einfach soooooo wunderschön. Was mich so ein ganz kleines bisschen am Cover stört ist das Mädchen. Irgendwie passt sie voll ins Bild, irgendwie aber auch überhaupt nicht. Der Inhalt wurde sehr gut umgesetzt und ich was ich sehr cool fand war, dass die Kapitel abwechselnd aus Rhees und Alys Sicht geschrieben werden. Und dadurch hat man sich auch das ganze Buch lang gefragt, was die Personen miteinander zu tun haben, da beide Personen sich nicht persönlich kennen. Und unteranderem diese Spannung zieht sich über das ganze Buch. Und man erfährt in den letzten zwei Sätzen des Buches was genau sie miteinander zu tun haben, und dann ist das Buch vorbei. Also es ist echt ein fieser Cliffhanger, aber vom Inhalt ist noch sehr viel ungeklärt und die Handlung auch noch nicht abgeschlossen, deswegen hoffe ich, wie oben schon erwähnt, auf noch mindestens einen Teil. Rhoda Bellezas Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Man konnte es sehr flüssig lesen und die Umgebungen wurden auch toll beschrieben. Die Charaktere haben mir eigentlich ganz gut gefallen. Am meisten mag ich glaube ich Kara, die ab der Hälfte des Buches dazu kommt, wobei ich mit der Enthüllung um ihren Charakter überhaupt nicht gerechnet hätte. Aber auch Rhee und Aly waren schön ausgearbeitete Charaktere und es war sehr interessant aus beiden Sichten zu lesen und ich bin auf den Augenblick gespannt, wenn beide sich hoffentlich kennen lernen. Vic war auch ein interessanter Charakter und auch Jeth kannte man relativ gut dafür, dass er eine kleine Rolle gespielt hat. Und Pavel ist ja einfach mal der beste. Er ist zwar ein Roboter bzw. Droide aber er ist soo toll. Ich denke das können alle nachvollziehen, die dieses Buch gelesen haben. Und ich habe gerade herrausgefunden, dass es einen zweiten Teil geben wird, der am 25.06.2018 erscheinen wird. Und dabei stand auch noch, dass das ganze eine Reihe ist, deswegen schätze ich, dass es danach noch weiter gehen wird.

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Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Da ich bislang noch kein direktes Buch auch dem Bereich Science Fiction gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf diesen Titel. Allein die Grundidee klang so unglaublich vielversprechend, dass ich das Buch schon bald nach dem Eintreffen begann. Optisch gefällt mir dieses ebenfalls. Und auch wenn ich immer noch kein Fan von Personen auf dem Cover bin, finde ich es hier sehr passend. Allerdings stört mich das Lichtschwert (?) der Dame etwas. Das erweckt ein wenig einen falschen Eindruck. Aber das ist nur eine Kleinigkeit. Insgesamt gefällt mir das Cover sehr gut. Vor allem war es aber der Klappentext, wie so oft, der mich überzeugte. Einstieg: Die Autorin beginnt hier augenblicklich mit der eigentlichen Handlung, so dass ich förmlich in die Geschichte hineingeworfen wurde. Ein paar einleitende Worte, wie eine Übersicht oder ein kleiner Prolog hätten mir den Einstieg sicher etwas erleichtert, da ich gerade zu Beginn ganz schön zu kämpfen hatte mich in der Welt zurechtzufinden. Dem Leser werden also gleich von Anfang an tausende Begriffe um den Kopf geknallt, so dass ich schnell extrem verwirrt habe. Klar sind die Begriffe sehr bedeutend für die Geschichte, sprich welche Planeten, welche Figuren, welche Rassen es gibt, aber mir war es stellenweise zu viel. Das hätte man etwas anders lösen können. Trotz allem reizte mich die Welt von Prinzessin Rhiannon unglaublich. Charaktere: Für ihre Geschichte wählte Rhoda Belleza zwei Handlungsstränge, die wie ich gehofft habe, irgendwann zu einem werden. Aber dazu gleich mehr. So wird mal die Geschichte aus der Sicht von Prinzessin und Thronerbin Rhiannon, kurz Rhee, und mal aus der Sicht des Serienstars und Piloten Alyosha, kurz Aly, erzählt. Beide Figuren fand ich von Anfang an total interessant. Allerdings komme ich hier zu einem Kritikpunkt. So spannend ich beide Figuren auch empfand, so blass waren sie am Ende, was ich unglaublich schade fand, denn sowohl Alyosha als auch Rhee hatten so viel Potenzial. Ich hatte es wirklich versucht, aber ich habe fast durchgängig keinen Bezug zu den Figuren bekommen. Und das ist so extrem schade. Gerade Rhee reizte mich von Anfang an. Durch den Aspekt, dass sie ihre Familie bei einem tragischen Unfall verloren hat und sie zu ihrem 16. Geburtstag nun in die Fußstapfen ihres Vaters treten soll um über all die Planeten zu regieren, machte sie zu einem wahnsinnig spannenden Charakter. Getrieben durch Wut will sie nur eins: Rache an den Kronregenten! Absolut verständlich. Leider kratzte Rhee immer nur an der Oberfläche und war für mich zu wenig ausgearbeitet, um sie gänzlich ins Herz zu schließen. Das gleiche galt leider auch für Aly. Handlung: Die Grundidee fesselte mich von Anfang an. Eine Thronerbin, die durch einen vermeintlichen Anschlag für tot gehalten wird und ein scheinbarer Mörder, der durch das ganze Universum gejagt wird, klang für mich wahnsinnig vielversprechend. Und das war die Geschichte auch. Ich war von Anfang an ein Fan dieser Welt, die Rhoda Belleza hier in ihrem Debüt geschaffen hat. Eine Welt, die mir unglaublichen Spaß bereitete, darin zu versinken. So lernte ich all die verschiedenen Planeten und ihre Bewohner kennen, aber auch all die Technik, die der ganzen Geschichte noch mehr Spannung verlieh. Da die Figuren immer nur unterwegs waren, fiel es mir mitunter schwer, all die Planeten und ihre Monde oder was weiß ich auseinander zuhalten. Da wäre vielleicht eine Karte der Galaxie passend, um nachzuvollziehen, wo sich die Figuren gerade aufhalten. Toll fand ich auf der anderen Seite, dass die Autorin im Laufe ihrer Geschichte, immer wieder Bezug zu zeitgeschichtlichen Themen nahm, so zum Beispiel die Flüchtlingskrise ect. Zum Ende kam eine gewisse Vorhersehbarkeit auf, die für mich nicht hätte sein müssen. Das hätte die Autorin irgendwie anders lösen sollen. Die beiden Handlungstränge, die Rhoda Belleza hier wählte, gefielen mir auch extrem gut, so ließ sie ihre Kapitel immer so fies enden, dass ich einfach weiterlesen wollte. Ganz gespannt, wartete ich auf dem Moment, in dem die beiden Handlungsstränge um Alyosha und Rhee zusammenliefen. Leider sollte es wohl nicht sein. So wartete ich also letzten Ende vergeblich auf eine Zusammenführung. Schreibstil: Rhoda Belleza hat hier eine wirklich interessante Welt geschaffen. An ihren Schreibstil musste ich mich zwar erst etwas gewöhnen, gerade durch die vielen Begriffe, die sie in ihre Handlung einwebte. Als ich jedoch in der Geschichte angekommen war, flogen die Seiten nur so dahin, so dass ich mich schneller, als ich gedacht habe auf das Ende zu bewegte. Immer wieder überraschte sie mich, mal positiv, mal negativ. Denn manchmal hatte ich das Gefühl, als würde die Autorin sich in ihrer eigenen Geschichte verrennen. Es passierte stellenweise so viel auf einmal, dass sich nicht nur Logikfehler einschlichen, sondern dass ich manchmal komplett rausgerissen wurde. Mein Urteil "Herrscherin der tausend Sonnen" ist ein Buch, was mich allein von der Grundidee wahnsinnig fesseln konnte. So reiste ich von einem zum nächsten Planeten, lernte dort die "Seelen" kennen und war absolut angetan von diesem Weltentwurf. Allerdings blieben für mich sowohl Aly als auch Rhee fast durchgängig blass. Insgesamt hat die Geschichte so viel Potenzial für mehr, was für mich nur an manchen Stellen vollstens ausgenutzt wurde. Rhoda Belleza bewies mir immer wieder, dass Ideen genug da sind, sie müssten an manchen Stellen nur etwas mehr ausgereift werden, dann werden Rhee und Alyosha auch ihre Fangemeinde finden. Hoffentlich schafft es die Autorin in dem Finale "Rebellin der tausend Sonnen". Ich vergebe gute 3 von 5 Welten.

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Bei "Herrscherin der tausend Sonnen" handelt es sich um ein Weltraum/Science Fiction-Abenteuer und damit eigentlich um etwas, das ich nicht so häufig lese. Empfohlen wird es unter Anderem auch für Fans von Star Wars, aber auch für Fans der Luna-Chroniken von Marissa Meyer, sodass ich zwar sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch war - die Luna-Chroniken liebe ich, mit Star Wars kann ich nichts anfangen. Doch mit diesem Buch konnte Rhoda Belleza mich voll und ganz überzeugen. Dies lag zu großen Teilen daran, dass sie mich mit der Art, wie flott und rasant die Geschichte erzählt wurde, gleich zu Beginn in ihren Bann gezogen hat. Gerade anfangs geschieht so viel Schlag auf Schlag, dass man schon die ersten 100 Seiten gelesen hat, ohne es groß zu merken. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, hat keine zähen oder gar langweiligen Stellen und punktet zudem auch mit detaillierten Beschreibungen der sehr interessanten Welt, die die Autorin geschaffen hat. Auch die beiden Protagonisten - Rhee und Alyosha - lernt man ausführlich kennen; es gibt abwechselnd Kapitel aus beiden Perspektiven und beide Charaktere konnten mich von sich überzeugen. Vor Allem Alyosha fand ich sehr gut gemacht - er ist ein Pilot des Militär, der durch eine Fernsehserie bekannt geworden ist und seitdem im Rampenlicht steht. Allerdings hat er nicht vergessen, was für Strapazen er in seiner Kindheit durchgemacht hat und auch seine Herkunft ist für ihn nach wie vor ein großes Thema. Dass diese ihm zum Verhängnis wird, da er allein wegen seiner Herkunft des Attentats auf Prinzessin Rhee angeklagt wird, bringt ihn nicht davon ab, für sich einzustehen und er war mir sehr sympathisch. Auch sein Humor, den er trotz allem nicht verloren hat, hat mir gut gefallen. Rhee mochte ich ebenfalls gerne, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie älter wäre. Sie ist gerade einmal 15 Jahre alt, bzw. wird im Laufe des Buches 16, und das konnte ich mir bei allem was sie tat nicht vorstellen. Dies ist allerdings wahrscheinlich einfach ein Problem, dass man hat, wenn man noch Jugendbücher liest, obwohl man aus dem Genre eigentlich schon "raus" ist (sagte sie und ist selber gerade mal 20, haha). Ich mochte ihre Zielstrebigkeit und ihre Hartnäckigkeit, auch wenn sie manchmal noch ein bisschen naiv war. Besonders gerne mochte ich sie zusammen mit einem anderen Charakter (den ich jetzt nicht näher ausführen möchte, da ich nicht spoilern will!), und ich hoffe sehr, dass die Beiden im Folgeband noch häufiger zusammen vorkommen werden. Die beiden Handlungsstränge - einerseits Rhees Geschichte und andererseits alles, was Alyosha erlebt - haben mir sehr gut gefallen und hätten von der Autorin besser nicht gemacht werden können. Obwohl das Buch sehr kurz ist und nur knapp 400 Seiten hat, hat sie sehr viel Handlung reingepackt, es ist so viel passiert, dass es durchaus auch hätte länger sein können. Aber dadurch, dass es durchgehend rasant und actionreich ist, kam es mir als Leser gar nicht vor, als wäre so viel passiert. Ich hatte zwar erwartet, dass sich Rhees und Alyoshas Wege kreuzen würden, bin aber froh, dass dem doch nicht so war, denn wie gesagt - diese beiden fast komplett eigenständigen Geschichten, die nur durch wenige Anknüpfungspunkte miteinander verbunden sind und sicherlich erst im Folgeband zusammen führen, haben mich voll und ganz überzeugt. Die Wendungen, die das Buch immer wieder nimmt, sind großartig und absolut unerwartet. Immer wieder gibt es kleine Hinweise, die auf Dinge hindeuten, die im Laufe der Geschichte noch passieren oder enthüllt werden, aber dennoch bleibt es ständig spannend und vieles kommt unvorhergesehen. Auch die Welt, in der "Herrscherin der tausend Sonnen" spielt, hat mich sehr fasziniert. Es gibt hier mehrere Planeten, die besiedelt sind, und die die unterschiedlichsten Bewohner haben. Viele von ihnen sind dem Menschen sehr ähnlich, haben aber bspw. Fühler anstelle von Ohren oder haben eine geschuppte Haut, der eines Fisches ähnlich. Das war auch der Part, der mich so sehr an Star Wars erinnert hat, aber eigentlich fand ich das sehr cool. Das einzige "Manko", wenn man es denn so nennen möchte, war meiner Meinung nach, dass die Autorin hier mehr Erklärungen zu den einzelnen Planeten hätte einbauen können. Es wäre schön gewesen, wenn man zu den interplanetaren Beziehungen mehr Infos gehabt hätte, aber darauf hoffe ich einfach ebenfalls im Folgeband. Insgesamt hat "Herrscherin der tausend Sonnen" mir sehr gut gefallen - es war ein rasantes Abenteuer mit sympathischen Charakteren, das echt Spaß gemacht hat, und ich freue mich schon, noch mehr über Rhees und Alyoshas Geschichten zu lesen. Daher vergebe ich volle fünf Sterne.

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*Eine gute Grundidee, die für mich persönlich leider nicht gut umgesetzt wurde* Auf dieses Buch habe ich mich wirklich sehr gefreut, da ich von dem wunderschönen Cover sehr verzaubert war und ich nach langer Zeit auch mal wieder etwas aus den SCI-FI Bereich lesen wollte. Auch die Grundidee klang in meinen Ohren wirklich sehr vielversprechend. Rache, Intrigen, Verrat, das klang nach jeder Menge Spannung und Action. Soviel zu meinen Erwartungen, die ich zu Beginn der Geschichte hatte. Nach den ersten paar Seiten schwirrte mir erst einmal ganz schön der Kopf. So viele Namen von Charakteren und Planeten sind auf mich eingeprasselt, dass mir auch die Liste mit den Erklärungen zu Beginn nicht ganz so gut helfen konnte. Ich hätte sonst echt oft blättern müssen, und dass habe ich nach den ersten Seiten dann aufgegeben, weil es meinen Lesefluss doch zu sehr gestört hat. Ich nehme es jetzt einfach mal direkt vorweg, dass ich mit der Geschichte so meine Probleme hatte, und das von Anfang an. Ich habe nur schwer in die Geschichte hinein gefunden und habe dann Seite um Seite darauf gewartet dass etwas Aufregendes passiert. Passiert ist auch ein bisschen was, aber aufregend war das Ganze für mich leider nicht. Nett und recht unterhaltsam ja, aber eben für mich persönlich auch nicht mehr. Selbst die Action Szenen konnten mich nicht begeistern. Sie hatten für mich irgendwie keine Spannung, sodass ich den Atem angehalten und mitgefiebert hätte. Während der ganzen Geschichte hatte ich das Gefühl, dass die Atmosphäre beim Lesen passend zum Weltall- Szenario schwerelos, aber damit leider auch tempolos war. Es entwickelte sich bei mir einfach keinen Sog, der mich in die Geschichte hineingezogen hat. Vielmehr wurde das Lesen für mich ab der Hälfte des Buches immer anstrengender. Für mich hat sich die Geschichte irgendwie sehr gezogen und hatte gefühlt leider kaum Inhalt. Vielleicht lag dass auch daran, dass ich mir die meisten Szenerien und Figuren nur sehr schwierig bis gar nicht vorstellen konnte. Es wurde sehr an Beschreibungen gespart, sodass meiner Phantasie die Informationen leider nur selten ausgereicht haben, um Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Die Beschreibungen die es gab, waren alle sehr technisch und in so komplexe Sätze verpackt, dass ich einige Abschnitte mehrmals lesen musste um mir die Geräte ansatzweise vorstellen zu können. Auch mit den Protagonisten Rhee und Aly habe ich mich schwer getan. Sie waren für mich beide insgesamt zu sparsam beschrieben und ich konnte nicht so wirklich irgendwelche Charakterzüge erkennen, mit denen ich die beiden jetzt beschreiben könnte. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre Aly von den beiden der sympathischere Charakter. Die einzige Figur, die ich richtig gerne mochte war der Druide Pavel. Vielleicht weil er mich von der Optik her so sehr an R2D2 aus Star Wars erinnert hat, mit dem einzigen Unterschied, dass Pavel sprechen kann. Ich fand ihn mit seiner Hilfsbereitschaft, Loyalität und den lustigen Sprüchen ab und zu wirklich super! Der Schreibstil an sich hat mir, wenn man von den vielen neuartigen Begriffen mal absieht, eigentlich recht gut gefallen. Die Seiten ließen sich angenehm und ziemlich flüssig lesen. Ich wäre sicherlich deutlich schneller mit dem Buch fertig gewesen, wenn mir die Geschichte besser gefallen hätte. Ab der Hälfte zog es sich zu sehr in die Länge und wirkte besonders am Ende nur noch künstlich konstruiert, damit die Geschichte irgendwie zu einem halbwegs „guten“ Zwischenende kommt. Da Band 2 allerdings noch folgen wird, bleibt vieles offen. Mein Fazit: Dieses Buch konnte mich leider nicht von sich überzeugen. Die Grundidee klang super, doch leider suche ich vergeblich in diesem Buch nach Spannung und packender Handlung. Es entstand leider für mich anstelle von Kopfkino oftmals große Verwirrung. Ich vergebe deshalb leider nur 2 von 5 möglichen Büchern, da diese Geschichte einfach leider nicht mein Fall war.

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