Leserstimmen zu
Ein Dorf zum Verlieben

Dorothea Böhme

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Wie der Klappentext verrät, dreht sich in diesem Roman alles um Wanda, einer jungen Frau, die eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben ist. Zehn Jahre zuvor wurde zwar ihr Herz gebrochen, aber sie verbietet sich, an Richard zu denken. Das wurde einfach super witzig umgesetzt, da natürlich ihre Gedanken immer wieder abschweifen, dann aber nur von R... die Rede ist und es schnell um etwas anderes geht. Diese Szenen haben mir das ein und andere Mal ein Lächeln entlockt. Überhaupt ist das Buch richtig zum Schmunzeln: Das ganze Dorf, in dem die Geschichte spielt, ist herzallerliebst. Man fühlt sich ab und zu ein bisschen in der Zeit zurückversetzt, denn es gibt das Gasthaus, in dem sich alle treffen, jeder kennt jeden und jeder unterstützt auch jeden. So soll also auch dafür gesorgt werden, dass Wanda nicht noch einmal das Herz gebrochen wird. Und das ganze Dorf ist dabei. Was genau passiert, will ich an dieser Stelle nicht spoilern, aber es wird super witzig. An der ein oder anderen Stelle war es für meinen Geschmack ein bisschen zu viel und ich bekam Mitleid mit Richard. Alles in allem passt aber alles zueinander und irgendwie ist der Zusammenhalt der Dorfbewohner einfach unschlagbar. Obwohl Wanda die Hauptperson ist, muss ich gestehen, dass die beiden Omas mir am besten gefallen haben. Sie sind beide total unterschiedlich und auch ein bisschen schräg. Das Chaos, das daraus resultiert, ist einfach ein Highlight. Die Beiden konnte ich mir lebhaft vorstellen und sie sind meines Erachten das Witzigste an der Geschichte. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, das Buch ist also perfekt für ein, zwei gemütliche Abende auf dem Sofa. Insgesamt wurde ich gut unterhalten: 4 Sterne!

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