Leserstimmen zu
Ein Dorf zum Verlieben

Dorothea Böhme

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Wie der Klappentext verrät, dreht sich in diesem Roman alles um Wanda, einer jungen Frau, die eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben ist. Zehn Jahre zuvor wurde zwar ihr Herz gebrochen, aber sie verbietet sich, an Richard zu denken. Das wurde einfach super witzig umgesetzt, da natürlich ihre Gedanken immer wieder abschweifen, dann aber nur von R... die Rede ist und es schnell um etwas anderes geht. Diese Szenen haben mir das ein und andere Mal ein Lächeln entlockt. Überhaupt ist das Buch richtig zum Schmunzeln: Das ganze Dorf, in dem die Geschichte spielt, ist herzallerliebst. Man fühlt sich ab und zu ein bisschen in der Zeit zurückversetzt, denn es gibt das Gasthaus, in dem sich alle treffen, jeder kennt jeden und jeder unterstützt auch jeden. So soll also auch dafür gesorgt werden, dass Wanda nicht noch einmal das Herz gebrochen wird. Und das ganze Dorf ist dabei. Was genau passiert, will ich an dieser Stelle nicht spoilern, aber es wird super witzig. An der ein oder anderen Stelle war es für meinen Geschmack ein bisschen zu viel und ich bekam Mitleid mit Richard. Alles in allem passt aber alles zueinander und irgendwie ist der Zusammenhalt der Dorfbewohner einfach unschlagbar. Obwohl Wanda die Hauptperson ist, muss ich gestehen, dass die beiden Omas mir am besten gefallen haben. Sie sind beide total unterschiedlich und auch ein bisschen schräg. Das Chaos, das daraus resultiert, ist einfach ein Highlight. Die Beiden konnte ich mir lebhaft vorstellen und sie sind meines Erachten das Witzigste an der Geschichte. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, das Buch ist also perfekt für ein, zwei gemütliche Abende auf dem Sofa. Insgesamt wurde ich gut unterhalten: 4 Sterne!

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"Ein Dorf zum Verlieben" klingt auf den ersten Moment erstmal wie ein typischer Schnulzenroman, ist er zwar auch, aber auf eine andere Art und Weise. Die ganze Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Nordrhein - Westpfahlen. Dieses Dorf ist so klein, dass jeder jeden und seine Probleme kennt. Wanda, die Protagonistin, lebt seit ihrer Geburt dort und fühlt sich auch wohl. Durch die Bildlichen Beschreibungen des Dorfes, konnte ich mir gut Vorstellen, wie es dort wohl aussieht! Man lernt auch im Laufe des Buches ein paar Leute aus dem Dorf kennen, die sehr unterschiedlich sind. Es gibt die Quatschtanten, den netten Jungen von nebenan und auch die griesgrämige Oma, die aber eigentlich total lieb ist. Ihr merkt schon, man hat eine bunte Mischung verschiedener Charaktere und mittendrin ist Wanda. Dazu kommt auch noch, dass sie immer noch ihrer Jugendliebe Richard hinterher trauert. Der Schreibstil war sehr angenehm und auch humorvoll. Neben den beiden "Streithähnen" (Wanda´s Großmütter) geht es natürlich auch um Liebe. Ja und der Weg dahin, ist in diesem Fall etwas schwieriger. Vor allem, weil sich das ganze Dorf zur Mission gemacht hat, Richard von ihr fernzuhalten. Wie oben schon erwähnt, haben mir die beiden Omas am besten gefallen. Die zwei hätten unterschiedlicher nicht sein können und sind dadurch auch gern mal aneinander geraten. Ihr merkt, dass mir dieses kleine Buch wirklich sehr gut gefallen hat und ich es wirklich jedem empfehlen kann, der mal abschalten will und beim Lesen nicht zu viel nachdenken möchte.

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Das Cover ist zum Verlieben schön und hat mich direkt angesprochen, da es eine schöne ländliche Atmosphäre vermittelt und das mag ich total, deshalb freue ich mich umso mehr, es jetzt in meinem Bücherregal zu haben. "Ein Dorf zum Verlieben" ist das erste Buch, das ich von der Autorin Dorthea Böhme gelesen habe und für mich ist es eine wunderschöne Geschichte, in der sie mich in ein kleines Dorf entführt hat und mir das Gefühl gab dort willkommen zu sein und das nicht nur als Leser. Es ist eine romantische Liebesgeschichte mit viel Ironie, Witz und einer wirklich gut durchdachten Story. Wanda (was für ein zauberhafter Name) lebt glücklich und zufrieden … bisher. Und sicher fragt Ihr Euch, was Yoga mit diesem Buch zu tun hat? Dazu kann ich nur eins sagen, wirklich eine ganze Menge! ;) Wanda gibt sich ganz ihrer Leidenschaft dem Yoga hin und deshalb, ist es nicht verwunderlich das sie Yoga unterrichtet. Sie lebt in dem kleinen Ort Osterbüren, in dem sie aufwuchs. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck und ist in diesen kleinen Örtchen sehr beliebt und das sowohl bei Jung und Alt. Doch Wanda klammert sich lieber an alte Erinnerungen, anstatt neue zu schaffen und schuld daran ist Ihre Jugendliebe Richard. Ihre Oma Maggie mit Ihrer «Althippie Einstellung», hat mich die ein oder andere Lachträne gekostet und ihre andere Oma Gertie … ja was soll ich sagen, eine Oma, die schon um sechs Uhr morgens den ersten Kuchen im backoffen hat, muss man einfach Lieben. Die beiden Omas waren am Anfang verfeindet bis Richard plötzlich wieder im Dorf auftaucht und plötzlich sind sie sich einer Meinung und halten sogar eine "Richard-Konferenz" mit dem Hintergrund ihn wieder aus dem Dorf zu verjagen und so verhindern es ALLE, das er auf Wanda treffen kann. Wanda braucht einen MANN, da sind sich die Zwei einig … aber keinen Richard. Man sehnt eine Begegnung förmlich herbei, und ob sie es trotz aller Hindernisse schaffen, müsst ihr selbst herausfinden. Für mich ist es ein absolutes Gute-Laune Buch, ich habe mich vom Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten gefühlt und es hat mir einfach wahnsinnigen Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen.

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Wanda lebt glücklich in ihrem kleinen Dorf in Osterbüren und ist froh dort einige Yogakurse leiten zu können. Klar hätte sie lieber eine ganze Yoga-Schule, aber man kann ja nicht alles haben. Genauso wie sie damals nicht die Beziehung zu Ihrer großen Liebe Richard aufrecht erhalten konnte, als dieser mit seinen Eltern nach München zog…   Aber eigentlich hat Wanda, nach so langer Zeit, auch gar keine Zeit an Richard zu denken, denn sie hat schließlich nicht nur ihre Yogakurse sondern hilft auch bei der Post, beim Wirtshaus und überall wo sie gebraucht wird, gerne aus. Wanda ist ein wenig die gute Seele dieses kleinen Dorfes.   Richard studiert Medizin und wird bald praktizierender Arzt sein. Naja, wenn es nach seiner Freundin und dessen Vater geht wird er bald an einer renommierten Schönheitsklinik arbeiten und Brüste, Lippen etc. verschönern. Genau so etwas hat er sich eigentlich nie vorgestellt, er wollte immer Menschen helfen und Leben retten. So richtig glücklich ist er also zur Zeit nicht und nach dem er an seiner alten Uni einen Aushang sieht, nimmt er die Chance war. In seinem Heimatdörfchen Osterbüren sucht der dortige Arzt eine Urlaubsvertretung. Nur eine kleine Urlaubsvertretung, klingt doch entspannend und er kommt einmal aus München raus, bevor die Schönheitsklinik sein Alltag wird. Sollte er dann noch aus Zufall seine alte Jugendliebe Wanda wiedertreffen, wäre es ja ganz schön.   Als Richard jedoch in Osterbüren ankommt, läuft er prompt einer von Wandas Oma´s in die Arme und die Mission geht los. Die Oma´s sorgen dafür, dass sich ein ganzes Dorf verbündet, um Wanda zu retten. Ihr darf nicht nochmal das Herz gebrochen werden und promt gibt es Wachposten zu jeder Zeit und die zwei dürfen sich nicht treffen.   Dies geht auch gut, bis ein Vorfall eintrifft, an dem Richard einfach gerufen werden muss!   Ich fand dieses Buch einfach herrlich und süß! Ein ganzes Dorf, dass sich so verschwört und zwei alte Oma´s die ihre Enkelin über alles vergöttern. Ich fand es schön, dass sich nicht nur das Dorf zusammen schließt, sondern das auch die Omas, die sonst überhaupt nicht miteinander können, plötzlich verstehen. Immerhin haben die Dorfbewohner es auch wirklich lange geschafft, dass Wanda und Richard sich nicht sehen.   Dieses Buch ist perfekt für zwischen durch, wenn man einmal kurz der Wirklichkeit entfliehen will. Beim Lesen muss man einige Male einfach nur schmunzeln und das Ende ist natürlich schön. Zwar etwas zu kitschig (selbst für mich :-D) und kurz, aber schön!   Vielen Dank an das Bloggerportal, die mir dieses süße Buch zur Verfügung gestellt haben!

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Ein Dorf schmiedet einen Komplott ohne Rücksicht auf Verluste. Kurz zum Inhalt Nach einer unglücklichen Trennung kehrt Richard wieder nach Osterbüren zurück - zurück zu Wanda. Doch die kleine Gemeinde will nicht noch einmal mit ansehen wie das Herz ihrer Wanda gebrochen wird. Wandas Omas beschließen daraufhin Pläne zu schmieden. Die Pläne machen si aber ohne Rücksicht auf Verluste - und Gefühle. Meine Meinung Zu aller erst: Ich finde die Idee wirklich süß, dass sich ein ganzes Dorf verschwört, damit die arme Wanda nicht wieder am Boden zerstört ist. Im Roman wurde die Idee gut umgesetzt, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das realistisch ist. Ich selber bin nicht in einem kleinen Dorf aufgewachsen und kann mir das deshalb nicht sehr gut beantworten. Ich frage mich auch, ob es wirklich realistisch ist, dass man nach 10 Jahren noch immer in einer Beziehung hängt? Ich denke eher nicht. Natürlich gibt es auch dann noch Wunden und schöne Erinnerungen, aber abgeschlossen sollte man mit der Sache nach 10 Jahren schon haben. Gut gefallen hat es mir, dass pro Kapitel ein Sichtwechsel zwischen Wanda und Richard oder auch den Omas war. Dadurch entspannt etwas Spannung. Schön war auch, dass sich bei jeder Person nicht nur die Sicht, sondern auch die Sprache entsprechend verändert hat. Außerdem waren die Figuren des Romans sehr authentisch und angenehm. Besonders Oma Gertie und Maggie waren süß, weil sie unterschiedlich waren, in ihrer Liebe zu ihrer Enkelin aber verbunden waren. Dennoch war der Roman sehr angenehm und so gebe ich ★★★☆☆ von 5 Sternen. Danke an Blanvalet bzw. das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! : ) Eckdaten Leseprobe Genre: Liebesroman Seitenanzahl: 320 Seiten Preis: 9,99 € (TB) Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag Klappentext Ein kleines Dorf voller skurriler Bewohner und eine junge Frau, die alle Herzen im Sturm erobert... Was Wanda will: Yoga unterrichten und vielleicht noch dem einen oder anderen Dorfbewohner aushelfen. Was Wanda nicht will: an ihre Jugendliebe Richard denken, auf keinen Fall! Außerdem will sie nicht verkuppelt werden, schon gar nicht von ihren bislang verfeindeten Großmüttern, die auf einmal ein Herz und eine Seele zu sein scheinen. Was Wanda nicht weiß: Das ganze Dorf verschwört sich gegen Richard, der nach zehn Jahren plötzlich als Arzt wieder auftaucht. Aber haben sie da die Rechnung vielleicht ohne Rücksicht auf Wandas Gefühle gemacht? Denn ihr Herz gerät immer noch aus dem Takt, wenn sie an ihn denkt...

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Inhalt: Wanda ist glücklich in ihrem kleinen Dorf, wo sie Yoga unterricht und hier und da aushilft. Dadurch hat sie auch schon ihre Jugendliebe Richard vergessen… fast. Denn er hat ihr damals das Herz gebrochen – umso erstaunter sind die Dorfbewohner, als eben jener Richard plötzlich den Landarzt vertritt. Das ruft ihre bislang verfeindeten Großmütter auf den Plan und so verschwört sich das ganze Dorf gegen Richard, ohne, dass Wanda davon erfährt. Doch wurde da die Rechnung vielleicht ohne Richard und Wanda gemacht? Der Story-Stapel Erster Satz: „Richard deutete nach oben.“ Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man schnell in die Köpfe der Bewohner eintauchen kann. Dabei stehen Wanda und Richard natürlich im Vordergrund. Der Prolog deutet Gefühle an, aus denen man abrupt herausgerissen wird mit Beginn der Geschichte. Das Dorfleben wird teilweise sehr überspitzt dargestellt, auch wenn es teilweise ebenso unterhaltsam war, wirkte es manchmal doch etwas zu konstruiert. Ansonsten entwickelt sich das Buch rasch und das Ende ist rund und in meinen Augen auch gelungen. Der Charakter-Stapel Wanda ist ein recht normaler Charakter, der aber vielleicht auch etwas blauäugig daherkommt. Außerdem bleibt sie im Vergleich zu ihren beiden Großmüttern fast schon blass, was irgendwie schade ist, da sie als Charakter durchaus mehr Potenzial gehabt hätte. Richard ist tief in sich drin ein sehr guter Mensch, der als Arzt wirklich seine Berufung gefunden hat. Und genau darüber landet er ja dann auch in den Herzen der Menschen, im übertragenen Sinne gesprochen. Doch auch er bleibt nicht komplett greifbar, sondern eher fern. Die beiden Großmütter von Wanda sind extrem. Sie sind mit ihrer krass gegenteiligen Art und Weise mir einfach zu extrem gewesen. Vor allem die Großmutter Maggie, die mit ihrem ausschweifenden Leben für mich schlicht unrealistisch war. Die beiden waren mit ihrem Wesen der Mittelpunkt des Buches, so dass die eigentliche Liebesgeschichte um Wanda und Richard etwas unter den Tisch fiel. Die anderen Charaktere im Dorf waren so skurril wie das Dorf selber, aber passten irgendwie zum Buch, welches durch extrem überspitze Charaktere herausticht. Der Stil-Stapel Der Schreibstil ist leicht zu lesen und auch die Perspektivwechsel unterstützen die Geschichte, ohne, dass man als Leser darüber stolpert. Vielleicht kommen manches Mal die Beschreibungen des Ortes etwas kurz, dennoch kann man sich die Szenen gut bildlich vorstellen. Der Kritik-Stapel Die sehr überspitzen Darstellungen von der Großmütter von Wanda, die dadurch auch die eigentlichen Hauptcharaktere verdrängt haben und damit auch der Fokus der Liebesgeschichte verloren ging, ist kritisch zu betrachten. Es ist in Ordnung, einen Charakter auch mal etwas extremer darzustellen, aber besonders die eine Großmutter Maggie war für mich einfach nur unglaubwürdig mit ihrem Lebensstil. Auf den Lesen-Stapel? Ja, man kann das Buch durchaus lesen und wird ein paar Stunden gute Unterhaltung bekommen. Dabei muss man aber über spitze Charakterzeichnungen hinwegsehen und darf außerdem nicht auf eine gefühlvolle Liebesgeschichte hoffen, denn die gibt es trotz Titel nicht. Auch die Atmosphäre des Dorfes wurde nur wenig dargestellt, so dass es kein Wohlfühlort für mich wurde. Von mir gibt es 2 Sterne und nur eine bedingte Leseempfehlung, da das Buch doch einige Schwächen hat.

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Dass ich bekennendes und stolzes Dorfkind bin, dürfte ja mittlerweile kein Geheimnis sein und vielleicht ist dies der Grund, warum mich Bücher, die in vermeindlichen "Kuhkäffern" und verschlafenen Dörfchen dieser Welt spielen, immer besonders ansprechen. Von einem Buch, das genau in diese Kategorie passt, möchte ich euch heute erzählen... Dorothea Böhme - Ein Dorf zum Verlieben: Titel: Ein Dorf zum Verlieben Autor: Dorothea Böhme Verlag: Blanvalet Seiten: 317 ISBN: 978-3-7341-0338-4 Worum geht es? Eigentlich ist Wanda glücklich und zufrieden mit ihrem Leben in ihrem kleinen Heimatdorf. Wenn sie nicht gerade Yoga unterrichtet, hilft sie hier und da ihren Freundinnen aus oder versucht zwischen ihren verfeindeten Großmüttern zu vermitteln. Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht Richard, ihre erste große Liebe, die nach Jahren in der Großstadt plötzlich wieder in Osterbühren auftaucht und alles gehörig durcheinander bringt. Rezension: Ein Liebesroman mitten in einem Dorf, das schreit nach Klischee und es schreit nach einem Vergleich mit dem Genießerdorf Meierhofen von Petra Durst-Benning. Obwohl ich natürlich auch diesen Gedanken hatte, habe ich versucht recht unvoreingenommen an das Buch von Dorothea Böhme heran zu gehen und mich nicht beeinflussen zu lassen. Die Protagonistin Wanda ist sympathisch, keine Frage und auch der Stil von Dorothea Böhme nimmt den Leser problemlos mit auf die Reise ins Münsterland. Trotzdem fehlt es im besagten Dorf zum Verlieben ein wenig am Pepp und an der Würze. Das Buch ist nett und ein wunderbar leichter Urlaubsroman. Mehr als das aber leider für mich auch nicht. Das typische Dorfklischee, der Zusammenhalt und die Einfachheit mancher Dinge, die das Dorfleben eben ausmachen, kommen mir persönlich einfach zu kurz. Böhme beschreibt sie zwar, bleibt dabei aber gänzlich an der Oberfläche und lässt Osterbühren zur Papp-Kulisse ihres Buches werden. Ein Dorf, in das ich mich leider nicht verlieben konnte. Die Idee der Geschichte gefällt mir im Grunde sehr gut, doch auch hier hat das Buch leider Schwächen. Manch eine Aktion der beiden verfeindeten Großmütter kommt doch ein wenig an den Haaren herbei gezogen bzw. ist doch etwas sehr ausgedacht. " Ein Dorf zum Verlieben" steckt für mich leider voller Klischees, die aber an der falschen Stelle bedient werden. Richard, der aufstrebende Arzt, der natürlich mit einer blonden reichen Tussi verlobt ist. Wanda das Mädchen vom Land, das nach Richard nie wieder einen Mann in ihr Herz gelassen hat.... Klischees gehören zu Dorfromanen, das ist klar! Doch leider bedient Dorothea Böhme eben keine Dorfklischees. Insgesamt habe ich die Geschichte von Wanda und Richard als sehr oberflächlich empfunden und bin zwar recht zügig durch das Buch gewandert, kann aber nicht behaupten, dass es mich sehr unterhalten hätte. Fazit: "Ein Dorf zum Verlieben" ist nett.... Nett für zwischendurch, nett für die morgendliche Bahnfahrt, nett für den Urlaub. Als besonders tolles Lesevergnügen würde ich es insgesamt nicht bezeichnen, aber es ist auch nicht schlecht. Es ist locker und leicht und lässt sich wunderbar lesen. Mir kommen sowohl die Story an sich, als auch das Dorfleben aber viel zu kurz, weshalb ich nur 2 von 5 Sternen vergeben möchte. Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt. Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!

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Es ist Sommer und alles in mir schreit nach einem Sommerbuch. Und das habe ich auch echt gefunden. "Ein Dorf zum Verlieben" klingt auf den ersten Moment erstmal total wie ein Schnulzenroman, ist er irgendwie auch, aber auf eine andere Art und Weise. Die ganze Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in NRW. Dieses Dorf ist so klein, dass jeder jeden kennt. Und somit ist immer jeder über die Probleme anderer informiert. Wanda, die Protagonistin, lebt seit ihrer Geburt dort und fühlt sich auch wohl. Mir haben die Beschreibungen über das Dorf total gut gefallen. Da ich selbst ja auch in so einem kleinen Kaff wohne, habe ich gleich eine Beziehung dazu. Man lernt auch im Laufe des Buches ein paar Leute aus dem Dorf kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt die Quatschtanten, den netten Jungen von nebenan und auch die griesgrämige Oma, die aber eigentlich total lieb ist. Ihr merkt schon, man hat eine bunte Mischung verschiedener Charaktere und mittendrin ist Wanda. Dazu kommt auch noch, dass sie immer noch ihrer Jugendliebe Richard hinterher trauert. Der Schreibstil war sehr angenehm und auch humorvoll. Ich musste viel schmunzeln, besonders über Wandas Großmütter, die sich eigentlich nicht ausstehen können. Es geht natürlich auch um Liebe bzw. den Weg dahin. Ja und der Weg, ist in diesem Fall bisschen schwieriger. Vor allem, weil sich das ganze Dorf zur Mission gemacht hat, Richard von ihr fernzuhalten. Und das Ganze läuft irgendwie nicht so wie geplant :D Aber das findet ihr am besten selbst raus! Wie oben schon erwähnt, haben mir die beiden Omas am besten gefallen. Die zwei hätten unterschiedlicher nicht sein können und sind dadurch auch gern mal aneinander geraten. Dadurch, dass das Buch nicht sehr dick ist und eine relativ große Schrift hat, denkt man sich vielleicht, dass alles bisschen schnell erzählt wird, aber den Eindruck hatte ich gar nicht. Mir ist bloß aufgefallen, dass es manchmal schon ziemlich viele "Zufälle" gab, die nicht so ganz realistisch für mich waren. Aber das hat jetzt nicht weiter gestört, weil die Geschichte an sich einfach so niedlich ist. Ich hatte ständig diese "Ohhhh" Momente, die ein Herz echt zum Schmelzen bringen. Ihr merkt, dass mir dieses kleine Sommerbuch wirklich sehr gut gefallen hat und ich es wirklich jedem empfehlen kann, der mal abschalten will und beim Lesen nicht zu viel nachdenken möchte.

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