Leserstimmen zu
Rock my Soul

Jamie Shaw

The Last Ones to Know (3)

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Meine Meinung: Band 3 der Reihe beginnt dieses Mal mit einem Rückblick. Hierbei geht es um die Zeit vor 6 Jahren als Kit auf eine Party ging. Eine Party mit ganz speziellen Folgen. Diese Rückblende hat mir sehr gut gefallen, sie ist lebendig erzählt und man lernt als Leser Kit gleich zu Beginn richtig gut kennen. Eine weitere Auffälligkeit, die mir auf der einen Seite ebenfalls sehr gefallen hat, aber mich auf der anderen Seite auch ein wenig verwirrte war die Tatsache, dass sich die Geschichten von Band 2 und 3 überschneiden. Im Grunde ist dies nicht schlimm, aber im ersten Moment hatte ich hierbei meine Schwierigkeiten. Die Band The Last Ones To Know heizt seinen Zuhörern aber auch den Lesern mittlerweile gewaltig ein. Die Beschreibungen der Gefühle während eines Auftritts der Band sind einfach phänomenal. Allgemein der Einblick in die Welt von Rockstars ist gigantisch. Es gab einige interessante Informationen, die ein perfektes Rundumbild gestalteten. In diesem Band der Reihe steht das neue Bandmitglied Kit Larson im Vordergrund der Geschichte. Kit ist eine richtige Rockerbraut. Eine bessere Beschreibung fällt mir beim besten Willen nicht ein. Sie ist taff, mutig, kreativ und hat einige gute Sprüche auf Lager. Zudem scheint sie wirklich für das Leben auf der Bühne geboren worden zu sein. Sie erzählt ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive, die ich wie immer bevorzuge, da ich einfach den Eindruck habe, hierbei können Gefühle, Meinungen und Gedanken der Protagonistin am besten beschrieben werden. Es wäre kein richtiger Teil der Reihe, wenn nicht auch die Liebe eine wichtige Rolle spielen würde. Kit und Shawn. Durch eine gemeinsame Vergangenheit verbunden. Die Szenen, in denen es um die Gefühle und Gedanken bzgl. der Liebe ging, fand ich gut, aber nicht herausragend. Viel besser haben mir die Passagen gefallen in denen die Brüder von Kit eine Rolle spielten. Hier kam Liebe, Spaß und Mut auf ein neues spannendes Level. Die Geschichte an sich ist schön zu lesen, die Beschreibungen sind gut gelungen und versetzen einen in die Welt der Rocker. Aber dennoch finde ich persönlich diesen Teil der Reihe nicht so gut im Vergleich zu seinen Vorgängern. Zwar hat Rock My Soul seine eigenen Besonderheiten, aber es konnte mich nicht so mitreißen. Einige Punkte zum Schreibstil habe ich nun bereits oben erwähnt. Jamie Shaw lässt Kit aus der Ich-Perspektive ihre Geschichte erzählen. Die Beschreibungen der Gefühle, vor allem der Band bei Auftritten, ist gigantisch gut gelungen. Allgemein lässt sich schreiben, dass die Geschichte schnell und ohne Probleme zu lesen ist. Die Erklärungen sind gut verständlich, es gibt keine ellenlangen, verschachtelten Sätze und die Handlung ist stets immer nachvollziehbar. Aufgrund all dieser erfüllten Kriterien fliegen die Seiten nur so dahin und bevor man es selbst richtig registriert hat ist das Buch auch schon zu Ende. Cover: Mir gefallen die Cover der Reihe sehr gut. Sie sind alle auf den ersten Blick der Reihe zuzuordnen. Der Mann auf diesem Cover wirkt auf mich zwar ein wenig traurig, aber dennoch ist er ein richtiger Hingucker, so wie die Bandmitglieder nach Beschreibung es ja auch sein sollen. Fazit: Der dritte Teil der Reihe ist auf seine eigene Art besonders. Kit, die Protagonistin, ist wahrlich eine Rockerbraut, die ich von der ersten Sekunde an mochte. Es war schön aus ihrer Sicht die Geschichte zu lesen und die Band näher kennen zu lernen. Doch leider hat mir persönlich der Teil der Reihe im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht so gut gefallen. Grund hierfür? Die Liebesgeschichte hält sich meiner Meinung nach sehr im Hintergrund. Dafür steht die Band selbst mehr im Vordergrund. Dennoch freue ich mich schon auf den finalen vierten Band der Reihe, da das Ende von Rock My Soul einiges verspricht. An dieser Stelle möchte ich noch meinen Dank an den Verlag äußern, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Rock my Soul ist der dritte Roman einer Reihe, die sich mit den Mitgliedern einer Rockband befasst. Insbesondere mit deren Liebesleben und der Suche/dem Finden der Einen. In den letzten Jahren ist das ein sehr beliebtes Thema geworden, aber bisher ist mir kein Roman begegnet, der sich wirklich gut mit dem Thema Musik befasst. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass das Thema Rockstars nur benutzt wird, um die Figuren „cooler“ erscheinen zu lassen. So war das leider auch bei Rock my Soul. Das Buch beschäftigt sich mit Kit und ihrem Wunsch Musik zu machen. Sie bewirbt sich bei der Band The Last Ones to Know, wobei sie mit einem der Mitglieder schon eine Vorgeschichte hat. Adam, Shawn, Joel und Mike kennt der Leser vielleicht schon aus den vorangegangenen Bänden (Ich nicht.) und in diesem Band ist Shawn an der Reihe seine Auserwählte zu finden. Das Pairing ist also nicht besonders schwer zu erraten, aber man liest NA ja nicht wegen des überraschenden Plots. Kit ist ein sehr schlagfertiger Charakter, der sich weigert sich wie eine „richtige Frau“ zu benehmen. Sie möchte kein Mädchen sein, dass über Klamotten und den nächsten Freund redet und alles andere um sich herum vergisst. Da sie mit fünf Brüdern aufgewachsen ist, ist es ihr auch nicht schwer gefallen auszuteilen und ihre Meinung zu sagen. Insgesamt kommt Kit aus einer lustigen Familie, die allerdings jedes Klischee über Geschwister erfüllt, das mir bekannt ist. Im Laufe der Handlung wird an Klischees nicht gesparrt und irgendwie kam mir beim Lesen alles schon sehr bekannt vor. Genau das, was hier passiert, habe ich vor Jahren schon in minder guten und schlechten Fanfiktions gelesen. Und der Fokus der Handlung ist ebenfalls derselbe wie in den One-Direction-FFs: Ein Mädchen geht mit den Jungs einer berühmten Gruppe auf Tour. Dazu gehören der obligatorische Tourbus, der ausgestattet ist für eine Apokalypse mit Küche, Bad und Playstations; ein Namenloser Fahrer, der auch keine weitere Rolle spielt, eine Bedrohung der Liebesgeschichte durch eine super heiße und super reiche Unternehmerstochter. Ach, und natürlich die Bettenabteilung im Bus, wo man sich wunderbar gegenseitig beim schlafen beobachten kann. Eigentlich habe ich nur die Socke über der Türklinke vermisst. Warum genau die Band einen Tourbus braucht ist mir schleierhaft, da sie nicht mal besonders weit gefahren sind und sich so ein Ding meiner Meinung nach auch nicht leisten können. Hotelzimmer tun es nämlich auch. Aber da hätte es dann wahrscheinlich einen Buchungsfehler gegeben und unsere weibliche, eiskalte Hauptperson und ihr Auserwählter hätten sich wahrscheinlich das schmalste Bett der Menscheitsgeschichte teilen müssen. Hmpf. Ihr merkt, viel halten tue ich nicht vom „Einfallsreichtum“ der Autorin. Aber in NA-Romanen liegt der Fokus ja zum Glück auf den Figuren. Kit ist nicht das „typische“ Mädchen (Heißt sie hat Pircings und trägt gerne schwarz und ist ziemlich selbstbewusst), hat aber die typischen Kleinmädchenträume (Ein Freund der vor aller Welt zeigt, dass sie zu ihm gehört. ODER das er zumindest zeigt, dass er sie nach 6 Jahren (!) nicht vergessen hat. Mal ehrlich, wisst ihr noch was ihr genau vor sechs Jahren gemacht habt?) Dann gibt es da noch den schwulen besten Freund, der als Tagebuch und Kummertante fungiert, obwohl sie sich nicht mal besonders lange kennen. Außerdem muss er Kit sagen, was sie tun soll. DAS war für mich der absolute Abschusspunkt. Kit kann sich noch so cool und emanzipiert geben, aber sich dann von anderen sagen lassen, was sie tun soll, zeigt, dass sie eigentlich genau wie jedes andere dumme Mädchen ist, dass nicht selbst denken kann. Und was ist das eigentlich für ein Blödsinn, dass homosexuelle Männer Männer besser durchschauen können als Frauen. Ich verstehe ja nicht mal warum meine beste Freundin manchmal tut, was sie eben tut und dabei kennen wir uns schon seit Jahren. Das Love-Interest (Shawn) bedient eigentlich auch jedes mögliche Klischee: Er hat unglaublich grüne Augen, die praktischerweise Feuer speien können oder einen ganzen Wald abfackeln und die obligatorischen verwuschelten Haare. Außerdem redet er nicht gerne über sich und hat viel zu viele Geheimnisse. Die Beziehung zwischen ihm und Kit besteht zu 50% aus anschmachten und knutschen. Zu Beginn der Handlung schreiben sie dann aber mal Musik zusammen, auch wenn Kit dabei ständig in seiner tollen Erscheinung versinkt. Mit ihrem Zwillingsbruder Kale (Ehem, bitte? Was ist das denn für ein bescheuerter Name? Soweit ich weiß, ist Kale eine Gemüsesorte - Grünkohl - und damit nicht besonders qualifiziert als Name.) hat Kit eine ganz besonderes Beziehung, die sie Zwillings-Telepathie nennt. Wer Geschwister hat, weiß vielleicht, dass auch nicht-Zwillinge sehr gut wissen können, wie der andere sich fühlt, einfach weil man sich eben schon ewig lange kennt und miteinander aufgewachsen ist. Mag sein, dass dies bei Zwillingen noch ein bisschen intensiver ist, aber eben nichts besonderes. Kale hat sein eigenes persönliches Drama in diesem Buch, das am Ende noch viel größer wird, als am Anfang erwartet. Es hat mich überrascht, was Jamie Shaw da noch eingebaut hat, aber es war wieder nichts Neues. Jamie Shaw fährt in den letzten Kapiteln also alles an Drama auf, das ihr eingefallen ist. Ich hätte auf meiner Couch beinahe das Buch fallen lassen, weil da einfach so viele Dinge passiert sind, wo locker eine Sache gereicht hätte, um dem Ganzen einen guten Abschluss zu geben. Oh, und dann ist da noch der offensichtliche Gewaltakt. Denn ganz am Ende wird Shawn von Kits Brüdern verprügelt und so wie das klang, ziemlich schlimm. Kit erzählt, dass es nicht schlimm gewesen wäre, weil ihre Brüder nach jedem Rippenstoß, Boxhieb oder gestellten Bein Shawn wieder hoch geholfen hätten und damit wäre es „okay“ gewesen. Ehem, bitte was? Shawn hatte noch zwei bis drei Wochen danach blaue Flecken und das war für Kit völlig in Ordnung. Sie stand daneben, als er zusammengeschlagen wurde und hat NICHTS GETAN. Was zur Hölle? Ich kann verstehen, das man als Bruder oder Schwester sich umeinander sorgt und auch seine Meinung sagt, aber das ging mir definitiv zu weit. Das Klischee von einmal-geprügelt-und-danach-beste-Freunde wurde also auch zureichend bedient und dann lebten alle in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt. Die Handlung mag vor Klischees und schlechten Stereotypen strotzen, aber deswegen kann ich trotzdem nicht das ganze Buch schlecht bewerten. Denn der Schreibstil von Jamie Shaw hat mir ziemlich gut gefallen, auch wenn er manchmal recht kitschig war. Vor allem zum Ende hin. Sie arbeitet viel mit Metaphern, ist sehr gut auf die emotionalen Aspekte eingegangen – obwohl ich manchmal nicht ganz mitgekommen bin. Meiner Meinung nach wurde da aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Aber ich war drin in Kits Kopf, alles was sie getan hat, wurde begründet und zwar richtig gut. Jamie Shaw hat wunderbar mit Emotionen und Worten gespielt, hat Witze sehr gut einfließen lassen und Kit zu einer unterhaltsamen Protagonistin gemacht. Während des Lesens sind mir die Klischees kaum aufgefallen, weil Kit ihre eigene Note mit eingebracht hatte. Aber wenn man den Text mal mit ein bisschen Abstand betrachtet, dann wurde es ein bisschen sehr offensichtlich. Sehr raffiniert gemacht. Die Moral von der ganzen Geschichte wurde am Ende aber ganz gut deutlich gemacht: Lügen ist ausgesprochen doof. Aber zum Glück lernen wir das ja schon als kleine Kinder. Im Ganzen fühlte ich mich doch unterhalten und habe über die Absurdität von manchen Situationen gelacht, aber ein wirklich herausragender NA-Roman war Rock my Soul nicht für mich. Ich werde deswegen auch nichts weiter von Jamie Shaw lesen. Ich glaube, dann würde ich wirklich mal ein Buch an die Wand werfen. Oder aus dem Fenster.

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Der Schreibstil ist locker & schnell lesbar. Passend zu dem New Adult Genre. Die Geschichte wird dabei aus der Sicht von Kit geschildert, wobei der Epilog aus Shawns Sicht ist. Die Charaktere waren für mich zu Beginn sympathischer & nachvollziehbarer als Dee & Joel aus Band 2 der Reihe. Shawn blieb auch bis zum Schluss ok für mich, trotz ein paar Ausbrüchen, die mir nicht so gefallen haben. Kit ging mir jedoch immer mehr auf den Keks. Je weiter ich gelesen habe, umso mehr hat sie sich zickig, kindisch & absichtlich nervig benommen, um Shawn & auch andere zu ärgern & allen einfach das Leben schwerer zu machen. Am meisten sich selbst. Ich habe die Charaktere & vor allem Kit in solchen Situationen einfach nicht verstanden. Wieso sich erwachsen benehmen & es sich leichter machen, wenn es auch schwieriger & akward geht? Besonders verstehe ich aber auch nicht, wie solche Charakterzüge dann attraktiv auf den Loveinterest wirken oder sie sich halt trotz solcher Handlungen von dem Charakter angezogen fühlen können. Aber nur weil ich es nicht verstehe, muss es ja nicht unrealistisch sein. Ich kann mich da nur einfach nicht einfühlen, weshalb für mich die Lovestory dann halt nicht so funktioniert hat, wie es eigentlich sollte. Außerdem fand ich Kit manchmal extrem heuchlerisch, weil sie Shawn Sachen vorgeworfen hat, die sie selbst auch gemacht oder sogar damit angefangen hat. Bei Shawn schien es sehr schlimm zu sein, sodass der Hauptkonflikt am Ende darauf aufbaute, aber wenn sie es selbst tat schien es nicht so schlimm zu sein. Zumindest wird sie auch darauf aufmerksam gemacht, was ich schon mal gut fand. An sich war der Konflikt für mich sehr anstrengend, weil Kit sich halt so wie beschrieben benimmt. Vor allem redet sie kein Wort mit Shawn darüber, weshalb er halt einfach nicht wissen kann, wieso sie sauer ist & es nicht erklären kann (wobei ich seinen Fehler jetzt auch nicht so schlimm fand). Sie geht ihm stattdessen aus dem Weg & bestraft ihn mit Schweigen, wobei er die ganze Zeit wohlgemerkt nicht weiß, wieso sie sich aus heiterem Himmel so benimmt. Es hat sich einfach zu lange gezogen, weil Kit so stur & irrational war. Kann realistisch sein, war für mich aber vor allem frustrierend. Der Rest des Plotes war aber eigentlich ganz gut. Ich mochte, dass es hier mehr um die Musik & die Band ging, weil beide Protagonisten Musiker sind & bei allem voll dabei waren. Die Touratmosphäre fand ich auch schön eingefangen. Das hat mir alles ganz gut gefallen & obwohl ich Kit nicht immer mochte, konnte die Geschichte meist auch Emotionen bei mir auslösen. Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte bei Liebesgeschichten. Einige Szenen fand ich jedoch etwas grenzwertig, wie die eine Partyszene, die mir sehr sexistisch vorkam oder auch der Prolog, in dem der (ich glaube) 19 jähriger Shawn mit einer 15 jährigen Kit Sex hatte. Ich dachte ja, dass genau dieser nicht ganz legale Fakt der Hauptkonflikt wird, aber das wird leider niemals zur Sprache gebracht. Was ich noch erwähnen muss, sind die Brüder von Kit. Ich mochte sie nicht bzw in nur sehr wenigen Szenen. Sie sollten eigentlich sympathisch & liebenswert autoritär wirken, waren für mich aber einfach nur unterdrückend & bestimmend. Sie haben Kits Meinung & Entscheidung nicht respektiert & ihr ihren Willen versucht aufzuzwingen. In einer Szene haben sie sie sogar versucht gewaltsam aus einer Location weg zu zerren, obwohl sie klar & deutlich sagte, dass sie das nicht will. Und dann regen sie sich auch noch auf, dass sie von Kit belogen werden. Was soll sie auch anderes tun, wenn sie eh weiß, dass ihre Brüder ihre Entscheidung nicht respektieren werden & sie nicht machen lassen was sie will. Und sie waren eben auch kindisch & extra gemein zu einander (Stichelein). Das sollte ihre Geschwisterliebe zeigen, aber ich fand das zu viel. Wenn meine Geschwister mich so sehr absichtlich auf die Palme bringen, dann wäre das mit der Liebe aber nicht so angesagt. Fazit: Alles in allem ist die Geschichte an sich gut, nur einige Kleinigkeiten & vor allem wiedermal die Charaktere haben mir nicht gefallen. Mit anderen Charakteren hätte es aber für mich ein durchaus gutes Buch werden können. Obwohl ich mich hier & da manchmal aufregen musste, war das Buch doch etwas besser als Band 2. Deshalb habe ich 3 Sterne vergeben. Anmerkung: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen. Danke dafür.

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Jamie Shaw ist einfach eine talentierte Autorin. Nachdem ich Rock my Body gelesen habe, musste ich einfach wissen, wie es mit unseren Rockstars weitergeht. Zumal man Kit im zweiten Band schon kennengelernt hat. Sie kam so schlagfertig und sarkastisch rüber, ich wollte einfach mehr von ihr lesen. Und wie mir Rock my Soul letztendlich gefallen hat, kannst Du dir im Folgenden durchlesen. Schon in meinen vorherigen Rezensionen zu Band 1 und 2 habe ich erwähnt, dass ich das Cover Design liebe. Die Farben sind wirklich super gewählt und harmonieren mit den Lichtreflexen. Auf diesem Cover gefällt mir der Mann nur nicht, da ich nicht so auf Vollbärte stehe. Das kommt mir zu hart und unpassend vor, und passt nicht zu dem Shawn, den ich mir vorstelle. Aber im Prinzip ist das Cover genauso schön, wie die Vorgänger. Die Autorin hat eigentlich einen sehr schönen Schreibstil. Doch in diesem Buch hat mich der Schreibstil nicht überzeugt, da ich es eher nervig fand. Dieser wird nämlich auf Kits Gedanken angepasst, d.h. es kommen sich widersprechende Sätze vor (erst ja, dann nein) und mehrmals derselbe Satz hintereinander, wie eine Art Mantra. Diese besondere Erzählweise hat mein Lesefluss gestört und meistens habe ich die Sätze, die sich wiederholten, einfach übersprungen. Neben dieser Sache ist der Schreibstil aber flüssig und hat einen großen Suchtfaktor. Die Handlung der Geschichte hat mir richtig gut gefallen! In den ersten beiden Bänden haben wir nicht viel über die Band mitbekommen, da dort die Protagonistinnen kein Teil der Band waren. Durch Kit konnten wir das Rockstar-Leben hautnah miterleben und endlich ein paar Hintergrundinformationen bekommen. Denn was mich in den vorherigen Bänden sehr gestört hat, war, dass man nicht so wirklich auf die Band und auf die Fans eingegangen ist. Man hat auch viel über Adam erfahren, was ich mir lieber beim ersten Band gewünscht hätte, als bei diesem hier. Ich finde es schön, wie wir die Tour der Band erlebt haben. Zwar weiß man immernoch nicht, wie die Band zu ihrem Namen gekommen ist, aber vielleicht erfährt man das ja im vierten Band ☺. Schön war es auch, das Haus der Familie Larson zu sehen! Vier ältere Brüder, puh, das muss anstrengend sein! Ich bin schon mit einem überfordert. Schade finde ich nur, dass man nicht auf alle Brüder eingegangen ist. Man hat viel von Kits Zwillingsbruder erfahren, aber über das Leben der anderen drei quasi nichts. Leider konnte mich die Handlung teilweise nicht überzeugen, da ich Kit echt anstrengend fand. Sie ist ganz anders, als ich es vermutet hätte; leider im negativen Sinne. Als ich ihr in Rock my Body begegnet bin, ist sie sehr schlagfertig, frech, tough und selbstbewusst aufgetreten. Doch in Rock my Soul merkt man schnell, dass sie nicht wirklich so ist. Sie war so eine Heulsuse! Ihr kamen schon die Tränen in die Augen, weil Shawn sie mal nicht beachtet hat. Versteht mich nicht falsch, an sich ist das ja nichts schlechtes. Ich verstehe ja, dass das sehr hart für sie sein muss, aber ich kam mir ziemlich verarscht vor. Warum wird Kit als so tough und (teilweise) so gar nicht feminin dargestellt, wenn sie so ist? Sie erwähnt oft, dass sie kein typisches Mädchen sei (wobei sie sehr sexistisch denkt, darauf gehe ich gleich ein), aber verhält sich wie eines! Sie hat mich wirklich genervt. Ihre Persönlichkeit wird einfach ganz anders dargestellt. Außerdem finde ich es schrecklich, wie sexistisch sie ist! Kit wird nicht als sehr feminin dargestellt und ich hatte mich darauf gefreut, dass man hier über die Grenze zwischen "typisch Frau" und "typisch Mann" gehen würde. Ein Mädchen als Gitarristen. Ein Mädchen, dass sich selbst verteidigen kann. Ein Mädchen, dass nicht der gesellschaftlichen Vorstellung einer Frau entspricht. So war sie auch, aber in ihrem Kopf war sie immer anderen Mädchen gegenüber sexistisch. Sie sollte doch ein Beispiel sein, dass Mädchen nicht so sind, wie die Gesellschaft es annimmt. Stattdessen sah sie sich als Ausnahme und haute Sätze raus, wo es hieß, dass sie die Frau in sich zur Seite schob o.Ä. Das und allgemein Kits Persönlichkeit hat mich einfach sehr enttäuscht. Leider konnte mich auch Shawn nicht überzeugen. Mir kommt es so vor, als hätte er das ganze Buch über nichts gemacht. Er war, um es mit Maries Worten auszudrücken, passiv. Er hat einfach (quasi) nichts gemacht. Des Weiteren hatte ich gar keine Gelegenheit mich in ihn zu "verlieben". Kit ist schon zu Anfang des Buches richtig verknallt in den Typen. Sie himmelt ihn an. Auf jeder Seite. Mir kommt es so vor, als hätte ich nur eine verzerrte Version von Shawn kennengelernt, den Shawn, den Kit in ihm sieht. Man merkt nicht, wann er anfängt sich für Kit zu interessieren. Er hat sich allgemein ziemlich komisch benommen, und mir kommt es auch nach dem Lesen so vor, als würde er es nicht ernst meinen. Dasselbe Gefühl hatte ich auch bei Adam. Ohne Witz, Shawn ist so passiv in diesem Buch. Er hat irgendwie nahezu nichts gemacht. Fazit: Jamie Shaw hat einfach einen schönen Schreibstil, weshalb man schnell ihre Bücher durchliest. Von der Handlung her sind die Bücher gut, aber ich habe Probleme mit ihren Charakteren. In diesem Band hatte ich besonders Probleme mit Kit, und Shawn konnte mich leider auch nicht überzeugen. Deswegen bekommt Rock My Soul von mir: 3 von 5 Sternen Trotzdem freue ich mich auf den vierten Teil, wo es um Mike geht. Ich habe so ein Gefühl, dass es super wird! In Liebe, Baeliciousbooks♥ PS: Joel ist immer noch mein lieblings Rockstar-Junge! PPS: Ich habe immer noch Probleme mit seiner Frisur xddd. Ich stell' mir den Iro einfach übelst hässlich vor =D.

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An Tagen wie diesen, an welchen der Regen stark dominiert und der Sonne keine Chance gibt ihr Strahlen auszusenden und uns – im Hochsommer wohlgemerkt - mit entsprechend gutem Wetter zu beglücken, eröffnet sich mir neben der Arbeit nur eine mögliche/passende Option: lesen. Meine neuste Errungenschaft ist der dritte Band einer Reihe, welche so aufgebaut ist wie zum Beispiel die „Du oder“ Trilogie von Simone Elkeles (ein wunderbarer erster Teil übrigens). In allen Teilen geht es um dieselbe Gruppe von Jugendlichen, beziehungsweise jungen Erwachsenen, welche miteinander verbunden sind, sei es, weil sie alle Brüder sind, alle einer Gang angehören oder einfach schon immer beste Freundinnen waren. Jeder neue Band beschäftigt sich mit einem neuen Protagonisten dieser Gruppe. Dies ermöglicht dem Leser, die verschiedenen Teile durcheinander oder aber nur einen einzigen zu lesen. So wie ich es tat. Unwissentlich. Es stellte aber keine weiteren Probleme dar, es las sich wie ein ganz normaler Einteiler. Seit sie fünfzehn Jahre alt war, ist Kit Larson in Shawn Scarlett, den hinreißenden Gitarristen der Schulband „The last ones to know“, verliebt. Doch nach einer … Party, bei welcher sie sich ihm voll und ganz hingibt, wird Kit klar, dass sie für ihn auf ewig ein One-Night-Stand bleiben wird. Ein One-Night-Stand, welcher es noch nicht einmal wert ist angerufen zu werden. Die Liebe zur Musik, welche er ihr unwissentlich mit ins Leben brachte, ließ sie seitdem aber nie wieder los und als sie sechs Jahre später den Aufruf zu einem Casting der inzwischen bekannten Band sieht, welche verzweifelt einen neuen Gitarristen suchen, zweifelt sie keine Sekunde… Wenn ich dieses Buch in wenigen Worten, kurz und knapp beschreiben müsste, würde meine Antwort wohl wie folgt ausfallen: Seichte Unterhaltung zum Runterkommen. Ich kann nicht sagen, dass es mir super gut gefallen hat, kann aber auch nicht das Gegenteil behaupten. Es dümpelt im soliden Pool der Mittelmäßigkeit. Was mich allerdings von Zeit zu Zeit gestört hat, war die Tatsache, dass die gesamte Story erst deswegen zustande kam, beziehungsweise im Stande war sich zu entwickeln, weil jedermanns Beziehungen auf einem Konstrukt aus Verschwiegenheiten und zurückgehaltenen Tatsachen bestand. Somit bleibt mir nur noch zu sagen: …die Moral aus der Geschicht? Kommunikation ist das A und O einer Beziehung. Jeglicher Beziehung.

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