Leserstimmen zu
Die Klippen von Tregaron

Constanze Wilken

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Inhalt: „Die Klippen von Tregaron“ beginnt, als die junge Glasbläserin Caron einen Brief erhält, in dem ein Anwalt sie über ein Erbschaft in Wales informiert. Sie soll ein Cottage und ein Gemälde erben und macht sich auf den Weg in ihre alte Heimat Wales. Sie sieht der Frau auf dem Gemälde zum verwechseln ähnlich, aber niemand weiß so recht um wen es sich handelt. In Wales macht sie sich auf den Weg dem unvorhergesehen Erbe und auch ihrer eigenen Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Meine Meinung: Wie man es von Constanze Wilken und ihrer Wales Reihe gewohnt ist, steck auch „Die Klippen von Tregaron“ voller lokaler Details, liebevoll beschriebene Handlungsorte und eine Familiengeschichte deren Wurzeln tief zurück reichen. Dieser Roman ist der fünfte und letzte Teil dieser Reihe, aber jeder kann auch ganz alleine für sich gelesen werden. Zunächst ist es mir nicht leicht gefallen in die Geschichte zu finden. Das liegt wie so oft an den schönen walisischen Namen. Sie sind mir fremd und ich weiß nicht wie man sie ausspricht. (Das Namenregister wäre die passende Gelegenheit gewesen, die passende Aussprache gleich mit zu liefern.) Nachdem die Hürde überwunden war, konnte ich die spannende Familiengeschichte bis zum Schluss genießen. Die Autorin hat hier wieder sehr geschickt zwei verschiedene Erzählstränge zu einem spannenden Ganzen verbunden. Was zuvor wie zwei verschiedene Geschichten erschienen ist, fügt sich am Ende zu einer gut nachvollziehbaren und logischen Ereigniskette zusammen. Auf der einen Ebene wird die aktuelle Geschichte rund um Caron und ihr Erbe erzählt, die zweite Ebene wird immer wieder dazwischen geschoben und klärt Stück für Stück die Entstehung des Gemäldes und die dazugehörige Geschichte. Die Kapitel selbst lassen sich gut von einander unterscheiden, fügen sich aber am Ende ineinander. Die Figuren in „Die Klippen von Tregaron“ sind sehr detailliert ausgearbeitet. Am besten gefallen hat mir die Protagonisten Caron selbst. Sie war meiner Meinung nach am dichtesten beschrieben und auf das ganze Buch gesehen, kann man sie bei ihrer ganz persönlichen Weiterentwicklung beobachten. Sie wächst über ihre Gewohnheiten und ihre Familie hinaus. „Die Klippen von Tregaron“ hat mir gut gefallen. Man kann sich bei Constanze Wilken darauf verlassen, das sie einen auf unterhaltsame Lesestunden ins ferne Wales mitnimmt. Ihre Bücher sind doch immer wieder wie ein kurzer Urlaub an der Küste. Würde ich noch Sterne vergeben, gäbe es von mir mindestens 4 Sterne, auf jeden Fall aber eine klare Leseempfehlung.

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In dem neuen Roman von Constanze Wilken sind wir an der walisischen Küste, auf der Llyn Halbinsel in Wales und lernen die Glaskünstlerin Caron kennen,die ein Cottage erbt, das Tregaron House. Zusätzlich erbt sie auch noch ein sehr interessanten aber auch mysteriöses Gemälde. Eigentlich lebt sie in Amerika aber sie begibt sich auf die Reise nach Wales und erfährt immer mehr über ihre Vergangenheit. Dabei wird sie von einem Tagebuch begleitet und dann gibt es noch den Gärtner Ioan. Zwischen den beiden prickelt es schnell und sie fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen. Das ist das zweite Buch nach "Sturm über dem Meer" ,das ich von der Autorin gelesen habe. Es ist sehr schön und unglaublich atmosphärisch geschrieben. Wer immer mal nach Wales wollte,wird es in ihren Büchern erleben können. Sowohl Cover als auch Handlungen entführen einen an die walisische Küste. Caron ist eine sehr sympathische Protagonistin. Wir erleben die Geschichte aus zwei Zeitebenen, die beide sehr spannend und emotional sind. Ich kam nur manchmal mit den Namen und den Personen in der Vergangenheit durcheinander und habe für mich einige wenige Längen in der Gegenwart empfunden. Neben der Handlung,die insgesamt schön zu lesen ist,kann ich immer wieder betonen,dass in den Geschichten von der Autorin viel Herzblut steckt und viele Liebe zum Detail. Es bleibt auch die Handlung über sehr geheimnisvoll und vor allem die zweite Hälfte fand ich sehr spannend. Ich habe es sehr gerne gelesen und hoffe weitere Romane von der sympatischen Autorin lesen zu dürfen. Autorin: http://constanze-wilken.de/autorin/

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Das Cover hat mich sofort auf das Buch aufmerksam gemacht, ich liebe den Weg am Rande der Klippen und er sieht einfach nur malerisch aus und macht neugierig. Ich hatte von Constanze Wilken auch schonmal ein Buch gelesen, sie war mir also nicht ganz unbekannt, ich konnte aber nicht mehr sagen, wie gut mir das Buch damals gefallen hat. Der Schreibstil ist spannend, detailreich und lässt noch genug Spiel für die Fantasie. Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und die Spannung ist von Anfang an greifbar, sodass man durch die Seiten fliegt. Die Autorin hat eine logische Gliederung eingebaut, die nicht nur realistisch wirkt sondern auch interessant ist. Jeder einzelne Ort wurde mit liebe gestaltet, ausgearbeitet und dem Leser gut vermittelt wodurch ich Wales nun noch schöner finde und unbedingt mal dorthin muss! Mir gefällt ihre Schreibweise sehr gut und ich schätze es bleibt nicht das letzte Buch der Autorin. Ein weiterer Pluspunkt ist die Gestaltung der Charaktere, allen voran natürlich Caron die mir unglaublich schnell sympathisch war und ich war so neugierig wie sie ihre Geschichte aufarbeiten kann und was es mit ihrer Vergangenheit auf sich hat. Die Verknüpfung mit den Tagebüchern hat mir sehr gut gefallen und war vor allem spannend. Einziger Minuspunkt ist die doch recht düstere Atmosphäre, die mich zwar nicht davon abgehalten hat, die Geschichte zu lesen aber den Lesefluss etwas unterdrückt hat. Fazit: Alles in allem hat mich die Geschichte gut unterhalten auch wenn ich mir alles etwas weniger düster gewünscht hätte. Jeder der romantische aber auch spannende Familiengeschichten mag die in Wales spielen, sollte sich dieses Buch doch mal näher angucken!

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