Leserstimmen zu
Wahllos

Jeffery Deaver

Kathryn-Dance-Thriller (4)

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Schade...

Von: J. Sperling

12.09.2017

Schade...wieder ein Autor, den ich bisher sehr gemocht hatte. Nach dem politisch absolut korrekten "Wahllos", das wirklich jedes Klischee bedient und mir mindestens 10 mal zuviel die heile Family-World der Heldin aufnötigte, verabschiede ich mich hiermit von einem bisher sehr geschätzten Schriftsteller. Literatur in diesem Stil gibts leider gegenwärtig zu inflationär.

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Meine Empfehlung "Wahllos" ist schon der 4 Fall für die Ermittlerin Kathryn Dance. Der Plot beginnt mit einem Knall und die Situation scheint für Dance kein gutes Ende zunehmen. Durch ein Feuer in der Küche eines Clubs bricht eine Massenpanik aus und verursacht eine immense Katastrophe für alle Beteiligten. Bei den Ermittlungen von Kathryn Dance wird jedoch schnell klar, dass es sich nicht um einen reinen Zufall oder gar Unfall handelt. Die Massenpanik wurde gezielt provoziert. Es stellen sich also die Fragen warum und wer tut sowas? Dance arbeitet als Köperanalytikerin und unterstützt mit ihrem speziellen Fachwissen verschiedene Ermittlungen. Als ihr ein Fehler unterläuft wird sie suspendiert und eine Zeitlang sogar degradiert. Meiner Meinung nach, war das völlig unnötig. Das würde wohl niemanden gefallen und ganz bestimmt keiner erfolgreichen Ermittlerin, mit einem so starken Durchsetzungsvermögen wie ihrem. Falls jetzt einer geglaubt hat, dass sie dieser Tiefschlag außer Gefecht setzten würde, der irrt sich gewaltig. Für den Clubbrand stellt sie weitere Ermittlungen an und entdeckt Beweise. Gab es schon ähnliche Fälle oder ist der Täter noch nicht fertig? Diese beiden Fragen kreisten mir während dem Zuhören mehrmals durch den Kopf. Was mir wirklich gut gefallen hat, neben der Ermittlungsarbeit, waren die Einblicke in die Pläne des Täters. Bei dem Katz und Maus Spiel, zwischen Ermittlern und Täter, konnte ich daher beide Perspektiven gespannt genießen. Der Täter wurde dabei geschickt Stück für Stück vorgestellt. Nebenbei erwähnt, finde ich das das Cover von der Symbolik her, passend gewählt worden ist. Von dem letzten Buch vom Autor J. Deaver war ich sehr begeistert, das hier ist ein untypischer Jeffrey Deaver, die rasante Spannung hat mir hier gefehlt, es war ein eher plätscherndes Tempo. Trotz allem sind alle Charaktere gewohnt vielschichtig. In Dance lernen wir nicht einfach eine überarbeitete Ermittlerin, sondern eine Mutter und Frau kennen. Ihre alltäglichen Probleme im Beruf und Privatleben, mit Kindern und Partner, machen sie sehr menschlich und lassen sie überzeugend realistisch wirken. Fazit - Bewertung: 4 Sterne Dieser Band konnte mich trotz kleiner Einschränkungen im Punkto Spannung mit einem flüssigem Schreibstil überzeugen. Die meisten kleinen Mängel konnte Dietmar Wunder wie immer brillant ausgleichen. Ich musste mir eingestehen, dass mir dieser Fall mit dem Schwerpunkt Massenpanik wieder einmal nur bestätigt hat, warum ich größere Veranstaltungen für gewöhnlich meide. Und vor allem, warum ich immer in der Nähe eines Ausgangs bleibe. Bei dieser Geschichte lief mir ein kalter Schauer über die Haut, wann immer die Panik ausbrach! Für jeden mit starken Nerven und Enthusiasmus für dieses Thema zu empfehlen.

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spannend

Von: Karthause

17.01.2017

„Wahllos“ ist der 4. Teil der Reihe um die Kinesiologin Kathryn Dance, die auch in diesem Teil eine Menge an privaten und dienstlichen Problemen zu bewältigen hat, mehr vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht preisgeben. Wie in allen seinen Thrillern hat Jeffery Deaver routiniert eine spannende Handlung mit einem interessanten, aktuellen Thema verknüpft. Den Spannungsbogen baut der Autor gewohnt zügig auf und fesselt mit diesem den Leser auch durchgehend ans Buch. Am Ende des Thrillers überschlagen sich dann die Ereignisse, es gibt unverhoffte Wendungen und als mitfiebernder Leser tappt man in die vom Autor ausgelegten Denkfallen. Die Thrillerreihe um Kathryn Dance stand in meiner Gunst immer hinter der um Lincoln Rhyme. Mit Wahllos hat die Dance-Reihe nun aufgeholt. Natürlich kann man diesen Band auch lesen und genießen, ohne die Vorgänger zu kennen. Aber für das Verständnis würde ich empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten, weil sich dann die persönliche Entwicklung der Ermittlerin erst vollends erschließt. „Wahllos“ ist ein, flüssig zu lesender und komplexer Thriller. Er ist ein wahrer Page-Turner, der mich überzeugt hat.

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Ein Killer, der es auf die Wahrnehmung der Menschen abgesehen hat - er treibt sie in den Tod, nicht von eigener Hand. Gibt es etwas Schlimmeres? Der Autor Deaver lässt seine Kinesik-Expertin Dance mal wieder eine Nadel im Heuhaufen suchen, ob sie dabei Glück hat, könnt ihr im 4. Band lesen. In einem beliebten Nachtclub in Monterey gibt es ein Konzert, bei welchem viele Besucher sind. Jedoch endet das Konzert gleich nach Beginn in einem Albtraum für die Besucher, da der Feueralarm ausgelöst wird und die Notausgänge blockiert sind - es kommt zu einer Massenpanik, wobei viele Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt in diesem Fall und stößt auf einiges, was infrage stellen lässt, dass es sich hierbei um ein Zufall handelt. Ein Täter, der die Angst der Menschen ausnutzt, war hier am Werk. Dance muss alles daran setzen, ihn zu bekommen, denn er wird es mit Sicherheit wieder tun... Das ist der 4. Band der Dance-Reihe - ich muss gestehen, ich habe den ersten gelesen und dann erst wieder jetzt den 4. Die ganze Entwicklung der kinesischen Ermittlerin ging an mir vorbei, ich denke aber, dass das nicht allzu schlimm ist. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die es mit allem und jedem aufnimmt und dabei ist sie ganz schön gerissen - fast oder genauso wie ein psychopathischer, intelligenter Killer, mit welchem sie es hier zweifelsohne zu tun hat! Man begleitet sie Schritt auf Schritt und auch in ihrem persönlichen Umfeld geht es etwas chaotisch zu. Man bekommt also einige Stränge vorgesetzt aus dem Leben der Ermittler. Der Killer selbst ist ein intellegenter Mann - leider! Er führt die Ermittler ganz schön an der Nase herum und zieht sein Ding so durch, wie er das vor hat. Man selbst bekommt eine Gänsehaut, wenn man überlegt, wie er mit der Angst der Menschen spielt und damit Erfolg hat. Die Szenen laufen vor dem Auge ab wie ein Film im Kino und lassen einen richtig gruseln vor so viel Grausamkeit. Wie wird man so oder ist das schon immer in einem drin? Der Autor hat den Täter auf jeden Fall sehr detailgetreu gezeichnet und man kann sich fast hineinfühlen, wie sich so ein krankes Denken anfühlt. Der Schreibstil sowie die Spannung halten einen auf dem laufenden Band im Lesefluss fest. Auch wenn man die vorherigen Teile nicht gelesen hat, so ist man doch sofort gefangen und möchte wissen, wie es um die Ermittler weiter geht und was für neue Fälle sie lösen müssen. Das Ende haut dann doch noch alles raus - etwas unrealistisch und vieles zu schnell, aber es passt zur Handlung und man kann sich schnell damit anfreunden. Ich z.B. bin schon sehr gespannt, wie es hier weiter geht, vor allem auch das Zwischenmenschliche! Unbedingt empfehlenswert, die Deaver sowieso schon gern lesen - und für die, die ihn noch nicht kennen, ein guter Anfang, ihn kennenzulernen. Man wird es auf keinen Fall bereuen, perfide Ideen und hochgradige Spannung - ein weiterer Lieblingsautor in meinem Regal.

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Meine Meinung Leider muss ich zugeben das ich mich nicht umfassend über Jeffery Deaver´s "Wahllos" informiert hatte. Dies ist der 4. Teil einer Kriminalserie. Ich hatte ihn mir angeschafft weil mich das Cover sehr angesprochen hat und ich beim Klappentext irgendwie nicht drauf geschlossen habe das es eine Reihe ist. Allerdings war es nicht unbedingt nötig die vorherigen Teile zu lesen. Man hatte nicht das Gefühl das einem was fehlt. Jeffery Deaver schreibt sehr flüssig und verständlich. Die Story ist an sich auch super. Deaver spielt sehr mit der Angst und versetzt den Leser oft unter höchste Spannung. Der Täter spielt sehr mit der Massenpanik die wohl gerade in der heutigen Zeit sehr verbreitet ist. Die Hauptprotagonistin Kathryn Dance ist ein sehr gut beschriebener und glaubwürdiger Charakter. Mein Fazit: Ein sehr spannender Thriller. Es gibt einen Stern Abzug da mir das Ende etwas zu Inszeniert und nicht ganz glaubhaft. Aber da sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden. Ich gebe 4 von 5 Sternen.

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Wenn man die Serie "The Mentalist" nimmt und in einen Roman mit noch mehr involvierten Personen und unerwarteten Wendungen umschreibt, dann bekommt man einen Thriller wie "Wahllos". Die Geschichte handelt von einem Killer, der Massenpaniken auslöst, um Menschen zu töten. Dafür spielt er mit deren Angst und Bewusstsein, er sorgt dafür, dass die Menschen selbst zu der Gefahr werden, die sie letztendlich tötet. Agent Dance ist ihm auf der Spur, während sie nebenher ihr Privatleben zu managen versucht. Da sind zwei Männer, die eine Beziehung mit ihr möchten, zwei Kinder, die seit ihrer Scheidung viele Veränderungen durchmachen mussten, Kollegen, die sie nicht leiden können, und zu guter Letzt auch noch eine Suspendierung, weil ihr ein schwerer Fehler unterlaufen ist. Wahllos ist ein Thriller, der durch viele parallele Handlungsplots besticht. Obwohl es sich hier wirklich um einen dicken Schmöker handelt, habe ich das Buch an nur einem Tag durchgelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen musste, was als nächstes geschieht. Deaver brilliert darin, den Spannungsbogen stetig weiterzustricken, geschickt die Perspektive zu wechseln und seinen Leser so nie - wirklich nie (!) - über langweilige, unnötige Erzählpassagen stolpern zu lassen. All die actiongeladene Handlung und das interessante Personengeflecht präsentiert er uns zudem in einer sehr angenehm zu lesenden Sprache, die in etwa dem durchschnittlichen amerikanischen Thriller entspricht. Besonders gelungen ist auch sein Spiel mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit, er weiß, wie er seine Leser täuschen kann. Jedesmal, wenn man denkt aha, jetzt weiß ich, was lost ist, setzt er einfach eine neue Wendung und alles erscheint in einem völlig anderen Licht. Lediglich das Ende fand ich nicht ganz so gelungen. Es war nicht schlecht, aber gerade, da so viele verschiedene Handlungsstränge im Buch vorkommen, hätte ich mir noch etwas mehr Verflechtung derselben gewünscht, manche werden einfach bezugslos nebeneinander stehen gelassen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass er, so sehr er davor ins Detail ging, am Ende versucht, so schnell wie möglich alles aufzulösen, eine Erkenntnis folgt der nächsten, Knall auf Fall. Vielleicht etwas zu plötzlich. Hier hätte mehr Weitschweifigkeit sicher nicht geschadet. Alles in allem ein Buch, das jeder Thriller-Fan gelesen haben sollte, ein echter Page-Turner, der selbst dann noch überrascht, wenn man glaubt, man wäre bereits am Ende der Story angelangt.

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Der neueste Thriller von Jefferey Deaver weist erschreckende Parallelen zum Geschehen im Terror-Jahr 2016 auf: Der Täter sucht sich bewusst große Menschenansammlungen für seine Anschläge aus und nimmt wahllos den Tod zahlreicher unschuldiger Opfer in Kauf. Die Story: Ein Rock-Konzert in einem Club endet für das Publikum in einem Albtraum: Weil der Notausgang blockiert ist, kommt es wegen eines Feueralarms zu einer Massenpanik und drei Menschen sterben. Mit der Aufklärung des Falls wird Kniesik-Expertin Kathryn Dance beauftragt, die wegen eines Ermittlungsfehler zur Civil Division zwangsversetzt wurde. Schnell kommt Dance dahinter, dass es sich bei dem Vorfall nicht um einen Unfall handelte, sondern dass ein Psychopath die Angst von Menschen ausnutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen - und dass er garantiert wieder zuschlagen wird. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, den Dance und ihre Kollegen zu verlieren scheinen... Der Autor: Jefferey Deaver, Jahrgang 1950, gehört zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren weltweit. Deaver arbeitete zunächst als Redakteur und Anwalt, bis er sich 1990 entschloss, sich ganz dem Schreiben von psychologischen Kriminalromanen zu widmen. Einem großen Publikum wurde Deaver bereits mit dem ersten Fall seines Ermittler-Duos Lincoln Rhyme und Amelia Sachs bekannt - Der Knochenjäger (Original: The Bone Collector) begeisterte nicht weltweit Millionen von Lesern, sondern in der Verfilmung mit Denzel Washington und Angelina Jolie auch das Kinopublikum. Neben seiner erfolgreichen Reihe um Rhyme und Sachs, unter der bislang elf Thriller in deutscher Sprache erschienen sind, fesselt Deaver seine Fans mittlerweile auch mit spannenden Fällen von Kathryn Dance und John Pellham. Mein Leseerlebnis: Jeffery Deaver ist immer ein Garant für Hochspannung, alle seine Thriller sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und durchdacht und echte Pageturner. Ich bin ein großer Fan seines genialen Ermittler-Duos Lincoln Rhyme und Amelia Sachs, habe mich aber auch sehr gefreut, als 2009 der erste Fall der Verhör-Spezialistin Kathryn Dance auf den Markt kam. Und damit hängt auch der aus meiner Sicht einzige Wermuthstropfen von Wahllos zusammen: Ich bedaure es, dass in diesem Fall die Kinesik durch Dances Zwangsversetzung einen deutlich kleineren Raum einnimmt als üblich. Nichtsdestotrotz ist auch der aktuelle Thriller von Jeffery Deaver sehr fesselnd geschrieben, wenn auch nicht sein bestes Buch - deshalb **** 4 Sterne für Wahllos.

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"Wahllos" ist der vierte Teil von Jeffery Deavers Reihe um die Kinesik-Expertin Kathryn Dance. Genau wie Deavers Lincoln Rhyme-Reihe, mag ich auch die Bücher über Kathryn Dance sehr gern, zumal die Kinesik ein sehr interessantes und nicht so oft in Büchern verwendetes Gebiet darstellt. Ich glaube nicht, dass Jeffery Deaver richtig schlechte Bücher schreiben kann. Allerdings kann er sehr, sehr gute Bücher schreiben, wodurch andere dann gleich viel deutlicher abfallen. So ging es mir im Großen und Ganzen leider mit "Wahllos". Nachdem Kathryn im letzten Teil, "Die Angebetete", unterwegs war, spielt "Wahllos" wieder in der Monterey Bay, wodurch Kathryns Privatleben wieder mehr Raum einnimmt. Was Jeffery Deavers Bücher so unvergleichlich macht, ist, dass schon die offensichtliche Handlung in der Regel mitreißend und spannend ist - "Wahllos" wirkt aber mitunter langgezogen, als ob die Handlung pausiere. Und das, was Deavers Bücher auszeichnet ist, dass am Ende alles doch noch ganz anders ist, als es schien. Ja, in Ansätzen ist dies auch in "Wahllos" vorhanden, aber das große Überraschungsmoment blieb aus. Das kann er besser! Dennoch ist "Wahllos" ein interessantes Buch mit guten Entwicklungen und ja, auch mit Spannung - entsprechend ist meine Kritik sicher Jammern auf hohem Niveau - aber genau dieses Niveau ist es, dass ich von ihm erwarte. Nichts desto trotz bedaure ich es keinesfalls, das Buch gelesen zu haben und werde unter Garantie auch Kathryn Dances nächsten Fall begleiten.

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