Leserstimmen zu
Die Zitronenschwestern

Valentina Cebeni

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Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück. Nach dem Tod der Mutter macht sich Elettra auf die Suche nach der Vergangenheit. So lange Zeit konnte sie manche Reaktionen und Aktionen ihrer Mutter nicht verstehen, immer war ihr, als ob ihre Mutter ein dunkles Geheimnis mit sich herum getragen hätte. Und so macht sich Elettra nach dem Tod der Mutter auf die Suche nach der Vergangenheit. Die Suche führt sie auf eine kleine Insel und dort erwarten sie noch viel mehr Geheimnisse, die sie beschäftigen. Doch, ohne zu viel zu verraten, es gibt ein schönes Ende - und das ist mir immer wieder wichtig. So traurig und rührig die Geschichten auch sein mögen, das Ende muss einfach gut ausgehen. Ich habe dieses Buch verschlungen und konnte es einfach nicht zur Seite legen. Ich war mit Elettra auf Spurensuche nach deren Vergangenheit und gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Dieses Buch kann ich Euch wirklich weiter empfehlen. Meine Bewertung : 5 von 5 möglichen Punkte.

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Elettras Leben ist ziemlich trostlos. Ihre Mutter Edda liegt seit einem Jahr im Koma und es sieht im Augenblick nicht so aus, als wenn sie es ein weiteres Leben schaffen wird. Zudem ist die Bäckerei am Ende. Elettra hat wirklich versucht, nach dem Schlaganfall ihrer Mutter, die Bäckerei so weiter zu führen, wie diese es sich von ihr gewünscht hätte. Aber so einfach wie Edda geht das Backen Elettra nicht mehr von der Hand. Ihr fehlt der gewisse Zauber und das fällt vor allem den Kunden auf. Immer weniger sind zu ihr gekommen und am Ende blieben sie ganz weg. Nun ist die Bäckerei am Ende und Elettra hat kaum noch Geld um die Zutaten zu kaufen. Sie weiß gar nicht wie sie es ihrer Mutter beibringen soll, sollte diese jemals aus dem Koma erwachen. Esther, Elettras beste Freundin, versucht schon lange sie dazu zu bewegen eine Auszeit zu nehmen. Sie sieht, dass Elettra am Ende ihrer Kraft ist, denn mit Edda verliert ihre Freundin die einzige Familie die sie noch hat. Seit sie denken kann, versucht sie aus ihrer Mutter heraus zu bekommen, wer ihr Vater ist, aber diese schweigt beharrlich. Auch verschweigt sie ihrer Tochter alles zu ihrer Kindheit und Jugend. Somit ist Elettra ist nicht nur auf der Suche nach sich selbst, auch nach ihrer und der Vergangenheit ihrer Mutter. Durch Zufall findet sie ein Flugticket zur 'Isola del Titano'. Bei dem Namen klingelt was. Das Medaillon ihrer Mutter bildet die Schutzheilige der Bäcker ab - die Heilige Elisabeth. Zudem ist der Name der Insel in den Rand des Anhängers graviert worden. Was hat es wirklich damit auf sich? Ob Elettra auf der Insel endlich mehr über ihre Mutter erfährt? Für sie steht fest, sie muss es versuchen. Natürlich ist Esther alles andere als begeistert, aber sie kann ihre Freundin auch ein Stück weit verstehen. So macht sich Elettra auf den Weg in eine ungewisse Zukunft auf der Suche nach einer längst vergessenen Vergangenheit. Auf der Insel merkt sie schnell, dass etwas merkwürdig ist. So werden hier Witwen wie Aussätzige behandelt und offenbar ist das völlig normal. Nur langsam lernt Elettra die Insel, das Kloster der Heiligen Elisabeth und die dort wohnenden Frauen kennen. Ihre Fragen nach der Vergangenheit werden vehement geblockt, was ihre Neugier nur noch weiter anstachelt. Als dann auch noch der Künstler Adrian dazukommt, ist das Chaos perfekt. Das Kloster steht kurz vor der Enteignung und wenn das passiert, hat sie gar keine Chance mehr etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Mit mehr Enthusiasmus als sie selbst empfindet krempelt sie die Ärmel hoch und versucht das Kloster zu retten. Aber auch aus den eigenen Reihen werden ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt. Meinung: Was als schöner, mitreißender und teils auch emotionaler Roman begann, wurde mit der Zeit immer anstrengender. Elettra kommt in der Geschichte einfach nicht vorwärts und wird nicht müde auch eben dieses immer wieder zu beklagen. Zudem spricht sie immer wieder laut mit ihrer Mutter, was sehr komisch anmutet. Wieso besucht sie diese dann nicht im Krankenhaus und setzt sich an ihr Bett? Das wäre eine logische Schlussfolgerung. Aber nein, sie läuft lieber durchs Kloster, durch den Garten, am Strand lang, etc. und fragt die immer gleichen Fragen, die natürlich keine Antwort erhalten. Ein paar Lichtblicke gab es in diesem Roman. So war Adrian sowohl sympathisch als auch authentisch. Ebenso Esther und die etwas entrückte Isabella. Schön empfand ich es auch, dass Elettra im Kloster wieder zu sich selbst und ihrer Leidenschaft fürs Backen zurückfand. Die eingestreuten Rezepte klingen alle gut, wenn auch manchmal entscheidende Schritte fehlen. 'Die Zitronenschwestern' ist der erste verlegte Roman von Valentina Cebeni und für mich sehr sicher auch der letzte. Leider, denn die Idee zur Geschichte ist gut. Beim Lesen irritierte mich aber immer wieder der Wechsel zwischen den Charakteren. So ist die eigentlich Erlebende ja Elettra, aber Gedankengänge und Gefühle von anderen Personen werden dann auch mal in zwei Sätzen zwischendrin aus deren Sicht eingestreut. Bis zum Schluss erfährt man nicht zu welcher Zeit der Roman eigentlich spielt, da es hier keine Angabe zur Gegenwart gibt. Meine Vermutung wären allerdings so die 80er Jahre, richtig passend scheint es mir aber auch nicht zu sein. Alles in allem ist es ein Roman den man durchaus lesen kann und der auch ein paar wirklich gute Stellen hat. Man sollte allerdings nicht zu viel Tiefe oder schnelle Entwicklungen erwarten.

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Das Buch „Die Zitronenschwestern“ von Valentina Cebeni erzählt die Geschichte von Elettra, die ohne Vater aufgewachsen ist. Ihre Mutter ist eine großartige Bäckerin und hielt die kleine Familie mit ihrer Bäckerei über Wasser. Schon immer hatte Elettra den Wunsch, mehr über ihren Vater und die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren, aber der Traum scheint zerplatzt, als ihre Mutter dann ins Koma fällt. Eines Tages begegnet ihr im Krankenhaus eine Frau, die sie auffordert auf eine kleine italienische Insel zu reisen. Elettra entscheidet sich, diese Reise anzutreten und landet in einem alten Kloster. Dort findet sie überraschenderweise die Geschichte ihrer Mutter und macht sich daran, ihr Geheimnis zu ergründen. Ich mochte das Buch sehr. Eigentlich klang die Geschichte gar nicht so aussergewöhnlich. Aber sie hat mich direkt eingesaugt. Die Autorin erzählt sie so, dass ich direkt nicht mehr davon losgekommen bin. Sie beschreibt die Geschehnisse auf der kleinen, italienischen Insel so dicht, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Die Figuren sind geheimnisvoll und warm zugleich. Ein wirklich schönes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat.

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Elettra ist eine selbstbewusste junge Frau, die jedoch nichts über ihren Vater weiß und kaum etwas über das Leben ihrer Mutter bevor sie zur Welt kam. Nun liegt ihre Mutter im Koma und Elettra findet Hinweise auf eine Insel, die Isola del Titano. Sie begibt sich auf die Reise zum mittlerweile entweihten Kloster auf dieser Insel und schließt sich einer Gruppe von Frauen an, die noch dort leben. Schon bald findet sie dort weitere Hinweise auf ihre Mutter, allerdings gibt es dort auch jemanden, der sie von ihrer Suche abhalten will. Schon bald wird Elettra die Köchin und Bäckerin im Haus und versucht mit aller Kraft die Frauen bei der Rettung des Klosters zu unterstützen, da sie sich hier ihrer Mutter näher fühlt als jemals zuvor. Und dann ist da auch noch der schweigsame Künstler Adrian. Doch auch Lea, die als Waise im Kloster aufgewachsen ist, scheint an ihm interessiert. Der Schreibstil ist angenehm, gefühlvoll und leicht und die detailreichen Beschreibungen lassen einen beim Lesen vollkommen in die Welt der Insel eintauchen – ein Gefühl als wäre man selbst am Meer. Auch die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere ist gut gelungen. Was ich besonders schön fand, war dass die Rezepte der wichtigsten Leckereien auch gleich noch im Buch angegeben sind. Was ich jedoch etwas unglaubwürdig fand, war die Stellung der Witwen in der Gesellschaft und auch im allgemeinen die Stellung der Frauen auf der Insel. Im Anbetracht ihrer scheinbar großen Überzahl ist es für mich geradezu unverständlich warum sich diese von den Männern derart unterdrücken lassen. Besonders in der heutigen Zeit! Mein Fazit Ein netter Roman, der durchaus auch mal nachdenklich stimmt. Für alle die eine ruhige Urlaubseinstimmung suchen ist dieses Buch perfekt, jemand der jedoch auf der Suche nach Action und großer Spannung ist, wird damit nicht glücklich sein.

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Pleite, arbeitslos, frisch getrennt, verzweifelt und mit einer kranken Mutter – das ist Elettra. Auf Anraten einer geheimnisvollen alten Frau tritt die Reise zu der kleinen, sagenumwobenen Insel Ile du Titan an, um dort etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort angekommen findet sie Zuflucht in dem alten Kloster, in dem ihre Mutter aufgewachsen ist. Dort findet sie zwar Freundinnen, aber auch eine Mauer das Schweigens, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Auf sehr bewegende Art und Weise schildert Valentina Cebeni die Suche Elettras nach Antworten über die Vergangenheit ihrer Mutter und nach dem eigenen Platz im Leben. Anfangs hat mich das Geschehen um die Frauen zu Tränen gerührt. Etwa zur Mitte des Buches zieht sich die Handlung etwas, fängt sich jedoch bald wieder und wird so zu einer wundervolle Geschichte über das Suchen nach der eigenen Identität. Über Intuition und Ziele , für die man kämpfen muss um sie zu erreichen. Eine Geschichte vom Scheitern, vom Davonlaufen und vom Suchen nach der eigenen Stärke. Am Ende der Kapitel finden sich die Rezepte der Süßigkeiten um die es vorher ging. Diese Anordnung gefällt mir sehr gut, denn die vorangegangenen Seiten haben jeweils Lust gemacht, die Rezepte selbst auszuprobieren. Von mir: 💥💥💥💥

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Begleitet Elettra auf Ihrer Reise und findet heraus, wer sie ist und was sie und Ihre Geschichte ausmacht. Für mich persönlich war es ein eher schwieriges Buch. Ich hatte Probleme mich wiederzufinden, da bereits der Einstieg kompliziert begonnen hatte. Zusätzlich war das Buch für mich künstlich langatmig gehalten worden, sodass ich mich zwischenzeitlich fragte, wann wir denn mal am Ende sind. Leider lag mir persönlich auch die starke Thematisierung von „Glauben“, der „Heiligen Elisabeth“ und dem „Kloster“ nicht. Und obwohl auch Elettra anfangs nicht besonders viel davon hielt, hat sich dies im Verlauf der Geschichte geändert. Auch die oft unklaren und verwirrenden Gedanken von der Hauptdarstellerin haben mir den Spaß am Lesen gedrückt. Schade eigentlich, denn die Story und die eigentliche Familiengeschichte bzw. -geheimnis war eine super Idee der Autorin und die Lüftung dieser hat mich positiv überrascht. Der Zusammenhalt der ausgestoßenen Frauen ist hier besonders erfreulich. Auch der schöne Epilog hat mir gefallen. Ganz besonders muss ich an dieser Stelle die vielen Gerichte erwähnen, die durch das ganze Buch hindurch ständige Begleiter waren. Die Rezepte wurden dem Leser nicht nur banal serviert, sondern auch mit schönen Beschreibungen und Erinnerungen verziert. Da hat man Appetit bekommen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Wem dieses Thema persönlich liegt, findet mit diesem Buch einen schönen Sommer-/Herbstroman mit vielen geschmacklichen Anregungen für die eigene Küche. Die Rezepte gibt es auf www.rorezepte.com https://rorezepte.com/die-zitronenschwestern-valentina-cebeni/

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Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein der Schreibstil ist sehr Flüssig und einfach. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und man kann sich alles genau vorstellen. Es ist ein sehr schönes Buch für zwischendurch und ich habe es so schnell durchgelesen in einem Rutsch. Ich empfehle das Buch jeden weiter. Bewertung : Das Buch kriegt von mir 4,5/5 Sterne .

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Cover und Titel: Das Cover ist sehr ansprechend, weshalb ich dieses Buch auch ausgesucht habe. Die geschwungene Schrift und die gemalten Zitronen machen es auch etwas spielerisch. Der Titel passt gut, da er die Stimmung auf der Insel und die Verhältnisse wiederspiegelt: Es ist warm, am Mittelmeer, duftet nach Zitronen und anderen Früchten... Meine Zusammenfassung: In dem Buch geht es um Elettra, eine Frau anfang dreißig, welche in Italien wohnt. Ihre Mutter, Eda, ist ins Koma gefallen und Elettra hat es finanziell nicht geschafft, die Bäckerei ihrer Mutter weiterzuführen. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt und weiß nicht wohin mit sich. Über die Vergangenheit ihrer Mutter weiß sie fast gar nichts, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Eines Tages findet sie in einer Schublade ihrer Mutter eine Fahrkarte zur Isola del Titano, einer kleinen Insel im Mittelmeer, wo ihre Mutter ihre Kindheit in einem Kloster der heiligen Elisabeth verbracht hat. Elettra beschließt kurzerhand auf die Insel zu fahren um ihrer Mutter näher zu sein. Außerdem möchte sie etwas über deren geheimnisvolles Leben erfahren. Die Insel war klein und wunderschön. Sie suchte dort den Weg zum entweihten Kloster und fand die Heiligenstatue, welche ihre Mutter auch als kleines Exemplar immer bei sich trug. Eine Frau, Lea, die Besitzerin des Klosters, entdeckte sie dort. Sie lebte zusammen mit zwei Witwen, Nicole und Dominique, dort. Elettra wurde eine Unterkunft geboten und sie baute sich dort ein Leben auf, in der Selbstversorger WG der Frauen. Sie entdeckte ihre Liebe zum Backen wieder, und traf einen Mann, Adrian, welcher es ihr angetan hatte. Sie wurde immer abgewiesen wenn sie Dinge über ihre Mutter fragte und hörte nachts komische Geräusche, eine Stimme, die den Namen ihrer Mutter rief. Außerdem mussten sie einen Weg finden, das Kloster zu retten, da der Bürgermeister es in ein Luxushotel umwandeln wollte. Doch seitdem ein Sturm auf der Insel fast alle Männer tötete, wurden die Witwen, die sich versuchten ein neues Leben aufzubauen, verschmäht. Sie beschließt alldem auf den Grund zu gehen um endlich ihre Mutter und sich selbst kennenzulernen. Schreibstil: Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist teilweise auch sehr spannend, was zum Weiterlesen animiert. Die Autorin verliert sich jedoch zu oft in Details und mit Beschreibungen der Landschaft könnte man sie detailgetreu nachbilden, was sehr ermüdend zu lesen war. Fazit: Alles in allem ist das Buch gut zu lesen, jedoch sind teilweise zu detaillierte Beschreibungen und zu viele Handlungsstränge miteinander verknüpft, was es kompliziert macht. Es ist jedoch eine gute Urlaubslektüre, die Sommerfeeling verspricht ;). Ly, Amellie ;)

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