Leserstimmen zu
Die Zitronenschwestern

Valentina Cebeni

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Begleitet Elettra auf Ihrer Reise und findet heraus, wer sie ist und was sie und Ihre Geschichte ausmacht. Für mich persönlich war es ein eher schwieriges Buch. Ich hatte Probleme mich wiederzufinden, da bereits der Einstieg kompliziert begonnen hatte. Zusätzlich war das Buch für mich künstlich langatmig gehalten worden, sodass ich mich zwischenzeitlich fragte, wann wir denn mal am Ende sind. Leider lag mir persönlich auch die starke Thematisierung von „Glauben“, der „Heiligen Elisabeth“ und dem „Kloster“ nicht. Und obwohl auch Elettra anfangs nicht besonders viel davon hielt, hat sich dies im Verlauf der Geschichte geändert. Auch die oft unklaren und verwirrenden Gedanken von der Hauptdarstellerin haben mir den Spaß am Lesen gedrückt. Schade eigentlich, denn die Story und die eigentliche Familiengeschichte bzw. -geheimnis war eine super Idee der Autorin und die Lüftung dieser hat mich positiv überrascht. Der Zusammenhalt der ausgestoßenen Frauen ist hier besonders erfreulich. Auch der schöne Epilog hat mir gefallen. Ganz besonders muss ich an dieser Stelle die vielen Gerichte erwähnen, die durch das ganze Buch hindurch ständige Begleiter waren. Die Rezepte wurden dem Leser nicht nur banal serviert, sondern auch mit schönen Beschreibungen und Erinnerungen verziert. Da hat man Appetit bekommen. Zusammengefasst lässt sich sagen: Wem dieses Thema persönlich liegt, findet mit diesem Buch einen schönen Sommer-/Herbstroman mit vielen geschmacklichen Anregungen für die eigene Küche. Die Rezepte gibt es auf www.rorezepte.com https://rorezepte.com/die-zitronenschwestern-valentina-cebeni/

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Leider etwas unterwältigt.

Von: Missappledome

08.11.2017

Inhalt: Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft nach frisch gebackenen Anisbrötchen. Denn ihre Mutter Edda war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch Edda ist schwer erkrankt, und die Bäckerei steuert auf den sicheren Bankrott zu. Als die junge Frau von einer kleinen Insel im Mittelmeer erfährt, auf der ihre Mutter einst die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist Elettra kurzentschlossen zur Isola del Titano. Und ahnt nicht, dass ihre Suche nach den Geheimnissen der Vergangenheit zur Suche nach ihr selbst werden könnte – und dem großen Glück. Einfühlsam interpretiert von Simone Kabst, der deutschen Stimme von Lucinda Riley. (1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 28) Meine Meinung: Dieses Hörbuch hat mich leider nicht überzeugen können. Die Geschichte ist zwar lang, aber leider auch sehr langatmig. Den größten Teil habe ich beim Autofahren gehört, aber ich hatte irgendwie Probleme der Geschichte zu folgen. Das lag wahrscheinlich daran, dass der Inhalt mich einfach nicht vermag mich in seinen Sog ziehen zu können. Viele Informationen und auch recht viele Personen werden dem Hörer zugemutet. Durch die Stimme der Sprecherin konnte ich nicht wirklich eine Zuordnung finden. Die Story an sich braucht zu lange um in Fahrt zu kommen und hat einige inhaltliche Schwachstellen. Eine Tochter, die monatelang auf den Spuren der Geschichte ihrer Mutter wandelt, um ihr näher zu sein, aber nur ein einziges Mal zum Hörer greift um sich nach ihrem Zustand zu erkundigen, ist nicht gerade glaubwürdig. Der Rest gleicht einer Seifenoper, mit Personen für die man sich nicht erwärmen kann. Das einzige was mir wirklich gut gefallen hat, waren die Parts, die sich ums backen und die verschiedenen Rezepte, handelten. Das war mir symphatisch und sorgt für mein Ergebnis von zwei Sternen.

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Meinung zum Cover: Mir ist das Cover sofort ins Auge gesprungen, die Farben harmonieren sehr gut miteinander und es passt super zum Titel und Inhalt. Meinung zum Inhalt: Das Buch beginnt mit einem Prolog, der im Sommer 1940 spielt, in dem es um Edda und Josephine geht. Das erste Kapitel beginnt mit der Geschichte um Elettra, der Tochter von Edda. In den ersten Seiten kommen neben Elettra und Edda auch noch Esther und Eva vor. Mir waren das gerade für den Einstieg etwas zu viele Namen mit E. Da hat bei mir die Verwirrung begonnen. Zu welcher Zeit das Buch spielt, erfährt man leider nie genau. Ich schätze in den 80ern, doch die Bewohner der Insel, auf der das Buch größtenteils spielt, wirken dafür zu rückständig. Die gesamte Inseldynamik kam mir komisch vor. Auf der einen Seite lebt man ganz normal, auf der anderen leben Witwen, denn sie werden von den anderen ausgestoßen. Elettra macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis ihrer Mutter. Doch nach einem speziellen Geheimnis sucht sie nicht wirklich. Sie ist überzeugt, dass das Kloster auf der Insel etwas mit der Vergangenheit ihrer Mutter zu tun hat. Dort leben mittlerweile aber keine Nonnen mehr, sondern Lea, die das Kloster gekauft hat, mit Nicole und Dominique. Elettra wird von ihnen aufgenommen und wohnt nun auch dort. Sie war mir leider nicht sehr sympathisch. Auf mich hat sie sehr naiv gewirkt und als wäre sie noch im Teenie-Alter. Auch mit den anderen Bewohnerinnen des Klosters bin ich nicht wirklich warm geworden. Am sympathischsten war mir Isabelle, eine Freundin der Frauen und Inselhebamme. Mir war das Buch leider etwas zu mystisch. Elettra spürt ihre Mutter, die weit entfernt in einem Krankenhaus im Koma liegt, und hört auch Stimmen (oder den Wind?), die „Edda“ rufen. Doch sie ist monatelang so auf die Suche nach der Geschichte ihrer Mutter fixiert, dass man die Anrufe, in denen sie sich bei ihrer besten Freundin nach dem Zustand von Edda erkundigt, an einer Hand abzählen kann. Das kam mir doch etwas komisch vor. Die Liebesgeschichte in dem Buch war mir zu plump und wirkte auch irgendwie fehl am Platz. Als hätte sie noch irgendwie ins Buch müssen. Der Schreibstil war mir zu anstrengend, teils schwülstig und es gab viele Wiederholungen, sodass ich mich erwischt habe, wie ich Absätze übersprungen oder nur schnell drüber gelesen habe. Die Beschreibungen von dem Gebäck, was Elettra immer wieder backt, sind allerdings sehr gut gelungen. Da ist mir oft das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Fazit: Die Grundidee, die im Buch verteilten Rezepte und das Cover gefallen mir sehr, der Rest war leider nicht mein Fall. Darum gibt’s von mir 2 von 5 Sternen.

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ine raue Insel im Mittelmeer, voll von Gerüchen der mediterranen Kräuter, Bewohner, die Fremden gegenüber erstmal distanziert gegenüber treten und eine heimkehrende Tochter der Insel, die sich erstmal wieder einfinden muss in dieses Inselleben. Ein Unterhaltungsroman für den Sommer. Das Handeln der Akteure war für mich größtenteils nicht nachvollziehbar, die Beschreibungen der Insel und die eingeflochtenen Rezepte hingegen lassen Leser von Zitronenbonbons und Limonaden träumen, den Duft der Orangenblüten in der Nase. Die Handlung zerfällt in mehrere Erzählstränge, die irgendwie nicht zueinander zu passen scheinen. Eine kleine Liebesgeschichte wirkt mittendrin seltsam und irgendwie abgehackt. Viel "irgendwie" und der Stil der Autorin? Der ist an meinen Stellen flüssig und rund, auf vielen Seiten jedoch leider steif. Ich wurde mit dem Roman nicht warm.

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