Leserstimmen zu
Die Zitronenschwestern

Valentina Cebeni

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Elettras Leben ist ziemlich trostlos. Ihre Mutter Edda liegt seit einem Jahr im Koma und es sieht im Augenblick nicht so aus, als wenn sie es ein weiteres Leben schaffen wird. Zudem ist die Bäckerei am Ende. Elettra hat wirklich versucht, nach dem Schlaganfall ihrer Mutter, die Bäckerei so weiter zu führen, wie diese es sich von ihr gewünscht hätte. Aber so einfach wie Edda geht das Backen Elettra nicht mehr von der Hand. Ihr fehlt der gewisse Zauber und das fällt vor allem den Kunden auf. Immer weniger sind zu ihr gekommen und am Ende blieben sie ganz weg. Nun ist die Bäckerei am Ende und Elettra hat kaum noch Geld um die Zutaten zu kaufen. Sie weiß gar nicht wie sie es ihrer Mutter beibringen soll, sollte diese jemals aus dem Koma erwachen. Esther, Elettras beste Freundin, versucht schon lange sie dazu zu bewegen eine Auszeit zu nehmen. Sie sieht, dass Elettra am Ende ihrer Kraft ist, denn mit Edda verliert ihre Freundin die einzige Familie die sie noch hat. Seit sie denken kann, versucht sie aus ihrer Mutter heraus zu bekommen, wer ihr Vater ist, aber diese schweigt beharrlich. Auch verschweigt sie ihrer Tochter alles zu ihrer Kindheit und Jugend. Somit ist Elettra ist nicht nur auf der Suche nach sich selbst, auch nach ihrer und der Vergangenheit ihrer Mutter. Durch Zufall findet sie ein Flugticket zur 'Isola del Titano'. Bei dem Namen klingelt was. Das Medaillon ihrer Mutter bildet die Schutzheilige der Bäcker ab - die Heilige Elisabeth. Zudem ist der Name der Insel in den Rand des Anhängers graviert worden. Was hat es wirklich damit auf sich? Ob Elettra auf der Insel endlich mehr über ihre Mutter erfährt? Für sie steht fest, sie muss es versuchen. Natürlich ist Esther alles andere als begeistert, aber sie kann ihre Freundin auch ein Stück weit verstehen. So macht sich Elettra auf den Weg in eine ungewisse Zukunft auf der Suche nach einer längst vergessenen Vergangenheit. Auf der Insel merkt sie schnell, dass etwas merkwürdig ist. So werden hier Witwen wie Aussätzige behandelt und offenbar ist das völlig normal. Nur langsam lernt Elettra die Insel, das Kloster der Heiligen Elisabeth und die dort wohnenden Frauen kennen. Ihre Fragen nach der Vergangenheit werden vehement geblockt, was ihre Neugier nur noch weiter anstachelt. Als dann auch noch der Künstler Adrian dazukommt, ist das Chaos perfekt. Das Kloster steht kurz vor der Enteignung und wenn das passiert, hat sie gar keine Chance mehr etwas über die Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Mit mehr Enthusiasmus als sie selbst empfindet krempelt sie die Ärmel hoch und versucht das Kloster zu retten. Aber auch aus den eigenen Reihen werden ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt. Meinung: Was als schöner, mitreißender und teils auch emotionaler Roman begann, wurde mit der Zeit immer anstrengender. Elettra kommt in der Geschichte einfach nicht vorwärts und wird nicht müde auch eben dieses immer wieder zu beklagen. Zudem spricht sie immer wieder laut mit ihrer Mutter, was sehr komisch anmutet. Wieso besucht sie diese dann nicht im Krankenhaus und setzt sich an ihr Bett? Das wäre eine logische Schlussfolgerung. Aber nein, sie läuft lieber durchs Kloster, durch den Garten, am Strand lang, etc. und fragt die immer gleichen Fragen, die natürlich keine Antwort erhalten. Ein paar Lichtblicke gab es in diesem Roman. So war Adrian sowohl sympathisch als auch authentisch. Ebenso Esther und die etwas entrückte Isabella. Schön empfand ich es auch, dass Elettra im Kloster wieder zu sich selbst und ihrer Leidenschaft fürs Backen zurückfand. Die eingestreuten Rezepte klingen alle gut, wenn auch manchmal entscheidende Schritte fehlen. 'Die Zitronenschwestern' ist der erste verlegte Roman von Valentina Cebeni und für mich sehr sicher auch der letzte. Leider, denn die Idee zur Geschichte ist gut. Beim Lesen irritierte mich aber immer wieder der Wechsel zwischen den Charakteren. So ist die eigentlich Erlebende ja Elettra, aber Gedankengänge und Gefühle von anderen Personen werden dann auch mal in zwei Sätzen zwischendrin aus deren Sicht eingestreut. Bis zum Schluss erfährt man nicht zu welcher Zeit der Roman eigentlich spielt, da es hier keine Angabe zur Gegenwart gibt. Meine Vermutung wären allerdings so die 80er Jahre, richtig passend scheint es mir aber auch nicht zu sein. Alles in allem ist es ein Roman den man durchaus lesen kann und der auch ein paar wirklich gute Stellen hat. Man sollte allerdings nicht zu viel Tiefe oder schnelle Entwicklungen erwarten.

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Elettra ist eine selbstbewusste junge Frau, die jedoch nichts über ihren Vater weiß und kaum etwas über das Leben ihrer Mutter bevor sie zur Welt kam. Nun liegt ihre Mutter im Koma und Elettra findet Hinweise auf eine Insel, die Isola del Titano. Sie begibt sich auf die Reise zum mittlerweile entweihten Kloster auf dieser Insel und schließt sich einer Gruppe von Frauen an, die noch dort leben. Schon bald findet sie dort weitere Hinweise auf ihre Mutter, allerdings gibt es dort auch jemanden, der sie von ihrer Suche abhalten will. Schon bald wird Elettra die Köchin und Bäckerin im Haus und versucht mit aller Kraft die Frauen bei der Rettung des Klosters zu unterstützen, da sie sich hier ihrer Mutter näher fühlt als jemals zuvor. Und dann ist da auch noch der schweigsame Künstler Adrian. Doch auch Lea, die als Waise im Kloster aufgewachsen ist, scheint an ihm interessiert. Der Schreibstil ist angenehm, gefühlvoll und leicht und die detailreichen Beschreibungen lassen einen beim Lesen vollkommen in die Welt der Insel eintauchen – ein Gefühl als wäre man selbst am Meer. Auch die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere ist gut gelungen. Was ich besonders schön fand, war dass die Rezepte der wichtigsten Leckereien auch gleich noch im Buch angegeben sind. Was ich jedoch etwas unglaubwürdig fand, war die Stellung der Witwen in der Gesellschaft und auch im allgemeinen die Stellung der Frauen auf der Insel. Im Anbetracht ihrer scheinbar großen Überzahl ist es für mich geradezu unverständlich warum sich diese von den Männern derart unterdrücken lassen. Besonders in der heutigen Zeit! Mein Fazit Ein netter Roman, der durchaus auch mal nachdenklich stimmt. Für alle die eine ruhige Urlaubseinstimmung suchen ist dieses Buch perfekt, jemand der jedoch auf der Suche nach Action und großer Spannung ist, wird damit nicht glücklich sein.

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Cover und Titel: Das Cover ist sehr ansprechend, weshalb ich dieses Buch auch ausgesucht habe. Die geschwungene Schrift und die gemalten Zitronen machen es auch etwas spielerisch. Der Titel passt gut, da er die Stimmung auf der Insel und die Verhältnisse wiederspiegelt: Es ist warm, am Mittelmeer, duftet nach Zitronen und anderen Früchten... Meine Zusammenfassung: In dem Buch geht es um Elettra, eine Frau anfang dreißig, welche in Italien wohnt. Ihre Mutter, Eda, ist ins Koma gefallen und Elettra hat es finanziell nicht geschafft, die Bäckerei ihrer Mutter weiterzuführen. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt und weiß nicht wohin mit sich. Über die Vergangenheit ihrer Mutter weiß sie fast gar nichts, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Eines Tages findet sie in einer Schublade ihrer Mutter eine Fahrkarte zur Isola del Titano, einer kleinen Insel im Mittelmeer, wo ihre Mutter ihre Kindheit in einem Kloster der heiligen Elisabeth verbracht hat. Elettra beschließt kurzerhand auf die Insel zu fahren um ihrer Mutter näher zu sein. Außerdem möchte sie etwas über deren geheimnisvolles Leben erfahren. Die Insel war klein und wunderschön. Sie suchte dort den Weg zum entweihten Kloster und fand die Heiligenstatue, welche ihre Mutter auch als kleines Exemplar immer bei sich trug. Eine Frau, Lea, die Besitzerin des Klosters, entdeckte sie dort. Sie lebte zusammen mit zwei Witwen, Nicole und Dominique, dort. Elettra wurde eine Unterkunft geboten und sie baute sich dort ein Leben auf, in der Selbstversorger WG der Frauen. Sie entdeckte ihre Liebe zum Backen wieder, und traf einen Mann, Adrian, welcher es ihr angetan hatte. Sie wurde immer abgewiesen wenn sie Dinge über ihre Mutter fragte und hörte nachts komische Geräusche, eine Stimme, die den Namen ihrer Mutter rief. Außerdem mussten sie einen Weg finden, das Kloster zu retten, da der Bürgermeister es in ein Luxushotel umwandeln wollte. Doch seitdem ein Sturm auf der Insel fast alle Männer tötete, wurden die Witwen, die sich versuchten ein neues Leben aufzubauen, verschmäht. Sie beschließt alldem auf den Grund zu gehen um endlich ihre Mutter und sich selbst kennenzulernen. Schreibstil: Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist teilweise auch sehr spannend, was zum Weiterlesen animiert. Die Autorin verliert sich jedoch zu oft in Details und mit Beschreibungen der Landschaft könnte man sie detailgetreu nachbilden, was sehr ermüdend zu lesen war. Fazit: Alles in allem ist das Buch gut zu lesen, jedoch sind teilweise zu detaillierte Beschreibungen und zu viele Handlungsstränge miteinander verknüpft, was es kompliziert macht. Es ist jedoch eine gute Urlaubslektüre, die Sommerfeeling verspricht ;). Ly, Amellie ;)

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Eine lockerleichte Lektüre für den grauen Herbst mit einem ganz wunderbaren Cover. Die Autorin versteht es Landschaften, Gerüche und Emotionen zu beschreiben. Eine Familiengeschichte für gute Unterhaltung. Aufgelockert wird das ganze durch tolle Backrezepte rund um die Geschichte. Das fand ich mal eine außergewöhnliche Idee! Zwei Klosterschülerinnen sitzen 1940 im Garten und essen Zitronengeleebonbons und schwören sich für immer Zitronenschwestern zu sein... Der Anfang macht Lust auf mehr! Dann schwenkt die Geschichte in die heutige Zeit. Die Tochter der einen, Elletra steht vor den Trümmern Ihres Lebens...der Partner weg, der Familienbetrieb, eine Bäckerei insolvent und die Mutter im Koma. Das Verhältnis der beiden war schwierig und nicht immer ehrlich. Also macht sich Elletra auf eine Reise in die Vergangenheit der Mutter auf die Isla del Titano, auf welcher die Mutter Kindheit und Jugend verbracht hat. Das Buch zeigt auf wie sie zu sich selbst und ihrer Mutter findet und Ihre Familiengeschichte akzeptieren kann. Stellen weise "Zieht es sich" tüchtig. Trotzdem fühlte ich mich ganz gut unterhalten.

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Die Geschichte beginnt im Sommer 1940, zwei Mädchen, beide Klosterschülerinnen, sitzen auf der Terrasse eines Klosters, essen selbstgemachte Zitronengeleebonbons und schauen zu, wie die Sonne untergeht. Sie sind beste Freundinnen, und schwören sich, für immer Zitronenschwestern zu sein. Dann gibt es einen Zeitsprung, wir begleiten Elletra in Echtzeit, die von der Bäckerei Abschied nimmt, die sie zwangsweise alleine führen musste, da ihre Mutter seit einem Jahr im Koma liegt. Eigentlich wollt Elletra nie backen, sondern Journalistin werden, nur ihrer Mutter zuliebe hat sie im Familienbetrieb gearbeitet, leider ist die Bäckerei unter Elletra nicht gut gelaufen, sie muss geschlossen werden, denn sie ist bankrott. Ich war zu Anfang sehr begeistert von der Geschichte, jedoch nimmt das ab, sobald Elletra in das Kloster auf der Insel zieht und plötzlich die beiden Frauen, die anfangs sehr offen zu ihr sind, sich verschließen, sobald sie die Vergangenheit ihrer Mutter und Elletras Vorhaben, danach zu forschen, anspricht. Das wird zwar im Text begründet, aber das war für mich nicht ausreichend, um die Reaktionen der Figuren als verständlich zu empfinden. Das hat es mir schwer gemacht, im Lesefluss zu bleiben. Auch so einige andere Dinge finde ich sehr merkwürdig, aber auch Elletras Reaktionen darauf. Leider kann ich hier kein Beispiel nennen, weil ich nicht spoilern will. Dass ich das Buch bis zum Schluss gelesen habe, ist hauptsächlich dem kreativen, gefühlvollen und teilweise humorvollen Schreibstils der Autorin zuzuschreiben, der mir wirklich sehr gut gefallen hat. Auch die Landschaft und die Gerüche sind detailliert beschrieben, sodass ich mir das Setting gut vorstellen konnte. Die Figuren waren sehr unterschiedlich und originell, alle hatten ihre eigene Art und Weise, mit ihren Erlebnissen umzugehen, auch das hat mir gut gefallen. Wer eine einfache Lektüre haben möchte, die ein wunderschönes Setting hat, ist hier gut beraten.

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Nachdem Elletras Mutter schwer krank wurde, zieht es Elettra auf eine kleine Mittelmeerinsel. Dort versucht sie mehr über ihre Vergangenheit und auch über die Vergangenheit ihrer Mutter herauszufinden. Auf dieser Insel trifft sie Lea, Besitzerin des Klosters. Doch ihre Zukunft ist ungewiss, da das nötige Geld fehlt, um das Kloster zu erhalten. Zusammen versuchen die Frauen die Backstube des Klosters wiederzueröffnen um Geld zu bekommen. Elettra erfährt einiges über die Vergangenheit ihrer Familie. Sie lernt auch Adrian, einen jungen Künstler kennen. Doch ihre Vergangenheit steht ihr im Weg. Wird Elettra etwas über ihren Vater, die Jugend ihrer Mutter und etwas über ihr eigenes Leben erfahren & können sie das Kloster retten ? Mir gefiel dieses Buch ganz gut. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte ein so schönes Urlaubsfeeling beim lesen. Ganz toll! Im Mittelteil hat sich die Geschichte leider sehr gezogen und es war teilweise langweilig. Doch der Schluss war dann sehr passend und harmonisch. Im großen und ganzen ein gutes Buch für den Sommer und auf jeden Fall empfehlenswert

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Das Buch führte mich nach Italien auf eine kleine Insel. Dort habe ich Elettra auf der Suche nach ihrer Vergangenheit begleitet. Die Handlung rankt sich um ein Kloster auf der Insel und seine Geschichte. Die Schicksale sind miteinander verwoben und dennoch war die Story für mich recht vorhersehbar und an manchen Stellen ein wenig zu kitschig. Was mir an dem Buch jedoch sehr gefallen hat, waren die sinnlichen Beschreibungen der Zubereitung von Brot und Gebäck. Focaccine mit Äpfeln, Amarettini und Guelfi - nicht selten hatte ich während des Lesens den Wunsch diese Köstlichkeiten auf der Stelle selbst zuzubereiten und noch viel mehr Lust sie zu probieren. Wie gut, dass das Buch ein paar der Rezepte enthält. Ein leichter Sommerroman, der mich gut unterhalten hat.

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Sowie die Inhaltsangabe, und auch das Cover haben mich neugierig aufs Buch gemacht, es klang sofort nach einer Geschichte die mir gefallen könnte. Elettra ist die Hauptprotagonistin im Buch, sie war mir auch sofort sympathisch, obwohl ich manche Gedankengänge von ihr nicht so richtig nachvollziehen konnte. Was die anderen Personen betrifft... die Frauen vom Kloster waren wirklich sehr unterschiedliche Charaktere. Am besten hat mir davon eigentlich Lea gefallen, obwohl sie manchmal auch eine seltsame Art hatte. Nicole fand ich auch noch recht nett, nur Dominique war mir von Anfang an etwas unsympathisch. Wobei man ihr Verhalten, nachdem man ihre Geschichte kannte, etwas besser nachvollziehen konnte. Nicht 100 % ig überzeugen konnten mich die Handlungen, sie waren zwar schon abwechslungsreich, aber irgendwas hat mir immer gefehlt. Stellenweise war es für mich einfach etwas zu langatmig, teilweise auch zu verwirrend. Positiv fand ich aber die Rezepte in dem Buch, das lockert die ganze Sache etwas auf. Vom Ende war ich zum Teil überrascht, das hat mir durchaus gefallen. Außerdem hat die Autorin ein gut zu lesenden Schreibstil.

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