Leserstimmen zu
The Bread Exchange

Malin Elmlid

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"Gutes Brot ist nichts weiter als Mehl, Wasser, Salz und Hingabe. Es braucht Zeit, aber die Freude, die du beim Backen und Servieren deines eigenen Brotes empfinden wirst, ist unglaublich." Diese Zeilen fielen mir beim Lesen des Buches ins Auge. Wie recht Malin Elmlid doch hat.breadexchange Malin Elmlid begann Brot zu backen. Vor Jahren teilte sie dann ihr Brot mit Freunden, Bekannten, später mit Fremden. Ohne die Absicht dafür etwas zurückzubekommen. Die Beschenkten waren aber dankbar und gaben ihrerseits Geschenke zurück. So entstand ein Tauschhandel. Seither nimmt sie ihr Baby (=Sauerteig) überall auf ihren Reisen mit und bäckt wenn sich Gelegenheit ergibt ihre Sauerteigbrote. Diese Art zu handeln klingt einerseits skurril, andererseits galt Getreide früher als bewährtes Zahlungsmittel. Wie man sieht funktioniert sie noch immer. Bei Büchern lese ich oft nicht die Beschreibung am Buchrücken, da ich mich überraschen lassen möchte. Ich erwartete mir Brotrezepte aus aller Welt gespickt mit der einen oder anderen Anekdote. Weit gefehlt: Einige wenige Brotrezepte sind enthalten. Interessanter sind jedoch die Stories die hinter den Tauschgeschäften stecken. Warum setzt jemand in einer Wüstenregion einen Sauerteig an? Wie reagieren die Menschen wenn ein Fremder Brot schenkt? Auch in unserer Zeit in der Brot oft eine Alltagsindustrieware ist, löst gutes Brot immer noch heimelige Gefühle aus. Ein Gefühl an Kindheit, ein Gefühl an Geborgenheit und Wohlstand. Garniert wird diese Lektüre mit Rezepten aus den Küchen zwischen dem Sinai und San Francisco: Suppe, Torte, Müsli, Waffeln etc. – einfache Gute-Laune-Küche. Fazit Malin Elmlid hat mit diesem Buch eine nette Lektüre geschaffen, in der sie ihre Erfahrungen mit Menschen aus aller Welt mit uns teilt. Leicht zu lesen und unterhaltsam. Zusätzlich kann man sich die eine oder andere Inspiration für seine Küche holen. Es ist jedoch kein Kochbuch bzw ein Backbuch im klassischen Sinn

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https://babyknopfauge.blogspot.de/2016/10/ein-sauerteig-auf-reisen.html

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Bücher liebe ich, Reisen liebe ich, Essen liebe ich. Dieses Buch, The Bread Exchange von Malin Elmlid, vereint direkt alle drei Themen in einem. „Vom Reisen und Tauschen mit einem Sauerteig im Gepäck – Geschichten und Rezepte“, so lautet der Untertitel dieses wunderschönen Buches. Und es erzählt die Geschichte von Malin, die eigentlich aus der Modebranche kommt, aber irgendwann genug vom Size-Zero-Muss und dem Verzicht auf leckeres Essen und besonders Kohlenhydrate hatte. Sie begibt sich auf eine spannende Reise um die Welt, immer mit ihrem selbstgebackenen Sauerteig im Gepäck, den sie gegen Erfahrungen, Geschichten, bedeutsame Objekte eintauscht, sei es nun in Kabul oder New York. Enstanden ist ein einfach zauberhaftes Buch, welches gleichzeitig Koch- und Reisebuch sowie auch Bildband und Selbstfindungsgeschichte ist. Allein das Durchblättern verführt zum Träumen – von fernen Ländern und gutem Essen. I like a lot!

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Brot ist ein elementares Lebensmittel, und mir ging es damit ähnlich wie der schwedischen Globetrotterin und Autorin Malin Elmlid. Seit geraumer Zeit ärgere ich mich darüber, dass fast in jeder Bäckerei das gleiche Angebot vorhanden ist. Brote mit merkwürdigen Phantasienamen, alle ausnahmslos mit dubiosen Backmischungen hergestellt, die Stoffe beinhalten, die man absolut nicht benötigt, um ein gesundes, wohlschmeckendes Ergebnis zu erhalten. Meine Konsequenz daraus war und ist das Selberbacken. Natürlich ist dies mit zeitlichem Aufwand verbunden, aber selbst als Vollzeit-Berufstätige ist das kein Problem, solange die entsprechende Motivation vorhanden ist. Wasser, Mehl und Salz – drei Zutaten, die immer und überall erhältlich sind, mehr braucht es nicht für ein gutes Brot. Und natürlich etwas Zeit. Und genau damit startet Malin Elmlids Projekt. Mittlerweile ist sie fast rund um die Welt gereist, den Sauerteig im Gepäck. Hat viele interessante Menschenund ihre Geschichten kennengelernt. Backt ihr Brot und tauscht es gegen die verschiedensten Dinge ein. Lernt neue Rezepte kennen. Und teilt ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit uns Lesern/Hobbybäckern auf ihrem Blog „thebreadexchange.com“ und in den Sozialen Netzwerken. Seit neuestem ist nun auch „The Bread Exchange: Vom Reisen und Tauschen mit einem Sauerteig im Gepäck - Geschichten und Rezepte“ (veröffentlicht bei Prestel) erhältlich, ein Back-Reise-Tagebuch mit vielen schönen Fotografien, in dem man ihre Geschichten und Rezeptanleitungen nachlesen kann. Aber da der Mensch nicht nur von Brot allein lebt, findet man natürlich auch Rezepte für Aufstriche oder typische, brotlose Gerichte aus den Ländern, die Malin Elmlid bereist hat, immer verknüpft mit besonderen Situationen oder Personen, die dabei ihren Weg gekreuzt und sie nachdrücklich beeindruckt haben. Man kann es nur vermuten, aber ich denke, dass die Autorin ähnliches mit uns im Sinn hat. Sie möchte ihre Erlebnisse mit und teilen, Anstöße geben und inspirieren. Dazu animieren, dass wir uns wieder auf die elementaren Dinge des Lebens besinnen. Wie sie bereits vor einiger Zeit in einem Interview mit der englischen Zeitschrift „The Guardian“ sagte: “Eating, baking bread, sleeping, making jokes and falling in love”. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

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Na, stutzig geworden? Ein reisender Sauerteig? Ja, so etwas gibt es und wir können diese Reisen und die vielen Geschichten miterleben, denn die „Sauerteigmami“ Malin Elmlid hat alle Erlebnisse aufgeschrieben. Es ist gar nicht so einfach die tolle Story von Malin Elmlid zu erzählen. Das kann die in Schweden geborene Autorin in ihrem Buch „The Bread Exchange“ viel besser, aber ich kann euch von unserer Begeisterung berichten. Als das Buch bei uns zu Hause ankam, schnappte es mein Papi sofort und ward „von Stund auf nimmer gesehen“. Ja, wirklich, er saß da und war begeistert. So begeistert, dass er sofort die Utensilien, die zur Herstellung von Sauerteig benötigt werden, gekauft hat. Aber man braucht nicht viel, also keine Sorge. Eigentlich sind es nur Wasser, gutes Mehl und ein Weckglas. Ob mein Papi jetzt auch auf eine Brot-Tauschreise gehen wird, wie Malin Elmlid sie unternommen hat, bleibt abzuwarten. Ich halte euch auf dem Laufenden, aber jetzt kommen wir erst mal zum Buch zurück. Malin Elblid, die eigentlich aus der Modebranche stammt, erzählt in ihrem Buch „The Bread Exchange“ wie sie dazu kam, ihr eigenes Sauerteigbrot zu backen und wie die Idee des Brot-Tauschens geboren wurde. Und auch was das Internet mit alldem zu tun hat. Ich empfinde ihre Geschichte irgendwie, wie ein modernes Märchen. Ein Märchen über die verschiedensten Menschen mit all ihren Geschichten und über duftendes Brot. Duftendes Brot kennen wir doch aus vielen Märchen, oder? Bei „Frau Holle“ könnte Malin ihr Brot auf jeden Fall gegen eine Ladung Goldregen eintauschen. Aber im wirklichen Leben bekommt Malin Elmlid, die auch tatsächlich wie eine moderne Goldmarie aussieht, für ihr selbst gebackenes Brot sogar viel wertvollere Dinge. Dinge, die man sich nicht einfach kaufen kann. Genau, wie ihr Brot. Man kann es eben nur eintauschen. Oder man kann es sich selbst backen, denn „The Bread Exchange“ hat nicht nur phantastische Reisefotos und leckere Rezepte zu bieten. Nein, wir erfahren Schritt für Schritt, wie so ein eigener Sauerteig hergestellt wird. Unser erstes Sauerteig-Baby ist leider noch nicht so toll geworden, aber es braucht etwas Geduld und die haben wir. Denn während wir auf unsere erste perfekte Sauerteigkultur warten, können wir ja die schönen Geschichten von Malin Elmlid lesen. Und wir überlegen uns schonmal, ob wir die Frühlingszwiebeltaschen aus Kabul probieren, oder dem Mittsommernachtszauber mit „Lauras magischer Torte“ erliegen. Vielleicht probieren wir aber auch die leckeren Marmeladenrezepte aus. Egal, ich denke hier gibt es für jeden Geschmack oder Anlass etwas. „The Bread Exchange“ wird Menschen begeistern, die sich auf das Wesentliche besinnen und auf gute Zutaten Wert legen. Menschen die das Reisen, die Gespräche, tolles Essen, Familie und Freundschaften lieben. Also, „The Bread Exchange“ ist ein Buch für das Leben. Daher wird es auch ein wunderbares Geschenk für liebe Menschen in eurem Umfeld sein. Vielleicht ist es genau das Richtige für wichtige Ereignisse wie Hochzeit, erste eigene Wohnung oder einfach so, als Dankeschön für eine tolle Kindheit an die Eltern oder Grosseltern. Quasi im Tausch für schöne Erlebnisse, das würde Malin Elmlid sicher gefallen. Da Malin Elmlids Geschichte einst in San Francisco ihren Anfang nahm, lässt sie auch ihr inspirierendes Buch „The Bread Exchange“ dort enden.

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Es ist wie so oft im Leben: Was tut man, wenn einem etwas partout nicht gefällt und man keine Hilfe von Außen bekommt? Man muss selbst tätig werden! So erging es auch Malin Elmlid mit der Suche nach richtig gutem Brot. Mein Fazit: Das Buch versammelt unheimlich inspirierende und fesselnde Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln. Auch wenn die (ausprobierten) Rezepte toll sind, ist dieses Buch für mich nicht in erster Linie ein Kochbuch, sondern es sind die Geschichten, die das Buch zu etwas Besonderem und Lesenswerten machen. Durch das gemeinsame Kochen und Essen lernt man Menschen und Kulturen so nah und unverfälscht kennen, wie wohl durch wenige andere Dinge. Auch wenn es wohl eine utopische Vorstellung ist, wäre es toll, wenn wir alle ein bisschen mehr Dinge und Erfahrungen tauschen würden. P.S. Die komplette Rezension kann auf meinem Blog Cooking Worldtour nachgelesen werden, inkl. Bilder der ausprobierten Rezepte.

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Manchmal ist es einfach gut, Dinge loszulassen und dann passieren sie von ganz alleine. Das dachte ich mir, als ich die Einladung zur Buchvorstellung von Bread Exchange in den Händen hielt. Das Projekt selbst kannte ich bereits seit einigen Jahren und ich habe auch schon versucht, daran teilzunehmen. Das war zu einer Zeit, wo Malin Elmlid noch ihr selbst gebackenes Brot aus Sauerteig gegen andere Sachen wie Fahrradreparaturen, Yogastunden oder Marmelade tauschte. ...

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