Leserstimmen zu
Der vergessene Jesus

Martin Dreyer

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Hardcover
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Sobald dieser Name fällt, meint jeder eine Meinung dazu zu haben. Theologen, Historiker und Philosophen haben sämtliche Jesus-Zeugnisse in der Vergangenheit ausführlich beleuchtet, was entsprechend zu unterschiedlichsten Ansichten in der breiten Bevölkerung geführt hat. Nun sucht Martin Dreyer erneut nach dem Wesen des Jesus von Nazareth und findet dabei in vielerlei Hinsicht erstaunliche Antworten. Eines wird beim Lesen auf jeden Fall klar: Dreyer ist ein Fan. Da ist jemand von diesem Jesus begeistert, der oft so weit weg und unnahbar heilig erscheint, und das ist auch gut so. Denn der hier beschriebene Messias kann mehr, als nur am Kreuz zu hängen. Anhand verschiedenster Beispiele aus der Bibel wird aufgezeigt, dass Jesus das Leben, so beschwerlich, leidenschaftlich, genussvoll und problematisch wie es sein kann, durchaus gekannt hat. Einige Kapitelüberschriften und einleitende Absätze klingen zwar im ersten Moment wie Provokation um der Provokation willen, doch es lohnt sich näher hinzusehen und das Buch nicht gleich in die Ecke zu werfen, wenn am eigenen liebgewonnenen Jesusbild gekratzt wird. Die gewählten Beispiele erscheinen auf den ersten Blick nicht immer optimal zum Thema zu passen, etwa wenn die lustfreundliche Einstellung von Jesus mit der Salbung durch die Sünderin begründet wird. Doch weitere im Zusammenhang stehende Aussagen zeichnen hier und in den übrigen Kapiteln ein schlüssiges Bild, so dass man dem Gemeinten gut folgen kann, selbst wenn man anderer Meinung sein sollte. Aussagen wie "Jesus war kein Pazifist" dürften allerdings auch bei abgebrühten Gläubigen für scharfes Luftholen sorgen, denn im ersten Moment könnte man meinen dieser Jesus ist ein Freund von Aufrüstung Grenzzäunen mit Stacheldraht. Auch hier gitl: weiterlesen! Im Gegensatz zum lockeren Stil der einzelnen Kapitel wirken die Bibelzitate aus irgendeiner älteren Luther-Ausgabe antiquiert und schwer zugänglich. Da hätte es dem Buch durchaus gut getan, lieber auf Dreyers "Volxbibel" zurückzugreifen, was aber vermutlich aufgrund von Verlagslizenenzen nicht möglich war. Damit muss man leben, doch der Rest des mit Leidenschaft verfassten Büchleins weist unübersehbar darauf hin, worum es beim christlichen Glauben eigentlich geht, unabhängig von Konfession oder anderen Abgrenzungsmanövern. Damit ist "Der vergessene Jesus" vielleicht nicht unbedingt ein Handbuch zum perfekten Glauben, aber ein ermutigendes Zeugnis und ein guter Anstoß für die Beschäftigung mit dem, was die Bibel über Jesus sagt. Trotz aller kleineren Abstriche steckt hier jede Menge von dem drin, was den Gottessohn eben ausmacht, auch unbequemes. Gerade die üblichen Vorurteile lassen sich anhand konkreter Beispiele gut entzaubern. Pflichtlektüre für Christen und alle, die den christlichen Glauben gerne besser verstehen würden. Wem Detlev Neuferts Jesus-Interview zu oberflächlich war, der findet hier einen kantigeren und doch gütigen Erlöser, der es nicht jedem rechtmachen muss, der aber trotzdem für alle da sein will. Seitenzahl: 254 Format: 13,1 x 22,1 cm, gebunden Verlag: Gütersloher Verlagshaus

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Titel: Der vergessene Jesus Autor: Martin Dreyer Verlag: Güterloher Verlagshaus erschienen am 03.10.2016 Seiten 256 Seiten Sprache: deutsch ISBN 9783579085302 Sterne X X X X Seiten an Jesus, die man gerne vergisst. Inhalt: In dem Buch Der vergessene Jesus zeigt Martin Deyer auf, das das Jesusbild der Jetztzeit einseitig und falsch auf den frommen Jesus zeigt. Doch Jesus hatte auch andere Fassetten. Er war lebensfroh, hatte keine Probleme mit der Lust und legte sich gerne mit den Mächtigen der Welt an. Er war nicht nur sanft, sondern konnte auch mal lautstark das Durchsetzen was aktuell wichtig war. Woher hat Marin Dreyer nur sein Wissen? Direkt in der Bibel! Man muss sie nur genau lesen, dann steht alles drin. Meine Meinung Das Cover ist in schlichtem grau gehalten. Der Umschlag zeigt Jesus wie er von vielen Menschen gesehen wird als sanft und harmlos und auch als energisch, durchsetzungskräftig und besonders zu erwähnen mit Tätowierung. In der Mitte des Titelbildes steht der Titel, wobei das Wort vergessene in roter Farbe gedruckt wurde und von links nach rechts oben ansteigt. Der Name des Autors ist auch in roter Farbe gedruckt. Im Bucheinband ist an der Innenseite modern ein QR Code zum Einscannen abgedruckt. Auf der Einbandseite des hinteren Blattes stellt sich Herr Dreyer mit Foto und Text selber vor. Auf der Rückseite gibt es den ersten Texteindruck. In dieser Leseprobe können Sie sich einen näheren Eindruck zum Buch verschaffen. Ebenso ist der Trailer für einen weiteren Einblick sehr interessant. https://www.youtube.com/embed/0ZAq8uc5BH8?rel=0 Meine Meinung: Wie Sie der Leseprobe entnehmen können, ist das Buch In die Einleitung, 13 Kapiteln, die Jesus näher vorstellen z.B. liebt Partys, mochte Sex, kein Pazifist, Deeskalation, Prophet, glaubt an den Teufel, tolerant, Jesus klebt. Das Buch endet mit dem persönlichen Glaubenscredo von Herrn Dreyer. 256 Seiten umfasst das Buch. Der Schriftdruck ist gut lesbar und die Schriftsprache modern und flüssig zu lesen. Jedes Kapitel ist wiederum in mehre kleine Unterkapitel unterteilt. Die Länge der Kapitel ist unterschiedlich. Aber für ein Sachbuch ist es gut, wenn die Kapitel kurz und gehaltvoll sind. Das Buch kommt komplett ohne Illustration aus. Was kann ich aus dem Buch lernen? Für mich war das Buch sehr lehrreich mit den Themen wie steht Gott zum Sex? Welche Krankheit hat die Welt? Welche Deeskalation Strategie empfahl Jesus? Welche Aufgabe hat der Teufel? Herr Dreyer hat hier aufgrund seiner Vorbildung als Theologie viel Wissen ins Buch miteingebracht und die Bibel nach neuen Gesichtspunkten überprüft. Fazit Das Buch stellt das übliche Denken über Jesus auf den Kopf. Es zeigt neue Aspekte von Jesus, die als weniger christlich gelten und doch von Jesus gelebt wurden. Es gibt viele Einblicke in eine angstfreie Glaubensmöglichkeit und befreit vom Druck alles und jedem Recht zu machen. Dank sage möchte ich randomhouse für die Vergabe des Rezensionsexemplare. Autor: Martin Dreyer geb. 1965 ist freier Theologe, Dipl. Pädagoge, Suchtberater und Schriftsteller. In den Neunzigern wurde er durch die christliche Jugendbewegung Jesus-Freaks bundesweit bekannt. Als Autor schaffte er den Durchbruch mit der Volxbibel, deren Auflage Mittlerweile bei 500.000 Stück ist. Er ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn und lebt in Berlin. weitere Bücher: • Martin Reloaded. Luthers Schriften für alle. 1. Auflage. SCM R. Brockhaus, Witten 2015, ISBN 978-3-417-26585-9 (Mit Illustrationen von Sebastian Reichardt). • God around the clock. Die 24-Stunden-Bibel, Pattloch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-629-02306-3 • The core of live. Das Evangelium, Kern der Bibel. AALEXX, Burgwedel 2013, ISBN 978-3-940326-77-5 (Mit Alexander E. Thomas). • Jesus-Freak. Leben zwischen Kiez, Koks und Kirche, Pattloch Verlag, München 2012, ISBN 978-3-629-02306-3 • Jesus rockt, Pattloch Verlag München 2011, ISBN 978-3-629-02285-1

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Meine persönliche Meinung und Fazit: In diesem Buch beschreibt Martin Dreyer einen Jesus von "heute". Innerhalb der 13 Kapiteln wird hier erklärt, wie man das Leben und Wirken Jesus von damals auf die heutige Zeit bringen kann. Die Bibeltexte in diesem Buch sind sehr genau herausgefiltert und hier erklärt Dreyer präzise, ein anderes Denken , wenn man zwischen den Zeilen kann und will. Viele kennen Jesus und wir Christen wissen, wie wir leben sollten. Fromm und Jesus nachfolgen. Geht das überhaupt? Hat dies Jesus überhaupt so gewollt? Können wir so fromm und vollkommen sein wie es Jesus war? NEIN, und daher zeigt dieses Buch auch Themen auf, die für "fromme" Christen "Tabu" sind. Partys, Alkohol, Sex, Geld , nur um einige Themen zu nennen, werden hier klar und deutlich beschrieben und erklärt. Und nein, hier wird dem Leser nicht der VERZICHT auf diese Themen beschrieben sondern das auch Jesus Partys geliebt hat, Alkohol getrunken hat ( wie oft kommt der Wein in der Bibel vor ) und vieles mehr. Mein Fazit: Martin Dreyer hat mit diesem Buch meine Denkweise bestätigt, aber auch über einige Themen zum nachdenken angeregt und aufgeklärt . Dieses Buch ist auf jeden Fall für Leser empfehlenswert die auch die "andere" Seite von Jesus kennen lernen wollen.

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Mit diesem spannenden Werk, will der Autor Martin Dreyer aufzeigen, wie man sich Jesus als Person, noch vorstellen könnte, anstatt des alten traditionellen Bildes, das in den meisten Köpfen der Christen fest verankert ist. Er geht auf die Frage ein, wie Jesus wirklich gelebt haben könnte, wenn er doch den Menschen überhaupt repräsentierte. Dazu benutzt er Bibelstellen und legt sie auf die Zeit vor 2000 Jahren und aber auch auf unsere gegenwärige Zeit aus. War Jesus wirklich immer so friedlich, wie in die meisten Christen gerne hätten? Hatte er manche Wunder nur vollbracht, um zu zeigen welche Fähigkeiten er hat? War Jesus wirklich dem Alkohol, den Drogen und dem Sex so abgeneigt? Und viele andere Fragen, auf den der Schriftsteller einzugehen und sie zu beantworten versucht. Das gesamte Werk ist aufgeteilt in 13 Kapiteln und zum Schluss noch das persönliche Credo des Autors. Vorallem ist es schön aufgeteilt und groß geschrieben, so das es sehr schnell zu lesen ist. Auch der Humor, bleibt keinesfalls auf der Strecke. Für viele mögen diese Thesen, oder Theorien des Autors, extrem radikal und provozierend wirken, was sie auch sind. Was aber nichts zur Sache tut, das es sehr interessante Theorien sind, über die man sich zu recht den Kopf zerbrechen kann und sollte, da manche wirklich relativ realer vorzustellen sind, als so manche herkömmliche Vorstellung über Jesus. Ein Buch das dem einen auf dem Magen schlägt und manchen es sogar als blasphemisch ansehen könnten und den anderen verblüffen könnte. Aber auf jeden Fall sorgt es für reichlich Disskusionsstoff. Spannend, provokant aber auch interessant und humorvoll!

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Redaktioneller Hinweis: Ich danke dem Autoren für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Cover Jesus, dargestellt mit treuen braunen Augen und einmal eher wild und ungebremst. Das Coverbild passt zum Titel. Inhalt und Meinung Das Bild von Jesu, die ‚Moll-Akkorde des Christentums‘, Pazifismus und Lebensfreude. Dies sind nicht alle Themen, die im Buch beleuchtet werden. Er berichtet auch von Luthers Statement, nämlich was dieser gedenkt zu tun, wenn ihm Satan entgegenkommt. Soweit so gut. Doch der Autor greift sogar viele Themen auf, die bisher um Dunkeln blieben. Wie stand Jesu zu Parties, Alkohol und verteufelte er Sex? Was wird in der Kirche gelehrt, was macht Angst, wie war das mit der Brotvermehrung und der Bundeslade? Viele Themen werden angeschnitten, Vorwissen vorausgesetzt und immer wieder hingeführt zum Thema das Buches: Der vergessene Jesus. Tatsächlich habe ich das Kapitel „Mein Credo. Was ich glaube“ zuerst gelesen, um die Sicht des Autors kennenzulernen, ehe ich dieses Werk lese, mich damit auseinandersetze und berichte. Zugegeben erst danach las ich das Vorwort, das mich berührte. Vor allem der Satz, dass Jesus manchmal ein ganzes Jahr nicht mit ihm (dem Autoren) redet. Gläubige wissen, wovon er spricht (und ich sage bewusst Gläubige und nicht Christen.) Meinung In Zeiten der leeren Kirchen ist es Zeit, tiefer zu schürfen, zu hinterfragen und neu nachzudenken. Tiefer geschürft wird bei Aspekten wie dem Umgang mit Sex, Drugs & Rock’n’roll. So wird das Thema Kiffen immer wieder angesprochen, das den Aufruf zu einem ungezwungenen Leben auch im Glaubensumfeld darstellen soll und eigentlich über das Ziel hinausschießt. Manch eine Religionsgemeinschaft hat einen Glaubensartikel, der da beinhaltet „dem Gesetz zu gehorchen“. Nun ist Kiffen nach Recherche des Rezensenten in Deutschland wohl nicht verboten, wohl aber der Besitz. Rein rechtlich braucht der Kiffer also immer jemanden, der ihm einen Zug spendiert, und der diesem Gelegenheitskiffer das Teufelszeug nicht vollständig überlässt. Allein dieses Beispiel mag zeigen, wie weit der Autor geht, um sein Statement an den Mann / die Frau zu bringen, dass da kurz gesagt heißt: Lebe! Jesus hat auch gelebt. Dies führt den Leser schnell zur Frage, ob Jesus auch gekifft hat und welche Beweise der Autor dafür anführen kann. Kurz gesagt: Keine. Er beruft sich darauf, dass nirgends erwähnt ist, dass Jesus gegen einen Rausch gepredigt hat. Zudem war Jesus seines Erachtens, ich zitiere: „So vom Heiligen Geist erfüllt, dass er diesen Flash nicht mehr brauchte“. ‚Mutmaßung‘, würde der Anwalt schreien und der Rechtsanwalt lächelnd darauf hinweisen, dass der Konsum im Betäubungsmittelgesetz nicht vorkommt und somit erlaubt wäre. Für einen ernsthaften Christen mag dieses Thema mit Kiffen, Alkohol und Exzessen zu weit gehen und unnötig scheinen, von den Gefahren mal ganz abgesehen, doch greift der Autor genau diese bisher nicht gestellte Fragen in seinem Buch auf und fragt: „Würde Jesus heute kiffen?“ Munter geht es in den ungeklärten Geheimnissen weiter: ‚Jesus will Sex!“‘, ist da zu lesen. Allein dies geht aus der angeführten Bibelstelle nicht hervor und doch greift er auch hier ein Thema auf, mit dem sich so mancher sicherlich befasst hat: dem Zölibat. Das Wunder der Brotvermehrung wird mit verschiedensten Erklärungsversuchen anderer Quellen beleuchtet und mündet in einer eigenen, neuen Theorie, die starken Bezug zur Lebenslust Jesu hat. Andere angeführte Beispiele, wie der Tod des Trägers mit Namen Usa werden nicht vertieft oder erklärt. Wer kann schon sagen, ob Usa der die Bundeslade vorm Umfallen bewahren wollte, durch einen Stromschlag starb, weil die Lade mit zwei Metallplatten und somit wie ein riesiger elektrischer Kondensator aufgebaut war oder ob es eine andere Erklärung gibt? Diese Geschichte führt der Autor an, um die Angst mancher Christen zu erklären. Er vertieft das Thema nicht, führt keine zwanghafte Interpretationsbrücke zum Leben Jesu, sondern erwähnt es nur, um seine Aussage zu untermauern. Die Abgrenzung zu den Randthemen ist also gelungen! Die Seiten werden lieber gefüllt mit Themen gefüllt, die in Bezug zu Jesu stehen. Und hier kommt selbst das Thema Gewalt nicht zu kurz. Martin Dreyer erinnert daran, dass Jesu die Wange hinhielt, als er geschlagen wurde. Von manchem als Provokation von anderen als Demutsgeste gedeutet, erläutert der Autor seine Sicht der Dinge, über die es zu diskutieren gilt und die zu beleuchten ist, um die Kirchbänke wieder zu füllen. Das Buch wird einigen schwer im Magen liegen und das ist gut so. Zielgruppe Auf keinen Fall Lemminge, die nur hinterherlaufen mögen. Fazit Christen als Partyschreck? Ernste Gesichter und Abstinenz? Es ist Zeit zum Aufbruch! Dieses Buch zeigt sowohl auf, das gefaltete Hände nicht alles sind und ruft andererseits wohl manchem ins Gedächtnis: Prüfet die Geister, ob sie von Gott sind (1 Joh 4.)! Martin: Ziel erfüllt, fünf Sterne!

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„Jesus ist vielseitiger als die Farben eines Prismas. Das macht den Glauben so faszinierend, so abwechslungsreich, so unendlich.“ Martin Dreyer Buchinfo: Jesus war einer der größten Philosophen unserer Zeit, er begegnete den Menschen mit Liebe und Hingabe. Dabei wollte er ganz sicherlich nicht, dass im Namen der Kirche Mord und Schrecken auf der Welt verbreitet wird. Der Autor meint unser Bild von Jesus ist heute sehr einseitig und sogar falsch. Der Jesus, wie er seit Jahrhunderten präsentiert wird, hatte noch ganz andere als ausschließlich fromme Seiten. Er war lebensfroh, hatte keine Probleme mit der Lust und legt sich auch gern mit den Mächtigen der Welt an. So werden Themen aufgegriffen, die bisher noch im Dunklen verborgen waren und es wird sich den Fragen gewidmet, wie stand Jesus zu Partys, zu Alkohol und zu Sex, auch das Kiffen wird nicht ausgelassen. Meinung: Der Autor trifft mit seinen Aussagen sicherlich nicht immer auf einschlägige Meinungen, vieles liest sich provokant, macht sprach- und fassungslos und schockiert. Der Autor geht auf eine Fülle von Themen in diesem Buch ein, einige wird der Leser dabei sehr wertvoll finden, andere kritisch beäugen und hinterfragen. Hier wird sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden, andere Ansichten haben und einiges aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Da es sich um eine Vielzahl von Themen handelt wirkt einiges leider auch sehr abgehackt, bei manchen Themen hätte ich mir dann doch mehr Tiefe gewünscht. So wirkt auch das Ende des Buches sehr „abgekürzt“ auf mich, es fehlt mir hier die richtige Abrundung. Für mich war das Lesen des Buches eine Bereicherung, Stellenweise war es sehr informativ, vieles habe ich hinterfragt und mir meine ganz eigene Meinung gebildet, die nicht immer mit der des Autoren übereintraf. Was mich dabei am meisten störte waren die Ausführungen des Autoren Jesus als Freak darzustellen, denn dieses war er in meinen Augen ganz gewiss nicht. Fakt ist Jesus war ein großartiger Mensch, ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Er war ein Philosoph. Insgesamt kann ich das Lesen des Buch empfehlen, der Autor führt Aspekte an die neu, informativ aber manchmal auch schockierend sind. So sollte sich auch jeder Leser beim Lesen seine ganz eigenen persönliche Meinung bilden.

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Rezension

Von: Zauberfee

06.11.2016

Inhalt Jesus ein sanfter Hippie oder doch eher einer Partymensch? In 12 Kapitel zeigt Martin Dreyer hier Seiten von Jesus, die oft vergessen werden. Meine Meinung Das Buch ist in 12 Kapitel unterteilt die jeweils einen Aspekt von Jesus zeigen. Jedes Kapitel ist in nochmal einige sinnvolle Abschnitte unterteilt, so das alles sehr übersichtlich ist. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen, der Schreibstil ist sehr angenehm. Die einzelnen Kapitel und Themen sind sehr interessant und haben mir gut gefallen. Viele Aspekte waren mir neu, aber es waren auch einige etwas bekanntere dabei. Gut gefallen hat mir des weiteren dass viele Bibelverse als Zitate genannt waren, und auch oft ganze Bibelstellen abgedruckt waren. Herzen: ❤❤❤❤/❤

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Inhalt Unter Rückgriff auf Bibelzitate werden wir mit einem neuen, unerwarteten, überraschenden Jesus-Bild konfrontiert, das 11 charakterliche Facetten umfasst. Ein einführendes Kapitel soll auf die kommende Diskussion einstimmen. Ein abschließendes Kapitel fragt zusammenfassend, ob Jesus gelebt hat und ob Jesus ein Mensch war. Immer wieder wird in diesen Kapiteln die „Lehrmeinung“ zu Jesus durch die Neuauslegung der entsprechenden Bibelstellen erschüttert. Das Buch wird abgeschlossen durch das sehr persönliche Glaubensbekenntnis von Martin Dreyer. Subjektive Eindrücke Die Idee, sich aus einem neuen Blickwinkel dem Leben und Wirken von Jesus zu widmen, hatte mich angesprochen. Als jemand, der ohne religiöse Grunderziehung aufgewachsen ist und sich nun Schritt für Schritt diesem Gedankengut nähern möchte, hatte ich großes Interesses daran, die Persönlichkeit Jesus näher kennenzulernen. Im Buch „Das Jesus-Video“ (Andreas Eschbach) war mir Jesus als charismatische Person begegnet. Das kam mir sehr glaubwürdig vor. Nun hatte ich die Erwartung, mehr über die Person Jesus zu erfahren. Diese Erwartung wurde für meinen Geschmack nicht erfüllt. Basierend auf einer anders gearteten Auslegung der Bibelstellen wird (lediglich?) ein anderes Bild von Jesus gezeichnet. Jesus erhielt für mich hierdurch keinen tieferen Lebensbezug, er wurde nicht zu einer Person. Er blieb ein gemaltes Bild, das zugegebenermaßen sehr anders aussieht als das gemalte Bild, das ich bisher kannte. Aber es blieb eben leider ein Bild. Grundsätzlich war das Buch angenehm, zum Teil lustig, zu lesen. Ab einem gewissen Alter könnte die bewusst auf Jugendliche zugeschnittene Sprache etwas nervend sein. Hin und wieder habe ich mich über die eine oder andere Passage regelrecht geärgert. So sollen z. B. Brennnessel und Löwenzahn als Unkraut herausgerissen werden (S. 228), dabei gibt es viele sehr nützliche Verwendungsmöglichkeiten für sie. Im Zusammenhang mit dem Afghanistankrieg werden nur Amerikaner erwähnt, die ihr Leben ließen (S. 77). Die Maslow-Pyramide wird als wissenschaftliche Tatsache dargestellt (S. 61), obwohl sie nie empirisch belegt wurde, und später im Buch die Forderung nach dem Vorrang des Glaubens propagiert wird, obwohl dies der Maslow-Pyramide widerspricht. Dies nur ein paar Beispiele. Das sind sicher alles Kleinigkeiten. Wenn sich solche Kleinigkeiten aber häufen, führt das dazu, dass ich beim Lesen ärgerlich werde und das Buch nicht mehr genießen kann, was ich sehr schade finde. Die Klarheit des Glaubensbekenntnisses des Autors am Ende des Buches hat mich sehr beeindruckt. Fazit Definitiv ein streitbares Buch. Trotz meines oben beschriebenen Ärgers hat es mich natürlich zum Nachdenken angeregt und damit mit Sicherheit eines seiner Ziele erfüllt. Vielleicht wäre es von Vorteil, mit dem christlichen Glauben deutlich vertraut zu sein und die entsprechenden Bibelstellen gut zu kennen, um die Argumentationen angemessen nachvollziehen zu können. Vom Schreibstil her richtet sich das Buch definitiv an ein junges Zielpublikum. Wenn ich mich im Vorfeld genauer darüber informiert hätte, wer der Autor des Buches ist, hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen. Ich bereue aber nicht wirklich, das Buch gelesen zu haben, weil ich zum Nachdenken angeregt wurde. Ich danke dem Verlag für das Zur-Verfügung-Stellen des Rezensionsexemplars.

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