Leserstimmen zu
Die Mitternachtsschwestern

Tracy Buchanan

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Das Buch hat einen starken Anfang, eine wirklich schwache und mühsame Mitte und ein sehr trauriges aber schönes Ende. Ich wollte es aufgrund des wunderschönen Covers lesen und der Klappentext klang auch sehr interessant. Aber ich hatte was anderes erwartet. Die Geschichte spielt zu zwei Zeiten und wird aus der Sicht von zwei Frauen erzählt. Die beiden Frauen sind Mutter und Tochter. Die Tochter wandelt auf den Spuren ihrer Mutter. Was auf den ersten Blick interessant klingt, ist es leider nicht wirklich. Gerade im Mittelteil des Buches doppelt es sich. Da erst erzählt wird wie die Tochter an einem Ort ist und dann eben wie es war als die Mutter dort war. Das Ende konnte mich dann doch noch überraschen und erschüttern, deswegen vergebe ich vier Sterne. Auch weil der Schreibstil der Autorin wirklich schön flüssig und inspierend ist.

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Bei diesem Exemplar muss ich mich als absolutes Coveropfer outen! Es hat mich quasi angesprungen und gerufen: "Lies mich!" Das Cover ist super schön die dunklen Farben sind sehr passend die Blumen im Vordergrund und die Küste im Hintergrund sind sehr passend zum Inhalt, das es ja um das Tauchen geht. Der Klappentext klang auch sehr interessant, obwohl ich ja jetzt niemand bin der Familiengeschichten liest. Dennoch liest sich der Inhalt sehr spannend und was soll ich sagen ich wurde positiv überrascht! Der Schreibstil von Tracy ist sehr flüssig und leicht verständlich, ich war vom ersten Satz an in der Geschichte und wollte es gar nicht mehr weg legen. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, dann hätte ich es wohl an einem Tag verschlungen. Es gibt zwei verschiedene Geschichtenerzählerinnen einmal Willow die im Jahr 2016 lebt und mehr über ihre verstorbene Mutter erfahren möchte, und zum anderen erfahren wir aus der Sicht von Charity (Willow´s Mutter) von ihrem Leben. Die Geschichte spielt an vielen verschieden Orten, welche in mir die Fernweh ausgelöst haben. Es war einfach wundervoll an so viele schöne Orte zu reisen! Vorallem die Unterwasserwälder sind wunderbar ausgearbeitet, man kann sich richtig darin verlieren. Die Geschichte der "Mitternachtsschwestern" ist von Anfang an sehr spannend und interessant, man möchte immer mehr über die Geheimnisse erfahren. Ich war auch begeistert von den andren Charakteren des Buches, sie sind wirklich schön ausgearbeitet worden. Von Kapitel zu Kapitel erfährt man mehr über die damaligen Geschehnisse um die drei Schwestern und ihren Männern. Ab und an war es für mich etwas zu tragisch gestaltet und der Tod von Faith hängt den beiden anderen ziemlich lange nach. Hope ist deshalb sehr verbittert dargestellt vorallem nachdem sie auch noch ihre andere Schwester bei einem Schiffsunglück verliert. Trotzdem war ich sehr angetan von der Spannung in der Geschichte. Gegen Ende gibt es auch eine Wendung mit der ich Anfangs wirklich nicht gerechnet hätte! Da man aber langsam dahin geführt wird ist es nicht allzu schockierend. Fazit: "Die Mitternachtsschwestern" ist ein super spannendes Buch, mit vielen zauberhaften Orten und Unterwasserwäldern. Die Charaktere sind gut beschrieben, man kann sie sich bildlich vorstellen, die meisten sind mir wirklich ans Herz gewachsen. Es ist eine herrliche Familiengeschichte mit starken Frauen, die man sich als Vorbild nehmen kann!Das Buch ist für den was der gerne Geheimnisse ans Licht bringt. Es hat gut die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft.

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"Die Mitternachtsschwestern" eine Familiensaga über die drei Schwestern Hope, Faith und Charity. Die Handlung spielt zum einen im Jahr 2016, und in dem Zeitraum um 1976 bis 1996. Die Autorin arbeitet wechselweise mit den Zeitebenen. Vor den Kapiteln steht jeweils Name, Ort und Jahresangabe. Willow ist die Tochter von Charity, leidenschaftliche Taucherin und sie hofft, nunmehr im Ägäischen Meer vor Griechenland im Schiffswrack Antworten zu finden. Das Schiff hatte ihrem Vater gehört. Ihre Eltern waren hier ums Leben gekommen. Bei der Bergungsaktion findet sich eine kleine Tasche. Für Willow von großer persönlicher Bedeutung. In ihr findet sie in einem Seitenfach eine Halskette mit Anhänger, ein Halbkreis wie ein Symbol. Es sah aus wie zwei Buchstaben, ein C und ein N. C für Charity, so dachte sie, aber N? Ihr Vater hieß doch Dan. Von den drei Schwestern lebte nur noch Hope. Sie hatte Willow nach dem Tod der Eltern groß gezogen. Willow versucht nunmehr Licht in die Vergangenheit zu bringen. Auf Hilfe ihrer Tante kann sie nicht rechnen. Sie hatten sich nie besonders gut verstanden. Doch eine Einladung zu einer Fotoausstellung ist der Auslöser, wie eine Art Dominosteinreihe. Einmal den ersten Stein berührt, kommt er ins Rollen. Geschickt spinnt die Autorin hier ihre Geschichte der Vergangenheit, deren Auswirkungen sich bis hin in die Gegenwart ziehen. Zum einen erfährt der Leser die Geschichte der Schwestern, und dann wiederum Willow, die das Geheimnis - nicht nur der Kette, lösen will. Zuviel möchte ich nun aus der Geschichte nicht erzählen, kan aber sagen, dass sich Willow und Hope näher kommen, zusammenrücken. Erst zum Ende hin wird das Geheimnis um alles völlig gelüftet. Die Autorin versteht es mit den Worten zu spielen. Ein interessanter Prolog und die Autorin konnte mich bereits ab der ersten Seite an das Buch fesseln. Spannende Fragen, die sich im Laufe der Handlung aufbauen. Die Lösung ergibt sich Stück für Stück. Die Protagonisten haben ihre Schwächen und Stärken. Sie sind gut charakterisiert. Dadurch, dass die Autorin ihre Szenenwechsel passend platziert, werden immer neue Informationen preisgegeben. Der harmonische, fließend und bildhafte Schreibstil trägt zum weiteren Lesegenuss bei. Die Geschichte ist am Ende rundum abgeschlossen. Die Aufmachung des Buches ist wunderschön und wirkt schon geheimnisvoll. Das Haus auf den Klippen, das Meer, der Strand und vorn die Blüten - gesamt ein Hingucker - und passend zum Buch. "Die Mitternachtsschwestern" - eine außergewöhnliche, spannende aber auch gefühlvolle Familiensaga. Ein Familienschicksal - geprägt von Schmerz und Verlust.

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Ein interessantes und bildhübsches Cover, dass einem sofort ins Auge fällt, ich mag die Kombination mit den Blumen, dem dunklen Untergrund und dazu die Küste. Wirklich sehr gut aufeinander abgestimmt und ist ein absoluter Hingucker im Bücherregal. Der Klappentext hat mich dann sowas von neugierig gemacht und das Buch klang so ganz nach meinem Geschmack, dass ich das Buch unbedingt haben musste! Der Schreibstil ist flüssig, spannend und es gibt mehrere Erzählsprünge die miteinander verbunden sind. Ich finde es super, das dass Buch in mehreren Zeiträumen spielt dadurch wird die Geschichte auf jeden Fall spannender gemacht. Sehr detailreich und bildhaft beschreibt die Autorin die Charakter, Geschehnisse und auch die Handlungsorte. Besonders die verschiedenen Handlungsorte hatten es mir angetan, die Autorin hat diese so detailliert beschrieben, dass ich es förmlich vor mir sehen kann. Die zwei Handlungsstränge könnten unterschiedlicher nicht sein und das macht die Spannung aus. Schnell kommt man in die Geschichte hinein und gleitet tiefer in die Handlung. Zillow ist auf Anhieb sympathisch und das macht es umso aufregender ihr durch die Handlung zu folgen. Aber auch Charity, Hope und Faith sind nicht uninteressant und man lernt auch sie nach und nach besser kennen. Ich finde es sehr gut, dass die Autorin die Charaktere so unterschiedlich ausgearbeitet hat, dadurch wirken alle realistischer und die eine spannender als die andere. Auch die Unterwasserwelt hat mich wirklich begeistert, denn es ist wirklich ein abtauchen in andere Welten. Die Autorin hat sich hier sehr viel Mühe gegeben und auch hier wieder auf Details geachtet. Trotzdem gab es zwischendurch wirkliche "Spannungshänger" dadurch viel die Stimmung etwas ab, ansonsten kann ich mich aber kaum beschweren. Fazit: Für mich eine tolle Geschichte, die Gegenwart und Vergangenheit wunderbar verknüpft hat, einziges Manko waren für mich die etwas langatmigen Abschnitte zwischendurch, dadurch wurde Auf jeden Fall kommt man hier auf seine Kosten. Wer eine unterhaltsame, leichte Familiengeschichte mit tollen Frauen lesen möchte, sollte sich dieses Buch mal näher ansehen.

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Inhaltsangabe: Charity, Hope und Faith – 3 Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Niall, der jeden Sommer mit ihnen zusammen verbringt… – bis das Schicksal sie alle einholt. Jahre später, …Willow wächst bei ihrer Tante Hope auf, da ihre Mutter Charity und ihr Dad bei einem tragischen Schiffsunglück ums Leben kamen. Als sie dann auch noch eine Einladung zu einer Fotoausstellung über die Unterwasserwälder von Niall erhält, tauchen immer mehr Fragen. Was hat Niall mit ihrer Mutter zu schaffen gehabt und warum scheint ihre Tante Hope ihr etwas zu verschweigen? Ein Geheimnis jagt das nächste und wirft immer größere Schatten über die Familiengeschichte. Meine Meinung: „Die Mitternachtsschwestern“ von Tracy Buchanan ist ein Roman mit recht komplexer Geschichte, deren Grundidee zwar nicht neu ist, aber direkt aus dem Leben gegriffen wirkt. Dramatische Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und die Handlung verstrickt sich von einem Geheimnis ins nächste. Der Autorin ist es gelungen eine Geschichte zu erschaffen, die einerseits durch ihre bildhaften Beschreibungen der Orte, das Einbringen fremder Kulturen und Bräuche, die diversen Tauchgänge und der geheimnisvollen, faszinierenden und mysteriösen Unterwasserwäldern zum Träumen einlädt, andererseits durch all die unausgesprochenen Worte und verstrickten Geheimnisse eine beklemmende und düstere Atmosphäre auf den Leser überträgt. Stellenweise kam ich beim Lesen zwar nur mühsam voran, da die Geschichte eher ein wenig zäh vor sich hinplätscherte, dennoch war durch den flüssigen Schreibstil und der in der Luft hängenden Gedanken stets eine unterschwellige Spannung vorhanden, die einen dazu drängt all die Geheimnisse zu lüften. Wiedergegeben wird die Geschichte dabei aus zwei unterschiedlichen, aber streng miteinander verflochtenen Zeitabschnitten. Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart und reisen gemeinsam mit Willow zurück in die Vergangenheit um die Geheimnisse ihrer Familiengeschichte aufzudecken. Zum anderen erhalten wir Einblicke in das Leben ihrer Mutter Charity und derer Schwestern in der Vergangenheit. Die einzelnen Abschnitte hat die Autorin dabei jedoch so gelungen dargestellt, dass der Leser Willow immer einen Schritt voraus zu sein scheint, dennoch vom Ausgang der Geschichte vollkommen überrascht wird. Zu den Charakteren bleibt mir nur so viel zu sagen, dass diese zwar nicht perfekt sind und jeder auch seine Fehler hat, doch wirken sie gerade in ihrer Unvollkommenheit perfekt. Sie sind authentisch und wirken realitätsnah. So haben wir Willow, Charitys Tochter, die den Tod ihrer Eltern noch nicht vollständig überwunden hat und von ihrer Tante Hope großgezogen wird. Doch lernen wir Willow als starke und selbstbewusste junge Frau kennen, die sich von nichts davon abbringen lässt die Geheimnisse ihrer Familie ans Licht zu bringen. Charity, die teils ein wenig oberflächlich wirkt, da sie ihre Gedanken und Gefühle gekonnt vor ihren Mitmenschen zu verbergen weiß und ihren Träumen hinterher eifert. Aber auch den Männern in ihrem Leben eher unentschlossen gegenüber steht. Hope, Charitys Schwester, versucht ihre kleine noch bestehende Familie zusammen zu halten und ihnen so viel Rückhalt wie nur möglich zu bieten, dabei möchte sie jedoch die Schatten der Vergangenheit ruhen lassen und ist versucht keinerlei Informationen dessen nach außen zu tragen. Dies lässt sie nach außen eher kühl und abweisend wirken… Und die beiden Männer schreiben je ihre Geschichte für sich, beide attraktiv und geheimnisvoll… Fazit: In „Die Mitternachtsschwestern“ von Tracy Buchanan begeben wir uns auf die Suche nach der Wahrheit und reisen durch eine Vergangenheit voll tragischer Familiengeheimnisse. Authentische Charaktere, fremde Kulturen und faszinierende Unterwasserlandschaften trösten über kleinere Längen hinweg und sorgen dank des flüssigen Schreibstils für ein paar angenehme Lesestunden.

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Inhalt Willows Kindheit war unbeschwert – bis zu dem Tag, an dem ihre geliebten Eltern bei einem Schiffsunglück starben. Als sie Jahre später eine Einladung zu einer Ausstellung erhält, auf der Fotografien von wunderschönen Unterwasserwäldern gezeigt werden, bekommt sie Zweifel an ihrer Version der Vergangenheit. Denn der Fotograf hat Willows Mutter Charity geliebt. War die Ehe ihrer Eltern nicht so perfekt wie gedacht? Und warum erfuhr sie nie von dem tragischen Verlust, der Charitys Leben vor Jahrzehnten zerriss? Um Antworten zu finden, muss Willow den Spuren ihrer Mutter folgen – und die führen sie um die ganze Welt und tief unter die Oberfläche des Wassers … (Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Charity und ihre zwei Schwestern Hope und Faith sind unzertrennlich und sie schwärmen alle für die Unterwasserwelten, welche Faith innen Nahe gebracht hat. So kommen sie einen Sommer, als sie noch Kinder waren, mit Niall in Kontakt. Es entsteht eine Freundschaft, die an einem Abend Jahre später in die Brüche geht. Jeder geht seinen eigenen Weg, bis Charity ihren Job verliert und wieder zurück in die Heimat geht. Dort muss sie dann wieder bei ihrer Schwester Hope im Café helfen um überhaupt Geld zu haben und plötzlich steht auch Niall wieder vor der Tür. Darauf folgen viele turbulente Jahre, die von einer Tochter und einem Ehemann gekrönt sind. Und dann passiert das folgenschwere Schiffsunglück… Charity hielt ich zu Beginn für recht oberflächlich, doch im Laufe der Kapitel konnte sie mich von sich überzeugen, auch wenn ich einige Schritte immer noch nicht vollkommen verstehe. Sie ist eine Meisterin darin, sich eine Fassade aufzuerlegen, damit niemand sieht, wie es in ihrem Inneren aussieht. Wer sie verletzt hat oder welche Geheimnisse sie in sich trägt. Am Ende hat sich mich wirklich überrascht. Willow ist die Tochter von Charity und ist bei ihrer Tante Hope aufgewachsen, die ihr aber nie sonderlich nahe stand. Weswegen beide irgendwann getrennte Wege gegangen sind und nur zu besonderen Anlässen miteinander reden. Doch je mehr Willow über ihre Mutter, ihren Vater und Niall herausfindet, desto „enger“ wird auch der Kontakt zur Tante, auch wenn diese einige Informationen und Geheimnisse zurückhält. Ansonsten ist Willow das ganze Jahr über als Berufstaucherin unterwegs. Was wird Willow wohl alles über ihre Familie rausfinden? Wird sie ihre Eltern in einem anderem Licht sehen? Willow war mir von der ersten Seite an sympathisch und das hat sich auch die gesamte Zeit nicht mehr geändert. Die Einladung von Niall hat sie zu einem Wadenbeißer gemacht, der einfach nicht loslassen kann. Sie bereist die Orte, an denen die Mutter war und versucht ihrer Vergangenheit auf die Schliche zu kommen. Willow will wissen, warum es „N & C“ als Zeichen gibt, und welche Rolle möglicherweise ihr Vater gespielt hat. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen von Charity und Willow, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Mir hat die Familiengeschichte unglaublich gut gefallen, was einerseits an der interessanten Thematik der Unterwasserwelt und der verschiedenen Orte lag, und andererseits an den Charakteren und der Thematik bezüglich der Familiengeheimnisse lag. Beides konnte mich fesseln und dazu noch die zwei Zeitebenen mit den unterschiedlichen Sichtweisen, einfach klasse. Doch leider muss man sagen, das es innerhalb der einzelnen Erzählungen auch schon mal etwas langatmig werden konnte, sodass wirklich dranbleiben musste, um über diesen Punkt hinwegzukommen. Ansonsten gab es von Beginn bis zum Ende immer wieder ein paar Spannungsbögen. Eine lesenswerte Familiengeschichte! 🌟🌟🌟🌟,5 Sterne

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Bei diesem Buch hat mich das Cover gleich angesprochen. Nachdem ich dann noch den Klappentext gelesen habe, war ich umso neugieriger. Ich bin auch gleich in der Handlung drin gewesen, also der Einstieg war leicht und man kann auch gut der Geschichte folgen. Zwar gibt es ein paar langatmige Stellen in diesem Buch, aber das Wechseln von der Gegenwart in die Vergangenheit fand ich recht interessant und vorallem die Suche nach der Wahrheit. Während wir Leser schon stückchenweise an die Wahrheit herankommen, muss die Protagonistin Willow erst nach der Wahrheit über ihre Mutter suchen. Ihre Eltern sind umgekommen, nachdem das Schiff ihres Vaters gesunken ist. Jahre später taucht sie nach genau diesem Schiff, die der Unterwasser Sarg ihrer Eltern ist. Dabei findet sie die Handtasche ihrer Mutter, die sie ihr damals geschenkt hat und darin eine Halskette mit Initialen. Das wirft Willow Fragen auf und ihre Tante, die Schwester von Charity, Mutter von Willow, blockt ab und geht jeder Frage aus dem Weg. Gegen Ende der Geschichte, wen man näher an der Wahrheit herankommt, und das große Geheimnis gelüftet wird, wird die Handlung nochmal spannender. Ich finde die Wechslung von Gegenwart zur Vergangenheit und dadurch die wechselnde Sicht der Protagonisten sehr erfrischend und spannend. Das Geheimnis das gelüftet wird kam allerdings überraschend und ich konnte es nicht vorhersehen. Man stellt schon während dem lesen schon seine vermutungen, aber dann kommt doch alles anders, als wie man gedacht hätte. Beide Protagonisten fand ich sehr symphatisch. Charity war für mich die Träumerin. Sie war mir auch gleich von anfang an symphatisch. Sie hatte eigentlich einen Traum, doch ohne Geld kommt sie nicht weit. Dazu kommt auch noch, das ihre Schwester Hope alleine in Busby-on-Sea ist und Charity bringt es nicht übers Herz, ihre Schwester zu verlassen. Willow war eher die sturköpfige. Sie war aber auch freundlich und hat ihr Herz am rechten Fleck. Doch wen sie etwas haben möchte, kämpft sie auch dafür. So kämpft sie auch um die Wahrheit über ihre Mutter. Hope fand ich dagegen schon etwas unsymphatisch. Immerhin geht es um ihre Schwester und Nichte. Das sie immer so dicht gemacht hat, war für mich verständnislos. Vielleicht liegt es auch daran, das Hope immer alleine war und niemanden an ihrer Seite hatte. Die anderen Charakter, die man im Laufe der Geschichte kennenlernt, waren eigentlich alle symphatisch. Es waren auch alle authentisch und bildlich beschrieben. Der Schreibstil fand ich schön angenehm zu lesen. Am besten hat mir hier die bildhaft beschriebenen Ortschaften gefallen, die die Protagonisten besucht haben. So erfährt man auch viel über die Unterwasserwälder. Oder man erfährt auch einiges über andere Kulturen, wie zum Beispiel was für ein großes Fest es gibt, wen ein Mädchen in Indien ihre Ohrlöcher bekommt. Mir hat es auch sehr gefallen, wie hier in Indien die Mandalas entstehen und was für eine bedeutung diese haben. Ich habe das Buch verschlungen und fand es einfach wunderschön und interessant. Man hätte zwar ein paar Szenen kürzen können, aber alles in allem war die Geschichte einfach toll.

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Hier hat mich der Klappentext angesprochen. Ich bin großer Fan der Familiengeheimnis-Geschichten-Fan und war mit "Die Mitternachtsschwestern" gut beraten. Die Geschichte spielt auf zwei Zeiebenen, zum einen verfolgt der Leser die Ereignisse um Willow in der Gegenwart und zum anderen die Geschichte von Willows Mutter Charity in der Vergangenheit. Eigentlich mag ich diesen Erzählstil sehr gerne, aber hier ist mir oft der Lesefluss abhanden gekommen, weil Charity für mich schlecht zu greifen war. Willow als Figur ist meiner Meinung nach viel besser ausegarbeitet als ihre Mutter. Zwar waren beide viel unterwegs, was mir sehr gut gefallen hat, aber Charity bleibt trotzdem sehr blass. Daher war für mich gerade der Strang der Geschichte etwas mühsam. Super gefallen hat mir der Schreibstil. Tracy Muchanan weiß dem Leser die Umwelt mit bildhaften, teilweise sogar poetischen Beschreibungen nahe zu bringen. Gerade bei Willows Tauchgängen war das sehr fesselnd, die düstere Atmosphäre war total überzeugend und fast greifbar. Fazit: Leser, die auch Familiengeheimnisse mögen, die auf zwei Zeitebenen aufgedeckt werden und zum Beispiel die Bücher von Lucinda Riley gerne lesen, sind hier absolut gut beraten.

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