Leserstimmen zu
Rosalie und der Duft der Provence

Julie Lescault

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Taschenbuch
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Eine Coiffeuse als Hobbyermittlerin - das hatten wir noch nicht. Und erst noch in der Provence - also schnellstens lesen! Man könnte meinen, in Brillon-de-Vassols sei alles auf Postkartenidylle getrimmt. Aber dem ist nicht so. Nicht nur, dass die Politiker Krawall im sonst friedlichen Dorf zulassen, man ist auch misstrauisch Fremden gegenüber. Rosalie LaRoux hatte ein schweres Los. Als uneheliches Kind liess ihre Mutter sie zurück beim Vater, später verstarb die Stiefmutter. Mit ihrem Vater Betrand und ihren beiden Halbbrüdern Maurice und Louis, alles ziemliche Dickköpfe, hatte sie immer Krach, deshalb kümmerte sich Grosstante Babette um Rosalie. Bis Rosalie genug hatte vom engen Dorfleben und wegzog. Nur wegen der Testamenteröffnung der mittlerweile verstorbenen Babette kommt die unkomplizierte Rosalie zurück nach Vassols. Als der Vater ihr das Erbe streitig machen will, bleibt sie spontan. Sehr zur Freude von ihrem Freund aus Kindertagen, Vincent, der jetzt die Apotheke betreibt. Aber auch Rachid ist ganz angetan von Rosalie. Beide Männer würden gerne eine Beziehung mit ihr eingehen, da kommt Eifersucht schon mal auf. Doch Rosalie merkt zuerst mal gar nichts und interessiert sich mehr für die Hintergründe von Bauer Rivas Tod, der die Gemeinde erschüttert. An die zu einfache Lösung ihres Halbbruders Maurice glaubt sie nämlich nicht so recht. Bruder Maurice Viale ist Kommissar, arbeitet in Avignon und teilt sich für den Rivas-Fall mit seinem ehemaligen Vorgesetzten ein Büro in Carpentras. Maurice ist zu stolz um auf die Tipps von Ex-Chef Duval zu hören, und auf Rosalie hört er schon gar nicht, weder privat noch beruflich. Man ahnt es: dies führt zu zweigleisigem Ermitteln, einerseits die Polizei, sprich Viale, anderseits die drei Spürnasen aus Vassols. Das macht den Fall unterhaltsam. Auch die Kombination der drei inoffiziellen Hobbydetektive finde ich interessant. Zusammen ergänzen sie sich gut: Rosalie ist eine neugierige Frau, die sich nicht scheut den Mund aufzumachen, wenn etwas ungerecht erscheint; Algerier Rachid mit seinem Familiensinn und einer Portion Lässigkeit; Apotheker Vincent bringt die nötige Laborfähigkeiten mit und kennt viele Menschen in der Gegend. Die Autorin kannte ich bisher nicht. Ihr Erzählstil gefällt mir sehr gut. Dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen war, sondern auch viele gesellschaftliche Themen aufgegriffen wurden in Rosalies erstem Fall, macht den Krimi realistisch und glaubhaft. Auch Spannung ist enthalten, sogar mehr als ich zuerst dachte. Ebenso finden Land und Leute ihren Platz darin. Nur über den Titel sollte sich der Verlag nochmals Gedanken machen. Wenn ich das Cover anschaue und dabei den Titel lese, erwarte ich keinen Krimi, sondern einen fröhlichen Roman über die Provence. Ich kann mir vorstellen, dass deswegen Krimileser den Band in der Buchhandlung liegen lassen, weil sie dahinter was anderes vermuten. Fazit: Sympathische Hobbyermittler und ein ereignisreicher Fall machen diesen Erstlingskrimi lesenswert. 4 Punkte.

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Start einer neuen Krimiserie. Ein Winzer wird ermordet. Schon bald ist ein Verdächtiger gefunden, doch die Friseurin Rosalie glaubt, dass er der Falsche ist. Sie versucht den Fall selbst zu lösen. Ein spannender und unblutiger Krimi.

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Dieses Buch war ganz nett. Leider konnte es mich aber nicht begeistern. Die Charaktere unterschieden sich zwar von anderen und auch von anderen in vielen anderen Büchern, aber manchmal hat sie das gerade etwas nervig gemacht. Es war mir zu gewollt amüsant, es wirkte einfach nicht natürlich in manchen Momenten und auch der Kriminalfall an sich war für mich eher langweiliger Natur. Mag aber auch am Genre liegen, vielleicht ist das einfach nichts für mich. Dennoch kann ich es an die Menschen weiterempfehlen, die einfach gerne eine lockerleichte Lektüre lesen, die ein wenig Humor und ein wenig Spannung zu bieten hat und das in netter Atmosphäre.

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Die Umgebung und die Landschaft der Provence werden in diesem Buch von Anfang an einfach wundervoll und genau beschrieben, weshalb man sich teilweise sehr gut selbst in die Provence versetzen kann. Leider muss man doch erst einige Kapitel lesen, bevor es zum eigentlichen Mord und der Aufklärung kommt. Das Buch zieht sich dadurch leider ziemlich in die Länge und verliert am Anfang ziemlich an Reiz und der Lust, das Buch weiter zu lesen. Als dann der Mord passiert, wird das Buch wieder spannend und reizvoll. Leider passiert auch in diesem Krimi einiges, was schon in vielen anderen Büchern passiert - der falsche wird festgenommen seine Freunde setzen alles daran, den richtigen zu finden. Es ist zwar ein wirklich tolles Buch, aber für echte Krimi-Fans doch eine leichte Enttäuschung.

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Cover: Das Cover ist wunderschön. Darauf ist eine atemberaubende Landschaft zu sehen. Auf einem Hügel, im Hintergrund gehalten, steht ein kleines Städtchen was Vassols darstellen könnte. Alles passt zusammen und wirkt sehr idyllisch und genau so wird die Landschaft auch im Buch beschrieben. Meinung: Rosalie und der Duft der Provence von Julie Lescault ist seit langem mein erster Roman den ich gelesen habe, der in die Richtung Krimi tendiert. Ehrlich gesagt hat mich hier zunächst das Cover neugierig gemacht weil ich es immer wieder angucken musste und man sich darin richtig verlieren kann. Da ich im Genre Krimi eher selten lese war ich skeptisch, aber der Klappentext hat sich nicht zu sehr Krimilastig angehört und so habe ich dem Buch eine Chance gegeben. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Da der Roman in einer französischen Provinz spielt, gibt es einige Vokabeln die meinen Lesefluss anfangs etwas gestoppt haben, das aber nur an meinen fehlenden Französischkenntnissen gelegen hat. Damit habe ich mich anfangs ein kleines bisschen schwer getan, mich aber schnell daran gewöhnt und natürlich passen die französischen Worte gut in diesen Roman. Am Ende des Buches gibt es dazu auch ein eigenes Kapitel mit Worterklärungen. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Gefallen hat mir das in dem Buch das Thema Rassismus und die Rechtenszene vor Ort eine große Rolle spielt da es in unserer Gesellschaft im Moment auch ein großes Thema spielt. Die Autorin hat das sehr gut gemacht und meiner Meinung nach die richtige Einstellung dazu. Rosalie ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Sie ist eine attraktive junge Frau und gerade frisch getrennt von ihrem Exfreund auf dem Weg in ihre alte Heimat da ihre Tante gestorben ist und ihr etwas hinterlassen hat. Zu ihrem Vater und ihren Brüdern hat sie schon lange keinen Kontakt mehr, weshalb sie so schnell wie möglich wieder verschwinden will. Da hat sie aber ihre Rechnung ohne das Testament gemacht. Rosalie ist seht temperamentvoll und handelt oft unüberlegt. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck und wenn Rosalie nicht so mutig wäre, hätte sie den Fall niemals lösen können. Mir hat es gefallen dass sie dem Algerier helfen wollte und sich Gedanken über den wahren Mörder gemacht hat. Eine wichtige Hilfe dabei waren Vincent und Rachid, zwei Männer die Beide Gefühle für Rosalie haben. Mir hat es nicht gefallen das Rosalie das nicht so ernst genommen hat und mir hat Vincent oft leidgetan. Ich hätte mich über etwas mehr Romantik zwischendurch gefreut, aber da es ja eigentlich ein Krimi ist, sollte man in der Hinsicht natürlich nicht zu viel erwarten. Es gab einen Mord, einen falschen Verdacht von der Polizei und Rosalie hat geholfen den wahren Täter zu stellen. Es gab ein paar Stellen an denen es spannend wurde aber im Großen und Ganzen ist es ein ruhiger Roman für zwischendurch ohne zu viel Nervenkitzel und einfach zum Genießen. Fazit: Rosalie und der Duft der Provence von Julie Lescault konnte mich gut unterhalten. Es ist ein Hauch von Krimi, Familien- und Liebesroman darin enthalten, was genau die richtige Mischung für mich ist. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

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Die Friseurin Rosalie kehrt notgedrungen in ihre Heimat, das kleine Städtchen Vassols in der Provence, zurück. Eigentlich hatte sie sich geschworen dorthin nicht mehr zurück zu kommen, doch eine Erbschaft und ihre finanzielle Lage zwingen sie dazu und so muss sie sich vor Ort notgedrungen ein neues Leben einrichten und sich ihrer Vergangenheit und dem alten Familienstreit mit Vater und Brüdern stellen. Zum Glück trifft Rosalie vor Ort auf Vincent, einen zurückhaltenden Apotheker, den sie noch aus Kindertagen kennt. Auch er ist erst vor kurzem in die alte Heimat zurück gekommen und richtet sich dort seine Apotheke und seinen neuen Lebensmittelpunkt ein. Beide machen auch Bekanntschaft mit dem neu im Ort lebenden Gemüsehändler Rachid und seiner Familie. Rachid ist ein netter Kerl, als Ausländer aber immer auch Anfeindungen aus der Bevölkerung ausgesetzt. So beginnt die Geschichte rund um Rosalie erst recht beschaulich, gemütlich und einladend als perfekte Wohlfühlgeschichte. Doch dann geschieht ein Mord, Rechtsradikale machen den Ort unsicher und das beschauliche Vassols wird zum Schauplatz unangenehmer Ereignisse. Rosalie kann nicht anders: Sie muss hier ermitteln und das erst recht, als ihr Bruder auftaucht, der als Commissaire zwar große Reden schwingt, aber scheinbar kein allzu großes Interesse an der Aufklärung der Ereignisse zu haben scheint. Julie Lescaut hat mich mit diesem ersten Band rund um die Friseurin Rosalie überzeugt. Ihre Protagonistin ist eigenwillig, aber überaus sympathisch und passt perfekt in die so schön beschriebene Landschaft der Provence, in die man sich beim Genuss der Geschichte gleich aufmachen möchte. Dieses Buch ist nicht in erster Linie ein Krimi, sondern auch Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Wohlfühlgeschichte und schöne Unterhaltung. Und die Mischung ist hier einfach perfekt gelungen. Ein Genuss in jeder Hinsicht. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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Meine persönliche Meinung: Das Cover ist für mich sehr anziehend und passt auch sehr gut zu der Geschichte. Die Lavendel zeigen bereits einen Teil der wunderschönen Provence, die man sich durch den tollen Schreibstil der Autorin sehr gut bildlich vorstellen kann. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und fließend zu lesen, mit Spannung und Romantik verbunden. Die Protagonisten sowie der Plot ist sehr gut durch gedacht und man verliert beim Lesen nicht den Faden. Die Themen zeigen sowohl von einem Mordfall, Romantik, Rassismus und ist zeitweise etwas Humorvoll sowie politisch angehaucht. Im ersten Drittel des Romans lernen wie die Protagonisten näher kennen und werden in die Geschichte eingeführt. Im zweiten Drittel geschieht der Mord, wobei hier die Spannung noch nicht so aufregend war. Im letzten Drittel wurde es dann spannender, aber das Ende bleibt offen im Bezug auf die Liebe. Wäre aber auch etwas doof gewesen, wenn Rosalie sich bereits entschieden hätte, da dies ja erst ihr erster Fall ist. Auf Folgebände können wir hoffen. Die Charaktere Rosalie, Vincent und Rachid sind sehr gut beschrieben. Die Drei waren mir von Anhieb sehr sympathisch und man kann sich als Leser die drei sehr gut im realen Leben vorstellen. Auch die Handlungsorte sind detailreich geschildert. Mein Fazit: "Ein gelungener Roman, welcher nicht direkt ein Krimi ist, jedoch auch spannend sein kann. Da es der erste Fall für Rosalie ist, hoffe ich im Folgeband auf mehr Spannung. "

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An dem Roman hab ich totale Freude gehabt! Ich bin ein großer Provence-Fan und bei der Lektüre sass ich tatsächlich in dem kleinen Ort südlich des Mont Ventoux und habe an den Erlebnissen der Menschen dort teilgenommen und bin ein Stück weit dort heimisch geworden. Die Geschichte, kurz zusammengefasst: Rosalie kommt nach Jahren zurück in ihren Heimatort und bleibt gezwungenermassen länger dort, als sie eigentlich geplant hatte. Als ein Mord passiert und der Falsche verdächtigt wird, macht sie sich daran, herauszufinden, wer der wahre Mörder ist. Dabei wird sie von zwei Männern unterstützt, und das, obwohl sie von Männern grad echt die Schnauze voll hat… Eine Geschichte, die den Zauber der Provence so schön beschreibt und in der man den Duft dort wirklich glaubt riechen zu können! Ich hab sie in einem durchgelesen und mich mit in den Süden nehmen lassen. Hach!

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