Leserstimmen zu
Das saphirblaue Zimmer

Karen White, Beatriz Williams, Lauren Willig

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New York gegen Ende des zweiten Weltkriegs 1945: Karen kämpft sich als Ärztin durch eine wenig emanzipierte Welt und verguckt sich in ihren Patienten Cooper. Doch so einfach es sich anhört ist es nicht, denn die Familien der beiden sind seit Generationen auf verschiedenen Ebenen miteinander verbunden. Und das macht es für die Medizienerin und ihren Patienten schwierig, zueinander zu finden. Der Klappentext hat mir gefallen und auch das Cover hat mich angesprochen. Doch das Buch selber hat mich leider nicht gepackt. Erzählt wird auf drei verschiedenen Zeitebenen, die mich wirklich verwirrt haben. Immer wieder bin ich durcheinander gekommen, in welcher Generation wir uns gerade befinden. Die Masse der Charaktere, die sich wiederholenden Plots in den einzelnen Zeitsträngen und der grundsätzliche Aufbau der Geschichte waren nicht mein Geschmack. Der Stil der Autorin war gut und ich mochte auch Protagonistin Karen, aber ich habe mich am Ende doch sehr durch die 480 Seiten gekämpft. Immer in der Hoffnung, dass noch etwas Spannendes kommt. Leider wurde ich enttäuscht…

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Mit dem saphierblauen Zimmer habe ich schon eine ganze Weile geliebäugelt. Ich war dann aber doch immer sehr unschlüssig ob es das richtige für mich ist...  Dann musste ich es doch haben. Wie war es? Cover: Das Cover spiegelt mit der farblichen Gestaltung den Titel sehr schön wieder. Auch ist es nicht zu überladen und man kann schon die ersten eigenen Eindrücke auf sich wirken lassen. Was erwartet mich? Was hat es mit diesen Zimmer auf sich? Schreibstil: Das Buch wurde von drei Autorinnen geschrieben, was mir überhaupt nicht gefallen ist. Der Stil ist sehr angenehm und flüssig. Man merkt sofort, dass sie Autoren sich intensiv mit dem Themen und den unterschiedlichen Zeitsträngen auseinandergesetzt haben. Die Story: Olive arbeitet als Dienstmädchen im Haus der Familie Pratt und ist ausschließlich auf Rache aus. Doch Harry macht es ihr nicht einfach sich an ihren Plan zu halten. (1882) Lucy möchte mehr über ihre Vergangenheit und den Rubinanhänger herausfinden, den ihre Mutter ihr vererbt hat. Dafür zieht sie in das ehemalige Haus der Pratts und nur Mister Schuyler steht ihren Nachforschungen noch im Weg. (1922) Kate ist Ärztin aus Leidenschaft und obwohl die Zahl der Kriegsopfer stetig steigt, bewahrt sie einen kühlen Kopf. Bis Cooper in ihr Krankenhaus eingeliefert wird und ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt.  Doch warum hat er eine Zeichnung bei sich, die genauso aussieht wie Kate? (1945) Drei Frauen, ein Schicksal und drei berührende Liebesgeschichten. Meine Meinung: Das saphirblaue Zimmer beginnt mit einem interessanten Einblick in das Leben von drei Frauen, die durch ein und dasselbe Schicksal verbunden sind. Jedoch gibt es drei verschiedene Zeitstränge, die immer aus der Sicht der jeweiligen Frau erzählt werden: Olive, Lucy und Kate. Mir gefällt nicht nur die Idee der verschiedenen Stränge, sondern auch, dass die Frauen so unterschiedliche Charaktere sind und sehr interessant gestaltet wurden. Man durchlebt ihre Ängste, fühlt ihre Liebe und fiebert mit ihnen mit. Auch wenn es für uns keine großen "Sprünge" sind, hat sich in dieser Epoche doch vieles  sehr schnell verändert. Was in einem Moment noch unvorstellbar war, wurde schon nach kurzer Zeit Wirklichkeit. Die Welt hat sich rasant gewandelt und so auch die Frauen mit ihr. Ich habe mich zwar sehr auf das Buch gefreut und der Anfang war unglaublich gut und die Seiten flogen einfach nur so dahin. Doch dann zog sich die Geschichte ohne ein absehbares Ende.. Ich habe schon befürchtet, dass ich es nicht bis zum Ende schaffen würde. Auch traten einige Wiederholungen auf, die ich als sehr langweilig empfand. Auch wenn etwas zur Verdeutlichung in einem anderen Zeitstrang nochmal aufgenommen wurde, hat mich das etwas gestört, da ich mir das Ende dann doch schon denken konnte. Aber das wären auch die einzigen beiden Punkte, die mich wirklich gestört haben und mein persönliches Empfinden wieder spiegeln . Abschließend: Das saphirblaue Zimmer ist ein sehr bewegender Roman, der mit seinem leichten Schreibstil und viel Gefühl, mein Herz berührt hat.

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Ich habe dieses Buch netterweise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen und mir hat dieses Buch erstaunlicherweise sehr gut gefallen. Ich habe mir vorgenommen unterschiedlichere Bücher zu lesen und dies war ein sehr guter Anfang. Die Geschichte an sich war spannend, da man die ganzen Zusammenhänge erst Stück für Stück herausgefunden hat. Der Schreibstil von den Lucy und Olive Teilen hat mir etwas besser gefallen als der von dem Kate Teil und generell fand ich deren Geschichten auch schöner und spannender. Die Auflösung finde ich ganz ok. Ich hätte mir für jede der drei Frauen ein Happy End gewünscht, aber es wurde schnell klar, das dies ja nicht möglich war denn sie sind ja eng miteinander verwand. Das natürlich alle Elternteile schon früh gestorben sind und die Geheimnisse für sich behalten haben finde ich etwas unglaubwürdig.

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Ein Roman mit drei Erzählungen, die irgendwie miteinander zusammenhängen, von drei Autorinnen. Trotzdem ist es keine Anthologie. Jeder der beschriebenen Frauen und Männer haben etwas mit denjenigen der beiden anderen Erzählungen zu tun. Allerdings liegen jeweils rund zwanzig Jahre dazwischen. Dreh- und Angelpunkt ist das Haus einer ehemals angesehenen Familie in New York. Geschickt verfasst Die Autorinnen haben ihren Plot gut entwickelt. Wer nicht groß darauf achtet, merkt nicht, dass die Erzählungen von verschiedenen Autorinnen stammen. So gut sind sie im Stil angepasst und so nahtlos fädeln sie sich in die Begebenheiten ein. Denn die Handlungsstränge sind miteinander verwoben, jeder bleibt in seiner Geschichte während sich die Stränge abwechseln. So entsteht allmählich eine Familiengeschichte, die erst am Ende ihren Lesern den vollen Durchblick gewährt. Wirklich geschickt ersonnen! Zwar kein Schmöker im eigentlichen Sinn, bietet der Roman ein gutes Nachmittagsprogramm. Ideal bei verregneten Wochenenden!

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