Leserstimmen zu
Das saphirblaue Zimmer

Karen White, Beatriz Williams, Lauren Willig

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Ab und zu habe ich Phasen wo ich gerne und viel lesen und dasache ich dann auch mit Rezensionsexemplaren. Da habe ich noch ein paar auf dem Zettel, die ich zwar schon gelesen habe, aber noch nicht zu geschrieben habe. Ein wirklich sehr gutes Buch was einen auch fesselt und super spannend ist. Allerdings habe ich etwas Zeit gebraucht um rein zu finden. Durch die verschiedenen Zeitzonen war es Anfangs leicht Anstrengend. Wenn man am Ball bleibt und das Buch nicht direkt weg legt wird man mit einem sehr guten Buch belohnt. Aufgrund der Anfangsschwierigkeiten gebe ich 4 von 5 Sternen

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Dieses Buch enthält die Geschichte dreier Frauen, die in den verschiedenen Zeiten miteinander verbunden sind. Zunächst sind die Sprünge zwischen den drei Hauptfiguren etwas gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte einzige Zeit um in die Geschichte hineinzukommen und um einen Überblick zu bekommen. Zum Einen treffen wir auf Kate Schuyler, die junge Ärztin betreut die Kriegsverletzten bis der Patient Cooper Ravenel auftaucht. Zu diesem fühlt sie sich sofort hingezogen, als er sie sieht sagt er "Victorine" zu ihr und sie entdeckt ein Foto mit einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Was steckt wohl hinter allem? Die zweite Frau, auf die wir treffen ist Lucy. Ihr Vater war Architekt und hat sich das Leben genommen als die Tatsachen nach einem Bau so verdreht wurden, das er als Lügner da stand. Lucy möchte Rache, sie will erfahren was wirklich mit ihrem Vater passiert ist. Die dritte Frau im Bunde ist Olive, die als Hausmädchen im Hause Pratt arbeitet und sich von Henry Pratt sehr angezogen fühlt. Nur ob das gut gehen kann? Zu Beginn weiß man gar nicht wie alles zusammenhängt aber um so deutlicher die Zusammenhänge werden umso fesselnder ist das Buch und man möchte es nicht aus der Hand legen. Ich war zu Beginn tatsächlich kritisch ob drei Autorinnen es schaffen ihre jeweiligen Ideen und Geschichten und Schreibstile unter einen Hut zu bringen aber ich bin absolut positiv überrascht. Ich merkte während des Lesens nicht ob die Geschichte von einer oder von drei Frauen geschrieben wurde. FAZIT: Nach einem für mich etwas holprigen Start konnte mich die Geschichte richtig packen. Für alle Fans von Familiengeschichten eine Leseempfehlung! Daher vier Sterne für diese schöne aber auch zum Teil traurige Geschichte.

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"Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat." von John F. Kennedy 3 Autorinnen, 3 Frauen, 3 Schicksale, 3 Generationen – ein Zimmer. Ich liebe Geschichten die in früheren Zeiten und über mehrere Generationen hinweg spielen. Diese konnte mich ebenfalls begeistern und das obwohl ich zu Beginn ein paar Schwierigkeiten hatte im Buch anzukommen. Das lag zum einen an den Wechseln zwichen den Protagonistinnen und den Geschichten, sowie der Erzählperspektiven. Die Vermutung liegt nahe, dass jede Frauengeschichte von der persönlichen Note der jeweils schreibenden Autorin geprägt wurde. Dennoch harmonieren die Schreibstile der Autorinnen sehr gut miteinander und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, konnte ich mich vollends auf das Buch einlassen und die Schicksale der drei Frauen trugen mich in andere Welten davon. Wir erleben drei starke Protagonistinnen, die alle ihren Weg im Leben gehen. Sich ihren Schicksalen stellen und um ihre Träume kämpfen. Sie entscheiden mit ihrem Herz, auch wenn das Leben dadurch nicht einfacher wird, doch es gibt da dieses Zimmer: das saphirblaue Zimmer. Gemeinsam mit den drei Frauen deckt man nach und nach das Geheimnis auf, welches sich um das Zimmer rankt und inwieweit die Schicksale und Leben der einzelnen Frauen miteinander verbunden sind. Familiengeheimnisse werden gelüftet, Verbindungen hervorgebracht und es vergeht kaum ein Szenenwechsel bei dem man die Autorinnen nicht verfluchen will, weil es gerade so spannend war. Auch wenn gegen Ende hin der große Überraschungsmomente ausblieb, so tut dies dem positiven Gesamteindruck keinen Abbruch, denn den Autorinnen ist es gelungen eine unterschwellige Grundspannung aufzubauen und diese das ganze Buch über gemeinsam zu halten. Dramatik, Herzschmerz, aber auch herzerwärmende Momente wechseln sich ab und lassen den Leser immer wieder auf dem Fluss der Emotionen mal in turbulentes und mal in ruhiges Fahrwasser gleiten. Man fliegt nur so über die Seiten, weil man nicht mehr aufhören kann zu lesen und unbedingt alle kleinen roten Fädchen zu einem großen zusammen führen will. Dies ist den Autorinnen zum Schluss wunderbar gelungen, so dass es für mich ein Ende mit Herzklopfen, Seufzen und seligem Lächeln war. Mein Fazit: Danke an Randomhouse und Blanvalet für dieses Rezensionsexemplar. Verworrene Familiengeschichten sind genau mein Ding. Auch das Autorentrio hier konte mit mit "Das saphirblaue Zimmer" in seinen Bann ziehen und mir wundervolle, dramatische, aber auch herzerwärmende Lesestunden schenken. Es war zu Beginn etwas anspruchsvoller und am Ende hin leicht vorhersehbar, aber trotzdem bin ich hellauf begeistert von dieser Geschichte um drei ganz unterschiedliche Frauen.

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Über das Buch: Verlag: blanvalet (Link zum Buch) Format: Taschenbuch Genre: Roman ISBN: 9783734104275 Preis: 9,99 Euro Seiten: 477 Erschien: 2016 Originalsprache: Englisch Originaltitel: The forgotten room erschien 2016 Vielen Dank dem Bloggerportal und dem blanvalet Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar! Inhalt: Manhatten 1945: Die junge Ärztin Kate Schuyler und ihr Patient, der verletzte Soldat Cooper Ravenel, fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch wer ist die Frau auf dem Bild in Coopers Amulett, die wie Kate aussieht? Als sich die beiden langsam näher kommen, finden sie heraus, dass ihre Familien seit Generationen durch ein tragisches Schicksal verbunden sind, das vor allem das Leben der Schuyler-Frauen bestimmt und seinen Anfang im "saphirblauen Zimmer" nahm. Dieses besondere Zimmer soll sich in einem großbürgerlichen Haus an der Upper East Side befinden und könnte auch Kate und Cooper vor ungeahnte Entscheidungen stellen... Das Cover: Das Cover ist schlicht gehalten, aber mt einer optischen Täuschung. Man hat das Gefühl, man würde durch ein Loch schauen. Echt toll gemacht. Die ersten 3 Sätze: Der Regen, der auf die verdunkelte Glaskuppel über meinem Kopf trommelte, wirkte so hypnotisierend wie das Ticken einer Uhr, und werder die harte Marmortreppe, auf der ich saß, noch die fein gearbeitete Spindel des Treppengeländers, die sich gegen meine Stirn presste, konnten etwas gegen das einlullende Schlaflied der Regentropfen ausrichten. Ich versuchte, mich auf das kunstvolle Treppengeländer der alten Stadtvilla zu konzentrieren und die herausragenden architektonischen Details auf mich wirken zu lassen, die nicht einmal die Umwandlung in ein Krankenhaus übertünchen konnte. Ich dachte zurück an die Spaziergänge, die ich als Kind mit meiner Mutter entlang der Neunundsechzigsten Straße unternommen hatte. Mein Lieblingszitat aus dem Buch (Seite 374): "Nun, das haben Entscheidungen nun einmal so an sich, nicht wahr? Sie ziehen immer neue Entscheidungen nach sich. Ich habe noch nie eine Straße gesehen, auf der man nicht auch auf die andere Seite hätte wechseln können." Meine Meinung: Wow! Dieses Buch ist super geschrieben. Mir hat es sehr gut gefallen, das hier die Geschichte aus der Sicht dreier Frauen, aus drei verschiedenen Jahren erzählt wird. Einmal ist da Olive, die 1892 in einem reichen Haus, als Dienstmädchen arbeitet und etwas mit den Sohn der Familie anfängt. Sie ist eher schüchtern und zurückhaltend, aber sie weiß trotzdem was sie will. Dann ist da noch Lucy, die 1920 in einer Rechtsanwaltskanzlei angefangen hat zu arbeiten, um mehr über ihre Familie zu erfahren. Und zum Schluss ist da noch die Ärztin Kate, die 1944 in einem Krankenhaus arbeitet und dort Captain Ravenel kennenlernt. Alle drei Frauen wissen nicht was mit ihrer Familie passiert ist und was für Geheimnisse um sie herum ist. Jede von ihnen besitzt ein Stärke, die manch einer von uns gerne hätte. Ich finde es toll, wie die drei Frauen, ihr Leben meistern, obwohl es nicht immer leicht für sie war. Man kommt schnell in die Geschichte rein und der Wechsel zwischen den verschiedenen Jahren ist aufeinander aufgebaut. Man erfährt immer erst was in der Vergangenheit passiert ist, wenn man es in der Gegenwart herausgefunden hat. Das finde ich ganz gut, denn so ist man Kate, keinen Schritt voraus. Was ich nicht so toll fand, waren oft die sehr langen Sätze, wie am Anfang des Buches. Ich liebe Geschichten, die um Familiengeheimnisse spielen. Ich liebe es auch, mit zu raten, was das Geheimnis sein könnte und wenn ich herausgefunden habe, bin ich immer richtig stolz. Das Buch ist echt zu empfehlen, wer es auch romantisch liebt. Denn es sind auch viele romantische Szenen in dem Buch. Fazit: Ein super Familiengeschichte, die über mehrere Generationen geht. Über die Autorinnen: Beatriz Williams arbeitete zunächst als Beraterin in London und New York. Heute schreibt die gebürtige Amerikanerin in ihrem Haus an der Küste Connecticuts, wo sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt. Karen White, geboren in Amerika, wuchs in London auf. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Atlanta, Georgia. Lauren Willig schreibt Liebesromane, seit sie sechs Jahre alt ist. Nach dem Studium arbeitete die Amerikanerin ein Jahr in einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei, entschied sich dann aber ganz für die Schriftstellerei, der sie sich bis heute widmet.

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Ganz schön viele Autorinnen für ein Buch! Nicht nur Cover und Klappentext haben mich interessiert, das kann ich euch sagen. Ich wollte erfahren, auf welche Art und Weise drei Menschen, die nicht einmal im selben Staat (USA) wohnen, es geschafft hatten, ein Buch zu schreiben. Haben sie die Erzählanteile aufgeteilt? Haben sie die Arbeit anderweitig gesplittet? Ja, das waren die Fragen, die ich mir gestellt habe. Aber beginnen wir erst einmal ganz vorn. In dem Roman wird immer abwechselnd von den Schicksalen dreier Frauen erzählt, die alle miteinander verwandt sind: Die Großmutter, der Mutter und der Tochter. Sie alle verbindet ein großes Herrenhaus, dass den Ruin der Familie der Großmutter bedeutete. Der Besitzer des besagten Hauses, ein Mr. Pratt Sr., hatte den Vater der Großmutter angestellt, um ihm dieses Haus zu bauen. Jedoch wurde der Vater nie bezahlt, was seinen Ruf ruinierte und ihn in den Selbstmord trieb. Seine Tochter, die spätere Großmutter, schleust sich in dem Haus ein, um Beweise aufzutreiben, die Mr. Pratt Sr. als einen beispiellosen Halunken entlarven sollen. Doch sie läuft dessen jüngeren Sohn über den Weg, einem Maler und lässt sich darauf ein, sich von ihm malen zu lassen - im saphirblauen Zimmer. In den Geschichten der beiden anderen Frauen, den Nachkommen der Tochter des Architekten, wird ebenfalls Aufklärung betrieben - nämlich über das Geheimnis der Großmutter. Und natürlich kreuzen sich dabei auch die Wege der Frauen mit den Herren der anderen Seite... Ich habe meine Erwartungen zu Anfang des Romans wirklich hoch gesteckt - und wurde nicht enttäuscht. Es war ein wirklich tolles Buch, mit starken Protagonistinnen, die alle etwas in der von Männern dominierten Welt hatten beweisen müssen, jede auf ihre ganz eigene Art und Weise. Natürlich darf ein Hauch von Romantik und Tragik in keinem Familienepos fehlen und manche Autoren neigen zu einer fast übertriebenen Melodramatik, was hier aber - zum Glück - nicht der Fall war. Was mir persönlich sehr gut gefiel, war der Aspekt der Kunst und wie diese in Szene gesetzt wurde. Mir gefiel es, wie Mr. Pratts Sohn über sein Handwerk sprach, ebenso wie über seine Muse. Gerade der Aspekt der Kunst und des Malens - kurzum: des Einfangens, ließ mich eine mentale Linie hin zu dem Roman "Die Geister schweigen" von Care Santos ziehen. Die Bücher ähneln sich in ihrer Tragik und ihren bittersüßen Momenten, doch leider muss ich an der Stelle sagen, dass mir Santos' Werk in diesem Fall weitaus besser gefallen hat, da sie es doch besser verstand, die Tragik, die Kunst und auch Familiengeheimnisse einzufangen. Das saphirblaue Zimmer ging, meiner Meinung nach, viel zu positiv aus, um fünf Sterne zu verdienen. Deswegen nur vier. Aber diese vier sind gute vier.

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Einst war das riesige Gebäude in Manhattan eine Luxuvilla, die einer reichen Unternehmerfamilie gehörte. Doch im Jahr 1944 dient die Villa als Krankenhaus und viele Männer, die ihrem Land im Krieg gedient haben, werden hier behandelt. Als der junge Cooper Ravenel mit einer schweren Verletzung am Bein eingeliefert wird, ist sich die Ärztin Kate Schuyler nicht sicher, ob sie es retten kann, aber nur ein Blick in die Augen des jungen Soldaten genügt, um sie alles versuchen zu lassen. Schnell wird Beiden klar, dass sie eine gegenseitige, beinahe schon unwiderstehliche Anziehungskraft verspüren. Als Kate dann ein Amulett bei Cooper findet, auf dem eine junge Frau abgebildet ist, die ihr zum verwechseln ähnlich sieht, ahnen sie, dass der Ursprung ihrer Gefühle in der Vergangenheit zu finden ist. Meine Meinung: Zeitenübergreifende Familiensagen finde ich immer sehr spannend und hier lockte auch gleich wieder ein wunderschönes Cover, dessen Farbtöne einfach unheimlich harmonisch wirken. Auch der Einstieg in das Buch fällt hier sehr leicht, denn auch wenn es hier gleich drei Autorinnen gibt, hat man rein vom Schreibstil her nicht den Eindruck, dass es durcheinander wirkt. Ganz im Gegenteil, die drei Damen harmonieren vom Stil her einfach perfekt miteinander und man wird förmlich in die Geschichte gezogen. Sprachlich ist es zwar ein wenig den Zeiten angepasst, in der die jeweiligen Geschichten spielen, wirkt dabei aber weder verschnörkelt noch überholt. Stattdessen befindet man sich mit der jeweiligen Protagonisten des jeweiligen Zeitstrangs recht schnell verbunden. Die Geschichte an für sich ist dann auch sehr spannend und geheimnisvoll und auch wenn man zunächst glaubt zu wissen, wohin die Geschichte führt, ist man dann doch immer wieder aufs neue überrascht. Hier gibt es doch so einige Familienintrigen und Geheimnisse, die herausgefunden werden wollen und die durchweg durch die drei unterschiedlichen Zeitstränge führen. Wie gerade erwähnt haben wir es mit drei Frauen aus drei Generationen zu tun, bei denen man schnell den Verwandtheitsgrad erahnt, ob man dabei recht behält, erfährt man dann allerdings tatsächlich erst am Ende der Geschichte. So gibt es hier drei Zeitstränge, wobei der erste am Ende des 19. Jahrhunderts, der zweite in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts und der dritte zum Zeitpunkt des zweiten Weltkrieges spielt. In jedem einzelnen Strang gibt es eine andere Protagonistin, aus deren Perspektive der Leser das Geschehen verfolgt. Während man Kates Geschichte aus der Ich-Perspektive erlebt, erzählt ein Erzähler in der dritten Person von Olive und Lucy. Alle drei Frauen sind ganz besondere Charaktere und jede Einzelne hat eine ganz eigene Geschichte, die doch mit den anderen Parallelen aufweist und trotzdem etwas eigenes erzählt. Die Frauen der Geschichte haben mir allesamt sehr gut gefallen. Sie passen in ihrer jeweiligen Zeiten perfekt hinein und doch ist jede von ihnen eine eigene Persönlichkeit. Sie sind lebendig und haben alle etwas wichtiges zu erzählen und letzten Endes gibt es auch noch eine kleine Moral, die man aus dieser Geschichte ziehen kann. Neben diesen Frauen gibt es durchaus noch weitere, interessante Charaktere, seien es die Männer an den Seiten der Frauen oder weitere Personen. Doch der Hauptaugenmerk liegt hier deutlich auf den Damen, die weiteren Charaktere bleiben hier recht blass, aber nicht völlig farblos, sondern einfach nur Nebenrollen. Mein Fazit: Ein Buch, bei dem ich in dieser Rezension sehr aufpassen musste, um nicht zu viel zu verraten. Dabei gibt es hier Spannung, Geheimnisse, Intrigen, aber auch ganz viel fürs Herz. Ein Buch, das perfekt für gemütliche und entspannende Lesestunden ist und dabei mit einem leichten und fesselnden Schreibstil überzeugt. Wer Familiengeschichten mit Herz und Drama mögen, der ist hier genau richtig. Empfehlenswert!

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Einst war das riesige Gebäude in Manhattan eine Luxuvilla, die einer reichen Unternehmerfamilie gehörte. Doch im Jahr 1944 dient die Villa als Krankenhaus und viele Männer, die ihrem Land im Krieg gedient haben, werden hier behandelt. Als der junge Cooper Ravenel mit einer schweren Verletzung am Bein eingeliefert wird, ist sich die Ärztin Kate Schuyler nicht sicher, ob sie es retten kann, aber nur ein Blick in die Augen des jungen Soldaten genügt, um sie alles versuchen zu lassen. Schnell wird Beiden klar, dass sie eine gegenseitige, beinahe schon unwiderstehliche Anziehungskraft verspüren. Als Kate dann ein Amulett bei Cooper findet, auf dem eine junge Frau abgebildet ist, die ihr zum verwechseln ähnlich sieht, ahnen sie, dass der Ursprung ihrer Gefühle in der Vergangenheit zu finden ist. Meine Meinung: Zeitenübergreifende Familiensagen finde ich immer sehr spannend und hier lockte auch gleich wieder ein wunderschönes Cover, dessen Farbtöne einfach unheimlich harmonisch wirken. Auch der Einstieg in das Buch fällt hier sehr leicht, denn auch wenn es hier gleich drei Autorinnen gibt, hat man rein vom Schreibstil her nicht den Eindruck, dass es durcheinander wirkt. Ganz im Gegenteil, die drei Damen harmonieren vom Stil her einfach perfekt miteinander und man wird förmlich in die Geschichte gezogen. Sprachlich ist es zwar ein wenig den Zeiten angepasst, in der die jeweiligen Geschichten spielen, wirkt dabei aber weder verschnörkelt noch überholt. Stattdessen befindet man sich mit der jeweiligen Protagonisten des jeweiligen Zeitstrangs recht schnell verbunden. Die Geschichte an für sich ist dann auch sehr spannend und geheimnisvoll und auch wenn man zunächst glaubt zu wissen, wohin die Geschichte führt, ist man dann doch immer wieder aufs neue überrascht. Hier gibt es doch so einige Familienintrigen und Geheimnisse, die herausgefunden werden wollen und die durchweg durch die drei unterschiedlichen Zeitstränge führen. Wie gerade erwähnt haben wir es mit drei Frauen aus drei Generationen zu tun, bei denen man schnell den Verwandtheitsgrad erahnt, ob man dabei recht behält, erfährt man dann allerdings tatsächlich erst am Ende der Geschichte. So gibt es hier drei Zeitstränge, wobei der erste am Ende des 19. Jahrhunderts, der zweite in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts und der dritte zum Zeitpunkt des zweiten Weltkrieges spielt. In jedem einzelnen Strang gibt es eine andere Protagonistin, aus deren Perspektive der Leser das Geschehen verfolgt. Während man Kates Geschichte aus der Ich-Perspektive erlebt, erzählt ein Erzähler in der dritten Person von Olive und Lucy. Alle drei Frauen sind ganz besondere Charaktere und jede Einzelne hat eine ganz eigene Geschichte, die doch mit den anderen Parallelen aufweist und trotzdem etwas eigenes erzählt. Die Frauen der Geschichte haben mir allesamt sehr gut gefallen. Sie passen in ihrer jeweiligen Zeiten perfekt hinein und doch ist jede von ihnen eine eigene Persönlichkeit. Sie sind lebendig und haben alle etwas wichtiges zu erzählen und letzten Endes gibt es auch noch eine kleine Moral, die man aus dieser Geschichte ziehen kann. Neben diesen Frauen gibt es durchaus noch weitere, interessante Charaktere, seien es die Männer an den Seiten der Frauen oder weitere Personen. Doch der Hauptaugenmerk liegt hier deutlich auf den Damen, die weiteren Charaktere bleiben hier recht blass, aber nicht völlig farblos, sondern einfach nur Nebenrollen. Mein Fazit: Ein Buch, bei dem ich in dieser Rezension sehr aufpassen musste, um nicht zu viel zu verraten. Dabei gibt es hier Spannung, Geheimnisse, Intrigen, aber auch ganz viel fürs Herz. Ein Buch, das perfekt für gemütliche und entspannende Lesestunden ist und dabei mit einem leichten und fesselnden Schreibstil überzeugt. Wer Familiengeschichten mit Herz und Drama mögen, der ist hier genau richtig. Empfehlenswert!

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Das Cover ist wunderschön romantisch und hat mich sofort begeistert, die Rosen, Muster und Farben sind super aufeinander abgestimmt und ergeben ein tolles Gesamtbild. Ich war wirklich gespannt auf das Buch und habe vor allem eine leicht romantisch bis hin zur kitschigen Geschichte erwartet, eben etwas bei dem man nur lesen und nicht nachdenken, sondern einfach genießen kann. Ich wurde jedoch positiv überrascht und mit viel Spannung begeistert, auch die Protagonistinnen haben mich auf Anhieb begeistert! Der Schreibstil ist locker, flüssig und durchweg angenehm zu lesen, so verfliegen die Seiten regelrecht und war relativ schnell mit der Geschichte durch. Ein großer Pluspunkt sind die drei Generationen durch die der Leser geht, drei wundervolle Protagonistinnen die zwar relativ unterschiedlich waren aber eines gemeinsam hatten, sie waren sympathisch und realistisch beschrieben. Es werden viele Details eingearbeitet wodurch alle drei auf ihre eigene Weise interessant werden und ich kann schlecht sagen welche ich am besten fand, die Mischung macht es eben aus und die hat mich begeistert. Ein deutliches Manko war, dass der Leser noch vor den Protagonistinnen das Rätsel lösen konnte, was es mit dem saphirblauen Zimmer auf sich hat. Dadurch war die Spannung irgendwie zeitweise weg und da hätte ich mir eine andere Handhabung gewünscht, schließlich hätte die Spannung dann nicht einen so großen Abfall gehabt. Trotzdem ist das immer noch meckern auf hohem Niveau, denn die Charaktere sorgen dafür, dass ich bei der Stange gehalten wurde und auch das Buch jederzeit weiterempfehlen würde. Besonders begeistert hat mich der Einstieg in die Geschichte, der 1945 zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielt, ich mag es in die Vergangenheit einzutauchen und habe besonders den ersten teil des Buches verschlungen! Drei Autorinnen arbeiten hier zusammen, jedoch merkt man das beim Lesen gar nicht, denn sie scheinen gut zusammen gearbeitet zu haben, da sich das Buch durchgängig flüssig und einheitlich spannend lesen lässt, also an dieser Stelle nochmal ein großes Lob an das Trio! Fazit: Eine tolle Geschichte die sich angenehm locker und zu gleich spannend lesen lässt, die Charaktere konnten mich begeistern und ich habe das Buch schnell verschlungen. Kleinere Schwächen konnte ich entdecken aber ich denke das ist Geschmacksache. Die 3 Generationen in die man als Leser eintaucht machen das Buch zu etwas ganz besonderem und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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