Leserstimmen zu
Sturm

Uwe Laub

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€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Uwe Laub - Sturm (Heyne Verlag) - wer Wind sät... - Daniel Bender sitzt mit seinem Kumpel Ben im Berliner Olympia-Stadion. Sie verfolgen das Bundesligaspiel zwischen der Hertha und Bayern München, als sich über ihnen eine Cumulonimbus Wolke bildet. Ein Gewitter ungeahnten Ausmaßes bricht über die Zuschauer des Erstligaspiels herein. Als sich ein Tornado bildet, der nach einer kleinen Richtungsänderung direkt auf das Olympia-Stadion zu steuert und ein Blitz in einen Flutlichtmast einschlägt, bricht Panik im Stadion aus. Es gibt viele Tote. Ortswechsel: Jakutsk - Russischer Föderationskreis Fernost: Jewgeni Sorokin arbeitet in den tiefen Stollen der ALROSA-Diamanten-Minen, als seine Schicht frühzeitig beendet wird. Gerüchte machen die Runde, etwas Merkwürdiges habe sich an der Erdoberfläche ereignet. Normalerweise herrschen hier Temperaturen um die minus 30 Grad, doch weht ihm und seinen Kumpel ein milder Windhauch um die Ohren, als sie den Aufzug aus der Tiefe verlassen. Sie treten nach draußen in gleißendes Licht. Hier ist es regelrecht heiß. Alles um sie herum ist getaut und es stinkt nach fauligen Gasen. Busse und ganze Häuser versinken im Schlamm. Gasleitungen zerbersten, Panik bricht aus. Hier sind ebenfalls viele Tote zu beklagen. Auch in Bredenstedt bei Hannover spielt das Wetter verrückt. Laura Wagner, Angestellte der Firma Andra AG (einem führenden Unternehmen in der Hochfrequenztechnik) befindet sich mit ihrem elfjährigen Sohn Robin auf dem jährlichen Stadtfest. Robin läuft beim Umzug mit, den sich Laura auf keinen Fall entgehen lassen möchte. Die Sonne scheint bei annähernd dreißig Grad, als sich urplötzlich der Himmel zuzieht und ein Sturm zu toben beginnt. Faustgroße Hagelkörner werden gen Erde geschleudert. Lauras Sohn wird von einem dieser Eisbrocken am Kopf verletzt. Er muss in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nicht viel rosiger sieht es in Südaustralien am Lake Alexandria aus. Hier sind Riley Dohaney und sein Beifahrer Steve Jenkins mit dem Jeep zum Point-Malcolm-Leuchtturm unterwegs. Als sie sich über die Klippen des Sees lehnen, bemerken sie voller Erstaunen, dass der Wasserspiegel des Sees um mindestens 15 Meter abgesunken ist. Und noch viel schlimmer, sämtliche Fische schwimmen Bauch nach oben an der Oberfläche. Was ist hier geschehen? Zurück in Hannover erscheint ein hochrangiger Angestellter der Andra AG nach einem Auslandsaufenthalt nicht auf der Arbeit. Er ist nicht zu erreichen. Seine Sekretärin und enge vertraute Laura Wagner macht sich große Sorgen um ihn. Zurecht? Ein Mann, der sich der Wikinger nennt, betreibt einen kritischen Blog. Er schreibt über die kürzlich aufgetretenen, weltweit dokumentierten Wetteranomalien und erhält interessante Tipps von einem Insider im Darknet. Doch wie hängen all diese Wetterphänomene zusammen und wer oder was ist dafür verantwortlich? Gemeinsam mit dem Meteorologen Daniel Bender und dessen Kumpel Leif, deckt Laura ein Komplott auf, dass seines Gleichen sucht. Und plötzlich ist ein skrupelloser Killer hinter ihnen her. Ein brandaktueller, hochbrisanter und gut recherchierter Öko-, Wissenschafts- und Wirtschafts-Thriller von globalem Ausmaß entbrennt, die in einen heftigen Showdown mündet, der wahrlich nichts für schwache Nerven ist. Der, 1971 in Rumänien geborene und heute mit Frau und Labrador "Marley" in München und Fort Myers/USA lebende Schriftsteller Uwe Laub, lässt in seinem zweiten Thriller "Sturm" Wirklichkeit, Fantasie und Fiktion miteinander verschmelzen. Und obschon die Sprache des ehemaligen Börsenhändlers und heutigen Pharma-Unternehmers, aufgrund seines nüchternen, wie konservativen Erzählstils zu Beginn der Story noch etwas steif rüberkommt, entwirft Laub einen äußerst unterhaltsamen, spannenden und informativen Plot. Das umfangreiche, aber gut beschriebene Personal, der häufige Wechsel der Lokalitäten, wie auch die häufig eingeschobenen theoretischen Passagen stören den Lesefluss dabei kaum. Der Leser kann zwar früh erahnen, wohin die 400 Seiten umfassende Reise geht, dennoch tut dies der Spannung und der hohen Erwartungshaltung keinerlei Abbruch. Uwe Laub recherchierte jahrelang für seinen zweiten Roman "Sturm", der im Februar 2018 im Heyne Verlag veröffentlicht wurde. Sein erster Thriller "Blow Out" erschien 2013 im Ullstein Verlag. Uwe Laubs drittes Werk "Leben" soll im Frühjahr/Sommer 2020 ebenfalls über Heyne auf den Markt gebracht werden. Brutalität: 87/100 Spannung: 87/100 Action: 84/100 Unterhaltung: 85/100 Anspruch: 82/100 Meine Gesamt-Wertung: 85/100 Link zur Buchseite des Verlags: https://www.randomhouse.de/Paperback/Sturm/Uwe-Laub/Heyne/e497647.rhd Uwe Laub - Sturm Thriller ORIGINALAUSGABE Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm ISBN: 978-3-453-41980-3 € 14,99 [D] inkl. MwSt. € 15,50 [A] | CHF 21,90 * (* empf. VK-Preis) Verlag: Heyne Verlag Erschienen am 12. Februar 2018 www.uwelaub.de https://www.facebook.com/uwelaubautor/ More Hard Stuff @ www.lackoflies.com

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Kurze Inhaltsbeschreibung Auf der ganzen Welt häufen sich unerklärliche Wetterphänomene. Während in den USA ein Hurrikan auf die Bahamas zurast, wütet in Berlin ein Tornado und in Hannover hagelt es gewaltig! Laura Wagner schafft es, ihren Sohn noch rechtzeitig vor dem Hagel zu retten. Als sie aber ihren Chef tot auffindet, gelangt sie in den Besitz einer Software, die in der Lage ist, das Wetter zu manipulieren. Gemeinsam mit Daniel Bender kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die nicht nur sie selbst in Lebensgefahr bringt. Dann wird auch noch Lauras Sohne entführt! Meinung Ich möchte mal behaupten, dass ich in den letzten Jahren ein anderes Verhältnis zum Thema Wetter bekommen habe. Unwetter konnten mich schon immer faszinieren, solange ich selbst in Sicherheit war. Medien nutzen zwar stellenweise die Möglichkeit damit möglichst hohe Zugriffszahlen zu erhalten und bauschen viele Meldungen unnötig auf, doch kann man nicht abstreiten, dass diese Wetterkatastrophen in den letzten Jahren vermehrt auftreten und sogar stärker geworden sind. Schon oft kam mir der Gedanken an Wettermanipulationen und genau dieses Thema bespricht Uwe Laub in seinem aktuellen Thriller. Was wäre, wenn das Wetter als Waffe eingesetzt werden würde? Kann man Stürme tatsächlich derart beeinflussen? Mit welchen Interessen und welchem Ziel? Der Autor zeigt fiktive Möglichkeiten auf und bietet damit dem Leser und Zuhörer von allem etwas. Spannung, wissenschaftliche Erklärungen, zwischenmenschliche Dialoge, actionreiche Szenen und ziemlich viel Tiefe! Verschiedene Erzählstränge sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung, doch im Fokus stehen hier Laura und Daniel. Gemeinsam mit diesen beiden Figuren kommt man einer Verschwörung auf die Spur und fiebert gemeinsam mit ihnen darum, die schlimmste Katastrophe zu verhindern. Gleichzeitig wird Lauras Sohn entführt, was die Spannung erhöhen soll, wobei ich persönlich fand, dass genau dieser Teil etwas zu kurz kam. Dies wirkte sich auch in der Darstellung der Protagonistin aus, denn so richtig nahm ich ihr Verhalten nicht ab. Letztendlich macht das aber auch nichts, denn die Geschichte als solche, bringt genügend "Thrill" ein. Actionreiche Szenen können schon mal blutig werden und der wissenschaftliche Teil wird so erklärt, dass es eigentlich auch Laien verstehen können. Ein weiteres Highlight in dieser Geschichte ist der Sprecher Stefan Kaminski! Seine Stimme ist in meinen Augen die beste Auswahl für „Sturm“. Ihm gelingt es, von einem ruhigen Erzählton in ein schnelleres Erzähltempo zu wechseln, wenn Spannung erzeugt werden soll, und versteht es, sich in die jeweiligen Personen und den dazugehörigen unterschiedlichen Situationen, hineinzuversetzen. Fazit „Sturm“ ist ein richtig guter Thriller, der nicht inhaltlich überzeugt, sondern auch mit der Auswahl des Sprechers punkten kann. Die Geschichte ist nicht nur sehr fesselnd, sondern stimmt auch sehr nachdenklich. Vor allem das Nachwort möchte ich hier noch erwähnen, dass man sich definitiv noch in Ruhe anhören sollte. Für mich ist dieser „Katastrophenthriller“ einer der wenigen, der nicht nur auf geballte Action setzt, sondern auch darauf achtet, auf die wissenschaftliche Seite einzugehen, ohne sich dabei zu sehr in Details zu verlieren.

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Einfach WOW! Ich liebe dieses Buch! Die Geschichte packt einen von Anfang an und als Leser hat man kaum das Interesse aufzuhören mit dem Lesen geschweige das Buch aus der Hand zu legen. Die Mischung aus spannender Handlung und Wissensvermittlung ist dem Autor sehr gut gelungen. Am meisten hat mich beeindruckt, wie sehr Uwe Laub sich offensichtlich in das Thema reingearbeitet und sich Fachwissen angeeignet hat. Während dem Lesen hat man das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein. Dieses Buch besitzt pure Spannung und von Kapitel zu Kapitel ist mehr Spannung in dem Buch. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen! Und das Cover! Das Cover rundet das Buch noch einmal ab! ,,Sturm'' ist spannend, mitreißend und flüssig zu lesen. Die Kapitel sind auch angemessen. Sie sind nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Dieser Thriller verpackt allerdings das riskante Thema in einen Weltpolitischen Konflikt, gepaart mit einem persönlichen Schicksal.

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Darum geht es: Unerklärliche Wetterphänomene wie sich blitzartig bildende Tornados, Hagelschauer mit faustgroßen Hagelkörnern ebenso wie ein Blizzard mitten in Deutschland oder das Auftauen des Permafrostbodens in Sibirien bilden den Auftakt zu diesem ausgeklügelten Thriller aus der Feder von Uwe Laub. Doch im Vergleich zu dem, was noch kommt, ist das alles harmloses Geplänkel. Mitten hinein geraten die Sekretärin Laura Wagner und der Meteorologe Daniel Bender. Sie werden konfrontiert mit einer Gruppe von Menschen, die das Wetter so manipulieren, dass sie es als Waffe einsetzen können. Ich sage dazu: Bildgewaltig und flüssig erzählt der Autor hier eine Geschichte, die einen atemlos aber auch nachdenklich zurück lässt. Die Figuren sind authentisch und haben mir allesamt gut gefallen. Die Hauptcharaktere ebenso wie die bösen Buben. Man merkt deutlich, dass dieser Wissenschafts-Thriller hervorragend recherchiert wurde. So schafft es der Autor wissenschaftliche und technischen Themen so in die Geschichte einzubauen, dass auch Laien damit nicht überfordert sind. Mit Sturm ist Uwe Laub ein komplexer Thriller gelungen, der gar nicht mal so realitätsfern ist. Den Traum, das Wetter zu beeinflussen, haben die Menschen schon seit undenklichen Zeiten und heutzutage sind Wettermanipulationen tatsächlich an der Tagesordnung. Zu versuchen, aus dieser Fähigkeit eine Waffe zu schmieden, liegt wohl auch in der Natur des Menschen. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, fragt man sich unweigerlich, ob es da einen Zusammenhang gibt, wenn man in den Nachrichten von Überschwemmungen auf der einen und Dürren auf der anderen Seite hört. Denn wie heißt es so schön: Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann an einer anderen Stelle der Welt einen Wirbelsturm auslösen.

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"Sturm" ist der zweite Thriller von Uwe Laub. Schon vor einigen Jahren konnte mich der Autor mit seinem Erstlingswerk "Blow Out" überzogen und ich war daher sehr gespannt auf dieses neue Buch. Und es beginnt gleich furios. Überall verteilt auf der Welt ereignen sich extreme Wetterphänomene von Wirbelstürmen bis Dürre und Überschwemmungen. Dabei erlebt Laura Wagner und ihr Sohn Robin einen Hagelsturm, bei dem der Junge verletzt wird und ins Krankenhaus muss. Laura wird am nächsten Tag auf ihrem Arbeitsweg zu einer Hochtechnologiefirma zusätzlich von einem Schneesturm überrascht. Daniel Bender, ein Meteorologe, greift sie auf und hilft ihr unbeschadet zur Firma zu kommen. Denn er und sein Kollege wollen ebenfalls zu Lauras Firma um mit deren Chef ein Gespräch zu führen. Doch dieser ist bereits ermordet und hinterlässt Laura einen mysteriösen USB-Stick mit Virusdaten zu einem Drohnenprogramm. Anscheinend war er in gefährliche Machenschaften um diese Wetterphänomene verwickelt. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Uwe Laub ist mit diesem Buch wieder ein sehr spannender Thriller gelungen, der mich von der ersten Seite in seinen Bann zog und bis zum Ende fesselte. Diese Mischung aus Polit-, Wirtschaft- und Wissenschaftsthriller rund um Laura und Daniel ist hochspannend und extrem realistisch dargestellt. Der Autor hat mehrere Jahre Recherchearbeit für dieses Thema geleistet und das merkt man als Leser deutlich dem Buch an. Wettermanipulationen werden schon seit vielen Jahren in der Realität getätigt, z.B. die Hagelflieger oder die Olympischen Spiele von Peking. Wen dieses Thema näher interessiert, dem kann ich nur die Hintergrundinformationen dazu auf der Homepage des Autors empfehlen. Ich sage nur: Hochinteressant. Zusammenfassend ist "Sturm" für mich bisher mein persönliches Lesehighlight in 2018 und ich bin sehr gespannt über weitere Buchprojekte von Uwe Laub in der Zukunft.

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Thriller, Umweltthriller Schwülwarmes Wetter herrscht in Deutschland. Plötzlich braut sich ein Gewitter zusammen, dessen Ausmaß keiner vorhersehen kann. Mitten in Deutschland schlägt das Sommerwetter in kaltes Winterwetter um. Es kommt zu so heftigen Schneefällen, dass der Verkehr zusammenbricht. An anderen Orten der Erde kommt es zu Stürmen eines nie dagewesenen Ausmaßes und an wieder anderen Orten beginnt das Wasser im Meer zu kochen… Was ganz harmlos mit den Rosenheimer Hagelfliegern begann, setzten die Amerikaner und die Chinesen fort. Sie entwickelten Einrichtungen, mit denen sie das Wetter nach ihrem Gutdünken beeinflussen bzw. ändern können. Auf Amerika rollt ein Tornado mit über 400 km/h Windgeschwindigkeit zu und er wird immer mächtiger. Von den Chinesen ausgelöst, müssen die Amerikaner nun sehen, wie sie den Sturm und auch die anderen Wetterphänomene in den Griff bekommen. Uwe Laub packte hier, wie schon mit „Blow out“, seinem Erstling, ein sehr heisses Eisen an. Die Beeinflussung der Witterung. Ob es nun Segen oder Fluch wäre, würde es diese Möglichkeiten schon in dem Ausmaß geben, das sei einmal dahingestellt. Laub schrieb auch diesen Thriller wieder um eine Handvoll Protagonisten, die einem sehr schnell ans Herz wachsen. Man lernt sie schnell und trotzdem sehr genau kennen und fiebert mit ihren Aktionen mit, als würde man mit ihnen Leben und versuchen, die Welt vor ein paar machtgierigen Leuten zu schützen. Im Mittelpunkt stehen hierbei Laura und ihr Sohn Robin, den Laura zu retten versucht, aber eigentlich nicht weiß, wovor. Dies stellt sich im abschließenden Showdown, den Uwe Laub geschickt aufbaute. Den Spannungslevel von Anfang an sehr hoch angesetzt, lässt er ihn nie unter einen gewissen Punkt sinken und zum Ende hin bewegt er ihn kontinuierlich nach oben, um ein spannungsgeladenes Ende zu finden. Uwe Laub besitzt ein Gefühl dafür, wie eine Story beim Leser ankommen muss, um ihn von der ersten Seite an gefangen zu halten. Scheinbar komplizierte Vorgänge beschreibt er so, dass jeder versteht, worum es geht. Man braucht kein ausgefeiltes Fachwissen, um alle Zusammenhänge vor Augen zu haben. Genau das macht diesen Thriller wieder zu einem Buch, das man sich wirklich gönnen sollte. Und nicht nur, um es gelesen zu haben, sondern auch um sich Gedanken um die Umwelt und unser empfindliches Ökosystem zu machen. Mehrere Handlungsstränge werden im Laufe des Buches immer weiter zusammen geführt, sodass am Ende ein in sich geschlossenes Ende gefunden werden konnte. Ich verfolgte Uwe Laubs Rechercheberichte mit Spannung auf facebook, wobei ich niemals erahnen konnte, was er uns Lesern am Schluß präsentieren wird. Wie schon bei „Blow out“ tat ich mich schwer, das Buch immer wieder zur Seite zu legen, wozu ich leider gezwungen war, weil es mitten in meinem Umzug bei mir landete. Jetzt habe ich es in vielen Etappen gelesen und bin einfach nur begeistert. Dieses Buch bekommt meine 100%ige Empfehlung, weil es wieder voll und ganz meinen Geschmack traf. Und jetzt hoffe ich, dass ich auf Uwe Laubs drittes Buch, sofern es schon im Entstehen ist, nicht so lange warten muss.

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Inhalt: International häufen sich unerklärliche Wetterphänomene. In Berlin fegt während eines Herta Spiels ein Tornado quer über das Olympiagelände Berlins und zerstört weite Teile des Stadions. In Sibirien setzt Tauwetter ein und lässt die Tundra mit ihrem jahrhunderte altem Permafrostboden auftauen. Als dann auch noch ein Tornado der Kategorie 6, sich der US-Ostküste nähert, kommt schnell der Verdacht auf, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Daniel Bender, Wetterexperte und ehemalige TV-Bekanntheit stellt recht schnell parallelen zu seinen Studien über Wettermanipulation fest. Schauplatzwechsel: Laura Wagner, Assistentin in einer Technologiefirma, erhält von ihrem Chef kurz vor seiner Ermordung einen USB-Stick mit mysteriösen Daten. Was weiß der US-Geheimdienst, und warum haben die Chinesen so großes Interesse an der Technologie der Firma für welche Laura arbeitet? Das Wetter verschlimmert sich rasant, Blizzards gehen über Deutschland nieder und Laura sitzt in ihrer Firma fest. Als dann plötzlich auch noch Lauras Sohn entführt wird, ist das Chaos komplett. Meinung: Großartig. Ein STURM ist ein Dystopie-Thriller ganz nach meinem Geschmack. Laub schafft hier ein Bedrohungsszenario das beängstigend real erscheint. Detailreiche Beschreibungen, gerade des Tornados im Berliner Olympiastadions lassen den Leser noch intensiver eintauchen. Aber auch die Darstellung der anderen Wetterphänomene erscheint plausibel und erschreckend realistisch. Richtiggehend beklemmend habe ich schließlich die Szene empfunden in welcher Laura alleine und verloren durch einen Blizzard stapft. Die Hauptfiguren empfinde ich glaubhaft beschrieben, etwas unrealistisch empfand ich lediglich die Darstellung der Kampszenen im Showdown im STURM. Ich persönlich hatte das Vergnügen Uwe Laub auf der Leipziger Buchmesse persönlich bei einem Interview/Lesung zu treffen. Von ihm selbst vorgelesen und anschließen im Interview noch angereichert hat es für mich das Leseerlebnis noch einmal verstärkt und vertieft. Abgerundet wurde das Treffen für mich dann auch noch mit einem Autogramm von ihm 😊

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Seltsame Wetterphänomene ereignen sich weltweit: Ein Tornado fegt über Berlin hinweg, und zerstört einen großen Teil des Olympiastadions. Ein See in Australien trocknet aus, in Sibirien taut der Permafrostboden signifikant auf, und in Hannover hagelt es Hagelkörner, die so noch keiner gesehen hat. Diese Wetterphänome scheinen aus dem Nichts zu kommen, und scheinen fast ebenso schnell wieder zu verschwinden. Als dann noch ein Tornado der Stufe 6 sich der Ostküste der USA nähert, muss schnell eine Lösung her. Einst wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen, und seiner TV Show beraubt, muss Daniel Bender nun auf einmal den Geheimdiensten helfen, den Tornado zumindest in eine Richtung zu lenken, in dem dieser nichts mehr anstellen kann. An seiner Seite kämpft Laura Wagner. Diese ist Assistentin einer Technologiefirma, die über Umwege Technik bereitstellt, die das Wetter beeinflussen kann. Da ihr Vorgesetzter unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, und dieser Laura noch einen USB Stick mit einem Virus hinterlassen hat, der alle Wetter beeinflussenden Geräte unschädlich machen soll, versucht Laura diese Software an den richtigen Mann zu bringen. Doch leider ist nicht nur das Gute hinter dem Stick her, sondern auch der Feind. Doch wer ist der Feind? "Sollten sich alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst". (Albert Einstein) Hier hat Uwe Laub ganz großes Kino geschaffen. Bereits heute wird das Wetter - wenn auch Gott sei Dank nur im "kleinen" Rahmen - beeinflusst. Ein von Uwe Laub aufgeführtes Beispiel ist die sogenannte Wolkenimpfung, bei der z. B. Silberiodid in die Wolken gesprüht wird, um schlimmeren Hagel zu verhindern. Laub erklärt das Wetter auf einer Basis, die man als Laie sehr gut verstehen kann, ohne dass es langweilig wird. (Wer mal mag, darf sich gerne mal im Internet über Geo-Engineering oder Wetter-Abwehr schlau machen, das ist ein sehr spannendes, aber auch recht komplexes Thema). Laub packt hier die Politik mit der Wissenschaft zu einem fundiertem Thriller. Welche Nationen haben genügend Geld, um die Technik bereitzustellen, um damit im schlimmsten Fall Krieg zu führen? Wer wird der Erste sein, der damit Unfung zu eigenen Gunsten treibt, und kann ein Gegenspieler dagegen halten? Der Autor beschreibt ja im Buch, dass zwei Seiten sich gegenseitig pushen, um den anderen auszuschalten, doch ob das Sinn und Zweck ist? Zumal bei der Wetterbeinflussung sehr schnell die zivile Bevölkerung beinflusst ist. Und bei den Gewalten, die hier im Buch zu Tage kommen, bleibt wenig Spielraum, um die Bevölkerung in kürzester Zeit zu retten.  Bleibt zu hoffen, dass diese Dystopie nur ein böser Alptraum bleibt. 

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