Leserstimmen zu
Der zweite Reiter

Alex Beer

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe (1)

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Der zweite Reiter ist ein unglaublich gut recherchierter, atmosphärisch beklemmender und spannender historischer Kriminalroman von Alex Beer, dem Pseudonym von Daniela Larcher. Die gebürtige Vorarlbergerin taucht in ein Wien der Zeit nach dem ersten Weltkrieg ein, lässt einen Anteil nehmen an der Kälte, dem Hunger, dem sozialen Ungleichgewicht der verstorbenen Monarchie. August Emmerich ist mittendrin in dem Elend, seine Lebensgemeinschaft mit Luise ging unerwartet zu Ende, die Kriegsverletzung treibt ihn in die Heroinsucht. Kriegszitterer, Bettgänger, Wärmestuben, schwindsüchtige Prostituierte, die Not die Alex Beer beschreibt hat Hand und Fuß. Die Straßen und Plätze, von denen Beer erzählt sind mir vertraut, auch heute noch kann man einige der beschriebenen Orte in meiner Heimatstadt wiedererkennen. In der biblischen Offenbarung des Johannes ist der Krieg der zweite apokalyptische Reiter. In dem Nachkriegswien Anfang der 1920 er Jahre ist viel faul im Staate Österreich. Wien und dessen besonders morbides Verhältnis zum Sterben bieten für Alex Beers Krimi genau die richtige Kulisse. Der zweite Reiter lag schon lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher, warum eigentlich? Mein Empfehlung: Lesen, lesen lesen!

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Oftmals ist es so, dass gerade ausgezeichnete Bücher nicht unbedingt den Geschmack der breiten Masse treffen. Doch hier trifft es den Geschmack, mehr noch es ist in der Tat so ausgezeichnet, dass es den Leser gleich auf den ersten Seiten abholt und bis zur letzten Seite fesselt. Die Gewinnerin des Leo-Perutz-Preises Alex Beer, schafft es den Leser so in die Geschichte hineinzuziehen, dass es nahezu unmöglich ist das Buch aus den Händen zu legen für Pausen oder um schlafen zu gehen. So gesehen, hat mich Alex Beer viel Schlaf gekostet. Ich bin sehr gespannt ob ihr dies auch mit dem zweiten Band gelingen wird. Sie schafft eine Atmosphäre, die durchaus an die Zeit direkt nach dem ersten Weltkrieg erinnert. Die Not der Menschen, der allgemeine Aufruhr ließen Wien auch nach dem Ende des Krieges nicht zur Ruhe kommen. Von Ende Oktober 1918 bis Juni 1919 war Wien Schauplatz blutiger Demonstrationen und Zusammenstöße. Und genau diese Atmosphäre fängt Alex Beer aufs Beste ein. Das Kann man denke ich kaum besser machen. Ihre Figuren wirken lebhaft und echt und es kommt dem Leser so vor als wären sie keine fiktiven Personen, sondern reale Personen. Das Buch ist wie gelebte geschichtliche Realität und wirkt nicht wie eine Fiktion. Die Schauplätze sind gut ausgewählt und erscheinen so gut beschrieben, dass auch diese real wirken und der Leser sie auf Anhieb in Wien wiederfinden würde. Dieses Gesamtpaket zusammen mit dem gut lesbaren Schreibstil macht das Buch zu einer wirklich runden Sache. Insgesamt sind das für mich mehr als hochverdiente 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

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Der aus dem Krieg mit einem Granatsplitter im Bein heimgekehrte Rayonsinspektor August Emmerich ist alles andere als erfreut, als ihm Ferdinand Winter, ein zartbesaiteter verarmter Adeliger, als Assistent zugeteilt wird, und er lässt den jungen Kollegen das auch spüren. Die beiden machen sich ohne großen Enthusiasmus daran, gegen einen Schwarzhändlerring zu ermitteln und entdecken dabei durch Zufall im Wienerwald die Leiche eines Kriegsheimkehrers, der davon geträumt hatte, nach Brasilien auszuwandern. Der Tote hat eine Schusswunde, die Pistole liegt daneben. Der Pathologe vermutet Selbstmord, aber Emmerich glaubt an Mord und ermittelt gegen die ausdrückliche Anordnung seines Vorgesetzten in diese Richtung weiter. Als eine zweite Leiche auftaucht und sich herausstellt, dass sich beide Männer kurz vor ihrem Tod getroffen hatten, sieht Emmerich den Fall als Chance, sich zu profilieren, und lässt nicht mehr locker. Meine Meinung: Alex Beer erzählt Geschichten von Menschen, die der Krieg, ‚der zweite Reiter‚, schwer in Mitleidenschaft gezogen hat, und sie portraitiert Wien so, wie die Stadt als Folge dieses Krieges tatsächlich gewesen sein muss. Man merkt dem Roman die detaillierte Recherche an, und so wird der Krimi zu einer Zeitreise. Die Typen, die Alex Beer dabei zeigt, von Winters immer noch von Standesdünkel geleiteter Großmutter bis zu den Schleichhändlern und Betrügern, die aus dem Elend anderer Profit schlagen, sind zwar manchmal ein bisschen überzeichnet, aber ihre Stimmen sind authentisch. Die Rollen zwischen Gut und Böse sind dabei klar verteilt, auch wenn die Guten nicht notwendigerweise immer auf der Seite des Gesetzes stehen. Von Cornelius Obonya als Sprecher hatte ich viel erwartet, und er hat mich nicht enttäuscht. Anders als mit einem wienerischer Akzent möchte ich die Geschichte nicht erzählt bekommen, und der Schauspieler findet dabei für alle Figuren, die weiblichen eingeschlossen, den richtigen Ton und macht so die Lesung zu einem Hörspiel.

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Mit „Der zweite Reiter“ führt uns Alex Beer ins winterliche Wien des Jahres 1919. Von der ersten Seite an, konnte die Autorin die bedrückende Atmosphäre der damaligen Zeit wunderbar bildlich einfangen. Der 1. Weltkrieg war verloren, das österreich-ungarische Kaiserreich ist zerfallen, der Kaiser abgesetzt und es mangelte an allem. Angefangen von den Lebensmitteln bis hin zum Brennholz. Zudem waren noch hunderte Männer, Väter, Söhne und Brüder in Gefangenschaft. Die Schmach des verlorenen Krieges und des zerfallenen Reiches sitzt auch in der Wiener Bevölkerung tief! Genau hier lernen wir den Rayonsinspektor August Emmerich kennen. Er ist selbst Kriegsinvalide und von den vergangen Jahren schwer gezeichnet. Von seinen Vorgesetzten wird er damit beauftragt, den aufkeimenden Schwarzhandel zu bekämpfen und die Lebemänner hinter Schloss und Riegel zu bringen. Man kann sich vorstellen, dass Emmerich vor eine meterhohe Wand läuft, denn in Zeiten der Not floriert nichts so gut wie illegale Geschäfte mit Versorgungsgütern aller Art. Als er bei seinen Ermittlungen auf eine Serie von Selbstmorden stößt, erkennt er ein Muster und beginnt auf eigene Faust, nur mit Hilfe seines jungen Kollegen Ferdinand Winter, zu ermitteln. Er wittert seine Chance, denn schon lange träumt er davon zu der Abteilung „Leib und Leben“, der heutigen Kriminalpolizei, aufzusteigen. In der Geschichte der Apokalypse ist der zweite Reiter auf seinem roten Pferd das Symbol des Blutes, das im Krieg vergossen wird. Und der Buchtitel ist auf gar keinen Fall zufällig gewählt … Alex Beer wurde zwar in Vorarlberg geboren, studiert, arbeitet und lebt aber seit Jahren in Wien. In „Der zweite Reite“ findet man den klassischen „Wiener Schmäh“ und den für Wien so typischen Zynismus wieder, der einer gebürtigen Wienerin wie mir, so richtig ans Herz geht. Der Schreibstil ist sehr locker und die Seiten fliegen nur so dahin. Einmal angefangen zu lesen, möchte man gar nicht mehr aufhören. Die Autorin hat das Leben der damaligen Zeit perfekt eingefangen. Die Trostlosigkeit ist spürbar. Und auch die damals so prägnante Zweiklassengesellschaft wird grandios dargestellt. Auch August Emmerich ist eine Marke für sich. Er macht dem „Wiener Grantler“ alle Ehre, schleicht sich aber durch seine Lebensgeschichte ganz schnell in die Herzen der Leser. Wegen seiner Kriegsverletzung, die ihm doch schwerer zu schaffen macht, als er sich selbst eingestehen möchte, lernt er das neue Wunderheilmittel Heroin kennen und sitzt sehr bald tiefer im Pferdemist als ihm lieb ist! Er stürzt ab, fällt tief und verliert dabei fast alles. Er schafft sich Feinde und findet gerade dort Hilfe, wo er es am aller wenigsten erwartet hätte. Der Fall führt ihn zurück in das Gemetzel des vergangen Krieges!

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Zuerst muss man hier den Sprecher Cornelius Obonya hervorheben. Er hat das Hörbuch so gut gesprochen, dass man sich mitten im Geschehen gefühlt hat. Er hat mich mit seiner Umsetzung der Charaktere, seiner Stimme und den unverwechselbaren Dialekt in diese dunkle Zeit zwischen den Weltkriegen versetzt. Man fühlte die Kälte, das Misstrauen, den Zweifel und spürte, dass hier nichts passt. August Emmerich ist keine Person, die man durchgehend mag. Er nimmt sich, was er braucht, er bricht das Gesetz (wenn es für ihn gut ist) und er bringt andere in Gefahr, weil er seinen Willen durchsetzen will. Sein Assistent hat in diesem Fall einen schweren Job und muss am Ende auch viel einstecken. Der Fall ist undurchsichtig und teilweise verwirrend. Es kommt nur langsam Licht in den Fall, denn die Untersuchungsmittel sind aufgrund der Zeit eher bescheidend. Man muss sich von CSI verabschieden und mit den wenigen und vorallem einfachen Mitteln vorlieb nehmen. Doch Emmerich löst das Puzzle. Ich fand das Hörbuch schon aufgrund seines Sprechers gut und spannend. Der Fall war mir manchmal etwas zu verworren, aber trotzdem interessant. Die Charaktere könnten noch etwas komplexer sein, aber die werden sich bestimmt im zweiten Fall entwickeln. Ich bin gespannt, wie sich das Verhältnis zwischen dem Assistenten und August Emmerich entwickeln wird.

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Gott beschütze diese Autorin!

Von: Thomas Breuer aus Wels

28.06.2018

Der Kaiser ist nicht mehr. In den Überresten der alten Monarchie beziehungsweise jungen Republik träumt der kriegsverletzte Polizeiagent August Emmerich von einer Karriere in der Mordkommission. Im Wien von 1919 fehlt es nicht an Leichen und so trifft es sich gut, dass Emmerichs Assistent Winter über einen Toten stolpert. Selbstmord wird vermutet. Emmerich zweifelt daran. Bald findet er sich in einem Komplott wieder, das auch für ihn tödlich enden kann. Mit Wiener Schmäh führt Alex Beer, den Leser, durch eine kriegsgebeutelte Stadt. Eine Stadt, wo Mitleid und Gerechtigkeit keinen Platz haben und das Verbrechen herrscht. Die beiden Protagonisten wirken wie lichte Hoffnungsträger in düsteren Zeiten. Mit einem Flair von „Der dritte Mann“ begeistert dieser Roman seine Leser. P.S.: Wer nicht genug von Emmerich/Winter kriegt, Band zwei: „Die rote Frau“ ist jetzt im Handel!

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... diese Einschätzung fällt seinen Vorgesetzen bei Polizeiagent August Emmerich nicht immer leicht. Zweifelsohne ist er ein guter Polizist, manchmal vielleicht etwas übermotiviert und dickköpfig, aber er geht bei den Ermittlungen auch im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen und seine Methoden sind nicht immer korrekt. Außerdem ist Emmerichs Knie nach dem ersten WK genau so kaputt wie Wien. Ohne Herointabletten hält er die Schmerzen nicht aus, aber das darf niemand wissen, sonst wird er in den Innendienst versetzt. Auch privat läuft es nicht gut. Nachdem der für tot erklärte Mann seiner Lebensgefährtin plötzlich wieder vor der Tür steht, muss Emmerich gehen. Kurzentschlossen nistet er sich bei seinem Assistent Ferdinand Winter ein. Eigentlich sollen Emmerich und Winter die Schmugglerbande um Veit Kolja jagen, aber bei den Ermittlungen stolpern sie über die Leiche des Kriegszitterers Dietrich Jost. Ausgerechnet Jost soll sich selber erschossen haben, dabei konnte er seine Hände keine Sekunde ruhig halten! Emmerich ermittelt auf eigene Faust in Wiens Unterwelt (räumlich und sprichwörtlich) und stolpert dabei über zwei weiter „Selbstmorde“. Die Männer wurden kurz zuvor mit Dietrich Jost gesehen. Warum mussten sie sterben? Was verbindet sie? Sind sie den Schmugglern in die Quere gekommen? Oder einer der windigen Auswandereragenturen, die den Verzweifelten für ein neues Leben in Brasilien noch das letzte Hemd abnimmt und sie zu illegalen Jobs und Prostitution zwingt? Oder hängen die Morde mit dem Krieg zusammen? Die Ermittlungen führen sie in die Kanalisation, miese Spelunken, versteckte Bordelle und die fast leere Menagerie von Schloss Schönbrunn. Der Fall ist extrem spannend. Ich hatte keine Idee, wer hinter den Morden steckt und habe bis zuletzt mitgefiebert und um Emmerich und Winter gebangt, die sich mit ihren Nachforschungen selbst in Lebensgefahr gebracht haben. Alex Beer hat mit Emmerich einen Protagonisten geschaffen, der es dem Zuhörer / Leser nicht immer leicht macht, ihn zu mögen. Er säuft bis zur Besinnungslosigkeit, nimmt Drogen, schüchtert seine Verdächtigen oder Gegner bei Bedarf mit brutaler Gewalt ein und bewegt sich immer hart an der Grenze zur Illegalität. Aber er ist auch sehr menschlich, wenn es um die Ausgegrenzten und Schwachen geht. Die Grenzen zwischen gut und böse sind eben fliesend. Sein Assistent Ferdinand Winter hingegen ist ein echter Sympathieträger. Er hat einen ziemlich trockenen Humor, ist aber leider total nervös und ängstlich, oft noch kindlich naiv, wenn es um das echte Leben geht. Ich hätte ihn in einigen Situationen gern mal in den Arm genommen und beruhigt. Allerdings gab es auch ein paar Stellen, an denen er Emmerich (und mich) extrem überrascht hat. Er hat auf jeden Fall viel Potential. Die Autorin lässt das Wien der 1920er vor dem inneren Auge des Hörers / Lesers lebendig werden. Die Stadt ist zu großen Teilen zerstört, die Bewohner frieren, sind hungrig und oft hoffnungslos. Cornelius Obonya ist in meinen Ohren die perfekte Stimme für diese Geschichte und ich freue mich schon auf Emmerichs nächste Fälle.

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Der Protagonist des ersten – und allen weiteren – Teilen der neuen Serie heißt August Emmerich. Emmerich ist Mitte 30 und Rayonsinspektor erster Klasse im Polizeiagentenkorps. Seit er im Krieg war, hat er einen Granatsplitter im Bein stecken, der ausgerechnet jetzt beginnt, ihm Beschwerden zu bereiten. Er hofft natürlich inständig, dass die Verletzung niemandem auffällt, sonst würde er zum Innendienst verdonnert – doch damit würde er auch die Zulage verlieren, die er so dringend für seine Lebensgefährtin und deren drei Kinder benötigt. Ansonsten ist Emmerich ein gerissener, schlagfertiger und überaus sympathischer Protagonist, der bei seiner Arbeit nicht immer den legalsten Weg wählt. Ihm zur Seite steht Ferdinand Winter, der aus großbürgerlichem Haus stammt und bis vor kurzem im Dienste des Kaisers war. Doch da es keinen Kaiser mehr in Österreich gibt und das Land auf einen Bruchteil des Kaiserreichs zusammengeschrumpft ist, musste er sich neue Arbeit suchen. Winter wohnt mit seiner Großmutter, die noch immer dem Kaiser und dem k.u.k.-Reich nachtrauert, zusammen und ist ein nervöser Bursche, den Emmerich anfangs so gar nicht leiden kann. Doch nach und nach wachsen die zwei zusammen und ergänzen sich immer mehr. Ich bin eigentlich kein großer Freund von historischen Krimis, aber dieses Setting hat es mir angetan. Der Erste Weltkrieg ist ohnehin ein außerordentlich interessantes Thema, aber die Nachwehen dessen, noch dazu so akkurat nachgezeichnet – das ist schon ein Alleinstellungsmerkmal für sich, das dieses Buch anbietet. Aber es sind nicht nur die Nachwehen, es ist auch das Stadtbild mit teilweise veralteten Straßen- und Brückennamen, das Gesellschaftsbild mit der extremen Kluft zwischen arm und reich, die Architektur mit den Gründerzeithäusern und den neuen, vom Kaiser verhassten, Bauten – im Endeffekt wirkt das, was Beer hier vorlegt, wie eine Liebeserklärung an Wien (es ist wesentlich mehr, siehe Interview morgen). Dazu kommt, dass „Der zweite Reiter“ sich so schnell liest, dass man innerhalb weniger Stunden durch ist; es gibt keinerlei Leerläufe oder Atempausen – es passiert einfach immer etwas. Egal, ob wieder eine Leiche auftaucht oder Beer das Privatleben von Emmerich um hundertachzig Grad auf den Kopf stellt. Abgerundet wird das ganze mit kantigen Charakteren, die allesamt ein klares Profil haben. Gegen Ende setzt Beer auch das Stilmittel des Cliffhangers ein, was endgültig dazu führt, dass man nicht mehr zu lesen aufhören will. Ich habe lange nach etwas gesucht, das ich dem Buch als negativ anlasten kann, aber meine Notizen geben diesbezüglich nichts her. Eventuell könnte man ankreiden, dass Emmerich bei seinen teils sehr riskanten Manövern etwas zu viel Glück hat – aber das muss letztlich jeder selbst beurteilen. Von mir gibt es jedenfalls eine mehr als klare Leseempfehlung, auch an Leute, die nichts mit Wien am Hut haben – das war eines der besten Bücher, das ich in diesem Jahr gelesen habe und ich bin jetzt schon ein Riesenfan dieser Serie, dessen zweiter Teil am 21. Mai erscheint. Tl;dr: „Der zweite Reiter" von Alex Beer ist ein sehr akkurat recherchierter Krimi, der im Wien von 1919 spielt. Der Auftakt zur August-Emmerich-Reihe ist so gut und so flüssig geschrieben, dass man innerhalb weniger Stunden durch ist. Die Charaktere haben alle ein sehr klares Profil und keiner davon ist langweilig. Klare Leseempfehlung.

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