Leserstimmen zu
Oscar de la Renta

Jennifer Park, Molly Sorkin, André Leon Talley

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Ich war direkt hin und weg von dem Buch und dem wunderschönen Einband, das eine Mischung aus Bildband und Essay-Sammlung ist. Das Buch ist 279 dick und 30 cm groß. Mir hat vor allem die Erinnerung von André Leon Talley an Oscar de la Renta gefallen, ein sehr persönliches Essay. Man merkt, dass die Beiden sehr verbunden waren. Man erfährt viel über die Anfänge von Oscar de la Renta und seinen Skizzen, bis hin zu den atemberaubenden Bildern der Werbekampagnen. Ihr werdet auch diverse Promis in Oscars Roben auf den Bildern finden. Oscar de la Renta ließ sich auch oft von den verschiedenen Styles der Kontinente inspirieren. Man sieht Kleidung die durch spanische, asiatische und russische Stile geprägt wurden, sowie florale Mode, die durch Gärten inspiriert wurden. Zum Schluss gibt es noch seine legendären Ballroben zu betrachten. Einfach wunderschön. Ich hätte gerne alles einmal in meinen Kleiderschrank gebeamt ;-D Ich bin wirklich begeistert von dem Katalog zur Ausstellung, ich habe auch schon ein paar andere Mode Bildbände, aber da fehlt irgendwie der persönliche Touch, den dieses Buch definitiv hat! Beeindruckende Bilder und Entwürfe gepaart mit interessanten Essays über Oscar de la Renta. Für mich ist das als Fashion Begeisterte ein totales Liebhaberstück <3

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Denkt man an glamouröse Roben, fällt einem sofort Oscar de la Renta (1932-2014) ein. Wie kaum ein zweiter steht er für opulente Kleider. Er zählt zu den 20 einflussreichsten Designern des 20. Jahrhunderts. Ganz druckfrisch ist im Prestel Verlag ein wunderbares Buch über Oscar de la Renta erschienen. Das Buch ist eine Würdigung seines Lebenswerkes. Das in englisch erschienene Buch beschäftigt sich mit seinen größten Themen anhand traumhafter Bilder die für Modemagazine entstanden sind, aber auch mit Bildern von Modenschauen oder Backstagebildern. Ergänzt wird es mit Zeichnungen von Oscar de la Renta. Besonders informativ sind die drei Essays von Molly Sorkin, die sich seinem Leben und den Einfluss, den es auf seine Arbeit hatte, widmet. Jennifer Park reflektiert seinen Einfluss auf die moderne Frau von heute und die Modefotografie. Abschließend teilt André Leon Talley persönliche Einblicke auf die gemeinsame Arbeit und die Freundschaft mit Oscar de la Renta. All das macht das Buch zu einem sehr informativen und wunderbaren Kompendium über den großen Designer. Die frühen Jahre Aufgewachsen ist Oscar de la Renta in armen Verhältnissen gemeinsam mit seinen sechs Schwestern in der Dominikanischen Republik. Mit 18 wanderte er nach Spanien aus um eigentlich Malerei zu studieren. Aber er wechselte schon bald zum Modedesign. Seine Lehrjahre verbrachte er bei keinem geringeren als Balenciaga, der ihn unterrichtete. Oscar de la Renta 1960 zog er nach Paris - hier wurde er Assistent von Antonio Castillo bei Lanvin. Von nun an lies ihn die Haute Couture nicht. Nur drei Jahre später ging er nach New York und arbeitet für Elizabeth Arden. Die dort gesammelten Erfahrungen nutzte er, um 1967 sein eigenes Label unter seinem Namen zu lancieren. Der Stil von Oscar de la Renta Den Entwürfe von Oscar de la Renta sieht man sowohl sein Faible für den Pariser Stil und die Haute Couture, aber auch seine dominikanischen Wurzeln an. Seine Schnitte betonen die Weiblichkeit und sind immer mit aufwendigen Details wie Rüschen, Voilants und Stickereien verziert. All das paart sich mit seiner Vorliebe für kräftige Farbe. Wer nun Lust auf mehr bekommen hat, dem empfehlen wird das Buch Oscar de la Renta aus dem Prestel Verlag. Es ist eine eindrucksvoll Hommage an einen großartigen Modeschöpfer. In brillanten Bildern kann man seine wundervollen Entwürfe bestaunen.

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