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Leserstimmen (103)

Uwe Wilhelm: Die sieben Farben des Blutes (Helena Faber) (1)

Die sieben Farben des Blutes Blick ins Buch

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-7341-0344-5

Erschienen: 17.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Kundenrezensionen

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Das Buch sieht Harmlos auch zu dem was drinnen srmteht��

Von: Mona Datum : 02.11.2017

https://www.facebook.com/groups/316849295325556/?fref=ts&__tn__=R-R

Wow wow und nochmals wow! Ich bin wirklich begeistert das Buch hat mich total mitgerissen vor allem weil der Autor unter @wilhelmbooks auf Facebook noch kleine Filmpassagen zeigt wo man die Figuren wi Helena die Staatsanwältin die jüngste Berlins,�� dann ihre Töchter ihr Exmann Robert Kriminalkommisar und wie das Haus aussieht wo Helena wohnt sehen kann. Ich finde sowas klasse man hat die Personen um die es geht somit Bildlich im Kopf und fiebert noch mehr automatisch mit. Das Buch war total mitreißend ich konnte es kaum ausser musste sein aus der Hand legen. Ich kann es wirklich jedem empfehlen das Buch es ist für jeden Thriller Fan einfach ein muss. Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Buch im nächsten Jahr und werde es mir Garantiert holen . Falls Sie noch zweifeln sollen sich das Buch zu kaufen kann ich ihnen zu 100% versichern das sie es nicht bereuen werden. Im Gegenteil sie werden sich Ägern es nicht gemacht zuhaben ��

Ein wirklich mitreißender Thriller !

Von: Enum Datum : 26.10.2017

https://xslytherinreads.blogspot.de/?m=1

I N H A L T / K L A P P E N T E X T

''Er hasst sie, er jagt sie, er tötet sie...


Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen in denen der Mörder von sieben ' Heilungen ' erzählt.Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem mal beendet und gerät in Vergessenheit. Nur Staatsanwältin Helena Faber ist davon überzeugt, dass die erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena jagt auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Er ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht ''geheilt'' wurde. '' - 'Die 7 Farben des Blutes ' - Uwe Wilhelm

M E I N U N G


So nachdem das Buch dann bei mir eingetroffen war, habe ich auch relativ schnell angefangen es zu lesen. Ich habe vorher noch nichts von diesem Buch gehört oder gesehen und war deswegen umso aufgeregter, es endlich zu beginnen.


Bereits der Anfang hat mich sehr gepackt. Helena Faber ist wirklich eine tolle und absolut authentische Protagonistin. Neben ihrer Perspektive gibt es noch weitere, wie zum Beispiel der des Dionysos. Dadurch bekommt man viele unterschiedliche einblicke und bekommt so viel mehr mit, als man es getan hätte, wenn nur die Sicht eines Charakters dargestellt geworden wäre.


Das Buch ist quasi in drei Teile und endet - ich sage es schonmal - in einem wirklich miesen Cliffhanger. Mies meine ich in dem Sinne, dass man wirklich unbedingt wissen möchte ob es weiter geht, doch dazu gleich mehr.


Zu Anfang war ich relativ skeptisch. Ich habe bislang wirklich noch keinen Thriller der in Deutschland spielt gelesen, der mich wirklich überzeugen konnte, doch hier war es anders. 

Es war durchweg spannend geschrieben, sodass man die Seiten quasi wie im Flug gelesen hat. Außerdem wurde es aufgrund der so aktionsreichen Story nie langweilig. Dazu sagen will ich noch, dass die Story wirklich sehr gut durchdacht war, sodass alles wirklich sehr realitätsnah dargestellt wurde und nichts irgendwie übertrieben wirkte.


Absolut faszinierend fand ich auch den Charakter Professor Gibran. Ich liebe solche Charaktere, die sozusagen einen eigenen Sinn für Humor haben und einfach nur durch und durch arrogant sind. Ich hätte mich sehr gefreut noch mehr über ihn herauszufinden und zu lesen - eventuell ist dies ja nochmal in einem anderen Teil der Fall.


Die Jagd nach dem Mörder war auch sehr nervenaufreibend und als dann die Auflösung kam, wer dieser Dionysos ist, saß ich einfach nur mit offenem Mund da. Ich kann es nur wieder betonen, die Storyline hat mir wirklich sehr gut gefallen !


Ich bin also wirklich sehr positiv überrascht über das Buch, derart viele Wendungen und neue Erkenntnisse, Gänsehautmomente und Herzrasen ist vorprogrammiert ! Ich hatte wirklich ab circa Seite 100 Probleme dieses Buch überhaupt noch aus der Hand zu legen.

Ein weiterer Grund, warum dieses Buch so etwas besonderes ist, ist Helenas Krankheit, die sie dann auch bei der Auflösung des Falls zeitweise verhindert.


Das Ende kam für mich dann aber doch etwas zu plötzlich. Es war gut - keine Frage, aber es hätte bestimmt noch 'bessere' Alternativen gegeben, mich hätte es nicht gestört, wären nochmal 100 Seiten dazugekommen.

Alles in allem habe ich diesen Thriller sehr genossen, wird es eine Fortsetzung geben, werde ich mir diese auf jeden Fall zulegen ! Großes Lob an den Autor, von mir gibt es 4 von 5 Sterne.


+++Spannend Spannend+++

Von: Yvonne Datum : 09.10.2017

https://www.lovelybooks.de/eingeloggt/Yvonne23/

Die sieben Farben des Blutes"

Autor: Uwe Wilhelm
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 479
Preis: 9,99 Euro

Klappentext:

Er hasst sie, er jagt sie, er tötet sie ...

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde …

Das Buch ist leicht lesbar und hat einen flüssigen Schreibstil. Bin eigentlich nicht so der Thriller Liebhaber aber der Autor hat es geschafft das ich mal sagen kann Boh.... ja das
gefällt mir sehr gut es war Spannend und ich war so neugirig wie es weiter geht . Werde mir
den nächsten Teil auf jeden fall zulegen . Das Buchcover hat mich schon sehr gefallen wo
ich mich gefragt habe was steckt hinter den Buch. Wär gerne mal ein Thriller liest der sollte
sich dieses Buch kaufen er wird nicht enttäuscht.


Dieses Buch bekommt von mir sehr gute 4 von 5 Punkte

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal

Spannend, detailreich und nichts für schwache Nerven

Von: Bianka Datum : 02.10.2017

biankasbuecherblogseite.blogspot.de/

Protagonisten:
Helena Faber ist Staatsanwältin in Berlin und eine sehr ehrgeizige, willensstarke und ziemlich bewundernswerte Frau, die sich nichts einfach so gefallen lässt. Als zweifache Mutter und geschiedene Ehefrau muss sie sich gleichzeitig um ihre Töchter, den Haushalt und ihre Arbeit kümmern. Sie hat ein unglaubliches Gedächtnis, eine sehr schnelle Auffassungsgabe und die Kontrolle über jeden Bereich ihres Lebens - bis sie Dionysos begegnet. Von Beginn an war sie mir sympathisch, doch im Laufe der Geschichte fiel es mir teilweise recht schwer, ihre Handlungen nachzuvollziehen.

Meine Meinung:
Als Thriller-Fan hat der Klappentext sofort mein Interesse geweckt und das Buch konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen, sodass ich es innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte. Wie schon erwähnt ist Helena Faber die Hauptperson der Geschichte und eine sehr starke Frau. Sie lässt nicht locker und setzt sich durch, was ihr leider zum Verhängnis wird, aber trotzdem gut an ihr fand. Dafür kamen ihre Gefühle und Gedanken, vor allem in Szenen, in denen sie leiden musste, etwas zu kurz, sodass es etwas unpersönlich wirkte. Das tat der Spannung zwar keinen Abbruch, fand ich persönlich dennoch schade. Auch die anderen Charaktere wie Helenas Ex-Mann Robert oder ihre Töchter sind gut gelungen und spielen in der Hinsicht auf Helenas Privatleben eine wichtige Rolle. Dieses wird stark thematisiert und zeigt, wie sie Schritt für Schritt die Kontrolle über sich und ihr Umfeld verliert.
Dionysos als psychopathischer Mörder ist der ein gerissener Charakter, von dem ich mir noch mehr erhofft hätte. Zwar bekam man Einblicke in seine Gedanken, doch über seine Geschichte und wie er zu dem geworden ist, wie er beschrieben wird, hätte ich gerne mehr erfahren.
Durch die ziemlich kurzen Kapitel und die abwechselnden Sichtweisen war mir ziemlich schnell klar, wer hinter Dionysos steckt. Ab der Hälfte des Buches war es dann auch offensichtlich, doch auch wenn man als Leser bereits fast den kompletten Überblick hatte, wurde es nicht langweilig und ich habe mit Helene mitgefiebert, da sie auf Grund ihrer Amnesie den Verlauf der Geschichte stark beeinflusst hat.
Der Schreibstil ist sehr detailgetreu und an vielen Stellen nichts für schwache Nerven. Uwe Wilhelm beschreibt die grausamen Morde bis ins blutige Detail, sodass ich teilweise schlucken musste. Man lernt eine Menge über Berlin und seine Sehenswürdigkeiten sowie über das Thema Frauenhass. Besonders ansprechend fand ich die Verbindung zur griechischen Mythologie, die ich bisher noch in keinem Thriller erlebt habe. Überraschender Weise endete das Buch mit einem echt gemeinen Cliffhanger und ich war froh zu erfahren, dass ein zweiter Teil geplant ist.

Trauriges Ende

Von: Peter Schulik aus Korntal-Münchingen Datum : 22.09.2017

Der Beste Krimi den ich seit Jahren gelesen habe.
Spannend bis zum Schluß.
Das Ende jedoch lässt viele Fragen offen..
Wer hat sie und wo sind die Kinder geblieben ??
Vermutlich Gibrans ??
2 Teil wäre hier nicht schlecht.

Lange kein so gutes Buch verschlungen

Von: Leapunch Datum : 12.09.2017

leas-lesezauber.blogspot.de

Dieses Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen, es ist zugleich schlicht und doch ein richtiger Blickfang. Der schwarze Hintergrund und dann in Kombination mit der 7, davor der Buchtitel ergeben einen tollen Kontrast. Das Cover hat mich neugierig gemacht, der Klappentext hat dann den Rest gemacht. Irgendwie war ich lange aus dem Genre raus, weil ich leider einige Bücher dabei hatte, die mich leider gar nicht begeistert hatten aber im Moment wollte ich gerne mal wieder in das Genre abtauchen und dieses Buch hat es geschafft, dass ich wieder vollkommen im Genre angekommen bin und mich die Sucht erneut gepackt hat.

Der Schreibstil ist sehr detailreich und bildlich, was besonders am Anfang viele Informationen bedeutet, die man verarbeiten muss, was allerdings nicht negativ war. Die Spannung hat der Autor sehr gut aufgebaut, sodass ich einfach immer mehr wissen wollte und mit jeder Seite wurde die Neugier noch schlimmer. Besonders authentisch war dabei die Protagonistin, Helena Faber, eine Staatsanwältin, die charismatisch ist und mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Der Autor schafft es spielerisch ihre Charakterzüge in die Geschichte mit einzubringen, so erfährt man auch über sie mühelos genug um einen guten Eindruck von ihr zu bekommen. Dadurch wirkt sie sehr menschlich und sie hält die Story am Leben. Mit ihr gemeinsam immer weiter in die Geschichte abzutauschen war deswegen sehr spannend.

Dem Mörder auf der Spur zu sein und doch so vollkommen ohne Plan, wer er ist, hat mich fast wahnsinnig gemacht und dann so kurz vor dem Ende haben sich alle Puzzleteile zusammengefügt. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich von der ersten Seite an gefesselt hat!!! Nicht nur das die Protagonistin sowie die anderen Charaktere sehr gut gestaltet waren, sondern auch der Aufbau der Geschichte. Alles scheint zusammen zu hängen und trotzdem erhält man als Leser keinen Eindruck davon in welche Richtung das Buch verläuft. Die Geschichte lässt viel Platz für Phantasien und bietet trotzdem sehr viele Fakten.

Das Ende hat mich ganz schön überrascht und hat dafür gesorgt, dass ich den letzten Teil des Buches förmlich gefressen habe! Ich kann es kaum erwarten, mehr von dem Autor zu lesen!



Fazit:

Eine Brandheiße Story, mit einer unglaublich authentischen Protagonistin und tollen Charakteren, die spannender nicht sein könnte. Ich kann es nur noch einmal erwähnen, dass ich selten ein Buch des Genres so verschlungen habe! Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der eine gute Story haben möchte, die einen so schnell nicht mehr los lässt! Bitte ich möchte mehr davon!!!!

Es ist nicht was es scheint. Es ist viel schlimmer.

Von: Viola Hardel Datum : 07.09.2017

schnaeutzchen76.blogspot.de/

Hinter diesem unscheinbaren Cover verbirgt sich eine grandiose und spannende Geschichte, was man sich nicht so vorstellen kann.
Zu Beginn war ich sehr begeistert das man auch etwas über die Stadt Berlin erfährt , es wie eine kleine Geschichtsstunde. Wo einem alles erklärt wird ,wann was erbaut worden ist und warum und welche Bedeutung es hat .

Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach gehalten , so das man denkt man ist mitten in dem geschehen drin, wir im wahren Leben.
Einige stellen sind echt hart aber genau das ist es was das ganze ausmacht.Man ist mitten drin und kann die Spannung in diesem Buch richtig spüren und möchte unbedingt wissen wie das alles weiter geht.

Auch wenn man schnell wusste wer der Täter ist, ließ die Spannung nicht nach und man wurde mich einen überraschenden Ende überrascht.
Ich kann nur eins sagen, lest dieses Buch es ist einfach super Spannend.

Zitate die mir sehr gefallen haben:
Manchmal ist ein Wiedersehen schmerzhafter als ein Abschied.
und
Jeder macht die Dinge erst zu dem, was sie sind!

hohe Erwartungen gehabt, aber leider enttäuscht worden

Von: bumblebeesworld Datum : 28.08.2017

bumblebees-world.blogspot.de/

Zum Inhalt:

Es geht in diesem Buch um einen Mörder, der in regelmäßigen Abständen Frauen ermordet hat. 3 Frauen wurden von ihm in 3 Monaten hingerichtet, bis er eine Pause von einem Jahr gemacht hat und die nächste Leiche aufgetaucht ist. Der Mörder filmt seine Taten, vom Überfall auf die Frauen bis hin zu den Verstümmelungen, die er ihnen antut und stellt das ganze nach seiner Tat zusammen mit einer Verkündung ins Internet. Er nennt sich selbst Dionysos und sein Ziel ist die "Heilung" der Frauen, die sich wieder auf ihre von Gott gegebene, unterwürfige Position besinnen sollen. Dabei geraten also besonders erfolgreiche Frauen in sein Visier, bis schließlich auch Helena sein Opfer wird.


Meine Meinung:

Einige Aspekte des Buches haben mir wirklich gut gefallen, leider gab es auch vieles, was mich einfach gestört hat.
Zum einen ist da die Tatsache, dass es wirklich ein brutal geschriebenes Buch ist, bei dem oft bis ins kleinste Detail die Handlungen und deren Auswirkungen dargestellt werden. Obwohl mich das eigentlich gar nicht allzu sehr stört, fällt es einem auf diese Weise manchmal schwer an bestimmten Stellen weiterzulesen und sich richtig in das Buch hinein fallen zu lassen. Das fand ich wirklich schade, weil besonders die Idee hinter der Geschichte mir sehr gut gefallen hat und immer noch gefällt, aber sie in diesem Buch einfach nicht gut und überzeugend umgesetzt wurde. Trotz allem machen die brutalen Morde die Geschichte interessant, da man auf diese Weise noch mehr wissen will, wer hinter der ganzen Sache steckt, besonders da der Täter Einblick ins Netzwerk der Ermittler und der Polizei zu haben scheint.
Die Darstellung der Charaktere, besonders Helena, haben mir gut gefallen. Sie sind überzeugend und gut verständlich vorgestellt worden, auf diese Weise konnte man einen schönen Einblick in ihre Gedanken und ihre Gefühlswelt bekommen. Was mich aber gestört hat, war die Tatsache, dass Helena mit ihrem Exmann, mit dem sie zudem noch das gemeinsame Sorgerecht für die beiden Töchter hat, zusammen ermittelt und außerdem noch was mit dem Leiter der Staatsanwaltschaft, ihrem Chef, am Laufen hat. Auch der zweite ermittelnde Staatsanwalt hat Interesse an ihr und auf diese Weise kommt es natürlich ständig zu Sticheleien von Seiten ihres Exmannes. Das ist allerdings einfach kein neuer Ansatz, sondern inzwischen schon ausgelutscht und nichts neues oder spannendes mehr für den Leser.
Am meisten hat mich allerdings der echt nervige Schreibstil gestört. Ich finde das Buch ist total kompliziert geschrieben und es war einfach schwierig am Ende der Seite noch zu wissen, was jetzt der erste Satz war und worum es eigentlich geht. Das wurde noch dadurch verstärkt, dass häufig über lange Zeit - manchmal über mehrere Seiten hinweg - kein Absatz gemacht wurde. So wurde man mit Bergen von Sätzen überhäuft, über die man sich kaum einen Überblick verschaffen konnte und es auf diese Weise nochmal schwerer fiel der Handlung zu folgen.
Deshalb gebe ich diesem eigentlich echt vielversprechenden Buch leider nur 2,5 von 5 Sternen.

Ein spannender und packender Thriller!

Von: Myri liest Datum : 23.08.2017

myri-liest.blogspot.de/

KLAPPENTEXT

Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde …


MEINE MEINUNG

"Die sieben Farben des Blutes" von Uwe Wilhelm hat mich, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, direkt gereizt. Ab und an geht doch nichts über einen packenden und spannungsgeladenen Thriller. Wie sehr mich der Roman von Uwe Wilhelm fesseln konnte, könnt ihr im Nachfolgenden gerne lesen.

Das Cover passt richtig gut zum Titel des Buches! Es wirkt düster und verrät einem sofort, dass es sich bei diesem Buch um keine Liebesgeschichte handelt. ;)

Um was geht es? Seit etwa einem Jahr ist die Berliner Staatsanwältin Helena Faber einem Serienmörder, der sich nach dem griechischen Gott des Weins und der Ekstase genannt hat, auf der Spur. Dyonisos hat bereits drei Frauen auf bestialische Art und Weise getötet. Als ein weiteres Opfer folgt und Helena immer mehr ins Fadenkreuz des Täters gerät, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit ...

Bei der Hauptprotagonistin Helena Faber handelt es sich um eine starke Frau, die beruflich extrem erfolgreich ist. Als taffe, kluge und selbstbewusste Frau hat sie es in einer Männerdomäne nicht immer leicht, was sie allerdings nicht davon abhält, hart für ihren Erfolg zu arbeiten. Doch ihr Erfolg hat sich leider auf ihr Privatleben ausgewirkt: Von ihrem Ex-Mann Robert, mit dem sie zwei gemeinsame Töchter hat, lebt sie getrennt. Ich mochte Helena wirklich sehr gerne, was auch daran lag, dass der Autor einem im Laufe der Geschichte einiges aus ihrer Vergangenheit zukommen lässt, damit man ein genaues und gutes Bild von ihr bekommt.
Die Nebencharaktere waren alle sehr gelungen! Der Ex-Mann, die beiden Töchter oder die Kollegen - von allen bekommt man ein ziemlich detailliertes Bild, sodass man einen Bezug zu ihnen aufbauen kann.

Von der ersten Seite an wurde ich durch Uwe Wilhelms flüssigen und sehr spannenden Schreibstil in die Geschichte hineingezogen. Man rätselt fieberhaft mit, wer hinter Dyonisos steckt. Ab etwa der Hälfte des Buches hat mich diesbezüglich ein Verdacht beschlichen, der sich dann auch bewahrheitet hat. Doch auch wenn ich schon weit vor dem Ende des Buches erahnt hatte, wer hinter der grauenhaften Mordserie steckt, hat dies der Spannung keinen Abbruch getan.
Als mit Helena schließlich etwas passiert, das großen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte nimmt, fand ich dies anfangs noch relativ unterhaltsam. Nichtsdestotrotz hat mir diesen Weg, den der Autor damit eingeschlagen hat, nicht wirklich gefallen. Daher bin ich vom letzte Drittel eher weniger begeistet, weil mich diese Wendung einfach nicht überzeugen konnte.
Erzählt wird das Buch hauptsächlich aus Helenas Perspektive, sodass man sich auch sehr gut in sie hineinversetzen kann. Ab und an bekommt man die Ereignisse aus einer anderen Sicht geschildert - teilweise sogar aus Dynoisos' Sicht, was ich super interessant fand.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, was wohl darauf hindeutet, das eine Fortsetzung erscheinen wird. Da ich davon ausgegangen bin, dass es sich bei diesem Thriller um keine Reihe handelt, war ich zeimlich überrascht und auch ein wenig geschockt, denn mit so einem Ende hatte ich nicht gerechnet.

"Die sieben Farben des Blutes" von Uwe Wilhelm ist alles in allem ein solider Thriller, der durch einen fesselnden Spannungsbogen punkten kann.

Er fühlt sich göttlich

Von: leseratte1310 aus Mönchengladbach Datum : 23.08.2017

Drei bestialische Morde an Frauen hatte es in Berlin gegeben. Doch der Täter, der sich Dionysos nennt, wurde nicht gefasst. Dann brach die Serie ab, doch Staatsanwältin Helena Faber war der Ansicht, dass es nicht zu Ende war. Nun ist fast ein Jahr vergangen und Dionysos meldet sich zurück. In den Hinweisen, die er ausgibt, spricht von sieben „Heilungen“. Das bedeutet, dass er sein Werk noch nicht vollendet hat. Ein anonymer Hinweis weist auf ein Buch von Professor Rashid Gibran, der radikale Ansichten hat und dem es Spaß macht zu provozieren. Aber ist er auch der Täter?
Die Ermittler stehen daher unter Zeitdruck und dann gerät Helena selbst ins Visier von Dionysos.
Es ist keine leichte Kost, die uns der Autor Uwe Wilhelm mit diesem Buch liefert. Es ist eine komplexe und sehr brutale Geschichte. Zartbesaitete Seelen seien also gewarnt.
Dionysos hat ein Problem mit starken, unabhängigen Frauen. Das Buch „Dionysos“ ist für ihn Inspiration. Doch wer ist er und was hat ihn zu seinen kranken Gedanken und Taten gebracht? Ich habe es nicht erfahren. Manchmal taucht er überraschend schnell auf, um zu verhindern, dass man ihm auf die Schliche kommt. Woher wusste er davon? Recht früh gibt es über die Identität keine Zweifel mehr, trotzdem bleibt es spannend.
Staatsanwältin Helena Faber bekommt aufgrund eines Traumas eine Amnesie, die nicht nur ihren Kindern Sorgen bereitet, sondern auch ihrem Ex Robert, der als Kommissar ebenfalls mit dem Fall zu tun hat. Sie hat eine steile Karriere hingelegt und ist bekannt dafür, dass sie immer alle Fakten parat hat. Wie hart muss es sie also treffen, als es zu diesen Aussetzern kommt, die immer häufiger und schlimmer auftreten.
Ich konnte nicht verstehen, dass sie aus Ehrgeiz immer weitermacht mit diesen Ermittlungen und ihrem Arzt verheimlicht, was der Auslöser ist. Erschreckend war auch, was die Krankheit dann mit ihr macht. Ich konnte mit Helena fühlen und sie tat mir leid, aber sie ist mir nicht nahe gekommen. Überhaupt hatte ich mit einigen Personen so meine Schwierigkeiten. Sympathisch war mir eigentlich nur ihr Ex-Mann Robert, dem anzumerken war, dass er immer noch Gefühle für seine Frau hat.
Der Thriller ist spannend und das Ende bietet dann auch noch einige Überraschungen. Ganz zum Schluss gibt es einen Cliffhanger, der den Übergang zu einem weiteren Band schafft und Schlimmes ahnen lässt.

Ein Mörder der "heilen" will...

Von: Tanjas Bücherwelt Datum : 21.08.2017

https://www.facebook.com/tanjasbuecherwelt?ref=tn_tnmn

In Berlin treibt sich ein Serienmörder um, in drei Monaten werden drei Frauen auf grausame Weise ermordet. Der Mörder hinterlässt im Internet je drei Verkündungen, in denen er von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Staatsanwaltschaft und Polizei stehen unter Druck den Mörder zu fassen, doch plötzlich ist die Mordserie beendet und sie gerät damit in Vergessenheit. Staatsanwältin Helena Faber ist allerdings davon überzeugt, dass dies nur der Anfang war und sie sollte mit ihrem Gefühl recht behalten, denn ein Jahr später taucht der Mörder, der sich selbst Dionysos nennt, wieder auf und bringt eine vierte Frau brutal um. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, und Helena gerät in das Visier des Täters und bringt sich damit in tödliche Gefahr…

Die sieben Farben des Blutes stammt aus der Feder von Uwe Wilhelm.

Das Buch begann recht spannend und beginnt nach den ersten drei Morden mit dem Wiedereinsetzen der Mordserie. Die ersten drei Morde werden nach und nach weiter beleuchtet und so bekommt man als Leser recht schnell einen guten Überblick über die Mordserie. Die Morde sind brutal und blutig und der Autor scheut auch nicht davor zurück, dies genau zu beschreiben, und so ist das Buch für zartbesaitete Leser nicht geeignet.

Helena Faber, die Staatsanwältin, nimmt in diesem Buch viel Raum ein, was mir zu Anfang auch gut gefallen hat, leider empfand ich ihre Handlungen nicht immer realistisch dargestellt und auch im weiteren Verlauf wird das was mit ihr geschieht für meinen persönlichen Geschmack zu sehr übertrieben um für mich ein rundes Bild abzugeben.

Leider hatte ich auch recht schnell eine Ahnung wer der Täter sein könnte und nach ca. 2/3 des Buches wurde meine Ahnung auch bestätigt. Das nach 2/3 der Täter schon feststand hat mich persönlich nicht gestört, die Jagd nach ihm war zum größten Teil spannend erzählt. Leider war ich über die Motivation für die „sieben Farben des Blutes“ doch ein wenig enttäuscht, hier hätte ich doch irgendetwas Besonderes erwartet, da es auch der Titel des Buches ist.

Auch der Epilog der mit einem nicht wirklich originellen Cliffhanger endet und somit wohl einen zweiten Teil ankündigt konnte mich nicht wirklich für sich einnehmen.

Trotz meiner vielen Kritikpunkte verfügte das Buch über einen roten Faden, dem man gut und gerne folgt und über eine gewisse Grundspannung die sich zum Ende hin auch nochmal deutlich steigerte um in einem Showdown zu enden, der mir im Großen und Ganzen gut gefallen hat.

Mein Fazit:

Ein Thriller den man gut lesen kann, der mich persönlich aber leider nicht wirklich begeistern konnte.

„Leben ist das, was passiert, während man auf Erlösung wartet“.

Von: ginnkatze Datum : 21.08.2017

https://www.facebook.com/kochbeata/

Helena Faber, erfolgreiche Staatsanwältin kann sich nicht damit abfinden, dass sie einen Fall nicht gelöst hat. Drei Frauen brutal ermordet, ihrer Würde beraubt und drei Verkündungen, in denen der Mörder, er nennt sich selbst „Dionysos“, von sieben Heilungen erzählt. Als dann die Mordserie abrupt abbricht geht ein Aufatmen durch die Polizei und Staatsanwaltschaft. Nur Helena glaubt nicht daran.

Ein Jahr später taucht erneut eine Frauenleiche auf. Wieder bestialisch ermordet, verstümmelt und die gleiche Vorgehensweise. Jetzt ist klar, dass der Serienmörder wieder zugeschlagen hat. Helenas Jagdinstinkt ist geweckt. Sie schmeißt sich in die Ermittlungsarbeiten, oftmals ohne mit der Polizei zusammen zu arbeiten und bringt sich so selbst ins Visier des brutalen Killers.

Polizei und Staatsanwaltschaft treten auf der Stelle, denn „Dionysos“ ist schlau und hinterlässt keine Spuren. Als er merkt, dass er einen Fehler begangen hat und sein Gesicht auf einer Kamera zu sehen sein müsste, dreht er durch und hinterlässt eine blutige Spur der Verwüstung.

Fazit:

Der Autor Uwe Wilhelm schreibt hier einen Thriller, der mich anfangs sofort mitreißt.

Sein Schreibstil ist leicht und flüssig lesbar. Die blutigen Szenen waren mir manches Mal ein wenig zu real geschildert. Das hätte gar nicht sein müssen, denn einiges wirkte erst dadurch sehr konstruiert.

Der Spannungsbogen der im Epilog zu explodieren scheint reißt dann leider ab und wird durch unnötige Längen hingezogen. Zum Ende hin wird er wieder höher, kann für mich dann die ganze Story aber auch nicht mehr retten.

Die Kapitel sind kurz, das gefällt mir immer gut. Manche sind nicht richtig durchdacht, so wie hier: In Kapitel 58 kommen Anrufe aus dem Krankenhaus, die dann komischerweise in Kapitel 60 mit dem Besuch dieser Person, die da noch in Narkose liegt, gar nicht stattgefunden haben konnten.

Leider verliert sich der Autor schon von der Mitte des Buches an in so viele verschiedene Richtungen, dass er selbst den roten Faden nicht mehr zu finden scheint. Denn dieser führt leider in unglaubwürdige Verstrickungen beteiligter Protagonisten. Die Amnesie, die bei Helena Faber auftrat, war anfangs noch verständlich bis sie dann ins völlig unwahrscheinliche abdriftete. Hier wäre weniger ganz sicher mehr gewesen. Zu viele konstruierte Spuren, die dann aber nicht wieder aufgenommen werden und aufgeklärt erst recht nicht.

Das Ende ist für mich nicht mehr überraschend gewesen, hatte ich doch „Dinonysos“ schon ab der Hälfte des Buches gestellt. Einige Kleinigkeiten erfahren wir dann noch, aber Aufklärung des Ganzen ist für mich anders.

Und dann kommt ein Epilog, nun ist klar, warum nicht alles genau aufgelöst wurde, es gibt eine Fortsetzung. Und dann gleich wieder für mich so unglaubwürdig, dass ich die auf jeden Fall nicht mehr lesen werde.

Schade schade, anfangs richtig spannend und fesselnd, sich dann aber in so vielen anderen Dingen verlierend, da hätte man mehr draus machen können.

Daher kommen von mir hier ganz knappe 3 Sterne. Eine Leseempfehlung vergebe ich verständlicherweise nicht. Dies ist aber ganz allein meine Meinung.

Interessante Thematik mit Spannung bis zum Schluss!

Von: Some Lost Stories Datum : 20.08.2017

someloststories.blogspot.de

Der Klappentext hat ein großes Interesse bei mir geweckt und die Tatsache, dass Helena Farber, die Protagonistin, auch noch Staatsanwältin ist, fand ich gleich noch viel spannender als kleiner Jura Student. Und ich wurde auch tatsächlich nicht enttäuscht. Der Thriller packte mich schon sehr früh und zog mich in seinen Bahn, sodass ich das Buch nur schwer zur Seite legen konnte.

Die Protagonistin, wie schon erwähnt, ist Helena Faber, jüngste Staatsanwältin in Berlin. Eine sehr willensstarke und bewundernswerte Frau, die mir schon recht früh gut gefiel. Auch wenn es Momente gab, an denen ich ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte und vielleicht sogar mal den Kopf schüttelte, sympathisierte ich mit ihr im Großen und Ganzen. Sie ließ sich nicht so schnell von einer Sache abbringen lassen und setzte sich durch, was ich wirklich toll fand. Ich hätte mir an manchen schwierigen Stellen, wo der Charakter sehr gelitten hat (ich möchte nichts Spoilern), mehr Einblick in ihre Gedanken und Gefühle gewünscht. Das fand ich, ist manchmal einfach zu kurz gekommen.

Auch die anderen Charaktere waren sehr gelungen, genauso wie der Bösewicht des Thrillers Dionysos persönlich. Eine sehr gerissene Person und ein typischer Psychopath. Bei ihm hätte ich mir auch noch ein bisschen mehr gewünscht. Man erfuhr irgendwie zu wenig über Dionysos selber, über seine Vergangenheit und wie er zu all dem gekommen ist.

Die Geschichte war ebenso spannend, wie auch teilweise sehr grausam beschrieben, dass man selber als Frau schon mal schlucken musste. Der Autor besitzt ein sehr detaillierten Schreibstil und trotzdem schienen die fast 500 Seiten viel zu schnell vorbei gewesen zu sein.
Sehr interessant war die Verbindung zur griechischen Mythologie. Ich habe noch nie von einem Thriller gehört, in dem eine griechische Gottheit thematisiert wurde. Außerdem hat mir auch der Bezug zu der aktuellen Politik, sowie des Themas Frauenhass und Antifeminismus fasziniert. Ich finde es wichtig, diese Themen zu besprechen und ich finde, da hat Uwe Wilhelm das super eingebracht.

Der Schluss endet mit einem Cliffhanger, was ich sehr überraschend fand, mir aber gut gefallen hat. Natürlich hat es mich nicht davon abgehalten mal zu recherchieren und tatsächlich ist dieser Thriller der Auftakt einer Trilogie. Ich bin daher sehr gespannt, wie es mit Helena Faber weitergeht.

Für mich ist Die sieben Farben des Blutes ein sehr beeindruckender Thriller mit einer sehr spannenden und einer etwas anderen Geschichte. Ich persönlich würde dem Buch 4,5 Sterne geben. Da das klassische Bewertungssystem keine Kommastellen hat, habe ich mich dazu durchgerungen dem Buch sogar 5 Sterne zu geben.

Die sieben Farben des Blutes

Von: aline.reads Datum : 20.08.2017

https://www.instagram.com/aline.reads

In diesem Buch geht es um den Serienmörder Dionysos, der seine 7 Opfer auf bestialische Art "heilen" möchte. Zuerst hat es sich wie jeder andere Krimi gelesen. Ermittler, Staatsanwälte und das übliche. Irgendwann wurde es dann brutal und ich muss sagen, dass es nichts für schwache Nerven ist. In dem Buch gibt es wirkliche viele brutale Szenen, die sehr detailliert beschrieben wurden. Die Geschichte war wirklich spannend, hab das Buch auch sehr schnell lesen können und es war mal wirklich eine ausgefallene Story. Es wird gegen Ende leider ziemlich schnell klar, was Sache ist und deswegen haben sich die letzten 150 - 200 Seiten sehr gezogen. Das Ende hätte man kürzer halten können. An vielen Stellen war es eher unglaubwürdig und überzogen. Es kam mir nicht so "echt" vor, es hat sich einfach nach einer zusammengewürfelten, - wie es gerade am besten passt - Geschichte angehört. Nichtsdestotrotz hab ich das Buch irgendwie gern gelesen. Ich wollte einfach wissen, wie es weiter geht und es war im großen und ganzen ein ganz gutes Buch. Zum Schluss gab es noch ein Cliffhanger, der schlimmes ahnen lässt und sich nach einem 2. Teil anhört.

Spannenden, außergewöhnlich und vielschichtig

Von: Krimine Datum : 20.08.2017

krimines-buecherblog.blogspot.de/

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben wird während einer nächtlichen Joggingtour durch das gut situierte Zehlendorf entführt und auf perfide Art und Weise umgebracht. Ein Mord, der an Dionysos denken lässt. Einem Killer, der bereits ein Jahr zuvor drei Frauen bestialisch ermordet hat. Mit dem Ziel, die natürliche Ordnung wieder herzustellen, sieht er sich als höheres Wesen, das durch die Heilung von sieben Huren gegen den kulturellen Niedergang ankämpfen wird. Aber nicht nur er sieht sich in der Pflicht, die Menschheit vor Unheil zu bewahren. Auch die Staatsanwältin Helena Faber besitzt diesen Anspruch an sich und beginnt gemeinsam mit der Berliner Polizei Dionysos zu jagen. Dabei merkt sie nicht, dass auch sie in das Visier des Psychopathen gerät, der sie ebenfalls "heilen" will.

"Die sieben Farben des Blutes" ist ein Thriller, der am Besten in einem Rutsch gelesen werden sollte. Denn eine Pause einzulegen, fällt vor allem durch die rasant angelegte Handlung schwer. Dabei gibt sich der Autor Uwe Wilhelm nicht einmal viel Mühe, die Identität seines Killers geheim zu halten, sondern streut immer wieder Hinweise zu dessen Person ein. Doch nur der Verdacht, zu glauben, wer er ist, reicht nicht aus, um den Leser zufriedenzustellen. Er muss wissen, wer unter dem Namen einer griechischen Gottheit Morde begeht und warum.

Doch nicht nur das turbulente und ereignisreiche Geschehen sorgt dafür, dass eine regelrechte Sogwirkung entsteht. Auch der Schreibstil des Autors, der unheimlich lebendig in Erscheinung tritt und mit detailreichen Schilderungen angereichert ist, trägt dazu bei, dass die Handlung wie ein Film im Kopf des Lesers entsteht. So taucht er zum einen als nicht sichtbares Familienmitglied in das tumultartige Privatleben einer geschiedenen Staatsanwältin ein oder ist zum anderen wie ein faszinierter Student mit dabei, wenn ein charismatischer Anthropologieprofessor seine umstrittenen Vorlesungen hält. Kein Wunder. Denn bei Uwe Wilhelm hat es der Leser mit einem versierten Drehbuchautor zu tun, der ab und an als Produzent tätig ist und darüber hinaus Theaterstücke, Romane und Sachbücher schreibt.

Fazit:
"Die sieben Farben des Blutes" überzeugt als erster Band einer Trilogie um die Berliner Staatsanwältin Helena Faber mit einem spannenden, außergewöhnlichen und vielschichtigen Fall.

Die Farben des Blutes

Von: Nici Datum : 18.08.2017

nici.onw.at

♥Danke an das Bloggerportal und an den blanvalet Verlag für das tolle Rezensionsexemplar!♥
Inhalt:
-Er hasst sie, Er jagt sie, er tötet sie...-

Helena Faber, eine Berliner Staatsanwältin ist sich sicher, die Dionysos-Mordserie kann nicht vorbei sein. Drei Morde in drei Monaten und immer derselbe Mörder. Keiner kann diesen Mörder fassen und so vergisst ihn jeder, bis ein Jahr später eine vierte Frau ermordet wurde. Nun macht sich die mutige Helena auf die suche nach dem Dionysos. Doch plötzlich wendet sich die ganze Geschichte und Helena steht selbst im Visier des Mörders. Kann sie Überleben?

Meinung:
Von diesem Buch habe ich schon sehr viele Rezensionen gesehen und gelesen. Die meisten sind etwas unsicher. Aber ich blieb neugierig. Kann dieser Thriller mich überzeugen? Ich war so neugierig, dass ich einfach in das Buch hineinlas. Vor dem Lesen hat mich das schöne Cover angesprochen. Viel sagt es nicht aus, aber genau das ist es was mich verwickeln konnte. Was ist das für ein Thriller? Ein guter oder ein schlechter? Der Klappentext sprach mich persönlich unglaublich an. Ich wollte sofort hineinlesen und wissen wer dieser Mörder ist, der so geheimnisvoll ist. Und nun möchte ich euch meine Meinung noch näher berichten:



Der Schreibstil von Uwe Wilhelm ist wirklich gut zu lesen. Meiner Meinung nach kam ich gut in die Geschichte hinein, hatte keine Anfangsschwierigkeiten und alles hat einfach gepasst. Der Autor beschreibt alles wirklich lebensecht und man kann sich so gut in die Geschichte hineinversetzen. Am Anfang konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Die Kapitel sind wirklich gut aufgebaut, nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang. Einfach passend. Einmal wird von Helena erzählt, einmal bekommt man ein paar Einblicke von Dionysos. Diese Erzählweise fand ich persönlich wirklich toll! Der Autor beschreibt alles ziemlich genau, also für schwache Nerven ist dieses Buch nicht. Oft habe ich mein Gesicht verzogen, weil es so ekelig beschrieben wurde. Ein richtiger Thriller. Die Situationen und Orte werden auch gut beschrieben, was ich immer ganz wichtig finde. Bis dahin fand ich alles wirklich gut, bis auf eines das störte mich: Helena



Kommen wir nun zu den Charakteren. Ach, ich kam einfach nicht klar mit Helena. Helena war mir persönlich einfach so unsympathisch, ich persönlich kam gar nicht klar mit ihr. Sie leidet an Amnesien- fast Alzheimer. Ok, da tut sie mir wirklich leid, Krankheiten sind nicht schön. Darum schmeißt sie zum Beispiel saubere Wäsche in den Biomüll. Solche Situationen waren für mich lustig ja, ich habe gelacht, nur kam mir immer wieder eine Frage: Warum ist sie dann Anwältin? Ich meine, wenn sie alles vergisst, wäre Anwältin nicht gerade der beste Job für sie. Für mich persönlich, war sie einfach zu unrealistisch und so mochte ich sie einfach nicht besonders gerne. Im Buch waren dann solche "Lücken", da sie sich selbst na nichts erinnern konnte. Irgendwie fand ich das schade. Die Nebenpersonen kamen immer wieder vor und diese waren mir eigentlich alle ziemlich sympathisch. Ich persönlich wusste schon von Anfang an, wird der geheimnisvolle Mörder war, man hätte dies noch besser "verstecken" sollen. Das Ende war meiner Meinung nach einfach nur blöd, mehr kann ich hier nicht sagen, da ich nicht spoilern möchte.



"Die Farben des Blutes" fand ich persönlich ganz gut, bis auf die Charaktere. Der Thriller hat mir persönlich ganz gut gefallen. Ich kam gut mit dem Schreibstil klar, doch leider hat mich Helena gestört. Das Buch hatte einige Schwachstellen, jedoch konnte es mich trotzdem fast überzeugen. Den Thriller kann ich jeden weiterempfehlen, der gerne spannende Geschichten liest. Er ist wirklich lesenswert.


Fazit:
Dem Buch "Die Farben des Blutes" möchte ich gerne 3 von 5 Sterne geben. Leider hatte ich Probleme mit der Protagonistin, Helena. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und kann es jeden einfach weiterempfehlen. Man muss dem Buch einfach eine Chance geben. Ein Thriller, der für mich alles hatte, nur fehlte die gewisse Figur dazu.

Dionysos, die Urmütter und das Blut des Lebens

Von: claudi-1963 aus Weinstadt Datum : 16.08.2017

https://www.facebook.com/claudia.stuckner

"Unsere moderne Welt ist nicht weniger eine Welt der Zwänge als die der Vergangenheit, nur haben die Zwänge ein anderes, „zeitgemäßes“ Gesicht erhalten." (Dr. Carl Peter Fröhling)
Vor gut einem Jahr wurden in Berlin auf brutale Art drei Frauen gefoltert und getötet, kurz nach ihrem Tod erschien jedes Mal das Video des Täters, der sich Dionysos nennt. Nun nach einem Jahr gibt es ein neues Opfer, die Wirtschaftssenatorin Ursula Reuben. Wieder wurde sie zuvor brutal verstümmelt, ehe sie der Täter ausbluten ließ. Staatsanwältin Helena Faber, die schon in der Vergangenheit mit dem Fall vertraut war und ihr ExMann Robert Faber Kriminalbeamter ermitteln unter Hochdruck. Auffällig ist das der Täter immer aus dem Buch "Dionysos" von Professor Rashid Gibran zitiert und das alle Frauen nach Osten ausgerichtet sind. Ist Gibran der Täter oder hat das ganze einen islamistischen Hintergrund? Doch dann gerät Helena selbst in die Fänge von Dionysos und kann mit knapper Not entkommen. Allerdings behält sie ein Trauma zurück, das sie noch schwer beeinflussen wird. Doch dann schlägt der Mörder erneut zu und Helena und Robert versuchen alles, um das Opfer rechtzeitig zu finden.

Meine Meinung:
Das Buch von Uwe Wilhelm hat sehr gut und spannend begonnen, sofort war ich von dem Fall und den Ermittlungen in den Bann gezogen. Doch leider hatte, dann das Buch durch die Amnesie Helena Fabers im letzten Drittel so einen Hänger, das die Spannung rapide abstürzte, bis sie am Ende dann nochmals aufkam. Die Vergesslichkeit von Helena nahm in diesem Buch viel zu viel Raum ein, das ich manchmal den Eindruck hatte, man würde das Buch unnütz dadurch in die Länge ziehen. Ansonsten hat der Autor einen sehr guten Schreibstil, auch die Ermittlungen waren sehr gut recherchiert. Hätte das Buch seinen Spannungsbogen so hoch gehalten hätte wie zu Beginn, dann wäre es ein Stern mehr von mir geworden. Auch der Epilog mit dem offenen Ende das schon einen nächsten Teil prophezeit fand ich unnötig. Trotzdem hat der Autor das Potenzial ein guter Thrillerautor zu werden, wenn er vielleicht ein paar kleine Dinge im nächsten Buch verändert. Ich kann also Iris Berben nicht voll zustimmen, wenn es heißt: "Großartiges Buch. Unbedingt lesen". Das Cover hingegen gefällt mir sehr gut und passt zur Geschichte. Ich hoffe auf einen durchgehend, spannenden zweiten Band und vergebe 3 1/2 Sterne von 5, aufgerundet 4 für dieses Buch.

Die sieben Farben des Blutes

Von: Nicole Plath Datum : 15.08.2017

www.nicole-plath.de

Er nennt sich „Dionysos“ und ermordet innerhalb von drei Monaten drei Frauen. Bei jedem Mord veröffentlicht Dionysos eine Verkündung, die von sieben „Heilungen“ spricht. Dann geschieht ein Jahr lang nichts. Bis es wieder ein Opfer gibt, und Dionysos wird noch lange nicht aufhören. Spuren führen zu Professor Rashid Gibran, der an der Uni Vorlesungen zum Thema „Geschichte des Frauenhasses“ hält.

Uwe Wilhelm ist mit diesem Buch ein gutes Werk gelungen. Er nimmt den Leser mit in die Welt der Berliner Staatsanwältin Helena Faber und ihrer Suche nach Dionysos. Die Geschichte ist spannend und hat einige interessante Wendungen zu bieten. In fast jeden Charakter kann sich der Leser hineinversetzen.

Mit genauen Ortsangaben, die mir an einigen Stellen etwas zu detailliert waren, wissen Berlin-Kenner immer ganz genau, wo die einzelnen Szenen der Handlung spielen. Es gibt im Buch weitere detailreiche Beschreibungen, welche im Kopf zwar ein genaues Bild von der Örtlichkeit oder der Figuren schafft, mich persönlich aber von der eigentlichen Handlung einige Male entfernt hat.

An einigen wenigen Stellen bin ich an Fremd-, bzw. Fachwörtern etwas „hängen geblieben“ und musste einen Satz mehrfach lesen, um in der Geschichte weiter voran zu kommen. Abgesehen von diesen wenigen Stellen ist das Buch gut lesbar.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass „Die sieben Farben des Blutes“ ein gelungener Roman ist, den ich gerne weiterempfehlen möchte.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.

Frauen sollen sterben...

Von: buch-leben Datum : 14.08.2017

buch-leben.blogspot.de

Achtung! Diese Rezi enthält Spoiler!

Normalerweise vermeide ich in meinen Rezensionen Spoiler, aber bei diesem Buch komme ich leider nicht drum herum...

"Die sieben Farben des Blutes" beginnt mit einem Prolog, in dem man den Serienkiller Dionysos und eine seiner Prophezeiungen kennenlernt. Dem Leser wird direkt klar, dass er aus sehr fragwürdigen Motiven heraus agiert und Frauen "heilen" will - auf seine ganz eigene Art.

Für schwache Gemüter ist das Buch nichts, denn auch wenn man von amerikanischen Thrillern noch schlimmeres gewöhnt ist, sind die geschilderten Morde sehr brutal. Ich fand am schlimmsten, dass die Mordopfer ihre eigenen Gliedmaßen essen mussten. Das wird auch immer wieder erwähnt, sodass es der Leser auf keinen Fall vergisst.

Schnell passiert ein weiterer Mord, an dem die Staatsanwältin Helena Faber arbeitet. Sie ist sehr taff und hat schon sehr jung eine steile Karriere hingelegt, allerdings wurde ich während des gesamten Buches nicht mir ihr warm. Irgendwie war sie mir unsympathisch, was jetzt nicht nur daran lag, dass sie nicht wählerisch ist, was ihre Bettpartner angeht. In Bezug auf die Protagonistin gab es aber für mich einige Ungereimtheiten: Sie leidet an Amnesien, es besteht anfangs sogar der Verdacht auf Alzheimer, weswegen sie die saubere Wäsche in den Biomüll schmeißt und die Haarbürste im Kühlschrank lagert. Allerdings passt das mit ihrem Image, dass der Autor zu Beginn des Buches gezeichnet hat, überhaupt nicht zusammen. Denn wie konnte sie so erfolgreich werden, wenn sie dieses Handicap hat? Bzw. wenn die Gedächtnislücken erst während der Geschichte auftreten, wurden sie meiner Meinung nach nicht gut eingeführt, da alles sehr plötzlich kam und man beim Lesen erstmal umdenken musste.

Die Gedächtnislücken bzw. die Amnesie macht einen Großteil des Buches aus. Und leider hat mir dieser Aspekt überhaupt nicht gefallen. Nicht nur, dass man als Leser sehr früh Hinweise bekommt, wer der Täter ist, so wäre das Buch auch nur halb so dick, wenn Helena gesund wäre. So weiß sie nämlich auch, wer der Täter ist, vergisst es aber immer wieder. Und komischerweise setzen die Gedächtnisschwierigkeiten immer zu den richtigen Zeitpunkten ein und aus. Das war mir zu konstruiert.

Von der Sprache her hat mir das Buch sehr gut gefallen und es liest sich wirklich sehr flüssig. Es wird zum einen aus der Sicht Helenas geschrieben, aber man bekommt auch immer wieder Einblicke in die Denkweise von Dionysos. Die Kapitel sind kurz und verleitet daher zum Weiterlesen.

Der Schluss hat mir leider gar nicht gefallen. Zwar ist am Ende alles aufgeklärt, aber trotzdem gibt es ein offenes Ende. Warum? Der Mörder ist tot, seine Mitwisser sitzen im Gefängnis und trotzdem verschwinden die Töchter von Helena ganz plötzlich??? Das war für mich leider nicht nachvollziehbar.

Insgesamt war das Buch schon spannend, aber leider konnte es mich nicht zu 100% überzeugen, vor allem weil ich mit der Protagonistin nicht warm wurde. Deswegen gibt es von mir nur 2,5 Sterne!

Ende mit Cliffhanger

Von: Blumiges Bücherparadies Datum : 11.08.2017

blumigesbuecherparadies.blogspot.com

Seit längerer Zeit habe ich keinen Thriller mehr gelesen, weshalb ich auch etwas Erwartung hatte bei diesem Buch. Der Auftakt hat mir sehr gut gefallen, denn der Schreibstil ist flüssig, ein guter Spannungsbogen ist vorhanden und die Neugierde des Lesers wird geweckt. Die Protagonistin Helena Faber ist sympathisch und eine sehr zielstrebige und ehrgeizige Staatsanwältin, die ihre Karriere vorantreiben möchte. Der Täter ist sehr vorsichtig und arbeitet sehr sorgfältig, weshalb es schwer ist ihm auf die Spur zu kommen. Allerdings kommt er Helena Faber sehr nahe und es kommt zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden, was nahe eine Vergewaltigung grenzt. Denn Dionysos lässt seine weiblichen Opfer während ihrer Menstruation verbluten, nachdem er ein Körperteil amputiert hat. Seit diesem Vorfall leidet die Staatsanwältin unter einer dissoziativen Amnesie und kann sich immer weniger gut an Dinge erinnern, obwohl sie davor nahezu jedes Wort einer Unterhaltung konnte. Das erschwert ihre Arbeit. Auch wenn sie den Fall an ihren Kollegen Lukas Ziffer abgeben muss, weil der Täter es auf sie abgesehen hat. Diese Amnesie wird sehr lange breitgetreten in diesem Buch, was mich persönlich gestört hat. Ich habe verstanden wie schlimm es für sie und ihr Leben ist unter dieser Gedächtnisverlust zu leiden, aber es war mir zu ausführlich. Den Täter Dionysos konnte man als Leser auch schnell identifizieren, was den Spannungsbogen in dem letzten Drittel genommen hat und man sich schwer tat die restlichen Seiten des Buches zu lesen. Das Ende wurde in die Länge gezogen, weshalb es mir wirklich schwer fiel das Buch nicht zur Seite zu legen.

Ein interessanter Thriller mit spannenden Wendungen und einem richtigen Cliffhanger

Von: Ayda aus Hannover Datum : 06.08.2017

https://www.instagram.com/p/BXcYVgxl5K3/?hl=de&taken-by=aydasleseliebe

Inhalt:
Schauplatz ist die schöne Hauptstadt Berlin. Wir lernen die alleinerziehende Staatsanwältin Helene Faber kennen,die mit ihren beiden Töchtern Katharina und Sophie lebt. Der neue Fall beschäftigt sie sehr und erinnert an die Dionyos-Mordserie an drei Frauen vor einem Jahr. Jetzt gibt es auch noch die vierte Tote, die neue berliner Wirtschaftssenatorin, Ursula Reuben. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei arbeiten mit Hochdruck,um den Killer zu schaffen,der mit seinen Ritualmorden die Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Dann gibt es da auch noch den sehr suspekten Professor Rashid Gibran, der Anthropologie lehrt und dessen Schwerpunktthema "Die Geschichte des Frauenhasses" ist. Helene Faber kommt auf eine sehr interessante Spur und die Zeit läuft gegen sie,denn der Mörder ist ihr näher als sie denkt. Hinzu kommt,dass Helene immer wieder an Erinnerungslücken leidet und sie nicht mehr weiß,wer sie ist und wo sie sich befindet.... Meine Meinung:
Das Buch ist mir schon durch das Cover auf instagram aufgefallen,das Werbevideo spricht für einen spannenden Thriller,ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen,ich kam gut in die Geschichte,wobei ich erst etwas später gefesselt war udn gegen Ende das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Autor hat einen sehr detaillierten Schreibstil,manchmal auch etwas zu sehr. Helene ist eine taffe Staatsanwältin, die etwas kalt und distanziert wirkt wohingegen ihr Ex-Mann Robert,der Polizist ist,mir sehr sympathisch ist. Die Geschichte hat sehr interessante und tolle Wendungen und man erfährt noch weit vor dem Ende,wer der Mörder ist, das nimmt einem aber nicht die Spannung! Der Autor hat hier auf jeden Fall eine spannende,interessante und komplexe Handlung geschaffen,die ich außergewöhnlich fand. Allerdings gibt es am Ende einen heftigen Cliffhänger, der auf eine Fortsetzung hindeutet. Mir hat es ganz gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Spannung, Blutig, rasant...ein Leseerlebnis für jeden Thriller Leser

Von: Anni Silber Datum : 06.08.2017

https://www.youtube.com/channel/UCDodxknk71lPkhjArHjilEg

Worum geht es ? In den letzten 3 Monaten wurden 3 Frauen auf die grausamste Art und Weise brutal ermordet. Alle vom selben Täter der unter dem Namen Dionysos bekannt ist und unter einer genauen Vorstellung diese Frauen ermordet. Doch wie aus heiterem Himmel scheint die Mordserie mit einem Mal vorbei und Frieden scheint wieder einzukehren. Aber nicht für Staatsanwältin Helena Faber. Sie ermittelt ebenfalls eine geraume Zeit in diesem Fall und als es dann ein viertes Opfer gibt wird ihr Verdacht nur umso mehr bestätigt. Von nun an macht Helena Jagd auf Dionysos und versucht den nächsten Mord zu verhindern, aber was daraus entsteht ist ein Rennen gegen die Zeit, denn auch Helena ist ins Visier des Mörders geraten und er wird erst aufgeben wenn auch Helena geheilt ist...

Meine Meinung: seit einiger Zeit habe ich meine Leidenschaft für Thriller wieder entdeckt und da mich die Geschichte rund um dieses Buch von Anfang an sehr angesprochen hat musste ich dieses Buch einfach lesen. Die Geschichte an sich war wirklich sehr spannend und bringt den Leser dazu weiter zu lesen und ist an der einen oder anderen Stelle auch sehr blutig und brutal. Dies war für mich aber kein Problem da ich mit blutigen Geschichten umzugehen weiß und ich auch finde dass es einfach zu dieser Geschichte passt. Leider muss ich auch sagen dass ich es zum Ende hin sehr vorhersehbar fand, aber ebenfalls kein Problem für mich darstellte da ich so in der Story gefangen war und einfach miträtseln musste. Die Charaktere und vor allem Helena als Protagonistin haben mir sehr gut gefallen da sie ihre eigene Art und Weise hatte und das Buch so vorangetrieben hat.

Von mir hat das Buch 3 Sterne bekommen und eine sehr spannende Geschichte mit viel Aktion, Blut und auch etwas Gewalt. Ganz klar eine große Empfehlung für jeden Thriller Leser.

Ein interessanter Thriller mit spannenden Wendungen und einem richtigen Cliffhanger

Von: Ayda Datum : 06.08.2017

Inhalt:
Schauplatz ist die schöne Hauptstadt Berlin. Wir lernen die alleinerziehende Staatsanwältin Helene Faber kennen,die mit ihren beiden Töchtern Katharina und Sophie lebt. Der neue Fall beschäftigt sie sehr und erinnert an die Dionyos-Mordserie an drei Frauen vor einem Jahr. Jetzt gibt es auch noch die vierte Tote, die neue berliner Wirtschaftssenatorin, Ursula Reuben. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei arbeiten mit Hochdruck,um den Killer zu schaffen,der mit seinen Ritualmorden die Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Dann gibt es da auch noch den sehr suspekten Professor Rashid Gibran, der Anthropologie lehrt und dessen Schwerpunktthema "Die Geschichte des Frauenhasses" ist. Helene Faber kommt auf eine sehr interessante Spur und die Zeit läuft gegen sie,denn der Mörder ist ihr näher als sie denkt. Hinzu kommt,dass Helene immer wieder an Erinnerungslücken leidet und sie nicht mehr weiß,wer sie ist und wo sie sich befindet....

Meine Meinung:
Das Buch ist mir schon durch das Cover auf instagram aufgefallen,das Werbevideo spricht für einen spannenden Thriller,ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen,ich kam gut in die Geschichte,wobei ich erst etwas später gefesselt war udn gegen Ende das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Autor hat einen sehr detaillierten Schreibstil,manchmal auch etwas zu sehr. Helene ist eine taffe Staatsanwältin, die etwas kalt und distanziert wirkt wohingegen ihr Ex-Mann Robert,der Polizist ist,mit sehr sympathisch ist. Die Geschichte hat sehr interessante und tolle Wendungen und man erfährt noch weit vor dem Ende,wer der Mörder ist, das nimmt einem aber nicht die Spannung! Der Autor hat hier auf jeden Fall eine spannende,interessante und komplexe Handlung geschaffen,die ich außergewöhnlich fand. Allerdings gibt es am Ende einen heftigen Cliffhanger, der auf eine Fortsetzung hindeutet. Mir hat es ganz gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung!

Werbevideo:
https://www.randomhouse.de/Autor/Uwe-Wilhelm/p551268.rhd


Autor:

Uwe Wilhelm, geboren 1957 in Hanau, hat Germanistik und Schauspiel studiert. Seit 1987 arbeitet er als Autor für Drehbücher, Theaterstücke und Sachbücher. Er hat mehr als 120 Drehbücher u.a. für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst. Uwe Wilhelm ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Berlin.

(Quelle: www.randdomhouse.de)
www.uwewilhelm.de

Blog von Uwe Wilhelm

Ein Hauptstadtthriller

Von: Corinna Pehla Datum : 02.08.2017

kapitelleserin.blogspot.de/

Drei Frauen wurden im letzten Jahr brutal ermordet. Die Hauptstadt hat einen Serienkiller und dieser spricht von „Heilungen“, er verkündet die Morde im Internet und seine Anhängerschaft nimmt stetig zu.
Nun war es einige Zeit lang ruhig. Doch Dionysos, wie er sich nennt, ist zurück.
Helena Faber ist ihm auf der Spur. Die Staatsanwältin setzt alles daran den Täter zu finden, doch was soll man machen, wenn man selber in das Visier des Täters gerät?



„Die sieben Farben des Blutes“ von Uwe Wilhelm reizte mich sofort. Der Klappentext lockte, es ist ein Buch von einem deutschen Autor und der Schauplatz ist unsere Hauptstadt und spielt nicht in den USA, wie in so vielen anderen Thrillern. Was will man mehr?

Momentan bin ich wieder in meinem alten Lieblingsgenre „Thriller“ angekommen. Lange war es ruhiger bei mir und ich bin nun wieder mit Leseeifer dabei.
Auch dieses Buch nimmt sich wenig zurück, was die Taten von Dionysos betrifft. Es ist blutig, brutal und bringt seine Leser sehr nah ans Geschehen.
Wer mich kennt weiß, dass ich dies liebe. Es darf in einem Thriller ruhig deutlich beschrieben werden, was vorgefallen ist. Wobei es natürlich auch immer auf den Schreibstil und die Geschichte an sich ankommt.

Uwe Wilhelm bietet seiner Protagonistin Helena Faber einen guten Hintergrund. Sie ist eine erfolgreiche Frau, geht in ihrem Job auf, ist alleinerziehend und dabei aber nicht prüde. Man begleitet sie in diesem Buch nicht nur auf der Arbeit, sondern lernt auch Hintergründe kennen, was mich sehr begeistert hat. So bekam sie ein Gesicht, einen Charakter und ein Stück weit konnte ich mich in sie hineinversetzen.

Das Buch an sich ist spannend geschrieben. Mir war allerdings schnell klar, wer hinter den Morden steht... und zwar komplett. Dies brachte dem Ganzen aber keinen Abbruch, weil ich durchaus vermutet hatte dabei nicht ganz richtig zu liegen. Doch hey, ich bin halt auch eine gute Ermittlerin geworden.

Und dies ganze hatte bis zu einem bestimmten Punkt auch einen sehr guten Unterhaltungsfaktor. Dann allerdings passierte etwas mit Helena, was ich nicht passend fand. Zwar ist es für das große Ganze ein wichtiger Bestandteil, aber für mich als Leserin wirkte es wie eine Notlösung, auch wenn ich es damit nicht zu böse ausdrücken möchte.

Ich habe mich auf diese Änderung eingelassen, aber fühlte mich damit nicht wohl. Es war so „hergesucht“ um dann zu einem Ende zu kommen. Helena fand ich beeindruckend, clever und sympathisch und dann kam dieser Punkt und sie tat mir leid, aber sie war dadurch für mich auch nicht mehr für voll zu nehmen, eben weil diese Cleverness fehlte.
Und dieser Umstand hat mir das Buch im letzten Drittel echt vermiest. Es war ein guter und solider Thriller, der dann deutlich abschwächte.
Sehr schade!

Mein Fazit:
„Die sieben Farben des Blutes“ hatte eine Wendung bei der Protagonistin, die mich nicht überzeugen konnte und die ich unpassend für den Verlauf fand. Das hat es mir etwas die Freude am Lesen genommen.

Solider Krimi

Von: Sarahs Bücherregal Datum : 01.08.2017

https://sarahs-buecherregal.blogspot.com

Staatsanwältin Helena Faber, einst jüngste Staatsanwältin Deutschlands, arbeitet an einem kniffligen Fall: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und bringt Frauen brutal um. Die Frauen scheinen eins gemeinsam zu haben: Sie alle setzen sich für die Frauenrechte ein und wurden während ihrer Menstruation umgebracht. Nach drei Morden scheint der Mörder seine Arbeit beendet zu haben, bis das Morden plötzlich wieder beginnt und Polizei und Staatsanwalt nach wie vor im Dunkeln tappen.
Mir hat Uwe Wilhelms „Die sieben Farben des Blutes“ gefallen, weil der Krimi wirklich komplex und gut ausgearbeitet ist. Helena Faber ist eine sympathische, aber nicht fehlerfreie Protagonistin, die zwischen Familie und Karriere hin- und hergerissen ist. Ihr Ex-Mann ermittelt bei der Polizei und so geraten die beiden beruflich immer wieder aneinander. Helena verbeißt sich regelrecht in die Ermittlungen zum Serienmörder, der sich Dyonisos nennt. Durch verschiedene Umstände wird sie irgendwann vom Fall abgezogen und auch noch persönlich in die Morde verstrickt, was die Spannung weiter steigen lässt. Ein Kritikpunkte von mir ist allerdings, dass schon zu früh durch Hinweise deutlich wird, wer wirklich hinter Dyonisos steckt, da hat es sich der Autor für mich etwas zu einfach gemacht.

„Die sieben Farben des Blutes“ von Uwe Wilhelms ist ein guter und spannender Krimi über einen brutalen Serienmörder, der hauptsächlich vom vielschichtigen Charakter und den persönlichen Verwicklungen der Hauptfigur Helena Faber profitiert. Solide geschrieben und entwickelt, aber nicht überwältigend.

Kann mal lesen, aber ist kein 'must read' Titel

Von: isaliaverse Datum : 30.07.2017

https://isaliaverse.blogspot.de/?view=magazine

Die 7 Farben des Blutes


Randinformationen:

Autor: Uwe Wilhelm
Verlag: blanvalet
Genre: Thriller
Preis: 9,99€

Uwe Wilhelm, geboren 1957 in Hanau, hat Germanistik und Schauspiel studiert. Seit 1987 arbeitet er als Autor für Drehbücher, Theaterstücke und Sachbücher. Er hat mehr als 120 Drehbücher u.a. für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst. Uwe Wilhelm ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Berlin.

Die Handlung des Buches spielt ebenfalls im Berlin und ist voller genaueren Ortsbeschreibungen der Stadt, was wohl auch seine Liebe zu ihr ausdrückt. Ich jedoch kenne mich dort nicht mal ansatzweise aus und dadurch waren die vielen Beschreibungen überflüssig. Für einen Bewohner Berlins wird es bestimmt interessanter sein und eventuell so auch die Handlung mehr fesseln.

Klappentext:

„Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit. Nur Staatsanwältin Helena Faber ist davon überzeugt, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst „Dionysos“ nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde…“.

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich neutral zu diesem Buch stehe. Es ist nicht schlecht, haut einen aber auch nicht vom Hocker. Ich hatte eindeutig höhere Erwartungen. Es gab viele Beschreibungen z.B. von der Umgebung, die stellenweise wirklich zu lang und unnötig waren, so dass es das Lesen sehr erschwerte. Genauso wie viele ausgefallene Fachbegriffe, bei deinen ich meist erst nachschlagen musste was diese bedeuteten und das liegt nicht daran, dass ich 'nur' eine Jugendliche bin. Ich habe viele Leute extra aus meinem Umfeld befragt und die meisten Begriffe waren ihnen auch nicht geläufig. Es gab oft langweilige Passagen, wo ich stellenweise sogar den Text nur überflogen habe und so das Wichtigste aufschnappte. Natürlich gab es auch gute Stellen in dem Buch, wo man schon mal schmunzeln musste oder es zum Nachdenken anregte, ab und an war es auch spannend, oft auch aber für mich vorhersehbar. Wie der Mörder 'Dionysos' seine Opfer umbringt finde ich auch fragwürdig und klingt irgendwie lächerlich um ehrlich zu sein.

*Spoiler dazu*

Er lässt sie durch einen Blutgerinnungshemmer, während ihrer Periode verbluten, zusätzlich doktert er noch im Genitalbereich herum und schneidet ihnen bestimmte Körperteile ab und verfüttert sie an sein Opfern.

*Spoiler Ende*

Neben den Morden geht es noch um viele weitere kritische Themen, die angesprochen werden. Es geht um Korruption, Kindesmissbrauch, Folterung, psychische Krankheiten etc.

Fazit:

Es gibt weitaus empfehlenswertere Thriller, aber "Die Sieben Farben des Blutes" hat trotzdem etwas besonderes, philosophisches. Man kann es mal lesen, ist aber kein 'must read' Titel, wie ich finde. Am besten ihr schnuppert mal in eine Leseprobe rein. Das Buch spaltet die Meinungen, leider gehöre ich nicht zu den positiven Stimmen, vielleicht geht es euch ja anders.

3/5 Sterne

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick in das Buch liefern und freue mich über Feedback, sowie über eure Meinung zu dem Buch.

Hier bekommst du es oder eine Leseprobe: https://www.amazon.de/Die-sieben-Farben-Blutes-Thriller/dp/3734103444/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1501335376&sr=8-1&keywords=die+sieben+Farben+des+Blutes

Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar und natürlich an den Verlag blanvalet.

LG isalia

Konnte mich nicht begeistern

Von: Nini Datum : 29.07.2017

ninis-kleine-fluchten.blogspot.com

Der Anfang des Buches war vielversprechend: ein grausiger Mord, ein psychopathischer Mörder, eine sympathische Staatsanwältin mit nachvollziehbarem Backround (geschieden, Mutter zweier Töchter) begibt sich auf die Spur des Mörders.

Leider ging es danach deutlich bergab: Bereits im ersten Drittel des Buches lag auf der Hand, wer der Mörder ist. Meine Hoffnung, dass ich mich auf dem Holzweg befinden könnte, wurde dann auch zunichte gemacht, als deutlich zutage trat, wer für die Morde verantwortlich ist und das gut 200 Seiten vor dem Ende des Buches! Gut, es gab dann noch den ein oder anderen Hintergrund, was das Ganze aber immer mehr ins Unglaubwürdige abdriften ließ, da einfach zuviel aufeinander kam. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen Psychopathen haben, das ausgewählte Opfer dann auch noch eine Amnesie bekommt und alles vergisst, was sie bereits darüber weiß und dazu noch ein hochrangiger Staatsdiener, der in Verbindung mit dem Opfer steht, für perverse Hintergründe verantwortlich ist? Wenigstens auf eine gute Erklärung bezüglich der "7 Farbens des Blutes" hatte ich gehofft. Leider wurde ich auch diesbezüglich enttäuscht. Es gab eine Erklärung, aber glücklich gemacht hat diese mich nicht.

All dies hat mein Lesevergnügen durchaus beeinträchtigt. Doch um dem Ganzen die Krone aufzusetzen gibt es nach einem logischen Abschluss der Geschichte einen Epilog, der dazu führt, dass man ein offenes Ende vorgesetzt bekommt... Gut, daraus lässt sich schließen, dass es wohl ein weiteres Buch mit der Staatsanwältin Helena Faber geben wird. Lesen muss ich das dann allerdings nicht mehr.

Wobei nicht alles schlecht an "Die 7 Farben des Blutes" ist. Der Schreibstil ist nüchtern und sachlich, ohne kalt zu wirken. Die Charaktere, von Antagonisten einmal abgesehen, sind vielschichtig und menschlich nachvollziehbar und der Lesefluss daraus resultierend durchaus gut. Dies kann aber die inhaltlichen Schwächen nicht ausgleichen.

Göttlicher Mörder

Von: Patno Datum : 26.07.2017

www.nichtohnebuch.blogspot.de

Dionysos - griechischer Gott des Weines, der Trauben, der Freude, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase
oder ein gesuchter Serientäter, der Frauen auf bestialische Weise ermordet?

Letzteres thematisiert Uwe Wilhelm in seinem neuen Thriller "Die sieben Farben des Blutes", der im Juli 2017 bei blanvalet erschienen ist.

Eine Inszenierung sollte es werden und Dionysos sendet Vorankündigungen. Sieben Frauen würde er heilen?!
Drei davon wurden innerhalb von drei Monaten ermordet aufgefunden. Dann scheint für die Ermittler die Mordserie zum Stillstand gekommen zu sein. Nur Staatsanwältin Helena Faber glaubt nicht an das Serienende und sie sollte recht behalten. Ein Jahr später wird wieder eine Frau ermordet aufgefunden und jetzt gerät die Staatsanwältin selbst ins Visier des Dionysos. Ein Kampf auf Messers Schneide beginnt. Nur einer kann gewinnen!

Die Handlung spielt in Berlin. Das interessierte mich und außerdem hatte ich bislang noch kein Buch von Uwe Wilhelm gelesen.

Sein klarer, mitunter auch derber Schreibstil passt gut zum Genre. Auch mangelt es der Handlung keinesfalls an "Thrill", dazu ein Schuss Mystik. Die gewünschte Spannung kam auf und so habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen.
Interessant fand ich die schrägen Charaktere. Keine wirklichen Sympathieträger, aber ideal als Besetzung für diese Szenerie.
Einerseits schreibt Wilhelm ziemlich nah an der Realität, untermalt dies mit detaillierten Ortsbeschreibungen und Hintergrundinformationen. Andererseits konstruiert er aber auch so stark, dass es für mich als Leser nicht glaubhaft rüber kam. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass ein Mörder genau die Zeit der Monatsblutungen seiner Opfer bestimmen kann. O.k., es schreibt ein Mann, also sehen wir über diesen kleinen Kritikpunkt hinweg.
Doch dann kam Helenas Gedächtnisverlust hinzu, der für mich nicht rund dargestellt schien.
Zudem wurde mir ziemlich schnell klar, wer der Täter ist. Das führte zwischendurch zu einigen Längen.
Last but not least endet das Buch mit einem Cliffhanger, der aus meiner Sicht unnötig und auch nicht wirklich verständlich war. Vermutlich soll hier Raum für eine Fortsetzung geschaffen werden, wofür mir aber die Hauptakteure nicht stark genug erscheinen.

Trotz meiner Kritikpunkte halte ich diesen Thriller für ein soliden, spannenden und unterhaltsamen Lesestoff, den man durchaus weiterempfehlen kann.

Von: aus Hermsdorf Datum : 26.07.2017

Buchhandlung: Herold & Krahmer OHG

Ein spannender Thriller, gute deutsche Kriminalliteratur. Das Buch ist leicht und flüssig/schnell zu lesen, auch aufgrund seines Spannungsbogens; manchmal auch zu leicht/zu einfach geschrieben (zu viele Drehbücher für Herrn Schweiger geschrieben). Die Spannung des Buches hält sich jedoch bei weitem nicht bis zum Schluss, "Gut und Böse" ist nach der Hälfte des Buches klar aufgezeigt; Spannung baut sichtlich ab. Die Beschreibung der Taten erinnert stark an schwedische Krimis und ist manchmal zu stark ausgebaut. Interessante Charaktere im Buch gefallen (Gibran), mit der letzten Zeile des Buches kommt noch ein gewisser "Knalleffekt" und lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Für deutsche Krimis eine Note 2.

Unglaublich spannend und sehr rasant - nix für schwache Nerven

Von: TemptationLady Datum : 19.07.2017

ladysbuecherwelten.blogspot.de/

Es hat für mich etwas gedauert, bis ich richtig drin war in der Geschichte, aber dann hat sie mich gepackt und mich nicht mehr los gelassen. Ich glaube, dass es daran lag, dass ich nicht so wirklich wusste, wie ich die einzelnen Charaktere einschätzen sollte. Manchmal hat man das ja auch im wahren Leben, das man nicht weiß, wie man jemanden einschätzen soll. Es dauert dann einige Zeit, bis der Funke dann wirklich richtig überspringt und man weiß, ob man diese Person mag oder nicht. Ich hatte dann aber recht schnell Personen, die ich mochte und andere widerum, die ich so gar nicht mochte.

Helena Faber ist zum Beispiel ein Charakter, den mochte ich von Anfang an. Sie wirkt das ganze Buch hindurch authentisch und real. Sie hat ihre Schwächen und Fehler, hat ordentlich was auf dem Kasten und doch wirkte sie nicht abgehoben auf mich, nur weil sie Staatsanwältin ist.
Ich finde, der Autor Uwe Wilhelm, hat hier sehr gut die Wesenszüge rübergebracht, aber nicht nur bei Helena, sondern bei jedem einzelnen Charakter und das hat mir sehr gefallen. Sie waren nicht eindimensional, nicht schwarz-weiß, sondern farbig, ich konnte sie mir vorstellen.

Die Gedächtnisstörungen, die sich im Laufe des Falles von Dionysos bei Helena einstellen, finde ich sehr gut rüber gebracht. Ich habe manche Seite verschlungen, als Helena ihr Gedächtnis verloren hat und eigentlich alltägliche Dinge nicht mehr wusste, wie sie sie zu erledigen hatte. Mir lief da definitiv der eine oder andere Schauer über den Rücken. Dissoziative Amnesie nannte sich die Diagnose, und ich habe eine Seite im Internet gefunden, die das, was ich gelesen habe, sehr gut beschreibt. Ich konnte Helena darin wieder finden.

Uwe Wilhelm hat es geschafft, ein Netz zu spinnen, in dem sich der Leser/die Leserin sich bewegen soll und versucht ihn/sie auf falsche Fährten zu locken. Der Spannungsbogen war fast kontinuirlich hochgehalten, zwischendurch kleine Phasen, in denen man durchatmen konnte, nur um im nächsten Moment wieder mit hochgerissen zu werden, weil wieder etwas passiert ist.



Eigentlich müsste ich einen Punkt abziehen, weil ich Geschichten hasse, die einen Cliffhanger am Ende haben, bei denen meine Fantasie verrückt spielt und ich sämtliche Szenarien, die mir einfallen, durchspiele. Das Ende lässt mir immer noch keine Ruhe und ich denke immer noch darüber nach. Vielen Dank Herr Uwe Wilhelm ;)
Definitiv 5 Sterne für dieses Buch, denn die hat es sich mehr als verdient.

Ein gelungenes Werk

Von: Mia Bruckmann Datum : 18.07.2017

www.mia-bruckmann.de

Fakten:
Verlag: Blanvalet, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2017
Umschlaggestaltung: Johannes Wiebel/ punchdesign
Satz: KompetenzCenter, Mönchengladbach
Druck und Bindung: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN: 978 – 3 – 7341 – 0344 - 5

Das Buch ist auch im Kindle-Format erhältlich

Übe den Autor:
Uwe Wilhelm, geboren 1957 in Hanau, hat Germanistik und Schauspiel studiert. Seit 1987 arbeitet er als Autor für Drehbücher, Theaterstücke und Sachbücher. Er hat mehr als 120 Drehbücher u.a. für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst. Uwe Wilhelm ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Berlin.

Blick ins Buch:
„Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit. Nur Staatsanwältin Helena Faber ist davon überzeugt, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst „Dionysos“ nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde…“.

Covergestaltung:
Auf einem mattiert schwarzen Hintergrund steht im Vordergrund in marmoriertem Weiß der Buchtitel. Die Ziffer Sieben fügt sich wie ein Hologramm in den Titel ein. Darin sichtbar ist in Rot „fließendes Blut“.
Mir gefällt die Gestaltung sehr gut. Sie macht neugierig und passt zudem hervorragend zum Inhalt des Buches.

Aufbau und Schreibstil:
Das Buch besteht aus einem Prolog, viel Kapiteln und einem Epilog. Insgesamt sind 474 Seiten zu lesen.
Die Handlung ist packend, dramatisch, mitreißend und spannungsreich. Die Sprache ist einfach und gut verständlich. Die Dialoge sind logisch und ansprechend. Die Handlung besteht anfangs aus unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich später zu einem (in chronologischer Reihenfolge geschrieben) Strang verbinden. Darin sind punktuell Rückblicke in die Vergangenheit eingeflochten. Der Spannungsbogen wird von Anfang an aufgebaut und hält sich bis zum Schluss.

Meine Meinung:
Ich fühlte mich als Leserin zu Beginn des Buches wie eine „Turmspringerin“. Nach dem Sprung tauchte ich erst einmal ab. Während des Aufstieges an die Oberfläche umgaben mich viele Luftblasen, die sich schließlich wieder zu einer geschlossenen Wasserfläche vereinten.
Das soll heißen, als Leserin war ich von der ersten Seite an mitten im Geschehen. Noch nicht wissend, wohin die Geschichte führt, ließ ich mich durch die darauf folgenden Seiten treiben. Unterschiedliche Handlungsstränge umgaben mich dabei. Das mag anfangs leicht verwirrend sein, doch ab einem gewissen Punkt, fügt sich die Handlung zusammen. Dann ereignen sich die Geschehnisse in chronologischer Reihenfolge. Es entsteht mehr und mehr Klarheit, die mich bis hin zum Ende begleitete.
Ein temporeicher Thriller, in dessen Verlauf sich die Ereignisse regelrecht jagen. Das Einzige, das meinen Lesegenuss störte, war das Ende des Buches. Auf den letzten Seiten kommt es zu einer (meiner Meinung nach) überflüssigen Kehrtwende. Ich verstehe zwar gut, dass der Autor der Handlung noch einmal einen gewaltigen Spannungsschub „verpassen“ möchte, aber mir hat dieses leider nicht so gut gefallen.

Fazit:
Der Thriller ist ganz gewiss nichts für schwache Nerven! Uwe Wilhelm produziert durch die Kaltblütigkeit des Mörders ab der ersten Seite einen Spannungsbogen, der bis zum Zerreißen gespannt ist. Gänsehaut und Angstschauer durchrieselten meinen Körper. Ich wurde zwischen Ekel und Faszination hin und her gerissen. Sehr gut gefielen mir die Dialoge, die das Geschriebene sehr lebendig wirken ließen.
Ein gelungenes Werk, dem noch zwei weitere Bände folgen werden!
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

Erschreckend anders, aber verdammt gut.

Von: *》gяєу《* Datum : 17.07.2017

www.mohini-and-grey.blogspot.de

Cover:
Die Aufmachung des Covers ist so gestaltet wie bei anderen Thrillern auch. Überwiegend schwarz, mit großer Schrift und einem kleinen Eye-Catcher in der Mitte. Die 7 sieht wie marmoriert aus und hebt sich gemeinsam mit dem Titel stark vom Hintergrund ab.

Erster Eindruck zum Buch:
Der Prolog fängt vielversprechend an und gibt einen guten Einblick in die Gedanken des Mörders, so kann man schon etwas ahnen, was auf einen zukommt. Detaillierter Schreibstil, der sehr bildlich beschreibt was geschieht, tolle Beschreibungen der Schauplätze und eine spannungsgeladene Atmosphäre.

Protagonisten:
Komplexe Charaktere die den tiefen Abgrund des menschlichen Verstandes zeigen, finden in diesem Buch ausreichend Platz. Schubladen-Denken ist hier falsch, denn die Protagonisten sind wie das Leben selbst - oft schwer einschätzbar und überraschend anders, als man zunächst denkt. Die Themen die aufgegriffen werden, ob von der SoKo oder Dionysos, wirken auf mich gut durchdacht und recherchiert. Normalerweise bin ich kein großer Fan von Charakteren die nicht greifbar wirken oder zu vage gehalten werden um sie einschätzen zu können, doch in diesem Buch wirkt das Gesamtbild einfach stimmig.

Meine Meinung:
Das Thema des Buchs ist sehr interessant und die Details die immer wieder einfließen, lassen noch genug Spielraum für eigene Gedanken. Von Anfang bis Ende ist es spannend, auf nicht so herkömmliche Weise. Uwe Wilhelm hat den Spannungsbogen so gestaltet, das man als Leser/in in einem Dauerzustand von einer abwartenden Haltung gefangen ist. Es lässt sich nicht so einfach erahnen was genau als nächstes passiert. Ein Thriller in dem nichts ist wie es scheint und jeder in die Sache verstrickt sein könnte, erwartet einen beim Lesen. Zum Ende hin wurde nochmal richtig Spannung aufgebaut und Neugierde geweckt.

Diesen Thriller solltet Ihr unbedingt lesen!

Von: Cocolinchen Datum : 16.07.2017

cocolinchenundkatti.blogspot.de/

Titel und Cover haben mich als Thriller-Fan gleich für sich gewonnen! ;-) Und auch der Klappentext machte mich sofort neugierig.

Von der ersten Seite an habe ich mich mit dem Schreibstil des Autors wohlgefühlt. Ich konnte richtig mitfiebern und war stellenweise so gefesselt, dass ich beim Lesen vollkommen die Zeit vergessen habe. Aber so muss es bei einem guten Buch ja auch sein! ;-) Nur zum Ende hin empfand ich es stellenweise als etwas zu langatmig. Da hätte ich mir wieder mehr Tempo gewünscht.

Helena Faber, Mutter zweier Kinder, ist mir gleich sympathisch gewesen. Die Karrierefrau ist erfolgreich und weiß, was sie will. Ihr persönliches Schicksal im Verlauf des Falls hat mich sehr mitgenommen. Aber keine Angst, ich verrate nicht zu viel! Nur so viel, sie und die bisherigen Opfer haben ein paar Gemeinsamkeiten und so gerät sie bei der Jagd nach dem Täter selbst in sein Visier.

Mir hat gefallen, dass sie eine sehr hartnäckige und mutige Person ist, die aber auch ihre Schwächen hat.

Die anderen Charaktere passten gut ins Geschehen. Vor allem der Professor. Gibran ist so unausstehlich auf eine gewisse Art. Ein arroganter Mensch, der anderen ohne mit der Wimper zu zucken, alles direkt ins Gesicht sagt. Der zitierte Inhalt seiner Werke und einige seiner Aussagen machte mich stellenweise nachdenklich. Er weiß es zu provozieren. Für Helena ein interessanter Gegenspieler. Sie hat eigentlich eine klare Meinung zu ihm und seinen Werken, doch Gibran übt eine Faszination auf sie aus. Er hat etwas an sich, was man nicht in Worte fassen kann und genau das lässt auch Helena nicht los. Außerdem hofft sie, dass er ihr mehr über den Täter verraten kann.

Der Fall an sich ist wirklich mitreißend! Ein Mensch, der Frauen "heilen" will, die nicht so leben, wie es ursprünglich eigentlich für sie vorgesehen sei. Seine Opfer sind Karrierefrauen, die selbstbewusst durchs Leben gehen und wissen, was sie wollen. Die Leichen werden bestialisch verstümmelt aufgefunden, die Taten gefilmt und die Filme im Internet veröffentlicht. Die "Heilungen" des "großen" Dionysos finden bei manchen kranken Fans sogar Anklang und Zustimmung. Trotz dieses Hanges zur Selbstdarstellung im Internet, ist es einfach unmöglich dieses Phantom zu fassen. Er ist offenbar perfekt organisiert, scheint keine Fehler zu machen. Irgendwann findet Helena heraus, warum gerade diese Frauen sterben mussten und entdeckt ein Muster. Leider rückt genau dieses Muster sie immer mehr in die Schusslinie. Die erfolgreiche Staatsanwältin würde sich als Opfer perfekt in die Reihe der vorherigen einfügen.
Mich hat der Fall wirklich mitfiebern lassen. Die Beschreibungen der Leichen und der Tötungen sind zwar nichts für schwache Nerven, aber es handelt sich ja auch um einen Thriller und keinen heiteren Roman.
In den lebendigen Beschreibungen kann man die Verachtung des Täters richtig spüren. Ganz schön beklemmend.

Schade finde ich allerdings, dass sich mein Verdacht bezüglich Dionysos, den ich ziemlich früh hatte, bestätigt hat. Da waren einige Hinweise einfach zu eindeutig. Ich dachte zwar immer noch, dass es sich vielleicht anders entwickeln könnte, aber dann war doch schnell klar, wer hinter der Maske steckt.
Es kommen zwar noch ein paar andere Verflechtungen hinzu, aber auch das war nicht unvorhersehbar.
Trotzdem hat mir Die 7 Farben des Blutes sehr gefallen. Es ist wirklich sehr gut gemacht, bis auf den einen Kritikpunkt eben. Und obwohl ich schon früh wusste, wer der Täter ist, blieb es weiterhin spannend. Das Warum war ja längst noch nicht geklärt. Wenn sich das Ende nicht so lang gezogen hätte, wäre das Ganze noch weniger ins Gewicht gefallen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass man auch am Leben von Helena Faber so viel Anteil nehmen kann, denn bei ihr passiert einiges. Ihre Figur entwickelt sich sehr im Laufe des Geschehens, was mich persönlich sehr mitgenommen hat. Auch hier hatte man aufgrund der anschaulichen Beschreibungen wieder das Gefühl, ganz nah dran zu sein.


Wer also mal wieder einen guten Thriller verschlingen möchte, der sollte Die 7 Farben des Blutes unbedingt lesen! Ab morgen könnt Ihr dieses Buch kaufen!

Was hat die Geschichte des Frauenhasses mit den Serienmorden in Berlin zu tun?

Von: Ulrike Rosina Datum : 16.07.2017

leselustich.com/

SPANNUNG AM LAUFENDEN BAND FÜR THRILLERFANS WIE MICH

Die 7 Farben des Blutes haben mein Wochenende komplett durcheinander gewirbelt. Bereits nach den ersten Seiten war alle Planung vergessen und Uwe Wilhelm hatte mich im Griff. Er hat ein schnelles, fesselndes Buch abgeliefert, das nichts für zarte Gemüter ist. Dazu sind die Schilderungen der Opfer zu detailliert. Aber für mich war es perfekt.

Dafür hat nicht nur das durchgehend hohe Tempo gesorgt sondern vor allem die spannenden psychologischen Hintergründe. Auch wenn mir ziemlich früh klar war, wer der Mörder sein könnte, hat es noch lange gedauert, bis mir die Zusammenhänge klar waren. Bis ich den ganzen Wahnsinn erfassen konnte.

MIT HELENA FABER MITGELITTEN

Wer jetzt denkt: Ach ja, Serienmörder, Psychopathen, usw., das kennt man doch zur Genüge, irrt. Uwe Wilhelm hat für seine Leserinnen und Leser noch mehr in Petto. Ich habe mit Helena mitgelitten. Habe in den heikelsten Situationen gehofft, dass sie ihre Amnesie (Details im Buch, denn spoilern ist doof) nur vorspielt und im nächsten Moment gnadenlos zuschlagen wird. Vergebens.

Um es kurz zu machen: Ich war begeistert und nur ganz kurz über das abrupte Ende enttäuscht. Sagt es mir doch, dass ich noch mehr über Staatsanwältin Helena Faber lesen werde. Ich freue mich jetzt schon darauf!

Rezension zu Die 7 Farben des Blutes von Uwe Wilhelm

Von: Mickyparis27 Datum : 14.07.2017

www.mickyparis27.blogspot.de

Worum geht es ?

Der Klappentext: „Er hasst Sie, Er jagt Sie, Er tötet Sie...
Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Morde von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit. Nur Staatsanwältin Helena Faber ist davon überzeugt, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgegeben, solange sie nicht <geheilt> wurde...“

Die Story

Helena ist eine der jüngsten Staatsanwältin in der Geschichte der Berliner Staatsanwaltschaft. Sie ist mittlerweile in die 40er Jahre und hat zwei Töchter, Katharina und Sophie. Sie war verheiratet mit Robert Faber, welcher Polizist ist bei der SoKo in Berlin. Beide haben beruflich auch noch viel miteinander zu tun.
Vor über 1 Jahr hat der Täter „Dionysos“ das erste Mal zugeschlagen, indem er drei Frauen innerhalb von drei Monaten umgebracht hat. Damals war Helena die zuständige Staatsanwältin gewesen.
Trotz Ihrer Proteste wurde damals nicht weiter ermittelt, obwohl sie der Ansicht war, das Dionysos noch nicht mit seiner Mission fertig war.
Und Sie hatte Recht!

Dionysos mordet weiter. Dafür nutzt er unter anderem die Plattform Facebook, um eine Ankündigung auf Helenas Seite zu machen. Die Morde selber stellt er auf You-Tube ein. Das mittlerweile 4 Opfer, ist eine Politikerin, die eine Geschichte eines Landhauses in Brandenburg hinterfragt, weil Gelder geflossen sind, weswegen ihr Vorgänger aus dem Amt entlassen wurde. Es geht wie immer um Korruption!!!

Helena kommt zum Tatort an die Siegessäule und weiß sofort wer es war. Dionysos!!!
Sie nimmt die Ermittlungen wieder auf, aber kurz bevor Sie Dionysos auf die Spur kommen kann, wird sie vom Fall abgezogen. Als Begründung gibt ihr Chef Paulus an, dass Sie durch ihre Verbissenheit den Täter zu fassen, macht Sie auf sich aufmerksam. Denn was man weiß, ist, dass Dionysos Frauen favorisiert, die stark, unabhängig und die Karriereleiter nach oben steigen.

Trotzdem ermittelt Sie weiter. Helena lernt auch den Mann kennen, der ein Buch über Dionysos geschrieben hat. Alles spricht dafür, dass er der Täter ist, denn niemand kennt die Gepflogenheiten und die Merkmale der einzelnen Taten so gut, wie er.
Durch die Hilfe Ihres Ex- Mannes bekommt Sie Beweise, wie einen Computer-Chip zugespielt, wo der Täter womöglich drauf zu sehen ist. Doch bevor sie sich diesen ansehen kann, wird sie selbst ein Opfer von Dionysos. Allerdings mit einer Ausnahme! Er lässt sie gehen. Und dass obwohl sie doch Opfer Nummer 7 sein soll!
Aber danach ist nichts mehr, wie es war. Helena verliert ihr Gedächtnis und kann sich auch nicht mehr erinnern, wo sie den Speicherchip hingetan hat. Weiterhin kann sie auch nicht mehr zwischen Gut und Bösen unterscheiden, somit weiß sie nicht, wer für sie ist und wer lediglich ein Spiel mit ihr spielt.
Sie weiß nur eins, Sie ist auf der Flucht, aber sie weiß nicht mehr wieso!!!

Es ist fraglich, ob sie sich rechtzeitig erinnert, wer hinter Dionysos steckt und damit sie ihrer Familie retten kann.

Meine Meinung

Zum Anfang fand ich es recht langweilig, denn sowohl die beschriebenen Taten, als auch die Handlung haben mich nicht so sehr gepackt.
Auch die Hinweise auf einzelne historische Ereignisse, wie und warum die Siegessäule erbaut wurde oder welchen Zweck der 17. Juni hat, waren für mich bezogen auf die Handlungen nicht von Bedeutung.
Aber nachdem die Geschichte dann mit den Mord an Frau Reuben losging, hat sich auch der Aufbau und die Spannung gesteigert. Die Sprache ist leicht verständlich und man kann sehr gut einordnen, aufgrund der kursiven Schrift, wann jemand etwas sagt oder lediglich denkt. Auch die Dialoge sind sehr gut dargestellt, so kann man sich in einigen sogar wiederfinden. Vor allem der Sarkasmus oder einfach deren plumpe Art, mit anderen zu reden, war einfach göttlich.

Aber ich muss auch sagen, dass es einige Stellen gab, wo ich nicht genau wusste, was der Autor mir da mitteilen möchte. So hab ich es nicht herausgefunden, ob der Täter Dionysos, nun den ursprünglichen Sohn von Opfer Nummer 6 umgebracht hat oder nicht? Auch weiß ich nicht, warum Paulus nicht energischer gegen Dionysos vorgeht. Was auch etwas schwer herauszufinden war, wie lange Helena auf der Flucht war, hier wären Zeitangaben in Monatsangaben sehr hilfreich gewesen.
Alles im Allen war das Buch doch gut. Vor allem die Handlung, wie man versucht den Täter dingfest zu machen und mit welchen Mitteln man eine Auskunft versucht, waren sehr realistisch. Auch fand ich sehr gut beschrieben, warum Dionysos sich diese sieben Menschen ausgesucht hat. Und was es mit den Tüchern in unterschiedlichen Rottönen auf sich hat.

Fazit und Empfehlung
Für alle ein Muss, die gerne Bücher lesen, wo es um historische Opfergaben und Rituale geht gepaart mit ein paar Morden!!!
Und Achtung (Spoiler) ein Kliffhänger lieben!

Spannung pur

Von: Buchlieblinge Datum : 14.07.2017

www.buchlieblinge.de

Inhalt:

Ein Jahr ist es her, dass innerhalb von drei Monaten drei Frauen grausam ermordet wurden. Nach jedem Mord gab es eine Verkündung, in der der Mörder, der sich selbst Dionysos nennt, von sieben "Heilungen" erzählt. Dann ist es plötzlich wieder ruhig und die Polizei erklärt die Mordserie für beendet. Nur Staatsanwältin Helena Faber ist davon überzeugt, dass es weitergehen wird. Als nun - ein Jahr später - eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht sich Helena selbst auf die Suche nach Dionysos. Sie versucht, weitere Morde zu verhindern, doch gerät bald selbst ins Visier des Täters. Für Helena beginnt ein Kampf ums Überleben, denn auch sie soll von Dionysos geheilt werden.

Meine Meinung:

Das Cover ist eigentlich relativ schlicht. Es würde mir im Buchladen jetzt nicht unbedingt ins Auge stechen, allerdings mag ich die Schlichtheit irgendwie. Es passt zum Buch, denn auch dieses hat mich mit seinem spannenden Inhalt absolut überrascht.

Der Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich hatte keinerlei Probleme, in der Geschichte Fuß zu fassen. Er ist sehr flüssig und mitreißend, so dass ich sehr schnell das Gefühl hatte, nicht mehr mit dem Lesen aufhören zu können. Denn andauernd gab es neue Infos, die ich natürlich unbedingt weiterverfolgen wollte. Auch der Schluss hat mich noch einmal komplett sprachlos gemacht, was das Leseerlebnis perfektioniert hat.

Die Charaktere im Buch haben mir alle sehr gut gefallen. Sie sind sehr vielfältig: Helena, die gleichzeitig Mutter zweier Töchter und aufstrebende Staatsanwältin ist, mit ihrem Chef ein Verhältnis hat, aber auch mit ihrem Ex-Mann zusammenarbeitet, hat mich sofort begeistert. Aber auch Professor Rashid Gibran, der sehr undurchsichtig und geheimnisvoll erscheint, konnte mich absolut überzeugen. Auch gerne mochte ich Robert Faber, weil er einfach immer so sympathisch war.

Auch gab es Charaktere, die mich im Laufe des Buches sehr überrascht haben. Sowohl mit ihren Taten als auch ihren Charaktereigenschaften, von denen ich nie angenommen hätte, dass sie sie besitzen. Das hat mir unglaublich gut gefallen.

Das Buch wird erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln, was die Handlung für mich als Leserin unheimlich vielfältig und aufregend gemacht hat. Denn einer der Blickwinkel ist auch der des gesuchten Mörders. Dies hat in mir während des Lesens jede Menge Theorien ausgelöst und ich war immer sehr aufmerksam, um mehr über ihn zu erfahren. Nachdem ich irgendwann sogar mehr über den Mörder wusste als die Protagonisten im Buch, hatte ich oftmals das dringende Bedürfnis, ins Buch zu springen und die mir lieb gewordenen Protagonisten zu warnen oder ihnen zu helfen. Dieses Wissen und die Erzählperspektive hat für mich das Lesen des Buches zu einem sehr aufregenden Erlebnis gemacht, das ich in dieser Art bisher noch nicht kannte.

Die Sprachwahl des Buches habe ich hin und wieder als etwas derb empfunden, was ich eigentlich überhaupt nicht mag. Aber komischerweise hat mich das dieses Mal absolut nicht gestört.

Mein Fazit:

Das Buch ist einfach mega-mäßig spannend. Wer gerne vor Spannung immer schneller liest, der ist hier genau richtig. Ich empfehle es absolut weiter, denn ich bin mir sicher, dass es eines meiner Jahres-Highlights 2017 werden wird!